Personalcontrolling Jobs

213 aktuelle Personalcontrolling Stellenangebote

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HR Controller / Personalcontrolling (m/w/d)

Pro Klinik Holding GmbHNeuruppin

Gestalten Sie die Zukunft des Personalcontrollings im Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb). Hier entwickeln Sie innovative Strukturen und treiben die Digitalisierung voran. Als führender Schwerpunktversorger in Neuruppin vereinen wir Spitzenmedizin, Forschung und Lehre. Unsere Holding integriert diverse Bereiche, um das ukrb kontinuierlich zu stärken. Jährlich versorgen über 2.500 Mitarbeiter*innen rund 26.000 Patient*innen. Werden Sie Teil einer dynamischen Organisation, die aktiv Innovationen in die Praxis bringt und die Zukunft der Medizin mitgestaltet.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Pro Klinik Holding GmbH Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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HR Controller (m/w/d) Personalcontrolling Bank

Adecco Personaldienstleistungen GmbHBerlin

Entdecken Sie ein traditionsreiches Finanzinstitut mit starkem regionalen Bezug und exzellentem Ruf im gehobenen Privatkundensegment. Seit Jahrzehnten beraten wir anspruchsvolle Privat- und institutionelle Kunden in sämtlichen Aspekten des Vermögensaufbaus und -strukturierung. Unsere Fachgebiete umfassen Compliance, Budgetplanung, Risikomanagement und Altersvorsorge. Wir legen besonderen Wert auf nachhaltige Investitionen (ESG) und transparente Kommunikation. Profitieren Sie von unserer umfassenden Betreuung und Erfahrung. Besuchen Sie StepStone.de, um mehr über Karrieremöglichkeiten, Gehaltsdaten und unseren Service zu erfahren und starten Sie Ihre berufliche Zukunft!
Erfolgsbeteiligung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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HR Controller / Personalcontrolling (m/w/d)

Gesundheit & soziale Dienste KarriereNeuruppin

Gestalten Sie die Zukunft des Personalcontrollings aktiv mit! Entwickeln Sie innovative Strukturen, fördern Sie die Digitalisierung und Standardisierung und prägen Sie unser HR-Controlling in einer dynamischen Phase des Wandels.
Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent Personalcontrolling / HR-Controller (m/w/d)

HANSA-FLEX AGBremen

Entdecken Sie die Welt der modernen Hydraulik bei HANSA-FLEX! Wir bringen Maschinen effizient und zuverlässig wieder zum Laufen. Unser Sortiment umfasst hochwertige Schläuche, Rohre, Pumpen und Zylinder, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Mit einem starken Fokus auf Kundenservice setzen wir uns unermüdlich für Ihre Projekte ein. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, mehr über spannende Jobmöglichkeiten bei uns zu erfahren. Besuchen Sie StepStone.de für aktuelle Stellenanzeigen, Gehaltsdaten und wertvolle Karrieretipps und finden Sie Ihren Traumjob noch heute!
Werkstudent Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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HR Controller / Personalcontrolling (m/w/d)

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Gestalten Sie die Zukunft des Personalcontrollings am Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg! Wir suchen HR Controller (m/w/d) in Teil- und Vollzeit, die unsere Strukturen neu entwickeln, Digitalisierung und Standardisierung vorantreiben. Als einer der führenden Schwerpunktversorger in der Fontanestadt Neuruppin bieten wir Ihnen die Möglichkeit, HR-Controlling aktiv mitzugestalten. Unser Klinikum vereint Spitzenmedizin, Forschung und Lehre unter einem Dach. Profitieren Sie von innovativen Entwicklungen und einem dynamischen Arbeitsumfeld. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und bringen Sie frische Ideen ein!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit ukrb Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent Personalcontrolling / Hr-controller (m/w/d)

