Fachkraft Rechnungswesen Jobs

56 aktuelle Fachkraft Rechnungswesen Stellenangebote

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Fachkraft Finanz- und Rechnungswesen (m/w/d)

Klimahaus Management GmbHBremerhaven

Verstärke unser Finanzteam als engagierte Fachkraft im Finanz- und Rechnungswesen! In einem dynamischen Umfeld übernimmst du die Verantwortung für die Lohn- und Finanzbuchhaltung der Klimahaus Management GmbH und der Klimahaus Bremerhaven gGmbH. Du koordinierst die Debitoren-, Kreditoren- und Sachkontenbuchhaltung, während du den Zahlungsverkehr und das Mahnwesen überwachst. Zudem bist du für die Erstellung der monatlichen BWA und die Vorbereitung des Jahresabschlusses zuständig. Als Ansprechpartner/in für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater spielst du eine zentrale Rolle im Unternehmen. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines starken Teams!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Fachkraft Finanz- und Rechnungswesen (m/w/d)

Freizeit, Touristik, Kultur & Sport KarriereBremerhaven

Werden Sie Teil des Klimahauses, das jährlich beeindruckende 500.000 Besucher auf eine faszinierende Reise durch verschiedene Klimazonen führt. Auf 11.500 Quadratmetern erleben Gäste spannende Wetterphänomene und entdecken die Vielfalt der Erde entlang des achten Längengrades Ost.
Vollzeit weitere Benefits
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Kaufmännische Fachkraft Verwaltung & Rechnungswesen (m/w/d)

STOCK HALLENBAUArnsberg, Voßwinkel

Als traditionsreiches Familienunternehmen steht STOCK Hallenbau seit Generationen für Qualität und Vertrauen. Unser Fundament basiert auf Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wir planen, entwickeln und montieren maßgeschneiderte Hallenlösungen, darunter Lagerhallen, Gewerbehallen und Industriehallen. Mit unserer Expertise garantieren wir Ihnen eine zuverlässige Umsetzung Ihrer Projekte. Besuchen Sie auch unsere Stellenanzeigen auf Step Stone, um spannende Karrierechancen zu entdecken. Vertrauen Sie auf STOCK Hallenbau – Ihr Partner für hochwertige Hallenbau-Lösungen!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Kaufmännischer Sachbearbeiter Debitorenbuchhaltung – Forderungsmanagement & Controlling - Assistent / Fachkraft – Rechnungswesen, Steuerfachangestellter (m/w/d) o. ä.

primaholding GmbHBerlin

Die primaholding GmbH ist ein führender Partner im Energie- und Telekommunikationssektor. Unsere Tochtergesellschaften in der DACH-Region bieten umfassende Begleitung von der Planung bis zur nachhaltigen Betriebsführung. Wir bieten innovative Lösungen in Bereichen wie Buchhaltung, Finanzwesen und Büromanagement. Unsere Expertise erstreckt sich auf wichtige Kontrollfähigkeiten und überwachungsfähige Systeme, die Effizienz steigern. Dank moderner Ticketing-Systeme optimieren wir Prozesse und fördern eine sichere Koordination. Entdecken Sie spannende Karrierechancen und Gehaltsdaten auf Step Stone.de – richten Sie jetzt Ihren Jobagenten ein!
Vollzeit weitere Benefits
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Kaufmännischer Sachbearbeiter (Assistent / Fachkraft – Rechnungswesen, Steuerfachangestellter, Kaufmann für Büromanagement, o. ä.) Debitorenbuchhaltung (m/w/d)

primaholding GmbHBerlin

Die primaholding GmbH ist ein führender Dienstleister im Energie- und Telekommunikationsbereich. Wir unterstützen unsere Tochtergesellschaften in der DACH-Region von der Planung bis zur nachhaltigen Betriebsführung. Unser Expertise reicht von Finanzwesen über Buchhaltung bis hin zu Ticketing-Systemen. Wir legen Wert auf Detailgenauigkeit und eine hohe Zahlenaffinität. Wenn Sie auf der Suche nach einer spannenden Karriere sind, besuchen Sie Step Stone.de und richten Sie Ihren Jobagenten ein! Erfahren Sie mehr über attraktive Arbeitgeber und Gehaltsdaten – finden Sie Ihren Traumjob noch heute!
Vollzeit weitere Benefits
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Kaufmännische Fachkraft als Mitarbeiter - Zahlungsverkehr & Überwachung Rechnungswesen (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / Zscheckwitz

