Wirtschaftsinformatiker Jobs

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Product Owner / Mathematiker / Wirtschaftsinformatiker / Betriebswirt (m/w/d) in der Softwareentwicklung

RSU GmbHUlm

Bist du ein erfahrener Product Owner mit einem Gespür für Softwarelösungen? Du verstehst die Bedürfnisse der Nutzer und leitest Entwicklungsteams mit Klarheit und Vision. In dieser Schlüsselrolle bist du die zentrale Schnittstelle zwischen unserem Business und agilen Entwicklern. Deine Aufgaben umfassen die Arbeit mit Stakeholdern und die Definition von Produktvisionen für digitale Produkte. Nutze Cloud-Technologien und agile Methoden wie Scrum, um die Patientenbetreuung zu verbessern. Bewirb dich jetzt auf Step Stone.de und entdecke deinen Traumjob im Bereich Produktmanagement!
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Wirtschaftsinformatiker - Consultant Data Warehouse ETL-Entwicklung (m/w/d)

ISR Information Products AGFrankfurt Main

Übernimm Verantwortung in nationalen und internationalen Analytics-Projekten und stelle dich spannenden Herausforderungen. Du entwickelst technische und fachliche Konzepte in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und optimierst moderne Analytics-Systeme. Zu deinen Aufgaben gehören Performanceanalysen, System-Deployments und der Aufbau leistungsstarker Data-Warehouse-Lösungen. Mit einem (Wirtschafts-) Informatik-Studium und mindestens zwei Jahren Erfahrung im Analytics-Backend bringst du die nötigen Kenntnisse mit. Du bist versiert in Analytics-Architektur, ETL-Modellierung, SQL und Scriptsprachen. Reisebereitschaft und der Austausch mit Kunden und Teamkollegen im persönlichen Kontakt sind für dich selbstverständlich.
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(Wirtschafts-)Informatiker / Betriebswirt als SAP-Softwarebetreuer (m/w/d)

Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KGKarlsruhe, Baden

Als Wirtschafts-Informaticer oder Betriebswirt übernehmen Sie die Verantwortung für IT-(Teil-)Projekte und Programmieranforderungen im SAP-Umfeld. Sie fungieren als zentrale Ansprechperson für die Fachbereiche und entwickeln maßgeschneiderte IT-Lösungen. Zudem unterstützen Sie die Migration von SAP R/3 auf S/4HANA und koordinieren externe Dienstleister. Selbstständig führen Sie ABAP-Entwicklungen, Customizing und Fehlerbehebungen durch. Ihre Expertise in mindestens einem Modul wie SAP MM, PP, PM oder WM ist gefragt. Sie verfügen über ein abgeschlossenes Studium in Betriebswirtschaftslehre oder (Wirtschafts-)Informatik oder eine gleichwertige Qualifikation.
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(Wirtschafts-)Informatiker / Betriebswirt als SAP-Softwarebetreuer (m/w/d) - Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG

Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH Co. KGDortmund

Du suchst eine spannende Position als SAP-Softwarebetreuer (m/w/d)? In dieser Rolle übernimmst du die Verantwortung für die Umsetzung von IT-Projekten und agierst als Schnittstelle zwischen Fachbereichen. Deine Expertise in SAP MM, PP, PM oder WM sowie deine Kenntnisse in ABAP sind gefragt, um maßgeschneiderte IT-Lösungen zu entwickeln. Zudem unterstützt du die Migration von SAP R/3 auf S/4HANA und arbeitest eng mit externen Dienstleistern zusammen. Profitier von attraktiven Gehältern, flexiblen Arbeitszeitmodellen und umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Werde Teil eines dynamischen Teams und gestalte die Zukunft der SAP-Landschaft mit!
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(Wirtschafts-)Informatiker / Betriebswirt als SAP-Softwarebetreuer (m/w/d)

Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH Co. KGStuttgart

Werde SAP-Softwarebetreuer (m/w/d) und übernehme die Verantwortung für spannende IT-Projekte! Du bist die Ansprechperson für Fachbereiche und unterstützt die Migration von SAP R/3 auf S/4HANA. Deine Aufgaben umfassen ABAP-Entwicklungen, Customizing und die Koordination externer Dienstleister. Du bringst ein abgeschlossenes Studium in Betriebswirtschaft oder (Wirtschafts-)Informatik sowie Erfahrung in SAP MM, PP, PM oder WM mit. Teamarbeit, Empathie und gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch sind wichtig. Profitiere von attraktiven Gehältern, flexiblen Arbeitszeitmodellen und umfangreichen Sozialleistungen!
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(Wirtschafts-)Informatiker / Betriebswirt als SAP-Softwarebetreuer (m/w/d) - NEU!

Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KGKarlsruhe

Die MiRO in Karlsruhe sucht einen Wirtschafts-Informaticer oder Betriebswirt als SAP-Softwarebetreuer (m/w/d). Interessante Aufgaben und herausfordernde Zukunftsprojekte erwarten Sie bei einem der energieeffizientesten Raffinerien Europas. Rund 10 Millionen Menschen profitieren von unseren veredelten Rohölprodukten, wie Benzin und Diesel. Statistisch stammt jeder dritte Liter Benzin in Deutschland aus unserer Raffinerie. Zudem produzieren wir Bitumen für den Straßenbau und speisen Prozessabwärme in das Fernwärmenetz ein. Werden Sie Teil der MiRO und gestalten Sie die Energiewende aktiv mit, während Sie in einem engagierten Team von rund 1.100 Mitarbeitenden arbeiten.
Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Prozessmanager Unternehmensentwicklung & EDV - Wirtschaftsingenieur /-informatiker, Betriebswirt / Fachwirt / Business Administration, IT, Wirtschaft o. ä. (m/w/d)

Südbau Ingenieur u. Planungsgesellschaft mbH für Wohn u. GewerbebauBretten

Als Prozessmanager (m/w/d) in Bretten betreuen Sie unser EDV-System und koordinieren Netzwerkanforderungen mit externen Partnern. Sie analysieren und dokumentieren Unternehmensprozesse, um effiziente Standards und Workflows zu etablieren. Ihre Aufgabe umfasst die Identifikation von Optimierungspotenzialen in den Bereichen Effizienz, Qualität und Digitalisierung. Sie unterstützen Mitarbeitende bei IT-Fragen und leiten Schulungen zu modernen Softwarelösungen. Zudem übersetzen Sie fachliche Anforderungen in strukturierte IT-Konzepte und erstellen umfassende Prozessdokumentationen. Ein abgeschlossenes Studium in Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen oder einem ähnlichen Bereich ist Voraussetzung für diesen spannenden Job.
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IT-Applikationsadministrator (m/w/d) - Thüringer Aufbaubank, AöR

Thüringer Aufbaubank, AöRErfurt

Werde IT-Applikationsadministrator (m/w/d) bei der Thüringer Aufbaubank in Erfurt und gestalte die digitale Zukunft mit! In einem engagierten Team von rund 80 IT-Spezialisten bist du für die umfassende Administration und Konfiguration unserer Atlassian-Applikationen verantwortlich. Du übernimmst die technische Umsetzung fachlicher Anwendungsfälle und unterstützt das Betriebsteam bei der Verwaltung unserer Serverlandschaft. Selbstständiges, projektorientiertes Arbeiten und die Automatisierung von Prozessen stehen dabei im Fokus. Deine Expertise als Jira-Administrator und -Customizer ist gefragt! Bewirb dich jetzt und bring deine Stärken in einem lebenswerten Thüringen ein!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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(Senior) Controller Schwerpunkt IT (w/m/d)

TÜV SÜDMünchen

Innovationen prägen unsere Zukunft und beeinflussen unser Leben nachhaltig. TÜV SÜD engagiert sich aktiv in diesem Fortbildungsprozess und ist von Beginn an daran beteiligt. Durch umfassende Beratung, Prüfung und Zertifizierung schaffen wir Vertrauen in neue Technologien. Unsere Mission ist es, Sicherheit für Menschen und Gesellschaft zu garantieren. Jeden Tag stellen wir uns neuen Herausforderungen, um eine sichere und nachhaltige Zukunft zu gestalten. Mit dieser Überzeugung gestalten wir schon heute die Welt von morgen – TÜV SÜD nimmt die Zukunft in die Hand und setzt Maßstäbe für Innovation und Fortschritt.
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Specialist (m/w/d) Investment Reporting und Data Management

BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbHMünchen, Karlstraße

Als führende Kapitalverwaltungsgesellschaft in Deutschland bieten wir seit 35 Jahren Expertenlösungen im Investment Management und Master-KVG-Geschäft. Unser Fokus liegt auf Rentenfonds und Infrastrukturinvestitionen, stets unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit. Wir integrieren zukunftsfähige Ansätze in unseren Investmentprozess, was unseren Kunden eine klare Performance- und Risikokennzahlenbasis liefert. Unsere Mitarbeiter zeichnen sich durch analytische Kompetenz und eine proaktive Arbeitsweise aus. Mit umfangreicher Erfahrung in Reporting-Tools und Projektmanagement fördern sie kontinuierliche Verbesserungen. Wir legen großen Wert auf Kommunikationsstärke, Eigenverantwortung und eine stressresistente Einstellung, auch unter Druck.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Wirtschaftsinformatiker wissen müssen

Wirtschaftsinformatiker Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Wirtschaftsinformatiker wissen müssen

Zwischen Tabellen, Träumen und Trivialitäten – Der verschlungene Pfad der Wirtschaftsinformatiker

Was haben Datenbanken und Kaffeemaschinen gemeinsam? Beide halten das Büro am Laufen, aber nur bei ersteren erwartet man, dass sie komplexe Geschäftsmodelle abbilden. Wirtschaftsinformatiker – die Leute, die auf den ersten Blick alles und auf den zweiten erstaunlich wenig mit „klassischer IT“ zu tun haben sollen. Eine Berufsgruppe, für die sich Schubladen trotz aller Einordnungsversuche oft zu eng anfühlen. Wie sieht der Alltag da wirklich aus? Und warum geraten Berufseinsteiger oder Kandidaten mit Wechselambitionen gerade in diesem Feld so leicht zwischen die Stühle? Selbsterfahrung inklusive – der Versuch, das Bild zu entwirren.


Die quadratur des Prozesskreises: Aufgaben, Alltag, Eigenheiten

Wer erwartet, als Wirtschaftsinformatiker tagein, tagaus nur Codezeilen in den Monitor zu hämmern oder mit Zahlenakrobatik im Excel-Nirwana zu versinken, wird enttäuscht – oder positiv überrascht, je nach Geschmack. Klassischer Alltag? Den gibt es so nicht. Einmal sollte ich, zwischen zwei Meetings, den Geschäftsprozess eines mittelständischen Maschinenbauers optimieren und dabei erläutern, warum ein komplexes ERP-System keine Kaffeevollautomaten bestellt. An einem anderen Tag sitzt man mit Marketing und IT am Tisch, versucht, widersprüchliche Anforderungen zu übersetzen: Die einen wollen alles so wie immer, die anderen träumen von disruptiven Cloud-Lösungen – und alle reden scheinbar dieselbe Sprache. Nur: Die Semantik ist eine andere.

Das Spannungsfeld ist Programm. Wirtschaftliche Ziele und technische Möglichkeiten tanzen miteinander, oft, ehrlich gesagt, nicht im Takt. Und dann? Vermitteln, aushandeln, Kompromisse schnitzen, die tatsächlich halten – unter Zeitdruck, mit Sorgfalt und ein bisschen Pragmatismus. Wer die reine Lehre der Prozessmodellierung sucht, wird irgendwann zu Recht zynisch. Ich sage nur: Die Wirklichkeit hat eine eigene Logik.


Wege ins Labyrinth: Qualifikation und die Krux mit den „Skills“

Der Einstieg ins Feld wirkt oft wie eine Mischung aus gezielter Weiterbildung, gut getarnter Improvisation und biografischer Zufallstreffer. Die üblichen Schlagworte – Digitalisierung, Transformation, Datengetriebene Geschäftsmodelle – locken viele an. Aber: Nicht jeder, der Informatik und BWL irgendwann nebeneinander in der Kursliste hatte, landet automatisch in der Wirtschaftsinformatik. Was zählt? Geduld. Systemisches Denken. Und eine gewisse Schmerzresistenz, wenn Prozesse in der Praxis selten so rund laufen wie in den Vorlesungen. Persönlich habe ich mehr über Konfliktmanagement als über Schnittstellenstandards gelernt, obwohl letzteres in der Theorie immer vordergründig war.

Praxisrelevant wird es dort, wo sich Theorie und Wirklichkeit aneinander reiben: Fachbegriffe prasseln, Use-Cases mutieren in letzter Minute, Budgetvorgaben setzen überraschend enge Leitplanken. Wer sich mit Skripten wohlfühlt, aber bei Präsentationen die Luft anhält – oder umgekehrt – merkt rasch: Im Feld braucht man eine breite Klaviatur, und manchmal klingt sie nicht besonders harmonisch. Die Basics: Technik (ja), Prozesse (unbedingt), Kommunikation (unterschätzt!).


Geld ist nicht alles? Doch, manchmal schon – Verdienstaussichten und regionale Kuriositäten

Es gibt Berufe, bei denen „Marktwert“ und Realität auseinanderdriften wie die Serveruhr bei fehlender Synchronisation. Wirtschaftsinformatiker sind da mittendrin: Je nach Branche, Unternehmensgröße und Region schwingen die Gehälter mehr als manche Aktienkurse. Im Ballungsraum, mit Fokus auf Finanzwirtschaft oder High-Tech-Industrie, können Einsteiger durchaus ansehnliche Gehälter erreichen – oft im Bereich, wo andere erst nach Jahren der Sisyphosarbeit anklopfen. Aber: Wer in ländlichen Gegenden oder klassischen Mittelstandsbranchen startet, landet schnell auf einer Gehaltsrampe, die recht konservativ gebaut ist. Da ist noch niemand reich geworden, bloß weil er einen Prozess digitalisiert hat.

Erfahrung zählt – aber nicht immer in Euro und Cent. Firmen schätzen hybride Fähigkeiten, aber Tarifstrukturen und lokale Knappheiten machen die Unterschiede. Manchmal fragt man sich, ob die berühmten „weichen Faktoren“ (soziale Kompetenz, Anpassungsfähigkeit) nicht doch mehr bringen als das schönste Zertifikat. Jedenfalls gibt es wenig Garantien, viel Verhandlungsspielraum und oft die Notwendigkeit, bei den eigenen Gehaltsvorstellungen kreativ zu werden – und hartnäckig ohnehin.


Lücken, Chancen, Sackgassen – Karriereleitern zwischen Automatisierung und Fachkräftemangel

Es ist paradox: Überall wird der Bedarf an Wirtschaftsinformatikern beschrien wie ein drohender IT-Ausfall – und doch begegnen einem, gerade am Anfang oder beim Wechsel, Hürden wie aus einem schlechten Computerspiel. Mal fehlen passende Junior-Positionen, mal suchen Unternehmen eigentlich erfahrene Projektmanager mit Nebenschwerpunkt IT-Architektur, getarnt als „Einsteigerstelle“. Und dann die KI-Welle: Plötzlich wird automatisch generiert, was früher mühsam modelliert wurde – was bleibt da noch als menschliche Domäne?

Tatsächlich öffnen sich neue Türen: Wer bereit ist, sich regelmäßig neu zu erfinden und fachliche Blasen zu verlassen, findet Nischen – sei es als Datenanalyst im Nachhaltigkeitsumfeld, als Produktverantwortlicher in der E-Health-Branche oder als Berater zwischen Tech und Rentabilität. Die Option, ins Ausland zu gehen, wird dabei immer handfester: Viele Unternehmen, gerade im deutschsprachigen Raum, klagen über chronischen Nachwuchsmangel und steigern ihr Angebot nicht nur in Zahlen, sondern auch durch flexiblere Arbeitsformen.

Allerdings: Die Vorstellung, dass KI und Automatisierung alles übernehmen, ist (noch?) ein Märchen. Prozesse ändern sich, aber nicht jede Aufgabenstellung lässt sich wegdigitalisieren. „Hands-on“ zählt. Wer Projekte steuern, Teams moderieren und zwischen den Zeilen lesen kann, ist auf Jahre gefragt – sofern man mit einem gewissen Chaosfaktor leben kann.


Eigenleben zwischen Sinnsuche, Überstunden und echtem Impact

„Work-Life-Balance“– ein Wort, das in Stellenausschreibungen lauter blinkt als jede Benachrichtigung im Ticketsystem. Und dann, in der Praxis? Muss man Glück haben. Projektspitzen, nervöse Rollouts, ewige Änderungswünsche im Management: Die Taktung kann hoch sein, das Frustpotenzial leider auch. Aber: Es gibt Momente – etwa, wenn ein fehlerhafter Prozess mit einem beherzten Eingriff „gerettet“ wird oder ein Projekt endlich live geht – da fühlt sich alles ziemlich befriedigend an.

Langfristig gilt: Wer Wert auf Eigenständigkeit legt und keine Furcht vor Ambivalenzen hat, kann sich die Arbeit gestalten – freiberuflich, hybrid, als Teil eines kleinen Entwicklungsteams oder im Konzernapparat (wobei dort die Uhr oft langsamer läuft, der Papierstapel aber ebenso wächst wie der Organisationsaufwand).

Sinnsuche? Eher ein Nebenprodukt als das Hauptgericht. Aber die Möglichkeit, Prozesse wirklich zu verändern, ist gegeben. Jedenfalls öfter als in reinen Entwicklerjobs oder in der klassischen Verwaltung. Und, nicht zu vergessen, selten ist ein Tag wirklich wie der andere. Manchmal, zugegeben, wäre ein bisschen Routine gar nicht schlecht.


Fazit? Gibt’s nicht. Aber eine handfeste Empfehlung

Vielleicht ist der Job des Wirtschaftsinformatikers so etwas wie die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau – nur, dass sie mit Daten beats und betriebswirtschaftlichen Bilanzen gefüttert wird und gelegentlich ein IT-Feuer löscht. Kein abgeschlossener Kosmos, sondern ein ständiger Aushandlungsprozess. Wer bereit ist, Komplexität und Wandel als Dauerzustand zu akzeptieren (und ein bisschen Humor mitbringt), hat in diesem Berufsfeld mehr als nur solide Perspektiven: Chancen auf Gestaltung, Verantwortung – und ja, auch auf ein ordentliches Gehalt. Aber das mit den Routineaufgaben? Das bleibt weiterhin ein Märchen.


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