Immobiliensachverständiger Jobs

14 aktuelle Immobiliensachverständiger Stellenangebote

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Immobiliengutachter/Sachverständiger (m/w/d) für Wertermittlungen

Freisinger Bank eG Volksbank-RaiffeisenbankFreising

Wir sind ein ausgezeichneter Arbeitgeber und suchen motivierte Immobiliengutachter/Sachverständige (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in Freising. In dieser Vollzeitposition erstellen Sie Markt- und Beleihungswertermittlungen für diverse Immobilien. Zu Ihren Aufgaben zählen auch das Durchführen von Objektbesichtigungen sowie das Analysieren von Marktentwicklungen. Sie bringen eine entsprechende Qualifikation nach CIS Hyp Zert, mehrjährige Erfahrung in der Immobilienwirtschaft und Teamfähigkeit mit. Ihre genaue Arbeitsweise und Ihr analytisches Denken unterstützen unseren genossenschaftlichen Erfolg. Werden Sie Teil unseres starken Netzwerks und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Immobiliengutachter/Sachverständiger (m/w/d) für Wertermittlungen - Freisinger Bank eG Volksbank-Raiffeisenbank gesucht

Freisinger Bank eG Volksbank-RaiffeisenbankFreising

Die Freisinger Bank eG sucht einen engagierten Immobiliengutachter/Sachverständigen (m/w/d) für Wertermittlungen in Vollzeit. Sie erstellen marktgerechte Bewertungen für wohnwirtschaftliche und gemischt genutzte Objekte. Zu Ihren Aufgaben gehören Objektbesichtigungen sowie das Beobachten aktueller Marktentwicklungen. Wir bieten ein unbefristetes Anstellungsverhältnis mit attraktiven Sonderzahlungen und einer betrieblichen Altersvorsorge. Ideal sind Kandidaten mit einer CIS Hyp Zertifizierung und mehrjähriger Berufserfahrung. Werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams und gestalten Sie aktiv die "Lebens Werte" in der Region Freising mit!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Gutachter / Sachverständiger für Immobilien (m/w/d)

Sparkasse Gera-GreizGera

Als erfahrener Gutachter für Immobilien (m/w/d) sind Sie für die eigenverantwortliche Immobilienbewertung zuständig. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von Beleihungswertermittlungen für gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Objekte. Sie führen Besichtigungen der Immobilien durch und erstellen detaillierte Protokolle. Zudem überprüfen Sie bestehende Immobiliensicherheiten und Baukostenaufstellungen. Ein wichtiger Teil Ihrer Arbeit ist die Analyse von Marktentwicklungen und die Durchführung notwendiger Wertüberprüfungen. Ideale Bewerber verfügen über eine Ausbildung in der Immobilienwirtschaft sowie entsprechende Qualifikationen und mehrjährige Berufserfahrung in der Immobilienbewertung.
Festanstellung Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Steuerberater (m/w/d) Betreuung, Beratung nationaler & internationaler Unternehmen

LM Audit & Tax GmbH WirtschaftsprüfungsgesellschaftMünchen Pasing

LM ist ein dynamischer Kanzleiverbund in München, bestehend aus erfahrenen Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten. Unser engagiertes Team bietet professionelle Betreuung für mittelständische Unternehmen, Konzerne und Startups. Zu unseren Mandaten zählen diverse Branchen wie Real Estate, Private Equity sowie Produktions-, Dienstleistungs- und Technologieunternehmen. Wenn Sie eine wertschätzende, familiäre Unternehmenskultur schätzen, sind Sie bei uns genau richtig. Wir suchen motivierte Steuerberater (m/w/d), die mit Leidenschaft für Zahlen arbeiten und langfristig zum Unternehmenserfolg beitragen möchten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres modernen Teams!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Erfahrener Steuerfachangestellter oder Steuerfachwirt, Bilanzbuchhalter (m/w/d) für in- und ausländische Mandanten

LM Audit & Tax GmbH WirtschaftsprüfungsgesellschaftMünchen

Entdecken Sie LM, einen innovativen Kanzleiverbund in München, der Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte vereint. Unser engagiertes Team betreut namhafte Unternehmen aus anspruchsvollen Branchen mit höchster Expertise. Bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Bilanzbuchhalter / Hauptbuchhalter (w/m/d)

