Bundesbank Jobs

274 aktuelle Bundesbank Stellenangebote

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Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (m/w/d) in der Geldbearbeitung (4 Stellen) - Deutsche Bundesbank

Deutsche BundesbankFreiburg Breisgau

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams in Freiburg als Mitarbeiter/in in der Geldbearbeitung (m/w/d). Wir suchen vier motivierte Mitarbeiter in Vollzeit (Teilzeit möglich) für eine befristete Anstellung von zwei Jahren. Ihre Aufgaben umfassen das Zählen und Prüfen von Banknoten sowie die Falschgelderkennung. Profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung nach TVöD und umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Genießen Sie eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre mit ergonomischen Arbeitsplätzen, 30 Urlaubstagen und einem kostenlosen Jobticket. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Küchenleitung Fine Dining (m/w/d) Repräsentationsgastronomie und Kita - Deutsche Bundesbank

Deutsche BundesbankFrankfurt

Sie suchen eine spannende Herausforderung als Küchenleitung im Bereich Fine Dining in Frankfurt am Main? In unserer Repräsentationsgastronomie arbeiten Sie unbefristet in Voll- oder Teilzeit und versorgen internationale Gäste sowie unseren Vorstand mit hochwertigen Menüs. Ihre Aufgaben umfassen die selbstständige Leitung der Küche, einschließlich Planung und Organisation aller Abläufe. Zudem sind Sie verantwortlich für die tägliche Speisenzubereitung im Betriebskindergarten. Bei uns setzen Sie Qualitätsstandards auf Sterneniveau und gestalten kreative Speisepläne. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Senior Bilanzbuchhalter / Finanzbuchhalter (m/w/d) IFRS / HGB

DKMS Group gGmbHTübingen

Wir suchen einen Senior Buchhalter (m/w/d) für unser Accounting Team in Tübingen – unbefristet und in Vollzeit. Ihre Hauptaufgaben umfassen die eigenverantwortliche Erstellung von Monatsabschlüssen und Quartalsberichten nach HGB und IFRS. Zudem übernehmen Sie komplexe Jahresabschlüsse und erstellen Umsatzsteuervoranmeldungen. Außerdem sind Sie für die Buchung aller Geschäftsvorfälle, insbesondere komplexer Natur, verantwortlich. Eine abgeschlossene Ausbildung zum Finanzbuchhalter oder Bilanzbuchhalter ist Voraussetzung. Wenn Sie Erfahrung in der Bilanzierung haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Corporate Benefit DKMS Group gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Stellvertretende Abteilungsleitung (m/w/d) Rechnungswesen und Controlling

Aero-Dienst GmbHNürnberg

Aero-Dienst ist seit über 65 Jahren Ihr vertrauenswürdiger Partner für professionelle Luftfahrtdienstleistungen. Wir bieten ein breites Spektrum an kundenorientierten, transparenten und fairen Leistungen. Entdecken Sie spannende Stellenangebote wie Stellvertretende Abteilungsleitung Rechnungswesen und Deputy Head Accounting. Unsere umfangreichen Komplettlösungen sind auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Profitieren Sie von einer Karriere im Rechnungswesen und Controlling, wo Mathe-Affinität und EDV-Kenntnisse gefragt sind. Besuchen Sie Step Stone für Ihre Traumjob-Suche und richten Sie Ihren Jobagenten ein!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Aero-Dienst GmbH Essenszuschuss Flexible Arbeitszeiten Jobrad Homeoffice Work-Life-Balance Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung: Beamtin/Beamter (m/w/d) für den mittleren Bankdienst in der Geldbearbeitung

Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung MünchenMünchen

Starte Deine Karriere als Beamtin oder Beamter im mittleren Bankdienst in der Geldbearbeitung! Die 21-monatige Ausbildung in München oder Regensburg bietet praxisnahe Einblicke in die Bargeldversorgung. Du zählst und verpackst Banknoten und Münzen, während Du modernste Technologien zur Falschgelderkennung bedienst. Zudem lernst Du verschiedene Filialen und die Hauptverwaltung in München kennen. Der theoretische Teil bereichert Deinen Wissenstand im Tagungszentrum in Eltville am Rhein. Bewirb Dich jetzt für die unbefristete Anstellung (Stellen-ID: 2026 0279 02) und sichere Dir einen Job mit Zukunft!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium (Bachelor of Science) (m/w/d) Zentralbankwesen / Central Banking

