Venture Capital Jobs

7 aktuelle Venture Capital Stellenangebote

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Steuerfachangestellter / Bilanzbuchhalter Start- und Scale-ups / Venture Capital (m/w/d) Remote

dhpgBerlin

Wir suchen einen erfahrenen Steuerfachangestellten, Steuerfachwirt oder Bilanzbuchhalter (m/w/d) für unser Wachstumsteam in Berlin oder remote. Ihr Aufgabenbereich umfasst die laufende Finanzbuchhaltung vor allem für innovative Start-ups und Scale-ups. Sie bereiten Monats- und Jahresabschlüsse vor und erstellen betriebliche Steuererklärungen. Zudem unterstützen Sie bei betriebswirtschaftlichen Auswertungen und Reportings. Als Ansprechperson stehen Sie unseren Mandanten bei steuerlichen und buchhalterischen Fragen zur Verfügung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung oder Weiterbildung sowie Erfahrung in der Betreuung von wachstumsorientierten Unternehmen.
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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XPRENEURS: Investment Readiness Manager (m/w/d) - Deep Tech Startups / Venture Capital

UnternehmerTUM GmbHMünchen Kreativquartier

Investment Readiness ist entscheidend für Deep-Tech-Startups, um ihre Fundraising-Fähigkeit zu maximieren. Durch strukturierte Analysen entwickeln wir individuelle Maßnahmenpläne, die Pitch Decks und Finanzmodelle optimieren. Unsere Beratung zu Fundraising-Strategien stellt sicher, dass Startups die passenden Investoren zur richtigen Zeit ansprechen. Wir fördern den Austausch zwischen Startup-Teams und Experten, um hochwertige Investorengespräche vorzubereiten. Unser Ziel ist die Weiterentwicklung effizienter Prozesse zur Betreuung wachsender Start-up-Portfolios. Mit mehr als 2-4 Jahren Erfahrung im Venture Capital und Technologieunternehmen bieten wir einen kompetenten Service im Fundraising-Ökosystem.
Vollzeit weitere Benefits
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Investmentcontroller (w/m/d) - NEU!

VIRES CONFERRE GmbHWietze

Für ein dynamisches "Single Family Office" in Niedersachsen suchen wir einen erfahrenen Investmentcontroller (w/m/d). Diese Schlüsselposition erfordert die Überwachung und Analyse von Vermögenswerten in verschiedenen Anlageklassen. Zudem unterstützen Sie die Entwicklung eines ganzheitlichen Vermögensreportings, das auch alternative Anlagen umfasst. Zu Ihren Aufgaben gehören die Analyse von Portfolioentwicklungen sowie die Sicherstellung einer belastbaren Datenbasis. Wenn Sie eine Leidenschaft für Investmentcontrolling und Datenanalyse haben, sind Sie bei uns genau richtig. Bewerben Sie sich jetzt unter der Referenznummer BRG1-18536 und gestalten Sie die Zukunft unseres Asset Managements aktiv mit!
Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudenten (m/w/d) für den Bereich Asset Management & Private Equity in der Abteilung Client Solutions

CAM Alternatives GmbHKöln

Altamar CAM Partners, ein führender internationaler Asset Manager für alternative Kapitalanlagen, sucht engagierte Werkstudenten (m/w/d) in Köln ab August. Wir verwalten über 21 Milliarden Euro und bieten umfassende Dienstleistungen in Bereichen wie Private Equity, Private Debt und Real Estate. Unsere strategischen Angebote umfassen Primaries, Secondaries und Co-Investments, maßgeschneidert als Dachfonds oder individuelle Lösungen. Unsere Kunden sind hauptsächlich Versicherungsunternehmen, Finanzinstitute, Stiftungen und Family Offices. Wenn du Interesse an einem dynamischen Umfeld hast, in dem du wertvolle Erfahrungen sammeln kannst, freuen wir uns auf deine Bewerbung. Werde Teil unseres erfolgreichen Teams und gestalte die Zukunft der Kapitalanlagen mit!
Werkstudent Gutes Betriebsklima Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Single Family Officer / Leiter Family Office (m/w/d) Schwerpunkt Portfoliomanagement Real Estate