Wir suchen einen talentierten Mitarbeiter für eine kaufmännische Ausbildung oder einen Abschluss als Bilanzbuchhalter oder Steuerfachangestellten (m/w/d). Zu den Anforderungen gehören Eigeninitiative, Engagement und Erfahrung mit DATEV sowie gängigen MS-Office Programmen. Berufserfahrung in der Finanzbuchhaltung ist wünschenswert. Der ideale Kandidat bringt eine selbständige, strukturierte Arbeitsweise sowie ein freundliches Auftreten mit. Wir bieten ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Vollzeit, eine fundierte Einarbeitung und einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz. Profitieren Sie von einer familiären Atmosphäre und guten Weiterbildungsmöglichkeiten in einem kollegialen Team mit exzellenter Verkehrsanbindung.
Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Kaufmännische Fachkraft als Mitarbeiter - Zahlungsverkehr & Überwachung Rechnungswesen (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha, Dresden

Wir suchen engagierte Talente für eine kaufmännische Ausbildung oder als Bilanzbuchhalter (m/w/d) und Steuerfachangestellten (m/w/d). Ideale Kandidaten bringen Eigeninitiative, Erfahrung in der Finanzbuchhaltung sowie Kenntnisse in DATEV und MS Office mit. Eine selbständige und strukturierte Arbeitsweise sowie ein freundliches Auftreten sind uns wichtig. Wechseln Sie zu uns und profitieren Sie von finanzieller Sicherheit durch ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis. Wir bieten eine fundierte Einarbeitung, moderne Arbeitsplätze und eine familiäre Atmosphäre im Team. Nutzen Sie auch die Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung und gestalten Sie Ihre Karriere bei uns aktiv mit.
Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Administrative Fachkraft (m/w/d) – Büroorganisation & Rechnungswesen in Sternenfels

Trio Personalmanagement Bretten GmbHSternenfels

Wir suchen eine engagierte Administrative Fachkraft (m/w/d) in Sternenfels für Büroorganisation und Rechnungswesen. Diese Vollzeitstelle erfordert eine wöchentliche Arbeitszeit von 35–40 Stunden im Tagesschichtbetrieb. Kurze Wege und ein regionales Umfeld schaffen optimale Arbeitsbedingungen. Bewerber sollten eine kaufmännische Qualifikation und erste Erfahrungen im administrativen Bereich mitbringen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Sichtung, Prüfung und Kontierung von Rechnungen sowie die Vorbereitung für die Buchhaltung. Außerdem sind Sie verantwortlich für die Kontrolle von Aufträgen und deren Abstimmung mit den Fachbereichen, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Buchhaltungsfachkraft Rechnungswesen (m/w/d)

BAETTR Ostfriesland GmbHSüdbrookmerland

Baettr setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Windenergie als führende erneuerbare Energiequelle zu etablieren. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Zukunft für kommende Generationen zu schaffen, was nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel ist. Gemeinsam mit globalen OEMs entwickeln wir innovative Lösungen in den Bereichen Design, Formgießen, Oberflächenbehandlung und Montage. Jährlich liefern wir rund 6.000 Komponenten für Windkraftanlagen und erzielen einen Jahresumsatz von 200 Millionen Euro. Mit einem Team von 1.100 engagierten Mitarbeitern streben wir nach kontinuierlichem Wachstum und nachhaltigen Fortschritten. Werde Teil unserer aufregenden Reise in eine grüne Energiezukunft!
Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Flexible Arbeitszeiten Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft Rechnungswesen wissen müssen

Fachkraft Rechnungswesen Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft Rechnungswesen wissen müssen

Zwischen Konten und Kompromissen: Ein Blick in den Arbeitsalltag der Fachkraft im Rechnungswesen

Wer sich für einen Einstieg ins Rechnungswesen entscheidet – sei es direkt nach der Ausbildung, im zweiten Bildungsweg oder als bewusster Wechsel aus einem anderen Berufsfeld – gerät in eine Welt voller Zahlen, Regeln und, das sollte man nicht unterschätzen, jeder Menge Zwischenmenschlichkeit. „Nur Belege stempeln und Zahlen abtippen?“ Wer das glaubt, unterschätzt gewaltig, wie viel Kommunikation, Flexibilität und ab und an auch Nervenstärke zu diesem Beruf gehören. Jedenfalls habe ich es so erlebt – und ehrlich gesagt, das hat mich überrascht.


