Kalkulator Jobs

333 aktuelle Kalkulator Stellenangebote

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Kalkulator/in (m/w/d) im Bereich Rohbau / Hochbau - NEU!

WBF Ingenieurbau GmbHFalkensee

Suchen Sie eine herausfordernde Position als Kalkulator/in im Rohbau und Hochbau? Ihre Hauptaufgaben umfassen die Angebots- und Nachkalkulation von Bauprojekten sowie die Prüfung von Ausschreibungsunterlagen. Zudem erstellen Sie Kalkulationsleistungsverzeichnisse und arbeiten eng mit der Projekt- und Bauleitung zusammen, um wirtschaftliche Lösungen zu entwickeln. Wir erwarten ein abgeschlossenes Studium im Bauingenieurwesen oder Architektur sowie fundierte Erfahrung in der Kalkulation. Sie sollten versiert im Umgang mit MS-Office-Anwendungen sein. Nutzen Sie Ihre Expertise, um Risiken zu erkennen und Potenziale in Ausschreibungen zu identifizieren!
Gutes Betriebsklima Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Kalkulator / Mitarbeiter Pricing (m/w/d)

RheinmetallBonn

Suchen Sie eine verantwortungsvolle Position als Kalkulator? Bei uns gestalten Sie aktiv die Richtung unserer Kundenprojekte mit und profitieren von einem unterstützenden Team. Ihre Aufgaben umfassen die Kalkulation von Großprojekten, die Steuerung von Budgets sowie die Mitlaufende Begleitung der Projekte. Zusätzlich überwachen Sie Preisgleitformeln und pflegen wichtige Auswertungen. Eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder ein betriebswirtschaftliches Studium ist erforderlich. Wir erwarten mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in ähnlicher Funktion und bieten Ihnen einen Raum zur Entfaltung Ihrer Expertise.
Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Rheinmetall Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Kundenberater/Kalkulator Druckprodukte (m/w/d)

AZ DRUCK UND DATENTECHNIK GmbHKempten Allgäu

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Druckbereich? Unser modernes Druckzentrum sucht einen Kundenberater/Kalkulator für Druckprodukte (m/w/d). Sie beraten Interessenten, erstellen Angebote und unterstützen unseren Verkaufsaußendienst. Ideale Voraussetzungen umfassen eine Ausbildung als Medientechnologe oder Buchbinder mit Weiterqualifikation. Vorkenntnisse in Druck-Prozessen sind erwünscht, ebenso wie Engagement und Veränderungsbereitschaft. Interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an Bewerbung@az-druck.de!
Vollzeit weitere Benefits
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Kalkulator:in Massivbau (m/w/d) - NEU!

Deutsche BahnDresden

Die DB Bahnbau Gruppe GmbH in Dresden sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Kalkulator:in Massivbau (w/m/d). In dieser Position bist du verantwortlich für die Erstellung von Kalkulationen für die Instandsetzung und den Neubau von Massiv- und Ingenieurbauwerken, wie Brücken und Verkehrsstationen. Du erstellst eigenständig Angebote und Zusammenstellungen der Angebotsunterlagen und arbeitest eng mit der Arbeitsvorbereitung sowie der Bau- und Projektleitung zusammen. Zudem koordinierst du die Angebotserstellung mit internen und externen Partner:innen. Dabei bist du auch für die Abstimmung mit weiteren Abteilungen, wie Controlling und Einkauf zuständig. Identifiziere Nachtragspotentiale und bearbeite diese kalkulatorisch in Zusammenarbeit mit der Bauleitung.
Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieur:in als Kalkulator:in Bauprojekte (m/w/d - NEU!

Deutsche BahnDresden

Die DB Bahnbaugruppe GmbH sucht eine:n engagierte:n Bauingenieur:in als Kalkulator:in für Bauprojekte in Dresden, Hamm, Schönaich oder Stuttgart. In dieser Rolle bist du für die eigenverantwortliche Kalkulation und das Erstellen von Angeboten zuständig. Du bewertest frühzeitig Risiken und Chancen und arbeitest eng mit den Teams aus Arbeitsvorbereitung und Bauleitung zusammen. Zudem bindest du Controlling und Einkauf in den Prozess ein, um technische sowie kaufmännische Vorgaben abzustimmen. Deine Aufgaben umfassen auch die Identifikation und Kalkulation von Nachtragspotenzialen. Werde Teil eines dynamischen Teams und gestalte die Zukunft des Bauens aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Kalkulator Bau- und Infrastrukturprojekte m/w/d - NEU!

