EDV Bürofachkraft Rechnungswesen Jobs

7 aktuelle EDV Bürofachkraft Rechnungswesen Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Bilanzbuchhalter (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit – mindestens 30Std./Woche

Mindener Stadtwerke GmbHMinden Westfalen

Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams in Minden als Bilanzbuchhalter (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. In dieser Schlüsselposition verantworten Sie die Hauptbuchhaltung, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung sowie die Erstellung von Jahresabschlüssen. Auch die Wirtschaftsplanung und die Liquiditätsüberwachung gehören zu Ihren Aufgaben. Wir suchen einen engagierten Mitarbeiter mit einem Bachelorabschluss in Betriebswirtschaft oder einer vergleichbaren Qualifikation. Alternativ ist eine hervorragende kaufmännische Ausbildung, etwa als Steuerfachangestellte/r, willkommen. Nutzen Sie die Chance, aktiv an der Weiterentwicklung unseres Unternehmens mitzuwirken und gestalten Sie mit uns die Zukunft!
Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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SAP-Anwendungsbetreuer*in SAP-Finanzwesen

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.München

Wir suchen eine*n SAP-Anwendungsbetreuer*in für das SAP-Finanzwesen, Kennziffer 41/26. In dieser Rolle sind Sie für die Pflege und Weiterentwicklung des SAP-Systems verantwortlich. Sie erfassen Anforderungen aus den Fachbereichen und formulieren effektive Lösungsstrategien. Dabei begleiten Sie den gesamten Entwicklungszyklus zwischen Fachbereich und IT. Zudem führen Sie Schulungen für Mitarbeitende durch und erstellen relevante Dokumentationen. Unterstützen Sie uns als Bindeglied zwischen Finanzwesen und IT und tragen Sie zur Optimierung unserer Systeme bei!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter*in Finanzbuchhaltung (m/w/d)

Gasunie Deutschland Transport Services GmbHHannover

Wir suchen engagierte Sachbearbeiter*innen für die Finanzbuchhaltung (m/w/d). In unserem dynamischen Team legen wir großen Wert auf kollegiale Zusammenarbeit und individuelles Wachstum. Du bringst Lernbereitschaft und Leidenschaft mit, auch wenn du nicht alle genannten Fähigkeiten besitzt. Deine Rolle umfasst die effiziente Bearbeitung von Rechnungen und Gutschriften. Zudem unterstützt du aktiv bei Monats- und Jahresabschlüssen, was deine zentrale Position stärkt. Werde Teil unseres erfolgreichen Unternehmens und gestalte deine Zukunft in der Finanzbuchhaltung – bewirb dich jetzt!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Kaufmann/-frau für Büromanagement (m/w/d) im Rechnungswesen in 2026

Deutsche Post DHLStuttgart

Starte deine Karriere als Kaufmann/-frau für Büromanagement (m/w/d) und profitiere von einer attraktiven Ausbildungsvergütung von 1.334,26 Euro monatlich. Genieße 27 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr sowie hervorragende Übernahmechancen nach der Ausbildung. Unsere praxisorientierte Ausbildung integriert dich direkt in die Büroabläufe und bietet ein Top-Azubi Programm mit spezieller Förderung. Zudem erwarten dich attraktive Mitarbeiterangebote, darunter Rabatte bei Mobilfunkanbietern und Fitnessstudios. Arbeite in einem modernen Office in der Stuttgarter Innenstadt mit herausragender Anbindung an den ÖPNV und nimm an spannenden After Work Events teil. Werde Teil von Finance & HR Operations Deutschland und forme deine Zukunft!
Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Buchhalter Debitoren & Kreditoren (m/w/d)

Power Oil Rostock GmbHRostock

Die Power Oil Rostock GmbH sucht ab sofort einen Buchhalter für Debitoren und Kreditoren (m/w/d) in Rostock. Als eine der größten Ölmühlen Deutschlands verarbeiten wir jährlich 1 Million Tonnen Rapssaat und sind Teil der GETREIDE AG. In Ihrem neuen Job verstärken Sie unser erfahrenes Buchhaltungsteam und tragen zur finanziellen Stabilität bei. Sie übernehmen die vollständige Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung sowie den Zahlungsverkehr. Zudem sind Sie verantwortlich für die Pflege der Personenkonten und die genaue Stammdatenanlage. Ihr Engagement im Forderungsmanagement sichert die Klärung offener Posten zuverlässig.
Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Buchhalter (m/w/d)

Schulze Heimtierbedarf GmbHPorta Westfalica, Bielefeld

Die Schulze Heimtierbedarf GmbH hat ihren Standort in Porta Westfalica, dem „Tor nach Westfalen“, von wo aus wir weltweit unsere Kunden und Tierfreunde betreuen. Als international agierendes Unternehmen sind wir auf allen wichtigen Branchenmessen vertreten und erweitern kontinuierlich unsere Marktpräsenz. Unsere Expertise umfasst unter anderem Verrechnung, Abrechnungsprüfung und den Umgang mit MS Excel sowie SAP. Wir suchen motivierte Talente mit Zahlenaffinität, die unser Team unterstützen möchten. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Traumjob auf StepStone.de zu finden. Informieren Sie sich über Arbeitgeber, Karrieretipps und Gehaltsdaten auf unserer Plattform!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Office Manager als Büroleitung / Assistenz – Mahnwesen, Spesen & Backoffice (w/m/d) - NEU!

PricoPlex GmbHOberdorla

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Office Manager in Eresing (w/m/d)! Bei Prico, Plex GmbH bieten wir seit 1953 individuelle Präsentationssysteme für Lebensmittel an. Unser Kundenstamm reicht von lokalen Metzgereien bis zu großen Lebensmittelketten wie EDEKA. Dank moderner Maschinen und einem leistungsfähigen Lager garantieren wir kurze Lieferzeiten. Wir setzen auf Qualität, die von unserem qualifizierten Team aus 13 sympathischen Kolleginnen und Kollegen getragen wird. Gestalten Sie die Zukunft mit uns und zeigen Sie, was in Ihnen steckt!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich EDV Bürofachkraft Rechnungswesen wissen müssen

EDV Bürofachkraft Rechnungswesen Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich EDV Bürofachkraft Rechnungswesen wissen müssen

EDV Bürofachkraft Rechnungswesen: Zwischen Paragrafen, Zahlen und digitaler Realität

Der Geruch von Bürokaffee, das weiße Rauschen eines Laserdruckers, dazu ein Bildschirm voller Excel-Tabellen: Willkommen im Alltag vieler EDV Bürofachkräfte im Rechnungswesen. Wer sich in diesen Beruf wagt – sei es als Berufseinsteiger, Branchenwechsler oder Bewerber mit unverbrauchtem Elan –, steht an einem spannenden Schnittpunkt: zwischen klassischer Bürotätigkeit, digitaler Transformation und den trocken-spröden, doch seltsam befriedigenden Zahlenkolonnen des Rechnungswesens. Und, na klar, oft ist das alles weniger trocken, als man denkt. Oder zumindest wechselhaft.


Der ganz normale Wahnsinn – und worauf es wirklich ankommt

Was macht eine EDV Bürofachkraft im Rechnungswesen eigentlich? Das klingt so klar – „irgendwas mit Zahlen, Computer, Abrechnungen“ –, irritierend oft aber bekommt man von Außenstehenden nur diffuses Kopfnicken, sobald man sich vorstellen will. Tatsächlich ist das Aufgabenfeld eine Mischung verschiedener Lebenswirklichkeiten: Rechnungsprüfung, Kontenabstimmung, Vorbereitung von Lohn- und Gehaltslisten, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, dazu der beständige Dialog mit Steuerberatern, Mandanten, Lieferanten. Und mit der Technik natürlich, denn schon heute gibt es kaum noch eine Eingabe ohne EDV-Unterstützung.

Was viele unterschätzen: Zwischen Mittagsmeeting und Monatsabschluss bearbeiten diese Fachkräfte so ziemlich jedes Dokumentenformat, das jemals ein Scanner ausgespuckt hat. Ein bisschen technische Affinität, ein Schuss Hartnäckigkeit und die Fähigkeit, Gedankenblitze in belastbare Buchungssätze zu gießen – das alles braucht es, Tag für Tag. Die Routine lässt irgendwann die Nackenhaare weniger zu Berge stehen, aber das bunte Zusammenspiel aus Deadlines, Nachfragen und kleinen IT-Pannen bleibt. Klar, das ist kein Sprung ins Daten-Nirwana, aber auch kein monotones Knöpfedrücken.


Qualifikationen und Talente – mehr als Zahlenjonglage

Doch was muss man nun eigentlich „können“, um in diesem Feld glücklich (und gebucht) zu werden? Die Antwort: Viel – aber nichts Unerreichbares. Sicher, kaufmännische Grundkenntnisse sind ein Muss. Wer mit Bilanzierung oder den Eigenarten des Umsatzsteuerrechts auf Kriegsfuß steht, wird wenig Freude haben. Aber man muss kein Steuerkünstler sein: Vieles lernt man im Betrieb – oder (Achtung, Lebenswirklichkeit) durch Ausprobieren, Fehler-Machen, Korrigieren.

