Mergers, Acquisitions Jobs

11 aktuelle Mergers, Acquisitions Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Steuerberater / Senior Manager für den Bereich Steuern / Tax Manager (m/w/d)

Fricke Finance & LegalInnsbruck

Werden Sie Teil eines wachsenden internationalen Industrieunternehmens mit Milliardenumsätzen! Wir suchen einen Senior Manager Steuern (m/w/d), um unsere erfolgreiche Finanzstrategie weiter voranzutreiben. Seien Sie entscheidend für unsere Zukunft!
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Steuerberater:in / Diplom-Finanzwirt:in (m/w/d)

STRABAG BRVZ GmbH & Co. KGKöln

Sie suchen eine spannende Herausforderung im internationalen Steuerrecht oder Mergers & Acquisitions? Wir bieten eine abwechslungsreiche Position für Steuerberater:innen oder Diplom-Finanzwirt:innen (m/w/d). Idealerweise besitzen Sie Erfahrung in diesen Bereichen, aber auch eine Bereitschaft zur Einarbeitung ist willkommen. Ihre lösungsorientierte Arbeitsweise und Kommunikationsfähigkeit zeichnen Sie aus, während Sie eng im Team arbeiten. Genießen Sie ein dynamisches Umfeld ohne den Druck traditioneller Kanzleien. Profitieren Sie von einer tollen Teamatmosphäre, in der die Optimierung und Digitalisierung von Prozessen gefördert wird.
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Manager (all genders) M&A Restructuring

DeloitteWien

Verdiene ein Jahresbruttogehalt ab € 70.000,- (Manager:in, All-In), abhängig von deiner Qualifikation und Erfahrung. Genieße zudem zahlreiche attraktive Zusatzleistungen und Benefits, die deine Karriere bereichern werden. Bewerbe dich jetzt!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Barrierefreiheit Vollzeit weitere Benefits
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(Senior) Manager:in M&A

Strabag AGWien

Genießen Sie unsere vielseitige Kantine mit schmackhaften Gerichten und profitieren Sie von einem attraktiven Essenszuschuss. Werden Sie Teil unseres Teams und fördern Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Kantine Homeoffice Gesundheitsprogramme Essenszuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Finance & Banking | Bachelor of Arts (B.A.)

FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützigeFrankfurt Main

Im Bachelor-Studiengang „Business Administration“ erwerben Studierende umfassendes Wissen in Finance und Banking. Der Lehrplan umfasst Marketing, Buchhaltung, Wirtschaftsrecht und mehr, was den Grundstock für zahlreiche Karrieren legt. Absolventen sind in der Lage, Markt- und Unternehmensanalysen zu erstellen und an Projekten wie Mergers & Acquisitions mitzuarbeiten. Zudem entwickeln sie Konzepte für die Vermögensverwaltung und führen Finanzanalysen im Corporate Finance durch. Sie unterstützen Banken und FinTechs bei Digitalisierungsprozessen und koordinieren die Zusammenarbeit zwischen Finanzinstituten. Voraussetzung für die Zulassung ist die allgemeine Hochschulreife oder eine gleichwertige Vorbildung.
Teilzeit weitere Benefits
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Steuerberater / Senior Manager für den Bereich Steuern / Tax Manager (m/w/d)

Fricke Finance & LegalInnsbruck

Wir suchen einen Senior Manager Steuern (m/w/d) für ein international erfolgreiches Industrieunternehmen mit beeindruckendem Wachstum und Milliardenumsätzen. In dieser Rolle übernehmen Sie eigenverantwortlich sämtliche steuerrechtlichen Fragestellungen, insbesondere für Österreich. Zu Ihren Hauptaufgaben zählen die Beratung bei Mergers & Acquisitions sowie die Begleitung steuerlicher Betriebsprüfungen. Auch in den Bereichen Tax Reporting und Tax Accounting bringen Sie Ihr Know-how ein und unterstützen die Konzerngesellschaften bei steuerlichen Angelegenheiten. Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre oder Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Steuern ist Voraussetzung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die steuerlichen Strategien eines globalen Players aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Steuerberater:in / Diplom-Finanzwirt:in (m/w/d) - Köln

