Derivate Jobs

26 aktuelle Derivate Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

(Senior-)Spezialist:in Rechnungswesen mit Schwerpunkt Derivate (m/w/d)

NORD/LB Norddeutsche LandesbankHannover

Gestalten Sie Prozesse im Rechnungswesen effizienter und optimieren Sie diese kontinuierlich. Sie setzen regulatorische Anforderungen gemäß HGB, IFRS und Fin Rep um und integrieren Nachhaltigkeitsthemen aktiv. Übernehmen Sie die Produktverantwortung für Derivate und agieren Sie sowohl im Tagesgeschäft als auch in Projekten. Begleiten Sie (Ad-hoc-)Anfragen von Aufsichtsbehörden und kommunizieren Sie professionell mit Wirtschaftsprüfern. Ein abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium sowie Praxiskenntnisse in der Rechnungslegung sind Voraussetzung. Gute IT-Kenntnisse, insbesondere in MS Office und S/4HANA, sowie solide Englischkenntnisse runden Ihr Profil ab.
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Spezialist Back Office Treasury (Refinanzierung, Wertpapiere, Cash Management) m/w/d

Airbus Bank GmbHMünchen

Im Bereich Treasury übernehmen wir die Abwicklung von Refinanzierungs- und Wertpapiergeschäften, inklusive Derivate und Repo-Transaktionen mit Airbus SE. Eine zentrale Aufgabe ist die Kontrolle der ausgeführten Geschäfte zur Sicherstellung der Marktgerechtigkeit. Zudem sind wir für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr verantwortlich und kümmern uns um die Kontoführung. Wir analysieren gesetzliche Neuerungen im Wertpapierhandel und stellen deren Umsetzung sicher. Durch eigenverantwortliche Prozessverbesserungen optimieren wir die Arbeitsabläufe in unserem Back Office. Zudem leiten wir Projekte zur Automatisierung und Digitalisierung, um Effizienz in der Abteilung zu steigern.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

(Senior) Consultant (m/w/d) SAP Treasury & Risk Management

cbs Corporate Business Solutions Unternehmensberatung GmbHMünchen

Werde Teil eines dynamischen Teams, das führende Unternehmen mit innovativen digitalen End-to-End-Geschäftsprozesslösungen unterstützt. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der weltweit erfolgreichsten Marken in der Maschinenbauindustrie und darüber hinaus.
Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Firmenwagen Jobrad Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

(Senior) Consultant (m/w/d) SAP Treasury & Risk Management

cbs Corporate Business Solutions Unternehmensberatung GmbHHamburg

Werden Sie Teil eines dynamischen Teams von Experten, das digitale End-to-End-Geschäftsprozesslösungen für Weltmarktführer entwickelt. Gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft der führenden Unternehmen der Maschinenbauindustrie und darüber hinaus.
Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Firmenwagen Jobrad Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

(Senior) Consultant (m/w/d) SAP Treasury & Risk Management - NEU!

cbs Corporate Business SolutionsLeipzig

Wir suchen ab sofort einen (Senior) Consultant (m/w/d) für SAP Treasury & Risk Management. In dieser spannenden Rolle unterstützen Sie den Aufbau eines Consulting-Teams und beraten bei SAP Treasury Projekten. Sie implementieren Lösungen im Hedge Management und integrieren diese in bestehende IT-Landschaften. Zudem analysieren Sie Geschäftsprozesse im Finanzbereich und führen Workshops für Kunden durch. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaftswissenschaften oder Informatik sowie mehrjährige Erfahrung in der Beratung und Implementierung von SAP TRM. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams und gestalten Sie innovative Finanzlösungen mit!
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Referent Treasury und Tax (m/w/d)

ZIEMANN HOLVRIEKA GmbH ZentraleLudwigsburg

Wir suchen einen engagierten REFERENTEN TREASURY & TAX (M/W/D) für unseren Standort in Ludwigsburg. Diese Position ist auf 2 Jahre befristet und umfasst die Bearbeitung steuerlicher Angelegenheiten in Deutschland sowie die Betreuung internationaler Betriebsstätten. Zu den Aufgaben zählen die Verwaltung konzerninterner Darlehen und die Durchführung von Buchungen in SAP. Zudem sind Sie für das Cash Management und die Verwaltung von Bankkonten verantwortlich. Qualifikationen umfassen ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium und Erfahrung in Steuern und Treasury. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres dynamischen Teams zu werden!
Betriebliche Altersvorsorge Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

