Finanzbetriebswirt Jobs

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Duales Studium-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen 2026 (m/w/d)

Schwarz Corporate SolutionsNeckarsulm

Erfahre viel über Steuerschwerpunkte wie Deklaration und steuerliche Würdigung in nationalen sowie internationalen Kontexten. Du verfügst über die Allgemeine Hochschulreife mit starken Noten in Mathematik und Deutsch. Dein Interesse gilt betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Themen, insbesondere im internationalen Geschäftsumfeld der Schwarz Gruppe. Verlässlichkeit, Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit zeichnen dich aus. Praktische Erfahrungen durch frühere Praktika im betriebswirtschaftlichen oder steuerlichen Bereich sind von Vorteil. Mit Begeisterung für den Einzelhandel und internationale Projekte bringst du zudem gute MS-Office-Kenntnisse mit, um erfolgreich zu arbeiten.
Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Betriebswirtschaft Fachrichtung Finanzdienstleistungen, Bachelor of Arts Start: September 2026

Continentale Krankenversicherung AGMannheim

Ein duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim (DHBW) bietet Ihnen eine praxisnahe Ausbildung in verschiedenen Bereichen. Während der drei Jahre lernen Sie in sechs Theoriephasen, die jeweils etwa drei Monate dauern. Die Vorlesungen finden in kleinen Gruppen von rund 25 Studierenden statt, was eine persönliche Betreuung ermöglicht. Komplexe Themen wie Betriebswirtschaftslehre, Recht und digitale Transformation stehen im Fokus Ihres Studiums. Zudem beschäftigen Sie sich mit Bausparen, Immobilien sowie Risikomanagement. Mit erfahrenen Dozenten aus Wissenschaft und Praxis bereiten Sie sich optimal auf Ihre berufliche Zukunft vor.
Flexible Arbeitszeiten Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Fahrtkosten-Zuschuss Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Objektmanagerin / Objektmanager (Immobilienmanagement, Betriebswirtschaft, Finanzwirtschaft, Wirtschaftsrecht) (w/m/d)

Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenHannover

Die Direktion Magdeburg sucht eine/einen Objektmanagerin / Objektmanager (w/m/d) im Bereich Facility Management in Hannover. Diese unbefristete Stelle bietet die Möglichkeit, in Entgeltgruppe 10 TVöD Bund / Besoldungsgruppe A 10 BBesG eingruppiert zu werden. Bewerbungen sind ab sofort willkommen! Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) unterstützt die immobilienpolitischen Ziele der Bundesregierung. Mit über 7.000 Beschäftigten managt die BImA ein vielfältiges Immobilienportfolio und kümmert sich um die ökologische Nutzung von Naturflächen. Jetzt Ihre Chance ergreifen und Teil eines dynamischen Teams werden!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Betriebswirt (m/w/d) Schwerpunkt Bilanzierung und Finanzanalysen

ADMIRAL Entertainment Holding Germany GmbHPfullendorf

Suchen Sie eine aufregende Karriere als Betriebswirt (m/w/d) mit dem Schwerpunkt Bilanzierung und Finanzanalysen? In dieser Position übernehmen Sie vielseitige Aufgaben in Accounting, Reporting und Steuern. Dabei optimieren Sie Reportingstrukturen und unterstützen Monats- sowie Jahresabschlüsse, einschließlich IFRS-16-Themen. Sie erstellen betriebswirtschaftliche Auswertungen und arbeiten an bereichsübergreifenden Projekten, wie etwa Liquiditätsmonitoring. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium in BWL, Finance oder Accounting sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Sie sollten zudem excel-sicher sein und idealerweise erste Kenntnisse in BI-Tools mitbringen.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium: RSW - Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen 2026 (m/w/d)

EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KGMoers

Ein duales Studium an der DHBW Mosbach dauert sechs Semester und schließt mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ ab. Du erhältst fundierte Kenntnisse in BWL, VWL und Mathematik sowie spezialisiertes Wissen in Finanzbuchhaltung und Wirtschaftsprüfung. Diese praxisnahe Ausbildung bereitet dich optimal auf die Finanzwelt vor, insbesondere bei EDEKA. Dank der zahlreichen rechtlichen und steuerrechtlichen Module bist du bestens gerüstet. EDEKA Rhein-Ruhr ist einer der größten Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen und bietet vielversprechende Karrieremöglichkeiten. Besuche die Website der DHBW Mosbach für weitere Informationen und starte deine Zukunft im Finanzsektor.
Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt als Referent Finanzcontrolling & Ad-Hoc-Abweichungsanalyse w|m|d

