Personalcontrolling Jobs

196 aktuelle Personalcontrolling Stellenangebote

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HR Controller*in (m/w/d)

Westfalen WeserHerford

Bei Westfalen Weser hast du die Chance, aktiv für die Region Ostwestfalen-Lippe und das Weserbergland zu wirken. In der Position als HR Controller*in (m/w/d) sicherst du die Wirtschaftlichkeit von Projekten und Investitionen. Gemeinsam mit über 1.200 Kolleg*innen versorgst du Menschen und Kommunen zuverlässig mit Energie. Du arbeitest an wichtigen Schnittstellen zwischen Technik, Organisation und Markt. Deine analytischen Fähigkeiten und Weitsicht sind entscheidend für den verantwortungsvollen Einsatz von Ressourcen. Entdecke deine Möglichkeiten in einem professionellen Umfeld und gestalte die Zukunft aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Westfalen Weser Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Personalcontrollerin (w/m/d) 20 h/Woche

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESYHamburg

Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg sucht eine Personalcontrollerin (w/m/d) in Teilzeit mit 20 Stunden pro Woche. Diese befristete Stelle startet am 1.9.2026, Bewerbungen sind bis zum 17.08.2026 möglich. DESY zählt zu den führenden Forschungszentren weltweit und beschäftigt über 2700 Mitarbeitende. Mit Fokus auf der Entschlüsselung von Materie trägt DESY zur Lösung bedeutender gesellschaftlicher Herausforderungen bei. Die hochmoderne Infrastruktur und internationale Vernetzung bieten ein attraktives Arbeitsumfeld. Nutzen Sie die Chance, Teil dieses innovativen Teams zu werden und gestalten Sie die Zukunft der Wissenschaft aktiv mit.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Personalcontroller (m/w/d)

EMVIA Living GmbHHamburg

Die EMVIA LIVING Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen in Deutschland. Mit renommierten Marken wie Senioren-Wohnpark, Amarita und Medina bietet die Gruppe umfassende Leistungen, darunter stationäre und ambulante Pflege, Tagespflege und Betreutes Wohnen. Rund 4.600 Mitarbeitende kümmern sich um über 6.000 pflegebedürftige Menschen in circa 55 Einrichtungen bundesweit. Wir suchen talentierte Teammitglieder, die Datenkompetenz mit Weitblick verbinden. Bei uns beraten Sie auf Augenhöhe und gestalten gemeinsam ein modernes Personalcontrolling. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten und werden Sie Teil eines zukunftsorientierten Unternehmens.
Homeoffice Corporate Benefit EMVIA Living GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter/in Personal- & Finanzbuchhaltung (m/w/d)

Hausärztliche Service- und Wirtschaftsgesellschaft mbH WLUnna

Werde Mitarbeiter/in in der Personal- & Finanzbuchhaltung und nutze deine Fähigkeiten in Zahlen und Personaldaten! Deine Aufgaben umfassen die Bearbeitung von Rechnungen, Zahlungsverkehr sowie die Pflege offener Posten und Kassenführung. Im Rechnungswesen hilfst du bei der Erstellung von Rechnungen und der digitalen Archivpflege. Zudem übernimmst du die administrative Betreuung der Personalakten und bereitest Gehaltsabrechnungen vor. Dein Beitrag im Personalcontrolling umfasst die Erstellung von Auswertungen und die Organisation von Schulungen. Unterstütze unser Team beim Recruiting und Onboarding für eine erfolgreiche Zukunft!
Gutes Betriebsklima Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Leitung des Sachgebiets Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss (m/w/d)

Stadt Villingen-SchwenningenVillingen-Schwenningen

Wir suchen ab 01.10.2026 eine Leitung für das Sachgebiet Finanzbuchhaltung und Jahresabschlüsse (m/w/d) im Amt für Finanzen und Controlling in Villingen. Übernehmen Sie Verantwortung und bringen Sie Ihr gewissenhaftes, selbstständiges Arbeiten ein! In dieser unbefristeten Position steuern Sie die Fach- und Personalführung und entwickeln das Sachgebiet kontinuierlich weiter. Zu Ihren Aufgaben gehören die Koordination und Überwachung aller Prozesse in der Finanz- und Anlagenbuchhaltung. Zudem leiten Sie Mitarbeitende an, führen Einarbeitungen durch und gestalten Zielvereinbarungsgespräche. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Finanzbuchhaltung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Stadt Villingen-Schwenningen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Work-Life-Balance Homeoffice Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Teamleitung im Finanz- und Rechnungswesen (m/w/d)

