Steuerfachwirt Jobs

510 aktuelle Steuerfachwirt Stellenangebote

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Steuerfachwirt/in Hauptbuchhaltung (m/w/d)

Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbHKarlsruhe, Baden

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Steuerfachwirt/in (m/w/d) für die Hauptbuchhaltung im GB Finanz- und Rechnungswesen. In dieser Vollzeitstelle (39 Stunden/Woche) sind Sie verantwortlich für die steuerlich korrekte Abbildung von Geschäftsvorfällen. Zu Ihren Aufgaben zählen die Prüfung von Verträgen und Rechnungen sowie die Erstellung von Steuererklärungen. Sie betreuen Betriebsprüfer des Finanzamts und übernehmen projektbezogene Sonderaufgaben im Steuerbereich. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Steuerfachwirt-Ausbildung und idealerweise mindestens drei Jahre Berufserfahrung. Kenntnisse in SAP-FI und den Grundlagen des Steuerrechts für gemeinnützige Organisationen sind wünschenswert.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Steuerfachangestellter/Steuerfachwirt/Bilanzbuchhalter

ADVISA Bad Homburg Steuerberatungsgesellschaft mbHBad Homburg Vor Höhe

Die ADVISA Bad Homburg Steuerberatungsgesellschaft mbH sucht engagierte Steuerfachangestellte, Steuerfachwirte und Bilanzbuchhalter. Bei uns stehen Ihre beruflichen Perspektiven im Vordergrund – mehr als nur Zahlen. Unser erfahrenes Team legt großen Wert auf individuelle Mandantenbetreuung und den Aufbau von Vertrauen. Wir unterstützen Sie in sämtlichen steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen kompetent und persönlich. Als Teil der ETL-Gruppe profitieren wir von einem starken Netzwerk mit über 950 Kanzleien in Deutschland und 1.300 Standorten weltweit. Steigen Sie ein in die Marktführer im Bereich Steuerberatung und gestalten Sie Ihre Karriere mit uns!
Weihnachtsgeld Erfolgsbeteiligung Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Steuerfachwirt (m/w/d)

Freiß Dr. Schwarz GmbHNürnberg, Mittelfranken

Sie sind Steuerfachwirt mit Note 3 oder besser und verfügen über umfassende DATEV-Kenntnisse? Idealerweise bringen Sie mehr als drei Jahre Berufserfahrung mit und haben Freude an der Ausbildung von Auszubildenden. Bewerben Sie sich jetzt mit Lebenslauf und Zeugnissen für eine unbefristete Festanstellung! Genießen Sie flexible Arbeitszeiten, Homeoffice nach der Probezeit und 30 Urlaubstage. Profitieren Sie von einer 4-Tage-Woche, Weiterbildungsangeboten und Gesundheitsförderung wie Massagen und Yoga. Freuen Sie sich außerdem auf einen monatlichen Tankgutschein und betriebliche Altersvorsorge!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Parkplatz Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Steuerfachangestellter / Steuerfachwirt / Bilanzbuchhalter (m/w/d) Jahresabschlüsse & Steuererklärun

msh Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KGLimburg Lahn

Wir suchen einen engagierten Steuerfachangestellten, Steuerfachwirt oder Bilanzbuchhalter (m/w/d) für die eigenverantwortliche Betreuung von Mandanten. In dieser Position erstellen Sie sorgfältig Jahresabschlüsse und Steuererklärungen für verschiedene Rechtsformen. Zudem überwachen Sie Steuervorauszahlungen und prüfen Steuerbescheide, um Optimierungspotenziale aufzudecken. Während Betriebsprüfungen stehen Sie als kompetente Ansprechperson zur Seite und unterstützen unsere Mandanten. Zudem tragen Sie aktiv zur kontinuierlichen Optimierung unserer Prozesse und Dienstleistungen bei. Arbeiten Sie in einem dynamischen Team in Voll- oder Teilzeit mit mindestens 30 Wochenstunden.
Gutes Betriebsklima Fahrtkosten-Zuschuss Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Homeoffice Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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Steuerfachangestellter / Steuerfachwirt (m/w/d)

