Controlling Assistent Jobs

29 aktuelle Controlling Assistent Stellenangebote

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Kaufmännischer Sachbearbeiter Debitorenbuchhaltung – Forderungsmanagement & Controlling - Assistent / Fachkraft – Rechnungswesen, Steuerfachangestellter (m/w/d) o. ä.

primaholding GmbHBerlin

Die primaholding GmbH ist ein führender Partner im Energie- und Telekommunikationssektor. Unsere Tochtergesellschaften in der DACH-Region bieten umfassende Begleitung von der Planung bis zur nachhaltigen Betriebsführung. Wir bieten innovative Lösungen in Bereichen wie Buchhaltung, Finanzwesen und Büromanagement. Unsere Expertise erstreckt sich auf wichtige Kontrollfähigkeiten und überwachungsfähige Systeme, die Effizienz steigern. Dank moderner Ticketing-Systeme optimieren wir Prozesse und fördern eine sichere Koordination. Entdecken Sie spannende Karrierechancen und Gehaltsdaten auf Step Stone.de – richten Sie jetzt Ihren Jobagenten ein!
Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter Banksteuerung & Risikocontrolling (m/w/d) in Vollzeit (100%)

Kreissparkasse RavensburgRavensburg

In der Position als Sachbearbeiter für Banksteuerung und Risikocontrolling (m/w/d) erwarten Sie spannende Herausforderungen in der Bewertung von Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von Auswertungen mittels Software der Sparkassen Finanzgruppe sowie die Umsetzung regulatorischer Anforderungen. Zudem erstellen Sie Risikoanalysen und Risikoberichte für Entscheidungsträger. Abgeschlossenes bank- oder betriebswirtschaftliches Studium oder eine Ausbildung zur Bankkauffrau/mann sind Voraussetzungen für diese Position. Wünschenswert sind Kenntnisse im Risikocontrolling und Sicherer Umgang mit MS-Office. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere im Bankwesen!
Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter (m/w/d) für Finanzcontrolling und Haushaltsplanung

Germany Trade & InvestBerlin

Wir suchen einen engagierten Sachbearbeiter (m/w/d) für Finanzcontrolling und Haushaltsplanung an unserem Standort in Berlin oder Bonn. In dieser unbefristeten Vollzeitstelle übernehmen Sie Verantwortung für die Weiterentwicklung unseres Kostencontrollings. Sie gestalten ein präzises internes Berichtswesen und kooperieren eng mit internen und externen Partnern. Zudem beraten Sie Fachbereiche hinsichtlich Budgetplanung und Mittelauslastung. Ihre Expertise fließt in die jährliche Haushaltsaufstellung sowie die Einführung moderner Planungsinstrumente ein. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft des Finanzcontrollings!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter*in Haushaltsplanung, Controlling, Anlagenbuchhaltung

Stadt KarlsruheKarlsruhe

Die Stadtkämmerei Karlsruhe sucht eine*n Sachbearbeiter*in für Haushaltsplanung, Controlling und Anlagenbuchhaltung. Die Position ist befristet, mit der Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung in Voll- oder Teilzeit. Sie erhalten eine Vergütung bis E 11 TVöD. In unserem Team von 30 Fachkräften sind Sie für die zentralen Aufgaben der Haushalts- und Finanzsteuerung verantwortlich. Sie unterstützen die städtischen Dienststellen bei der Aufstellung und Überwachung der Teilhaushalte. Auch beraten Sie in haushaltsrechtlichen Fragen und sorgen für die Einhaltung der Budgets während des laufenden Haushaltsvollzugs.
Teilzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter*in Rechnungswesen und Controlling

