Immobiliengutachter Jobs

23 aktuelle Immobiliengutachter Stellenangebote

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Immobiliengutachter/Sachverständiger (m/w/d) für Wertermittlungen

Freisinger Bank eG Volksbank-RaiffeisenbankFreising

Wir sind ein ausgezeichneter Arbeitgeber und suchen motivierte Immobiliengutachter/Sachverständige (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in Freising. In dieser Vollzeitposition erstellen Sie Markt- und Beleihungswertermittlungen für diverse Immobilien. Zu Ihren Aufgaben zählen auch das Durchführen von Objektbesichtigungen sowie das Analysieren von Marktentwicklungen. Sie bringen eine entsprechende Qualifikation nach CIS Hyp Zert, mehrjährige Erfahrung in der Immobilienwirtschaft und Teamfähigkeit mit. Ihre genaue Arbeitsweise und Ihr analytisches Denken unterstützen unseren genossenschaftlichen Erfolg. Werden Sie Teil unseres starken Netzwerks und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Immobiliengutachter/Sachverständiger (m/w/d) für Wertermittlungen - Freisinger Bank eG Volksbank-Raiffeisenbank

Freisinger Bank eG Volksbank-RaiffeisenbankFreising

Die Freisinger Bank eG sucht einen engagierten Immobiliengutachter/Sachverständigen (m/w/d) für Wertermittlungen in Vollzeit. Sie erstellen marktgerechte Bewertungen für wohnwirtschaftliche und gemischt genutzte Objekte. Zu Ihren Aufgaben gehören Objektbesichtigungen sowie das Beobachten aktueller Marktentwicklungen. Wir bieten ein unbefristetes Anstellungsverhältnis mit attraktiven Sonderzahlungen und einer betrieblichen Altersvorsorge. Ideal sind Kandidaten mit einer CIS Hyp Zertifizierung und mehrjähriger Berufserfahrung. Werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams und gestalten Sie aktiv die "Lebens Werte" in der Region Freising mit!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Immobiliengutachter (m/w/d)

S-Servicepartner Deutschland GmbHHamburg

Als führender Dienstleister für Sparkassen stehen wir für Qualität, Innovation und Verlässlichkeit. Unser Team von etwa 1.400 Mitarbeitern sorgt bundesweit dafür, dass Prozesse und digitale Lösungen effizient laufen. Wir verstehen die besonderen Bedürfnisse von Sparkassen und bieten maßgeschneiderte Unterstützung. So können sich die Banken auf das Wesentliche konzentrieren: Ihre Kundinnen und Kunden. Mit unserem Know-how stärken wir die Marktposition der Sparkassen nachhaltig. Entdecken Sie, wie unsere Lösungen eine effektive Kundenbetreuung ermöglichen und Ihr Geschäft fördern.
Vollzeit weitere Benefits
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Immobiliengutachter (w/m/d)

LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbHBerlin

Wir sind Marktführer in der Immobilienbewertung seit 2002. Mit fundierter Expertise bewerten wir Wohn-, Gewerbe- und Spezialimmobilien sowie Grundstücke. Unterstützen Sie Kredit- und Investitionsentscheidungen – werden Sie Teil unseres engagierten Teams! Jetzt bewerben.
Vollzeit weitere Benefits
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Vermessungsingenieur als Gutachter Immobilien In- & Ausland / Bankwesen (w/m/d)

Aareal Bank AGWiesbaden

Baue ein internationales Netzwerk in der Gutachterszene auf und beobachte die dynamischen Immobilienmärkte weltweit, wo die Aareal Bank aktiv ist. Qualifizierte Bewerber haben ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Architektur, Bauingenieurwesen, Vermessungswesen oder einer wirtschaftlichen Fachrichtung. Mehrjährige Berufserfahrung in der Immobilienbewertung, idealerweise mit einer Hyp-Zertifizierung, ist erforderlich. Wünschenswert sind auch Einblicke in die Bewertung internationaler Immobilien. Verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift sowie Freude an komplexen Aufgaben sind von großer Bedeutung. Zudem sind Kommunikationsgeschick, Eigeninitiative und Teamgeist wichtige Eigenschaften für diesen spannenden Beruf.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Gutachter / Sachverständiger für Immobilien (m/w/d)

Sparkasse Gera-GreizGera

Als erfahrener Gutachter für Immobilien (m/w/d) sind Sie für die eigenverantwortliche Immobilienbewertung zuständig. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von Beleihungswertermittlungen für gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Objekte. Sie führen Besichtigungen der Immobilien durch und erstellen detaillierte Protokolle. Zudem überprüfen Sie bestehende Immobiliensicherheiten und Baukostenaufstellungen. Ein wichtiger Teil Ihrer Arbeit ist die Analyse von Marktentwicklungen und die Durchführung notwendiger Wertüberprüfungen. Ideale Bewerber verfügen über eine Ausbildung in der Immobilienwirtschaft sowie entsprechende Qualifikationen und mehrjährige Berufserfahrung in der Immobilienbewertung.
Festanstellung Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Abteilungsleiter (m/w/d) Wertermittlung

Frankfurter Volksbank eGKelkheim Taunus, Aschaffenburg, Obertshausen

In dieser Schlüsselposition verantworten Sie die zielorientierte Planung und Steuerung der Abteilung gemäß den Gesamtbankzielen. Sie führen Vorstellungsgespräche, treffen Einstellungsentscheidungen und integrieren neue Mitarbeiter*innen sorgfältig. Als Führungskraft fördern und fordern Sie Ihre Mitarbeiter*innen durch regelmäßige Gespräche und gezielte Qualifikationsmaßnahmen. Sie sind aktiv an der Implementierung neuer Kreditprozesse beteiligt und treiben kontinuierliche Verbesserungsprozesse voran. Ihre Expertise in der Wertermittlung, kombiniert mit praxisnahem Denken, macht Sie zum idealen Ansprechpartner für Ihr Team. Darüber hinaus bringen Sie umfangreiche IT-Kenntnisse mit und zeichnen sich durch hohe soziale Kompetenz aus.
Vollzeit weitere Benefits
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Steuerberater:in (m/w/d) – Gemeinnützigkeitsrecht & Compliance

KT Abrechnungsdienste e.K.Heidelberg

Suchen Sie eine Herausforderung als Steuerberater:in (m/w/d) im Bereich Gemeinnützigkeitsrecht & Compliance? Die KTA in Heidelberg bietet eine spannende Vollzeit- oder Teilzeitstelle (mind. 80%) in einem dynamischen Team. Als Kompetenzzentrum der Klaus Tschira Stiftung unterstützen wir über 400 Mitarbeitende in Finanzen, Human Resources und IT. Ihre Hauptaufgabe umfasst die steuerliche Betreuung gemeinnütziger Organisationen. Gestalten Sie mit uns die Förderung von Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik aktiv mit! Bewerben Sie sich noch heute und werden Sie Teil unserer wichtigen Mission für die Gesellschaft.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Kreditreferent für Immobilienbewertung - befristet für 24 Monate (m/w/d)

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG - apoBankHannover

Sie sind ein erfahrener Immobilienbewerter mit umfassender Nachhaltigkeitsanalyse und bankwirtschaftlicher Expertise? Idealerweise bringen Sie die Gutachterqualifikation (Hyp Zert) mit. Ihre Stärken liegen in technischem Verständnis, schneller Auffassungsgabe und Entscheidungssicherheit. Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und ein sicheres Auftreten machen Sie zu einem wertvollen Mitarbeiter. Profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung, die bis zu 13,5 Monatsgehälter sowie variable Vergütungen umfasst. Flexibles Arbeiten und individuelle Arbeitszeitmodelle wie Sabbaticals runden unser Angebot für Ihre Karriere ab.
Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Gutes Betriebsklima Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG - apoBank Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Immobiliengutachter wissen müssen

Immobiliengutachter Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Immobiliengutachter wissen müssen

Immobiliengutachter: Zwischen Millimetermaß und Menschenkenntnis – warum dieser Beruf mehr Substanz verlangt, als es auf den ersten Blick scheint

Was macht eigentlich die Faszination des Immobiliengutachters aus? Für Außenstehende mag das Bild einfarbig wirken: Da stapft jemand durchs Treppenhaus, Notizblock in der Hand, Maßband am Gürtel – misst Wandstärken, prüft Rollläden, nickt ausdruckslos. Das ist natürlich ein Zerrbild. Wer sich wirklich auf diesen Beruf einlässt, der merkt recht schnell: Es geht hier nicht um formale Listen, sondern um das, was zwischen den Zeilen steht – sagen wir, um das, was versteckt hinter Fassaden und Floskeln schlummert. Wer hier einsteigen will, braucht eine Prise Neugier, einen langen Atem für Details und ein Gespür dafür, wann eine Wand mehr ist als eine Wand. Klingt sperrig? Ist es manchmal auch. Gerade für Einsteiger und Quereinsteiger wird der Blick hinter die Fassaden schnell zur täglichen Übung – im Wortsinn.


Alltag zwischen Objektivität und Bauchgefühl: Was man wirklich tut

Der Arbeitstag beginnt selten mit Experimentierroutine, sondern eher mit einem Kaffee und der Prüfung von Terminkalender und E-Mails. Und dann? Draußen warten Mehrfamilienhäuser in Stadtrandlagen, Reihenhäuser mit wechselvoller Geschichte oder das unfassbar chaotische Erbe einer Familie, bei dem nie klar ist, ob das, was im Keller modert, ein Wert ist oder eine tickende Zeitbombe für die Sanierung. Was viele unterschätzen: Es gibt keinen "Standardfall". Heute kann ein Schimmelgutachten gefragt sein, morgen die Bewertung eines historischen Altbaus oder eines energieoptimierten Neubaus. Hier sind Technik und Gesetz gleichwertige Gegenspieler. Baurecht, Energieausweise, Marktvergleichswerte, Verkehrs- oder Beleihungswert – das klingt trocken, doch jeder Job hat seine Bürokratenmaß, oder? Es sind oft die Grauzonen, die den Reiz ausmachen, der leise Zweifel, ob das nun Sonderausstattung ist – oder einfach ein pfuschender Vormieter, der das Parkett vom Baumarkt verlegt hat.


Von Papierkram zu Pixeln: Wie die Digitalisierung das Berufsbild gerade umrührt

Was ich nicht erwartet hätte: Wie drastisch die Digitalisierung auch die vermeintlich analoge Welt des Bewertens verändert. Ja, Gutachten werden heute längst nicht mehr im karierten Collegeblock zusammengeschnipselt. 3D-Laserscan? Standard in Großstädten. Drohnenflüge für Dachaufnahmen? Alltag, zumindest bei den modernen Büros. Manche schwören auf KI-basierte Bewertungsmodelle. Die sind nicht schlecht, aber – und da kommt die persönliche Skepsis: Sie bleiben ein Werkzeug. Am Ende zählt die Erfahrung des Menschen vor Ort. Wer jetzt einsteigt, lernt gleich beides: digitale Tools bedienen und mit den Unsicherheiten leben, die kein Algorithmus richtig schätzt. Fehlerquellen gibt's genug – Wasserschäden finden selten Eingang in die KI-Datenbank. Oder eben doch, aber das riecht so eine Software halt nicht.


Die Sache mit dem Geld: Verdienen, was man wert ist… oder eben auch nicht?

Kommen wir zur Frage, die einem keiner offen stellt, um die aber jeder rotiert: Lohnt sich das am Ende überhaupt? Wer mit Einstiegsgedanken spielt, der hört alles – von "den Gutachter-Job kann jeder Architekt mitmachen" bis zu "da verdient man sich dumm und dämlich". Die Wahrheit? Kommt drauf an. Einsteiger kommen in der freien Wirtschaft je nach Region und Qualifikation meist zwischen 36.000 € und 45.000 € brutto raus – in München oder Hamburg liegt man schnell etwas höher, im ländlichen Bereich kann’s aber auch enttäuschend mager werden. Kommt noch dazu: Der Unterschied zwischen Sachverständigenwesen, öffentlicher Bestellung und selbstständigem Gutachterdasein. Wer sich spezialisiert (z.B. auf Energie- oder Schimmelgutachten) oder gar öffentlich bestellt wird, fährt in der Regel besser – um nicht zu sagen, erheblich besser. Ein echter Selbstläufer ist das nicht: Viel hängt an Netzwerken, Reputation, und – so ehrlich muss man sein – auch am eigenen Verhandlungsgeschick. Ich habe erlebt, dass zwei Kollegen im selben Jahrgang eine Differenz von 20.000 € im Gehalt hatten, nur weil sie in unterschiedlichen Regionen lavorierten. Diese Unterschiede reißen selten ab.


Über Einstiegshürden, Qualifikationen & das, was in keinem Zeugnis steht

Wie kommt man rein? Theoretisch über viele Wege: Architekturstudium, Bauingenieurwesen, spezialisiertes Fachstudium – aber etliche kommen als Quereinsteiger aus der Immobilienwirtschaft. Entscheidend ist, dass man sich fit macht – sei es per Zertifikatslehrgang, Fernstudium, Praktikum oder im Zuge langjähriger Berufserfahrung. Soft Skills? Werden unterschätzt. Wer glaubt, Zahlen und Paragraphen reichen, unterschätzt den Faktor Menschen. Verhandeln, moderieren, erklären – und manchmal schlicht um Geduld ringen, wenn zwischen Eigentümer, Erben und Banken wieder alle aneinander vorbeireden. Es gibt Schulungen, aber dafür muss man offen bleiben, sich immer wieder reindenken, auch mal gegen die eigene Betriebsblindheit anarbeiten. Irgendwann merkt man: Theorie ist gut, aber Erfahrung ist besser. Oder so ähnlich.


Karriere, Konjunktur und ein paar unbequeme Wahrheiten

Braucht es überhaupt noch Gutachter – oder löst das bald eine App? Wer das heute glaubt, hat die Immobilienkrise der letzten Jahre verpasst. Gerade jetzt, wo Banken strenger prüfen, Baugeld knapper wird, ziehen Gutachten wieder an Bedeutung. Im ländlichen Raum gibt es Regionen, wo noch Sachverständige gesucht sind – in Metropolen ist der Konkurrenzdruck teils enorm. Aber: Wer sich intelligent positioniert, etwa in Nischen wie Nachhaltigkeit, Energie oder barrierefreies Bauen, sichert sich solide Marktchancen. Vernetzung? Unverzichtbar – sonst bleibt man im eigenen Sumpf der Kleinautonomie hängen. Die Sache mit Work-Life-Balance schwankt immens: Fest angestellt läuft das strukturierter, als Freelancer ist man Held seiner Zeit – aber auch Sklave der Projektfristen. Früher Feierabend? Manchmal, aber im Zweifel ruft der Kunde immer dann an, wenn man’s nicht braucht.


Fazit? Es gibt keins – außer der Einladung, sich selbst ein Urteil zu bilden

Sieht man alles zusammen – Alltag, Herausforderungen, Geld, Entwicklung – bleibt am Ende nur eins: Wer Freude an Substanz, Details und gelegentlichen Überraschungen hat, ist hier richtig. Der Job verlangt Präzision und Präsenz, Witz und Wissen – kurz: den Spagat zwischen Paragraphen und Papierstau. Ob das etwas für einen ist? Ganz ehrlich: Das muss jeder selbst herausfinden. Und nein, es ist kein Beruf nur für Perfektionisten, Zahlenmenschen oder Bauchentscheider – sondern für jene, die eine gute Mischung aus allem mitbringen. Wer hier einsteigt, erlebt vieles, das in keiner Stellenanzeige steht. Das Risiko ist durchaus da – aber genauso die Freude, ein Stück Wirklichkeit beim Wert zu packen. Manchmal sogar im wörtlichen Sinn, wenn der Schlüssel im rostigen Briefkasten klemmt… aber das ist eine andere Geschichte.


Kurzbeschreibung Immobiliengutachter

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Immobiliengutachter

Der Arbeitstag beginnt selten mit Experimentierroutine, sondern eher mit einem Kaffee und der Prüfung von Terminkalender und E-Mails. Und dann? Draußen warten Mehrfamilienhäuser in Stadtrandlagen, Reihenhäuser mit wechselvoller Geschichte oder das unfassbar chaotische Erbe einer Familie, bei dem nie klar ist, ob das, was im Keller modert, ein Wert ist oder eine tickende Zeitbombe für die Sanierung. Was viele unterschätzen: Es gibt keinen "Standardfall". Heute kann ein Schimmelgutachten gefragt sein, morgen die Bewertung eines historischen Altbaus oder eines energieoptimierten Neubaus. Hier sind Technik und Gesetz gleichwertige Gegenspieler. Baurecht, Energieausweise, Marktvergleichswerte, Verkehrs- oder Beleihungswert – das klingt trocken, doch jeder Job hat seine Bürokratenmaß, oder? Es sind oft die Grauzonen, die den Reiz ausmachen, der leise Zweifel, ob das nun Sonderausstattung ist – oder einfach ein pfuschender Vormieter, der das Parkett vom Baumarkt verlegt hat.

Was ich nicht erwartet hätte: Wie drastisch die Digitalisierung auch die vermeintlich analoge Welt des Bewertens verändert. Ja, Gutachten werden heute längst nicht mehr im karierten Collegeblock zusammengeschnipselt. 3D-Laserscan? Standard in Großstädten. Drohnenflüge für Dachaufnahmen? Alltag, zumindest bei den modernen Büros. Manche schwören auf KI-basierte Bewertungsmodelle. Die sind nicht schlecht, aber – und da kommt die persönliche Skepsis: Sie bleiben ein Werkzeug. Am Ende zählt die Erfahrung des Menschen vor Ort. Wer jetzt einsteigt, lernt gleich beides: digitale Tools bedienen und mit den Unsicherheiten leben, die kein Algorithmus richtig schätzt. Fehlerquellen gibt's genug – Wasserschäden finden selten Eingang in die KI-Datenbank. Oder eben doch, aber das riecht so eine Software halt nicht.

Kommen wir zur Frage, die einem keiner offen stellt, um die aber jeder rotiert: Lohnt sich das am Ende überhaupt? Wer mit Einstiegsgedanken spielt, der hört alles – von "den Gutachter-Job kann jeder Architekt mitmachen" bis zu "da verdient man sich dumm und dämlich". Die Wahrheit? Kommt drauf an. Einsteiger kommen in der freien Wirtschaft je nach Region und Qualifikation meist zwischen 36.000 € und 45.000 € brutto raus – in München oder Hamburg liegt man schnell etwas höher, im ländlichen Bereich kann’s aber auch enttäuschend mager werden. Kommt noch dazu: Der Unterschied zwischen Sachverständigenwesen, öffentlicher Bestellung und selbstständigem Gutachterdasein. Wer sich spezialisiert (z.B. auf Energie- oder Schimmelgutachten) oder gar öffentlich bestellt wird, fährt in der Regel besser – um nicht zu sagen, erheblich besser. Ein echter Selbstläufer ist das nicht: Viel hängt an Netzwerken, Reputation, und – so ehrlich muss man sein – auch am eigenen Verhandlungsgeschick. Ich habe erlebt, dass zwei Kollegen im selben Jahrgang eine Differenz von 20.000 € im Gehalt hatten, nur weil sie in unterschiedlichen Regionen lavorierten. Diese Unterschiede reißen selten ab.

Wie kommt man rein? Theoretisch über viele Wege: Architekturstudium, Bauingenieurwesen, spezialisiertes Fachstudium – aber etliche kommen als Quereinsteiger aus der Immobilienwirtschaft. Entscheidend ist, dass man sich fit macht – sei es per Zertifikatslehrgang, Fernstudium, Praktikum oder im Zuge langjähriger Berufserfahrung. Soft Skills? Werden unterschätzt. Wer glaubt, Zahlen und Paragraphen reichen, unterschätzt den Faktor Menschen. Verhandeln, moderieren, erklären – und manchmal schlicht um Geduld ringen, wenn zwischen Eigentümer, Erben und Banken wieder alle aneinander vorbeireden. Es gibt Schulungen, aber dafür muss man offen bleiben, sich immer wieder reindenken, auch mal gegen die eigene Betriebsblindheit anarbeiten. Irgendwann merkt man: Theorie ist gut, aber Erfahrung ist besser. Oder so ähnlich.

Braucht es überhaupt noch Gutachter – oder löst das bald eine App? Wer das heute glaubt, hat die Immobilienkrise der letzten Jahre verpasst. Gerade jetzt, wo Banken strenger prüfen, Baugeld knapper wird, ziehen Gutachten wieder an Bedeutung. Im ländlichen Raum gibt es Regionen, wo noch Sachverständige gesucht sind – in Metropolen ist der Konkurrenzdruck teils enorm. Aber: Wer sich intelligent positioniert, etwa in Nischen wie Nachhaltigkeit, Energie oder barrierefreies Bauen, sichert sich solide Marktchancen. Vernetzung? Unverzichtbar – sonst bleibt man im eigenen Sumpf der Kleinautonomie hängen. Die Sache mit Work-Life-Balance schwankt immens: Fest angestellt läuft das strukturierter, als Freelancer ist man Held seiner Zeit – aber auch Sklave der Projektfristen. Früher Feierabend? Manchmal, aber im Zweifel ruft der Kunde immer dann an, wenn man’s nicht braucht.

Sieht man alles zusammen – Alltag, Herausforderungen, Geld, Entwicklung – bleibt am Ende nur eins: Wer Freude an Substanz, Details und gelegentlichen Überraschungen hat, ist hier richtig. Der Job verlangt Präzision und Präsenz, Witz und Wissen – kurz: den Spagat zwischen Paragraphen und Papierstau. Ob das etwas für einen ist? Ganz ehrlich: Das muss jeder selbst herausfinden. Und nein, es ist kein Beruf nur für Perfektionisten, Zahlenmenschen oder Bauchentscheider – sondern für jene, die eine gute Mischung aus allem mitbringen. Wer hier einsteigt, erlebt vieles, das in keiner Stellenanzeige steht. Das Risiko ist durchaus da – aber genauso die Freude, ein Stück Wirklichkeit beim Wert zu packen. Manchmal sogar im wörtlichen Sinn, wenn der Schlüssel im rostigen Briefkasten klemmt… aber das ist eine andere Geschichte.

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