Wirtschaftsmathematik Jobs

330 aktuelle Wirtschaftsmathematik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Vollzeitstudium Finanz- und Wirtschaftsmathematik (B.Sc.) (m/w/d)

Volkswagen Financial ServicesBraunschweig

Herausforderungen bewältigt man am besten in einem unterstützenden Umfeld. Volkswagen Financial Services ist Europas führender Anbieter von automobilen Finanzlösungen in 18 Märkten. Als zukunftsweisender Arbeitgeber fördert er individuelle Mitarbeiterentwicklung und begegnet ihnen auf Augenhöhe. Mit flexiblen Arbeitsmodellen und einem umfangreichen Inhouse-Seminarangebot können Mitarbeitende ihre Fähigkeiten gezielt ausbauen. Nutzen Sie Step Stone.de, um aktuelle Stellenangebote zu finden und Ihren Traumjob zu sichern! Entdecken Sie wertvolle Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps auf Step Stone.de, um Ihre berufliche Zukunft erfolgreich zu gestalten.
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Mathematiker / Physiker / Wirtschaftswissenschaftler (m/w/d) – Modellentwicklung & Data Science

S Rating und Risikosysteme GmbHBerlin

Werden Sie Teil unseres innovativen Teams als Mathematiker, Physiker oder Wirtschaftswissenschaftler (m/w/d) im Bereich Modellentwicklung & Data Science. Wir bieten eine unbefristete Anstellung in einem dynamischen Arbeitsumfeld mit attraktiver Vergütung und 30 Tagen Urlaub. Zusätzlich profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten. Unsere Mitarbeiter schätzen auch die umfangreichen Weiterbildungsangebote und das betriebliche Gesundheitsmanagement. Genießen Sie zahlreiche Vorteile wie Zuzahlungen für das Jobticket und Essensgutscheine. Seien Sie Teil interner Veranstaltungen und erleben Sie eine echte Work-Life-Balance bei uns.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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IT-affine:r (Wirtschafts-) Mathematiker:in

HDI AGHilden

Starte deine Karriere bei HDI Deutschland! Hier bündeln wir Kompetenzen in der Privat-, Firmen- und Industrieversicherung, um Effizienz und Kundenorientierung zu maximieren. Erlebe spannende Herausforderungen und entdecke innovative Ansätze in einem dynamischen Umfeld. Unsere Schulungen zu Versicherungsthemen, Basic IT Skills und MS Excel fördern deine persönliche und berufliche Entwicklung. Richte deinen Jobagenten auf Step Stone.de ein und finde deinen Traumjob bei uns! Besuche Step Stone.de für mehr Informationen über Arbeitgeber, Gehälter und wertvolle Karrieretipps.
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Product Owner / Mathematiker / Wirtschaftsinformatiker / Betriebswirt (m/w/d) in der Softwareentwicklung

RSU GmbHUlm

Bist du ein erfahrener Product Owner mit einem Gespür für Softwarelösungen? Du verstehst die Bedürfnisse der Nutzer und leitest Entwicklungsteams mit Klarheit und Vision. In dieser Schlüsselrolle bist du die zentrale Schnittstelle zwischen unserem Business und agilen Entwicklern. Deine Aufgaben umfassen die Arbeit mit Stakeholdern und die Definition von Produktvisionen für digitale Produkte. Nutze Cloud-Technologien und agile Methoden wie Scrum, um die Patientenbetreuung zu verbessern. Bewirb dich jetzt auf Step Stone.de und entdecke deinen Traumjob im Bereich Produktmanagement!
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Junior (Wirtschafts-) Mathematiker:in in der Bilanzierung