Die Klischees locken: Wer Ordnung mag, kommt hier auf seine Kosten! Aber es ist eben nicht „nur“ Ordnung, sondern ein ständiges Jonglieren: Umsatzsteuervoranmeldungen im Nacken, das Monatsende mit Schweißausbrüchen bei der OP-Liste (für Ungeweihte: Offene Posten), Rückfragen aus dem Vertrieb, das ewige Rätselraten beim „Was ist das jetzt wieder für eine Buchung?“ – und dann noch die Bastrunde mit dem Chef, warum ein Beleg fehlt. Routine? Ja, und wieder nein. Kaum ein Tag ist wie der andere, auch wenn es immer wieder ums Buchen, Prüfen, Abstimmen geht.


Was muss man tatsächlich können – und wo fängt der Spaß aufhören?

Ohne Basisqualifikation geht es nicht: Wer sich in diesem Feld behaupten will, muss mit Zahlen, Gesetzen und Strukturen umzugehen wissen. Klingt trocken? Ist es manchmal. Aber: Das Rechnungswesen ist ein Herzstück praktisch jedes Unternehmens – und mit dem Herz spielt man bekanntlich nicht leichtfertig. Feingefühl für Genauigkeit, Sorgfalt, ein Mindestmaß an Stressresistenz. Was viele unterschätzen: Das kommunikative Talent, das dazugehört. Kaum ein Geschäftsjahr vergeht ohne neue Rücksprache mit der Steuerberatung, ohne Diskussion zwischen Einkauf und Buchhaltung, ohne knifflige Abstimmung mit den Kollegen aus der IT, die übrigens maßgeblich das Tempo, in dem sich alles verändert, anziehen.


Technologische Sprünge passieren nicht auf Zuruf, aber sie passieren. Die Digitalisierung stellt gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen das Berufsbild kräftig auf den Kopf. Wer sein Leben – und das ist durchaus wörtlich gemeint – gern mit Papierstapeln verbringt, wird mittelfristig Frust erleben. Digitales Arbeiten, neue Softwaresysteme, ständige Updates – manchmal habe ich den Eindruck, dass wir eigentlich mehr Testernaturen sind als trockene Buchhalter. Was bleibt? Der Mensch, der mitdenken, nachhaken, vermitteln und manchmal auch schlicht Ordnung schaffen muss, wo der Algorithmus noch kapituliert.


Gehalt: Ein Thema, bei dem alle die Ohren spitzen

Hand aufs Herz, es geht nicht nur um Berufung. Das Gehalt als Fachkraft im Rechnungswesen ist – so meine Erfahrung und die vieler Kolleginnen und Kollegen – durchwachsen: Es gibt Spielraum. Wer in Süddeutschland oder Ballungszentren einsteigt, oft im Mittelstand oder bei Konzernniederlassungen, kann mit einem soliden Bruttogehalt von – sagen wir – 2.800 € bis 3.200 € rechnen. Einstiegsgehälter im Osten, bei kleinen Betrieben, liegen manchmal spürbar darunter. Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Arbeitsmarkt: Region, Branche, persönliche Qualifikationen, sogar die Größe des Unternehmens machen sich auf dem Lohnzettel bemerkbar.


Mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen – etwa in Richtung Jahresabschluss, Steuerrecht oder Controlling – kommt Bewegung in die Gehaltstabelle. Aber der ganz große Sprung nach oben, der bleibt oft aus, solange man auf der Sachbearbeiterebene verharrt. Wer will, kann immer noch aufsatteln: Bilanzbuchhalter, Fachwirt, Studium. Klingt nach viel Mühe? Ist es auch. Rentiert sich aber – zumindest für viele, die mehr Verantwortung, Gestaltungsspielraum oder schlicht ein besser gefülltes Konto anstreben.


Arbeitsmarkt oder Haifischbecken? Chancen und Risiken für Einsteiger und Wechselwillige

Im Moment, so scheint es, sind Fachkräfte im Rechnungswesen überall gesucht – zumindest, wenn man dem Jammern der Unternehmen glauben darf. Fachkräftemangel hier, Recruiting-Bemühungen da. Die Realität: Wer flexibel ist, sich auf neue Software einlässt und kommunikativ auftritt, wird meistens eine Stelle finden. Aber: Im ländlichen Raum kann es eng werden, vor allem bei spezialisierten Aufgaben oder wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist. Was dagegen für viele reizvoll ist: Das Berufsfeld ist krisenfest. Wirtschaftliche Flauten? Irgendwo werden immer Rechnungen geschrieben und Bilanzen geprüft.


Aber: Die vermeintlich sichere Bank hat ihre Tücken. Arbeitsverdichtung, wachsende Doku-Pflichten, die ständige Verfügbarkeit („Könnten Sie bitte doch noch mal eben ...?“) – das kann richtig schlauchen, gerade wenn ein Unternehmen auf Digitalisierung setzt, aber die Prozesse noch nicht rund laufen. Mein persönlicher Tipp nach einigen Jahren im Haifischbecken: Offen bleiben, sich umhören, Kontakte pflegen. Wer sich nicht zieren lässt, auch mal die Komfortzone zu verlassen, bleibt gefragt – und findet im Zweifel auch dann noch einen Job, wenn der Arbeitsmarkt mal wieder Schiffbruch erleidet.


Karriereleiter, Weiterbildung und der K(r)ampf um Balance

Die gute Nachricht: Wer sich entwickeln will, hat viele Wege. Von der klassischen Aufstiegsfortbildung – Bilanzbuchhalter, Fachwirt, Steuerfachangestellter – über branchenspezifische Kurse bis hin zu Digital-Schulungen für Buchhaltungsprogramme und ERP-Systeme. Wer statt Karriereleiter lieber Work-Life-Balance wählt, findet im Rechnungswesen durchaus Chancen: Teilzeitmodelle, Homeoffice (Ja, es geht – wenn das Unternehmen nicht noch im Faxzeitalter feststeckt) und flexible Arbeitszeiten. Aber: Unternehmen sind unterschiedlich. Im Mittelstand oder bei kleinen Familienbetrieben, so mein Eindruck, ist der Drang zu Innovation und Flexibilität nicht immer ausgeprägt. Manchmal muss man um Freiräume kämpfen, manchmal reicht ein ehrliches Gespräch.


Und noch ein Gedanke zum Abschluss (obwohl, Schluss machen will ich gar nicht): Wer ins Rechnungswesen geht, bekommt keinen Spaziergang, aber auch keine Dunkelkammer. Es ist ein Berufsfeld, in dem Genauigkeit zählt, Technik alles verändert, Menschen eine Rolle spielen – und die eigene Entwicklung letztlich davon abhängt, worauf man sich selbst einlässt. Jeder Kontenabschluss ist auch ein kleines Neuanfangen. Manchmal jedenfalls.


Kurzbeschreibung Fachkraft Rechnungswesen

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachkraft Rechnungswesen

Ohne Basisqualifikation geht es nicht: Wer sich in diesem Feld behaupten will, muss mit Zahlen, Gesetzen und Strukturen umzugehen wissen. Klingt trocken? Ist es manchmal. Aber: Das Rechnungswesen ist ein Herzstück praktisch jedes Unternehmens – und mit dem Herz spielt man bekanntlich nicht leichtfertig. Feingefühl für Genauigkeit, Sorgfalt, ein Mindestmaß an Stressresistenz. Was viele unterschätzen: Das kommunikative Talent, das dazugehört. Kaum ein Geschäftsjahr vergeht ohne neue Rücksprache mit der Steuerberatung, ohne Diskussion zwischen Einkauf und Buchhaltung, ohne knifflige Abstimmung mit den Kollegen aus der IT, die übrigens maßgeblich das Tempo, in dem sich alles verändert, anziehen.


Technologische Sprünge passieren nicht auf Zuruf, aber sie passieren. Die Digitalisierung stellt gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen das Berufsbild kräftig auf den Kopf. Wer sein Leben – und das ist durchaus wörtlich gemeint – gern mit Papierstapeln verbringt, wird mittelfristig Frust erleben. Digitales Arbeiten, neue Softwaresysteme, ständige Updates – manchmal habe ich den Eindruck, dass wir eigentlich mehr Testernaturen sind als trockene Buchhalter. Was bleibt? Der Mensch, der mitdenken, nachhaken, vermitteln und manchmal auch schlicht Ordnung schaffen muss, wo der Algorithmus noch kapituliert.