SPIE Germany Switzerland Austria GmbHLandshut

Die SPIE SAG GmbH sucht ab sofort einen Kalkulator (m/w/d) für Bau- und Infrastrukturprojekte mit Fokus auf Neubau- und Modernisierungsprojekte von Umspannwerken. Die offenen Stellen befinden sich in Berlin (Mahlsdorf), Braunschweig, Ergolding, Essen und Weinheim. In dieser unbefristeten Vollzeitposition entwickeln Sie wettbewerbsfähige Angebote im Schaltanlagenbau für Hoch- und Höchstspannungsprojekte. Ihre Expertise im Angebotsmanagement ist entscheidend für den Projekterfolg. Darüber hinaus kontrollieren Sie kontinuierlich Projektkosten und Budgets in enger Zusammenarbeit mit den Projektleitern. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energiewende aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Krankengeld Gutes Betriebsklima Corporate Benefit SPIE Germany Switzerland Austria GmbH Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Kalkulator (m/w/d) im Bereich Baustellen- und Verkehrssicherung - NEU!

Zeppelin Rental GmbHRegensburg

Für unseren Standort in Regensburg suchen wir einen Kalkulator (m/w/d) im Bereich Baustellen- und Verkehrssicherung. Deine Aufgabe umfasst die Bearbeitung von Ausschreibungen und Angebotserstellung basierend auf technischen Vorgaben. Du sicherst die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit unserer Angebote und entwickelst gegebenenfalls Nebenangebote. Zudem holst du Angebote von Nachunternehmern ein und wertest diese aus. Bei der Projektabwicklung unterstützt du die Bauleiter und kümmerst dich um Nachtragskalkulationen. Auch Preisverhandlungen mit Kunden und die Akquise neuer Aufträge liegen in deinem Verantwortungsbereich.
Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Projektabrechner/ Kalkulator Haustechnik (m/w/d) - NEU!

Hawe GmbHMünchen

Die HAWE GmbH in München sucht einen Projektabrechner/Kalkulator Haustechnik (m/w/d) zur unbefristeten Festanstellung. In dieser verantwortungsvollen Rolle sind Sie das Bindeglied zwischen Bauleitung und Administration. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Erstellung von Bauabrechnungen und Kalkulationen für Projekte im Haustechnik- und Kanalbau. Zudem unterstützen Sie die Bauleitung in der technischen und kaufmännischen Abwicklung. Ein zusätzliches Highlight ist die Erstellung von Nachtragsangeboten und die sorgfältige Baudokumentation. Voraussetzung für diese spannende Position ist Berufserfahrung in der Bauabrechnung, idealerweise im Haustechnik- oder Kanalbau-Bereich.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Kalkulator Bau- und Infrastrukturprojekte m/w/d - NEU!

SPIE Germany Switzerland Austria GmbHBraunschweig

Die SPIE SAG GmbH sucht engagierte Kalkulatoren für Bau- und Infrastrukturprojekte (m/w/d), spezialisiert auf Neubau- und Modernisierungsprojekte von Umspannwerken. Diese Position ist in Berlin, Braunschweig, Ergolding, Essen und Weinheim bei Mannheim verfügbar. Als Experte im Angebotsmanagement entwickeln Sie wettbewerbsfähige Angebote für Hoch- und Höchstspannungsprojekte. Ihre sorgfältige Begleitung der Angebotsphase ist entscheidend für den Projekterfolg. Zudem arbeiten Sie eng mit Projektleitern zusammen, um Projektkosten und Budgets kontinuierlich zu kontrollieren. Bewerben Sie sich noch heute und gestalten Sie zukunftsweisende Projekte in einem dynamischen Umfeld.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Kalkulator wissen müssen

Kalkulator Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Kalkulator wissen müssen

Kalkulatoren: Mit Zahlen, Nerven und Bauchgefühl durch die Grauzonen des Bau- und Technikalltags

Es gibt Berufe, die klingen trocken – so sehr, dass man beim Gedanken daran mehr Herzklopfen von der Kaffeemaschine als vom Job selbst erwartet. Kalkulator? Das löst bei manchen eher Assoziationen an verstaubte Excel-Tabellen oder Maschinenhallen mit Aktenbergen aus als an pulsierende Lebensadern der Wirtschaft. Und trotzdem, schauen Sie genauer hin: Kalkulatoren regeln Werte, wo andere nur Zahlen sehen. Sie führen, wo Führung selten glitzert. Was viele unterschätzen: Diese Rolle sitzt am Steuerrad, wenn es um das Werden und Weichen von Großprojekten geht – Gebäude, Brücken, Maschinenparks oder Industrieanlagen. Ohne sie läuft wenig – und manchmal gar nichts so, wie es soll.