Baumann Unternehmensberatung AGHamburg

Wir suchen einen erfahrenen Single Family Officer (m/w/d) zur Leitung unseres Family Office mit Fokus auf Real Estate. Ihre Hauptaufgabe ist das Management und der Ausbau des Vermögens der Inhaberfamilie, insbesondere im Immobiliensektor. Sie arbeiten eng mit dem Inhaber zusammen und führen ein Team von zwei Mitarbeitern. Die Betreuung und Weiterentwicklung des Investmentportfolios, einschließlich Immobilienprojekten, gehören ebenfalls zu Ihren Verantwortlichkeiten. Zudem identifizieren und prüfen Sie Investitionsmöglichkeiten und führen Due Diligences durch. Ihre Verhandlungsstärke ist gefragt, um Kaufverträge erfolgreich abzuschließen, insbesondere im Bereich Immobilientransaktionen.
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Rechtsanwalt Corporate / M&A - EY Law (w/m/d)

Ernst & Young Law GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft SteuerberatungsgesellschaftBerlin, Frankfurt, Main, Hamburg, Hannover, Stuttgart, München, Nürnberg, Mannheim, Freiburg

In der Rolle übernehmen Sie vielfältige Aufgaben in M&A-Prozessen, einschließlich nationaler und internationaler Beratung auf Buy- und Sell-Side. Sie begleiten Umstrukturierungen rechtlich und bieten konzeptionelle Beratung in Gesellschafts-, Vertrags- und Wirtschaftsfragen. Zudem koordinieren Sie internationale Projekte und Finanzierungsrunden im Venture Capital-Bereich. Ihre Expertise umfasst das Verhandeln und Entwerfen komplexer Verträge sowie die Bewertung von Projektchancen und -risiken. Ideale Bewerber bringen zwei überdurchschnittliche juristische Examina und relevante Erfahrungen aus der Großkanzlei mit. Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten in Deutsch und Englisch sowie Teamgeist und Genauigkeit runden Ihr Profil ab.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Produktions-/Werkscontroller (m/w/d)

OLEDWorks GmbHAachen

OLEDWorks ist der führende Anbieter innovativer Beleuchtungslösungen mit organischen lichtemittierenden Dioden (OLED). Unser Ziel ist es, unseren Kunden zu helfen, außergewöhnliche Produkte zu entwickeln, die höchste Qualität und Effizienz bieten. Die marktfähigen Lösungen von OLEDWorks versprechen nicht nur brillantes Licht, sondern auch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Entdecken Sie vielfältige Karrieremöglichkeiten in der dynamischen Welt der OLED-Technologie. Besuchen Sie StepStone.de, um Ihre Karriere im Bereich Finanzwesen, Buchhaltung oder Controlling zu starten. Profitieren Sie von wertvollen Informationen zu Arbeitgebern und Gehältern, um Ihren Traumjob zu finden.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Venture Capital wissen müssen

Venture Capital Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Venture Capital wissen müssen

Zwischen Risiko und Reiz: Einstieg in die Welt des Venture Capital

Venture Capital – allein die beiden Worte klingen nach Abenteuer, Silicon Valley, nächtlichen Pitch-Sessions und bodenlosen Espressotassen. Wer sich, wie ich, irgendwann gefragt hat, was hinter dem Glanz steckt, der entdeckt schnell: Zwischen Tech-Euphorie und Excel-Schlachten liegt ein zerrissenes Terrain für Berufsanfänger und Umsteiger. Kein Berufsfeld gleicht so sehr einer Achterbahnfahrt durch Zahlenkolonnen und Innovationsversprechen. Und trotzdem oder gerade deshalb zieht es viele dorthin.