Maaß & Witzel GmbH SteuerberatungsgesellschaftMünchen

Wir suchen einen Steuerfachangestellten oder Steuerfachwirt (m/w/d), gerne auch Berufsanfänger, um unser dynamisches Team zu verstärken. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Erstellung von Finanz- und Lohnbuchhaltungen sowie von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen. Sie werden als Ansprechpartner/in für unsere Mandanten in steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen fungieren. Eine abgeschlossene Ausbildung und Datev-Kenntnisse sind Voraussetzung, ebenso wie Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist. Profitieren Sie von einem modernen Arbeitsumfeld, attraktiven Gehaltsmodellen und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Unsere verkehrsgünstige Lage sorgt zudem für eine einfache Erreichbarkeit.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Steuerfachangestellte:r / Steuerfachwirt:in Schwerpunkt Heilberufe

Treuhand Hannover Steuerberatung und Wirtschaftsberatung für Heilberufe GmbHHamburg

Wir suchen eine:n Steuerfachangestellte:n oder Steuerfachwirt:in mit Schwerpunkt auf Heilberufen für unsere Niederlassung in Hamburg. In dieser unbefristeten Voll- oder Teilzeitstelle betreuen Sie eigenverantwortlich Mandant:innen wie Ärzt:innen und Zahnärzt:innen. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von Finanzbuchhaltungen und Jahresabschlüssen sowie Steuererklärungen. Zudem unterstützen Sie bei komplexen Projekten, einschließlich Praxisumwandlungen und Nachfolgelösungen. Unser modernes Steuerberatungsunternehmen verfügt über umfassende Erfahrung in der Betreuung von medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft im Gesundheitssektor aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Urlaubsgeld Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Fahrtkosten-Zuschuss Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Treuhand Hannover Steuerberatung und Wirtschaftsberatung für Heilberufe GmbH Einkaufsrabatte Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Steuerfachwirt (m/w/d) -Bachelor / Master im Steuerbereich (m/w/d)

Stölzel Rechtsanwälte Steuerberater GmbHDresden

Die Stölzel Rechtsanwälte Steuerberater GmbH in Dresden sucht eine/n erfahrene/n Steuerfachwirt/in (m/w/d) oder Bachelor-/Masterabsolventen/in im Steuerbereich (m/w/d). Unser Fokus liegt auf der interdisziplinären Beratung in steuerlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Wir setzen auf Digitalisierung, Cloud-Technologien und KI, um innovative Lösungen zu schaffen. In dieser Position erstellen Sie Abschlüsse und Steuererklärungen für Kapital- und Personengesellschaften. Darüber hinaus prüfen Sie Buchführungen und beraten unsere Mandanten zu Rechnungslegungs- und Steuerfragen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft unserer Kanzlei mit!
Teilzeit weitere Benefits
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Steuerfachangestellte / Steuerfachwirt (w/m/d)

HECHT, von LUXBURG Steuerberatungsgesellschaft mbHBerlin

Zur Verstärkung suchen wir einen erfahrenen Steuerfachangestellten oder Steuerfachwirt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Erstellung von Jahresabschlüssen, Steuererklärungen und die Prüfung von Steuerbescheiden. Außerdem unterstützen Sie die Buchhaltung und begleiten Prüfungen. Sie verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung und idealerweise eine Weiterbildung zum Steuerfachwirt. Unser Angebot reicht von 4.500 bis 7.000 Euro brutto monatlich, abhängig von Ihrer Qualifikation. Freuen Sie sich auf ein kollegiales Umfeld, flexible Arbeitszeiten und eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Steuerberater/in, Steuerfachwirt/in, Bilanzbuchhalter/in, Finanzwirt/in, Betriebswirt/in / Bachelor

Dipl.-Kfm. VOLKER BLEIER STEUERBERATERBretten

Sie sind Steuerberater/in oder Steuerfachwirt/in mit Leidenschaft für Zahlen? In dieser Position bearbeiten Sie Einkommensteuererklärungen, erstellen Jahresabschlüsse und übernehmen die Betreuung eines eigenen Mandantenstamms. Ihr Profil umfasst eine abgeschlossene Ausbildung oder Fortbildung im Steuerbereich sowie Praxiserfahrung in der Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung. Fundierte EDV-Kenntnisse, insbesondere in Excel und Word, sind von Vorteil. Kommunikationsstärke und ein freundliches Auftreten sind essenziell für den Umgang mit Mandanten. Wenn Sie Interesse am Steuerrecht haben und sich kontinuierlich weiterbilden möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Steuerfachangestellten / Steuerfachwirt oder kaufmännischen Angestellten (m/w/d)