SRHWaldacker

Sie suchen eine herausfordernde Position im Finanzcontrolling? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre mehrjährige Berufserfahrung in einem dynamischen mittelständischen Unternehmen einzubringen. Ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium und starke analytische Fähigkeiten sind unerlässlich. Nutzen Sie Ihre Excel- und ERP-Kenntnisse, um betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Bei uns erwarten Sie flexible Arbeitsmodelle, 32 Urlaubstage und ein Business Bike-Angebot, die eine Balance zwischen Berufs- und Privatleben fördern. Profitieren Sie von einer offenen Kommunikation und einer kollegialen Atmosphäre, die Teamarbeit und persönliches Wachstum unterstützt.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt Rechnungswesen als Buchhalter - Finanz- und Anlagenbuchhaltung SAP (w/m/d)

PAUL HARTMANN AGHeidenheim

Der ideale Kandidat bringt ein erfolgreich abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Rechnungswesen mit und hat umfangreiche Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen eines international tätigen Unternehmens. Sein Wissen erstreckt sich über das deutsche und internationale Handelsrecht, einschließlich HGB und IFRS, sowie Steuer- und Gesellschaftsrecht. Mit fundierten SAP-FI/CO-Kenntnissen und hervorragenden MS Excel-Fähigkeiten überzeugt er durch analytisches Denken und serviceorientiertes Handeln. Seine Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie seine Fähigkeit, selbstständig und zielorientiert zu arbeiten, zeichnen ihn aus. Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse runden sein Profil ab. Die Position bietet flexible Arbeitsbedingungen, 30 Tage Urlaub sowie Kinderbetreuungszuschüsse.
Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit PAUL HARTMANN AG Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt Finanzen als Senior Manager Rechnungslegung / Investor Relations (m/w/d)

Gerresheimer AGDüsseldorf

Wir suchen einen qualifizierten Mitarbeiter mit einem betriebswirtschaftlichen Abschluss und mindestens fünf Jahren Erfahrung im Controlling oder Rechnungswesen. Fundierte Kenntnisse in der Finanzberichterstattung sowie gute Kenntnisse der Rechnungslegung börsennotierter Unternehmen sind erforderlich. Engagement, Eigeninitiative und Teamfähigkeit sind unerlässlich, ebenso wie exzellente Deutsch- und Englischkenntnisse. Beherrschen Sie MS Office, insbesondere PowerPoint, und sind bereit zu reisen? Profitieren Sie von flachen Hierarchien, attraktiven Gehaltspaketen und flexiblen Arbeitszeiten. Zudem bieten wir Weiterbildungsmaßnahmen, ein betriebliches Gesundheitsmanagement sowie die Möglichkeit des Dienstradleasings.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt Controlling als Senior Manager Finanzberichterstattung / IR-Datenbankpflege (m/w/d)

Gerresheimer AGDüsseldorf

Um Ihre Karriere im Finanzwesen voranzutreiben, suchen wir einen qualifizierten Kandidaten mit einem betriebswirtschaftlichen Abschluss und mindestens fünf Jahren relevanter Berufserfahrung. Fundierte Kenntnisse in der Finanzberichterstattung und der Rechnungslegung börsennotierter Unternehmen sind unerlässlich. Wir bieten ein attraktives Gehalt, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Darüber hinaus profitieren Sie von internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einem umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagement. Teamfähigkeit, Organisationstalent und kommunikationsstarke Fähigkeiten zeichnen unsere Idealkandidaten aus. Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse sowie hohe Reisebereitschaft runden Ihr Profil ab.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt Finanzen als Leiter Operations Controlling / Planungsprozesse (m/w/d)

BRITA SETaunusstein

Einstiegschancen für Führungskräfte im Finanzbereich: Du hast ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaft oder vergleichbare mehrjährige Erfahrung im internationalen Controlling. Idealerweise bringst Du Produktionserfahrung und umfassende Führungskompetenzen mit. Deine Stärke liegt in der strategischen Mitgestaltung eines Unternehmensbereichs, wobei Du verschiedene Funktionsbereiche integrierst. Als unternehmerisch denkende Persönlichkeit zeichnest Du Dich durch hohe Zielorientierung und Durchsetzungsvermögen aus. Zudem verfügst Du über analytische Fähigkeiten und beweist Problemlösungs- sowie Entscheidungsstärke. Du kommunizierst effektiv und engagiert, führst durch Vorbild und überzeugst dabei durch Deine Umsetzungsstärke.
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Finanzbetriebswirt wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Finanzbetriebswirt wissen müssen

Branchen-Bauchgefühl oder Excel-Kalkül? Ein persönlicher Blick auf den Beruf Finanzbetriebswirt

