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37 aktuelle Broker Stellenangebote

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Teamleiter Wertpapierprodukte & Brokerage (m/w/d)

Deutsche Kreditbank AG (DKB)Berlin

Die Deutsche Kreditbank ist Ihr vertrauenswürdiger Partner für flexible Kredite. Wir unterstützen Sie bei der Finanzierung von Lebensnotwendigem wie Wohnungen und medizinischen Einrichtungen. Auch die heimische Landwirtschaft und erneuerbare Energien liegen uns am Herzen. Mit über 5 Millionen Privatkund*innen bieten wir innovative Lösungen wie Compliance und Aktienvermittlung. Entdecken Sie die Möglichkeiten, die unsere Kredite für Ihre Zukunft bieten. Besuchen Sie Step Stone.de, um Ihren Traumjob zu finden und mehr über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps zu erfahren!
Fahrtkosten-Zuschuss Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter im Brokerage (all genders)

BKS Bank AGWien

Profitieren Sie von attraktiven Essensbons für jeden Arbeitstag und einer betrieblichen Altersvorsorge mit Beiträgen in Ihre Pensionskasse – für eine sichere finanzielle Zukunft bei der BKS Bank.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Essenszuschuss Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Tech Analyst - Broker Signup Flows (m/w/d)

Deutsche Kreditbank AG (DKB)Berlin

Die Deutsche Kreditbank steht für individuelle Kredite, die Menschen in der Lebensgestaltung unterstützen. Ob für modernisierte Wohnungen, den Gesundheitssektor oder nachhaltige Energieprojekte – wir bieten flexible Finanzierungslösungen. Über 5 Millionen Privatkund*innen vertrauen unserer Expertise in der Kreditvergabe. Zusätzlich legen wir Wert auf moderne Prozesse und Methoden, die uns zu einem agilen Arbeitgeber machen. Entdecken Sie spannende Karrieremöglichkeiten und genießen Sie professionelle Unterstützung bei der Jobsuche. Besuchen Sie Step Stone für weitere Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps.
Fahrtkosten-Zuschuss Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Softwareentwickler Brokerage Applications (w/m/d)

TARGOBANK AGDuisburg

Suchen Sie einen abwechslungsreichen Job als Softwareentwickler für Brokerage Anwendungen (w/m/d)? In dieser Rolle arbeiten Sie selbstständig sowie im internationalen Team an spannenden IT-Projekten. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung innovativer Frontend-Lösungen im Microsoft.NET Umfeld mit C# oder Java. Zudem betreuen Sie Schnittstellen zu Backend-Systemen basierend auf IBM-Mainframe-Architekturen. Sie analysieren und optimieren Softwaresysteme im Wertpapierbereich und kooperieren eng mit Fachbereichen und IT-Teams. Voraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Informatik oder eine vergleichbare Qualifikation, um Ihre Expertise voll auszuschöpfen.
Vollzeit weitere Benefits
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Versicherungsexperte/-expertin & Inhouse Broker (m/w/d) - Industrie (Special Risks)

STRABAG VERSICHERUNGSVERMITTLUNG GMBHKöln, Voll Remote

Verstärken Sie unser Team als Versicherungsexpert*in oder Inhouse Broker (m/w/d) für Industrie-Special Risks (Job-ID: 561). Sie bringen ein relevantes Studium oder eine kaufmännische Ausbildung sowie Berufserfahrung im Versicherungsbereich mit, idealerweise im Construction/Engineering-Sektor. Ihre strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise kombiniert mit Teamfähigkeit und Lernbereitschaft sind uns wichtig. Sie betreuen selbstständig unsere Industrieversicherungen, beraten Baustellen und entwickeln Versicherungskonzepte. Verhandlungen und Vertragsmanagement gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Gute Englisch- und Deutschkenntnisse sowie MS Office-Kenntnisse runden Ihr Profil ab. Bewerben Sie sich jetzt!
Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Kantine Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Versicherungsexperte/-expertin & Inhouse Broker (m/w/d) - Industrie (Special Risks)

STRABAG VERSICHERUNGSVERMITTLUNG GMBHKöln

Wir suchen einen Inhouse Broker (m/w/d) zur Entwicklung innovativer Versicherungskonzepte und eigenverantwortlicher Verhandlung von Verträgen. Ihre Aufgaben umfassen die Mitwirkung an internationalen Projekten und das Bearbeiten von Schadenfällen. Ein abgeschlossenes Studium im Versicherungswesen, Bauingenieurwesen oder Jura ist erforderlich. Sie bringen relevante Berufserfahrung, idealerweise im Bereich Construction/Engineering, mit. Ihre strukturierte und selbstständige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit sind entscheidend. Gute Englisch- und Deutschkenntnisse runden Ihr Profil ab und eröffnen Ihnen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten.
Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Kantine Homeoffice Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Junior Broker Financial Lines, D&O, Rechtschutz (m/w/d)

