Finanzbetriebswirt Jobs

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Bereichsleiter Finanzen / Logistik - Betriebswirt (Rechnungswesen, Controlling, Steuern), Wirtschaft

Stadtwerke Speyer GmbHSpeyer

In der Rolle des Bereichsleiters Finanzen/Logistik gestalten Sie die strategische Weiterentwicklung eines Energieversorgers aktiv mit. Sie leiten ein Team von rund 30 Mitarbeitenden und sind verantwortlich für das Rechnungswesen, Controlling und Regulierungsmanagement. Ihre Aufgaben umfassen die Erstellung von Quartals- und Jahresabschlüssen nach HGB sowie die Wirtschaftsplanung. Zudem steuern Sie die Liquiditäts- und Finanzplanung und entwickeln langfristige Finanzierungsstrategien. Als Ansprechpartner für Banken und Steuerberater gewährleisten Sie eine reibungslose Kommunikation. Nutzen Sie diese Chance, Ihre Expertise in einem dynamischen Umfeld einzubringen und entscheidende Akzente zu setzen!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen 2027 (m/w/d)

Schwarz Corporate SolutionsNeckarsulm

Starte deine Karriere im Steuerwesen und erlerne essentielle Fähigkeiten, darunter die Deklaration und steuerliche Würdigung von Sachverhalten. Voraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife oder ein vergleichbarer Abschluss mit starken Leistungen in Mathematik und Deutsch. Du solltest ein hohes Interesse an betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Themen mitbringen, insbesondere im Kontext internationaler Geschäftsaktivitäten der Schwarz Gruppe. Verlässlichkeit, Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit sind für dich selbstverständlich. Idealerweise bringst du erste praktische Erfahrungen aus Praktika im betriebswirtschaftlichen oder steuerlichen Bereich mit. Gute Kenntnisse in den gängigen Office-Programmen runden dein Profil ab und bereiten dich auf spannende internationale Projekte vor.
Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter (m/w/d), Rettungsdienst (Verwaltung, Betriebswirtschaftslehre, Sozialverwaltung, Gesundheitsmanagement, Finanzwesen, Controlling)

Landkreis StadeStade

Wir suchen einen Sachbearbeiter (m/w/d) für den Rettungsdienst in unbefristeter Teilzeit. In dieser Position helfen Sie bei der Budgeterstellung und der Betriebsabrechnung, inklusive der Berechnung von Entgelten. Sie nehmen aktiv an Kostenträgerverhandlungen teil und führen Protokolle. Zudem sind Sie verantwortlich für die Haushaltsplanung und das Controlling im Bereich Rettungsdienst. Auch die Vorbereitung und Begleitung von Ausschreibungsverfahren sowie die Betreuung des Abrechnungsprogramms gehören zu Ihren Aufgaben. Schließlich unterstützen Sie die Einführung neuer Rettungsmittel und Systeme, um die Effizienz im Rettungsdienst zu steigern.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Landkreis Stade Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Controller - Fachwirt / Betriebswirt Fachrichtung Rechnungswesen, Controlling, Finanzen, Wirtschaft, Industrie o. ä. (m/w/d) Kostenrechnungen & Analysen

ENERENT GmbHGottmadingen

Wir suchen einen Controller (m/w/d) für unseren Standort in Gottmadingen, der uns in der Kostenrechnung und Analyse unterstützt. In dieser Vollzeitposition arbeiten Sie eng mit der Geschäftsführung sowie den Regional- und Bereichsleitungen zusammen. Sie sind der Sparringspartner für Planung, Budgetierung, Forecasts und Reporting der Unternehmensgruppe. Ihre Aufgaben umfassen die Analyse der Geschäftsentwicklung und das Ableiten konkreter Handlungsempfehlungen. Zudem entwickeln Sie KPIs und Wirtschaftlichkeitsrechnungen, um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Erfahrungen mit Microsoft Dynamics und Power BI sind von Vorteil, ebenso die Bereitschaft zur Automatisierung von Prozessen.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Agrarprofi (m/w/d) - Finanzpartner für Landwirtschaft und Agrarbetriebe

Volksbank ÜberlingenÜberlingen

Für die optimale Betreuung landwirtschaftlicher Kunden ist ein fundierter Background in der Landwirtschaft unerlässlich. Sie agieren als Sparringspartner und verstehen die Herausforderungen der Betriebe. Ein starkes finanzwirtschaftliches Interesse hilft Ihnen, individuelle Finanzierungslösungen für Ihre Kunden zu entwickeln. Sie übernehmen ein eigenes Kundenportfolio mit Vertriebsverantwortung und bauen dieses aktiv aus. Mit einer strukturierten Einarbeitung erleichtern wir Ihnen den Einstieg in die Bankenwelt. So erkennen Sie Potenziale und entwickeln nachhaltige Lösungen, die langfristige Kundenbeziehungen fördern.
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Praxisintegriertes Studium Betriebswirtschaftslehre – Schwerpunkt Controlling / Finanzen / Rechnungswesen (m/w/d)

DENIOS SEBad Oeynhausen

Starte 2025 dein praxisintegriertes Studium in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Controlling, Finanzen und Rechnungswesen. Beginne am 01.08. mit einem zwei Monate dauernden Vorpraktikum, das dir essenzielles Know-how vermittelt und wichtige Ansprechpartner (w/m/d) vorstellt. Während des Studiums wechselst zwischen Theoriephasen an der HSBI Bielefeld und Praxisphasen im Unternehmen. Du erhältst eine fundierte Ausbildung und übernimmst direkt verantwortungsvolle Projekte in verschiedenen Abteilungen. Dabei arbeitest du eng mit Abteilungsleitern (w/m/d) zusammen, um deine Interessen zu berücksichtigen. Nutze diese Chance, um praxisnahe Erfahrungen in einem dynamischen Umfeld zu sammeln!
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Betriebswirt (m/w/d) Finanzen & Controlling

Saller UnternehmensgruppeWeimar Thüringen

Suchen Sie eine spannende Karriere als Betriebswirt (m/w/d) im Bereich Finanzen & Controlling? In dieser Position arbeiten Sie an vielfältigen Projekten zur Finanzierung von Gewerbeimmobilien, eng verknüpft mit der Geschäftsleitung und wichtigen Partnerbanken. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Analyse von Zahlenmaterial, Vertragsprüfung und -verhandlungen sowie das Reporting für interne und externe Stakeholder. Für diese Rolle sind eine kaufmännische Ausbildung sowie Erfahrung mit gewerblichen Kreditverträgen von Vorteil. Sie bringen zudem eine proaktive Arbeitsweise, Verhandlungsgeschick und Kenntnisse in MS Office mit, insbesondere in Excel. Finanzielle Zusatzleistungen runden unser attraktives Angebot ab.
Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium (DHBW) - Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Unternehmensrechnung & Finanzen (d/m/w)

Schaeffler Technologies AG & Co. KGHerzogenaurach

Starte deine Karriere bei Schaeffler mit einer praxisnahen Ausbildung oder einem dualen Studium! Unsere innovativen Produkte sind entscheidend für den Betrieb von Autos, Maschinen und Flugzeugen. Als führender Anbieter von Wälzlagern bieten wir dir ein ideales Umfeld für deinen Einstieg in die Berufswelt. Du kannst einen Bachelor of Arts in Rechnungswesen, Steuern und Wirtschaftsrecht erwerben, mit Schwerpunkten in betrieblicher Steuerlehre und Unternehmensrechnung. Die Studiendauer beträgt drei Jahre, Beginn des Vorpraktikums ist der 01.09.2027. Profitiere von angewandter Forschung und praxisorientierter Lehre in Herzogenaurach und der DHBW Moosbach!
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Bereichsleiter Finanzen / Logistik - Betriebswirt (Rechnungswesen, Controlling, Steuern), Wirtschaftsprüfer, Finanzwirt o. ä. (m/w/d) Energieversorger

Stadtwerke Speyer GmbHSpeyer

Als Bereichsleiter Finanzen und Logistik in einem Energieversorgungsunternehmen tragen Sie die Verantwortung für das gesamte Rechnungswesen, Controlling und Regulierungsmanagement. Mit Ihrer Expertise in Betriebswirtschaft und als Wirtschaftsprüfer führen Sie ein Team von 30 Mitarbeitenden. In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung gestalten Sie die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Erstellung von Quartals- und Jahresabschlüssen sowie die Planung und Steuerung der Liquiditäts- und Finanzstrategien. Durch effektives Controlling unterstützen Sie fundierte Entscheidungen im Unternehmen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energieversorgung aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt (m/w/d) Finanzen & Controlling - NEU!

Saller UnternehmensgruppeWeimar Thüringen

Als Betriebswirt (m/w/d) im Bereich Finanzen & Controlling arbeiten Sie an spannenden Projekten, insbesondere im Umgang mit Gewerbeimmobilien. Ihre Aufgaben umfassen die Bearbeitung von Finanzierungsthemen sowie die Pflege unseres Netzwerks zu Banken und Fremdkapitalgebern. Sie führen Projektanalysen durch, erstellen Kreditverträge und übernehmen das Berichtswesen für interne und externe Empfänger. Voraussetzung sind Erfahrung im kaufmännischen Bereich, idealerweise mit gewerblichen Kreditverträgen. Ihr kommunikativer Umgang und Ihre gute MS-Office-Kenntnis, besonders in Excel, sind essentiell. Kommen Sie zu uns und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft in einem dynamischen Umfeld!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Finanzbetriebswirt wissen müssen

Finanzbetriebswirt Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Finanzbetriebswirt wissen müssen

Branchen-Bauchgefühl oder Excel-Kalkül? Ein persönlicher Blick auf den Beruf Finanzbetriebswirt

Alle reden vom Wandel in der Finanzwelt, wenige stehen wirklich im Sturm. Finanzbetriebswirt – das klingt nach grauen Anzügen, Zahlenjonglage hinter verschlossenen Türen und dem sprichwörtlichen Tanz auf dem Drahtseil zwischen Risiko und Rendite. Die Realität? Zwischen Tradition und Trend, Kalkulation und Kommunikation, Excel-Tabellen und Ethik schwankt das Berufsbild spürbar hin und her. Ein Job, ausgerechnet für Leute, die zu viel Überblick und zu wenig Respekt vor Routine haben. Wer heute hier als Einsteiger die Bühne betritt (oder als ausrangierter Vertriebler einen Neustart sucht), steht vor einer Berufswelt mit beachtlichen Chancen, manchmal aber auch überraschenden Sackgassen. Aber der Reihe nach.


Zwischen Abstraktion und Alltagsgefecht: Aufgabenfelder nicht nur in der Theorie

Was macht ein Finanzbetriebswirt eigentlich den lieben langen Tag? Wer auf simple Antworten hofft: Fehlanzeige. Stattdessen stößt man im Alltag auf ein ständiges Wechselspiel zwischen Beratung, Analyse und Entscheidungsfindung. Im Kern: Zahlen, Berichte und Bilanzen. Aber eben auch Kundengespräche, Strategie-Sessions, der Balanceakt zwischen den Erwartungen der Geschäftsleitung und den Realitäten der Märkte. Von der Kreditprüfung bis zur Investitionsplanung, von Liquiditätssteuerung über das Verfassen von Finanzplänen bis zur Portfolioanalyse – alles drin.

Auffällig, und das merkt jeder spätestens nach drei Monaten im Job: Es gibt keine einheitlich abgezirkelte Berufsrolle. Je nach Arbeitgeber (Sparkassen, Versicherer, Mittelständler, Industrie), und ehrlich gesagt, manchmal auch biografischer Glückslage, verschiebt sich der Fokus. Mal ist’s Vertriebssteuerung, dann wieder Controlling und danach die Stressprüfung, ob vor lauter Risikomanagement noch Luft für Innovation bleibt. Klingt wild? Ist es manchmal auch – und genau das macht diesen Beruf für viele so spannend (oder auch, seien wir ehrlich, erschöpfend).


Der Weg hinein: Abschlüsse, Eigenheiten und die Magie der Zertifikate

Im Gegensatz zu klar durchdeklinierten Berufen ist die Eintrittshürde beim Finanzbetriebswirt nicht festgezurrt. Klar, viele kommen aus dem klassischen „Bankenlager“ oder der Versicherungswirtschaft. Aber auch Quereinsteiger, etwa mit kaufmännischer Ausbildung plus einschlägiger Berufserfahrung, landen regelmäßig im Finanzmanagement. Der Clou: Oft führt kein Weg an einer (berufsbegleitenden) Weiterbildung vorbei – ob IHK-geprüft oder via privater Akademie, der Titel will verdient sein.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Im Gespräch mit Kollegen merkt man schnell: Noten im Abschlusszeugnis beeindrucken höchstens den Personalreferenten beim ersten Screening. Im Job zählen Neugier, stressresistenter Humor und eine gewisse Dickfelligkeit – vor allem, wenn im vierten Quartal wieder alle Budgets überworfen werden. Wer sich fragt, ob Zahlenliebe ausreicht: Nein, tut sie nicht. Kommunikation, Beharrlichkeit, ethisches Rüstzeug und digitales Grundverständnis entscheiden heute im Bewerbungsgespräch oft mehr als der 98. Prozentwert in Statistik. Wer dafür keinen Riecher hat, bleibt ein ewiger Rückraumspieler. Oder landet beim Monatsabschluss. Immerhin auch eine Karriere.


Klingender Lohn oder bodenständige Schmerzgrenze? Über Geld spricht man hier doch

Geheimniskrämerei beim Gehalt? In kaum einer Branche schickt sich das so wenig wie in der Finanzwirtschaft – wer Zahlenroutinen liebt, zählt eben auch beim eigenen Verdienst genauer nach. Als Einsteiger liegt das durchschnittliche Startgehalt meist im Bereich zwischen 3.200 € und 4.000 € brutto im Monat. Aber was heißt hier schon Durchschnitt: In Frankfurt am Main oder Düsseldorf, Zürich nicht zu vergessen, winken traditionell bessere Konditionen – der Rhein-Main-Gürtel war nie ein schlechter Ort für monetär geprägte Ambitionen. Im sächsischen Mittelstand? Da sind’s vielleicht mal 20 Prozent weniger, wenn es ganz schlecht läuft. Regionalität und Branchenzugehörigkeit prägen das Bild spürbar.

Was viele unterschätzen: Der Aufstieg ist möglich, aber kein Selbstläufer. Wer sich klug weiterbildet und bereit ist, mal zwei, drei Jahre ganz nah an den heißen Themen zu arbeiten (etwa Digitalisierung von Controlling-Prozessen oder ESG-Reporting), kann später fünfstellig pro Monat verdienen – wenn, ja wenn, er oder sie sich durchsetzt. Es gibt sie, die Kollegen mit dem feinen Gespür, wann eine Stelle mehr hergibt. Manchmal, so ehrlich muss man sein, bleibt das Gehaltswachstum auch hinter den Erwartungen. Steilere Zuwächse? Vor allem in disruptiven Branchen oder „Spezialbuden“. In etablierten Häusern ist irgendwann die Luft raus. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang.


New Work, Fachkräftemangel und andere Baustellen – was wirklich blüht (oder bröckelt)?

Technischer Wandel, Homeoffice, Digitalisierung: Themen, die sich schön in Hochglanzbroschüren machen – aber wie sieht das im echten Arbeitsalltag aus? Manchmal fragt man sich echt: Wer programmiert hier eigentlich wen – die Algorithmen den Finanzbetriebswirt oder umgekehrt? Fakt ist: Ohne fundiertes IT-Wissen und die Bereitschaft, Prozesse (teilweise radikal) neu zu denken, wird es schwer. Wer sich aber einarbeiten kann, und die Lust mitbringt, Neues auszuprobieren, punktet – gerade beim derzeitigen Mangel an qualifizierten Fachkräften.

Ein bisschen paradox: Der Arbeitsmarkt ruft überall laut nach Finanzprofis, aber der Weg zur Wunschstelle ist selten schnurgerade. Mal sind es die Unternehmen, die keine modernen Strukturen bieten. Mal die Bewerber, denen es an Praxisnähe fehlt. Mein Tipp? Gezielte Fortbildungen nicht scheuen, regelmäßig aktiv an eigenen Projekten arbeiten – das zeigt Haltung und wird auch im Vorstellungsgespräch spürbar. Und bitte: Keine Angst vor Lücken im Lebenslauf, solange man sie klug begründet. Gerade in der Finanzwelt zählen heute originelle Profile mehr als die perfekte Linie.


Betriebswirtschaft und Privatleben: Wo bleibt die Balance auf dem schmalen Grat?

Kommen wir auf ein Thema, das viele unterschätzen – und über das erstaunlich selten gesprochen wird: Vereinbarkeit. Frühmeetings, Monatsabschlüsse, spontane Überstunden, Reporting-Marathons zum Quartalsende. Wer plant, nach Feierabend die Yogamatte auszupacken oder am Wochenende einen Flusslauf zu bestreiten, muss sich auf schwankende Phasen einstellen. Ehrlich gesagt: Oft klappt es besser, als man denkt – moderne Arbeitgeber setzen zunehmend auf flexible Modelle, Homeoffice, Teilzeit, auch Sabbaticals. Aber die Mentalität ist unterschiedlich. Während in Start-ups Umdenken Teil des Repertoires ist, tun sich Traditionsunternehmen mit solchen Schlenkern schwerer. Hier hilft nur eins: Stichwort Arbeitskultur. Nachfragen, Erfahrungen abklopfen, im Zweifel Mut zur Lücke. Denn niemand gewinnt, wenn das Privatleben auf der Strecke bleibt. Außer vielleicht die Excel-Tabelle, die sich über jede nächtliche Stunde freut.


Fazit? Lieber keine Patentrezepte als leere Versprechen

Wer als Berufseinsteiger:in, Umsteiger oder selbst als „alter Finanzer“ auf dem Sprung in einen neuen Job ist, steht vor einem Feld mit viel Bewegung – und überraschend wenig sicheren Regeln. Klar, ohne solide Zahlenkenntnisse geht’s nicht, ohne Lust auf Wandel auch nicht. Wer das Gleichgewicht zwischen Fachwissen, Eigeninitiative und Anpassungsfähigkeit trifft – vielleicht sogar mit einer Prise Humor gegenüber der eigenen Fehlkalkulation – hat beste Karten. Ob der Weg immer geradlinig verläuft? Sicher nicht. Aber manchmal sind es gerade die Umwege, die ein Profil wirklich wertvoll machen. Oder? Vielleicht bin ich da zu optimistisch. Doch eines ist sicher: Für alle, die den Spagat zwischen Excel und Empathie beherrschen, hält dieser Beruf noch viele überraschende Möglichkeiten bereit – selbst wenn die Budgetplanung mal wieder über den Haufen geworfen wird.


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