Wie man sich als Berufseinsteiger fühlt – irgendwo zwischen Rechenschieber und Bauchgefühl

Wer neu reinkommt in dieses Metier, der reibt sich zuerst einmal an der Realität. Theorie schön und gut, aber sobald das Telefon klingelt und der nächste Projektleiter wildere Preislisten durchgibt, steht man zwischen Zahlenstaub und Alltagschaos. Denn die eigentliche Kunst ist, mitten in der Unsicherheit einen tragfähigen Kostendeckel zu zimmern. Mal wackelt der auf waberndem Grund (unvollständige Ausschreibungen), mal fehlt schlicht die Erfahrung: Wie viel Reserve müssen Sie einkalkulieren, wenn der Lieferant mal wieder „überraschende“ Teuerungen ankündigt? Je nach Branche – ob Bau, Maschinenbau oder TGA – ändert sich das Spielfeld ständig. Manchmal fühlt es sich an, als wäre man Dirigent eines Orchesters, das die eigene Partitur gar nicht sehen darf.


Fachliche Erwartungen vs. echte Stärken: Papierqualifikationen und das Ding mit der Praxis

Natürlich gibt es einen, sagen wir mal, Standardweg: Technische Ausbildung, Weiterbildung zum Techniker oder Meister, Praxis im Projektgeschäft, und dann – auf ins Gefecht. Wer den Sprung aus dem Studium schafft, bringt mehr Wissenschaft, weniger Bauchladen mit. Aber vergessen Sie das Papier: Entscheidend sind Mut zur Lücke, Nerven wie Drahtseile und der berühmte siebte Sinn für Zahlenkaskaden. Kommunikation – oft unterschätzt – ist ebenso zwingend. Sie sprechen mit Einkäufern, Technikern, Bauleitern, manchmal mit echten Haudegen, manchmal mit nervösen Bürohengsten. Ihre Zahlen entscheiden, ob ein Unternehmen Aufträge gewinnt oder am Preiskampf zu Bruch geht. Eine strategische Gratwanderung, täglich. Und niemand kommt daran vorbei, Fehler einmal live zu erleben – eigene, fremde, egal. Das gehört zum Spiel.


Gehalt: Viel Verantwortung, mal mehr, mal weniger Lohn – und eine Prise Standortlotterie

Jetzt Butter bei die Fische: Was springt dabei für Sie raus? Die Gehälter für Kalkulatoren – das muss man klar sagen – bewegen sich auf beachtlichem, aber keineswegs garantierten Niveau. Einsteiger liegen in vielen Regionen zwischen 40.000 € und 48.000 €, in begehrten Ballungsräumen und bei Großunternehmen geht es auch mal über die 55.000 €-€-Marke hinaus. Wer Technikverständnis und Verhandlungsgeschick stur mitbringt, klettert schneller. Unterschiede? Enorme. Der Maschinenbauer in München füllt eher die Urlaubskasse als der Kalkulator im nördlichen Mittelstand. Sicher, Boni und projektbezogene Sonderprämien sind möglich – aber die Spreizung zwischen verschiedenen Branchen ist keine Theorie. Je größer und komplexer die Projekte, desto mehr Spielraum. Aber Vorsicht: Wer Verantwortung trägt, bekommt eben auch das Risiko ins Paket – und das schlägt sich nicht immer fair im Lohnzettel nieder. Geld kann motivieren, aber die innere Abrechnung zählt manchmal mehr.