Aon

Werde Junior Broker Financial Lines, D&O und Rechtsschutz (m/w/d) bei Aon! Aon ist ein führendes globales Beratungsunternehmen und bietet maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Risiko, Altersversorgung und Gesundheit an. Unser Team von 60.000 Experten in über 120 Ländern arbeitet eng mit Kunden zusammen, um individuelle, ganzheitliche Ansätze zu entwickeln. Mit umfassendem Wissen über Risiken und Chancen unterstützen wir Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen. Bei Aon steht der Schutz und die Verbesserung des Lebens von Menschen weltweit im Fokus. Schließe dich uns an und gestalte die Zukunft der Risikoberatung mit!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Junior Broker Gewerbe und Industrie (m/w/d)

Karl Köllner GmbH VersicherungsmaklerHamburg

Aon sucht einen Junior Broker für Gewerbe und Industrie (m/w/d), um die positive Entwicklung von Unternehmen weltweit zu fördern. Als führendes Beratungsunternehmen bieten wir umfassende Lösungen in Risikomanagement, Altersversorgung, Vergütung und Gesundheit. Unser Team verfügt über umfangreiches Wissen, um Risiken und Chancen individuell zu analysieren. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Mit 60.000 Mitarbeitenden in über 120 Ländern bieten wir optimale Unterstützung für bessere Entscheidungen. Werde Teil von Aon und gestalte die Zukunft des Risikomanagements aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Broker wissen müssen

Broker Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Broker wissen müssen

Zwischen Zahlen, Nerven und Netzwerk: Ein Streifzug durchs Broker-Handwerk

Broker. Klingt glatt, global, ein bisschen nach Wall Street – und hat doch so viel mehr Gesichter, als es das Klischee von Anzug, Telefon und hektisch gezücktem Kaffeebecher vermuten ließe. Wer als Berufseinsteiger oder Wechselwilliger mit dem Gedanken spielt, in diese Branche einzusteigen, ahnt oft wenig von der Bandbreite des Alltags, den Anforderungen – und den Fallstricken, die sich nicht immer offenbaren. Vielleicht ist das Faszinierende am Brokertum ja gerade seine permanente Gratwanderung: Zwischen nüchternem Zahlenhandeln und intuitivem Menschenlesen, zwischen digitalem Fortschritt und uraltem Bauchgefühl. Aber der Reihe nach – ein Blick unter die Oberfläche lohnt sich.


Was machen Broker eigentlich – und wie sieht der Alltag aus?

Reden wir Tacheles: Broker vermitteln Geschäfte. Meist sind es Wertpapiere, Rohstoffe, Immobilien oder Devisen, mal auf eigene, oft aber auf fremde Rechnung. Die Hauptakteure bewegen sich dabei zwischen den Welten: Sie bauen Kundennetzwerke auf, analysieren Märkte bis zum Erbrechen, jonglieren mit Datenströmen, die schneller fließen, als der Verstand manchmal hinterherkommt. Die Software-Schnittstelle ist ihr täglich Brot – und das persönliche Gespräch bleibt trotzdem unerlässlich. Die Vorstellung, ein Broker säße den ganzen Tag stumm vor blinkenden Bildschirmen, ist ungefähr so zutreffend wie die Behauptung, Banker trügen grundsätzlich Hosenträger. Es geht um Vertrauen und Tempo, aber auch um Sorgfalt, Fingerspitzengefühl und – das unterschätzen viele – schlichte Ausdauer.

Meiner Erfahrung nach, und das deckt sich mit so manchem Blick in offene Stellenanzeigen, landen die meisten Neueinsteiger in einer Mischung aus Kundenberatung, Marktrecherche und Verkaufsdruck. Das klingt nicht sexy, ist aber ehrlich – und lehrreich. Wer sich vor dem aktiven Kontakt mit Menschen gruselt, ist hier falsch. Und wer schwitzt, wenn die Kurse plötzlich Achterbahn fahren und ein Kunde 10 Mal am Tag anruft: Nun, willkommen in der Realität zwischen Hektik und Hochspannung.


Qualifikation: Reicht Talent oder braucht’s den Lebenslauf?