Zech Management GmbHBremen

Wir suchen einen qualifizierten Bilanzbuchhalter (w/m/d) oder Steuerfachwirt (w/m/d) mit fundierter Ausbildung im Rechnungswesen. Ideale Kandidaten verfügen über mehrjährige Erfahrung in Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung, bevorzugt im Bereich Construction oder Real Estate. Ihre Expertise zeigt sich in der routinierten Anwendung von Office-Anwendungen und ERP-Systemen, wie Microsoft Dynamics 365 Business Central. Bilanzsicherheit sowie ausgeprägte analytische Fähigkeiten sind für uns unerlässlich. Selbstständige Arbeitsweise und tiefes Zahlenverständnis machen Sie zum idealen Teammitglied. Wachsen Sie mit uns und gestalten Sie eine langfristige Zusammenarbeit!
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Zech Management GmbH Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter/in Immobilienbuchhaltung (m/w/d)

Reich & Kollegen real estate management GmbHLeipzig

Unsere Immobilienbuchhaltung setzt auf transparente Prozesse und präzise Abläufe, die Vertrauen und langfristigen Erfolg fördern. Unser erfahrenes Team entwickelt effiziente Lösungen, um nachhaltige Werte zu schaffen. Werden Sie Teil dieses dynamischen Umfelds und bringen Sie Ihre Expertise ein. In dieser Verantwortung übernehmen Sie alle Tätigkeiten der Objektbuchhaltung für gewerbliche und wohnwirtschaftliche Immobilien. Sie erstellen strukturiert Betriebs- und Nebenkostenabrechnungen sowie regelmäßige Reportings. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft des Immobilienmanagements!
Vollzeit weitere Benefits
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Manager Finance - Export, Real Estate & Group Accounting (m/w/d)

Schreiner Group GmbH & Co. KGOberschleißheim

Für die Position des Manager Finance, Export, Real Estate & Group Accounting (m/w/d) suchen wir einen qualifizierten Kandidaten. Ihre Aufgaben umfassen die Verantwortung für die Exportwirtschaft sowie die Koordination der Konzernkonsolidierung. Sie betreuen die Abschlüsse auf Konzernebene und sind für die Buchhaltung der Immobiliengesellschaften zuständig. Zudem sind Sie als SAP Prozessexperte für Fakturierung und Export in den Modulen FI und SD aktiv. Voraussetzung ist ein betriebswirtschaftliches Studium sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung. Fließende Deutsch- und verhandlungssichere Englischkenntnisse sind ebenfalls erforderlich.
Familienfreundlich Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Kantine Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Immobilienbewerter (m/w/d)

EDEKA Südwest Stiftung & Co. KGOffenburg

EDEKA Südwest ist mit über 46.000 Mitarbeitenden einer der bedeutendsten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Der Hauptsitz befindet sich in Offenburg, was die Unternehmenspräsenz stärkt. Wir suchen leidenschaftliche Menschen, die Teil unseres dynamischen Teams werden möchten. Entdecken Sie vielfältige Karrieremöglichkeiten und profitieren Sie von attraktiven Ausbildungsprogrammen. Informieren Sie sich auf StepStone.de über aktuelle Stellenangebote, Arbeitgeberbewertungen und Gehaltsdaten. Richten Sie Ihren Jobagenten ein und finden Sie Ihren Traumjob bei EDEKA Südwest – starten Sie jetzt Ihre Karriere!
Firmenwagen Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG Weihnachtsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Immobiliensachverständiger wissen müssen

Immobiliensachverständiger Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Immobiliensachverständiger wissen müssen

Zwischen Grundbuch und Gegenwart – Über die eigenartig facettenreiche Welt der Immobiliensachverständigen

„Was genau machen Sie eigentlich?“ – diese Frage schwirrt mir noch immer im Kopf herum. Damals, auf einer dieser ziellosen Karrieremessen zwischen glänzendem Lametta, schwitzenden Lebensläufen und ewig denselben Werbegeschenken. Ich wusste: Immobilien faszinieren mich. Aber nicht als Makler, bitte – nein, dafür kann ich zu wenig Smalltalk mit abgehängten Teppichen führen. Und dann tauchte dieser Beruf auf, irgendwo zwischen Mathebuch und Rechtstext: Immobiliensachverständige. Klingt sperrig, ist es aber auch. Und – je länger ich mich damit befasse – faszinierender, als man auf den ersten Blick ahnt.