Arbeitsmarkt und Nervenkitzel: Fachkräftemangel mit Chancen und Fallstricken

Wenn man ehrlich ist, gibt es schlechtere Zeiten, um als Kalkulator zu starten – und bessere wohl auch kaum. Die Nachfrage schießt durch die Decke; viele Unternehmen suchen praktisch auf Zuruf. Fachkräfte mit Erfahrung bekommen Anrufe, bevor sie ans nächste Bewerbungsschreiben nur denken. Aber ein Spaziergang ist der Einstieg nicht, besonders, wenn Sie aus artfremden Branchen kommen oder als Quereinsteiger unterwegs sind. Die Hürde: Neben den Standardtools und Marktkenntnissen: das fehlende Bauchgefühl für Projekt-Schattenseiten. Wer sich aber nicht abschrecken lässt und bereit ist, sich die Zähne auszubeißen, findet in den nächsten Jahren sehr stabile Aussichten. Wer technisch tickt, proaktiv kommuniziert und betriebswirtschaftlich denken kann, der wird auch gebraucht – in Hamburg, Stuttgart oder Oberbayern, überall. Selbst in strukturschwächeren Regionen wächst die Suche, wenn auch langsamer. Wer mobil denkt, hat einen echten Joker.


Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Work-Life-Balance – die unterschätzten Spielverderber?

Was sich schleichend verändert: Ein Kalkulator heute jongliert mit weit mehr als mit Zahlenkolonnen. BIM, digitale Schnittstellen, automatisierte Preiskalkulationen – das alles ist kein Zukunftswitz, sondern schon längst Alltag. Wer die Werkzeuge beherrscht und IT-Affinität mitbringt, ist klar im Vorteil. Gleichzeitig rutschen neue Themen ins Scheinwerferlicht: nachhaltige Baustoffe, Energieeffizienz, Lebenszykluskosten. Sie sind plötzlich der oder diejenige, die grüne Zahlen kalkulieren und dabei das Projekt auf Kurs halten sollen. Hinzu kommt: Balance zu finden zwischen Termindruck, hoher Verantwortung und der eigenen Gesundheit – kein Selbstläufer, glauben Sie mir. Wer die Branche kennt, weiß: Deadlines ignorieren keine Familienfeste. Trotzdem gibt es Spielraum – wenn, ja wenn, Unternehmen das auch wollen. Die Work-Life-Balance? Sie bleibt ein zäher Aushandlungsprozess, aber die Chancen wachsen, gerade wo Fachkräftemangel zum echten Kaufargument für mehr Flexibilität wird.


Ausblick und ein letzter pragmatischer Gedanke

Ob als Berufsanfänger, Quereinsteiger oder sattelfeste Fachkraft – Kalkulatoren bleiben gefragt. Technik entwickelt sich, die Projekte sowieso. Wer bereit ist, sich immer wieder neu zu erfinden, wird nicht nur gebraucht, sondern kann auch gestalten. Aber, ganz ehrlich: Es braucht Lust auf Ungewissheit, Standvermögen im Sturm, und manchmal ein Augenzwinkern, wenn das Kalkulationsblatt mal wieder zum Thriller mutiert. Ein Beruf für Strategen, Tüftler – und gelegentliche Abenteurer.


Kurzbeschreibung Kalkulator

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Kalkulator

Wer neu reinkommt in dieses Metier, der reibt sich zuerst einmal an der Realität. Theorie schön und gut, aber sobald das Telefon klingelt und der nächste Projektleiter wildere Preislisten durchgibt, steht man zwischen Zahlenstaub und Alltagschaos. Denn die eigentliche Kunst ist, mitten in der Unsicherheit einen tragfähigen Kostendeckel zu zimmern. Mal wackelt der auf waberndem Grund (unvollständige Ausschreibungen), mal fehlt schlicht die Erfahrung: Wie viel Reserve müssen Sie einkalkulieren, wenn der Lieferant mal wieder „überraschende“ Teuerungen ankündigt? Je nach Branche – ob Bau, Maschinenbau oder TGA – ändert sich das Spielfeld ständig. Manchmal fühlt es sich an, als wäre man Dirigent eines Orchesters, das die eigene Partitur gar nicht sehen darf.

Natürlich gibt es einen, sagen wir mal, Standardweg: Technische Ausbildung, Weiterbildung zum Techniker oder Meister, Praxis im Projektgeschäft, und dann – auf ins Gefecht. Wer den Sprung aus dem Studium schafft, bringt mehr Wissenschaft, weniger Bauchladen mit. Aber vergessen Sie das Papier: Entscheidend sind Mut zur Lücke, Nerven wie Drahtseile und der berühmte siebte Sinn für Zahlenkaskaden. Kommunikation – oft unterschätzt – ist ebenso zwingend. Sie sprechen mit Einkäufern, Technikern, Bauleitern, manchmal mit echten Haudegen, manchmal mit nervösen Bürohengsten. Ihre Zahlen entscheiden, ob ein Unternehmen Aufträge gewinnt oder am Preiskampf zu Bruch geht. Eine strategische Gratwanderung, täglich. Und niemand kommt daran vorbei, Fehler einmal live zu erleben – eigene, fremde, egal. Das gehört zum Spiel.