Dr. Stefanie Hansen SteuerberaterinTrier

Sie sind Steuerfachangestellter, Steuerfachwirt oder kaufmännischer Angestellter (m/w/d)? Wir suchen Verstärkung für die Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen, Finanzbuchhaltungen und Jahresabschlüssen. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in diesem Bereich oder einer kaufmännischen Ausbildung sind Sie bei uns genau richtig. Ein sicherer Umgang mit DATEV- und MS-Office-Programmen ist wünschenswert, gerne unterstützen wir Sie beim Lernen. Profitieren Sie von einem attraktiven Gehalt sowie einer unbefristeten Festanstellung in einem krisensicheren Unternehmen. Flexibler Urlaub und eine angenehme Arbeitsatmosphäre runden unser Angebot ab.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Work-Life-Balance Homeoffice Parkplatz Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Dr. Stefanie Hansen Steuerberaterin Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Steuerfachwirt wissen müssen

Steuerfachwirt Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Steuerfachwirt wissen müssen

Zwischen Zahlen und Zwischenmenschlichem – Der Taxifahrer unter den Köpfen: Alltag im Beruf des Steuerfachwirts

So sieht also ein typischer Morgen aus: Aktenberge, irgendwo ein Kaffeebecher (lauwarm, natürlich), das Telefon bimmelt – und dazwischen die ewige Flut an E-Mails, Nachfragen, Fristen. Wer gerade als Steuerfachwirt einsteigt, hat oft das Gefühl, man jongliere alles auf einmal: Mandanten, die am liebsten gestern schon wissen wollen, welche Steuererklärung heute abgegeben wird. Chefs, die zwischen Digitalisierungseuphorie und Papierfetisch schwanken. Ein echter Spagat. Und dabei ist der Beruf für viele genau das: eine Mischung aus Routine, nervenaufreibenden Deadlines und überraschenden Aha-Momenten. Irgendwann merkt man, dass sich hinter der trockenen Fassade eine recht lebendige Arbeitswelt verbirgt – mit all ihren Tücken und Lichtblicken.


Qualifikation und persönliche Eignung: Zwischen Durchhaltewillen und Menschenkenntnis

Eine Anmerkung vorweg: Die Eintrittskarte in diese Welt ist meist keine akademische, dafür aber eine, die Durchhaltevermögen verlangt. Wer Steuerfachwirt werden will, kommt in der Regel über die Ausbildung zur Steuerfachangestellten, ein paar Jahre praktische Arbeit, intensive Fortbildung, dann die nicht zu unterschätzende Prüfung. Klingt machbar? Ist es auch – aber eben kein Spaziergang. Was viele unterschätzen: Es braucht mehr als Zahlen- und Gesetzeslogik. Viel wichtiger sind Nervenstärke, ein gewisser Hang zur peniblen Genauigkeit (ohne sich in den Details zu verlieren) und, erstaunlich oft, Menschenkenntnis. Mandanten sind in Steuerdingen selten gelassen; sie suchen jemanden, der Ruhe ausstrahlt, nicht bloß Paragrafen aneinanderreiht.


Was wirklich zählt: Gehalt, Entwicklung und das große „Wo?“

Klar, irgendwann fragt sich jeder: Lohnt sich das? Das Gehalt nach dem Einstieg pendelt sich – je nach Region, Kanzlei und Unternehmensumfeld – irgendwo zwischen „okay“ und „oberes Mittelfeld“ ein. Gerade in Ballungsräumen gibt’s mehr, auf dem Land manchmal weniger. Was ich persönlich immer irritierend finde: Die Spanne ist gewaltig. Es gibt Kanzleien, wo erfahrene Steuerfachwirte so verdienen, wie anderswo Berufseinsteiger – und umgekehrt. Wer offen für Betriebswirtschaft oder größere Beratungshäuser ist, kann ziemlich schnell aufsteigen und entsprechend zulegen, auch beim Gehalt. Am unteren Rand bleibt‘s, wenn Digitalisierung ein Fremdwort ist und Fachkräftemangel kaum jemand hört. Apropos Digitalisierung: Wer da technikaffin ist, hat seit Corona ohnehin die besten Karten – zumindest, wenn die Chefetage nicht im letzten Jahrzehnt verweilt.