STRABAG BRVZ GmbH & Co. KGKöln

Suchen Sie eine spannende Karriere als Steuerberater:in oder Diplom-Finanzwirt:in bei STRABAG BRVZ GmbH & Co. KG in Köln? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, an internationalen Steuerfragen und M&A-Projekten zu arbeiten, auch ohne umfangreiche Vorerfahrung. Sie profitieren von fachlicher Entwicklung und der Übernahme von Verantwortung. Wichtig sind ein erfolgreich abgeschlossenes Steuerberaterexamen oder Diplom-Finanzwirt:in-Abschluss und Erfahrung im internationalen Steuerrecht. Ihre Fähigkeit zur lösungsorientierten Arbeit und Teamfähigkeit schätzen wir besonders. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Steuerberatung!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Kundenberater / Akquisiteur (m/w/d)

AonMannheim, Mülheim Ruhr, Hamburg, Stuttgart, München, Frankfurt Main, Berlin

Wir suchen einen engagierten Kundenberater / Akquisiteur (m/w/d) für einen unserer bundesweiten Standorte. Aon setzt sich dafür ein, Entscheidungen zu treffen, die das Leben von Menschen weltweit verbessern. In dieser Rolle gestalten Sie aktiv die Altersvorsorge und bieten individuelle Lösungen in einem flexiblen Arbeitsumfeld. Bewerben Sie sich jetzt über unsere Original Stellenanzeige auf Step Stone.de! Nutzen Sie auch unseren Jobagenten, um Ihren Traumjob schnell zu finden. Entdecken Sie aktuelle Gehaltsdaten und Karrieretipps auf Step Stone.de für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Senior Berater/Manager (m/w/d) für die Transaktionsberatung M&A

CURACON GmbH WirtschaftsprüfungsgesellschaftHamburg, Münster, Ratingen, Berlin, Köln, Darmstadt, Freiburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg

Wir suchen einen Senior Berater/Manager (m/w/d) für die Transaktionsberatung im Bereich Merge & Acquisitions innerhalb der Healthcare-Branche. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Steuerung des gesamten Transaktionsprozesses, einschließlich Financial Due Diligences und Unternehmensbewertungen. Ein erfolgreich abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium und 4-6 Jahre relevante Berufserfahrung sind unerlässlich. Sie bringen Routine im Projektmanagement sowie erste Führungserfahrung mit. Ihre Zahlenaffinität und analytisches Denken zeichnen Sie aus. Freuen Sie sich auf ausgezeichnete Karriereperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten in einem dynamischen Team, das Engagement und Verantwortungsbewusstsein schätzt.
Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mergers, Acquisitions wissen müssen

Mergers, Acquisitions Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mergers, Acquisitions wissen müssen

Mergers & Acquisitions – zwischen Excel-Charts und Adrenalinrausch: Einblicke in einen fordernden Beruf

Wer zum ersten Mal einen Fuß in die Welt der Mergers & Acquisitions – also kurz M&A – setzt, merkt schnell: Hier ticken die Uhren anders. Über Nacht auf maximale Betriebstemperatur. Schönwetter-Leser, die lieber im Windschatten fahren, verschwinden hier rasch aus dem Rückspiegel. Wer mit dem Gedanken spielt, diesen steilen Karrierepfad zu beschreiten, sei gewarnt: Ein Spaziergang im Park ist dieser Job nicht. Aber langweilig? Sicher nicht. Und wie man sich – zwischen PowerPoint-Schlachten, Verhandlungsgeschick und einer Dosis Selbstzweifel – behauptet, ist eine Kunst für sich.
Manchmal habe ich mich gefragt, ob es M&A-Leuten im Büro schon mal zu ruhig wird. So viele Telefonate, Videocalls, Kurze-Mails mit 300 Wörtern – und wieder zurück zum Excel-Sheet. Die Aufgaben? Ein wilder Mix: Analysen von Jahresabschlüssen, Bewertung von Zielunternehmen, Kundenpräsentationen. Manche sagen, das sei wie Detektivarbeit in der Welt der Zahlen. Andere halten es für eine Mischung aus Hochleistungssport und Poker. Ehrlich gesagt – irgendwas dazwischen trifft es ganz gut.


