Projektkaufmann Jobs

220 aktuelle Projektkaufmann Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Senior Projektkaufmann Finanzierung (w/m/d)

Deutsche Bahn AGHamburg

Entfalte deine Ideen in einem der größten Ingenieurbüros Deutschlands. Bei uns erwartet dich ein kreatives Umfeld mit spannenden Projekten und exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten. Werde Teil unseres Teams und unterstütze uns bei der Modernisierung, indem du dein Know-how in Bauverträgen, Nachtragsmanagement und Vertragsrecht einbringst. Profitiere von einem globalen Einblick und flexiblen Arbeitsbedingungen, die dir helfen, beruflich und persönlich zu wachsen. Nutze die Chance, deinen Traumjob über Step Stone zu finden und dein Potenzial voll auszuschöpfen. Informiere dich jetzt über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps auf Step Stone.de!
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Senior Projektkaufmann Finanzierung (w/m/d)

Transport & Logistik KarriereHamburg

Bring deine Ideen in einem der führenden Ingenieurbüros Deutschlands ein! Entdecke spannende Projekte und entwickle dich sowohl beruflich als auch persönlich in einem engagierten Team weiter. Werde Teil unserer Vision und unterstütze uns!
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Projektkaufmann / Projektcontroller (m/w/d) (Vollzeit, unbefristet)

PANDION Projektmanagement GmbHBerlin

Sind Sie begeistert von Architektur und Design? Möchten Sie hochwertige Wohn- und Gewerbeobjekte mitgestalten? In einem wachsenden Unternehmen können Sie Ihre Fähigkeiten aktiv einbringen und an spannenden Projekten mitarbeiten. Zu den nötigen Kompetenzen zählen Office-Anwendungen, Prozessentwicklung und Projektmanagement. Außerdem sind Kenntnisse in Vertragsrecht, VOB und HOAI von Vorteil. Besuchen Sie Step Stone.de für Ihre Traumjob-Suche und erfahren Sie mehr über Arbeitgeber, Gehälter und Karrierechancen – richten Sie jetzt Ihren Jobagenten ein!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Projektcontroller Bauwesen (m/w/d) (Betriebswirt, Bauingenieur, Diplom-Kaufmann o. ä.)

CPM GmbH Gesellschaft für ProjektmanagementStuttgart Möhringen

Die CPM ist seit über 30 Jahren ein führendes, inhabergeführtes Unternehmen im Bereich Beratung, Projekt- und Baumanagement. Unsere sechs Niederlassungen bieten kompetente Unterstützung für öffentliche und private Auftraggeber in komplexen Hochbauprojekten. Wir sind Experten in Budgetverwaltung, Cashflow-Planung und der Nutzung moderner Tools wie Microsoft BI und Excel. Unsere Ansatzweise kombiniert Eigeninitiative mit fundierter BWL-Kompetenz für optimale Ergebnisse. Besuchen Sie Step Stone.de, um die Original-Stellenanzeige zu finden und sich Ihren Traumjob zu sichern. Informieren Sie sich zudem über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps auf Step Stone.de.
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Versicherungskaufmann (m/w/d) Kundenberatung Sachversicherung

CHECK24Frankfurt Main, Speicherstr, On Site, Frankfurt

Werde Teil unseres engagierten Teams und starte Deine Karriere als Versicherungskaufmann (m/w/d) bei CHECK24, einem führenden Vergleichsportal für Sachversicherungen. Bei uns erwarten Dich spannende Aufgaben, die das Kundenerlebnis entscheidend verbessern. Wir bieten attraktive Entwicklungsmöglichkeiten sowie umfassende Weiterbildungsangebote, die Deine Fähigkeiten fördern. Du bringst eine Ausbildung im Versicherungsbereich oder als Bankkaufmann (m/w/d) mit und hast Erfahrung in der Kundenberatung? Deine Kommunikationsstärke und kundenfokussierte Arbeitsweise sind der Schlüssel zu unserem gemeinsamen Erfolg. Bewirb Dich jetzt und gestalte Deine Zukunft in einem dynamischen Umfeld!
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Leiter (m/w/d) Kreditmanagement