Arbeitsmarkt im Wandel: Fachkräftemangel, Technik und das ewige Hamsterrad

Fragt man erfahrene Kolleginnen und Kollegen, was sich im letzten Jahrzehnt wirklich verändert hat, dann taucht ein Wort recht zuverlässig auf: Fachkräftemangel. Ja, der ist echt. Vor allem in ländlichen Regionen kann man fast wählen, wo man hintendiert – die Auswahl an Stellen ist groß, Bewerber eher selten. Das war nicht immer so, weiß jeder, der schon einige Jahre dabei ist. Dazu kommt: Digitalisierung ist keine entfernte Wolke mehr, sondern arbeitet wie ein Metronom – mal ein Takt zu viel, dann wieder einer zu wenig. Steuer-Apps, Cloud-Buchhaltungen, KI-basierte Tools: All das verlangt Lernbereitschaft, auch bei den „Grünschnäbeln“. Mal ehrlich: Ich hatte anfangs ziemlichen Respekt, doch wer am Ball bleibt, profitiert. Wer allerdings die Technik scheut, bleibt stehen, während ringsum alles rennt.


Gestatten: Privatleben – Realität oder schöner Mythos?

Noch so ein Lieblingsthema im Kollegenkreis: Work-Life-Balance. Oft wird ja kolportiert, dass Steuerfachwirte spätestens im März ihr Privatleben am Empfang abgeben. Stimmt – zum Teil. Gerade in den Hochzeiten der Steuererklärungen, zum Jahresabschluss, wird’s eng. Doch immer mehr Kanzleien und Unternehmen versuchen, gegenzusteuern: Mit Homeoffice-Tagen, flexiblen Arbeitszeiten oder sogar Sabbaticals. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein? Ist es manchmal auch – nicht jede Kanzlei zieht mit. Wer sich aber geschickt platziert und ehrlich kommuniziert, findet oft bessere Bedingungen als noch vor zehn Jahren. Ob sich das wirklich stabilisieren lässt? Schwierig. Ich glaube aber, dass die Branche mittelfristig innovativer wird – auch, weil der Nachwuchs lautstarker und mutiger einfordert, was andernorts längst Standard ist.


Karrierechancen und ein Ausblick zwischen Ehrgeiz und Ehrlichkeit

Für viele ist das Ziel klar: Mit ein paar Jahren Erfahrung die Stufe zum Steuerberater erklimmen, vielleicht eines Tages selbst ein kleines Team führen. Die Aufstiegschancen sind real, vor allem jetzt, da so viele erfahrene Kräfte ausscheiden. Weiterbildung ist fast schon Pflicht: Wer stehen bleibt, verliert an Boden. Aber man muss auch ehrlich sein – nicht jeder will oder muss nach den Sternen greifen. Es gibt mittlerweile spannende Alternativen zur klassischen Kanzlei, etwa in der Wirtschaftsprüfung, im Unternehmenscontrolling oder sogar im öffentlichen Dienst. Was ich allen Einsteigern raten würde: Augen auf beim Erstjob, keine Angst vor Wechseln und: Bleibt neugierig. Die Steuerwelt ist voller Abzweigungen, manche auch Sackgassen – das merkt man erst, wenn man unterwegs ist.


Kurzbeschreibung Steuerfachwirt

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Steuerfachwirt

Eine Anmerkung vorweg: Die Eintrittskarte in diese Welt ist meist keine akademische, dafür aber eine, die Durchhaltevermögen verlangt. Wer Steuerfachwirt werden will, kommt in der Regel über die Ausbildung zur Steuerfachangestellten, ein paar Jahre praktische Arbeit, intensive Fortbildung, dann die nicht zu unterschätzende Prüfung. Klingt machbar? Ist es auch – aber eben kein Spaziergang. Was viele unterschätzen: Es braucht mehr als Zahlen- und Gesetzeslogik. Viel wichtiger sind Nervenstärke, ein gewisser Hang zur peniblen Genauigkeit (ohne sich in den Details zu verlieren) und, erstaunlich oft, Menschenkenntnis. Mandanten sind in Steuerdingen selten gelassen; sie suchen jemanden, der Ruhe ausstrahlt, nicht bloß Paragrafen aneinanderreiht.