(Senior) Consultant (m/w/d) SAP Treasury & Risk Management - NEU!

cbs Corporate Business SolutionsFrankfurt Main, Frankfurt

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort einen (Senior) Consultant (m/w/d) für SAP Treasury & Risk Management. In dieser Rolle unterstützen Sie den Aufbau eines Consulting-Teams und beraten zu SAP Treasury und Hedge Management Lösungen. Ihre Aufgaben umfassen die Implementierung von SAP TRM sowie die Integration in bestehende IT-Landschaften. Sie analysieren und optimieren Geschäftsprozesse im Finanzbereich und führen Workshops sowie Schulungen für unsere Kunden durch. Wir erwarten ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaftswissenschaften, Informatik oder eine vergleichbare Qualifikation. Mehrjährige Erfahrung in der Beratung und Implementierung von SAP TRM, idealerweise als Projektleiter, ist wünschenswert.
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Customer Service Associate - Broker Tax & Trading (m/w/d) German speaking

Scalable Capital GmbHBerlin, München

Scalable Capital ist eine renommierte digitale Investment- und Banking-Plattform mit Vollbanklizenz, die es Menschen in Europa ermöglicht, ihre Finanzen eigenverantwortlich zu gestalten. Über den Scalable Broker können Nutzer kostengünstig und einfach in Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Derivate investieren. Kundenorientierung steht dabei an erster Stelle, was einen hervorragenden Kundendienst und gezielte Kommunikation via E-Mail-Marketing einschließt. Interessierte können sich auch über die neuesten Jobangebote auf Step Stone.de informieren und so ihren Traumjob finden. Die Plattform bietet umfassende Informationen zu Arbeitgebern und Gehaltsdaten. Profitieren Sie von innovativen Finanzlösungen und optimieren Sie Ihre Anlagestrategie heute!
Quereinstieg möglich Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Praktikant Mathematiker, Informatiker, Physiker - quantitative Beratung (Financial Services) (w/m/d) - NEU!

EY DeutschlandFrankfurt Main, Frankfurt

Im Bereich Financial Accounting Advisory Services in Frankfurt/Main suchen wir leidenschaftliche Supporter für den Finanzsektor. Du berätst und prüfst nationale sowie internationale Unternehmen zu aufsichtsrechtlichen und rechnungslegungsbezogenen Themen. Dabei analysierst du Finanzinstrumente und Wertpapierportfolios mithilfe innovativer IT-Lösungen. Zudem bereitest du die Implementierung von Modellen zur Risikomessung und -validierung vor. Deine Aufgabe umfasst auch die Entwicklung datenanalytischer Lösungen zu quantitativen Themen. Wenn du ein Talent für Mustererkennung in Risikodaten hast, dann werde Teil unseres Teams!
Barrierefreiheit Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2 3
Alles was Sie über den Berufsbereich Derivate wissen müssen

Derivate Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Derivate wissen müssen

Zwischen Zahlen, Risiken und Ambivalenzen: Ein Streifzug durch die Welt der Derivate-Berufe

Wer – halb fasziniert, halb verschreckt – in den Bereich Derivate einsteigen will, der stolpert recht schnell über Begriffe wie Swaps, Optionen, Futures. Klingt kompliziert, manchmal auch bedrohlich, und ehrlicherweise: Das hat durchaus seine Berechtigung. Die Jobs hier sind selten Selbsterklärer oder Selbstläufer. Irgendwo zwischen mathematischer Präzision, Schreibtisch-Weitblick und ganz irdischer Entscheidungsfreude bewegt sich, wer sich dieser Welt verschreibt. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – zieht das Feld unterschiedlichste Charaktere an. Nicht wenige kommen aus der Mathematik, der VWL, der Wirtschaftsinformatik. Aber halt: Es gibt auch Quereinsteiger, die mit weit weniger Finanz-Wissen, dafür mit einer großen Portion Neugier und Lernbereitschaft starten. Keiner, der dies ernsthaft bestreitet.