Tja, jetzt wird's spannend. Sicher, Zahlenaffinität und Kommunikationstalent sind das eine. Aber der klassische Weg führt – anders als vielfach angenommen – meistens über eine solide kaufmännische Ausbildung oder ein wirtschaftswissenschaftliches Studium. Es gibt nicht „den“ Brokerabschluss, und trotzdem verlangt die Branche oft einschlägige Qualifikationen, etwa geprüfter Finanzanlagenfachmann oder ähnliches. Wer den Turbo will, investiert in Fortbildungen, Lizenzen, Fachmodule. Und ja: Ohne bestenfalls fundiertes Englisch, digitale Grundfitness und ein bisschen Überblick über den internationalen Finanzmarkt hat man heute so viel Chancen wie ein Fisch auf dem Trockenen.

Viele unterschätzen, wie stark Soft Skills Karriere und Alltag prägen. Die Halbwertszeit trockener Marktkenntnisse schrumpft im digitalen Zeitalter exponentiell – ein belastbares Netzwerk, Verhandlungsgeschick, psychologische Intuition lassen sich dagegen so schnell nicht automatisieren. Ich wünschte manchmal, das würde schon in Informationsbroschüren stehen. Vielleicht würde es so manchen Blindflug verhindern.


Geld, Glanz, graue Realität: Wie steht’s ums Gehalt?

Wer glaubt, die Schecks landen im Broker-Alltag so nonchalant auf dem Tisch wie in bestimmten Hollywoodstreifen, irrt. Bei aller Faszination für Rendite gilt: Die Gehaltsspanne in der Branche ist so weit wie der Atlantik, und sie hängt an Faktoren, die man als Berufsanfänger gern unterschätzt. Einstiegsgehälter – reden wir Klartext – können in ländlichen Regionen im mittleren Bereich eines typischen kaufmännischen Berufs liegen, in Frankfurts oder Zürichs Bankentürmen hingegen das Zwei- bis Dreifache betragen.

Fixgehalt plus variable Bestandteile: Das Spiel mit Boni, Provisionen oder erfolgsbasierter Vergütung – es ist Alltag. Wer Nerven für schwankende Einkommen hat, kann hier tatsächlich mit Fleiß, Glück und Geschick enorme Sprünge machen. Ob das einen wach hält oder die Nächte raubt, ist Typsache. Ich kenne beides: Kollegen, die nach drei Jahren mit dem Porsche die Straße runterfahren. Andere, die – trotz Enthusiasmus – nach vier Jahren mit wenig mehr als Applaus das Büro verlassen haben. Region, Sparte und Spezialisierung machen den Unterschied: Wer sich etwa auf komplexe Finanzderivate oder hochpreisige Gewerbeimmobilien konzentriert, hat bessere Chancen als mit Standardfonds und Wohnimmobilien in strukturschwachen Gebieten. Aber, ganz ehrlich: Es bleibt immer eine Wette.


Karrierechancen, Weiterbildung – und wie lange hält der Nervenkitzel?

Der Markt sucht Leute. Nicht immer, aber immer wieder. Wer den Einstieg schafft, findet vielfältige Entwicklungspfade: Ob hochspezialisierter Nischen-Broker, Teamleiter, Analyseexperte oder Übergang ins Risk Management. Die Grenzen sind – abgesehen von der eigenen Belastbarkeit – erstaunlich offen, solange man bereit ist zu lernen, sich weiter zu qualifizieren und, das ist mein persönlicher Eindruck, nie aufhört, neugierig zu bleiben. Die Digitalisierung mischt das Spielfeld gerade ordentlich auf. Robo-Advisor, KI-Analysen, digitale Plattformen: Sie verdrängen klassische Routinen, schaffen aber auch neue Chancen für jene, die Technik als Hebel und nicht als Bedrohung begreifen.

Was vielen verborgen bleibt: Weiterbildung ist nicht Kür, sondern Pflicht. Wer die neuen Tools nicht versteht, wird abgehängt. Gleichzeitig steigt der Druck – auch psychisch. Ein Broker, der keine Stressresilienz hat, läuft Gefahr, auf der Strecke zu bleiben. Gespräche über Mental Health sind inzwischen in der Szene angekommen. Manche Firmen bieten Coachings, Supervision, flexible Arbeitsmodelle – aber nicht überall. Es ist eine Branche, die nicht immer verzeiht, aber oft belohnt, wer den Spagat zwischen Zugewandtheit und analytischer Schärfe aushält.


Work-Life-Balance, Wandel und die Frage: Ist das ein Beruf für mich?