Wen sucht die Branche eigentlich? Persönlichkeitsprofile zwischen Mut und Maß

Klar, ohne einen guten akademischen Background – meist in BWL, Jura, Wirtschaftsingenieurwesen oder Informatik – kommt man selten ins Gespräch. Oft genug staune ich, wer alles in der Branche sitzt: Egal ob Ex-Start-up-Gründerin, Investmentbanker oder schlicht die intellektuelle Rampensau mit Zahlen-Faible und scharfer Zunge, Chancen gibt es, wenn Ecken und Kanten mit Neugier kombinierbar sind. Unverzichtbar: analytisches Denken – das ewige Wie, Warum, Was-wäre-wenn. Wer panische Angst vor Tabellen hat, bleibt besser im Café. Wer aber bereit ist, eigene Thesen zu riskieren, mit Gründer:innen zu diskutieren und beim dritten fehlenden Komma nicht grantig wird, passt vielleicht tatsächlich hierher.


Der Alltag: Mehr als bunte Pitches und Instagram-Stories – harte Routine trifft Vision

Man muss es sich ehrlich eingestehen: Das Alltagsbild, das Social Media auftischt, ist Quatsch. Zwischen den Leuchtreklamen und den erleuchteten Meetingräumen gibt es knallharte Recherchen, stundenlang Daten wälzen, Märkte analysieren, endlose Calls, und längst nicht jedes Start-up ist ein neues Wunderkind. Die berühmten neunzig Prozent Routine, zehn Prozent elektrische Spannung – und ab und an ein spektakulärer Bauchplatscher. Mein Tipp für Neulinge: Wer keinen Spaß daran hat, sich Stunden durch Patentdatenbanken oder Wettbewerberanalysen zu wühlen, wird an den wenigen glamourösen Momenten wenig Freude ziehen. Aber: Wer einmal erlebt, wie aus einer fixen Idee ein Unternehmen wird, der versteht, warum das alles am Ende nicht nur ein Job, sondern fast schon eine Haltung ist.


Gehaltsrealitäten: Viel Luft nach oben und seine Tücken

Die Gehaltsdebatte in VC-Kreisen ist eine eigene Wissenschaft. Gerade Neueinsteiger:innen merken schnell: Das große (Geld-)Rad dreht sich oft woanders – und fix ist erstmal wenig. Einstiegsgehälter sind, salopp gesagt, okay – sie können in Metropolen wie München, Berlin oder Frankfurt zwischen Stolz und Ernüchterung schwanken. Wer bei einem renommierten Fonds beginnt, kann mit einem Jahresgehalt zwischen 45.000 € und 70.000 € rechnen, plus vielleicht einem Bonus, der dem Erfolg des Teams folgt. In kleinen Städten? Da gibtʼs weniger Start-ups, weniger Fonds, weniger Nachfrage und – Überraschung – meist weniger Gehalt. Anders schaut es aus, wenn man die Leiter hochklettert: Mit zunehmender Verantwortung, Portfolio-Verwaltung oder gar Partnerstatus klingelt es ordentlich in der Kasse. Wirklich reich werden, sagen manche zynisch, kann man aber auch hier am ehesten als Gründer – oder als jemand, der das Glück hat, auf das seltene Einhorn zu wetten. Aber für viele ist und bleibt VC kein klassischer „Geld-gegen-Zeit“-Deal. Eher eine Risikowette – die sich mal auszahlt und mal deutlich weniger.


Karrierewege und Aufstiegschancen: Viel Zwischenland, wenige klare Pfade

Die Karriere im Venture Capital ist selten ein gerader Marsch – es gleicht eher einem Hürdenlauf mit eingebautem Schachbrettmuster. Einstieg über Praktika, dann Analyst, Associate, irgendwann Principal, wer weiß, vielleicht eines Tages Partner. Klingt linear, ist es aber nicht. Oft verschieben sich Dynamiken: Teams sind klein, Hierarchien flach (außer, sie sind unsichtbar), und plötzlich entscheidet eine prägende Investmentstory oder die persönliche Chemie mehr als jedes Zertifikat. Was viele unterschätzen: Der Wechsel von außen bringt oft frischen Wind – Consultants, Unternehmer:innen, Tech-Spezis oder Juristen finden ihren Weg, wenn sie anders ticken, als der Rest am Tisch. Weiterbildung? Brahmʼsches Thema. Klar, Zertifikate helfen, aber was wirklich zählt, ist Netzwerk, Bauchgefühl, Lern- und Anpassungsfähigkeit. Und: Wer bereit ist, sich aus Fehlern zu füttern, gewinnt langfristig.


