Volkswirt Jobs

337 aktuelle Volkswirt Stellenangebote

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Volkswirt /Betriebswirt /Jurist als (Senior) Consultant Verrechnungspreise /Transfer Pricing (w/m/d)

EY DeutschlandBerlin, Düsseldorf, Frankfurt, Main, Freiburg, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart, Nürnberg

Als Verrechnungspreis-Experte planst und implementierst du maßgeschneiderte Verrechnungspreiskonzepte für internationale Unternehmen. Du analysierst grenzüberschreitende Wertschöpfungsketten und unterstützt bei der strategischen Preisgestaltung. In internationalen Restrukturierungen bewertest du Geschäftseinheiten und immaterielle Vermögenswerte. Zudem erstellst du fundierte Verrechnungspreisdokumentationen für globale Projekte. Du vertrittst die Interessen unserer Mandant:innen in Betriebserhebungen, Verständigungsverfahren und Advance Pricing Agreements (APA). Wenn du ein abgeschlossenes Studium in BWL, VWL oder Jura hast und bereit für spannende Herausforderungen bist, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Volkswirt / Betriebswirt Banksteuerung (w/m/d)

parcIT GmbHKöln

Als Volkswirt oder Betriebswirt in der Banksteuerung (w/m/d) spielen Sie eine entscheidende Rolle in der Weiterentwicklung der Banksteuerungslandschaft für über 600 Banken in Deutschland. Ihre Aufgaben umfassen die Konzeption innovativer Methoden zur effektiven Banksteuerung, insbesondere für genossenschaftliche Institute. Sie gestalten Steuerungsprozesse und optimieren die Risikoberichterstattung, um den komplexen Anforderungen gerecht zu werden. Zudem vermitteln Sie anspruchsvolle Banksteuerungsmodelle an Kunden und Kooperationspartner. Ihre enge Zusammenarbeit mit Risikocontrollern und Verbundpartnern ist wesentlich für den Erfolg. Durch Ihre Expertise begleiten Sie die Produktentwicklung, beispielsweise bei der Erstellung standardisierter Berichte.
Homeoffice Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Volkswirt / Betriebswirt / Jurist als (Junior) Consultant Global Transfer Pricing (w/m/d)

KPMG AG WirtschaftsprüfungsgesellschaftHamburg, Hannover, Berlin, Leipzig

Als (Junior) Consultant im Bereich Global Transfer Pricing unterstützt Du ein interdisziplinäres Team, das multinationalen Großkonzernen sowie mittelständischen Unternehmen beratend zur Seite steht. Du hilfst bei der Entwicklung effektiver Preisgestaltungen und sicherst die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Diese Position bietet Dir die Möglichkeit, Deine Fremdsprachenkenntnisse einzubringen und Deine Karriere im Bereich Wirtschaft weiterzuentwickeln. Zudem profitierst Du von einer ausgewogenen Work-Life-Balance, die Deine persönlichen und beruflichen Ziele unterstützt. Besuche StepStone.de, um mehr über aktuelle Stellenangebote zu erfahren und Deinen Traumjob zu finden! Jetzt Jobagent einrichten und die besten Karrieremöglichkeiten entdecken!
Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Volkswirt / Betriebswirt / Jurist als (Junior) Consultant Global Transfer Pricing (w/m/d)

KPMG AG WirtschaftsprüfungsgesellschaftMünchen, Stuttgart, Nürnberg, Ulm, Regensburg, Freiburg, Mannheim

Als (Junior) Consultant (w/m/d) im Bereich Global Transfer Pricing berätst du internationale Großkonzerne und mittelständische Unternehmen. Dein interdisziplinäres Team unterstützt dich bei der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen. Mit einem Fokus auf Wirtschaft, Preisgestaltung und Fremdsprachen bietet diese Position hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Du profitierst von einer attraktiven Work-Life-Balance, die dir Flexibilität ermöglicht. Werde Teil eines dynamischen Umfelds, in dem innovative Ideen geschätzt werden. Sichere dir jetzt deinen Traumjob auf StepStone.de und erhalte wertvolle Karrieretipps sowie Gehaltsdaten!
Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium / Bachelor of Arts - Vertiefung Bank (m/w/d)