Spielräume, Zahlen, Zwischentöne – der Arbeitsalltag

Realitätstest: Wer denkt, Immobiliensachverständige würden tagein, tagaus nur Häuser schätzen wie Obst auf dem Markt, liegt so daneben wie ein Immobilienkalkulator mit Tippfehler. Klar, Grundstücke, Wohnungen, Bürogebäude – alles wird „bewertet“. Aber eben nicht im luftleeren Raum. Es geht um Brüche: Erbschaften platzen auf wie alte Dosen, Scheidungen zwingen zu schnellen Zahlen, Banken verlangen Sicherheiten. Und dann das Amtsgericht, das auf ein befangenes Gutachten gleich zwei Gegengutachten bestellt. Sachverständige leben im Spagat aus Sorgfalt, neutraler Distanz und – das vergessen viele: Menschenkenntnis. Die meisten Wertermittlungen sind keine luftigen Planspiele, sondern emotionale Schauplätze. Ein Haus ist für Familie Müller nicht einfach 472.000 €: Es ist Erinnerungsalbum und Alpendruck zugleich. Die berufliche Routine? Wer da Stabilität sucht, kann es gleich bleiben lassen. Man pendelt zwischen Baustelle, Gutachterbüro, Gerichtsflur und Excel-Tabelle. Kurz: Kein Tag wie der andere – Fluch und Segen, je nach Temperament.


Zwischen Recht, Technik und Bauchgefühl – die Anforderungen heute

Ich habe viele getroffen, die überrascht waren, wie breit die Anforderungen sind. Ja, man braucht Fakten. Fachkenntnisse aus Bauwesen, Recht, Wirtschaft – am besten noch ein Schuss Psychologie für nervöse Erben oder erboste Nachbarn. Ein schiefes Dach berechnen, Grenzabstände prüfen, Mietspiegel sezieren, Maklertricks durchschauen – all das gehört dazu. Manchmal frage ich mich: Gibt es überhaupt den perfekten Sachverständigen? Vielleicht ist das schon ein Widerspruch in sich. Der Einstieg? Erstaunlich flexibel, aber nicht ohne Hürden. Wer aus dem Bauingenieurwesen kommt, hat Vorteile, doch auch Quereinsteiger aus Architektur, Vermessung oder nischigen Studiengängen wie Immobilienwirtschaft finden Wege. Weiterbildungen und Zertifikate sind kein Selbstzweck, sondern oft Türöffner. Ohne Netzwerk? Schwierig. Ohne Dranbleiben? Nicht lange. Die Branche ist kleiner, als sie wirkt – jeder kennt irgendwann jeden. Kann schön sein. Oder anstrengend.


Gehaltsspannen – kein goldener Schlüssel, aber solide Perspektive

Kommen wir zum Geld – das ewige Tabuthema, im Smalltalk gern ausgelassen, aber für Berufseinsteiger ziemlich entscheidend. Die Unterschiede sind massiv, und viele fallen aus allen Wolken, wenn Sie die Tarife hören. Einsteiger kratzen regional gern mal an der 40.000 €-€-Grenze – vorausgesetzt, sie landen nicht im Niedriglohngebiet an der Peripherie. In Städten wie München oder Frankfurt, wo Immobilienpreise durch die Decke gehen, kann’s schnell Richtung 60.000 € oder mehr wandern – allerdings bei spürbar härteren Bandagen. Selbstständige? Je nach Auftragslage alles zwischen freiem Fall und Höhenflug. Stabilität ist was anderes. Es gibt Kollegen, die als öffentlich bestellte Sachverständige für Gerichte arbeiten – oft als Teilzeitstandbein neben der eigenen Praxis. Oder man geht ins Angestelltenverhältnis bei einem Immobilienunternehmen oder einer Bank – dann lockt eine gewisse Planbarkeit, aber eben auch weniger Freiheit. Was viele unterschätzen: Die Verdienstmöglichkeiten entwickeln sich weniger an Zertifikaten, sondern am Ruf. Wer bekannt ist, dem läuft die Arbeit irgendwann hinterher. Und wer flexibel genug ist, sich permanent neue Themen zu erschließen – Digitalisierung etwa oder Nachhaltigkeitsfragen –, kann regional und bundesweit punkten.


Zukunft, Wandel, Work-Life-Dings – was bewegt die Branche?