Hochschule der Deutschen BundesbankHachenburg

Starte deine Karriere im Duales Studium (Bachelor of Science) Zentralbankwesen an der renommierten Hochschule der Deutschen Bundesbank in Schloss Hachenburg. Es erwartet dich eine Kombination aus Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen, die bundesweit stattfinden. Deine Anstellung ist unbefristet und in Vollzeit, mit Einstellungsterminen am 1. Oktober 2026 und 1. April 2027. Du erhältst vertiefte Einblicke in Geldpolitik und Bankwesen und kannst dich gemäß deiner Interessen spezialisieren. Durch kleine Studiengruppen und direkten Kontakt zu erfahrenen Dozenten wird eine individuelle Betreuung sichergestellt. Nutze die Chance, wertvolle Praxiserfahrung in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern einer Zentralbank zu sammeln.
Unbefristeter Vertrag Aufstiegsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Beamtenanwärter*innen für den mittleren Bankdienst in der Geldbearbeitung

Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung BerlinBerlin Charlottenburg-Wilmersd

Starte Deine Karriere im mittleren Bankdienst mit einer 21-monatigen Ausbildung in der Geldbearbeitung! Ab dem 01.09.2026 bieten wir Dir eine unbefristete Anstellung (Stellen-ID: 2025 0832 02). In praxisorientierten Phasen lernst Du, Banknoten und Münzen zu zählen, zu verpacken und Auszahlungen vorzubereiten. Zudem bedienst Du moderne Systeme zur Falschgeldprüfung und sortierst Wertstoffe. Während Deiner Ausbildung besuchst Du unsere Filiale in Berlin, die Hauptverwaltung und die Zentrale in Frankfurt. Der theoretische Unterricht findet im Tagungszentrum in Eltville am Rhein mit anderen Auszubildenden statt. Bewerbe Dich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium (Bachelor of Science) (m/w/d) Zentralbankwesen / Central Banking

Deutsche Bundesbank HauptverwaltungFrankfurt

Starte deine Karriere mit einem dualen Studium im Zentralbankwesen (Bachelor of Science) an der Hochschule der Deutschen Bundesbank in Schloss Hachenburg. Dieses praxisnahe Studium kombiniert Theoriephasen an der Hochschule mit bundesweiten Praxisphasen in Vollzeit und unbefristeter Anstellung. Die Einstellungstermine sind der 1. April 2026 und der 1. Oktober 2026. Erlebe, wie Geldpolitik und Finanzwesen unter wirtschafts- und rechtswissenschaftlicher Perspektive vermittelt werden. Du studierst in kleinen Gruppen, sodass direkter Kontakt zu Dozenten besteht, die dich auch außerhalb der Vorlesungen unterstützen. Profitiere von einem wertvollen Einsatz in verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Zentralbank!
Unbefristeter Vertrag Aufstiegsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Spezialist (g.n.) im Meldewesen / Depotbank

V-Bank AGMünchen

In der V-Bank AG sind Sie als Spezialist im Meldewesen für aufsichtsrechtliche Meldungen unverzichtbar. Ihre Aufgaben umfassen die Erstellung und fachliche Betreuung regulatorischer Meldungen sowie die Sicherstellung einer hohen Datenqualität. Sie setzen Defects/Change Requests um und führen umfassende Fachtests sowie After-go-live Checks durch. Durch Optimierung der Arbeitsabläufe verbessern Sie die Effizienz der Meldeerstellung und bearbeiten relevante Überwachungshinweise. Ihre Analyse der regulatorischen Anforderungen ermöglicht die Ableitung relevanter Maßnahmen. Zudem tragen Sie zur Weiterentwicklung der Meldewesenprozesse bei, um aufsichtsrechtliche Neuerungen erfolgreich umzusetzen.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Head of Banking Law

N26 GmbHBerlin

N26 ist ein führendes Fintech mit Hauptsitz in Berlin und Büros in europäischen Städten wie Wien und Barcelona. Das Unternehmen beschäftigt ein vielfältiges Team von 1.500 Mitarbeitern aus über 80 Nationalitäten. Als Head of Banking Law sind Sie die zentrale rechtliche Instanz für deutsche und europäische Bankenregulierung. In dieser Schlüsselposition bieten Sie strategische Beratung für die Unternehmensführung und Geschäftseinheiten. Sie sind verantwortlich für die Überwachung von Rechtsstreitigkeiten, die Gestaltung skalierbarer Governance-Strategien und die Sicherstellung der Compliance. Diese Rolle ist entscheidend, um N26’s Wachstum in neuen Produkten und Märkten zu unterstützen.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Bundesbank wissen müssen

Bundesbank Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Bundesbank wissen müssen

Zwischen Aktenstapel und Algorithmus – Die Wirklichkeit des Berufslebens bei der Bundesbank