Kreissparkasse Herzogtum LauenburgMölln, Grambeker Weg

In dieser verantwortungsvollen Position gestalten Sie die Prozesse im Aktivgeschäft der Kreissparkasse unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessensdimensionen. Zu Ihren Aufgaben gehört die Bearbeitung von Grundsatzthemen im Kreditgeschäft sowie die Weiterentwicklung von Prozessen und IT-Systemen. Sie führen und entwickeln Ihr Team disziplinarisch und fachlich, während Sie als Ansprechpartner für Mitarbeitende und Führungskräfte agieren. Zudem begleiten Sie Veränderungsprozesse und stellen die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Normen sicher. Ihre Qualifikationen umfassen eine bankfachliche Ausbildung, mehrjährige Erfahrung im Kreditgeschäft und Fähigkeiten in Projektmanagement. Mit kommunikativen Stärken und digitaler Affinität sind Sie bestens gerüstet für diese herausfordernde Rolle.
Aufstiegsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Spezialist Back Office Treasury (Refinanzierung, Wertpapiere, Cash Management) m/w/d

Airbus Bank GmbHMünchen

Im Rahmen des Treasury-Managements bei Airbus SE sind präzise Abwicklungen von Refinanzierungs- und Wertpapiergeschäften essenziell. Unsere Abteilung stellt durch umfassende Marktgerechtigkeitskontrollen sicher, dass alle Geschäfte nach höchsten Standards durchgeführt werden. Zudem gewährleisten wir den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr sowie die dazugehörige Kontoführung. Die Analyse gesetzlicher Neuerungen im Wertpapierhandel ist für die rechtssichere Umsetzung unabdingbar. Auch die kontinuierliche Prozessverbesserung und die Digitalisierung der Arbeitsabläufe stehen im Fokus unserer Tätigkeiten. Durch erfolgreiche Projekte und enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen tragen wir zur Effizienzsteigerung im Back Office Services bei.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Spezialist Finanzbuchhaltung im Bankwesen (m/w/d)

Airbus Bank GmbHMünchen

In der Finanzbuchhaltung eines Bankenumfelds sind Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung entscheidend. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Reisekostenabrechnung, die Kontierung von Geschäftsvorfällen und die Abwicklung des elektronischen Zahlungsverkehrs. Sie erstellen Debitoren-Rechnungen und überwachen Zahlungseingänge, inklusive Mahnläufen. Monatliche Steuererklärungen und Unterstützung bei Jahresabschlüssen sind ebenfalls Teil Ihrer Verantwortung. Eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder ein Bachelor in Betriebswirtschaftslehre bildet die Grundlage. Expertenkenntnisse in MS-Office, insbesondere Excel, sowie fließende Englischkenntnisse sind unerlässlich für diese Position.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Finanzbuchhalter / Bilanzbuchhalter / Buchhalter (m/w/d)

FAUDI GmbHStadtallendorf

Suchen Sie einen erfahrenen Finanzbuchhalter (m/w/d)? In dieser Schlüsselposition sind Sie verantwortlich für die eigenständige Bearbeitung aller laufenden Geschäftsvorfälle in Debitoren-, Kreditoren- und Sachbuchhaltung. Zu Ihren Aufgaben gehören das Mahnwesen, die Reisekostenabrechnung sowie die Anlagenbuchhaltung mit Aktivierungen und Abschreibungen. Sie klären offene Posten, führen Kontenabstimmungen durch und erstellen Umsatzsteuervoranmeldungen. Mit Ihrer qualifizierten Ausbildung und mehrjähriger Erfahrung in der Finanzbuchhaltung tragen Sie aktiv zur Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen nach HGB bei. Unterstützen Sie unser Team und profitieren Sie von einer engen Zusammenarbeit mit dem Steuerberater sowie den internen Fachabteilungen!
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Projektkaufmann wissen müssen

Projektkaufmann Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Projektkaufmann wissen müssen

Zwischen Zahlenkolonnen und Baustellenkrach – Ein ehrlicher Blick auf das Berufsbild Projektkaufmann

Was treibt Menschen eigentlich dazu, Projektkaufmann zu werden? Beziehungsweise: Wann ist der Punkt erreicht, an dem man seine Tage nicht mehr im klassischen Einkauf oder der schnöden Buchhaltung verbringen will, sondern das Abenteuer Projektgeschäft sucht? Ich erinnere mich an meine eigene Anfangszeit. Damals, zwischen Aktenbergen und Erklärvideos, fragte ich mich oft: „Ist das hier mehr als Excel und die Kontrolle von Rechnungen?“ Heute kann ich sagen: Ja – aber etwas anders, als viele es sich vorstellen.