Rein ins Getümmel: Pragmatische Anforderungen, echte Soft Skills

Die Theorie lernt man im Studium, die Praxis … tja, im Sprint auf der Zielgeraden. Wer denkt, tiefes Wirtschafts- oder Jurawissen reiche schon zum Durchstarten, hat die Dynamik unterschätzt. Praxis? Die sieht oft anders aus als in den schicken Recruiting-Broschüren. Permanent jongliert man zwischen Mandantenwünschen und kritischer Prüfung der eigenen Annahmen. Rasches Umschalten von Zahlenkolonnen zur knappen Einordnung im Meeting – ohne sich dabei zu verhaspeln. Manchmal fragt man sich, warum man sich das antut. Die Antwort: Genau das Unvorhersehbare macht es reizvoll.
Was tatsächlich zählt? Kommunikative Wucht. Widerstandsfähigkeit – besonders, wenn ein Closing in letzter Minute platzt. Und: eine Art gesunder Irrsinn, nachts um zwei noch neue Bewertungsmodelle zu testen, statt Feierabend zu machen. Wer sich zu fein ist, mal einen dicken Fehler offen zuzugeben, wird in M&A selten glücklich. Interessant: Gerade die sogenannten Soft Skills schlagen oft das beste Prädikatsexamen. Ein Fehler? Vielleicht. Oder schlicht ein realistischeres Bild dessen, was in dieser Branche zählt.


Vergütung: Traumgehälter und bittere Wahrheiten

Über Geld spricht man angeblich nicht – im M&A-Kosmos ist das gelogen. Wer zum ersten Mal ein Gehaltsangebot auf dem Tisch hat, schluckt dennoch: Die Spannen sind beachtlich. Einstiegsgehälter in internationalen Großkanzleien oder Investmentbanken bewegen sich nicht selten jenseits der 60.000 €-Marke. Es gibt, vor allem in Zürich, Frankfurt oder London, Fälle, bei denen auch sechsstellige Beträge im Startjahr drin sind – Boni, Überstundenpauschale und manchmal ein Firmen-Smartphone aus Chrom inklusive. Klingt nach Goldgräberstimmung. Ist aber nicht überall so. In kleineren M&A-Beratungen oder mittelständischen Kanzleien sieht das schon nüchterner aus. Hier kann man mit überdurchschnittlichem Verdienst rechnen – aber Luxuswagen als Einstiegsgeschenk? Wohl kaum.
Am Ende bleibt das Bild schief, wenn man den Preis vergisst. Wochen mit 70 bis 80 Arbeitsstunden sind kein Einzelfall. Wer hohe Gehaltsvorstellungen mit strikter Work-Life-Balance paart, erlebt meist eine recht abrupte Desillusionierung.


Arbeitsmarkt 2024: Konkurrenz, Nischen und regionales Gefälle

Hand aufs Herz: Der Markt ist härter, als es auf Karrieremessen verkauft wird. Der Großteil der Deals spielt sich in den Zentren ab – London, Zürich, Frankfurt, München (gefühlt in genau dieser Reihenfolge). Wer klassische M&A-Deals sucht, findet auf dem Land wenig. Trotzdem: Mit der Digitalisierung, neuen Regulierungswellen (schon mal was von ESG gehört?) und dem rasanten Trend zur Automatisierung werden zunehmend auch im Mittelstand Berater gebraucht. Diese Entwicklung bringt Chancen für Quereinsteiger, die agile Methoden, IT-Affinität oder spezifische Branchenkenntnisse im Gepäck haben. Der Wettbewerb? Noch immer gnadenlos. Aber es lohnt sich, das eigene Profil zu schärfen, statt wie alle anderen nur mit allgemeinem BWL-Studium und auswendig gelernten Case-Studies zu winken.
Apropos Nachfrage: Aktuell sieht man, dass der Fachkräftemangel an den Junior-Stellen angekommen ist. Was viele unterschätzen: Wer sich im Small- und Mid-Cap-Segment (also bei kleineren Deals) spezialisiert, statt nur die „Big-League“ im Visier zu haben, steht plötzlich mit weniger Konkurrenz da. Und ja, da gibt’s auch Gehalt – wenn auch, siehe oben, nicht immer den DAX-Standard.