Klar, irgendwann fragt sich jeder: Lohnt sich das? Das Gehalt nach dem Einstieg pendelt sich – je nach Region, Kanzlei und Unternehmensumfeld – irgendwo zwischen „okay“ und „oberes Mittelfeld“ ein. Gerade in Ballungsräumen gibt’s mehr, auf dem Land manchmal weniger. Was ich persönlich immer irritierend finde: Die Spanne ist gewaltig. Es gibt Kanzleien, wo erfahrene Steuerfachwirte so verdienen, wie anderswo Berufseinsteiger – und umgekehrt. Wer offen für Betriebswirtschaft oder größere Beratungshäuser ist, kann ziemlich schnell aufsteigen und entsprechend zulegen, auch beim Gehalt. Am unteren Rand bleibt‘s, wenn Digitalisierung ein Fremdwort ist und Fachkräftemangel kaum jemand hört. Apropos Digitalisierung: Wer da technikaffin ist, hat seit Corona ohnehin die besten Karten – zumindest, wenn die Chefetage nicht im letzten Jahrzehnt verweilt.

Fragt man erfahrene Kolleginnen und Kollegen, was sich im letzten Jahrzehnt wirklich verändert hat, dann taucht ein Wort recht zuverlässig auf: Fachkräftemangel. Ja, der ist echt. Vor allem in ländlichen Regionen kann man fast wählen, wo man hintendiert – die Auswahl an Stellen ist groß, Bewerber eher selten. Das war nicht immer so, weiß jeder, der schon einige Jahre dabei ist. Dazu kommt: Digitalisierung ist keine entfernte Wolke mehr, sondern arbeitet wie ein Metronom – mal ein Takt zu viel, dann wieder einer zu wenig. Steuer-Apps, Cloud-Buchhaltungen, KI-basierte Tools: All das verlangt Lernbereitschaft, auch bei den „Grünschnäbeln“. Mal ehrlich: Ich hatte anfangs ziemlichen Respekt, doch wer am Ball bleibt, profitiert. Wer allerdings die Technik scheut, bleibt stehen, während ringsum alles rennt.

Noch so ein Lieblingsthema im Kollegenkreis: Work-Life-Balance. Oft wird ja kolportiert, dass Steuerfachwirte spätestens im März ihr Privatleben am Empfang abgeben. Stimmt – zum Teil. Gerade in den Hochzeiten der Steuererklärungen, zum Jahresabschluss, wird’s eng. Doch immer mehr Kanzleien und Unternehmen versuchen, gegenzusteuern: Mit Homeoffice-Tagen, flexiblen Arbeitszeiten oder sogar Sabbaticals. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein? Ist es manchmal auch – nicht jede Kanzlei zieht mit. Wer sich aber geschickt platziert und ehrlich kommuniziert, findet oft bessere Bedingungen als noch vor zehn Jahren. Ob sich das wirklich stabilisieren lässt? Schwierig. Ich glaube aber, dass die Branche mittelfristig innovativer wird – auch, weil der Nachwuchs lautstarker und mutiger einfordert, was andernorts längst Standard ist.

Für viele ist das Ziel klar: Mit ein paar Jahren Erfahrung die Stufe zum Steuerberater erklimmen, vielleicht eines Tages selbst ein kleines Team führen. Die Aufstiegschancen sind real, vor allem jetzt, da so viele erfahrene Kräfte ausscheiden. Weiterbildung ist fast schon Pflicht: Wer stehen bleibt, verliert an Boden. Aber man muss auch ehrlich sein – nicht jeder will oder muss nach den Sternen greifen. Es gibt mittlerweile spannende Alternativen zur klassischen Kanzlei, etwa in der Wirtschaftsprüfung, im Unternehmenscontrolling oder sogar im öffentlichen Dienst. Was ich allen Einsteigern raten würde: Augen auf beim Erstjob, keine Angst vor Wechseln und: Bleibt neugierig. Die Steuerwelt ist voller Abzweigungen, manche auch Sackgassen – das merkt man erst, wenn man unterwegs ist.

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