Aufgaben im Derivate-Kosmos: Zwischen Theorie und tagtäglicher Schleife

Bleiben wir vorerst beim Alltag. Wer Derivate hört, denkt vielleicht an Hochglanz-Skyscraper und Menschen mit seltsam formlosen Anzügen, die in gläsernen Kisten an Monitoren kleben. Ja, das gibt es, aber es ist längst nicht alles. Die Aufgaben reichen – je nach Station – vom Portfolio-Management über Risikomodellierung, Produktentwicklung und Vertrieb bis zur Compliance. Besonders wichtig (und mitunter unterschätzt): Kommunikation. Verblüffend oft sind Erklären, Vermitteln, das Aushandeln von Bedingungen entscheidender als das Lösen komplizierter Gleichungen. Am Ende geht es um Produkte, die niemand wirklich greifen kann, die aber enorme Auswirkungen haben. Wer sich darauf einlässt, erlebt nicht selten: Theorie trifft Alltag, Buchwissen kollidiert mit Marktlaunen. Das hat manchmal etwas von Improvisation – im besten wie im schlechtesten Sinne.


Der steinige Weg zum Einstieg: Hürden, Chancen, Irritationen

Manchmal trifft es Einsteiger wie ein Faustschlag: Die Anforderungen – „fundierte Kenntnisse in Stochastik“, „erste Erfahrungen mit Pricing-Modellen“, „Sicherer Umgang mit Python oder R“. Das wirkt, je nach Selbstbild, wie eine Einladung oder eine unüberwindbare Barriere. Und die Wahrheit? Irgendwo dazwischen. Unternehmen suchen zwar Absolventen mit starkem analytischem Profil, aber auch Soft Skills zählen, und nicht zu knapp. Wer erklären kann, was ein Put ist (und warum er gerade jetzt sinnvoll wäre), hat schon gewonnen. Wer dazu noch komplexe Sachverhalte plastisch darstellt – manchmal sogar für Menschen außerhalb des Finanzsektors – der ist Gold wert. Interessant: Ich habe erlebt, dass gerade kommunikativ starke Personen (mit gesunder Skepsis, wohlgemerkt) sich schneller etablieren als kühle Zahlengenies. Paradox, aber erklärbar: Im Trubel des Marktes sucht man Köpfe, die nicht nur rechnen, sondern auch Risiken vermitteln können – nach innen wie außen.


Verdienst, Entwicklung, Ernüchterung

Und das Gehalt? Nun. Hier existieren Fantasien, Mythen, manchmal blanke Übertreibungen. Fakt ist: Derivate-Spezialisten steigen (verglichen mit vielen anderen Finanzberufen) eher gehoben ein – attraktive Gehälter, steile Entwicklungskurven, das alles gibt es schon, vor allem in großen Metropolen. Doch: Die Schere ist groß. Während eine Analystenstelle in Frankfurt oder London locker jenseits der 60.000 € startet (wenn’s gut läuft, natürlich), sieht es in kleineren Häusern oder in Compliance-Positionen anders aus. Sonderzahlungen, Boni, ja, aber eben auch: Leistungsdruck bis zum Anschlag. Weniger bekannt: Der Markt honoriert Erfahrung, aber nur, wenn sie zu neuem Umfeld und Aufgabenprofil passt. Jobwechsel können Sprungbrett oder Stolperfalle sein – man kennt Fälle, in denen Menschen ein Drittel mehr verdienen, nach zwei Jahren aber das doppelte an Zeit und Nerven investieren. Hört sich unangemessen an? Ist manchmal Realität. (Man sagt, das Gehalt sei das Schmerzensgeld für Unsicherheit – ein bisschen was ist da dran.)


Der Markt: Bewegung, Ungewissheit, Lichtblicke?