Volksbank in Ostwestfalen eGMinden Westfalen

Starte deine Karriere mit einem dualen Studium Bachelor of Arts, Vertiefung Bank, ab dem 01.08.2025. Dieses Modell verbindet Theorie an der DHBW Stuttgart mit praxisorientierten Phasen in einer Geschäftsstelle. Verdiene während deiner Ausbildung durch eine attraktive Vergütung und erlebe gleichzeitig die Vorteile eines praxisnahen Studiums. Wir gestalten deinen Ausbildungsplan individuell und ermöglichen dir, festes Teammitglied während deiner Praxisphasen zu werden. Persönliche Betreuung durch erfahrene Ausbilder sorgt für optimalen Lernerfolg. Nutze die Chance, Theorie und Praxis effizient zu verknüpfen und deine beruflichen Fähigkeiten auszubauen!
Jobticket – ÖPNV Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Data-Reporting Specialist (m/w/d) Circular Economy

Reclay GroupWien

Schließen Sie sich unserem Reporting Services-Team an! Beraten Sie unsere Kunden kompetent im Bereich EPR-Compliance und Data-Reporting und gestalten Sie spannende Lösungen für alle relevanten Fragestellungen. Werden Sie Teil unseres dynamischen Umfelds!
Homeoffice Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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EY-Parthenon Praktikant Decision Modelling & Economics (w/m/d)

EY-ParthenonBerlin, Hamburg, Düsseldorf

Erlebe spannende Herausforderungen bei EY-Parthenon, wo strategische Transformationen zum Leben erweckt werden. Du begleitest CEOs und Private-Equity-Gesellschaften von der Ideenfindung bis zur erfolgreichen Umsetzung. Arbeite an wegweisenden Projekten in verschiedenen Branchen, von der Strategieoptimierung bis zu transformativen Deals. Nutze datenbasierte Insights und KI-Technologien, um neue Märkte zu erschließen und Wachstum zu fördern. Im Economics and Politics Team in Berlin, Hamburg oder Düsseldorf unterstützt du Mandant:innen auf ihrem Weg zu strategischen Zielen. Gemeinsam beraten wir in den zentralen Bereichen Geopolitik, Digitalisierung und Infrastruktur.
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Kreditanalyst Real Estate (m/w/d)

Airbus Bank GmbHMünchen

In der Rolle als Experte für Finanzierungsstrategien sind Sie verantwortlich für die eigenständige Evaluierung komplexer Projekt- und Finanzierungspläne. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung individueller Finanzierungslösungen sowie die risikoseitige Analyse von Kreditentscheidungen im Real Estate-Bereich. Sie übernehmen aktiv die Kreditrisikoverantwortung und stellen die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Anforderungen sicher. Die kontinuierliche Risiko- und Portfolioüberwachung ist entscheidend für die langfristige Stabilität und Qualität der Prozessdaten. Zudem bewerten Sie wirtschaftlicheVerhältnisse und sind an der Erstellung und Verhandlung von Kreditverträgen beteiligt. Ihre Expertise trägt zur Weiterentwicklung bestehender Prozesse und zur erfolgreichen Umsetzung von Projekttätigkeiten bei.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium 'Banking and Finance' (Bachelor of Arts inklusive Bankausbildung) (m/w/d)

Volksbank eGHildesheim

Starte deine Karriere mit einem dualen Studium 'Banking and Finance' bei der Volksbank eG! Dieses praxisnahe Studium kombiniert Bankausbildung und akademische Inhalte in nur drei Jahren. Du profitierst von kleinen Lerngruppen, intensiven Kontakten zu Dozenten und maßgeschneiderten Trainingsangeboten. Neben Theorie erwirbst du praktische Kenntnisse in Geldanlagen und Krediten während deiner Praxisphasen. Unser Ziel ist es, Schulen in digitalen, nachhaltigen und genossenschaftlichen Kompetenzen. Sichere dir jetzt deinen Platz und gestalte deine berufliche Zukunft aktiv mit!
Vermögenswirksame Leistungen Aufstiegsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium - Bachelor-Studiengang Banking and Finance (m/w/d)