Ein Punkt, der ehrlicherweise zu selten offen angesprochen wird: Die klassische „9-to-5“-Romantik ist im Brokerwesen Mangelware. Handelszeiten, internationale Kundschaft, ständige Erreichbarkeit – der Alltag kann je nach Sparte fordernd und unregelmäßig sein. Für manche ist das der Kick. Für andere ein Burnout-Ticket mit Ansage. Regional gibt’s Unterschiede: Während in städtischen Hotspots der Druck und die Geschwindigkeit besonders hoch sind, wird in manchen regionalen Häusern durchaus Wert auf Erholungszeiten gelegt. Dennoch: Wer rigide Freizeit braucht, sollte zweimal überlegen.

Was bleibt am Ende dieser ehrlichen Tour d’Horizon? Broker ist kein Beruf für Hasenfüße, wohl aber für Menschen mit Mut, Anpassungsfähigkeit und der Bereitschaft, sich permanent anzupassen. Technische Entwicklungen, gesellschaftliche Verschiebungen – etwa der Trend zu nachhaltigen Investments – bezahlen nicht selten mit einer steilen Lernkurve. Und ja: Das eigene Wertgefühl darf im Strudel aus Erfolg, Misserfolg, Tempo und Fremderwartung nicht verloren gehen.

Ob sich der Weg lohnt? Die Antwort ist eine persönliche. Ich habe beides gesehen: Leute, die mit Enthusiasmus und cleverem Networking eine beachtliche Karriere hinlegen. Und andere, die feststellen: Die Welt steht auch ohne tägliches Parkettgewitter noch. Wer sich selbst und seine Grenzen kennt – und Lust auf Tempo verspürt: Willkommen im Broker-Biotop.


Kurzbeschreibung Broker

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Broker

Reden wir Tacheles: Broker vermitteln Geschäfte. Meist sind es Wertpapiere, Rohstoffe, Immobilien oder Devisen, mal auf eigene, oft aber auf fremde Rechnung. Die Hauptakteure bewegen sich dabei zwischen den Welten: Sie bauen Kundennetzwerke auf, analysieren Märkte bis zum Erbrechen, jonglieren mit Datenströmen, die schneller fließen, als der Verstand manchmal hinterherkommt. Die Software-Schnittstelle ist ihr täglich Brot – und das persönliche Gespräch bleibt trotzdem unerlässlich. Die Vorstellung, ein Broker säße den ganzen Tag stumm vor blinkenden Bildschirmen, ist ungefähr so zutreffend wie die Behauptung, Banker trügen grundsätzlich Hosenträger. Es geht um Vertrauen und Tempo, aber auch um Sorgfalt, Fingerspitzengefühl und – das unterschätzen viele – schlichte Ausdauer.

Meiner Erfahrung nach, und das deckt sich mit so manchem Blick in offene Stellenanzeigen, landen die meisten Neueinsteiger in einer Mischung aus Kundenberatung, Marktrecherche und Verkaufsdruck. Das klingt nicht sexy, ist aber ehrlich – und lehrreich. Wer sich vor dem aktiven Kontakt mit Menschen gruselt, ist hier falsch. Und wer schwitzt, wenn die Kurse plötzlich Achterbahn fahren und ein Kunde 10 Mal am Tag anruft: Nun, willkommen in der Realität zwischen Hektik und Hochspannung.

Tja, jetzt wird's spannend. Sicher, Zahlenaffinität und Kommunikationstalent sind das eine. Aber der klassische Weg führt – anders als vielfach angenommen – meistens über eine solide kaufmännische Ausbildung oder ein wirtschaftswissenschaftliches Studium. Es gibt nicht „den“ Brokerabschluss, und trotzdem verlangt die Branche oft einschlägige Qualifikationen, etwa geprüfter Finanzanlagenfachmann oder ähnliches. Wer den Turbo will, investiert in Fortbildungen, Lizenzen, Fachmodule. Und ja: Ohne bestenfalls fundiertes Englisch, digitale Grundfitness und ein bisschen Überblick über den internationalen Finanzmarkt hat man heute so viel Chancen wie ein Fisch auf dem Trockenen.

Viele unterschätzen, wie stark Soft Skills Karriere und Alltag prägen. Die Halbwertszeit trockener Marktkenntnisse schrumpft im digitalen Zeitalter exponentiell – ein belastbares Netzwerk, Verhandlungsgeschick, psychologische Intuition lassen sich dagegen so schnell nicht automatisieren. Ich wünschte manchmal, das würde schon in Informationsbroschüren stehen. Vielleicht würde es so manchen Blindflug verhindern.