SERVICE plus GmbHNeumünster

SERVICE PLUS bietet maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen IT, Web, Finanz- und Rechnungswesen, Energieabrechnung, Datenmanagement und Personalwesen. Unser Ziel ist es, unsere Kunden zu entlasten, sodass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Mit einem engagierten Team von elf Fachkräften garantieren wir eine zuverlässige buchhalterische Betreuung. Wir übernehmen die komplette Finanzbuchhaltung – von der laufenden Buchführung bis zu Jahres- und Konzernabschlüssen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise in der Abfall- und Wasserwirtschaft sowie der SERVICE PLUS GmbH. Steigern Sie Ihre Effizienz, indem Sie uns an Ihrer Seite wissen.
Flexible Arbeitszeiten Jobrad Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Lohn- und Gehaltsbuchhalter/Fachkraft für Lohn und Gehalt/ Steuerfachangestellter (m/w/d)

Steuerkanzlei Keller PartGmbBWeiden Oberpfalz

Als Lohn- und Gehaltsbuchhalter/in (m/w/d) sind Sie für die gesamte Lohn- und Gehaltsabrechnung unserer Mandanten verantwortlich. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung der Abrechnungen gemäß aktueller gesetzlicher Vorgaben sowie die Bearbeitung von sozialversicherungsrechtlichen und lohnsteuerlichen Anfragen. Zudem erstellen Sie Meldungen an Sozialversicherungsträger und Finanzämter und verwalten die Personalstammdaten. Eine Beratung der Mandanten in steuerlichen Angelegenheiten gehört ebenfalls zu Ihren Tätigkeiten. Sie sollten eine abgeschlossene Ausbildung im Finanzbereich und 2-5 Jahre relevante Berufserfahrung mitbringen. Fundierte Kenntnisse im Sozialversicherungs- und Lohnsteuerrecht sind für eine termingerechte Abrechnung unerlässlich.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Controller (m/w/d)

FUCHS & Söhne Service GmbHBerching

Wir suchen einen erfahrenen Controller (m/w/d), der Monats- und Quartalsberichte erstellt und Abweichungsanalysen durchführt. Zu Ihren Aufgaben gehört die eigenständige Betreuung der Kosten- und Leistungsverrechnung sowie die Unterstützung unserer Beteiligungen im Controlling. Sie entwickeln Controlling-Instrumente zur Performance-Messung und arbeiten aktiv an kaufmännischen Projekten mit. Voraussetzung ist ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Finanzen oder eine kaufmännische Ausbildung mit entsprechender Weiterbildung. Idealerweise bringen Sie mehrjährige Berufserfahrung und fortgeschrittene Excel-Kenntnisse mit. Profitieren Sie von einem kollegialen Arbeitsumfeld und spannenden Entwicklungsmöglichkeiten in unserem mittelständischen Unternehmen.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Leiter Finanz- und Personalwesen (m/w/d)

Julver Industrie Holding GmbHTroisdorf

Als erfahrene Fachkraft im Finanz- und Rechnungswesen sind Sie für die umfassende Betreuung und Verwaltung dieses Bereichs verantwortlich. Dazu gehören die Erstellung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen sowie die Analyse von Finanzdaten zur strategischen Unterstützung der Unternehmensführung. Sie führen Controlling-Maßnahmen durch, um die Wirtschaftlichkeit und Effizienz zu gewährleisten. Darüber hinaus unterstützen Sie im Personalwesen, insbesondere bei der Rekrutierung und Mitarbeiterentwicklung. Die Organisation von Schulungen und die Optimierung interner Prozesse durch abteilungsübergreifende Kommunikation gehören ebenfalls zu Ihrem Aufgabenbereich. Voraussetzung sind eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium in Finanzen oder Personalwesen sowie 2-5 Jahre relevante Berufserfahrung.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Fixed Assets Accountant / Anlagenbuchhalter:in

ASML Berlin GmbHBerlin Neukölln

Als Fixed Assets Accountant (Anlagenbuchhalter:in) spielst du eine zentrale Rolle in unserem Unternehmen. In einem dynamischen Umfeld unterstützt du wichtige Abteilungen wie Buchhaltung und Controlling, um reibungslose Abläufe sicherzustellen. Dein Fokus liegt auf der Anlagenbuchhaltung innerhalb eines komplexen Fertigungsbetriebs mit vielfältigem Maschinenfuhrpark. Du übernimmst die Verantwortung für die Einhaltung konzerninterner Richtlinien sowie lokaler gesetzlicher Vorgaben. Dabei ist es deine Aufgabe, Prozesse kontinuierlich zu optimieren und weiterzuentwickeln. Werde Teil unseres engagierten Teams und trage aktiv zu unserem Unternehmenserfolg bei!
Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Personalcontrolling wissen müssen