Mein eigener Weg in die Branche fiel mit Corona zusammen – ein Kaltstart. Plötzlich interessierte sich jeder für sein Eigenheim und die Gutachten stapelten sich. Seitdem? Die Nachfrage bleibt, aber die Spielregeln ändern sich. Digitalisierung ist inzwischen mehr als nur eine Schlagzeile auf Seminareinladungen: Drohnen für Dachinspektionen, Software für 3D-Raumvermessungen, Datenbanken aus dem Nichts. Klingt alles nach Science-Fiction, ist aber Realität. Wer nur nach Schema F bewertet, dem laufen moderne Plattformen den Rang ab. Und trotzdem: Der Bauch, die Einschätzung vor Ort, der Blick ins Verborgene – all das kann (noch?) keine App ersetzen. Nachhaltigkeitsthemen fordern uns zusätzlich; plötzlich zählt der CO₂-Abdruck im Wertgutachten wirklich. Arbeit und Lebenszeit in Einklang bringen? Tja. Homeoffice schön und gut, aber Hausbegehungen erledigt niemand per Zoom. Was oft bleibt, ist der Wechsel zwischen Hochdruckphasen und Leerlauf. Familienfreundlich? Je nach Arbeitgeber oder Selbstständigkeitsgrad – aber Starre oder 9-to-5-Komfort sucht man oft vergebens. Ich habe Kollegen erlebt, die am Wochenende das Smartphone abschalten. Und andere, die an zwei Feiertagen im Jahr Orte begehen. Alles möglich, solange der berufliche Horizont stimmt – und man sich ab und zu erinnert: Abschalten ist auch eine Fähigkeit.


Schlussakkord – für wen sich der Sprung lohnt

Wer den schnellen Kick sucht, wird enttäuscht. Dieser Job braucht kühlen Kopf, offene Augen – und den Spaß daran, sich mit Eigentumsgrenzen, Baufehlern und dem ewigen Verhandlungstanz zwischen Parteien zu beschäftigen. Die Einstiegshürden sind nicht astronomisch, aber der Weg zur Position mit echtem Gestaltungsspielraum dauert länger als ein paar Crashkurse. Mein Rat – falls das hier erlaubt ist? Wer bereit ist, sich regional zu vernetzen, weiterzubilden und auch mal stur einen Uraltgrundriss zu entziffern, findet hier ein Arbeitsfeld, das langlebiger ist als jeder Immobilien-Hype. Kein Job für Showplayer, sondern für diejenigen, die gerne sehen, wie sich Werte nicht nur in Zahlen, sondern in Lebenswirklichkeiten spiegeln. Oder, etwas salopper: für Leute mit einem gesunden Mix aus Neugier, Pragmatismus und Geduld – und der Fähigkeit, den Widrigkeiten des Alltags mit einem trockenen Lächeln zu begegnen.


Kurzbeschreibung Immobiliensachverständiger

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Immobiliensachverständiger

Realitätstest: Wer denkt, Immobiliensachverständige würden tagein, tagaus nur Häuser schätzen wie Obst auf dem Markt, liegt so daneben wie ein Immobilienkalkulator mit Tippfehler. Klar, Grundstücke, Wohnungen, Bürogebäude – alles wird „bewertet“. Aber eben nicht im luftleeren Raum. Es geht um Brüche: Erbschaften platzen auf wie alte Dosen, Scheidungen zwingen zu schnellen Zahlen, Banken verlangen Sicherheiten. Und dann das Amtsgericht, das auf ein befangenes Gutachten gleich zwei Gegengutachten bestellt. Sachverständige leben im Spagat aus Sorgfalt, neutraler Distanz und – das vergessen viele: Menschenkenntnis. Die meisten Wertermittlungen sind keine luftigen Planspiele, sondern emotionale Schauplätze. Ein Haus ist für Familie Müller nicht einfach 472.000 €: Es ist Erinnerungsalbum und Alpendruck zugleich. Die berufliche Routine? Wer da Stabilität sucht, kann es gleich bleiben lassen. Man pendelt zwischen Baustelle, Gutachterbüro, Gerichtsflur und Excel-Tabelle. Kurz: Kein Tag wie der andere – Fluch und Segen, je nach Temperament.

Ich habe viele getroffen, die überrascht waren, wie breit die Anforderungen sind. Ja, man braucht Fakten. Fachkenntnisse aus Bauwesen, Recht, Wirtschaft – am besten noch ein Schuss Psychologie für nervöse Erben oder erboste Nachbarn. Ein schiefes Dach berechnen, Grenzabstände prüfen, Mietspiegel sezieren, Maklertricks durchschauen – all das gehört dazu. Manchmal frage ich mich: Gibt es überhaupt den perfekten Sachverständigen? Vielleicht ist das schon ein Widerspruch in sich. Der Einstieg? Erstaunlich flexibel, aber nicht ohne Hürden. Wer aus dem Bauingenieurwesen kommt, hat Vorteile, doch auch Quereinsteiger aus Architektur, Vermessung oder nischigen Studiengängen wie Immobilienwirtschaft finden Wege. Weiterbildungen und Zertifikate sind kein Selbstzweck, sondern oft Türöffner. Ohne Netzwerk? Schwierig. Ohne Dranbleiben? Nicht lange. Die Branche ist kleiner, als sie wirkt – jeder kennt irgendwann jeden. Kann schön sein. Oder anstrengend.