Wirtschaftliche Wetterlagen, Digitalisierung und Work-Life-Balance: Realität trifft Anspruch

Tja. Digitalisierung. Venture Capital lebt davon – und leidet zugleich darunter. Kein Beruf ist schneller im Wandel, keine Märkte altern schneller. Was heute up-to-date erscheint, ist morgen schon Staub. Data Analytics, künstliche Intelligenz, ESG-Kriterien, neue Plattformtrends: Wer hier einsteigt, muss bereit sein, stetig an der eigenen Kenntnis zu schrauben. Gesellschaftlich steuert die Branche allmählich in Richtung Nachhaltigkeit und Diversität, auch wenn das nicht immer so konsequent gelebt wird, wie es die Hochglanzbroschüren versprechen. Stichwort Work-Life-Balance: Die gibtʼs, aber sie tanzt meist auf dünnem Eis. Perioden extremer Arbeitslast wechseln sich mit Leerlaufzeiten ab – ein Tanz, bei dem nicht jeder Schritt vorhersehbar ist. Wer damit leben kann, dass kein Tag wie der andere ist, und für ein paar Wochenend-Mails nicht gleich den Atem verliert, der hat im VC einen Platz.


Abspann mit Fragezeichen: Ist Venture Capital das Abenteuer wert?

Manchmal sehe ich Bewerber:innen staunend vor der Glastür sitzen, unsicher zwischen Faszination und Zweifel. Und ich gebe zu – auch ich war dort. Was bleibt? Ein Job, der fordert, selten langweilt und immer wieder neue Antworten verlangt. Einer, der persönliche Stärken genauso belohnt wie Durchhaltevermögen. Und der, ausgerechnet, oft dann am meisten Spaß macht, wenn alles schiefgeht. Wer bereit ist, Unsicherheit zu umarmen, eigene Spuren zu hinterlassen und zwischen Excel und Elevator Pitch wendig zu bleiben – für den ist Venture Capital mehr als ein Beruf. Es ist, vielleicht, ein verdammt ungewöhnlicher Lebensstil.


Kurzbeschreibung Venture Capital

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Venture Capital

Klar, ohne einen guten akademischen Background – meist in BWL, Jura, Wirtschaftsingenieurwesen oder Informatik – kommt man selten ins Gespräch. Oft genug staune ich, wer alles in der Branche sitzt: Egal ob Ex-Start-up-Gründerin, Investmentbanker oder schlicht die intellektuelle Rampensau mit Zahlen-Faible und scharfer Zunge, Chancen gibt es, wenn Ecken und Kanten mit Neugier kombinierbar sind. Unverzichtbar: analytisches Denken – das ewige Wie, Warum, Was-wäre-wenn. Wer panische Angst vor Tabellen hat, bleibt besser im Café. Wer aber bereit ist, eigene Thesen zu riskieren, mit Gründer:innen zu diskutieren und beim dritten fehlenden Komma nicht grantig wird, passt vielleicht tatsächlich hierher.

Man muss es sich ehrlich eingestehen: Das Alltagsbild, das Social Media auftischt, ist Quatsch. Zwischen den Leuchtreklamen und den erleuchteten Meetingräumen gibt es knallharte Recherchen, stundenlang Daten wälzen, Märkte analysieren, endlose Calls, und längst nicht jedes Start-up ist ein neues Wunderkind. Die berühmten neunzig Prozent Routine, zehn Prozent elektrische Spannung – und ab und an ein spektakulärer Bauchplatscher. Mein Tipp für Neulinge: Wer keinen Spaß daran hat, sich Stunden durch Patentdatenbanken oder Wettbewerberanalysen zu wühlen, wird an den wenigen glamourösen Momenten wenig Freude ziehen. Aber: Wer einmal erlebt, wie aus einer fixen Idee ein Unternehmen wird, der versteht, warum das alles am Ende nicht nur ein Job, sondern fast schon eine Haltung ist.