Hat der Bereich Zukunft? Die Glaskugel fehlt, aber Stand heute: Der Bedarf an Fachkräften ist da, vor allem in Städten mit Bankenclustern, aber inzwischen auch abseits der großen Börsenplätze. Risk-Management, Digitalisierung und regulatorische Anforderungen sorgen für stetigen Bedarf – oder, wortwörtlich, Nachschub an Aufgaben und Problemen. Wer eine gewisse Flexibilität mitbringt (und sich nicht – Achtung: Klischee – auf den einen Währungsswap-Typ festnageln lässt), hat Chancen, sich Fach- und Themengebiete zu erschließen. Kräftig im Kommen: Nachhaltigkeits-bezogene Derivate, ESG-Reporting, Krypto-Bezug – letztlich Innovation im Finanzmantel. Zugegeben: Es gibt Durststrecken (gerade in Krisenzeiten, wenn Einstellungen auf Eis liegen). Wer Panik vor Veränderung hat, wird hier schwer glücklich. Aber: Noch nie war es so einfach, digital dazuzulernen – Learning by Doing, Zertifikate, Crash-Kurse. Die Branche ist für Lernfreudige wie gemacht, wenn man sich nicht von den Eigenheiten des Marktes abschrecken lässt.


Persönliche Balance und das wahre Leben da draußen

Und wie ist es mit Vereinbarkeit, Lebensrealität, Durchhaltevermögen? Hand aufs Herz: Derivate verlangen – vor allem am Anfang – Herzblut, Durchhaltewillen und die Bereitschaft, gelegentlich um Mitternacht ein Excel-Problem zu lösen. Die Work-Life-Balance variiert zwischen moderat fordernd und nächtelanger Zahlenakrobatik, je nach Arbeitgeber und Bereich. Remote-Arbeit wird zwar häufiger, aber Vertrauen will erarbeitet werden. Tja, und die Sinnfrage? Kommt häufiger auf, als mancher denkt. Für viele ist das Entschlüsseln von Risiken, das Managen von Unsicherheiten und das Wissen, dass eigene Modelle vielleicht morgen schon Makulatur sind, ein echtes Highlight. Für andere ein ständiger Balanceakt, der stoische Gelassenheit verlangt. Mein Eindruck: Wer neugierig bleibt, mit Unsicherheit umgehen kann (und nicht alles für bare Münze nimmt), findet im Derivatebereich einen spannenden, oft unterschätzten Berufsraum – einer, in dem Zahlen nicht alles, aber ohne Zahlen eben gar nichts ist. Vielleicht kein Spaziergang, keine Rakete. Eher sowas wie ein Wandertag mit Karte im Nebel. Und echt selten langweilig.


Kurzbeschreibung Derivate

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Derivate

Bleiben wir vorerst beim Alltag. Wer Derivate hört, denkt vielleicht an Hochglanz-Skyscraper und Menschen mit seltsam formlosen Anzügen, die in gläsernen Kisten an Monitoren kleben. Ja, das gibt es, aber es ist längst nicht alles. Die Aufgaben reichen – je nach Station – vom Portfolio-Management über Risikomodellierung, Produktentwicklung und Vertrieb bis zur Compliance. Besonders wichtig (und mitunter unterschätzt): Kommunikation. Verblüffend oft sind Erklären, Vermitteln, das Aushandeln von Bedingungen entscheidender als das Lösen komplizierter Gleichungen. Am Ende geht es um Produkte, die niemand wirklich greifen kann, die aber enorme Auswirkungen haben. Wer sich darauf einlässt, erlebt nicht selten: Theorie trifft Alltag, Buchwissen kollidiert mit Marktlaunen. Das hat manchmal etwas von Improvisation – im besten wie im schlechtesten Sinne.

Manchmal trifft es Einsteiger wie ein Faustschlag: Die Anforderungen – „fundierte Kenntnisse in Stochastik“, „erste Erfahrungen mit Pricing-Modellen“, „Sicherer Umgang mit Python oder R“. Das wirkt, je nach Selbstbild, wie eine Einladung oder eine unüberwindbare Barriere. Und die Wahrheit? Irgendwo dazwischen. Unternehmen suchen zwar Absolventen mit starkem analytischem Profil, aber auch Soft Skills zählen, und nicht zu knapp. Wer erklären kann, was ein Put ist (und warum er gerade jetzt sinnvoll wäre), hat schon gewonnen. Wer dazu noch komplexe Sachverhalte plastisch darstellt – manchmal sogar für Menschen außerhalb des Finanzsektors – der ist Gold wert. Interessant: Ich habe erlebt, dass gerade kommunikativ starke Personen (mit gesunder Skepsis, wohlgemerkt) sich schneller etablieren als kühle Zahlengenies. Paradox, aber erklärbar: Im Trubel des Marktes sucht man Köpfe, die nicht nur rechnen, sondern auch Risiken vermitteln können – nach innen wie außen.