HANSA-FLEX AGBremen

Entdecken Sie die Welt der Hydraulik bei HANSA-FLEX! Wir sind Ihr Partner, wenn es darum geht, Maschinen durch modernste Hydrauliktechnik zu optimieren. Unsere breite Produktpalette umfasst Schläuche, Rohre, Pumpen und Zylinder – alles aus hochwertigen Materialien. Dank unserer hohen Qualitätsstandards und dem Engagement für unsere Kunden haben wir uns als führendes Unternehmen in der hydraulischen Verbindungstechnik etabliert. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Zukunft der Maschinenbauindustrie mit uns. Klicken Sie auf „Bewerben“, um die vollständige Stellenbeschreibung zu erfahren!
Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Personalreferent mit Schwerpunkt Personalcontrolling (w m d)

SRHSuhl

Wir suchen einen talentierten Mitarbeiter mit kaufmännischer Berufsausbildung und Bachelor-Weiterbildung. Idealerweise bringen Sie Erfahrung im Personalcontrolling und hohe EDV-Affinität mit. Sicheres Arbeiten in Windows-Office und Kenntnisse in SAP/HR 3 sind von Vorteil. Wir bieten eine attraktive Vergütung nach SRH-Tarifvertrag und schätzen Ihre Fortbildung. Zudem unterstützen wir Sie mit attraktiven Mitarbeiterrabatten, einer hervorragenden Kantine und hilfreichen Angeboten zur Wohnungssuche. Unsere familienfreundlichen Modelle, wie Teilzeit und Kinderbetreuung, legen Wert auf Ihre individuelle Work-Life-Balance.
Jobrad Kantine Einkaufsrabatte Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Personalkaufmann - Personalcontrolling & HR-Management / Gesundheitswesen (w m d)

SRHSuhl

Wir suchen engagierte Fachkräfte mit kaufmännischer Berufsausbildung und Bachelor-Weiterbildung. Ideale Bewerber bringen Erfahrung im Personalcontrolling und hohe EDV-Affinität mit. Sie sind sicher im Umgang mit Windows-Office und haben Kenntnisse in SAP/HR 3. Wir bieten eine attraktive Vergütung nach SRH-Tarifvertrag sowie umfassende Altersversorgung bei der VBL. Darüber hinaus unterstützen wir Ihre berufliche Entwicklung durch Fortbildungen und unterjährige Mitarbeitergespräche. Profitieren Sie von attraktiven Mitarbeiterrabatten, einem familienfreundlichen Arbeitsumfeld und einer hervorragenden Kantine, die gesunde Auswahl zu moderaten Preisen bietet.
Jobrad Kantine Einkaufsrabatte Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Personalcontroller / HR Controller (m/w/d) Kostencontrolling

DEKRA Arbeit GmbHSaarbrücken

Wir suchen einen engagierten Personalcontroller (m/w/d) für unsere Verwaltung in Saarbrücken. Nutzen Sie die Chance, Teil von DEKRA Arbeit GmbH zu werden, einem der Top 10 Personaldienstleister in Deutschland. In dieser Vollzeitposition sind Sie verantwortlich für das Kostencontrolling und die KPI-Steuerung. Sie monitoren und analysieren wichtige Kennzahlen wie Rekrutierungskosten und Fluktuationsraten. Zudem erstellen Sie regelmäßige Reports, die die operative Performance transparent darstellen. Verstärken Sie unser Team und gestalten Sie aktiv den regionalen Arbeitsmarkt mit innovativen Personallösungen!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Personalcontrolling wissen müssen

Personalcontrolling Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Personalcontrolling wissen müssen

Am Scharnier zwischen Zahlen und Menschen: Ein persönlicher Blick auf das Berufsfeld Personalcontrolling