Die Gehaltsdebatte in VC-Kreisen ist eine eigene Wissenschaft. Gerade Neueinsteiger:innen merken schnell: Das große (Geld-)Rad dreht sich oft woanders – und fix ist erstmal wenig. Einstiegsgehälter sind, salopp gesagt, okay – sie können in Metropolen wie München, Berlin oder Frankfurt zwischen Stolz und Ernüchterung schwanken. Wer bei einem renommierten Fonds beginnt, kann mit einem Jahresgehalt zwischen 45.000 € und 70.000 € rechnen, plus vielleicht einem Bonus, der dem Erfolg des Teams folgt. In kleinen Städten? Da gibtʼs weniger Start-ups, weniger Fonds, weniger Nachfrage und – Überraschung – meist weniger Gehalt. Anders schaut es aus, wenn man die Leiter hochklettert: Mit zunehmender Verantwortung, Portfolio-Verwaltung oder gar Partnerstatus klingelt es ordentlich in der Kasse. Wirklich reich werden, sagen manche zynisch, kann man aber auch hier am ehesten als Gründer – oder als jemand, der das Glück hat, auf das seltene Einhorn zu wetten. Aber für viele ist und bleibt VC kein klassischer „Geld-gegen-Zeit“-Deal. Eher eine Risikowette – die sich mal auszahlt und mal deutlich weniger.

Die Karriere im Venture Capital ist selten ein gerader Marsch – es gleicht eher einem Hürdenlauf mit eingebautem Schachbrettmuster. Einstieg über Praktika, dann Analyst, Associate, irgendwann Principal, wer weiß, vielleicht eines Tages Partner. Klingt linear, ist es aber nicht. Oft verschieben sich Dynamiken: Teams sind klein, Hierarchien flach (außer, sie sind unsichtbar), und plötzlich entscheidet eine prägende Investmentstory oder die persönliche Chemie mehr als jedes Zertifikat. Was viele unterschätzen: Der Wechsel von außen bringt oft frischen Wind – Consultants, Unternehmer:innen, Tech-Spezis oder Juristen finden ihren Weg, wenn sie anders ticken, als der Rest am Tisch. Weiterbildung? Brahmʼsches Thema. Klar, Zertifikate helfen, aber was wirklich zählt, ist Netzwerk, Bauchgefühl, Lern- und Anpassungsfähigkeit. Und: Wer bereit ist, sich aus Fehlern zu füttern, gewinnt langfristig.

Tja. Digitalisierung. Venture Capital lebt davon – und leidet zugleich darunter. Kein Beruf ist schneller im Wandel, keine Märkte altern schneller. Was heute up-to-date erscheint, ist morgen schon Staub. Data Analytics, künstliche Intelligenz, ESG-Kriterien, neue Plattformtrends: Wer hier einsteigt, muss bereit sein, stetig an der eigenen Kenntnis zu schrauben. Gesellschaftlich steuert die Branche allmählich in Richtung Nachhaltigkeit und Diversität, auch wenn das nicht immer so konsequent gelebt wird, wie es die Hochglanzbroschüren versprechen. Stichwort Work-Life-Balance: Die gibtʼs, aber sie tanzt meist auf dünnem Eis. Perioden extremer Arbeitslast wechseln sich mit Leerlaufzeiten ab – ein Tanz, bei dem nicht jeder Schritt vorhersehbar ist. Wer damit leben kann, dass kein Tag wie der andere ist, und für ein paar Wochenend-Mails nicht gleich den Atem verliert, der hat im VC einen Platz.

Manchmal sehe ich Bewerber:innen staunend vor der Glastür sitzen, unsicher zwischen Faszination und Zweifel. Und ich gebe zu – auch ich war dort. Was bleibt? Ein Job, der fordert, selten langweilt und immer wieder neue Antworten verlangt. Einer, der persönliche Stärken genauso belohnt wie Durchhaltevermögen. Und der, ausgerechnet, oft dann am meisten Spaß macht, wenn alles schiefgeht. Wer bereit ist, Unsicherheit zu umarmen, eigene Spuren zu hinterlassen und zwischen Excel und Elevator Pitch wendig zu bleiben – für den ist Venture Capital mehr als ein Beruf. Es ist, vielleicht, ein verdammt ungewöhnlicher Lebensstil.

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