Deutsche Rentenversicherung BundBerlin

Die Deutsche Rentenversicherung Bund ist der größte Rentenversicherungsträger in Deutschland und ein wichtiger Pfeiler der sozialen Sicherheit. Sie unterstützt rund 24,2 Millionen Versicherte und 10,8 Millionen Rentner während ihres gesamten Lebens. Von der Berufseinstiegsphase bis ins Rentenalter stehen sie an der Seite der Menschen. Wer einen Job in der Sozialversicherung sucht, findet spannende Stellenangebote und Karrierechancen. Besuchen Sie StepStone.de, um Ihren Traumjob zu finden und spannende Informationen zu Arbeitgebern zu entdecken. Informieren Sie sich über Gehälter und Karrieretipps, um Ihre beruflichen Ziele zu erreichen!
Vollzeit weitere Benefits
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Medizincontroller (m/w/d)

kbo-Donau-Altmühl-Kliniken GmbHIngolstadt

Verstärken Sie das Team der DAK15/2026 als Medizincontroller (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit an den Kbo-Donau-Altmühl-Kliniken in Ingolstadt. Sie übernehmen die fachliche und disziplinarische Leitung eines engagierten Teams von Kodierfachkräften. Ihre Aufgaben umfassen die Schulung und Unterstützung aller Berufsgruppen in der Dokumentation und Kodierung. Zudem führen Sie eigenständig Prüfverfahren durch und erstellen aussagekräftige Berichte sowie Statistiken. Unterstützen Sie aktiv bei Budgetverhandlungen mit Kostenträgern und entwickeln Sie Controlling-Instrumente für die Psychiatrie weiter. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der klinischen Dokumentation mit!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit kbo-Donau-Altmühl-Kliniken GmbH Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Medizincontroller (m/w/d)

kbo Donau-Altmühl-KlinikIngolstadt

Entdecken Sie Ihre Karrierechancen bei kbo-Donau-Altmühl-Kliniken. Ab dem 01.01.2026 bieten wir in Ingolstadt umfassende psychiatrische und psychosomatische Versorgung. Wir suchen engagierte Fachkräfte mit Zahlenaffinität und Lernbereitschaft. Kenntnisse in MS Excel und Wirtschaftsanalyse sind von Vorteil. Bewerben Sie sich jetzt auf Step Stone und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft in einer sicheren Umgebung! Für Gehaltsdaten und Karrieretipps besuchen Sie Step Stone.de und optimieren Sie Ihre Chancen auf den Traumjob.
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit kbo Donau-Altmühl-Klinik Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Wirtschaftsprüfungs- / Steuerberatungsassistent (m/w/d) Prüfungsleiter (m/w/d)

Kloppe & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsges. Steuerberatungsges.Kiel

Kloppe & Partner ist eine angesehene Steuerberatung- und Wirtschaftsprüfungskanzlei in Kiel mit rund 20 engagierten Experten. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung für mittelständische Unternehmen in Schleswig-Holstein. Aktuell suchen wir talentierte Prüfungsassistenten und Prüfungsleiter (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Ihre Aufgaben umfassen die Prüfung von Jahres- und Konzernabschlüssen sowie die Erstellung von Steuererklärungen. Zudem tragen Sie zu spannenden betriebswirtschaftlichen Projekten wie Unternehmensbewertungen und M&A Prozessen bei. Wenn Sie ein Wirtschaftsstudium mit Fokus auf Wirtschaftsprüfung oder Steuerwesen abgeschlossen haben oder kurz vor dem Abschluss stehen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Controlling Assistent wissen müssen

Controlling Assistent Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Controlling Assistent wissen müssen

Zwischen Zahlen, Zwängen und Zukunft – der Alltag als Controlling Assistent

Morgens der unverkennbare Geruch von Kaffee, dazu das leise Surren der Klimaanlage – in vielen Unternehmen beginnt der Tag für Controlling Assistent:innen genauso unspektakulär, wie er enden könnte. So könnte man meinen. Wer allerdings glaubt, dass die Arbeit hinter Zahlenreihen und Excel-Matrizen eintönig daherkommt, der hat das Wesentliche übersehen: Hier spielt sich ein kleiner Mikrokosmos aus Analysen, Schnittstellenarbeit und, nennen wir es ruhig, „Krisenprävention in Tabellenform“ ab. Das Tagesgeschäft besteht aus viel mehr als bloßem Zahlenjonglieren. Budgetprüfung, Berichtswesen, Forecasts, ad-hoc-Analysen. Von strategischen Überlegungen zu operativer Kleinarbeit in unter drei Minuten – das Tennis zwischen Abteilungen, mal Ernst, mal Ironie, und zwischendurch die Frage: Habe ich eigentlich nachgerechnet oder war das jetzt nur ein Bauchgefühl?