Volks- und Raiffeisenbank Prignitz eGPerleberg

Starte dein duales Studium im Bachelor-Studiengang Banking and Finance (m/w/d) 2025 bei der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz eG. Kombiniere Theorie und Praxis für eine erfolgreiche Karriere im Finanzwesen. Nach dem Abitur hast du die Möglichkeit, praxisnahe Erfahrung in einem Unternehmen zu sammeln, während du an der Geno Akademie der Volksbanken studierst. Die Lehrveranstaltungen finden in Hannover und Rastede statt und bieten dir wertvolle Kenntnisse. Das duale Studium ist optimal strukturiert, sodass Theorie und praktische Ausbildung eng verzahnt sind. Nutze die Chance und lege den Grundstein für deine Zukunft im Banking!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Volkswirt wissen müssen

Volkswirt Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Volkswirt wissen müssen

Wo Ökonomie auf Alltag trifft: Einblicke aus der Welt der Volkswirte

Wenn ich an meinen ersten Tag als Volkswirt zurückdenke, bin ich immer noch überrascht, wie wenig von dem kam, was man im Studium gelernt hat, im Berufsalltag wirklich passgenau gebraucht wird. Klingt ernüchternd? Vielleicht. Aber eigentlich ist genau das die größte Stärke der Volkswirte: Anpassung in alle Richtungen, permanente Neukalibrierung zwischen Theorie und Wirklichkeit – und manchmal auch ein bisschen Kontrollverlust. Wer hier einen vorgezeichneten Tagesablauf erwartet, landet schnell auf dem harten Boden der Praxis.

Täglich grüßt die Unsicherheit – aber eben auch der Reiz, mit jedem neuen Auftrag, jeder politischen Wendung oder Branchen-Volte das eigene Wissen zu testen und, ehrlich gesagt, auch ständig zu hinterfragen. Mal jongliert man mit großen Zahlenreihen für eine Verbrauchsprognose, dann wieder interpretiert man gesellschaftliche Trends aus vagen Kaffeesatz-Indikatoren. Wer stur nach Lehrbuch arbeitet, verstaubt schneller als das Gesetz über das Dringlichkeitsmaß möglicher Strukturreformen. Im Ernst: Die Flexibilität, spontan zwischen den Disziplinen – Statistik, Soziologie, Politik, Psychologie – zu switchen, ist keine weichgespülte Floskel, sondern Überlebensstrategie.

Qualifikationen im Schwebezustand: Denkantrieb oder Ausredenjongleur?

Jetzt mal ehrlich: Die berühmten „exzellenten analytischen Fähigkeiten“ stehen in jeder zweiten Stellenanzeige. Klar, Statistik und Modellierung können nicht schaden. Aber ich behaupte: Viel wichtiger ist die Lust, scheinbar Widersprüchliches zusammenbringen zu wollen – und die Fähigkeit, Fakten von Hype zu unterscheiden. Kommunikation ist ebenfalls kein Selbstläufer. Wer klug argumentieren, aber auch verständlich erklären kann, landet schneller in Führungsnähe als der reine Zahlendreher. Apropos: Rechnen allein rettet niemanden über die Probezeit.

Manches wird gar nicht gelehrt, sondern abgeschaut – ein scharfer Sinn fürs Zeitgeschehen, eine Wachheit für gesellschaftliche Töne (ja, auch in sozialen Medien!) oder schlicht Pragmatismus. Digitaltechnik und Datenkompetenz? Wer heute als Volkswirt keinen sicheren Umgang mit Excel, R oder gar Python hat und Big-Data-Analysen meidet wie Steuerformulare, bleibt unter seinen Möglichkeiten. Und noch ein Schlagwort, das viele unterschätzen: Ethik. Wer heute zu Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit oder Verteilungsfragen qualifiziert kommunizieren will, braucht Haltung – nicht nur Argumente. Das klingt anstrengender, als es ist. Aber eben auch ehrlicher.

Gehaltsspanne oder Schicksalslotterie?

Reden wir Tacheles: Geld ist nicht alles, aber ein Gerücht, dass Volkswirte die Topverdiener der Wirtschaftswissenschaften sind, hält sich hartnäckig. Die Wahrheit? Es stimmt – punktuell, vor allem mit spezialisierter Expertise oder im Consulting, bei Zentralbanken, internationalen Institutionen oder in Chefetagen der Thinktanks. Der klassische Einstieg aber beginnt meist bescheidener. Privatwirtschaftlich bewegen sich Einstiegsgehälter oft im Mittelfeld, Behörden und Forschungseinrichtungen sind sparsam, Branchenunterschiede sind enorm. Die Region? Macht einiges aus. Metropolregionen zahlen mehr, aber die Konkurrenz sitzt da eben auch mit im offenen Büro. Kleinere Städte locken mit Lebensqualität, aber selten mit Prämien. Ganz platt: Mit 40.000 € bis 55.000 € zum Start liegt man nicht daneben – sprunghafte Zuwächse hängen von Flexibilität, Weiterbildung und, ja, gelegentlich auch Glück ab.

Erwähnenswert: Wer wechselbereit ist oder Sparten wie Finanzwirtschaft und Digitalisierung ansteuert, kann deutlich mehr herausholen – „Kann“, wohlgemerkt. Denn kein anderes Berufsfeld jongliert so souverän mit Variablen wie das der Volkswirte, das gilt fürs Gehalt ebenso wie für die Karrierewege. Niemand garantiert lineare Anstiege, aber Vielfalt gibt's gratis dazu.

Arbeitsmarkt: Überfluss, Mangel oder alles nur ein Zyklus?

Ist die Nachfrage nach Volkswirten wirklich so schwankend, wie viele vermuten? Nun, die Kurzform lautet: Ja – und nein. In konjunkturellen Schwächephasen glühen die Telefone der Arbeitsagenturen etwas länger. In Boomjahren, besonders rund um Digitalisierung, Regulierung und Energiethemen, zeigt sich dagegen eine auffällige Bewegung auf dem Markt. Kurios: Es gibt Regionen, wo sich Unternehmen förmlich um jede halbwegs erfahrene Fachkraft reißen, während andere Standorte zum Ausbildungsparkplatz werden. Viele junge Volkswirte unterschätzen die Macht der Spezialisierung: Energie, Healthcare, Klimaökonomie oder Digitalisierungsberatung werden händeringend gesucht.

Trotzdem – und das ist mein persönliches Fazit nach Jahren im Geschäft: Bleibt flexibel, kultiviert euren Spürsinn für Nischen. Die Stellenschilder wechseln, Probleme bleiben. Übrigens: Wer im Elfenbeinturm bleiben will, hat es schwer. Die Schnittstellen zu angrenzenden Disziplinen werden immer wichtiger; interdisziplinäre Teams sind längst Alltag, keine Ausnahme.

Zukunftsfragen und Vereinbarkeit: Zwischen WiFi und Work-Life-Balance

Gut, zur Wahrheit gehört: Volkswirt ist selten laut, dafür aber oft im Zentrum gesellschaftlicher Debatten. Ob Digitalisierung, demografischer Wandel, Wohnen oder Nachhaltigkeit – wer in diesem Beruf die Augen verschließt, ertrinkt schneller in überholtem Wissen als ihm lieb ist. Die Digitalisierung verändert Arbeit nicht nur technisch, sondern auch sozial. Homeoffice ist keine Zwangsmaßnahme mehr, sondern wird gerade im Bereich Analyse und Beratung oft gefördert – allerdings nicht überall und schon gar nicht im politischen Betrieb, wo Vor-Ort-Präsenz gefragt bleibt.

Work-Life-Balance? Durchwachsen. Der Projektmodus schlägt manchmal gnadenlos zu, aber insgesamt schätzen viele die selbstbestimmte Arbeit, die Eigenrecherche und den Kontakt mit unterschiedlichsten Akteuren. Die Vereinbarkeit hat also viel mit persönlicher Resilienz zu tun – und mit der Bereitschaft, sich von klassischen Karrieretimelines zu verabschieden. Märkte, Gesellschaft und Technologien rütteln ständig an den Grundsätzen. Wer Menschen mag und ihre Widersprüche aushält, kommt hier weiter – vielleicht nicht immer geradlinig, aber selten wirklich verloren.

Mein Fazit: Volkswirt als Beruf – schillernd, widersprüchlich, aber definitiv kein Museumsstück

Was bleibt nach all dem Gerede? Wahrscheinlich das: Der Beruf des Volkswirts ist weder verlässlich planbar noch jemals monoton, sondern ein ständig klopfendes Herz am Puls einer sich drehenden Gesellschaft. Vieles in diesem Metier ist geprägt von „Sowohl-als-auch“ – auf dem Papier öde, in der Praxis aber erstaunlich lebendig. Man schwimmt im Meer der Unsicherheit, aber genau das macht den Reiz aus. Die eigene Haltung, Neugier und der Hang zum Querdenken sind wertvoller als jeder Zertifikatswust.

An alle Berufseinsteiger, Suchenden und Grenzgänger: Wer Lust aufs große Ganze hat – und auf ziemlich viele Details – der wird hier fündig. Durchhaltevermögen schadet nicht, etwas Ironie auch nicht. Aber, und das bleibt wohl immer so: Eine glasklare Prognose gibt es nie. Oder, anders gesagt: Es kommt drauf an. Und das ist doch das eigentlich Spannende an diesem Beruf.

Kurzbeschreibung Volkswirt

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Volkswirt

Jetzt mal ehrlich: Die berühmten „exzellenten analytischen Fähigkeiten“ stehen in jeder zweiten Stellenanzeige. Klar, Statistik und Modellierung können nicht schaden. Aber ich behaupte: Viel wichtiger ist die Lust, scheinbar Widersprüchliches zusammenbringen zu wollen – und die Fähigkeit, Fakten von Hype zu unterscheiden. Kommunikation ist ebenfalls kein Selbstläufer. Wer klug argumentieren, aber auch verständlich erklären kann, landet schneller in Führungsnähe als der reine Zahlendreher. Apropos: Rechnen allein rettet niemanden über die Probezeit.

Manches wird gar nicht gelehrt, sondern abgeschaut – ein scharfer Sinn fürs Zeitgeschehen, eine Wachheit für gesellschaftliche Töne (ja, auch in sozialen Medien!) oder schlicht Pragmatismus. Digitaltechnik und Datenkompetenz? Wer heute als Volkswirt keinen sicheren Umgang mit Excel, R oder gar Python hat und Big-Data-Analysen meidet wie Steuerformulare, bleibt unter seinen Möglichkeiten. Und noch ein Schlagwort, das viele unterschätzen: Ethik. Wer heute zu Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit oder Verteilungsfragen qualifiziert kommunizieren will, braucht Haltung – nicht nur Argumente. Das klingt anstrengender, als es ist. Aber eben auch ehrlicher.

Reden wir Tacheles: Geld ist nicht alles, aber ein Gerücht, dass Volkswirte die Topverdiener der Wirtschaftswissenschaften sind, hält sich hartnäckig. Die Wahrheit? Es stimmt – punktuell, vor allem mit spezialisierter Expertise oder im Consulting, bei Zentralbanken, internationalen Institutionen oder in Chefetagen der Thinktanks. Der klassische Einstieg aber beginnt meist bescheidener. Privatwirtschaftlich bewegen sich Einstiegsgehälter oft im Mittelfeld, Behörden und Forschungseinrichtungen sind sparsam, Branchenunterschiede sind enorm. Die Region? Macht einiges aus. Metropolregionen zahlen mehr, aber die Konkurrenz sitzt da eben auch mit im offenen Büro. Kleinere Städte locken mit Lebensqualität, aber selten mit Prämien. Ganz platt: Mit 40.000 € bis 55.000 € zum Start liegt man nicht daneben – sprunghafte Zuwächse hängen von Flexibilität, Weiterbildung und, ja, gelegentlich auch Glück ab.

Erwähnenswert: Wer wechselbereit ist oder Sparten wie Finanzwirtschaft und Digitalisierung ansteuert, kann deutlich mehr herausholen – „Kann“, wohlgemerkt. Denn kein anderes Berufsfeld jongliert so souverän mit Variablen wie das der Volkswirte, das gilt fürs Gehalt ebenso wie für die Karrierewege. Niemand garantiert lineare Anstiege, aber Vielfalt gibt's gratis dazu.

Ist die Nachfrage nach Volkswirten wirklich so schwankend, wie viele vermuten? Nun, die Kurzform lautet: Ja – und nein. In konjunkturellen Schwächephasen glühen die Telefone der Arbeitsagenturen etwas länger. In Boomjahren, besonders rund um Digitalisierung, Regulierung und Energiethemen, zeigt sich dagegen eine auffällige Bewegung auf dem Markt. Kurios: Es gibt Regionen, wo sich Unternehmen förmlich um jede halbwegs erfahrene Fachkraft reißen, während andere Standorte zum Ausbildungsparkplatz werden. Viele junge Volkswirte unterschätzen die Macht der Spezialisierung: Energie, Healthcare, Klimaökonomie oder Digitalisierungsberatung werden händeringend gesucht.

Trotzdem – und das ist mein persönliches Fazit nach Jahren im Geschäft: Bleibt flexibel, kultiviert euren Spürsinn für Nischen. Die Stellenschilder wechseln, Probleme bleiben. Übrigens: Wer im Elfenbeinturm bleiben will, hat es schwer. Die Schnittstellen zu angrenzenden Disziplinen werden immer wichtiger; interdisziplinäre Teams sind längst Alltag, keine Ausnahme.

Gut, zur Wahrheit gehört: Volkswirt ist selten laut, dafür aber oft im Zentrum gesellschaftlicher Debatten. Ob Digitalisierung, demografischer Wandel, Wohnen oder Nachhaltigkeit – wer in diesem Beruf die Augen verschließt, ertrinkt schneller in überholtem Wissen als ihm lieb ist. Die Digitalisierung verändert Arbeit nicht nur technisch, sondern auch sozial. Homeoffice ist keine Zwangsmaßnahme mehr, sondern wird gerade im Bereich Analyse und Beratung oft gefördert – allerdings nicht überall und schon gar nicht im politischen Betrieb, wo Vor-Ort-Präsenz gefragt bleibt.

Work-Life-Balance? Durchwachsen. Der Projektmodus schlägt manchmal gnadenlos zu, aber insgesamt schätzen viele die selbstbestimmte Arbeit, die Eigenrecherche und den Kontakt mit unterschiedlichsten Akteuren. Die Vereinbarkeit hat also viel mit persönlicher Resilienz zu tun – und mit der Bereitschaft, sich von klassischen Karrieretimelines zu verabschieden. Märkte, Gesellschaft und Technologien rütteln ständig an den Grundsätzen. Wer Menschen mag und ihre Widersprüche aushält, kommt hier weiter – vielleicht nicht immer geradlinig, aber selten wirklich verloren.

Was bleibt nach all dem Gerede? Wahrscheinlich das: Der Beruf des Volkswirts ist weder verlässlich planbar noch jemals monoton, sondern ein ständig klopfendes Herz am Puls einer sich drehenden Gesellschaft. Vieles in diesem Metier ist geprägt von „Sowohl-als-auch“ – auf dem Papier öde, in der Praxis aber erstaunlich lebendig. Man schwimmt im Meer der Unsicherheit, aber genau das macht den Reiz aus. Die eigene Haltung, Neugier und der Hang zum Querdenken sind wertvoller als jeder Zertifikatswust.

An alle Berufseinsteiger, Suchenden und Grenzgänger: Wer Lust aufs große Ganze hat – und auf ziemlich viele Details – der wird hier fündig. Durchhaltevermögen schadet nicht, etwas Ironie auch nicht. Aber, und das bleibt wohl immer so: Eine glasklare Prognose gibt es nie. Oder, anders gesagt: Es kommt drauf an. Und das ist doch das eigentlich Spannende an diesem Beruf.

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