Volkswirt Jobs

303 aktuelle Volkswirt Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

Volkswirt /Betriebswirt /Jurist als (Senior) Consultant Verrechnungspreise /Transfer Pricing (w/m/d)

EY DeutschlandBerlin, Düsseldorf, Frankfurt, Main, Freiburg, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart, Nürnberg

Als Verrechnungspreis-Experte planst und implementierst du maßgeschneiderte Verrechnungspreiskonzepte für internationale Unternehmen. Du analysierst grenzüberschreitende Wertschöpfungsketten und unterstützt bei der strategischen Preisgestaltung. In internationalen Restrukturierungen bewertest du Geschäftseinheiten und immaterielle Vermögenswerte. Zudem erstellst du fundierte Verrechnungspreisdokumentationen für globale Projekte. Du vertrittst die Interessen unserer Mandant:innen in Betriebserhebungen, Verständigungsverfahren und Advance Pricing Agreements (APA). Wenn du ein abgeschlossenes Studium in BWL, VWL oder Jura hast und bereit für spannende Herausforderungen bist, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Volkswirt / Betriebswirt Banksteuerung (w/m/d)

parcIT GmbHKöln

Als Volkswirt oder Betriebswirt in der Banksteuerung (w/m/d) spielen Sie eine entscheidende Rolle in der Weiterentwicklung der Banksteuerungslandschaft für über 600 Banken in Deutschland. Ihre Aufgaben umfassen die Konzeption innovativer Methoden zur effektiven Banksteuerung, insbesondere für genossenschaftliche Institute. Sie gestalten Steuerungsprozesse und optimieren die Risikoberichterstattung, um den komplexen Anforderungen gerecht zu werden. Zudem vermitteln Sie anspruchsvolle Banksteuerungsmodelle an Kunden und Kooperationspartner. Ihre enge Zusammenarbeit mit Risikocontrollern und Verbundpartnern ist wesentlich für den Erfolg. Durch Ihre Expertise begleiten Sie die Produktentwicklung, beispielsweise bei der Erstellung standardisierter Berichte.
Homeoffice Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Volkswirt / Betriebswirt / Jurist als (Junior) Consultant Global Transfer Pricing (w/m/d)

KPMG AG WirtschaftsprüfungsgesellschaftMünchen, Stuttgart, Nürnberg, Ulm, Regensburg, Freiburg, Mannheim

Als (Junior) Consultant (w/m/d) im Bereich Global Transfer Pricing berätst du internationale Großkonzerne und mittelständische Unternehmen. Dein interdisziplinäres Team unterstützt dich bei der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen. Mit einem Fokus auf Wirtschaft, Preisgestaltung und Fremdsprachen bietet diese Position hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Du profitierst von einer attraktiven Work-Life-Balance, die dir Flexibilität ermöglicht. Werde Teil eines dynamischen Umfelds, in dem innovative Ideen geschätzt werden. Sichere dir jetzt deinen Traumjob auf StepStone.de und erhalte wertvolle Karrieretipps sowie Gehaltsdaten!
Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Volkswirt / Betriebswirt / Jurist als (Junior) Consultant Global Transfer Pricing (w/m/d)

KPMG AG WirtschaftsprüfungsgesellschaftFrankfurt, Düsseldorf, Köln, Bielefeld, Münster

Werde (Junior) Consultant (w/m/d) im Bereich Global Transfer Pricing und arbeite in einem interdisziplinären Team. Berate multinationaler Großkonzerne sowie mittelständische Unternehmen und entwickle individuelle Lösungen zur Preisgestaltung. Nutze Deine Wirtschaftskompetenz und Fremdsprachenkenntnisse für internationale Projekte. Profitiere von einer attraktiven Work-Life-Balance und Wachstumschancen in einem dynamischen Arbeitsumfeld. Bleibe stets informiert über Gehaltsdaten und Karrieretipps auf Step Stone.de. Besuche die Plattform, um Deinen Traumjob zu finden und setze Deinen nächsten Karriereschritt!
Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Duales Studium / Bachelor of Arts - Vertiefung Bank (m/w/d)