Hand aufs Herz, es geht nicht nur um Berufung. Das Gehalt als Fachkraft im Rechnungswesen ist – so meine Erfahrung und die vieler Kolleginnen und Kollegen – durchwachsen: Es gibt Spielraum. Wer in Süddeutschland oder Ballungszentren einsteigt, oft im Mittelstand oder bei Konzernniederlassungen, kann mit einem soliden Bruttogehalt von – sagen wir – 2.800 € bis 3.200 € rechnen. Einstiegsgehälter im Osten, bei kleinen Betrieben, liegen manchmal spürbar darunter. Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Arbeitsmarkt: Region, Branche, persönliche Qualifikationen, sogar die Größe des Unternehmens machen sich auf dem Lohnzettel bemerkbar.


Mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen – etwa in Richtung Jahresabschluss, Steuerrecht oder Controlling – kommt Bewegung in die Gehaltstabelle. Aber der ganz große Sprung nach oben, der bleibt oft aus, solange man auf der Sachbearbeiterebene verharrt. Wer will, kann immer noch aufsatteln: Bilanzbuchhalter, Fachwirt, Studium. Klingt nach viel Mühe? Ist es auch. Rentiert sich aber – zumindest für viele, die mehr Verantwortung, Gestaltungsspielraum oder schlicht ein besser gefülltes Konto anstreben.

Im Moment, so scheint es, sind Fachkräfte im Rechnungswesen überall gesucht – zumindest, wenn man dem Jammern der Unternehmen glauben darf. Fachkräftemangel hier, Recruiting-Bemühungen da. Die Realität: Wer flexibel ist, sich auf neue Software einlässt und kommunikativ auftritt, wird meistens eine Stelle finden. Aber: Im ländlichen Raum kann es eng werden, vor allem bei spezialisierten Aufgaben oder wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist. Was dagegen für viele reizvoll ist: Das Berufsfeld ist krisenfest. Wirtschaftliche Flauten? Irgendwo werden immer Rechnungen geschrieben und Bilanzen geprüft.


Aber: Die vermeintlich sichere Bank hat ihre Tücken. Arbeitsverdichtung, wachsende Doku-Pflichten, die ständige Verfügbarkeit („Könnten Sie bitte doch noch mal eben ...?“) – das kann richtig schlauchen, gerade wenn ein Unternehmen auf Digitalisierung setzt, aber die Prozesse noch nicht rund laufen. Mein persönlicher Tipp nach einigen Jahren im Haifischbecken: Offen bleiben, sich umhören, Kontakte pflegen. Wer sich nicht zieren lässt, auch mal die Komfortzone zu verlassen, bleibt gefragt – und findet im Zweifel auch dann noch einen Job, wenn der Arbeitsmarkt mal wieder Schiffbruch erleidet.

Die gute Nachricht: Wer sich entwickeln will, hat viele Wege. Von der klassischen Aufstiegsfortbildung – Bilanzbuchhalter, Fachwirt, Steuerfachangestellter – über branchenspezifische Kurse bis hin zu Digital-Schulungen für Buchhaltungsprogramme und ERP-Systeme. Wer statt Karriereleiter lieber Work-Life-Balance wählt, findet im Rechnungswesen durchaus Chancen: Teilzeitmodelle, Homeoffice (Ja, es geht – wenn das Unternehmen nicht noch im Faxzeitalter feststeckt) und flexible Arbeitszeiten. Aber: Unternehmen sind unterschiedlich. Im Mittelstand oder bei kleinen Familienbetrieben, so mein Eindruck, ist der Drang zu Innovation und Flexibilität nicht immer ausgeprägt. Manchmal muss man um Freiräume kämpfen, manchmal reicht ein ehrliches Gespräch.


Und noch ein Gedanke zum Abschluss (obwohl, Schluss machen will ich gar nicht): Wer ins Rechnungswesen geht, bekommt keinen Spaziergang, aber auch keine Dunkelkammer. Es ist ein Berufsfeld, in dem Genauigkeit zählt, Technik alles verändert, Menschen eine Rolle spielen – und die eigene Entwicklung letztlich davon abhängt, worauf man sich selbst einlässt. Jeder Kontenabschluss ist auch ein kleines Neuanfangen. Manchmal jedenfalls.

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