Karten mischen statt stur rechnen: Qualifikationen mit Feinschliff

Man stolpert nicht zufällig in den Beruf „Controlling Assistent“. Irgendjemand wirft einem vermutlich schon während der Fachausbildung oder im BWL-Studium ein paar Zahlen hinterher – mit dem gutgemeinten Ratschlag: „Rechnen kannst du ja eh, aber organisieren musst du lernen.“ Tatsächlich, das trifft den Kern. Ein bisschen Zahlengespür ist Grundvoraussetzung, aber darunter schlummert eine ganz andere Kunst: Kommunikationsgeschick. Denn die Brüder und Schwestern der Buchhaltung reden oft eine andere Sprache als das Vertriebsteam oder – noch delikater – die Geschäftsleitung. Gerade Einsteiger merken schnell: Die Excel-Formel ersetzt kein Gespräch, erst recht keine Diplomatie. Wer also den inneren Monk lebt, gerne die sprichwörtlichen Leichen im Finanzkeller findet, und dabei nicht aufgibt, wenn ausgerechnet zum Monatsende „plötzlich“ alle Daten fehlen – herzlichen Glückwunsch, Sie bringen das richtige Rüstzeug mit.


Gehalt zwischen Wunsch und Wirklichkeit – und der unvergessene Faktor Region

Und ja, dann das liebe Geld. Der Traumjob bringt zwar selten Spitzenverdienste, aber gänzlich am Hungertuch nagen muss hier niemand. Einstiegsgehälter rangieren – man höre und staune – oft zwischen „stabil“ und „verbesserungswürdig“, grob gesagt irgendwas zwischen 2.500 € und 3.200 € brutto monatlich. Später, mit etwas Sitzfleisch, landet man gelegentlich bei 3.500 € bis 4.000 €. Klingt solide, ist es aber sehr vom: Region – die unsichtbare Hand, die über das Gehaltsband zieht. In Süddeutschland winkt oft die Schokoladenseite, während man im Osten oder ländlicheren Regionen mit weniger klarkommen muss. Und dann – schon wieder so ein Nebenschauplatz – diese Branchenunterschiede: Wer beim Maschinenbauer sitzt, kann anders kalkulieren als in einem mittelgroßen Dienstleistungsunternehmen. Unfair? Vielleicht. Aber immerhin verhandlungsfähig, jedenfalls ein Stück weit.


Klimax oder Sackgasse? Karrierechancen, Weiterbildung und der schleichende Wandel

Vor einigen Jahren war der Gedanke: „Irgendwann leite ich das Controlling“ noch nicht mehr als eine mutige Ansage im Raucherzimmer. Heute sieht das etwas anders aus, zumindest theoretisch. Die Karrierewege sind klarer, Weiterbildungsmöglichkeiten zahlreicher als die Zahl der offenen Excel-Tabs am Monatsende. Wer sich nicht dauerhaft mit Assistenzaufgaben zufriedengeben möchte, kann mit Zertifikaten (Stichwort: Bilanzbuchhalter, Business Analyst), internen Schulungen oder einem berufsbegleitenden Studium nachlegen. Was viele unterschätzen: Der digitale Wandel – Big Data, KI, Automatisierung – krempelt auch den Alltag der Controlling Assistent:innen still und heimlich um. Plötzlich macht es einen Unterschied, ob ich pivotieren kann wie ein Basketballspieler oder beim ersten PowerBI-Report kapituliere. Wer sich auf Technik einlässt und Lust auf lebenslanges Lernen hat, stößt selten an eine echte Decke.