Personalcontrolling Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Personalcontrolling wissen müssen

Am Scharnier zwischen Zahlen und Menschen: Ein persönlicher Blick auf das Berufsfeld Personalcontrolling

Folgendes vorweg, in klaren Worten: Wer beim Wort „Controlling“ gleich das Bild von Bilanzakrobaten mit Taschenrechner im grauen Anzug im Kopf hat – der irrt. Jedenfalls zum Teil. Personalcontrolling, das ist eine besondere Disziplin; irgendwo zwischen betriebswirtschaftlicher Analyse und der hohen Kunst, Menschen als das zu sehen, was sie im Unternehmen sind: der entscheidende Faktor. Klingt pathetisch, ist aber Realität in modernen Organisationen. Für alle, die hier einsteigen wollen – ob frisch aus dem Studium, als Quereinsteiger mit Zahlenfaible oder Aufsteiger aus dem HR-Bereich mit Lust auf anderes Terrain – wird schnell klar: Hier reicht das reine Rechnen nicht. Wer nur Excel beherrscht, aber bei Bezug auf Teams und Strukturen ins Schwimmen kommt, wird es schwer haben. Umgekehrt gilt: Ohne analytischen Blick hilft auch das wärmste Menschenbild nicht viel.


Womit Personalcontroller:innen ihren Tag verbringen – und was sie wirklich tun

Manchmal ertappe ich mich selbst dabei, wie ich den Berufsalltag romantisiere: Früh ins Büro – oder Homeoffice, der Klassiker seit der Pandemie – und erst mal Kaffee. Dann Blicke auf Kennzahlen, das Lesen in Personalstatistiken. In der Praxis aber sieht der Tagesablauf alles andere als monoton aus. Mal geht es darum, den Krankenstand zu analysieren, Personalbedarf zu planen, die Kosten der Führungsriege zu berechnen oder – besonders delikat – Sparpotenziale in der eigenen Belegschaft zu identifizieren. Wer es noch nie erlebt hat: Die Atmosphäre, wenn erste betriebswirtschaftliche Zahlen auf Betriebsrat und Führungskräfte treffen, kann schon mal knistern. Es ist keine Jobbeschreibung für Harmoniebedürftige. Aber auch keine für reine Rechner.


Vieles spielt sich zwischen Zahlenkolonnen und scheinbar weichen Faktoren ab. Der Witz dabei: Kaum ein Bereich gibt sich nach außen so sachlich, während intern fast alles zwischenmenschlich verhandelt wird. Zum Beispiel bei Fragen wie: Wie wirkt sich der Umbau einer Abteilung auf das Teamklima aus? Welchen Effekt haben Teilzeitmodelle auf die Produktivität? Keine reine Rechenangelegenheit. Eher ein permanenter Spagat.


Welche Kompetenzen wirklich zählen – und wie viel „Bauchgefühl“ erlaubt ist

Die meisten Stellenanzeigen für Personalcontroller:innen lesen sich wie Einkaufslisten: „Abgeschlossenes Studium, sicherer Umgang mit Analyse-Tools, Kommunikationsfähigkeit …“ und so weiter. In meiner Erfahrung ist das alles wichtig – ja. Aber es sind die Brüche im Lebenslauf, die einen Menschen oft wirklich spannend für diesen Beruf machen. Wer mal in der Produktion stand, Marketingluft geschnuppert oder sich durch ein Digitalprojekt gekämpft hat, bringt oft mehr praktische Perspektive mit als ein theoretisch geschulter Analyseprofi.


Wichtiger als jedes Tool ist oft die Fähigkeit, Unangenehmes auszusprechen. Etwa wenn Daten aufzeigen, dass eine langjährige Abteilung überaltert oder überteuert ist – und niemand das hören will. Auch ein gewisses diplomatisches Talent, was im Alltag gelegentlich an den Tanz am offenen Visier erinnert, schadet also nicht. Und man sollte lernen, Bauchgefühl als Indikator zu schätzen – spätestens dann, wenn Zahlen mal wieder nicht das ganze Bild zeichnen.