Wer passt ins Berufsbild? Anforderungen und Wirklichkeit

Fangen wir nicht mit idealisierten Vorstellungen an. Wer als Projektkaufmann anheuert, wird schnell merken: In der Realität gibt es selten reine „Schreibtischtäter“. Klar, die administrativen Aufgaben überwiegen – Kalkulationen, Kostenverfolgung, Vergabeverfahren, Koordination zwischen Baustelle (oder Produktionshalle), Geschäftsleitung und Fremdfirmen. Aber sobald das Telefon in der Hand knirscht und auf der anderen Leitung jemand mit süddeutschem Dialekt die dritte Mehrkostenanzeige stellt, verschieben sich die Grenzen zwischen Buchhaltung, Kommunikation und Krisenmanagement.

Was muss man mitbringen? Struktur. Nerven. Ein Talent dafür, mit Zahlen umzugehen, ohne im Prozess die Menschen aus den Augen zu verlieren. Wer nur am Taschenrechner hängt, scheitert an der Schnittstelle zum Bauleiter. Wer wiederum jeden Konflikt harmonisieren will, aber Vertragsparagrafen meidet wie der Teufel das Weihwasser, wird im Ernstfall zerrieben. Es ist ein Beruf zwischen den Stühlen, oft wortwörtlich.


Karrierewege – von Einsteigerträumen und der Realität im Gehaltszettel

Über Geld spricht man nicht? Doch, sollte man. Und zwar früh und realistisch. Das Einstiegsgehalt schwankt. In Ballungsräumen, wo Bauprojekte und Industrievorhaben dicht getaktet sind, mag der Lohn für Einsteiger schon mal über die 3.200 €-Grenze brutto (Vollzeit) steigen – in ländlichen Regionen sieht das gern mal ganz anders aus. Das berühmte West-Ost-Gefälle, der Einfluss von Tarifbindung und Branchenzugehörigkeit: Es spielt alles eine Rolle. Bau, Anlagenbau, Energieprojekte zahlen oft besser als reine Dienstleistung. Noch ein Thema, das viele unterschätzen: Die Gehaltsschere zwischen kleinen Mittelständlern und Großunternehmen klafft weit. Manchmal fragt man sich, warum ein und derselbe Beruf allein durch die Firmengröße so unterschiedlich bewertet wird. Ist das gerecht? Eher nein – aber das ist eine andere Diskussion.

Und wie geht’s weiter? Klassisch über Fortbildungen: Fachwirt, geprüfter Betriebswirt oder der Sprung ins Projektmanagement (mit entsprechenden Zertifikaten). Wer clever ist, nutzt den Wissensvorsprung im Vergaberecht und riskiert mal einen Schritt Richtung Einkauf, Vertragswesen oder, ja, ins Management. Die berühmte Glaskuppel über der Hierarchie gibt es trotzdem selten – aber Nischen, in denen ein Projektkaufmann plötzlich als Spezialist unverzichtbar ist.


Zwischen Papierkrieg und digitaler Wende: Wie verändert sich der Beruf?

Kein Text über Projektkaufleute ohne den Dauerbrenner Digitalisierung. Beschaffungsplattformen, Vertragsgeneratoren, digitale Bauakten – inzwischen Standard, zumindest in Großprojekten oder fortschrittlichen Mittelständlern. Aber Treiber für Euphorie? Meistens nicht. Die Erfahrung zeigt: Wo drei verschiedene Systeme miteinander reden sollen, läuft anfangs erstmal gar nichts. Dann hagelt es Schulungen, Ablaufdiagramme, Schnittstellenhickhack. Wer jetzt zuckt oder nur noch in alten Excel-Tabellen denkt, hat schon verloren. Anderseits: Nichts ist so schnell veraltet wie das letzte Update – ein bisschen technologische Gelassenheit schadet also nicht.

Zuletzt: Die Arbeitswelt ändert sich – und mit ihr die Erwartung an Flexibilität. Homeoffice im Bauprojekt? Früher undenkbar, heute Realität in etlichen Unternehmen, wenn auch mit Einschränkungen. Wer also mal ein, zwei Nachmittage am Küchentisch regelt, statt auf Abruf im Büro zu kauern, ist längst kein Exot mehr. Nur: Die berühmte E-Mail mit dem Stempel „dringend, sehr wichtig, sofort!“ erreicht einen auch dort.


Arbeitsmarkt, Bewerbungsrealität und ein Hauch von Fachkräftemangel

Viele Einsteiger erleben es: Kaum ist die Ausbildung oder das Studium in der Tasche, winken lauwarme Stellenanzeigen – oft ohne den großen Wurf, aber auch selten mit echten Hürden. Klingt paradox, oder? Fachkräftemangel einerseits, verschlungene Bewerbungsverfahren mit kryptischen Anforderungsprofilen andererseits. Es ist ein Wechselbad. In den wachsenden Branchen – Energie, Anlagenbau, öffentliche Hand – reißen sich Unternehmen inzwischen um engagierte Quereinsteiger. Stichwort Transferkompetenz: Wer schon eine andere kaufmännische Position gemeistert hat, kann mit einem knackigen Bewerbungsschreiben und nachgewiesenem Organisationstalent flott wechseln.

Doch: Es gibt auch Reibungsverluste. Besonders regional. Vergabe- und Projekterfahrung aus Bayern zählt im Rheinland manchmal wenig. Und die Soft Skills? Sie geraten im Bewerbungsgespräch schnell zur Nebensache, bis ein Personaler merkt, dass Konfliktmanagement und Durchhaltevermögen hier mindestens so wichtig wie SAP-Kenntnisse sind. Manchmal frage ich mich, ob manche HR-Strategen das selbst wissen.


Was bleibt? Realismus, Zweckoptimismus und ein bisschen Abenteuerlust

Projektkaufleute finden sich oft irgendwo zwischen administrativer Gründlichkeit, Pragmatik und Widerstandsfähigkeit wieder. Wer flexibel denkt, den Kopf nicht einzieht, wenn der Wind auffrischt, und sich mit strukturellen und menschlichen Widrigkeiten arrangieren kann, wird in diesem Job die nötige Balance ausfinden. Fettnäpfchen? Gibt’s immer. Schlüsselressourcen? Die eigene Frustrationstoleranz, das Gespür für Zwischentöne – und, ja, ein gelegentlich trockener Humor.

Ein Fazit, falls jemand nach Orientierung sucht: Der Beruf ist kein reines Zahlenjonglieren, sondern eine sportliche Mischung aus kaufmännischem Denken, Kommunikationstalent und Widerstandsfähigkeit. Wirklich attraktiv? Für diejenigen, die Herausforderungen eher suchen als scheuen. Und manchmal, ganz unerwartet, wird aus dem routinierten Bewerbungsmarathon dann doch ein spannender Berufsalltag.


Kurzbeschreibung Projektkaufmann

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Projektkaufmann

Fangen wir nicht mit idealisierten Vorstellungen an. Wer als Projektkaufmann anheuert, wird schnell merken: In der Realität gibt es selten reine „Schreibtischtäter“. Klar, die administrativen Aufgaben überwiegen – Kalkulationen, Kostenverfolgung, Vergabeverfahren, Koordination zwischen Baustelle (oder Produktionshalle), Geschäftsleitung und Fremdfirmen. Aber sobald das Telefon in der Hand knirscht und auf der anderen Leitung jemand mit süddeutschem Dialekt die dritte Mehrkostenanzeige stellt, verschieben sich die Grenzen zwischen Buchhaltung, Kommunikation und Krisenmanagement.

Was muss man mitbringen? Struktur. Nerven. Ein Talent dafür, mit Zahlen umzugehen, ohne im Prozess die Menschen aus den Augen zu verlieren. Wer nur am Taschenrechner hängt, scheitert an der Schnittstelle zum Bauleiter. Wer wiederum jeden Konflikt harmonisieren will, aber Vertragsparagrafen meidet wie der Teufel das Weihwasser, wird im Ernstfall zerrieben. Es ist ein Beruf zwischen den Stühlen, oft wortwörtlich.

Über Geld spricht man nicht? Doch, sollte man. Und zwar früh und realistisch. Das Einstiegsgehalt schwankt. In Ballungsräumen, wo Bauprojekte und Industrievorhaben dicht getaktet sind, mag der Lohn für Einsteiger schon mal über die 3.200 €-Grenze brutto (Vollzeit) steigen – in ländlichen Regionen sieht das gern mal ganz anders aus. Das berühmte West-Ost-Gefälle, der Einfluss von Tarifbindung und Branchenzugehörigkeit: Es spielt alles eine Rolle. Bau, Anlagenbau, Energieprojekte zahlen oft besser als reine Dienstleistung. Noch ein Thema, das viele unterschätzen: Die Gehaltsschere zwischen kleinen Mittelständlern und Großunternehmen klafft weit. Manchmal fragt man sich, warum ein und derselbe Beruf allein durch die Firmengröße so unterschiedlich bewertet wird. Ist das gerecht? Eher nein – aber das ist eine andere Diskussion.

Und wie geht’s weiter? Klassisch über Fortbildungen: Fachwirt, geprüfter Betriebswirt oder der Sprung ins Projektmanagement (mit entsprechenden Zertifikaten). Wer clever ist, nutzt den Wissensvorsprung im Vergaberecht und riskiert mal einen Schritt Richtung Einkauf, Vertragswesen oder, ja, ins Management. Die berühmte Glaskuppel über der Hierarchie gibt es trotzdem selten – aber Nischen, in denen ein Projektkaufmann plötzlich als Spezialist unverzichtbar ist.

Kein Text über Projektkaufleute ohne den Dauerbrenner Digitalisierung. Beschaffungsplattformen, Vertragsgeneratoren, digitale Bauakten – inzwischen Standard, zumindest in Großprojekten oder fortschrittlichen Mittelständlern. Aber Treiber für Euphorie? Meistens nicht. Die Erfahrung zeigt: Wo drei verschiedene Systeme miteinander reden sollen, läuft anfangs erstmal gar nichts. Dann hagelt es Schulungen, Ablaufdiagramme, Schnittstellenhickhack. Wer jetzt zuckt oder nur noch in alten Excel-Tabellen denkt, hat schon verloren. Anderseits: Nichts ist so schnell veraltet wie das letzte Update – ein bisschen technologische Gelassenheit schadet also nicht.

Zuletzt: Die Arbeitswelt ändert sich – und mit ihr die Erwartung an Flexibilität. Homeoffice im Bauprojekt? Früher undenkbar, heute Realität in etlichen Unternehmen, wenn auch mit Einschränkungen. Wer also mal ein, zwei Nachmittage am Küchentisch regelt, statt auf Abruf im Büro zu kauern, ist längst kein Exot mehr. Nur: Die berühmte E-Mail mit dem Stempel „dringend, sehr wichtig, sofort!“ erreicht einen auch dort.

Viele Einsteiger erleben es: Kaum ist die Ausbildung oder das Studium in der Tasche, winken lauwarme Stellenanzeigen – oft ohne den großen Wurf, aber auch selten mit echten Hürden. Klingt paradox, oder? Fachkräftemangel einerseits, verschlungene Bewerbungsverfahren mit kryptischen Anforderungsprofilen andererseits. Es ist ein Wechselbad. In den wachsenden Branchen – Energie, Anlagenbau, öffentliche Hand – reißen sich Unternehmen inzwischen um engagierte Quereinsteiger. Stichwort Transferkompetenz: Wer schon eine andere kaufmännische Position gemeistert hat, kann mit einem knackigen Bewerbungsschreiben und nachgewiesenem Organisationstalent flott wechseln.

Doch: Es gibt auch Reibungsverluste. Besonders regional. Vergabe- und Projekterfahrung aus Bayern zählt im Rheinland manchmal wenig. Und die Soft Skills? Sie geraten im Bewerbungsgespräch schnell zur Nebensache, bis ein Personaler merkt, dass Konfliktmanagement und Durchhaltevermögen hier mindestens so wichtig wie SAP-Kenntnisse sind. Manchmal frage ich mich, ob manche HR-Strategen das selbst wissen.

Projektkaufleute finden sich oft irgendwo zwischen administrativer Gründlichkeit, Pragmatik und Widerstandsfähigkeit wieder. Wer flexibel denkt, den Kopf nicht einzieht, wenn der Wind auffrischt, und sich mit strukturellen und menschlichen Widrigkeiten arrangieren kann, wird in diesem Job die nötige Balance ausfinden. Fettnäpfchen? Gibt’s immer. Schlüsselressourcen? Die eigene Frustrationstoleranz, das Gespür für Zwischentöne – und, ja, ein gelegentlich trockener Humor.

Ein Fazit, falls jemand nach Orientierung sucht: Der Beruf ist kein reines Zahlenjonglieren, sondern eine sportliche Mischung aus kaufmännischem Denken, Kommunikationstalent und Widerstandsfähigkeit. Wirklich attraktiv? Für diejenigen, die Herausforderungen eher suchen als scheuen. Und manchmal, ganz unerwartet, wird aus dem routinierten Bewerbungsmarathon dann doch ein spannender Berufsalltag.

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