Folgendes vorweg, in klaren Worten: Wer beim Wort „Controlling“ gleich das Bild von Bilanzakrobaten mit Taschenrechner im grauen Anzug im Kopf hat – der irrt. Jedenfalls zum Teil. Personalcontrolling, das ist eine besondere Disziplin; irgendwo zwischen betriebswirtschaftlicher Analyse und der hohen Kunst, Menschen als das zu sehen, was sie im Unternehmen sind: der entscheidende Faktor. Klingt pathetisch, ist aber Realität in modernen Organisationen. Für alle, die hier einsteigen wollen – ob frisch aus dem Studium, als Quereinsteiger mit Zahlenfaible oder Aufsteiger aus dem HR-Bereich mit Lust auf anderes Terrain – wird schnell klar: Hier reicht das reine Rechnen nicht. Wer nur Excel beherrscht, aber bei Bezug auf Teams und Strukturen ins Schwimmen kommt, wird es schwer haben. Umgekehrt gilt: Ohne analytischen Blick hilft auch das wärmste Menschenbild nicht viel.


Womit Personalcontroller:innen ihren Tag verbringen – und was sie wirklich tun

Manchmal ertappe ich mich selbst dabei, wie ich den Berufsalltag romantisiere: Früh ins Büro – oder Homeoffice, der Klassiker seit der Pandemie – und erst mal Kaffee. Dann Blicke auf Kennzahlen, das Lesen in Personalstatistiken. In der Praxis aber sieht der Tagesablauf alles andere als monoton aus. Mal geht es darum, den Krankenstand zu analysieren, Personalbedarf zu planen, die Kosten der Führungsriege zu berechnen oder – besonders delikat – Sparpotenziale in der eigenen Belegschaft zu identifizieren. Wer es noch nie erlebt hat: Die Atmosphäre, wenn erste betriebswirtschaftliche Zahlen auf Betriebsrat und Führungskräfte treffen, kann schon mal knistern. Es ist keine Jobbeschreibung für Harmoniebedürftige. Aber auch keine für reine Rechner.


Vieles spielt sich zwischen Zahlenkolonnen und scheinbar weichen Faktoren ab. Der Witz dabei: Kaum ein Bereich gibt sich nach außen so sachlich, während intern fast alles zwischenmenschlich verhandelt wird. Zum Beispiel bei Fragen wie: Wie wirkt sich der Umbau einer Abteilung auf das Teamklima aus? Welchen Effekt haben Teilzeitmodelle auf die Produktivität? Keine reine Rechenangelegenheit. Eher ein permanenter Spagat.


Welche Kompetenzen wirklich zählen – und wie viel „Bauchgefühl“ erlaubt ist

Die meisten Stellenanzeigen für Personalcontroller:innen lesen sich wie Einkaufslisten: „Abgeschlossenes Studium, sicherer Umgang mit Analyse-Tools, Kommunikationsfähigkeit …“ und so weiter. In meiner Erfahrung ist das alles wichtig – ja. Aber es sind die Brüche im Lebenslauf, die einen Menschen oft wirklich spannend für diesen Beruf machen. Wer mal in der Produktion stand, Marketingluft geschnuppert oder sich durch ein Digitalprojekt gekämpft hat, bringt oft mehr praktische Perspektive mit als ein theoretisch geschulter Analyseprofi.


Wichtiger als jedes Tool ist oft die Fähigkeit, Unangenehmes auszusprechen. Etwa wenn Daten aufzeigen, dass eine langjährige Abteilung überaltert oder überteuert ist – und niemand das hören will. Auch ein gewisses diplomatisches Talent, was im Alltag gelegentlich an den Tanz am offenen Visier erinnert, schadet also nicht. Und man sollte lernen, Bauchgefühl als Indikator zu schätzen – spätestens dann, wenn Zahlen mal wieder nicht das ganze Bild zeichnen.