Zwischen Lebenslauf-Politur und echter Passion: Bewerbungspraxis & Realitätsschock

Noch ein heißes Eisen: Der Einstieg. Praktika in „relevanten“ Branchen sind Pflicht (und zwar mehr als eins). Personaler filtern gnadenlos aus, wer keine Transaktionserfahrung, keine eigenen Modellierungen im Lebenslauf und keinen „Drive“ in den Antworten zeigt. Heißt konkret: Wer sich bewerben will, braucht Eigeninitiative. Und, mein persönlicher Tipp: Nicht zu glatt geputzte Unterlagen. Authentizität punktet oft mehr als das perfekte Harvard-Schema.
Das erste Jahr? Ein Prüfstand. Viele merken nach der Anfangseuphorie, wie systemisch das Auf und Ab zur Branche gehört. Deadlines, die auch mal ins Wochenende rüberrutschen. Erfolgserlebnisse, die nach fünf Minuten schon von der nächsten Hürde abgelöst werden. Aber auch Kollegen, die nachts um halb drei noch Kaffee kochen – solche Momente erleben nur die, die durchhalten.


Ausblick: M&A zwischen KI-Hype und Ethik-Fragen

Wer heute in den Beruf einsteigt, landet mitten im Umbruch. Algorithmen, Automatisierung, digitale Tools – es gibt längst Analysten, für die Python mehr als nur eine Schlange ist. Aber: KI ersetzt (noch?) keine Intuition, kein Bauchgefühl in der Verhandlungsführung. Die besten M&A-Leute, denen ich begegnet bin, verbinden digitales Fachwissen mit altmodischer Menschenkenntnis. Und ja, gelegentlich stellt sich die Frage: Wie viel kann und will man überhaupt beschleunigen?
Der gute alte Handschlag – ist in den allermeisten Fällen sowieso längst digitalisiert. Aber die Entscheidung, ob ein Deal wirklich zu Unternehmen und Menschen passt, kann (noch) kein Algorithmus treffen. Einen Sinn für ethische Grenzen und Verantwortung braucht es im Zeitalter von Regulierungen und Nachhaltigkeitsanforderungen mehr denn je.
Fazit, falls es einen geben muss: Wer M&A macht, lernt schnell, mit Ambivalenzen zu leben. Der Beruf ist ein Drahtseilakt zwischen Rausch und Ermüdung – mit ziemlich steilen Lernkurven. Wer seine Komfortzone sucht, wird sie schwer finden. Sinn? Das muss jede und jeder selbst beantworten. Ich wollte es jedenfalls wissen – und bin bis heute noch nicht ganz raus aus diesem seltsamen Sog.


Kurzbeschreibung Mergers, Acquisitions

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Mergers, Acquisitions

Die Theorie lernt man im Studium, die Praxis … tja, im Sprint auf der Zielgeraden. Wer denkt, tiefes Wirtschafts- oder Jurawissen reiche schon zum Durchstarten, hat die Dynamik unterschätzt. Praxis? Die sieht oft anders aus als in den schicken Recruiting-Broschüren. Permanent jongliert man zwischen Mandantenwünschen und kritischer Prüfung der eigenen Annahmen. Rasches Umschalten von Zahlenkolonnen zur knappen Einordnung im Meeting – ohne sich dabei zu verhaspeln. Manchmal fragt man sich, warum man sich das antut. Die Antwort: Genau das Unvorhersehbare macht es reizvoll.
Was tatsächlich zählt? Kommunikative Wucht. Widerstandsfähigkeit – besonders, wenn ein Closing in letzter Minute platzt. Und: eine Art gesunder Irrsinn, nachts um zwei noch neue Bewertungsmodelle zu testen, statt Feierabend zu machen. Wer sich zu fein ist, mal einen dicken Fehler offen zuzugeben, wird in M&A selten glücklich. Interessant: Gerade die sogenannten Soft Skills schlagen oft das beste Prädikatsexamen. Ein Fehler? Vielleicht. Oder schlicht ein realistischeres Bild dessen, was in dieser Branche zählt.

Über Geld spricht man angeblich nicht – im M&A-Kosmos ist das gelogen. Wer zum ersten Mal ein Gehaltsangebot auf dem Tisch hat, schluckt dennoch: Die Spannen sind beachtlich. Einstiegsgehälter in internationalen Großkanzleien oder Investmentbanken bewegen sich nicht selten jenseits der 60.000 €-Marke. Es gibt, vor allem in Zürich, Frankfurt oder London, Fälle, bei denen auch sechsstellige Beträge im Startjahr drin sind – Boni, Überstundenpauschale und manchmal ein Firmen-Smartphone aus Chrom inklusive. Klingt nach Goldgräberstimmung. Ist aber nicht überall so. In kleineren M&A-Beratungen oder mittelständischen Kanzleien sieht das schon nüchterner aus. Hier kann man mit überdurchschnittlichem Verdienst rechnen – aber Luxuswagen als Einstiegsgeschenk? Wohl kaum.
Am Ende bleibt das Bild schief, wenn man den Preis vergisst. Wochen mit 70 bis 80 Arbeitsstunden sind kein Einzelfall. Wer hohe Gehaltsvorstellungen mit strikter Work-Life-Balance paart, erlebt meist eine recht abrupte Desillusionierung.