Kommen wir zum Geld – das ewige Tabuthema, im Smalltalk gern ausgelassen, aber für Berufseinsteiger ziemlich entscheidend. Die Unterschiede sind massiv, und viele fallen aus allen Wolken, wenn Sie die Tarife hören. Einsteiger kratzen regional gern mal an der 40.000 €-€-Grenze – vorausgesetzt, sie landen nicht im Niedriglohngebiet an der Peripherie. In Städten wie München oder Frankfurt, wo Immobilienpreise durch die Decke gehen, kann’s schnell Richtung 60.000 € oder mehr wandern – allerdings bei spürbar härteren Bandagen. Selbstständige? Je nach Auftragslage alles zwischen freiem Fall und Höhenflug. Stabilität ist was anderes. Es gibt Kollegen, die als öffentlich bestellte Sachverständige für Gerichte arbeiten – oft als Teilzeitstandbein neben der eigenen Praxis. Oder man geht ins Angestelltenverhältnis bei einem Immobilienunternehmen oder einer Bank – dann lockt eine gewisse Planbarkeit, aber eben auch weniger Freiheit. Was viele unterschätzen: Die Verdienstmöglichkeiten entwickeln sich weniger an Zertifikaten, sondern am Ruf. Wer bekannt ist, dem läuft die Arbeit irgendwann hinterher. Und wer flexibel genug ist, sich permanent neue Themen zu erschließen – Digitalisierung etwa oder Nachhaltigkeitsfragen –, kann regional und bundesweit punkten.

Mein eigener Weg in die Branche fiel mit Corona zusammen – ein Kaltstart. Plötzlich interessierte sich jeder für sein Eigenheim und die Gutachten stapelten sich. Seitdem? Die Nachfrage bleibt, aber die Spielregeln ändern sich. Digitalisierung ist inzwischen mehr als nur eine Schlagzeile auf Seminareinladungen: Drohnen für Dachinspektionen, Software für 3D-Raumvermessungen, Datenbanken aus dem Nichts. Klingt alles nach Science-Fiction, ist aber Realität. Wer nur nach Schema F bewertet, dem laufen moderne Plattformen den Rang ab. Und trotzdem: Der Bauch, die Einschätzung vor Ort, der Blick ins Verborgene – all das kann (noch?) keine App ersetzen. Nachhaltigkeitsthemen fordern uns zusätzlich; plötzlich zählt der CO₂-Abdruck im Wertgutachten wirklich. Arbeit und Lebenszeit in Einklang bringen? Tja. Homeoffice schön und gut, aber Hausbegehungen erledigt niemand per Zoom. Was oft bleibt, ist der Wechsel zwischen Hochdruckphasen und Leerlauf. Familienfreundlich? Je nach Arbeitgeber oder Selbstständigkeitsgrad – aber Starre oder 9-to-5-Komfort sucht man oft vergebens. Ich habe Kollegen erlebt, die am Wochenende das Smartphone abschalten. Und andere, die an zwei Feiertagen im Jahr Orte begehen. Alles möglich, solange der berufliche Horizont stimmt – und man sich ab und zu erinnert: Abschalten ist auch eine Fähigkeit.

Wer den schnellen Kick sucht, wird enttäuscht. Dieser Job braucht kühlen Kopf, offene Augen – und den Spaß daran, sich mit Eigentumsgrenzen, Baufehlern und dem ewigen Verhandlungstanz zwischen Parteien zu beschäftigen. Die Einstiegshürden sind nicht astronomisch, aber der Weg zur Position mit echtem Gestaltungsspielraum dauert länger als ein paar Crashkurse. Mein Rat – falls das hier erlaubt ist? Wer bereit ist, sich regional zu vernetzen, weiterzubilden und auch mal stur einen Uraltgrundriss zu entziffern, findet hier ein Arbeitsfeld, das langlebiger ist als jeder Immobilien-Hype. Kein Job für Showplayer, sondern für diejenigen, die gerne sehen, wie sich Werte nicht nur in Zahlen, sondern in Lebenswirklichkeiten spiegeln. Oder, etwas salopper: für Leute mit einem gesunden Mix aus Neugier, Pragmatismus und Geduld – und der Fähigkeit, den Widrigkeiten des Alltags mit einem trockenen Lächeln zu begegnen.

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