Vom Gehalt: Zwischen solider Absicherung, Luft nach oben und der Realität der Branche

Jetzt zum Espresso-Thema: Geld. Klar, das bewegt alle. Zu behaupten, der Verdienst im Personalcontrolling sei strikt verbindlich, wäre geschönt. Wie so oft, spielen Branche, Unternehmensgröße und vor allem Region eine größere Rolle als es einem lieb ist. In der Industrie, besonders bei Großunternehmen in den klassischen Ballungszentren (Frankfurt, München, Hamburg), klettert das Gehalt ziemlich rasch über die magische 60.000 €er-Marke für Berufseinsteiger; im Mittelstand, zumal abseits der A-Städte, ist dagegen auch mal mit 42.000 € bis 50.000 € zu rechnen – Luft nach oben durch Spezialisierung und Wechsel inklusive.


Was viele unterschätzen: In einzelnen Sektoren wie dem Gesundheits- oder Sozialwesen drückt die Not der Träger auf die Gehälter, trotz steigender Verantwortung. Banken, Versicherer oder die (noch immer erstaunlich zahlungsfreudige) Chemiebranche sehen da freundlicher aus. Einziger Haken: Dort ist der Einstieg umkämpfter. Muss man wissen. Wer bereit ist, sein Spezialwissen (zum Beispiel im Bereich HR-IT oder Change-Prozessen) clever zu platzieren, schafft es dennoch – oft sogar zügiger als erwartet – nach oben.


Berufsperspektiven, Weiterentwicklung – und die berüchtigte Frage nach dem Sinn

Es wird gern davon gesprochen, wie verlässlich und zukunftsfest das Berufsfeld Personalcontrolling sei. Ein Stück weit stimmt das auch: Datengetriebene Steuerung von Personalarbeit ist heute so zentral wie noch nie. Digitalisierung, Automatisierung, neue Arbeitsmodelle – all das macht die Personalfunktionen komplexer, fehleranfälliger, aber vor allem: unentbehrlich. Ob Fachkräftemangel, demografischer Wandel oder Diversity-Initiativen – überall sind Controller:innen als Lotsen gefragt. Wer sich regelmäßig fortbildet, Tools beherrscht und vor neuen Technologien nicht zurückschreckt, hat beste Karten.


Trotzdem: Menschen, die auf völlige Planbarkeit setzen, werden irgendwann überrascht. Neue Software, Fusionen, wechselnde gesetzliche Vorgaben – Flexibilität wird schnell zur wichtigsten „Soft Skill“. Der oft zitierte „Purpose“-Gedanke begegnet mir seit Jahren auch im Personalcontrolling vermehrt. Und ja, selten ist die Arbeit sinnentleerter Routine. Im Gegenteil: Kaum eine Entscheidung, die nicht Hand, Herz und – richtig – Kopf fordert. Das schärft das eigene Profil, verhindert aber selten die typischen Zweifel: „Bringen meine Analysen wirklich Veränderung? Sehen Führungskräfte mehr als nur Zahlen?“ Letztlich bleibt das Berufsfeld ein Dauerritt zwischen Fakten und subtilen politischen Prozessen.


Arbeitsmarkt, Work-Life-Balance – und ein unbequemer Realitätsscheck

„Wie steht’s mit der Jobsicherheit?“, „Taugt’s was für Quereinsteiger?“, „Wie familienfreundlich ist das Ganze?“ – Fragen wie diese begegnen mir in Beratungen und auf Karrieremessen immer wieder. Fakt ist: Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Personalcontroller:innen steigt, quer durch die Branchen. Im Osten schmaler, im Süden breiter, im Westen solide – der Norden (Stillstand, Überraschung inklusive). Wer mobile Bereitschaft zeigt, hat im Zweifel die besseren Karten. Flexible Arbeitsmodelle, Homeoffice-Tage, geteilte Verantwortungsbereiche – das alles ist im Wandel, aber kein Selbstläufer. Altgediente Unternehmen tun sich oft schwer, neue Freiräume kompromisslos zu gewähren.