Wer glaubt, die Schecks landen im Broker-Alltag so nonchalant auf dem Tisch wie in bestimmten Hollywoodstreifen, irrt. Bei aller Faszination für Rendite gilt: Die Gehaltsspanne in der Branche ist so weit wie der Atlantik, und sie hängt an Faktoren, die man als Berufsanfänger gern unterschätzt. Einstiegsgehälter – reden wir Klartext – können in ländlichen Regionen im mittleren Bereich eines typischen kaufmännischen Berufs liegen, in Frankfurts oder Zürichs Bankentürmen hingegen das Zwei- bis Dreifache betragen.

Fixgehalt plus variable Bestandteile: Das Spiel mit Boni, Provisionen oder erfolgsbasierter Vergütung – es ist Alltag. Wer Nerven für schwankende Einkommen hat, kann hier tatsächlich mit Fleiß, Glück und Geschick enorme Sprünge machen. Ob das einen wach hält oder die Nächte raubt, ist Typsache. Ich kenne beides: Kollegen, die nach drei Jahren mit dem Porsche die Straße runterfahren. Andere, die – trotz Enthusiasmus – nach vier Jahren mit wenig mehr als Applaus das Büro verlassen haben. Region, Sparte und Spezialisierung machen den Unterschied: Wer sich etwa auf komplexe Finanzderivate oder hochpreisige Gewerbeimmobilien konzentriert, hat bessere Chancen als mit Standardfonds und Wohnimmobilien in strukturschwachen Gebieten. Aber, ganz ehrlich: Es bleibt immer eine Wette.

Der Markt sucht Leute. Nicht immer, aber immer wieder. Wer den Einstieg schafft, findet vielfältige Entwicklungspfade: Ob hochspezialisierter Nischen-Broker, Teamleiter, Analyseexperte oder Übergang ins Risk Management. Die Grenzen sind – abgesehen von der eigenen Belastbarkeit – erstaunlich offen, solange man bereit ist zu lernen, sich weiter zu qualifizieren und, das ist mein persönlicher Eindruck, nie aufhört, neugierig zu bleiben. Die Digitalisierung mischt das Spielfeld gerade ordentlich auf. Robo-Advisor, KI-Analysen, digitale Plattformen: Sie verdrängen klassische Routinen, schaffen aber auch neue Chancen für jene, die Technik als Hebel und nicht als Bedrohung begreifen.

Was vielen verborgen bleibt: Weiterbildung ist nicht Kür, sondern Pflicht. Wer die neuen Tools nicht versteht, wird abgehängt. Gleichzeitig steigt der Druck – auch psychisch. Ein Broker, der keine Stressresilienz hat, läuft Gefahr, auf der Strecke zu bleiben. Gespräche über Mental Health sind inzwischen in der Szene angekommen. Manche Firmen bieten Coachings, Supervision, flexible Arbeitsmodelle – aber nicht überall. Es ist eine Branche, die nicht immer verzeiht, aber oft belohnt, wer den Spagat zwischen Zugewandtheit und analytischer Schärfe aushält.

Ein Punkt, der ehrlicherweise zu selten offen angesprochen wird: Die klassische „9-to-5“-Romantik ist im Brokerwesen Mangelware. Handelszeiten, internationale Kundschaft, ständige Erreichbarkeit – der Alltag kann je nach Sparte fordernd und unregelmäßig sein. Für manche ist das der Kick. Für andere ein Burnout-Ticket mit Ansage. Regional gibt’s Unterschiede: Während in städtischen Hotspots der Druck und die Geschwindigkeit besonders hoch sind, wird in manchen regionalen Häusern durchaus Wert auf Erholungszeiten gelegt. Dennoch: Wer rigide Freizeit braucht, sollte zweimal überlegen.

Was bleibt am Ende dieser ehrlichen Tour d’Horizon? Broker ist kein Beruf für Hasenfüße, wohl aber für Menschen mit Mut, Anpassungsfähigkeit und der Bereitschaft, sich permanent anzupassen. Technische Entwicklungen, gesellschaftliche Verschiebungen – etwa der Trend zu nachhaltigen Investments – bezahlen nicht selten mit einer steilen Lernkurve. Und ja: Das eigene Wertgefühl darf im Strudel aus Erfolg, Misserfolg, Tempo und Fremderwartung nicht verloren gehen.

Ob sich der Weg lohnt? Die Antwort ist eine persönliche. Ich habe beides gesehen: Leute, die mit Enthusiasmus und cleverem Networking eine beachtliche Karriere hinlegen. Und andere, die feststellen: Die Welt steht auch ohne tägliches Parkettgewitter noch. Wer sich selbst und seine Grenzen kennt – und Lust auf Tempo verspürt: Willkommen im Broker-Biotop.

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