Jetzt Butter bei die Fische: Was springt dabei für Sie raus? Die Gehälter für Kalkulatoren – das muss man klar sagen – bewegen sich auf beachtlichem, aber keineswegs garantierten Niveau. Einsteiger liegen in vielen Regionen zwischen 40.000 € und 48.000 €, in begehrten Ballungsräumen und bei Großunternehmen geht es auch mal über die 55.000 €-€-Marke hinaus. Wer Technikverständnis und Verhandlungsgeschick stur mitbringt, klettert schneller. Unterschiede? Enorme. Der Maschinenbauer in München füllt eher die Urlaubskasse als der Kalkulator im nördlichen Mittelstand. Sicher, Boni und projektbezogene Sonderprämien sind möglich – aber die Spreizung zwischen verschiedenen Branchen ist keine Theorie. Je größer und komplexer die Projekte, desto mehr Spielraum. Aber Vorsicht: Wer Verantwortung trägt, bekommt eben auch das Risiko ins Paket – und das schlägt sich nicht immer fair im Lohnzettel nieder. Geld kann motivieren, aber die innere Abrechnung zählt manchmal mehr.

Wenn man ehrlich ist, gibt es schlechtere Zeiten, um als Kalkulator zu starten – und bessere wohl auch kaum. Die Nachfrage schießt durch die Decke; viele Unternehmen suchen praktisch auf Zuruf. Fachkräfte mit Erfahrung bekommen Anrufe, bevor sie ans nächste Bewerbungsschreiben nur denken. Aber ein Spaziergang ist der Einstieg nicht, besonders, wenn Sie aus artfremden Branchen kommen oder als Quereinsteiger unterwegs sind. Die Hürde: Neben den Standardtools und Marktkenntnissen: das fehlende Bauchgefühl für Projekt-Schattenseiten. Wer sich aber nicht abschrecken lässt und bereit ist, sich die Zähne auszubeißen, findet in den nächsten Jahren sehr stabile Aussichten. Wer technisch tickt, proaktiv kommuniziert und betriebswirtschaftlich denken kann, der wird auch gebraucht – in Hamburg, Stuttgart oder Oberbayern, überall. Selbst in strukturschwächeren Regionen wächst die Suche, wenn auch langsamer. Wer mobil denkt, hat einen echten Joker.

Was sich schleichend verändert: Ein Kalkulator heute jongliert mit weit mehr als mit Zahlenkolonnen. BIM, digitale Schnittstellen, automatisierte Preiskalkulationen – das alles ist kein Zukunftswitz, sondern schon längst Alltag. Wer die Werkzeuge beherrscht und IT-Affinität mitbringt, ist klar im Vorteil. Gleichzeitig rutschen neue Themen ins Scheinwerferlicht: nachhaltige Baustoffe, Energieeffizienz, Lebenszykluskosten. Sie sind plötzlich der oder diejenige, die grüne Zahlen kalkulieren und dabei das Projekt auf Kurs halten sollen. Hinzu kommt: Balance zu finden zwischen Termindruck, hoher Verantwortung und der eigenen Gesundheit – kein Selbstläufer, glauben Sie mir. Wer die Branche kennt, weiß: Deadlines ignorieren keine Familienfeste. Trotzdem gibt es Spielraum – wenn, ja wenn, Unternehmen das auch wollen. Die Work-Life-Balance? Sie bleibt ein zäher Aushandlungsprozess, aber die Chancen wachsen, gerade wo Fachkräftemangel zum echten Kaufargument für mehr Flexibilität wird.

Ob als Berufsanfänger, Quereinsteiger oder sattelfeste Fachkraft – Kalkulatoren bleiben gefragt. Technik entwickelt sich, die Projekte sowieso. Wer bereit ist, sich immer wieder neu zu erfinden, wird nicht nur gebraucht, sondern kann auch gestalten. Aber, ganz ehrlich: Es braucht Lust auf Ungewissheit, Standvermögen im Sturm, und manchmal ein Augenzwinkern, wenn das Kalkulationsblatt mal wieder zum Thriller mutiert. Ein Beruf für Strategen, Tüftler – und gelegentliche Abenteurer.

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