Wirtschaftsinformatiker Jobs

47 aktuelle Wirtschaftsinformatiker Stellenangebote

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Wirtschaftsinformatiker als Teamleiter Lifecycle Management / Bankenumfeld (w/m/d)

Aareal Bank AGWiesbaden

Im Lifecycle Management sorgt Ihr Team für die optimale Architekturentwicklung und Prozesssteuerung von Applikationen. Sie analysieren fachliche Anforderungen und unterstützen beim Design, um eine effektive Zusammenarbeit im End-to-End-DevOps-Ansatz zu gewährleisten. Durch Empathie und Weitblick fördern Sie den Wissensaufbau und die Weiterentwicklung Ihrer Entwickler. Dabei spielen klare Rollen im Führungsteam eine entscheidende Rolle. Zudem optimieren Sie die Change-Pipeline unter Berücksichtigung von IT-Security, Compliance und Architekturprinzipien. Durch das Bewerten technologischer Trends wie S/4HANA und API-Integration liefern Sie Ihrem Team wertvolle Handlungsempfehlungen.
Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Product Owner Webshop Search / Mathematiker / Wirtschaftsinformatiker / Betriebswirt (m/w/d)

RSU GmbHUlm

Als Product Owner Webshop Search übernimmst du eine Schlüsselrolle in der Optimierung der Such- und Filterfunktionen unserer Webshops rsu.de und tyresystem.de. Dein Schwerpunkt liegt auf dem B2B-Segment, wo du dafür sorgst, dass Kunden effizient die besten Reifen, Felgen und Kfz-Teile finden. Dabei bringst du dein Nutzerverständnis und analytisches Denken ein, um den wirtschaftlichen Mehrwert zu steigern. Du bist keine Schnittstelle, sondern eine Macher-Persönlichkeit, die aktiv Veränderungen fördert. Gemeinsam mit unserem Team von über 230 Mitarbeitenden arbeitest du an der kontinuierlichen Verbesserung unseres Produkts. Gestalte mit uns die Zukunft des E-Commerce in der Automobilbranche!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Einkaufsrabatte Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Wirtschaftsinformatiker - Consultant Data Warehouse ETL-Entwicklung (m/w/d)

ISR Information Products AGBraunschweig

Übernimm die Verantwortung für spannende nationale und internationale Analytics-Projekte. Entwickle technische und fachliche Konzepte in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Implementiere und optimiere moderne Analytics-Systeme und führe Performanceanalysen durch. Du bringst ein (Wirtschafts-)Informatik-Studium sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Bereich Analytics-Backend mit. Deine Kenntnisse in Analytics-Architektur, ETL-Modellierung, SQL und Scriptsprachen machen dich zu einem idealen Kandidaten. Zudem bringst du Reisebereitschaft mit und schätzt den direkten Austausch mit Kunden und deinem Team.
Vollzeit weitere Benefits
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Wirtschaftsinformatiker - Consultant Data Warehouse ETL-Entwicklung (m/w/d)

ISR Information Products AGFrankfurt Main

Übernimm Verantwortung in nationalen und internationalen Analytics-Projekten! Du entwickelst technische Konzepte und optimierst moderne Analytics-Systeme. Dabei führst du Performanceanalysen und System-Deployments durch. Mit einem (Wirtschafts-) Informatik-Abschluss und mindestens zwei Jahren Erfahrung im Analytics-Backend bist du unser idealer Kandidat. Deine Kenntnisse in Analytics-Architektur, ETL-Modellierung und SQL sind dabei entscheidend. Wenn du reisebereit bist und den direkten Austausch mit Kunden magst, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
Vollzeit weitere Benefits
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Informatiker/-in als Teamleitung Betriebswirtschaftliche Anwendungen (SAP) (w/m/d)

Universitätsklinikum TübingenTübingen

Gehalt: TV UK i. d. R. E13². Aufgaben: Stabiler und leistungsfähiger Betrieb des ERP-Systems auf SAP S/4HANA, Anforderungsmanagement, Koordination der Anwendungsentwicklung und Führung eines Teams von 12 Mitarbeitenden; modulübergreifende Optimierung der SAP-Landschaft. Qualifikation: Abgeschlossenes Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder vergleichbarer Fachrichtung bzw. IT-Fachausbildung mit einschlägiger Berufserfahrung. Bedingungen: Vollzeit (100 %), unbefristet, Arbeitsbeginn 01.02.2027.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Controller (m/w/d) mit Schwerpunkt Krankenhauscontrolling - Business Intelligence Specialist (m/w/d) - NEU!

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Im Controlling gestalten Sie die digitale Transformation mit: Sie binden neue Datenquellen an und integrieren sie, insbesondere im Zuge der Einführung eines neuen Krankenhausinformationssystems. Fachliche Anforderungen aus dem Controlling übersetzen Sie in technische Reporting- und Datenmodell-Lösungen. Zudem sichern Sie Datenqualität, einheitliche Kennzahlendefinitionen und Reporting-Standards. Wir erwarten ein abgeschlossenes Studium der Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften oder Gesundheitsökonomie sowie mehrjährige Erfahrung im Controlling eines Maximalversorgers oder Universitätsklinikums. Sie sind sicher in der Krankenhaus-Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) und Deckungsbeitragsrechnung und kennen INEK-Kalkulation, Datenanforderungen, Kalkulationslogik und Abstimmungsprozesse aus der Praxis. Kaufmännisches Verständnis und technische Affinität setzen wir voraus.
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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(ICT) Risk Manager (m/w/d) - Fokus 3rd Party Risk Management & Business Continuity Managements (BCM)

Airbus Bank GmbHMünchen

Aufgaben: Weiterentwicklung des TPRM für IKT- und Non-IKT-Drittparteien sowie des BCM entlang des gesamten Lifecycles; Beratung und Begleitung der Fachbereiche bei Dienstleistersteuerung und -überwachung, u. a. bei Risikoanalysen und Exit-Strategien; risikoorientierte Kontrollen aus 2LoD-Perspektive; direkte Berichterstattung an die Geschäftsleitung, insbesondere als Auslagerungsbeauftragter und Notfallmanager; enge Zusammenarbeit mit dem Informationssicherheitsbeauftragten und Schnittstellenfunktion zu relevanten Stakeholdern.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Anwendungsentwickler (m/w/d) Intranet, Datenbanken & Reporting

Funke Kunststoffe GmbHHamm Westfalen

Aufgaben: Pflege, Weiterentwicklung und Modernisierung der Betriebs- und Maschinendatenerfassung (BDE/MDE) und selbst entwickelter Intranet-Anwendungen; Visualisierung betriebswirtschaftlicher und technischer Daten sowie Umstellung auf eine standardisierte BI-/Reporting-Lösung; Unterstützung bei Datenanalysen, Business Intelligence und Workflows; Sicherstellung des Datenaustauschs zwischen Proalpha und Subsystemen; Weiterentwicklung von Datenbankstrukturen mit Microsoft SQL Server und Postgre SQL sowie von Intranet und Reporting in der Microsoft-/.NET-Welt, z. B. Share Point.
Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit Funke Kunststoffe GmbH Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Consultant - Baufinanzierung / Kreditgeschäft / Banking (m/w/d)

crossconsulting GmbHKöln

Als (Senior) Consultant engagierst Du Dich für die Ziele Deiner Kund:innen und zeichnest Dich durch starke Lösungs- und Umsetzungsorientierung aus. Mit einem wirtschafts- oder ingenieurwissenschaftlichen Studium sowie einer Bankausbildung bringst Du wertvolle Qualifikationen mit. Deine 2 bis 4 Jahre Berufserfahrung beinhalten umfassende Kenntnisse der Kreditprozesse, insbesondere in der privaten Baufinanzierung und im Bausparen. Idealerweise hast Du auch Erfahrungen in weiteren Kreditbereichen gesammelt. Zusätzlich verfügst Du über fundiertes Methodenwissen in der Prozess- und Business-Analyse, Testmanagement sowie der Erstellung von Fachkonzepten. Dein hoher Qualitätsanspruch rundet Dein Profil ab und macht Dich zum idealen Berater.
Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Anwendungsentwickler (m/w/d) Intranet, Datenbanken & Reporting

Funke Kunststoffe GmbHHamm Westfalen

Aufgaben: Pflege, Weiterentwicklung und Modernisierung der Betriebs- und Maschinendatenerfassung (BDE/MDE) und selbst entwickelter Intranet-Anwendungen; Visualisierung betriebswirtschaftlicher und technischer Daten sowie Umstellung auf eine standardisierte BI-/Reporting-Lösung; Unterstützung bei Datenanalysen, Business Intelligence und Geschäftsprozessen in Workflows und Anwendungen; Datenaustausch zwischen Proalpha und Subsystemen; Weiterentwicklung von Datenbankstrukturen (Microsoft SQL Server, Postgre SQL) sowie von Intranet und Reporting in die Microsoft-/.NET-Welt, z. B. Share Point.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit Funke Kunststoffe GmbH Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Jobrad Homeoffice Urlaubsgeld Work-Life-Balance Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Wirtschaftsinformatiker wissen müssen

Wirtschaftsinformatiker Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Wirtschaftsinformatiker wissen müssen

Zwischen Tabellen, Träumen und Trivialitäten – Der verschlungene Pfad der Wirtschaftsinformatiker

Was haben Datenbanken und Kaffeemaschinen gemeinsam? Beide halten das Büro am Laufen, aber nur bei ersteren erwartet man, dass sie komplexe Geschäftsmodelle abbilden. Wirtschaftsinformatiker – die Leute, die auf den ersten Blick alles und auf den zweiten erstaunlich wenig mit „klassischer IT“ zu tun haben sollen. Eine Berufsgruppe, für die sich Schubladen trotz aller Einordnungsversuche oft zu eng anfühlen. Wie sieht der Alltag da wirklich aus? Und warum geraten Berufseinsteiger oder Kandidaten mit Wechselambitionen gerade in diesem Feld so leicht zwischen die Stühle? Selbsterfahrung inklusive – der Versuch, das Bild zu entwirren.


Die quadratur des Prozesskreises: Aufgaben, Alltag, Eigenheiten

Wer erwartet, als Wirtschaftsinformatiker tagein, tagaus nur Codezeilen in den Monitor zu hämmern oder mit Zahlenakrobatik im Excel-Nirwana zu versinken, wird enttäuscht – oder positiv überrascht, je nach Geschmack. Klassischer Alltag? Den gibt es so nicht. Einmal sollte ich, zwischen zwei Meetings, den Geschäftsprozess eines mittelständischen Maschinenbauers optimieren und dabei erläutern, warum ein komplexes ERP-System keine Kaffeevollautomaten bestellt. An einem anderen Tag sitzt man mit Marketing und IT am Tisch, versucht, widersprüchliche Anforderungen zu übersetzen: Die einen wollen alles so wie immer, die anderen träumen von disruptiven Cloud-Lösungen – und alle reden scheinbar dieselbe Sprache. Nur: Die Semantik ist eine andere.

Das Spannungsfeld ist Programm. Wirtschaftliche Ziele und technische Möglichkeiten tanzen miteinander, oft, ehrlich gesagt, nicht im Takt. Und dann? Vermitteln, aushandeln, Kompromisse schnitzen, die tatsächlich halten – unter Zeitdruck, mit Sorgfalt und ein bisschen Pragmatismus. Wer die reine Lehre der Prozessmodellierung sucht, wird irgendwann zu Recht zynisch. Ich sage nur: Die Wirklichkeit hat eine eigene Logik.


Wege ins Labyrinth: Qualifikation und die Krux mit den „Skills“

Der Einstieg ins Feld wirkt oft wie eine Mischung aus gezielter Weiterbildung, gut getarnter Improvisation und biografischer Zufallstreffer. Die üblichen Schlagworte – Digitalisierung, Transformation, Datengetriebene Geschäftsmodelle – locken viele an. Aber: Nicht jeder, der Informatik und BWL irgendwann nebeneinander in der Kursliste hatte, landet automatisch in der Wirtschaftsinformatik. Was zählt? Geduld. Systemisches Denken. Und eine gewisse Schmerzresistenz, wenn Prozesse in der Praxis selten so rund laufen wie in den Vorlesungen. Persönlich habe ich mehr über Konfliktmanagement als über Schnittstellenstandards gelernt, obwohl letzteres in der Theorie immer vordergründig war.

Praxisrelevant wird es dort, wo sich Theorie und Wirklichkeit aneinander reiben: Fachbegriffe prasseln, Use-Cases mutieren in letzter Minute, Budgetvorgaben setzen überraschend enge Leitplanken. Wer sich mit Skripten wohlfühlt, aber bei Präsentationen die Luft anhält – oder umgekehrt – merkt rasch: Im Feld braucht man eine breite Klaviatur, und manchmal klingt sie nicht besonders harmonisch. Die Basics: Technik (ja), Prozesse (unbedingt), Kommunikation (unterschätzt!).


Geld ist nicht alles? Doch, manchmal schon – Verdienstaussichten und regionale Kuriositäten

Es gibt Berufe, bei denen „Marktwert“ und Realität auseinanderdriften wie die Serveruhr bei fehlender Synchronisation. Wirtschaftsinformatiker sind da mittendrin: Je nach Branche, Unternehmensgröße und Region schwingen die Gehälter mehr als manche Aktienkurse. Im Ballungsraum, mit Fokus auf Finanzwirtschaft oder High-Tech-Industrie, können Einsteiger durchaus ansehnliche Gehälter erreichen – oft im Bereich, wo andere erst nach Jahren der Sisyphosarbeit anklopfen. Aber: Wer in ländlichen Gegenden oder klassischen Mittelstandsbranchen startet, landet schnell auf einer Gehaltsrampe, die recht konservativ gebaut ist. Da ist noch niemand reich geworden, bloß weil er einen Prozess digitalisiert hat.

Erfahrung zählt – aber nicht immer in Euro und Cent. Firmen schätzen hybride Fähigkeiten, aber Tarifstrukturen und lokale Knappheiten machen die Unterschiede. Manchmal fragt man sich, ob die berühmten „weichen Faktoren“ (soziale Kompetenz, Anpassungsfähigkeit) nicht doch mehr bringen als das schönste Zertifikat. Jedenfalls gibt es wenig Garantien, viel Verhandlungsspielraum und oft die Notwendigkeit, bei den eigenen Gehaltsvorstellungen kreativ zu werden – und hartnäckig ohnehin.


Lücken, Chancen, Sackgassen – Karriereleitern zwischen Automatisierung und Fachkräftemangel

Es ist paradox: Überall wird der Bedarf an Wirtschaftsinformatikern beschrien wie ein drohender IT-Ausfall – und doch begegnen einem, gerade am Anfang oder beim Wechsel, Hürden wie aus einem schlechten Computerspiel. Mal fehlen passende Junior-Positionen, mal suchen Unternehmen eigentlich erfahrene Projektmanager mit Nebenschwerpunkt IT-Architektur, getarnt als „Einsteigerstelle“. Und dann die KI-Welle: Plötzlich wird automatisch generiert, was früher mühsam modelliert wurde – was bleibt da noch als menschliche Domäne?

Tatsächlich öffnen sich neue Türen: Wer bereit ist, sich regelmäßig neu zu erfinden und fachliche Blasen zu verlassen, findet Nischen – sei es als Datenanalyst im Nachhaltigkeitsumfeld, als Produktverantwortlicher in der E-Health-Branche oder als Berater zwischen Tech und Rentabilität. Die Option, ins Ausland zu gehen, wird dabei immer handfester: Viele Unternehmen, gerade im deutschsprachigen Raum, klagen über chronischen Nachwuchsmangel und steigern ihr Angebot nicht nur in Zahlen, sondern auch durch flexiblere Arbeitsformen.

Allerdings: Die Vorstellung, dass KI und Automatisierung alles übernehmen, ist (noch?) ein Märchen. Prozesse ändern sich, aber nicht jede Aufgabenstellung lässt sich wegdigitalisieren. „Hands-on“ zählt. Wer Projekte steuern, Teams moderieren und zwischen den Zeilen lesen kann, ist auf Jahre gefragt – sofern man mit einem gewissen Chaosfaktor leben kann.


Eigenleben zwischen Sinnsuche, Überstunden und echtem Impact

„Work-Life-Balance“– ein Wort, das in Stellenausschreibungen lauter blinkt als jede Benachrichtigung im Ticketsystem. Und dann, in der Praxis? Muss man Glück haben. Projektspitzen, nervöse Rollouts, ewige Änderungswünsche im Management: Die Taktung kann hoch sein, das Frustpotenzial leider auch. Aber: Es gibt Momente – etwa, wenn ein fehlerhafter Prozess mit einem beherzten Eingriff „gerettet“ wird oder ein Projekt endlich live geht – da fühlt sich alles ziemlich befriedigend an.

Langfristig gilt: Wer Wert auf Eigenständigkeit legt und keine Furcht vor Ambivalenzen hat, kann sich die Arbeit gestalten – freiberuflich, hybrid, als Teil eines kleinen Entwicklungsteams oder im Konzernapparat (wobei dort die Uhr oft langsamer läuft, der Papierstapel aber ebenso wächst wie der Organisationsaufwand).

Sinnsuche? Eher ein Nebenprodukt als das Hauptgericht. Aber die Möglichkeit, Prozesse wirklich zu verändern, ist gegeben. Jedenfalls öfter als in reinen Entwicklerjobs oder in der klassischen Verwaltung. Und, nicht zu vergessen, selten ist ein Tag wirklich wie der andere. Manchmal, zugegeben, wäre ein bisschen Routine gar nicht schlecht.


Fazit? Gibt’s nicht. Aber eine handfeste Empfehlung

Vielleicht ist der Job des Wirtschaftsinformatikers so etwas wie die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau – nur, dass sie mit Daten beats und betriebswirtschaftlichen Bilanzen gefüttert wird und gelegentlich ein IT-Feuer löscht. Kein abgeschlossener Kosmos, sondern ein ständiger Aushandlungsprozess. Wer bereit ist, Komplexität und Wandel als Dauerzustand zu akzeptieren (und ein bisschen Humor mitbringt), hat in diesem Berufsfeld mehr als nur solide Perspektiven: Chancen auf Gestaltung, Verantwortung – und ja, auch auf ein ordentliches Gehalt. Aber das mit den Routineaufgaben? Das bleibt weiterhin ein Märchen.


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