Und das Gehalt? Nun. Hier existieren Fantasien, Mythen, manchmal blanke Übertreibungen. Fakt ist: Derivate-Spezialisten steigen (verglichen mit vielen anderen Finanzberufen) eher gehoben ein – attraktive Gehälter, steile Entwicklungskurven, das alles gibt es schon, vor allem in großen Metropolen. Doch: Die Schere ist groß. Während eine Analystenstelle in Frankfurt oder London locker jenseits der 60.000 € startet (wenn’s gut läuft, natürlich), sieht es in kleineren Häusern oder in Compliance-Positionen anders aus. Sonderzahlungen, Boni, ja, aber eben auch: Leistungsdruck bis zum Anschlag. Weniger bekannt: Der Markt honoriert Erfahrung, aber nur, wenn sie zu neuem Umfeld und Aufgabenprofil passt. Jobwechsel können Sprungbrett oder Stolperfalle sein – man kennt Fälle, in denen Menschen ein Drittel mehr verdienen, nach zwei Jahren aber das doppelte an Zeit und Nerven investieren. Hört sich unangemessen an? Ist manchmal Realität. (Man sagt, das Gehalt sei das Schmerzensgeld für Unsicherheit – ein bisschen was ist da dran.)

Hat der Bereich Zukunft? Die Glaskugel fehlt, aber Stand heute: Der Bedarf an Fachkräften ist da, vor allem in Städten mit Bankenclustern, aber inzwischen auch abseits der großen Börsenplätze. Risk-Management, Digitalisierung und regulatorische Anforderungen sorgen für stetigen Bedarf – oder, wortwörtlich, Nachschub an Aufgaben und Problemen. Wer eine gewisse Flexibilität mitbringt (und sich nicht – Achtung: Klischee – auf den einen Währungsswap-Typ festnageln lässt), hat Chancen, sich Fach- und Themengebiete zu erschließen. Kräftig im Kommen: Nachhaltigkeits-bezogene Derivate, ESG-Reporting, Krypto-Bezug – letztlich Innovation im Finanzmantel. Zugegeben: Es gibt Durststrecken (gerade in Krisenzeiten, wenn Einstellungen auf Eis liegen). Wer Panik vor Veränderung hat, wird hier schwer glücklich. Aber: Noch nie war es so einfach, digital dazuzulernen – Learning by Doing, Zertifikate, Crash-Kurse. Die Branche ist für Lernfreudige wie gemacht, wenn man sich nicht von den Eigenheiten des Marktes abschrecken lässt.

Und wie ist es mit Vereinbarkeit, Lebensrealität, Durchhaltevermögen? Hand aufs Herz: Derivate verlangen – vor allem am Anfang – Herzblut, Durchhaltewillen und die Bereitschaft, gelegentlich um Mitternacht ein Excel-Problem zu lösen. Die Work-Life-Balance variiert zwischen moderat fordernd und nächtelanger Zahlenakrobatik, je nach Arbeitgeber und Bereich. Remote-Arbeit wird zwar häufiger, aber Vertrauen will erarbeitet werden. Tja, und die Sinnfrage? Kommt häufiger auf, als mancher denkt. Für viele ist das Entschlüsseln von Risiken, das Managen von Unsicherheiten und das Wissen, dass eigene Modelle vielleicht morgen schon Makulatur sind, ein echtes Highlight. Für andere ein ständiger Balanceakt, der stoische Gelassenheit verlangt. Mein Eindruck: Wer neugierig bleibt, mit Unsicherheit umgehen kann (und nicht alles für bare Münze nimmt), findet im Derivatebereich einen spannenden, oft unterschätzten Berufsraum – einer, in dem Zahlen nicht alles, aber ohne Zahlen eben gar nichts ist. Vielleicht kein Spaziergang, keine Rakete. Eher sowas wie ein Wandertag mit Karte im Nebel. Und echt selten langweilig.

Derivate Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Derivate Jobs in weiteren Städten

  • München
  • Hamburg
  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Hannover
  • Dortmund
  • Heidelberg
  • Leipzig
  • Ludwigsburg
  • Raunheim
  • Stuttgart
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus