Wirtschaftsinformatiker Jobs

98 aktuelle Wirtschaftsinformatiker Stellenangebote

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Product Owner Webshop Search / Mathematiker / Wirtschaftsinformatiker / Betriebswirt (m/w/d)

RSU GmbHUlm

Als Product Owner Webshop Search übernimmst du eine Schlüsselrolle in der Optimierung der Such- und Filterfunktionen unserer Webshops rsu.de und tyresystem.de. Dein Schwerpunkt liegt auf dem B2B-Segment, wo du dafür sorgst, dass Kunden effizient die besten Reifen, Felgen und Kfz-Teile finden. Dabei bringst du dein Nutzerverständnis und analytisches Denken ein, um den wirtschaftlichen Mehrwert zu steigern. Du bist keine Schnittstelle, sondern eine Macher-Persönlichkeit, die aktiv Veränderungen fördert. Gemeinsam mit unserem Team von über 230 Mitarbeitenden arbeitest du an der kontinuierlichen Verbesserung unseres Produkts. Gestalte mit uns die Zukunft des E-Commerce in der Automobilbranche!
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Wirtschaftsinformatiker als Consultant SAP - Umsetzung & Beratung (m/w/d)

ISR Information Products AGBraunschweig

Wachse mit unseren Experten in Business Intelligence, Planung, Advanced Analytics und Data Science. Wir beraten deutsch- und englischsprachige Kunden auf höchstem Niveau und kombinieren Beratungskompetenz mit technischer Expertise. Unsere maßgeschneiderten Lösungen basieren auf SAP- und Non-SAP-Software sowie hybriden Cloud-Architekturen. Als SAP Silber Partner profitieren unsere Kunden von wertvollen Kontakten und Ressourcen. Bei uns erwartet dich ein spannendes Arbeitsumfeld, das technisches Verständnis und Beratung vereint. Wenn du Interesse an abwechslungsreichen Projekten hast, dann ist unser Team der perfekte Ort für deine berufliche Entwicklung!
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Wirtschaftsinformatiker als Consultant SAP - Umsetzung & Beratung (m/w/d)

ISR Information Products AGHamburg

Wachsen Sie mit uns und entdecken Sie die Welt der Business Intelligence, Advanced Analytics und Data Science. Unsere Expert:innen beraten Sie individuell, in Deutsch und Englisch, zu Ihren Herausforderungen. Wir kombinieren Beratungskompetenz mit technischer Expertise, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Dabei nutzen wir sowohl SAP- als auch Non-SAP-Software sowie hybride Cloud-Architekturen. Als SAP Silber Partner profitieren Sie von unserem direkten Zugang zu wertvollen Ressourcen. Tauchen Sie ein in ein dynamisches Arbeitsumfeld, das fachliches Wissen und technische Umsetzung in spannenden Kundenprojekten vereint!
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Wirtschaftsinformatiker als IT Analyst Zahlungssysteme / Softwareentwicklung (w/m/d)

Aareal Bank AGWiesbaden

Du bist ein gefragter Experte für Fachkonzepte und Geschäftsprozessanalyse. Deine technische Ausbildung als IT-Kaufmann, Bankkaufmann oder Fachinformatiker bilden eine solide Grundlage. Ein erfolgreiches Studium in Wirtschaftswissenschaften oder Informatik ist von Vorteil. Mit deiner mehrjährigen Erfahrung in der bankbezogenen Softwareentwicklung unterstützt du Fach- und Schnittstellentests professionell. Besonders beeindruckend sind deine Kenntnisse in SEPA und Instant Payments. Du beherrschst Anforderungsanalysen und Modellierungen, um anspruchsvolle Projekte erfolgreich umzusetzen.
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Wirtschaftsingenieurin / Ingenieurin Elektrotechnik / Informatikerin / Betriebswirtin als Bid Manage

Scheidt & Bachmann Fare Collection Systems GmbHMönchengladbach

Aufgaben: Bearbeitung internationaler Ausschreibungen und Kundenanfragen; Steuerung des Bid-Prozesses von der Anfrage bis zur fristgerechten Angebotsabgabe; Prüfung der Ausschreibungsunterlagen und Koordination der Fachbereiche. Qualifikation: Erfahrung im Bid Management. Unternehmen: Tochtergesellschaft Scheidt & Bachmann Fare Collection Systems GmbH am Standort Mönchengladbach.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Homeoffice Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Projektmanager - (Wirtschafts)Informatiker, (Wirtschafts)Ingenieur - Energiewirtschaft, Betriebswirt - BWL, Wirtschaft, Business Management, Unternehmensführung (m/w/d)

Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KGOffenburg

Qualifikation: Erfolgreich abgeschlossenes Studium der Energiewirtschaft, des Wirtschaftsingenieurwesens, Business Managements, Business Administration, der Informationstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung; alternativ vergleichbare Qualifikation mit entsprechender Berufserfahrung im Projekt- oder Prozessmanagement. Mehrjährige Erfahrung im Management komplexer Digitalisierungs-, Transformations- oder Softwareeinführungsprojekte, ausgeprägte Methodenkompetenz und Zertifizierung nach IPMA/GPM, PRINCE2 oder vergleichbar. Idealerweise Erfahrungen im Umfeld Workforce Management, Field Service Management, mobile Workforce, Ressourcenplanung oder vergleichbarer Steuerungs- und Dispositionslösungen. Sicheres Auftreten gegenüber Management, Fachbereichen, Projektgremien und externen Partnern; sehr gute Kenntnisse der Microsoft-365-Produkte, insbesondere Teams, Excel und PowerPoint, sowie gängiger PM-Tools wie MS Projekt/Planner und Outlook.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Informatiker/-in als Teamleitung Betriebswirtschaftliche Anwendungen (SAP) (w/m/d)

Universitätsklinikum TübingenTübingen

Gehalt: TV UK i. d. R. E13². Aufgaben: Stabiler und leistungsfähiger Betrieb des ERP-Systems auf SAP S/4HANA, Anforderungsmanagement, Koordination der Anwendungsentwicklung und Führung eines Teams von 12 Mitarbeitenden; modulübergreifende Optimierung der SAP-Landschaft. Qualifikation: Abgeschlossenes Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder vergleichbarer Fachrichtung bzw. IT-Fachausbildung mit einschlägiger Berufserfahrung. Bedingungen: Vollzeit (100 %), unbefristet, Arbeitsbeginn 01.02.2027.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Projektmanager - (Wirtschafts)Informatiker, (Wirtschafts)Ingenieur - Energiewirtschaft, Betriebswirt - BWL, Wirtschaft, Business Management, Unternehmensführung (m/w/d)

Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KGBohlsbach

Aufgaben: Einführung und Umsetzung einer Workforce-Management-Lösung; Projekte planen, steuern und realisieren, Ziele, Zeitpläne, Budgets und Qualitätsstandards überblicken sowie Statusberichte erstellen und Stakeholder informieren. Qualifikation: Studium der Energiewirtschaft, des Wirtschaftsingenieurwesens, Business Management, Business Administration, Informationstechnik oder vergleichbarer Fachrichtung; alternativ vergleichbare Qualifikation mit Berufserfahrung im Projekt- oder Prozessmanagement. Mehrjährige Erfahrung mit komplexen Digitalisierungs-, Transformations- oder Softwareeinführungsprojekten, Methodenkompetenz und Zertifizierung nach IPMA/GPM, PRINCE2 oder vergleichbar. Bedingungen: Unbefristet, Vollzeit, Offenburg. Unternehmen: E-Werk Netze GmbH & Co. KG managt das Stromverteilnetz der Region Mittelbaden für rund 400.000 Einwohner auf ca. 2.000 km².
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Wirtschaftsingenieurin / Ingenieurin Elektrotechnik / Informatikerin / Betriebswirtin als Bid Manager (m/w/d)

Scheidt & Bachmann Fare Collection Systems GmbHMönchengladbach

Gehalt: 65.000–70.000 EUR. Bedingungen: Vollzeit, unbefristet, ab sofort; Mönchengladbach bei Düsseldorf. Unternehmen: Scheidt & Bachmann ist ein Familienunternehmen, das seit über 150 Jahren Systeme und Lösungen für die Mobilitätsinfrastruktur entwickelt; der Geschäftsbereich Systeme für Fahrgeldmanagement ist führender Anbieter von Systemlösungen für den öffentlichen Personenverkehr.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Homeoffice Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Wirtschaftsinformatikerin als Operations Engineer - IT Betrieb & Service Management (w/m/d) - NEU!

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Als Teil der Domänen Grid Monitoring und Network Operations spiele ich eine Schlüsselrolle bei 50Hertz für die sichere Systemführung und die Energiewende. Meine Verantwortung erstreckt sich über den gesamten ITIL-Service-Lifecycle, inklusive Incident- und Problem-Management. Ich gewährleiste den operativen Betrieb und die Wartung von geschäftskritischen Systemen, während ich die Einhaltung von Service Level Agreements sicherstelle. Zudem übernehme ich die Analyse und Behebung von Störungen sowie Root-Cause-Analysen. Durch enge Zusammenarbeit mit verschiedenen IT-Teams, stelle ich sicher, dass Deployments und Updates reibungslos verlaufen. Diese Expertise ermöglicht es, die Effizienz und Sicherheit unserer Netzüberwachungsanwendungen zu maximieren.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Wirtschaftsinformatiker wissen müssen

Wirtschaftsinformatiker Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Wirtschaftsinformatiker wissen müssen

Zwischen Tabellen, Träumen und Trivialitäten – Der verschlungene Pfad der Wirtschaftsinformatiker

Was haben Datenbanken und Kaffeemaschinen gemeinsam? Beide halten das Büro am Laufen, aber nur bei ersteren erwartet man, dass sie komplexe Geschäftsmodelle abbilden. Wirtschaftsinformatiker – die Leute, die auf den ersten Blick alles und auf den zweiten erstaunlich wenig mit „klassischer IT“ zu tun haben sollen. Eine Berufsgruppe, für die sich Schubladen trotz aller Einordnungsversuche oft zu eng anfühlen. Wie sieht der Alltag da wirklich aus? Und warum geraten Berufseinsteiger oder Kandidaten mit Wechselambitionen gerade in diesem Feld so leicht zwischen die Stühle? Selbsterfahrung inklusive – der Versuch, das Bild zu entwirren.


Die quadratur des Prozesskreises: Aufgaben, Alltag, Eigenheiten

Wer erwartet, als Wirtschaftsinformatiker tagein, tagaus nur Codezeilen in den Monitor zu hämmern oder mit Zahlenakrobatik im Excel-Nirwana zu versinken, wird enttäuscht – oder positiv überrascht, je nach Geschmack. Klassischer Alltag? Den gibt es so nicht. Einmal sollte ich, zwischen zwei Meetings, den Geschäftsprozess eines mittelständischen Maschinenbauers optimieren und dabei erläutern, warum ein komplexes ERP-System keine Kaffeevollautomaten bestellt. An einem anderen Tag sitzt man mit Marketing und IT am Tisch, versucht, widersprüchliche Anforderungen zu übersetzen: Die einen wollen alles so wie immer, die anderen träumen von disruptiven Cloud-Lösungen – und alle reden scheinbar dieselbe Sprache. Nur: Die Semantik ist eine andere.

Das Spannungsfeld ist Programm. Wirtschaftliche Ziele und technische Möglichkeiten tanzen miteinander, oft, ehrlich gesagt, nicht im Takt. Und dann? Vermitteln, aushandeln, Kompromisse schnitzen, die tatsächlich halten – unter Zeitdruck, mit Sorgfalt und ein bisschen Pragmatismus. Wer die reine Lehre der Prozessmodellierung sucht, wird irgendwann zu Recht zynisch. Ich sage nur: Die Wirklichkeit hat eine eigene Logik.


Wege ins Labyrinth: Qualifikation und die Krux mit den „Skills“

Der Einstieg ins Feld wirkt oft wie eine Mischung aus gezielter Weiterbildung, gut getarnter Improvisation und biografischer Zufallstreffer. Die üblichen Schlagworte – Digitalisierung, Transformation, Datengetriebene Geschäftsmodelle – locken viele an. Aber: Nicht jeder, der Informatik und BWL irgendwann nebeneinander in der Kursliste hatte, landet automatisch in der Wirtschaftsinformatik. Was zählt? Geduld. Systemisches Denken. Und eine gewisse Schmerzresistenz, wenn Prozesse in der Praxis selten so rund laufen wie in den Vorlesungen. Persönlich habe ich mehr über Konfliktmanagement als über Schnittstellenstandards gelernt, obwohl letzteres in der Theorie immer vordergründig war.

Praxisrelevant wird es dort, wo sich Theorie und Wirklichkeit aneinander reiben: Fachbegriffe prasseln, Use-Cases mutieren in letzter Minute, Budgetvorgaben setzen überraschend enge Leitplanken. Wer sich mit Skripten wohlfühlt, aber bei Präsentationen die Luft anhält – oder umgekehrt – merkt rasch: Im Feld braucht man eine breite Klaviatur, und manchmal klingt sie nicht besonders harmonisch. Die Basics: Technik (ja), Prozesse (unbedingt), Kommunikation (unterschätzt!).


Geld ist nicht alles? Doch, manchmal schon – Verdienstaussichten und regionale Kuriositäten

Es gibt Berufe, bei denen „Marktwert“ und Realität auseinanderdriften wie die Serveruhr bei fehlender Synchronisation. Wirtschaftsinformatiker sind da mittendrin: Je nach Branche, Unternehmensgröße und Region schwingen die Gehälter mehr als manche Aktienkurse. Im Ballungsraum, mit Fokus auf Finanzwirtschaft oder High-Tech-Industrie, können Einsteiger durchaus ansehnliche Gehälter erreichen – oft im Bereich, wo andere erst nach Jahren der Sisyphosarbeit anklopfen. Aber: Wer in ländlichen Gegenden oder klassischen Mittelstandsbranchen startet, landet schnell auf einer Gehaltsrampe, die recht konservativ gebaut ist. Da ist noch niemand reich geworden, bloß weil er einen Prozess digitalisiert hat.

Erfahrung zählt – aber nicht immer in Euro und Cent. Firmen schätzen hybride Fähigkeiten, aber Tarifstrukturen und lokale Knappheiten machen die Unterschiede. Manchmal fragt man sich, ob die berühmten „weichen Faktoren“ (soziale Kompetenz, Anpassungsfähigkeit) nicht doch mehr bringen als das schönste Zertifikat. Jedenfalls gibt es wenig Garantien, viel Verhandlungsspielraum und oft die Notwendigkeit, bei den eigenen Gehaltsvorstellungen kreativ zu werden – und hartnäckig ohnehin.


Lücken, Chancen, Sackgassen – Karriereleitern zwischen Automatisierung und Fachkräftemangel

Es ist paradox: Überall wird der Bedarf an Wirtschaftsinformatikern beschrien wie ein drohender IT-Ausfall – und doch begegnen einem, gerade am Anfang oder beim Wechsel, Hürden wie aus einem schlechten Computerspiel. Mal fehlen passende Junior-Positionen, mal suchen Unternehmen eigentlich erfahrene Projektmanager mit Nebenschwerpunkt IT-Architektur, getarnt als „Einsteigerstelle“. Und dann die KI-Welle: Plötzlich wird automatisch generiert, was früher mühsam modelliert wurde – was bleibt da noch als menschliche Domäne?

Tatsächlich öffnen sich neue Türen: Wer bereit ist, sich regelmäßig neu zu erfinden und fachliche Blasen zu verlassen, findet Nischen – sei es als Datenanalyst im Nachhaltigkeitsumfeld, als Produktverantwortlicher in der E-Health-Branche oder als Berater zwischen Tech und Rentabilität. Die Option, ins Ausland zu gehen, wird dabei immer handfester: Viele Unternehmen, gerade im deutschsprachigen Raum, klagen über chronischen Nachwuchsmangel und steigern ihr Angebot nicht nur in Zahlen, sondern auch durch flexiblere Arbeitsformen.

Allerdings: Die Vorstellung, dass KI und Automatisierung alles übernehmen, ist (noch?) ein Märchen. Prozesse ändern sich, aber nicht jede Aufgabenstellung lässt sich wegdigitalisieren. „Hands-on“ zählt. Wer Projekte steuern, Teams moderieren und zwischen den Zeilen lesen kann, ist auf Jahre gefragt – sofern man mit einem gewissen Chaosfaktor leben kann.


Eigenleben zwischen Sinnsuche, Überstunden und echtem Impact

„Work-Life-Balance“– ein Wort, das in Stellenausschreibungen lauter blinkt als jede Benachrichtigung im Ticketsystem. Und dann, in der Praxis? Muss man Glück haben. Projektspitzen, nervöse Rollouts, ewige Änderungswünsche im Management: Die Taktung kann hoch sein, das Frustpotenzial leider auch. Aber: Es gibt Momente – etwa, wenn ein fehlerhafter Prozess mit einem beherzten Eingriff „gerettet“ wird oder ein Projekt endlich live geht – da fühlt sich alles ziemlich befriedigend an.

Langfristig gilt: Wer Wert auf Eigenständigkeit legt und keine Furcht vor Ambivalenzen hat, kann sich die Arbeit gestalten – freiberuflich, hybrid, als Teil eines kleinen Entwicklungsteams oder im Konzernapparat (wobei dort die Uhr oft langsamer läuft, der Papierstapel aber ebenso wächst wie der Organisationsaufwand).

Sinnsuche? Eher ein Nebenprodukt als das Hauptgericht. Aber die Möglichkeit, Prozesse wirklich zu verändern, ist gegeben. Jedenfalls öfter als in reinen Entwicklerjobs oder in der klassischen Verwaltung. Und, nicht zu vergessen, selten ist ein Tag wirklich wie der andere. Manchmal, zugegeben, wäre ein bisschen Routine gar nicht schlecht.


Fazit? Gibt’s nicht. Aber eine handfeste Empfehlung

Vielleicht ist der Job des Wirtschaftsinformatikers so etwas wie die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau – nur, dass sie mit Daten beats und betriebswirtschaftlichen Bilanzen gefüttert wird und gelegentlich ein IT-Feuer löscht. Kein abgeschlossener Kosmos, sondern ein ständiger Aushandlungsprozess. Wer bereit ist, Komplexität und Wandel als Dauerzustand zu akzeptieren (und ein bisschen Humor mitbringt), hat in diesem Berufsfeld mehr als nur solide Perspektiven: Chancen auf Gestaltung, Verantwortung – und ja, auch auf ein ordentliches Gehalt. Aber das mit den Routineaufgaben? Das bleibt weiterhin ein Märchen.


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