Persönlich habe ich erlebt, wie Einsteigerinnen mit exzellenter Rumklick-Kompetenz die alten Bürohasen in Windeseile überflügelten, während andere (mit perfektem Ordnungssinn) das Chaos im Papierstapel bändigten, ohne je eine IT-Schulung besucht zu haben. Teamwork, Kommunikationsfähigkeit, schnelles Umschalten zwischen verschiedenen Programmen und Anforderungen – das alles wiegt mindestens so viel wie der perfekte Rechenweg. Und wer Spürsinn für Unstimmigkeiten aufbringt oder im Standby-Modus Fehler entdeckt, bevor sie zum Problem werden, wird von Chefs meist insgeheim gefeiert.


Gehalt – zwischen Hoffnung, Erfahrung und regionaler Wirklichkeit

Kommen wir zum Punkt, der viele umtreibt: das liebe Geld. Wer jetzt auf Zahlengewalt hofft, wird enttäuscht – oder überrascht. Denn die Spanne ist, pardon für die Buchhaltersprache, enorm: Abhängig von Unternehmensgröße, Branche, Sitz des Betriebs – und natürlich von der eigenen Erfahrung. In Metropolen winken häufig bessere Einstiegsgehälter, manchmal auch tiefere Fallstricke (Stichwort: harte Konkurrenz und hohe Lebenshaltungskosten). Im ländlichen Raum? Eher solide, dafür gelegentlich überschaubar bis – wie formuliere ich das höflich? – ambitioniert sparsam.

Für Berufseinsteiger liegt das monatliche Brutto oft im unteren bis mittleren Bereich der kaufmännischen Berufe. Mit Erfahrung, Fortbildungen oder Spezialwissen (etwa gängige Buchhaltungssoftware, zusätzliche Sprachkenntnisse, oder ein Händchen für digitale Prozesse) sind Aufstiege nicht selten – allerdings bleibt es im Vergleich zu freien Märkten ein moderates Spiel. Bonus: Wer in spezialisierte Bereiche rutscht, zum Beispiel IT-nahe Rechnungswesen oder Schnittstellentätigkeiten in internationalen Firmen, kann merklich davon profitieren. Aber von Luftschlössern lebt niemand – also realistisch bleiben.


Arbeitsmarkt, Wandel und die Sache mit dem „Richtigen Moment“

Manchmal scheint es, als sei dieser Berufsbereich ein Fels in der Brandung: Wo immer es Unternehmen gibt, werden Rechnungen bearbeitet, Konten geprüft, Löhne abgerechnet. Tatsächlich ist die Nachfrage grundsolide, teils sogar steigend – gerade weil, nicht obwohl, vieles längst digital läuft. Das mag überraschen, doch der Personalbedarf steigt, seitdem das Verständnis für Gesetzeslagen, Datenschutz, SAP-Anbindungen und interne Workflows nicht mehr dem Zufall oder dem „alten Hasen“ überlassen werden kann.

Digitalisierung klingt zunächst wie eine Bedrohung (robuste Roboter in Nadelstreifen erledigen irgendwann die Buchung? Hoffentlich nicht). In Wahrheit schaffen die neuen Tools neue Aufgaben – jemand muss die Datenflüsse steuern, den Überblick wahren, Fehler erkennen, Ansprechpartner sein. Wer sich ins komplexe Zusammenspiel aus Cloud-Software, e-Rechnungen und automatisierten Prozessen reinarbeitet, ist keineswegs über. Und ja, der Fachkräftemangel spielt durchaus mit: Quereinsteiger, digitale Talente, kommunikative Organisationstalente – sie alle sind gesucht, besonders dann, wenn Flexibilität und Neugier zum Profil gehören.


Zwischen Privatleben, Homeoffice und dem Bisschen Work-Life-Balance

Jetzt noch ein Punkt, der im Bewerbungsgespräch gern übergangen wird, aber im gelebten Alltag schnell schwerer wiegt als jeder Gehaltsvergleich: Arbeitszeitmodelle, Vereinbarkeit, persönlicher Freiraum. Wer die richtige Firma erwischt, findet hier tatsächlich attraktive Spielräume – der Druck, alles im Büro und live zu erledigen, schwindet. Gerade die Corona-Jahre haben gezeigt: Vieles geht von zuhause, manches sogar besser. Andererseits, nicht jede Buchhaltung läuft von allein, Fristen sind gnadenlos, Salden stimmen selten auf Knopfdruck.

Was ich immer wieder sehe: Wer bereit ist, sich mit neuen Workflows, flexiblen Modellen (Stichwort: Gleitzeit, Homeoffice, geteilter Arbeitsplatz) auseinanderzusetzen, wird oft belohnt. Wer hingegen auf altbewährte Rhythmen besteht, wird es schwerer haben – zumindest auf Dauer. Aber der Alltag bleibt auch dann streckenweise anstrengend, wenn das Homeoffice zur Norm geworden ist. Eines bleibt eben: Zahlen kennen keine Pause.


Fazit? Eher ein Zwischenstand – denn der Wandel bleibt

Wer als EDV Bürofachkraft im Rechnungswesen startet, bewegt sich in einem Berufsfeld mit stabilem Fundament – aber bewegter Gegenwart. Die Mischung aus Büropraxis, digitalem Wandel und der kleinen Portion Menschenkenntnis, die jeder Job mit sich bringt, macht den Reiz aus. Perfekte Lebensläufe braucht es selten; wichtiger sind Lernwille, der Mut zu neuen Systemen und ein kühler Kopf, wenn zwischen Gehaltsabstimmung und Softwareabsturz der Bonbonschachtel des Büroalltags noch ein Bonmot zugemutet wird. Und jetzt? – Einfach mal ausprobieren. Mehr als Zahlen gibt’s in diesem Job immer zu entdecken.


Kurzbeschreibung EDV Bürofachkraft Rechnungswesen

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung EDV Bürofachkraft Rechnungswesen

Was macht eine EDV Bürofachkraft im Rechnungswesen eigentlich? Das klingt so klar – „irgendwas mit Zahlen, Computer, Abrechnungen“ –, irritierend oft aber bekommt man von Außenstehenden nur diffuses Kopfnicken, sobald man sich vorstellen will. Tatsächlich ist das Aufgabenfeld eine Mischung verschiedener Lebenswirklichkeiten: Rechnungsprüfung, Kontenabstimmung, Vorbereitung von Lohn- und Gehaltslisten, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, dazu der beständige Dialog mit Steuerberatern, Mandanten, Lieferanten. Und mit der Technik natürlich, denn schon heute gibt es kaum noch eine Eingabe ohne EDV-Unterstützung.

Was viele unterschätzen: Zwischen Mittagsmeeting und Monatsabschluss bearbeiten diese Fachkräfte so ziemlich jedes Dokumentenformat, das jemals ein Scanner ausgespuckt hat. Ein bisschen technische Affinität, ein Schuss Hartnäckigkeit und die Fähigkeit, Gedankenblitze in belastbare Buchungssätze zu gießen – das alles braucht es, Tag für Tag. Die Routine lässt irgendwann die Nackenhaare weniger zu Berge stehen, aber das bunte Zusammenspiel aus Deadlines, Nachfragen und kleinen IT-Pannen bleibt. Klar, das ist kein Sprung ins Daten-Nirwana, aber auch kein monotones Knöpfedrücken.

Doch was muss man nun eigentlich „können“, um in diesem Feld glücklich (und gebucht) zu werden? Die Antwort: Viel – aber nichts Unerreichbares. Sicher, kaufmännische Grundkenntnisse sind ein Muss. Wer mit Bilanzierung oder den Eigenarten des Umsatzsteuerrechts auf Kriegsfuß steht, wird wenig Freude haben. Aber man muss kein Steuerkünstler sein: Vieles lernt man im Betrieb – oder (Achtung, Lebenswirklichkeit) durch Ausprobieren, Fehler-Machen, Korrigieren.

Persönlich habe ich erlebt, wie Einsteigerinnen mit exzellenter Rumklick-Kompetenz die alten Bürohasen in Windeseile überflügelten, während andere (mit perfektem Ordnungssinn) das Chaos im Papierstapel bändigten, ohne je eine IT-Schulung besucht zu haben. Teamwork, Kommunikationsfähigkeit, schnelles Umschalten zwischen verschiedenen Programmen und Anforderungen – das alles wiegt mindestens so viel wie der perfekte Rechenweg. Und wer Spürsinn für Unstimmigkeiten aufbringt oder im Standby-Modus Fehler entdeckt, bevor sie zum Problem werden, wird von Chefs meist insgeheim gefeiert.