Wenn jemand beim Wort „Bundesbank“ ausschließlich an piekfeine Bankiers in Nadelstreifen denkt, kann ich mir die überraschten Gesichter schon vorstellen. Die Realität ist eine andere – und aus Sicht von Berufseinsteigerinnen, wechselwilligen Fachkräften oder ganz normalen Neugierigen wird’s da durchaus spannend, weil die Bundesbank weder ein gewöhnliches Kreditinstitut noch ein Büro voller Abstempel-Roboter ist. Sie ist, nüchtern betrachtet, der eiserne Kern unseres Geldsystems – gleichzeitig moderner Dienstleister, Datenverarbeiter und traditionsbewusster Fels inmitten wirtschaftlicher Brandung. Wer sich also für ihre Laufbahnen interessiert, sollte mit dem klassischen Bankenklischee lieber gleich aufräumen.
Und ja: Es gibt sie noch, die dicken Gesetzesbände mit Eselsohren am Rand. Aber daneben längst Datenanalysten, IT-Fachleute und Wirtschaftsjuristen, die von früheren Bundesbank-Nostalgikern vielleicht schon argwöhnisch beäugt werden. Von drinnen betrachtet ist das alles weniger steif, mehr Patchwork – Inland und Ausland, bit und byte, Paragraph und Prozentsatz. Klingt sperrig? Ist aber echtes Arbeitsleben, gar nicht so selten auch inspirierend.


Wer einsteigen will: Gesucht werden Generalisten – und Spezialisten mit Spürsinn

Die nüchternen Anforderungen? Klar gibt es die: ein guter Abschluss (oft verlangt: Wirtschaftswissenschaften, Jura, Informatik oder Mathe), analytische Klarheit, keine Angst vorm Paragrafendschungel – klingt erstmal brav, aber das kann ziemlich prickelnd werden. Das Spektrum der Jobs reicht von klassischer Bankenaufsicht über Statistik, Marktanalyse und Notenbankpolitik bis hin zu IT-Architektur und Cybersicherheit. Was viele nach außen unterschätzen: Gerade die Schnittstellenjobs sind Gold wert – also dort, wo Betriebswirtschaftler mit Programmierern und Juristen am selben Tisch hocken. Stell dir das etwa so vor: Vormittags beraten, ob ein neues Zahlungsverkehrsinstrument tragfähig ist, nachmittags tief in die Systeme wühlen, wo ein Bug verdächtig versteckt ist – das ist kein Bürokratie-Langweiler.
Natürlich ist eine Portion Abstraktionsvermögen Pflicht. Wer vor Zahlenkolonnen zurückschreckt oder Dokumente mit über hundert Seiten nie zu Ende liest, wird hier wenig Freude haben. Dennoch: Ein bisschen Nerdtum hilft – egal ob bekennender Technikfan oder Kalenderblatt-Bankier, entscheidend ist Neugier auf Zusammenhänge und Lust, am Puls von Wirtschaft und Geldpolitik zu bleiben. Wer stattdessen nur den schnellen Titel jagt, merkt irgendwann: Die Bundesbank ist kein Karrieresprungbrett für Leute auf Durchreise, sondern eher das Revier für strategisch Denkende – Perfektionisten und unauffällig-sachliche Überzeugungstäter. Ich meine das durchaus als Kompliment.


Gehalt: Kein Goldtopf am Ende des Regenbogens – aber solide und, sagen wir: würdevoll

Offen? Gut, dann reden wir über Zahlen. Das Thema Gehalt ist in der Finanzwelt ohnehin eine Baustelle für sich. In der Bundesbank bekommt niemand Millionärsschecks auf Knopfdruck; Spekulieren und Boni-Dreisatz gibt’s eher bei Investmenthäusern – und auch dort seltener als in Glanzprospekten behauptet. Die Bundesbank orientiert sich am Tarif öffentlicher Dienst, mit eigenen kleinen Extras. Für Einsteigerinnen im gehobenen Dienst bedeutet das: ordentliches Einstiegsgehalt, je nach Abschluss- und Tätigkeitsprofil aktuell meist im niedrigen bis mittleren 50er-Bereich (brutto, jährlich). Akademiker, die mit Erfahrung oder Spezialwissen einsteigen, landen oft eine Gehaltsstufe höher.
Natürlich gibt’s regionale Schattierungen – auch, weil der Arbeitsmarkt in Frankfurt anders tickt als in, sagen wir, Filialstandorten wie Hannover oder München. Aber entscheidender sind Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Wer sich durch Weiterbildungen oder Projekte unentbehrlich macht, klettert auf der Gehaltsleiter durchaus spürbar nach oben – wenn auch selten mit den Zahlen aus dem DAX-Manager-Ranking. Ich persönlich fand immer das Gesamtpaket entscheidend: solide Bezahlung, nahezu beamtenähnliche Sicherheit, faire Sozialleistung – das war mir im Zweifel mehr wert als schillernde Boni, für die man nachts den Puls der Börse fühlen muss. Aber – und das sage ich bewusst: Wer Abenteuer sucht, ist hier falsch. Wer Klarheit, Seriosität und einen langen Atem schätzt, der ist richtig.


Karrierewege: Entlang gut geplanter Trampelpfade – und mancher Abzweigung

Durch das riesige Spektrum an Tätigkeitsfeldern ist eines garantiert: Niemand bleibt auf ewig im selben Zimmerchen hängen. Karriereschritte laufen häufig nicht auf lineare Sprünge hinaus, sondern auf Projekte, Rotationen in andere Bereiche, manchmal auch ins Ausland – etwa zu europäischen Zentralbanken. Und: Weiterbildung ist nicht Pflichtübung, sondern Überlebensstrategie. Stichworte wie Digitalisierung, Cybersecurity oder neue Finanzinstrumente sind längst kein Tagestrend mehr, sondern Alltag. Wer auf der Stelle tritt, wird abgehängt – auch und gerade in den traditionsreichsten Altbau-Büros der Frankfurter Zentrale.
Spannend sind die Querwechsler, die – vielleicht nach ein paar Jahren in der Privatwirtschaft – gezielt ins sichere Fahrwasser wechseln. Was mir auffällt: Diejenigen, die bewusst auf Nachhaltigkeit oder Compliance setzen, finden häufiger einen Einstieg als ewig Suchende mit brokermäßigem Lebenslauf. Und manchmal sind es die leisen Tüftler, die den größten Sprung wagen – raus aus der Statistikabteilung, rein in ein internationales Projekt zum digitalen Euro. Ist das spektakulär? Vielleicht nicht von außen. Aber mittendrin fühlt sich das erstaunlich dynamisch an. Selbst kleine Revolutionen brauchen Leute, die still und beharrlich an Details schrauben.


Wider die grauen Klischees: Alltag mit Anspruch – und latenter Selbstironie

Ich gebe zu, die Außensicht wirkt manchmal dröge: Überweisungen, Bürokratie, Paragrafen, Dienstprüfungen, Sitzungen zwischen Topfpflanzen. Aber die Wirklichkeit ist abgründiger – und, mit etwas Selbstironie, auch erfüllender. Gerade wo gesellschaftspolitische Debatten über Nachhaltigkeit, Klimafinanzierung oder digitale Transaktionen laut werden, ist die Bundesbank mittendrin. Niemand entwickelt Payment-Prozesse am Reißbrett, ohne zu merken, dass im nächsten Moment ein Whistleblower zur Tür reinkommen könnte – spitz formuliert, aber ein Fünkchen Wahrheit steckt darin.
Was sich im Alltag zeigt: Ein hoher Anspruch an Sorgfalt, gerne mit einer Prise Skepsis. Aber auch: Lebensfreundlichkeit. Urlaubsanspruch, Gleitzeit, Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten – da wurde in den letzten Jahren viel bewegt, nicht selten mehr als bei so manchem hippen Fintech. Was bleibt: Der Alltag fordert ein feines Gespür fürs Detail, Geduld mit Systemen (ja, manchmal auch IT-Systemen mit später Erleuchtung …) und Gelassenheit. Wer Organisationstalent, Selbstreflexion und die nötige Portion Humor mitbringt, kann daraus einen Beruf für Jahrzehnte machen – und wird nicht so schnell von der nächsten Wirtschaftskrise fortgespült.


Worauf es am Ende ankommt – und was sich zu wissen lohnt

Und jetzt? Für alle, die überlegen, sich auf eine Stelle bei der Bundesbank zu bewerben oder sich dorthin zu verändern: Es lohnt sich, die eigenen Stärken ehrlich einzuschätzen. Systemverständnis ist wichtiger als Showtalent. Wer keine Angst vor Verantwortung, aber Respekt vor Routine hat und dabei den Wunsch nach – ich sage es ungern, weil es so abgegriffen klingt – Stabilität verspürt, kommt hier auf seine Kosten. Große Sprünge ohne Substanz werden hier jedoch zuverlässig ausgebremst. Aber für Menschen, die präzise arbeiten, Sachverhalte gerne hinterfragen und sich nie zu schade sind, auch mal eine Meinung kritisch zu vertreten – für die kann die Bundesbank Heimat sein.
Ob das pathosgeladen klingt? Mag sein. Aber nach Jahren im und rund ums System sage ich: Unterschätzt das nicht. Gerade jetzt, wo Digitalisierung und systemische Risiken alle Routinen aufmischen, sind fundierte Köpfe gefragt. Nicht Sprücheklopfer – sondern die, die auch dann noch eine Akte durcharbeiten, wenn längst Feierabend ist. Der Alltag ist kein Spaziergang, klar. Aber – und das finde ich unerwartet wichtig – manchmal bringt ein bisschen Trägheit im System mehr Sicherheit für viele, als hektische Innovationen je leisten könnten.


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