HDI AGKöln

Du hast ein Studium der (Wirtschafts‑) Mathematik oder eine vergleichbare Ausbildung abgeschlossen? Wir suchen Talente mit ersten Erfahrungen in der Versicherungsmathematik und aktuariellen Fachgebieten. Eine berufsbegleitende Ausbildung zum Aktuar:in (DAV) ist erwünscht. Du bringst ein ausgeprägtes analytisches Denkvermögen mit und hast Spaß an der Lösung komplexer Probleme? Flexible Arbeitszeitmodelle und ein umfassendes Gesundheitsmanagement sorgen für eine ideale Work-Life-Balance. Bewirb dich jetzt – wir freuen uns auf deine Bewerbung, auch wenn du nicht alle Anforderungen erfüllst!
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Spezialist*in/Auditor Gesamtbanksteuerung Region West (m/w/d)

Genoverband e.V.West

Suchst du eine neue Herausforderung im Arbeitsumfeld? Es ist Zeit, dich weiterzuentwickeln und eine sinnvolle Tätigkeit zu finden! Beginne noch heute mit uns deinen nächsten Karriereschritt im Bereich Steuerwesen, Wirtschaft oder externe Revision. Unsere modernen Konzepte und Reiseangebote fördern deine persönliche und berufliche Entfaltung. Besuche Step Stone.de, um deine Traumstelle zu finden und wertvolle Karrieretipps zu erhalten. Melde dich jetzt beim Jobagenten auf Step Stone.de an und starte durch!
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Junior Controller (m/w/d)

Scutum Sicherheit GmbHSchorndorf

Werde Junior Controller (m/w/d) und profitiere von 30 Urlaubstagen sowie flexiblen Arbeitszeiten! Genieße die Möglichkeit für Homeoffice, Schulungen und ein spannendes Aufgabenfeld mit echten Entwicklungschancen. In dieser Position erstellst du Monats- und Quartalsberichte und führst Soll-Ist-Vergleiche durch. Du arbeitest aktiv an Forecasts sowie der Budgetplanung mit und pflegst Excel-Reportings. Zudem bist du für Ad-hoc-Auswertungen zuständig und identifizierst Prozessverbesserungen. Werde Teil eines kollegialen Teams und sichere dir einen unbefristeten Arbeitsplatz in einem krisensicheren Unternehmen!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Spezialist*in/Auditor Gesamtbanksteuerung (m/w/d)

Genoverband e.V.

Suchen Sie eine neue berufliche Herausforderung, die Sie fordert und fördert? Bei uns finden Sie sinnstiftende Tätigkeiten im Steuerwesen, der externen Revision und in der Konzeptentwicklung. Starten Sie sofort in Ihren nächsten Karriereschritt und wachsen Sie mit einem engagierten Team. Auf StepStone.de können Sie gezielt nach Ihrem Traumjob suchen und den Jobagenten einrichten. Erhalten Sie zudem wertvolle Informationen über Arbeitgeber, Gehaltsdaten und praktische Karrieretipps. Besuchen Sie uns und entdecken Sie, wie Sie Ihre Karriere auf das nächste Level heben können!
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Controller Business Intelligence / Reporting (m/w/d)

BAUHAUSMannheim

Stellen Sie sicher, dass Sie die besten Talente in Controlling und Business Analysis anziehen. Unsere Kandidaten bringen mehrjährige Erfahrung in Reporting und BI mit und glänzen in Schnittstellenfunktionen. Sie sind versiert im Umgang mit OLAP-Datenbanken, SQL und ETL-Prozessen sowie mit führenden BI-Tools wie SAP Analytics Cloud. Ein tiefes Verständnis für SAP im Finanz- und Controlling-Umfeld, insbesondere S/4HANA, stellt einen erheblichen Vorteil dar. Mit ausgeprägtem analytischen Denkvermögen, strukturierter Arbeitsweise und Teamfähigkeit sind sie bestens gerüstet. Sehr gute Deutsch- und solide Englischkenntnisse ermöglichen eine klare Kommunikation komplexer, datengestützter Themen.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Wirtschaftsmathematik wissen müssen

Wirtschaftsmathematik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Wirtschaftsmathematik wissen müssen

Zwischen Datenbergen und Wirklichkeit: Einstieg und Perspektiven im Berufsbereich Wirtschaftsmathematik

Wirtschaftsmathematik – der Begriff alleine wirkt schon wie ein Filter: Einige blühen bei dem Gedanken an Matrizen und finanzielle Optionen förmlich auf, andere bekommen Pickel. Ich gehöre (meistens) zu den Ersteren. Dennoch, und das ist vielleicht der erste kleine Realitätsabgleich, ist der Alltag, der sich hinter dieser Studienrichtung verbirgt, weit vielfältiger als Außenstehende zu glauben pflegen. Hier prallen Mathematik und wirtschaftliche Verhaltenstherapie aufeinander – oder, weniger pathetisch gesagt: Struktur, Zahlen und Prognosen haben ein Eigenleben, das manchmal nach Abenteuer duftet, aber nicht immer. Schon klar, das klingt wie diese Überhöhung aus den Klischee-Broschüren. Aber die Wahrheit? Vielschichtiger.


Das tägliche Brot: Aufgaben, die mehr als Rechnen verlangen

Wer als frischgebackene Wirtschaftsmathematikerin oder -mathematiker auf den Arbeitsmarkt losgelassen wird, merkt schnell: Das, wovon die älteren Semester im Hörsaal raunten („Die Theorie dahinter ist das eine, die Praxis das andere“), hat tatsächlich einen Kern. Die Hauptarbeitsorte sind weniger die dunklen Datenkammern als vielmehr große Versicherungskonzerne, Banken, Unternehmensberatungen, Energie- und Telekommunikationsfirmen, oft mit Großraumbüro-Atmosphäre und der stillschweigenden Erwartung, Excel im Schlaf zu beherrschen und PowerPoint im Vorbeigehen zu besiegen. Der Kern der Aufgaben? Riesige Datenmengen strukturieren. Modelle entwickeln, die so solide stehen, dass auch ein Schwarm Vorstände darauf tanzen könnte. Risiken bewerten, Renditen berechnen, neue Tarife aushecken, Algorithmen schreiben, Finanzstrategien simulieren, gesetzliche Neuerungen einarbeiten – alles unter Zeitdruck, alles mit einer Prise Eigenverantwortung. Nur rein Theorie? Schön wär’s. Man wird schnell Freund der Pragmatik.


Von Talenten und Tretminen: Welche Qualifikationen zählen wirklich?

„Mathematiktalent“ ist so ein schwirrendes Schlagwort, aber die Wahrheit ist – und das hört man zu selten –: Reines Zahlenjonglieren reicht nicht aus. Gefragt sind Nervenstärke, Kommunikationslust (ja, Sie haben richtig gelesen), die Freude am Unklaren, ein Gefühl für Abwägungen. Das klingt vage? Ist aber im Arbeitsalltag Gold wert: Kundengespräche führen, Chefetagen mit Zahlen beeindrucken, interdisziplinäre Projekte übernehmen. Plötzlich landet man in Meetings mit Juristen, Informatikern, Marketingleuten, und merkt, dass das Denken in Modellen auch übersetzbar sein muss. Unterschätzt wird oft: Ein wenig Stand-up-Qualität hilft – jedenfalls, wenn man die eigenen Analysen verteidigen muss. Und noch etwas, vielleicht als kleiner Trost für alle mit Startschwierigkeiten: Kaum jemand fühlt sich zu Beginn ganz souverän. Die berüchtigten Einstiegsfallen lauern – unklare Aufgabenstellung, endlose Tabellen, interne Prozesse, die mehr Rätsel aufgeben als jede Klausur. Ein Quäntchen Geduld, ein Funken Selbstironie – und schon wird der Alltag ein Stück leichter.


Gehalt, Karriere – und die Sache mit dem regionalen Vorteil

Man würde lügen, behauptete man, das Gehalt sei kein Thema. Gerade Berufseinsteigerinnen und -einsteiger horchen auf, wenn es um Zahlen geht – und das, zu Recht. Im Durchschnitt gehört Wirtschaftsmathematik zu den solide vergüteten Berufen, vor allem in der Finanz- und Versicherungswelt. Aber: Die Spanne ist enorm. Wer in München oder Frankfurt Fuß fasst, findet schnell Angebote im Bereich von 48.000 € bis 55.000 € Jahresbrutto im Start – so viel zum Optimismus-Boost. Im Osten des Landes, fernab der Big Player, geht das Spiel oft bei 40.000 € los, mit Luft nach oben. Die Branchenunterschiede sind auch nicht zu verachten: Versicherungsunternehmen zahlen meist besser als Energieversorger oder Beratung, aber: Ein Wechsel zahlt sich manchmal mehr aus als jedes strukturierte Traineeprogramm. Und: Wer bereit ist, für die Karriere umzuziehen, hat echte Vorteile. Nicht umsonst herrscht in den Ballungsgebieten Budenzauber auf dem Arbeitsmarkt.


Arbeitsmarkt und Perspektiven: Fachkräftemangel? Bedingt. Transformation? Sicher.

Der Ruf nach Fachkräften im Bereich Wirtschaftsmathematik – ist der ernst gemeint oder nur Rhetorik? Manchmal beides. Anfang der 2010er-Jahre klopfte mancher Arbeitgeber noch umtriebig an die Türen der Absolventen. Heute wird selektierter, spezialisierter gesucht. Was auffällt: Wer den digitalen Wandel, also sprichwörtlich Big Data, Künstliche Intelligenz und moderne Programmierkenntnisse, im Werkzeugkasten hat, wird mit offenen Armen empfangen. Unternehmen sind längst auf den Trichter gekommen, dass Mathematikerinnen und Mathematiker nicht nur Formeln, sondern Schnittstellenkompetenz brauchen – die berühmten „soft skills“ plus Tech-Update. Wer noch Excel als Speerspitze der Datenkunst betrachtet, sollte sich schleunigst – Verzeihung – ins Trainingslager für Python, R oder Datenmodellierung zurückziehen. Das Schöne dabei: Die Branche ist im Wandel, und Wandel bedeutet, dass Quereinsteiger, Weiterbildungswillige und selbst Skeptiker ihre Nische finden. Manchmal ist gar Skepsis der beste Antrieb, sich breiter aufzustellen.


Zwischen Selbstoptimierung und Feierabendbier: Beruf, Familie, Leben

Klassisch gilt der Ruf: analytisch, leistungsorientiert, immer ein bisschen am Puls des Marktes. Aber unter uns – ist das die ganze Wahrheit? In kaum einer Branche wird aktuell so viel über Work-Life-Balance, Homeoffice und Achtsamkeit gesprochen wie hier. Die alten, grauen Bilder von Einzelgängern, die einsam in Formeln versinken, greifen nur noch bedingt. Flexible Arbeitszeiten sind vielerorts Standard, zumindest in größeren Unternehmen. Remote Work? Fast schon selbstverständlich, jedenfalls solange die Deadline keinen Schatten wirft, der einmal quer durchs Büro reicht. Und doch: Wer sich mit Versicherungs- oder Kapitalmarktmodellen beschäftigt, kennt die Kehrseite – lange Projektphasen, plötzliche Krisen, die blitzschnelle Korrekturen verlangen. Wer dabei die Leichtigkeit verliert, hat es schwer. Vieles bleibt trotzdem Kopfsache: Wer sich Freiräume schafft, Kollegen sucht, die nicht nur Algorithmus sprechen, und gelegentlich einen Gang runterschaltet (Feierabendbier, anyone?), rettet mehr als einen Tag.


Und jetzt? Einstieg, Wechsel oder Sprungbrett nutzen!

Vielleicht die wichtigste Botschaft: Wirtschaftsmathematik ist kein Beruf für Zahlenkanzler mit Tunnelblick, sondern für die, die Lust haben auf Komplexität, Bewegung, gelegentliche Reibereien und – manchmal – auch auf einen kurzen Moment sinnerfüllter Langeweile. Der Einstieg mag holprig sein, der Arbeitsmarkt wechselhaft, und die Karrierewege sind alles andere als ein klarer Strich von A nach B. Macht nichts – gerade das macht es spannend. Und am Ende spürt man vielleicht, was andere Berufe versprechen: den Reiz, auf randvollen Schreibtischen und in hitzigen Meetings die Übersicht zu bewahren, während draußen längst das nächste Paradigma wartet. Am Ende zählt eben doch nicht nur der Algorithmus, sondern auch der Mensch dahinter.


Kurzbeschreibung Wirtschaftsmathematik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Wirtschaftsmathematik

Wer als frischgebackene Wirtschaftsmathematikerin oder -mathematiker auf den Arbeitsmarkt losgelassen wird, merkt schnell: Das, wovon die älteren Semester im Hörsaal raunten („Die Theorie dahinter ist das eine, die Praxis das andere“), hat tatsächlich einen Kern. Die Hauptarbeitsorte sind weniger die dunklen Datenkammern als vielmehr große Versicherungskonzerne, Banken, Unternehmensberatungen, Energie- und Telekommunikationsfirmen, oft mit Großraumbüro-Atmosphäre und der stillschweigenden Erwartung, Excel im Schlaf zu beherrschen und PowerPoint im Vorbeigehen zu besiegen. Der Kern der Aufgaben? Riesige Datenmengen strukturieren. Modelle entwickeln, die so solide stehen, dass auch ein Schwarm Vorstände darauf tanzen könnte. Risiken bewerten, Renditen berechnen, neue Tarife aushecken, Algorithmen schreiben, Finanzstrategien simulieren, gesetzliche Neuerungen einarbeiten – alles unter Zeitdruck, alles mit einer Prise Eigenverantwortung. Nur rein Theorie? Schön wär’s. Man wird schnell Freund der Pragmatik.

„Mathematiktalent“ ist so ein schwirrendes Schlagwort, aber die Wahrheit ist – und das hört man zu selten –: Reines Zahlenjonglieren reicht nicht aus. Gefragt sind Nervenstärke, Kommunikationslust (ja, Sie haben richtig gelesen), die Freude am Unklaren, ein Gefühl für Abwägungen. Das klingt vage? Ist aber im Arbeitsalltag Gold wert: Kundengespräche führen, Chefetagen mit Zahlen beeindrucken, interdisziplinäre Projekte übernehmen. Plötzlich landet man in Meetings mit Juristen, Informatikern, Marketingleuten, und merkt, dass das Denken in Modellen auch übersetzbar sein muss. Unterschätzt wird oft: Ein wenig Stand-up-Qualität hilft – jedenfalls, wenn man die eigenen Analysen verteidigen muss. Und noch etwas, vielleicht als kleiner Trost für alle mit Startschwierigkeiten: Kaum jemand fühlt sich zu Beginn ganz souverän. Die berüchtigten Einstiegsfallen lauern – unklare Aufgabenstellung, endlose Tabellen, interne Prozesse, die mehr Rätsel aufgeben als jede Klausur. Ein Quäntchen Geduld, ein Funken Selbstironie – und schon wird der Alltag ein Stück leichter.

Man würde lügen, behauptete man, das Gehalt sei kein Thema. Gerade Berufseinsteigerinnen und -einsteiger horchen auf, wenn es um Zahlen geht – und das, zu Recht. Im Durchschnitt gehört Wirtschaftsmathematik zu den solide vergüteten Berufen, vor allem in der Finanz- und Versicherungswelt. Aber: Die Spanne ist enorm. Wer in München oder Frankfurt Fuß fasst, findet schnell Angebote im Bereich von 48.000 € bis 55.000 € Jahresbrutto im Start – so viel zum Optimismus-Boost. Im Osten des Landes, fernab der Big Player, geht das Spiel oft bei 40.000 € los, mit Luft nach oben. Die Branchenunterschiede sind auch nicht zu verachten: Versicherungsunternehmen zahlen meist besser als Energieversorger oder Beratung, aber: Ein Wechsel zahlt sich manchmal mehr aus als jedes strukturierte Traineeprogramm. Und: Wer bereit ist, für die Karriere umzuziehen, hat echte Vorteile. Nicht umsonst herrscht in den Ballungsgebieten Budenzauber auf dem Arbeitsmarkt.

Der Ruf nach Fachkräften im Bereich Wirtschaftsmathematik – ist der ernst gemeint oder nur Rhetorik? Manchmal beides. Anfang der 2010er-Jahre klopfte mancher Arbeitgeber noch umtriebig an die Türen der Absolventen. Heute wird selektierter, spezialisierter gesucht. Was auffällt: Wer den digitalen Wandel, also sprichwörtlich Big Data, Künstliche Intelligenz und moderne Programmierkenntnisse, im Werkzeugkasten hat, wird mit offenen Armen empfangen. Unternehmen sind längst auf den Trichter gekommen, dass Mathematikerinnen und Mathematiker nicht nur Formeln, sondern Schnittstellenkompetenz brauchen – die berühmten „soft skills“ plus Tech-Update. Wer noch Excel als Speerspitze der Datenkunst betrachtet, sollte sich schleunigst – Verzeihung – ins Trainingslager für Python, R oder Datenmodellierung zurückziehen. Das Schöne dabei: Die Branche ist im Wandel, und Wandel bedeutet, dass Quereinsteiger, Weiterbildungswillige und selbst Skeptiker ihre Nische finden. Manchmal ist gar Skepsis der beste Antrieb, sich breiter aufzustellen.

Klassisch gilt der Ruf: analytisch, leistungsorientiert, immer ein bisschen am Puls des Marktes. Aber unter uns – ist das die ganze Wahrheit? In kaum einer Branche wird aktuell so viel über Work-Life-Balance, Homeoffice und Achtsamkeit gesprochen wie hier. Die alten, grauen Bilder von Einzelgängern, die einsam in Formeln versinken, greifen nur noch bedingt. Flexible Arbeitszeiten sind vielerorts Standard, zumindest in größeren Unternehmen. Remote Work? Fast schon selbstverständlich, jedenfalls solange die Deadline keinen Schatten wirft, der einmal quer durchs Büro reicht. Und doch: Wer sich mit Versicherungs- oder Kapitalmarktmodellen beschäftigt, kennt die Kehrseite – lange Projektphasen, plötzliche Krisen, die blitzschnelle Korrekturen verlangen. Wer dabei die Leichtigkeit verliert, hat es schwer. Vieles bleibt trotzdem Kopfsache: Wer sich Freiräume schafft, Kollegen sucht, die nicht nur Algorithmus sprechen, und gelegentlich einen Gang runterschaltet (Feierabendbier, anyone?), rettet mehr als einen Tag.

Vielleicht die wichtigste Botschaft: Wirtschaftsmathematik ist kein Beruf für Zahlenkanzler mit Tunnelblick, sondern für die, die Lust haben auf Komplexität, Bewegung, gelegentliche Reibereien und – manchmal – auch auf einen kurzen Moment sinnerfüllter Langeweile. Der Einstieg mag holprig sein, der Arbeitsmarkt wechselhaft, und die Karrierewege sind alles andere als ein klarer Strich von A nach B. Macht nichts – gerade das macht es spannend. Und am Ende spürt man vielleicht, was andere Berufe versprechen: den Reiz, auf randvollen Schreibtischen und in hitzigen Meetings die Übersicht zu bewahren, während draußen längst das nächste Paradigma wartet. Am Ende zählt eben doch nicht nur der Algorithmus, sondern auch der Mensch dahinter.

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