Entscheidend – und das sage ich auch gegen jede Hochglanzbroschüre – bleibt die innere Haltung: Wer Gestaltung, Verantwortung und das ständige Dazulernen nicht als Zumutung, sondern als Antrieb sieht, wird viel gewinnen. Wer mehr Wert auf starre Routinen legt, wird auf Dauer eher ausgebremst. Für mutige Ein- und Umsteiger also ein Markt mit Chancen – aber kein Ponyhof. Dafür mit Profil. Wer sich darauf einlässt, wird feststellen: Personalcontrolling ist am Ende weniger das stille Kämmerlein-Handwerk als vielmehr ein Scharnier zwischen Menschen, Zahlen und (verborgener) Macht. Und manchmal ist es genau diese Mischung, die den Reiz ausmacht – inklusive gelegentlicher Bauchlandungen.


Kurzbeschreibung Personalcontrolling

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Personalcontrolling

Manchmal ertappe ich mich selbst dabei, wie ich den Berufsalltag romantisiere: Früh ins Büro – oder Homeoffice, der Klassiker seit der Pandemie – und erst mal Kaffee. Dann Blicke auf Kennzahlen, das Lesen in Personalstatistiken. In der Praxis aber sieht der Tagesablauf alles andere als monoton aus. Mal geht es darum, den Krankenstand zu analysieren, Personalbedarf zu planen, die Kosten der Führungsriege zu berechnen oder – besonders delikat – Sparpotenziale in der eigenen Belegschaft zu identifizieren. Wer es noch nie erlebt hat: Die Atmosphäre, wenn erste betriebswirtschaftliche Zahlen auf Betriebsrat und Führungskräfte treffen, kann schon mal knistern. Es ist keine Jobbeschreibung für Harmoniebedürftige. Aber auch keine für reine Rechner.


Vieles spielt sich zwischen Zahlenkolonnen und scheinbar weichen Faktoren ab. Der Witz dabei: Kaum ein Bereich gibt sich nach außen so sachlich, während intern fast alles zwischenmenschlich verhandelt wird. Zum Beispiel bei Fragen wie: Wie wirkt sich der Umbau einer Abteilung auf das Teamklima aus? Welchen Effekt haben Teilzeitmodelle auf die Produktivität? Keine reine Rechenangelegenheit. Eher ein permanenter Spagat.

Die meisten Stellenanzeigen für Personalcontroller:innen lesen sich wie Einkaufslisten: „Abgeschlossenes Studium, sicherer Umgang mit Analyse-Tools, Kommunikationsfähigkeit …“ und so weiter. In meiner Erfahrung ist das alles wichtig – ja. Aber es sind die Brüche im Lebenslauf, die einen Menschen oft wirklich spannend für diesen Beruf machen. Wer mal in der Produktion stand, Marketingluft geschnuppert oder sich durch ein Digitalprojekt gekämpft hat, bringt oft mehr praktische Perspektive mit als ein theoretisch geschulter Analyseprofi.


Wichtiger als jedes Tool ist oft die Fähigkeit, Unangenehmes auszusprechen. Etwa wenn Daten aufzeigen, dass eine langjährige Abteilung überaltert oder überteuert ist – und niemand das hören will. Auch ein gewisses diplomatisches Talent, was im Alltag gelegentlich an den Tanz am offenen Visier erinnert, schadet also nicht. Und man sollte lernen, Bauchgefühl als Indikator zu schätzen – spätestens dann, wenn Zahlen mal wieder nicht das ganze Bild zeichnen.

Jetzt zum Espresso-Thema: Geld. Klar, das bewegt alle. Zu behaupten, der Verdienst im Personalcontrolling sei strikt verbindlich, wäre geschönt. Wie so oft, spielen Branche, Unternehmensgröße und vor allem Region eine größere Rolle als es einem lieb ist. In der Industrie, besonders bei Großunternehmen in den klassischen Ballungszentren (Frankfurt, München, Hamburg), klettert das Gehalt ziemlich rasch über die magische 60.000 €er-Marke für Berufseinsteiger; im Mittelstand, zumal abseits der A-Städte, ist dagegen auch mal mit 42.000 € bis 50.000 € zu rechnen – Luft nach oben durch Spezialisierung und Wechsel inklusive.


Was viele unterschätzen: In einzelnen Sektoren wie dem Gesundheits- oder Sozialwesen drückt die Not der Träger auf die Gehälter, trotz steigender Verantwortung. Banken, Versicherer oder die (noch immer erstaunlich zahlungsfreudige) Chemiebranche sehen da freundlicher aus. Einziger Haken: Dort ist der Einstieg umkämpfter. Muss man wissen. Wer bereit ist, sein Spezialwissen (zum Beispiel im Bereich HR-IT oder Change-Prozessen) clever zu platzieren, schafft es dennoch – oft sogar zügiger als erwartet – nach oben.

Es wird gern davon gesprochen, wie verlässlich und zukunftsfest das Berufsfeld Personalcontrolling sei. Ein Stück weit stimmt das auch: Datengetriebene Steuerung von Personalarbeit ist heute so zentral wie noch nie. Digitalisierung, Automatisierung, neue Arbeitsmodelle – all das macht die Personalfunktionen komplexer, fehleranfälliger, aber vor allem: unentbehrlich. Ob Fachkräftemangel, demografischer Wandel oder Diversity-Initiativen – überall sind Controller:innen als Lotsen gefragt. Wer sich regelmäßig fortbildet, Tools beherrscht und vor neuen Technologien nicht zurückschreckt, hat beste Karten.


Trotzdem: Menschen, die auf völlige Planbarkeit setzen, werden irgendwann überrascht. Neue Software, Fusionen, wechselnde gesetzliche Vorgaben – Flexibilität wird schnell zur wichtigsten „Soft Skill“. Der oft zitierte „Purpose“-Gedanke begegnet mir seit Jahren auch im Personalcontrolling vermehrt. Und ja, selten ist die Arbeit sinnentleerter Routine. Im Gegenteil: Kaum eine Entscheidung, die nicht Hand, Herz und – richtig – Kopf fordert. Das schärft das eigene Profil, verhindert aber selten die typischen Zweifel: „Bringen meine Analysen wirklich Veränderung? Sehen Führungskräfte mehr als nur Zahlen?“ Letztlich bleibt das Berufsfeld ein Dauerritt zwischen Fakten und subtilen politischen Prozessen.

„Wie steht’s mit der Jobsicherheit?“, „Taugt’s was für Quereinsteiger?“, „Wie familienfreundlich ist das Ganze?“ – Fragen wie diese begegnen mir in Beratungen und auf Karrieremessen immer wieder. Fakt ist: Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Personalcontroller:innen steigt, quer durch die Branchen. Im Osten schmaler, im Süden breiter, im Westen solide – der Norden (Stillstand, Überraschung inklusive). Wer mobile Bereitschaft zeigt, hat im Zweifel die besseren Karten. Flexible Arbeitsmodelle, Homeoffice-Tage, geteilte Verantwortungsbereiche – das alles ist im Wandel, aber kein Selbstläufer. Altgediente Unternehmen tun sich oft schwer, neue Freiräume kompromisslos zu gewähren.


Entscheidend – und das sage ich auch gegen jede Hochglanzbroschüre – bleibt die innere Haltung: Wer Gestaltung, Verantwortung und das ständige Dazulernen nicht als Zumutung, sondern als Antrieb sieht, wird viel gewinnen. Wer mehr Wert auf starre Routinen legt, wird auf Dauer eher ausgebremst. Für mutige Ein- und Umsteiger also ein Markt mit Chancen – aber kein Ponyhof. Dafür mit Profil. Wer sich darauf einlässt, wird feststellen: Personalcontrolling ist am Ende weniger das stille Kämmerlein-Handwerk als vielmehr ein Scharnier zwischen Menschen, Zahlen und (verborgener) Macht. Und manchmal ist es genau diese Mischung, die den Reiz ausmacht – inklusive gelegentlicher Bauchlandungen.

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