Arbeitsmarkt, Unsicherheiten und Work-Life-Balance – ein Spagat auf schwankendem Grund

Manche sagen, es gebe zu viele Absolvent:innen, die auf zu wenige Controlling-Assistenzstellen drängen. Andere Seiten der Medaille: In manchen Regionen suchen mittelständische Unternehmen händeringend nach jemandem, der den Zahlenwust lichtet – Hauptsache, verbindlich und verlässlich. Ich habe den Eindruck, dass sich Chancen und Hürden hier erstaunlich ungleich verteilen. Flexibilität kann ein Segen wie ein Fluch sein. Wer verhandlungsstark ist und bereit, mal ein paar Kilometer mehr zu schaukeln, findet doppelt so schnell eine passende Stelle. Und das mit der Work-Life-Balance? Ein zweischneidiges Schwert: Mal ist pünktlich um 17 Uhr Frei-Zeit, mal bringt die Monatsabschlusspanik das eigene Zeitgefühl zum Wanken. Gerade Berufseinsteiger:innen müssen da ihr Maß finden – und auch lernen, Grenzen zu setzen. Mein Tipp: Die eigene Resilienz nicht unterschätzen und ab und zu einen Schritt zurücktreten, wenn das Zahlenkarussell zu kreisen droht.


Weniger Glamour, mehr Relevanz – warum sich der Einstieg trotzdem lohnt

Und, Hand aufs Herz: Wer auf der Suche nach glitzernder Anerkennung und Rampenlicht ist, sollte vielleicht zur PR oder zum Vertrieb abbiegen. Im Controlling fliegen die Lorbeeren gewöhnlich anderen zu. Doch für alle, die lieber im Hintergrund an den Fäden ziehen, Prozesse steuern wollen und dabei den ganz normalen Wahnsinn eines mittelständischen Unternehmens schätzen – der Beruf kann genau das Richtige sein. Ein bisschen Erdung, dazu das Gefühl, für den Überblick zu sorgen, wenn im Rest des Betriebs erst das Chaos und dann der Monatsabschluss Einzug hält. Klingt vielleicht unspektakulär? Möglich. Aber Relevanz und Sichtbarkeit sind nicht immer dasselbe. Und manchmal findet man in den kleinen Verschiebungen von Soll und Ist einen Zauber, für den es sich zu bleiben lohnt. Oder jedenfalls morgens den Kaffee noch ein bisschen bewusster zu trinken.


Kurzbeschreibung Controlling Assistent

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Controlling Assistent

Man stolpert nicht zufällig in den Beruf „Controlling Assistent“. Irgendjemand wirft einem vermutlich schon während der Fachausbildung oder im BWL-Studium ein paar Zahlen hinterher – mit dem gutgemeinten Ratschlag: „Rechnen kannst du ja eh, aber organisieren musst du lernen.“ Tatsächlich, das trifft den Kern. Ein bisschen Zahlengespür ist Grundvoraussetzung, aber darunter schlummert eine ganz andere Kunst: Kommunikationsgeschick. Denn die Brüder und Schwestern der Buchhaltung reden oft eine andere Sprache als das Vertriebsteam oder – noch delikater – die Geschäftsleitung. Gerade Einsteiger merken schnell: Die Excel-Formel ersetzt kein Gespräch, erst recht keine Diplomatie. Wer also den inneren Monk lebt, gerne die sprichwörtlichen Leichen im Finanzkeller findet, und dabei nicht aufgibt, wenn ausgerechnet zum Monatsende „plötzlich“ alle Daten fehlen – herzlichen Glückwunsch, Sie bringen das richtige Rüstzeug mit.

Und ja, dann das liebe Geld. Der Traumjob bringt zwar selten Spitzenverdienste, aber gänzlich am Hungertuch nagen muss hier niemand. Einstiegsgehälter rangieren – man höre und staune – oft zwischen „stabil“ und „verbesserungswürdig“, grob gesagt irgendwas zwischen 2.500 € und 3.200 € brutto monatlich. Später, mit etwas Sitzfleisch, landet man gelegentlich bei 3.500 € bis 4.000 €. Klingt solide, ist es aber sehr vom: Region – die unsichtbare Hand, die über das Gehaltsband zieht. In Süddeutschland winkt oft die Schokoladenseite, während man im Osten oder ländlicheren Regionen mit weniger klarkommen muss. Und dann – schon wieder so ein Nebenschauplatz – diese Branchenunterschiede: Wer beim Maschinenbauer sitzt, kann anders kalkulieren als in einem mittelgroßen Dienstleistungsunternehmen. Unfair? Vielleicht. Aber immerhin verhandlungsfähig, jedenfalls ein Stück weit.

Vor einigen Jahren war der Gedanke: „Irgendwann leite ich das Controlling“ noch nicht mehr als eine mutige Ansage im Raucherzimmer. Heute sieht das etwas anders aus, zumindest theoretisch. Die Karrierewege sind klarer, Weiterbildungsmöglichkeiten zahlreicher als die Zahl der offenen Excel-Tabs am Monatsende. Wer sich nicht dauerhaft mit Assistenzaufgaben zufriedengeben möchte, kann mit Zertifikaten (Stichwort: Bilanzbuchhalter, Business Analyst), internen Schulungen oder einem berufsbegleitenden Studium nachlegen. Was viele unterschätzen: Der digitale Wandel – Big Data, KI, Automatisierung – krempelt auch den Alltag der Controlling Assistent:innen still und heimlich um. Plötzlich macht es einen Unterschied, ob ich pivotieren kann wie ein Basketballspieler oder beim ersten PowerBI-Report kapituliere. Wer sich auf Technik einlässt und Lust auf lebenslanges Lernen hat, stößt selten an eine echte Decke.

Manche sagen, es gebe zu viele Absolvent:innen, die auf zu wenige Controlling-Assistenzstellen drängen. Andere Seiten der Medaille: In manchen Regionen suchen mittelständische Unternehmen händeringend nach jemandem, der den Zahlenwust lichtet – Hauptsache, verbindlich und verlässlich. Ich habe den Eindruck, dass sich Chancen und Hürden hier erstaunlich ungleich verteilen. Flexibilität kann ein Segen wie ein Fluch sein. Wer verhandlungsstark ist und bereit, mal ein paar Kilometer mehr zu schaukeln, findet doppelt so schnell eine passende Stelle. Und das mit der Work-Life-Balance? Ein zweischneidiges Schwert: Mal ist pünktlich um 17 Uhr Frei-Zeit, mal bringt die Monatsabschlusspanik das eigene Zeitgefühl zum Wanken. Gerade Berufseinsteiger:innen müssen da ihr Maß finden – und auch lernen, Grenzen zu setzen. Mein Tipp: Die eigene Resilienz nicht unterschätzen und ab und zu einen Schritt zurücktreten, wenn das Zahlenkarussell zu kreisen droht.

Und, Hand aufs Herz: Wer auf der Suche nach glitzernder Anerkennung und Rampenlicht ist, sollte vielleicht zur PR oder zum Vertrieb abbiegen. Im Controlling fliegen die Lorbeeren gewöhnlich anderen zu. Doch für alle, die lieber im Hintergrund an den Fäden ziehen, Prozesse steuern wollen und dabei den ganz normalen Wahnsinn eines mittelständischen Unternehmens schätzen – der Beruf kann genau das Richtige sein. Ein bisschen Erdung, dazu das Gefühl, für den Überblick zu sorgen, wenn im Rest des Betriebs erst das Chaos und dann der Monatsabschluss Einzug hält. Klingt vielleicht unspektakulär? Möglich. Aber Relevanz und Sichtbarkeit sind nicht immer dasselbe. Und manchmal findet man in den kleinen Verschiebungen von Soll und Ist einen Zauber, für den es sich zu bleiben lohnt. Oder jedenfalls morgens den Kaffee noch ein bisschen bewusster zu trinken.

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