Alle reden vom Wandel in der Finanzwelt, wenige stehen wirklich im Sturm. Finanzbetriebswirt – das klingt nach grauen Anzügen, Zahlenjonglage hinter verschlossenen Türen und dem sprichwörtlichen Tanz auf dem Drahtseil zwischen Risiko und Rendite. Die Realität? Zwischen Tradition und Trend, Kalkulation und Kommunikation, Excel-Tabellen und Ethik schwankt das Berufsbild spürbar hin und her. Ein Job, ausgerechnet für Leute, die zu viel Überblick und zu wenig Respekt vor Routine haben. Wer heute hier als Einsteiger die Bühne betritt (oder als ausrangierter Vertriebler einen Neustart sucht), steht vor einer Berufswelt mit beachtlichen Chancen, manchmal aber auch überraschenden Sackgassen. Aber der Reihe nach.


Zwischen Abstraktion und Alltagsgefecht: Aufgabenfelder nicht nur in der Theorie

Was macht ein Finanzbetriebswirt eigentlich den lieben langen Tag? Wer auf simple Antworten hofft: Fehlanzeige. Stattdessen stößt man im Alltag auf ein ständiges Wechselspiel zwischen Beratung, Analyse und Entscheidungsfindung. Im Kern: Zahlen, Berichte und Bilanzen. Aber eben auch Kundengespräche, Strategie-Sessions, der Balanceakt zwischen den Erwartungen der Geschäftsleitung und den Realitäten der Märkte. Von der Kreditprüfung bis zur Investitionsplanung, von Liquiditätssteuerung über das Verfassen von Finanzplänen bis zur Portfolioanalyse – alles drin.

Auffällig, und das merkt jeder spätestens nach drei Monaten im Job: Es gibt keine einheitlich abgezirkelte Berufsrolle. Je nach Arbeitgeber (Sparkassen, Versicherer, Mittelständler, Industrie), und ehrlich gesagt, manchmal auch biografischer Glückslage, verschiebt sich der Fokus. Mal ist’s Vertriebssteuerung, dann wieder Controlling und danach die Stressprüfung, ob vor lauter Risikomanagement noch Luft für Innovation bleibt. Klingt wild? Ist es manchmal auch – und genau das macht diesen Beruf für viele so spannend (oder auch, seien wir ehrlich, erschöpfend).


Der Weg hinein: Abschlüsse, Eigenheiten und die Magie der Zertifikate

Im Gegensatz zu klar durchdeklinierten Berufen ist die Eintrittshürde beim Finanzbetriebswirt nicht festgezurrt. Klar, viele kommen aus dem klassischen „Bankenlager“ oder der Versicherungswirtschaft. Aber auch Quereinsteiger, etwa mit kaufmännischer Ausbildung plus einschlägiger Berufserfahrung, landen regelmäßig im Finanzmanagement. Der Clou: Oft führt kein Weg an einer (berufsbegleitenden) Weiterbildung vorbei – ob IHK-geprüft oder via privater Akademie, der Titel will verdient sein.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Im Gespräch mit Kollegen merkt man schnell: Noten im Abschlusszeugnis beeindrucken höchstens den Personalreferenten beim ersten Screening. Im Job zählen Neugier, stressresistenter Humor und eine gewisse Dickfelligkeit – vor allem, wenn im vierten Quartal wieder alle Budgets überworfen werden. Wer sich fragt, ob Zahlenliebe ausreicht: Nein, tut sie nicht. Kommunikation, Beharrlichkeit, ethisches Rüstzeug und digitales Grundverständnis entscheiden heute im Bewerbungsgespräch oft mehr als der 98. Prozentwert in Statistik. Wer dafür keinen Riecher hat, bleibt ein ewiger Rückraumspieler. Oder landet beim Monatsabschluss. Immerhin auch eine Karriere.


Klingender Lohn oder bodenständige Schmerzgrenze? Über Geld spricht man hier doch

Geheimniskrämerei beim Gehalt? In kaum einer Branche schickt sich das so wenig wie in der Finanzwirtschaft – wer Zahlenroutinen liebt, zählt eben auch beim eigenen Verdienst genauer nach. Als Einsteiger liegt das durchschnittliche Startgehalt meist im Bereich zwischen 3.200 € und 4.000 € brutto im Monat. Aber was heißt hier schon Durchschnitt: In Frankfurt am Main oder Düsseldorf, Zürich nicht zu vergessen, winken traditionell bessere Konditionen – der Rhein-Main-Gürtel war nie ein schlechter Ort für monetär geprägte Ambitionen. Im sächsischen Mittelstand? Da sind’s vielleicht mal 20 Prozent weniger, wenn es ganz schlecht läuft. Regionalität und Branchenzugehörigkeit prägen das Bild spürbar.

Was viele unterschätzen: Der Aufstieg ist möglich, aber kein Selbstläufer. Wer sich klug weiterbildet und bereit ist, mal zwei, drei Jahre ganz nah an den heißen Themen zu arbeiten (etwa Digitalisierung von Controlling-Prozessen oder ESG-Reporting), kann später fünfstellig pro Monat verdienen – wenn, ja wenn, er oder sie sich durchsetzt. Es gibt sie, die Kollegen mit dem feinen Gespür, wann eine Stelle mehr hergibt. Manchmal, so ehrlich muss man sein, bleibt das Gehaltswachstum auch hinter den Erwartungen. Steilere Zuwächse? Vor allem in disruptiven Branchen oder „Spezialbuden“. In etablierten Häusern ist irgendwann die Luft raus. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang.


New Work, Fachkräftemangel und andere Baustellen – was wirklich blüht (oder bröckelt)?

Technischer Wandel, Homeoffice, Digitalisierung: Themen, die sich schön in Hochglanzbroschüren machen – aber wie sieht das im echten Arbeitsalltag aus? Manchmal fragt man sich echt: Wer programmiert hier eigentlich wen – die Algorithmen den Finanzbetriebswirt oder umgekehrt? Fakt ist: Ohne fundiertes IT-Wissen und die Bereitschaft, Prozesse (teilweise radikal) neu zu denken, wird es schwer. Wer sich aber einarbeiten kann, und die Lust mitbringt, Neues auszuprobieren, punktet – gerade beim derzeitigen Mangel an qualifizierten Fachkräften.

Ein bisschen paradox: Der Arbeitsmarkt ruft überall laut nach Finanzprofis, aber der Weg zur Wunschstelle ist selten schnurgerade. Mal sind es die Unternehmen, die keine modernen Strukturen bieten. Mal die Bewerber, denen es an Praxisnähe fehlt. Mein Tipp? Gezielte Fortbildungen nicht scheuen, regelmäßig aktiv an eigenen Projekten arbeiten – das zeigt Haltung und wird auch im Vorstellungsgespräch spürbar. Und bitte: Keine Angst vor Lücken im Lebenslauf, solange man sie klug begründet. Gerade in der Finanzwelt zählen heute originelle Profile mehr als die perfekte Linie.


Betriebswirtschaft und Privatleben: Wo bleibt die Balance auf dem schmalen Grat?

Kommen wir auf ein Thema, das viele unterschätzen – und über das erstaunlich selten gesprochen wird: Vereinbarkeit. Frühmeetings, Monatsabschlüsse, spontane Überstunden, Reporting-Marathons zum Quartalsende. Wer plant, nach Feierabend die Yogamatte auszupacken oder am Wochenende einen Flusslauf zu bestreiten, muss sich auf schwankende Phasen einstellen. Ehrlich gesagt: Oft klappt es besser, als man denkt – moderne Arbeitgeber setzen zunehmend auf flexible Modelle, Homeoffice, Teilzeit, auch Sabbaticals. Aber die Mentalität ist unterschiedlich. Während in Start-ups Umdenken Teil des Repertoires ist, tun sich Traditionsunternehmen mit solchen Schlenkern schwerer. Hier hilft nur eins: Stichwort Arbeitskultur. Nachfragen, Erfahrungen abklopfen, im Zweifel Mut zur Lücke. Denn niemand gewinnt, wenn das Privatleben auf der Strecke bleibt. Außer vielleicht die Excel-Tabelle, die sich über jede nächtliche Stunde freut.


Fazit? Lieber keine Patentrezepte als leere Versprechen

Wer als Berufseinsteiger:in, Umsteiger oder selbst als „alter Finanzer“ auf dem Sprung in einen neuen Job ist, steht vor einem Feld mit viel Bewegung – und überraschend wenig sicheren Regeln. Klar, ohne solide Zahlenkenntnisse geht’s nicht, ohne Lust auf Wandel auch nicht. Wer das Gleichgewicht zwischen Fachwissen, Eigeninitiative und Anpassungsfähigkeit trifft – vielleicht sogar mit einer Prise Humor gegenüber der eigenen Fehlkalkulation – hat beste Karten. Ob der Weg immer geradlinig verläuft? Sicher nicht. Aber manchmal sind es gerade die Umwege, die ein Profil wirklich wertvoll machen. Oder? Vielleicht bin ich da zu optimistisch. Doch eines ist sicher: Für alle, die den Spagat zwischen Excel und Empathie beherrschen, hält dieser Beruf noch viele überraschende Möglichkeiten bereit – selbst wenn die Budgetplanung mal wieder über den Haufen geworfen wird.


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