Vom Gehalt: Zwischen solider Absicherung, Luft nach oben und der Realität der Branche

Jetzt zum Espresso-Thema: Geld. Klar, das bewegt alle. Zu behaupten, der Verdienst im Personalcontrolling sei strikt verbindlich, wäre geschönt. Wie so oft, spielen Branche, Unternehmensgröße und vor allem Region eine größere Rolle als es einem lieb ist. In der Industrie, besonders bei Großunternehmen in den klassischen Ballungszentren (Frankfurt, München, Hamburg), klettert das Gehalt ziemlich rasch über die magische 60.000 €er-Marke für Berufseinsteiger; im Mittelstand, zumal abseits der A-Städte, ist dagegen auch mal mit 42.000 € bis 50.000 € zu rechnen – Luft nach oben durch Spezialisierung und Wechsel inklusive.


Was viele unterschätzen: In einzelnen Sektoren wie dem Gesundheits- oder Sozialwesen drückt die Not der Träger auf die Gehälter, trotz steigender Verantwortung. Banken, Versicherer oder die (noch immer erstaunlich zahlungsfreudige) Chemiebranche sehen da freundlicher aus. Einziger Haken: Dort ist der Einstieg umkämpfter. Muss man wissen. Wer bereit ist, sein Spezialwissen (zum Beispiel im Bereich HR-IT oder Change-Prozessen) clever zu platzieren, schafft es dennoch – oft sogar zügiger als erwartet – nach oben.


Berufsperspektiven, Weiterentwicklung – und die berüchtigte Frage nach dem Sinn

Es wird gern davon gesprochen, wie verlässlich und zukunftsfest das Berufsfeld Personalcontrolling sei. Ein Stück weit stimmt das auch: Datengetriebene Steuerung von Personalarbeit ist heute so zentral wie noch nie. Digitalisierung, Automatisierung, neue Arbeitsmodelle – all das macht die Personalfunktionen komplexer, fehleranfälliger, aber vor allem: unentbehrlich. Ob Fachkräftemangel, demografischer Wandel oder Diversity-Initiativen – überall sind Controller:innen als Lotsen gefragt. Wer sich regelmäßig fortbildet, Tools beherrscht und vor neuen Technologien nicht zurückschreckt, hat beste Karten.


Trotzdem: Menschen, die auf völlige Planbarkeit setzen, werden irgendwann überrascht. Neue Software, Fusionen, wechselnde gesetzliche Vorgaben – Flexibilität wird schnell zur wichtigsten „Soft Skill“. Der oft zitierte „Purpose“-Gedanke begegnet mir seit Jahren auch im Personalcontrolling vermehrt. Und ja, selten ist die Arbeit sinnentleerter Routine. Im Gegenteil: Kaum eine Entscheidung, die nicht Hand, Herz und – richtig – Kopf fordert. Das schärft das eigene Profil, verhindert aber selten die typischen Zweifel: „Bringen meine Analysen wirklich Veränderung? Sehen Führungskräfte mehr als nur Zahlen?“ Letztlich bleibt das Berufsfeld ein Dauerritt zwischen Fakten und subtilen politischen Prozessen.


Arbeitsmarkt, Work-Life-Balance – und ein unbequemer Realitätsscheck

„Wie steht’s mit der Jobsicherheit?“, „Taugt’s was für Quereinsteiger?“, „Wie familienfreundlich ist das Ganze?“ – Fragen wie diese begegnen mir in Beratungen und auf Karrieremessen immer wieder. Fakt ist: Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Personalcontroller:innen steigt, quer durch die Branchen. Im Osten schmaler, im Süden breiter, im Westen solide – der Norden (Stillstand, Überraschung inklusive). Wer mobile Bereitschaft zeigt, hat im Zweifel die besseren Karten. Flexible Arbeitsmodelle, Homeoffice-Tage, geteilte Verantwortungsbereiche – das alles ist im Wandel, aber kein Selbstläufer. Altgediente Unternehmen tun sich oft schwer, neue Freiräume kompromisslos zu gewähren.


Entscheidend – und das sage ich auch gegen jede Hochglanzbroschüre – bleibt die innere Haltung: Wer Gestaltung, Verantwortung und das ständige Dazulernen nicht als Zumutung, sondern als Antrieb sieht, wird viel gewinnen. Wer mehr Wert auf starre Routinen legt, wird auf Dauer eher ausgebremst. Für mutige Ein- und Umsteiger also ein Markt mit Chancen – aber kein Ponyhof. Dafür mit Profil. Wer sich darauf einlässt, wird feststellen: Personalcontrolling ist am Ende weniger das stille Kämmerlein-Handwerk als vielmehr ein Scharnier zwischen Menschen, Zahlen und (verborgener) Macht. Und manchmal ist es genau diese Mischung, die den Reiz ausmacht – inklusive gelegentlicher Bauchlandungen.


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