Kommen wir zum Punkt, der viele umtreibt: das liebe Geld. Wer jetzt auf Zahlengewalt hofft, wird enttäuscht – oder überrascht. Denn die Spanne ist, pardon für die Buchhaltersprache, enorm: Abhängig von Unternehmensgröße, Branche, Sitz des Betriebs – und natürlich von der eigenen Erfahrung. In Metropolen winken häufig bessere Einstiegsgehälter, manchmal auch tiefere Fallstricke (Stichwort: harte Konkurrenz und hohe Lebenshaltungskosten). Im ländlichen Raum? Eher solide, dafür gelegentlich überschaubar bis – wie formuliere ich das höflich? – ambitioniert sparsam.

Für Berufseinsteiger liegt das monatliche Brutto oft im unteren bis mittleren Bereich der kaufmännischen Berufe. Mit Erfahrung, Fortbildungen oder Spezialwissen (etwa gängige Buchhaltungssoftware, zusätzliche Sprachkenntnisse, oder ein Händchen für digitale Prozesse) sind Aufstiege nicht selten – allerdings bleibt es im Vergleich zu freien Märkten ein moderates Spiel. Bonus: Wer in spezialisierte Bereiche rutscht, zum Beispiel IT-nahe Rechnungswesen oder Schnittstellentätigkeiten in internationalen Firmen, kann merklich davon profitieren. Aber von Luftschlössern lebt niemand – also realistisch bleiben.

Manchmal scheint es, als sei dieser Berufsbereich ein Fels in der Brandung: Wo immer es Unternehmen gibt, werden Rechnungen bearbeitet, Konten geprüft, Löhne abgerechnet. Tatsächlich ist die Nachfrage grundsolide, teils sogar steigend – gerade weil, nicht obwohl, vieles längst digital läuft. Das mag überraschen, doch der Personalbedarf steigt, seitdem das Verständnis für Gesetzeslagen, Datenschutz, SAP-Anbindungen und interne Workflows nicht mehr dem Zufall oder dem „alten Hasen“ überlassen werden kann.

Digitalisierung klingt zunächst wie eine Bedrohung (robuste Roboter in Nadelstreifen erledigen irgendwann die Buchung? Hoffentlich nicht). In Wahrheit schaffen die neuen Tools neue Aufgaben – jemand muss die Datenflüsse steuern, den Überblick wahren, Fehler erkennen, Ansprechpartner sein. Wer sich ins komplexe Zusammenspiel aus Cloud-Software, e-Rechnungen und automatisierten Prozessen reinarbeitet, ist keineswegs über. Und ja, der Fachkräftemangel spielt durchaus mit: Quereinsteiger, digitale Talente, kommunikative Organisationstalente – sie alle sind gesucht, besonders dann, wenn Flexibilität und Neugier zum Profil gehören.

Jetzt noch ein Punkt, der im Bewerbungsgespräch gern übergangen wird, aber im gelebten Alltag schnell schwerer wiegt als jeder Gehaltsvergleich: Arbeitszeitmodelle, Vereinbarkeit, persönlicher Freiraum. Wer die richtige Firma erwischt, findet hier tatsächlich attraktive Spielräume – der Druck, alles im Büro und live zu erledigen, schwindet. Gerade die Corona-Jahre haben gezeigt: Vieles geht von zuhause, manches sogar besser. Andererseits, nicht jede Buchhaltung läuft von allein, Fristen sind gnadenlos, Salden stimmen selten auf Knopfdruck.

Was ich immer wieder sehe: Wer bereit ist, sich mit neuen Workflows, flexiblen Modellen (Stichwort: Gleitzeit, Homeoffice, geteilter Arbeitsplatz) auseinanderzusetzen, wird oft belohnt. Wer hingegen auf altbewährte Rhythmen besteht, wird es schwerer haben – zumindest auf Dauer. Aber der Alltag bleibt auch dann streckenweise anstrengend, wenn das Homeoffice zur Norm geworden ist. Eines bleibt eben: Zahlen kennen keine Pause.

Wer als EDV Bürofachkraft im Rechnungswesen startet, bewegt sich in einem Berufsfeld mit stabilem Fundament – aber bewegter Gegenwart. Die Mischung aus Büropraxis, digitalem Wandel und der kleinen Portion Menschenkenntnis, die jeder Job mit sich bringt, macht den Reiz aus. Perfekte Lebensläufe braucht es selten; wichtiger sind Lernwille, der Mut zu neuen Systemen und ein kühler Kopf, wenn zwischen Gehaltsabstimmung und Softwareabsturz der Bonbonschachtel des Büroalltags noch ein Bonmot zugemutet wird. Und jetzt? – Einfach mal ausprobieren. Mehr als Zahlen gibt’s in diesem Job immer zu entdecken.

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