Hand aufs Herz: Der Markt ist härter, als es auf Karrieremessen verkauft wird. Der Großteil der Deals spielt sich in den Zentren ab – London, Zürich, Frankfurt, München (gefühlt in genau dieser Reihenfolge). Wer klassische M&A-Deals sucht, findet auf dem Land wenig. Trotzdem: Mit der Digitalisierung, neuen Regulierungswellen (schon mal was von ESG gehört?) und dem rasanten Trend zur Automatisierung werden zunehmend auch im Mittelstand Berater gebraucht. Diese Entwicklung bringt Chancen für Quereinsteiger, die agile Methoden, IT-Affinität oder spezifische Branchenkenntnisse im Gepäck haben. Der Wettbewerb? Noch immer gnadenlos. Aber es lohnt sich, das eigene Profil zu schärfen, statt wie alle anderen nur mit allgemeinem BWL-Studium und auswendig gelernten Case-Studies zu winken.
Apropos Nachfrage: Aktuell sieht man, dass der Fachkräftemangel an den Junior-Stellen angekommen ist. Was viele unterschätzen: Wer sich im Small- und Mid-Cap-Segment (also bei kleineren Deals) spezialisiert, statt nur die „Big-League“ im Visier zu haben, steht plötzlich mit weniger Konkurrenz da. Und ja, da gibt’s auch Gehalt – wenn auch, siehe oben, nicht immer den DAX-Standard.

Noch ein heißes Eisen: Der Einstieg. Praktika in „relevanten“ Branchen sind Pflicht (und zwar mehr als eins). Personaler filtern gnadenlos aus, wer keine Transaktionserfahrung, keine eigenen Modellierungen im Lebenslauf und keinen „Drive“ in den Antworten zeigt. Heißt konkret: Wer sich bewerben will, braucht Eigeninitiative. Und, mein persönlicher Tipp: Nicht zu glatt geputzte Unterlagen. Authentizität punktet oft mehr als das perfekte Harvard-Schema.
Das erste Jahr? Ein Prüfstand. Viele merken nach der Anfangseuphorie, wie systemisch das Auf und Ab zur Branche gehört. Deadlines, die auch mal ins Wochenende rüberrutschen. Erfolgserlebnisse, die nach fünf Minuten schon von der nächsten Hürde abgelöst werden. Aber auch Kollegen, die nachts um halb drei noch Kaffee kochen – solche Momente erleben nur die, die durchhalten.

Wer heute in den Beruf einsteigt, landet mitten im Umbruch. Algorithmen, Automatisierung, digitale Tools – es gibt längst Analysten, für die Python mehr als nur eine Schlange ist. Aber: KI ersetzt (noch?) keine Intuition, kein Bauchgefühl in der Verhandlungsführung. Die besten M&A-Leute, denen ich begegnet bin, verbinden digitales Fachwissen mit altmodischer Menschenkenntnis. Und ja, gelegentlich stellt sich die Frage: Wie viel kann und will man überhaupt beschleunigen?
Der gute alte Handschlag – ist in den allermeisten Fällen sowieso längst digitalisiert. Aber die Entscheidung, ob ein Deal wirklich zu Unternehmen und Menschen passt, kann (noch) kein Algorithmus treffen. Einen Sinn für ethische Grenzen und Verantwortung braucht es im Zeitalter von Regulierungen und Nachhaltigkeitsanforderungen mehr denn je.
Fazit, falls es einen geben muss: Wer M&A macht, lernt schnell, mit Ambivalenzen zu leben. Der Beruf ist ein Drahtseilakt zwischen Rausch und Ermüdung – mit ziemlich steilen Lernkurven. Wer seine Komfortzone sucht, wird sie schwer finden. Sinn? Das muss jede und jeder selbst beantworten. Ich wollte es jedenfalls wissen – und bin bis heute noch nicht ganz raus aus diesem seltsamen Sog.

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