Volksbank in Ostwestfalen eGMinden Westfalen

Starte deine Karriere mit einem dualen Studium Bachelor of Arts, Vertiefung Bank, ab dem 01.08.2025. Dieses Modell verbindet Theorie an der DHBW Stuttgart mit praxisorientierten Phasen in einer Geschäftsstelle. Verdiene während deiner Ausbildung durch eine attraktive Vergütung und erlebe gleichzeitig die Vorteile eines praxisnahen Studiums. Wir gestalten deinen Ausbildungsplan individuell und ermöglichen dir, festes Teammitglied während deiner Praxisphasen zu werden. Persönliche Betreuung durch erfahrene Ausbilder sorgt für optimalen Lernerfolg. Nutze die Chance, Theorie und Praxis effizient zu verknüpfen und deine beruflichen Fähigkeiten auszubauen!
Jobticket – ÖPNV Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Data-Reporting Specialist (m/w/d) Circular Economy

Reclay GroupWien

Schließen Sie sich unserem Reporting Services-Team an! Beraten Sie unsere Kunden kompetent im Bereich EPR-Compliance und Data-Reporting und gestalten Sie spannende Lösungen für alle relevanten Fragestellungen. Werden Sie Teil unseres dynamischen Umfelds!
Homeoffice Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

EY-Parthenon Praktikant Decision Modelling & Economics (w/m/d)

EY-ParthenonBerlin, Hamburg, Düsseldorf

Erlebe spannende Herausforderungen bei EY-Parthenon, wo strategische Transformationen zum Leben erweckt werden. Du begleitest CEOs und Private-Equity-Gesellschaften von der Ideenfindung bis zur erfolgreichen Umsetzung. Arbeite an wegweisenden Projekten in verschiedenen Branchen, von der Strategieoptimierung bis zu transformativen Deals. Nutze datenbasierte Insights und KI-Technologien, um neue Märkte zu erschließen und Wachstum zu fördern. Im Economics and Politics Team in Berlin, Hamburg oder Düsseldorf unterstützt du Mandant:innen auf ihrem Weg zu strategischen Zielen. Gemeinsam beraten wir in den zentralen Bereichen Geopolitik, Digitalisierung und Infrastruktur.
Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Kreditanalyst Real Estate (m/w/d)

Airbus Bank GmbHMünchen

In der heutigen Finanzwelt ist die eigenständige Evaluierung von komplexen Projekt- und Finanzierungsplänen entscheidend. Unsere Expertise umfasst die Entwicklung individueller Finanzierungslösungen, die auf zukunftsorientierte Szenarien basieren. Eine gründliche Bewertung und risikoseitige Analyse von Kreditentscheidungen im Real Estate-Sektor, sowohl im Bestand als auch im Neugeschäft, ist unerlässlich. Wir übernehmen die Kreditrisikoverantwortung unter Beachtung aufsichtsrechtlicher Anforderungen und interner Richtlinien. Durch kontinuierliche Risiko- und Portfolioüberwachung sichern wir langfristige Stabilität. Zudem unterstützen wir bei Verhandlungen und der Weiterentwicklung bestehender Prozesse, um höchste Qualität zu gewährleisten.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Duales Studium 'Banking and Finance' (Bachelor of Arts inklusive Bankausbildung) (m/w/d)

Volksbank eGHildesheim

Starte deine Karriere mit einem dualen Studium 'Banking and Finance' bei der Volksbank eG! Dieses praxisnahe Studium kombiniert Bankausbildung und akademische Inhalte in nur drei Jahren. Du profitierst von kleinen Lerngruppen, intensiven Kontakten zu Dozenten und maßgeschneiderten Trainingsangeboten. Neben Theorie erwirbst du praktische Kenntnisse in Geldanlagen und Krediten während deiner Praxisphasen. Unser Ziel ist es, Schulen in digitalen, nachhaltigen und genossenschaftlichen Kompetenzen. Sichere dir jetzt deinen Platz und gestalte deine berufliche Zukunft aktiv mit!
Vermögenswirksame Leistungen Aufstiegsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Duales Studium - Bachelor-Studiengang Banking and Finance (m/w/d)

Volks- und Raiffeisenbank Prignitz eGPerleberg

Starte dein duales Studium im Bachelor-Studiengang Banking and Finance (m/w/d) 2025 bei der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz eG. Kombiniere Theorie und Praxis für eine erfolgreiche Karriere im Finanzwesen. Nach dem Abitur hast du die Möglichkeit, praxisnahe Erfahrung in einem Unternehmen zu sammeln, während du an der Geno Akademie der Volksbanken studierst. Die Lehrveranstaltungen finden in Hannover und Rastede statt und bieten dir wertvolle Kenntnisse. Das duale Studium ist optimal strukturiert, sodass Theorie und praktische Ausbildung eng verzahnt sind. Nutze die Chance und lege den Grundstein für deine Zukunft im Banking!
Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2 3 4 5
Alles was Sie über den Berufsbereich Volkswirt wissen müssen

Volkswirt Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Volkswirt wissen müssen

Eine eigene Disziplin: Der Weg in den Beruf Volkswirt – Versuch einer ehrlichen Annäherung

Manchmal frage ich mich wirklich, wie viele Anläufe ein Gespräch braucht, bevor jemand versteht, was man als Volkswirt eigentlich macht. Nein, ich jongliere keine Aktienpakete, und nein, ich rechne nicht am liebsten den Kassenbon im Supermarkt nach. Worum geht’s? Kurz gesagt: Wir beobachten, analysieren, deuten die großen Zusammenhänge – Wirtschaft eben, aber nicht nur mit Blick auf Gewinn und Verlust, sondern auf das Ganze. Nachfrage, Angebot, Strukturwandel, Zinsen, Arbeitsmarkt, Klimakrise – alles Themen, deren Auswirkungen man als Volkswirt einordnen muss. Klingt abstrakt? Ist es manchmal auch. Doch wer ein Faible für Zahlen, Systemlogik und gesellschaftliche Fragen hat, der findet hier ein ganz eigenes Biotop.


Hinein ins Vielschichtige: Aufgabenfeld und Alltag – Viel Kopf, wenig Routine

Was erwartet Berufseinsteiger im Alltag? Ehrlich: Es gibt kaum das „typische“ Arbeitsprofil. Die einen landen in Ministerien, entwickeln Konjunkturprognosen oder schreiben Positionspapiere, andere arbeiten bei Banken, Versicherungen, Verbänden oder Beratungsfirmen – oder auch mal bei einem Energieversorger, bei internationalen Organisationen, in Forschung und Lehre. Die Aufgaben? Mal makroökonomische Analysen fürs große Ganze („Wie verändert sich Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit?“), mal ganz praxisnah – etwa Studien zu Mietpreisentwicklungen auf regionaler Ebene oder Einschätzungen zur Erwerbslosigkeit einer bestimmten Alterskohorte. Ich habe schon erlebt, dass man einen Tag lang an Tabellenkalkulationen feilt, den nächsten in Gremiensitzungen verbringt und am dritten als „Erklärbär“ für Redaktionen oder Politikreferenten bereitsteht. Vielseitigkeit ja – aber auch die Notwendigkeit, Brücken zu bauen: zwischen Theorie und Wirklichkeit, zwischen Zahlen und Zuhörern, zwischen Fachchinesisch und Alltag.


Fachliche Werkzeuge: Was abseits des Abschlusses zählt

Wer denkt, mit einem abgeschlossenen wirtschaftswissenschaftlichen Studium (o.k., oft ist’s wirklich der Master) sei die Sache klar, der irrt. Sicher, solide Statistikkenntnisse, ein Hang zur Mathematik, ökonomisches Grundverständnis, analytisches Denken – das braucht’s. Aber: Einen Grundsatz unterschätzen viele. Was zählt, ist nicht nur Know-how, sondern die Fähigkeit, es handhabbar zu machen. Also zuhören können, sich verständlich ausdrücken, auch mal ein zu komplexes Modell auf eine praxistaugliche Kernbotschaft runterdampfen. Werft außerdem einen Blick auf eure digitalen Fähigkeiten: Datenanalyse, Makro-Programme, datenjournalistische Tools – die Anforderungen steigen, und klassische Theoriedebatten reichen nicht mehr. Praktische Erfahrungen, Hospitanzen oder gar erste Forschungsprojekte bringen oft mehr als das x-te Tutorium zu „Mikroökonomie II“. Stichwort Soft Skills: Teamplayer sein kann nicht schaden, Resilienz erst recht nicht – die politische und gesellschaftliche Großwetterlage ändert sich selten gemächlich. Wer in so ein Umfeld passt, für den ist der Beruf alles andere als monoton.


Geld, Standort, Perspektiven: Zwischen Gehaltsstatistik und Erwartungsdämpfung

Was alle wissen wollen: Wie sieht’s beim Gehalt aus? Hier gibt es selten eindeutige Zahlen und noch seltener goldene Wasserhähne im Büro. Das Bild ist: der Einstieg meist durchschnittlich bis gehoben, die Entwicklung aber stark von Branche, Region und Arbeitgeber abhängig. Eine Volkswirtin, die für einen kleinen Umweltverband in Sachsen arbeitet, wird – vorsichtig gesagt – keinen Porsche vor der Tür haben. Ganz anders die Kollegen bei Zentralbanken, europäischen Institutionen oder großen Beratungshäusern; da springen schnell fünfstellige Monatsbruttosummen raus, vor allem mit ein paar Jahren Erfahrung auf dem Buckel. Klassisch: öffentliche Hand zahlt ordentlich, aber meist stur nach Tarif. Die private Wirtschaft sieht das flexibler – plus X, wenn die Nische stimmt (Digitalökonomie, Energie, Gesundheitssektor). Regional? Große Städte wie Frankfurt, Berlin, München locken eher, aber der Nachteil: Die Konkurrenz ist entsprechend größer. Wer kompromisslos Karriere machen will, muss manchmal auch antizyklisch denken – etwa Nischen im Mittelstand entdecken oder in Bundesländer gehen, in denen ein frischer Kopf gefragt ist. Übrigens: Die vielzitierte „gläserne Decke“ ist kein Mythos, vor allem für Frauen, doch Fachkräftemangel und geforderte Diversität verändern inzwischen langsam das Bild.


Markt-Dynamik: Einstiegschancen, Umstiege und die Sache mit der Unsicherheit

Wo steht der Arbeitsmarkt? Wandelbar wie ein Chamäleon. In den letzten Jahren hat sich das Berufsbild geöffnet – nicht zuletzt, weil Wirtschaft inzwischen überall denkbar verhandelt wird: Digitalisierung, Klimapolitik, Sozialstaat, Global Health, Energie – da braucht es Menschen, die Komplexität aufschlüsseln können. Der Sozialprestige-Faktor schwankt (man ist selten der Partykracher im Freundeskreis), aber Arbeitgeber suchen zunehmend Generalisten mit Spezialwissen. Für Wechselwillige aus verwandten Feldern zahlt sich Erfahrung in Datenauswertung oder Politikberatung aus; Berufseinsteiger sollten nicht mit der Maximalerwartung an „Traumjob im Thinktank“ starten. Wie bewerben? Echt jetzt: Nicht nur auf die Noten schielen – Praxisbeispiele, ein relevanter Lebenslauf, Teamfähigkeit, Flexibilität. Im Zweifel: mutig bewerben, selbst wenn das Profil nicht zu 100 Prozent passt. Häufig werden Initiativ-Bewerbungen unerwartet positiv aufgenommen – das ist keine Garantie, aber besser als warten, bis irgendwo die perfekte Stelle aus dem Hut gezaubert wird.


Work-Life-Balance und die Kunst, sich nicht im System zu verlieren

Ein paar ehrliche Worte zur Vereinbarkeit: Ja, es gibt Phasen, in denen alles unter einen Hut zu bringen schwierig ist – besonders, wenn Deadlines für Forschungsberichte, Gesetzesentwürfe oder Ausschuss-Vorlagen drängen. Die gute Nachricht: Meist sind die Arbeitszeiten im Vergleich zu klassischen Consulting-Jobs human. Viele Arbeitgeber bieten mittlerweile Homeoffice, flexible Modelle, Weiterbildung. Und trotzdem, in Krisenjahren oder wenn es politisch kracht, kann aus „Nine to Five“ schnell „Open End“ werden. Auch das Gefühl, mit dem eigenen Sachverstand am gesellschaftlichen Diskurs zu rütteln, kann zweischneidig sein: Stolz, aber manchmal auch Frust, wenn Vorschläge im Sande verlaufen. Deshalb: Wer die Balance sucht, sollte sich vorher intensiv fragen, ob er oder sie mit politischem Gegenwind umgehen kann, ob er bereit ist, Sachfragen mehrdimensional zu denken und immer wieder neu zu lernen.


Kurzum: Zwischen Anspruch, Unsicherheit und Gestaltungskraft

Volkswirt zu sein ist mehr als Tabellen, Trendprognosen und PowerPoint-Karaoke. Es ist das Talent, über Tellerränder zu balancieren, mal mit nüchternem Blick, mal mit kämpferischem Herzen. Für Berufseinsteiger und Wandelmutige gibt es unzählige Wege – selten schnurgerade, häufiger mit Abzweigungen, Umwegen, sogar Sackgassen. Aber: Wer Freude an Komplexität hat, Lernbereitschaft und den Willen, Wirtschaft als gesellschaftliches Feld zu begreifen, der wird – vielleicht nicht sofort, aber auf Sicht – seinen Platz finden. Mut hilft, Pragmatismus noch mehr. Und manchmal auch der Humor, wenn am Abend jemand am Küchentisch wieder fragt: „Erklär mal: Was macht eigentlich ein Volkswirt?“


Kurzbeschreibung Volkswirt

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Volkswirt

Was erwartet Berufseinsteiger im Alltag? Ehrlich: Es gibt kaum das „typische“ Arbeitsprofil. Die einen landen in Ministerien, entwickeln Konjunkturprognosen oder schreiben Positionspapiere, andere arbeiten bei Banken, Versicherungen, Verbänden oder Beratungsfirmen – oder auch mal bei einem Energieversorger, bei internationalen Organisationen, in Forschung und Lehre. Die Aufgaben? Mal makroökonomische Analysen fürs große Ganze („Wie verändert sich Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit?“), mal ganz praxisnah – etwa Studien zu Mietpreisentwicklungen auf regionaler Ebene oder Einschätzungen zur Erwerbslosigkeit einer bestimmten Alterskohorte. Ich habe schon erlebt, dass man einen Tag lang an Tabellenkalkulationen feilt, den nächsten in Gremiensitzungen verbringt und am dritten als „Erklärbär“ für Redaktionen oder Politikreferenten bereitsteht. Vielseitigkeit ja – aber auch die Notwendigkeit, Brücken zu bauen: zwischen Theorie und Wirklichkeit, zwischen Zahlen und Zuhörern, zwischen Fachchinesisch und Alltag.

Wer denkt, mit einem abgeschlossenen wirtschaftswissenschaftlichen Studium (o.k., oft ist’s wirklich der Master) sei die Sache klar, der irrt. Sicher, solide Statistikkenntnisse, ein Hang zur Mathematik, ökonomisches Grundverständnis, analytisches Denken – das braucht’s. Aber: Einen Grundsatz unterschätzen viele. Was zählt, ist nicht nur Know-how, sondern die Fähigkeit, es handhabbar zu machen. Also zuhören können, sich verständlich ausdrücken, auch mal ein zu komplexes Modell auf eine praxistaugliche Kernbotschaft runterdampfen. Werft außerdem einen Blick auf eure digitalen Fähigkeiten: Datenanalyse, Makro-Programme, datenjournalistische Tools – die Anforderungen steigen, und klassische Theoriedebatten reichen nicht mehr. Praktische Erfahrungen, Hospitanzen oder gar erste Forschungsprojekte bringen oft mehr als das x-te Tutorium zu „Mikroökonomie II“. Stichwort Soft Skills: Teamplayer sein kann nicht schaden, Resilienz erst recht nicht – die politische und gesellschaftliche Großwetterlage ändert sich selten gemächlich. Wer in so ein Umfeld passt, für den ist der Beruf alles andere als monoton.

Was alle wissen wollen: Wie sieht’s beim Gehalt aus? Hier gibt es selten eindeutige Zahlen und noch seltener goldene Wasserhähne im Büro. Das Bild ist: der Einstieg meist durchschnittlich bis gehoben, die Entwicklung aber stark von Branche, Region und Arbeitgeber abhängig. Eine Volkswirtin, die für einen kleinen Umweltverband in Sachsen arbeitet, wird – vorsichtig gesagt – keinen Porsche vor der Tür haben. Ganz anders die Kollegen bei Zentralbanken, europäischen Institutionen oder großen Beratungshäusern; da springen schnell fünfstellige Monatsbruttosummen raus, vor allem mit ein paar Jahren Erfahrung auf dem Buckel. Klassisch: öffentliche Hand zahlt ordentlich, aber meist stur nach Tarif. Die private Wirtschaft sieht das flexibler – plus X, wenn die Nische stimmt (Digitalökonomie, Energie, Gesundheitssektor). Regional? Große Städte wie Frankfurt, Berlin, München locken eher, aber der Nachteil: Die Konkurrenz ist entsprechend größer. Wer kompromisslos Karriere machen will, muss manchmal auch antizyklisch denken – etwa Nischen im Mittelstand entdecken oder in Bundesländer gehen, in denen ein frischer Kopf gefragt ist. Übrigens: Die vielzitierte „gläserne Decke“ ist kein Mythos, vor allem für Frauen, doch Fachkräftemangel und geforderte Diversität verändern inzwischen langsam das Bild.

Wo steht der Arbeitsmarkt? Wandelbar wie ein Chamäleon. In den letzten Jahren hat sich das Berufsbild geöffnet – nicht zuletzt, weil Wirtschaft inzwischen überall denkbar verhandelt wird: Digitalisierung, Klimapolitik, Sozialstaat, Global Health, Energie – da braucht es Menschen, die Komplexität aufschlüsseln können. Der Sozialprestige-Faktor schwankt (man ist selten der Partykracher im Freundeskreis), aber Arbeitgeber suchen zunehmend Generalisten mit Spezialwissen. Für Wechselwillige aus verwandten Feldern zahlt sich Erfahrung in Datenauswertung oder Politikberatung aus; Berufseinsteiger sollten nicht mit der Maximalerwartung an „Traumjob im Thinktank“ starten. Wie bewerben? Echt jetzt: Nicht nur auf die Noten schielen – Praxisbeispiele, ein relevanter Lebenslauf, Teamfähigkeit, Flexibilität. Im Zweifel: mutig bewerben, selbst wenn das Profil nicht zu 100 Prozent passt. Häufig werden Initiativ-Bewerbungen unerwartet positiv aufgenommen – das ist keine Garantie, aber besser als warten, bis irgendwo die perfekte Stelle aus dem Hut gezaubert wird.

Ein paar ehrliche Worte zur Vereinbarkeit: Ja, es gibt Phasen, in denen alles unter einen Hut zu bringen schwierig ist – besonders, wenn Deadlines für Forschungsberichte, Gesetzesentwürfe oder Ausschuss-Vorlagen drängen. Die gute Nachricht: Meist sind die Arbeitszeiten im Vergleich zu klassischen Consulting-Jobs human. Viele Arbeitgeber bieten mittlerweile Homeoffice, flexible Modelle, Weiterbildung. Und trotzdem, in Krisenjahren oder wenn es politisch kracht, kann aus „Nine to Five“ schnell „Open End“ werden. Auch das Gefühl, mit dem eigenen Sachverstand am gesellschaftlichen Diskurs zu rütteln, kann zweischneidig sein: Stolz, aber manchmal auch Frust, wenn Vorschläge im Sande verlaufen. Deshalb: Wer die Balance sucht, sollte sich vorher intensiv fragen, ob er oder sie mit politischem Gegenwind umgehen kann, ob er bereit ist, Sachfragen mehrdimensional zu denken und immer wieder neu zu lernen.

Volkswirt zu sein ist mehr als Tabellen, Trendprognosen und PowerPoint-Karaoke. Es ist das Talent, über Tellerränder zu balancieren, mal mit nüchternem Blick, mal mit kämpferischem Herzen. Für Berufseinsteiger und Wandelmutige gibt es unzählige Wege – selten schnurgerade, häufiger mit Abzweigungen, Umwegen, sogar Sackgassen. Aber: Wer Freude an Komplexität hat, Lernbereitschaft und den Willen, Wirtschaft als gesellschaftliches Feld zu begreifen, der wird – vielleicht nicht sofort, aber auf Sicht – seinen Platz finden. Mut hilft, Pragmatismus noch mehr. Und manchmal auch der Humor, wenn am Abend jemand am Küchentisch wieder fragt: „Erklär mal: Was macht eigentlich ein Volkswirt?“

Volkswirt Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Volkswirt Jobs in weiteren Städten

  • München
  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Hamburg
  • Köln
  • Oberdorla
  • Potsdam
  • Essen
  • Nürnberg
  • Frankfurt
  • Friedrichshafen
  • Minden Westfalen
  • Stuttgart
  • Aalen
  • Bad Saulgau
  • Bonn
  • Braunschweig
  • Böblingen
  • Freudenstadt
  • Hannover
  • Heidelberg
  • Konstanz
  • Leonberg
  • Weinheim
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus