Vertriebscontroller Jobs

142 aktuelle Vertriebscontroller Stellenangebote

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Vertriebscontroller (m/w/d) Sales Analytics und Pricing

J. Schmalz GmbHGlatten

Als Vertriebscontroller (m/w/d) bei Schmalz GmbH tragen Sie maßgeblich zur Optimierung des Vertriebscontrollings bei. Sie entwickeln Konzepte und setzen diese erfolgreich um, während Sie komplexe Zahlen mithilfe von Business Intelligence Tools auswerten. Ihre Analysen von Vertriebsdaten und KPIs führen zu fundierten Handlungsempfehlungen, die durch kontinuierliches Monitoring unterstützt werden. Zudem sind Sie für die vertriebliche Budgetplanung verantwortlich und leiten Maßnahmen bei Abweichungen ein. Die Überwachung von Preis-, Margen- und Rabattentwicklungen ermöglicht Ihnen, effektive Pricing-Prozesse zu entwickeln. Direkt an den Leiter Vertrieb und Marketing berichten, sorgt für Transparenz und gezielte Maßnahmen im Unternehmen.
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Vertriebscontroller (m/w/d) Sales Analytics und Pricing - J. Schmalz GmbH

J. Schmalz GmbHKöln

Als Vertriebscontroller (m/w/d) für Sales Analytics und Pricing gestalten Sie strategische Konzepte für das Vertriebscontrolling und setzen diese wirkungsvoll um. Mithilfe modernster Business Intelligence Tools und Excel analysieren Sie komplexe Zahlen und leiten maßgebliche Handlungsempfehlungen ab. Ihre Aufgabe umfasst die Koordination und Unterstützung der vertrieblichen Budgetplanung sowie die Durchführung eines kontinuierlichen Monitorings. Sie erstellen präzise Prognosen aus Vertriebsdaten und KPIs und reagieren proaktiv auf Abweichungen. Zudem analysieren Sie Preis-, Margen- und Rabattentwicklungen, um wertvolle Insights zu gewinnen. Schließlich optimieren Sie Pricing-Prozesse und berichten direkt an den Leiter Vertrieb und Marketing.
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Controller / Sales Controller / Vertriebscontroller (m/w/d)

STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KGFriedrichshafen

Willkommen beim STADTWERK AM SEE, Ihrem zukunftsorientierten Arbeitgeber! Mit einem Team von rund 460 engagierten Mitarbeitenden sorgen wir für saubere Energie, Wasser und innovative Mobilitätslösungen. Gemeinsam entwickeln wir nachhaltige Optionen für die Herausforderungen von morgen. Wenn Sie ein passendes Profil haben, freuen wir uns darauf, Sie bei uns willkommen zu heißen. Nutzen Sie die Chance, Ihre Karriere bei einem Verantwortungsbewussten Arbeitgeber zu starten! Besuchen Sie unsere Original-Stellenanzeige auf StepStone.de und richten Sie Ihren Jobagenten ein, um Ihren Traumjob zu finden!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Vertriebscontroller (m/w/d)

Schmieder GmbHFriedrichshafen

Werden Sie Vertriebscontroller (m/w/d) und profitieren Sie von Schmieders über 30 Jahren Erfahrung! Wir unterstützen Sie kostenfrei auf dem Weg zu Ihrem Traumjob im Raum Bodensee-Oberschwaben, speziell in Friedrichshafen. Unser Kunde, ein etabliertes Unternehmen in der Energie- und Versorgungswirtschaft, sucht einen engagierten Controller (m/w/d). In dieser unbefristeten Vollzeitstelle sind Sie für den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Vertriebscontrollings verantwortlich. Zudem wirken Sie aktiv an der Wirtschaftsplanung mit und arbeiten eng mit Vertrieb sowie weiteren Fachbereichen zusammen. Bewerben Sie sich jetzt und starten Sie Ihre Karriere im Vertrieb!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Kantine Fahrtkosten-Zuschuss Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Vertriebscontroller (m/w/d)

VGHHannover

Die VGH Versicherungen in Hannover suchen ab dem 01.07.2026 einen engagierten Vertriebscontroller (m/w/d). Als größter regionaler Versicherer in Niedersachsen bieten wir über 1,8 Millionen Privat- und Firmenkunden exzellente Dienstleistungen. Unser Unternehmen ist mehrfach als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet und verspricht einen sicheren Arbeitsplatz. Ihre Aufgaben umfassen die Analyse controllingrelevanter Fragestellungen sowie die Erstellung aussagekräftiger Reports für die Vertriebssteuerung. Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Controlling ist Voraussetzung. Entdecken Sie spannende Entwicklungsmöglichkeiten und werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams bei VGH.
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Vertriebscontroller (w/m/d)

Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbHMülheim Ruhr

Als Vertriebscontroller (w/m/d) sind Sie die zentrale Schnittstelle zur Optimierung unseres Markterfolgs. Ihre Expertise in der Mengen- und Absatzplanung sowie im Pricing ist entscheidend für unser profitables Wachstum. Zu Ihren Aufgaben gehören die Steuerung von Preis- und Absatzvorgaben und die Analyse relevanter Kennzahlen zur Vertriebsperformance. Sie verantworten den gesamten Pricing-Prozess und erstellen präzise Absatzprognosen basierend auf Marktanalysen. Außerdem koordinieren Sie vertriebsnahe Aktivitäten wie Kundenbefragungen und Marketingmaßnahmen. Ihre enge Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und dem Vertrieb stärkt unsere Marktposition nachhaltig.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Corporate Benefit Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Vertriebscontroller (m/w/d) Sales Analytics und Pricing

SchmalzGlatten

Als Vertriebscontroller (m/w/d) im Bereich Sales Analytics und Pricing entwickeln Sie umfassende Konzepte für das Vertriebscontrolling und setzen diese erfolgreich in die Praxis um. Mithilfe von Business Intelligence Tools und Excel werten Sie komplexe Vertriebsdaten aus und erstellen prägnante Handlungsempfehlungen. Sie sind verantwortlich für die vertriebliche Budgetplanung, das kontinuierliche Monitoring und das Abweichungsmanagement. Dabei analysieren Sie KPIs und erstelle detaillierte Prognosen, um gezielte Maßnahmen zu entwickeln. Zudem untersuchen Sie Preis-, Margen- und Rabattentwicklungen und optimieren die Pricing-Prozesse. Ihre Berichterstattung erfolgt direkt an den Leiter Vertrieb und Marketing für transparente Kommunikationsstrukturen.
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Vertriebscontroller (w/m/d)

ARBEIT UND MEHR GmbHHamburg

Zahlen sind für Dich mehr als nur Datenpunkte – sie sind die Grundlage für strategische Entscheidungen. Deine Leidenschaft ist es, komplexe Sachverhalte zu analysieren und daraus wertvolle Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Insbesondere im Vertrieb weißt Du, wie wichtig präzise Analysen sind. Zugleich bist Du ein betriebswirtschaftlicher Sparringspartner, der zu Themen wie Work-Life-Balance und Finanzstrategie beraten kann. Rabatte und Angebote optimierst Du gekonnt für maximale Effizienz. Starte jetzt Deine Karriere und finde Deinen Traumjob auf StepStone.de!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Einkaufsrabatte Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Vertriebscontroller (m/w/d)

HÄNDLE GmbH Maschinen und AnlagenbauMühlacker

Die HÄNDLE GmbH Maschinen und Anlagenbau ist seit 1870 ein führendes, innovatives Unternehmen im Anlagenbau für die grobkeramische Industrie. Mit über 156 Jahren Erfahrung setzen wir Maßstäbe in Qualität und Technologie. Unser internationaler Erfolg basiert auf einem starken Fokus auf Mehrsprachigkeit und IT-Kompetenz. Wir fördern eigenverantwortliches Arbeiten und prozessorientierte Ansätze in allen Abteilungen. Unsere technischen Projekte sind wegweisend und tragen zur Entwicklung der Branche bei. Erfahren Sie mehr über unsere Karrierechancen und die Möglichkeiten, Teil unseres dynamischen Teams zu werden, auf Step Stone.de.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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(Junior) Vertriebscontroller (m/w/d)

Meinhardt Städtereinigung GmbH Co. KGHofheim Wallau

Die Meinhardt Städtereinigung ist ein herausragendes mittelständisches Unternehmen, das seit Jahrzehnten auf Nachhaltigkeit setzt. Mit über 1.000 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 17 Standorten leistet die Meinhardt-Gruppe einen wertvollen Beitrag zur Ressourcenschonung. Ihre umfangreiche Expertise umfasst unter anderem Finanzwesen, Kundenorientierung und Portfolioanalyse. Durch innovative Ansätze gewährleisten sie eine professionelle Angebotsbearbeitung und Finanzprüfung. Entdecken Sie traumhafte Karrieremöglichkeiten und spannende Stellenangebote auf StepStone.de! Besuchen Sie https://bit.ly/2KOagYD für mehr Informationen zu Arbeitgebern, Gehaltsdaten und Karrieretipps, und unterstützen Sie Ihre berufliche Weiterentwicklung.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Vertriebscontroller wissen müssen

Vertriebscontroller Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Vertriebscontroller wissen müssen

Zwischen Zahlen und Zwischentönen: Realität und Mythos im Beruf des Vertriebscontrollers

Da sitzt man nun, mit frischem Abschluss oder einigen Jahren Praxiserfahrung im Gepäck, und fragt sich: Was verbirgt sich hinter den knackigen Jobtiteln, die irgendwo zwischen Finanzjargon und Vertriebs-Action schweben? Eine Stelle als Vertriebscontroller taucht immer öfter in Stellenportalen auf, und tatsächlich lohnt sich ein zweiter Blick – gerade für alle, die mit Zahlen umgehen können, aber dabei nicht in einer Excel-Wüste verenden wollen. Denn Vertrieb allein ist ruppig, Controlling klingt nach trockener Kost, aber das Bindestrichwesen dazwischen? Das ist überraschend lebendig. Und manchmal sogar – so meine Erfahrung – die fehlende Kompassnadel in so mancher Vertriebsabteilung.


Zwischen Kaffee und Kennzahlen: Was macht ein Vertriebscontroller eigentlich?

Klingt nach Papierstapel und endlosen Meetings, nicht wahr? Zum Teil stimmt das sogar. Doch im Kern ist Vertriebscontrolling der Versuch, Struktur ins Chaos des Verkaufsalltags zu bringen. Ein Vertriebscontroller misst, prüft und ordnet, was draußen von den Kollegen an der Front passiert. Keine Sandkastenspiele – sondern der Versuch, Deckungsbeiträge, Absatzplanungen und Zielerreichung zusammenzuhalten. In der Praxis bedeutet das: Absatz- und Umsatzanalysen, Prognosetools pflegen, Abweichungen aufspüren, Ziele justieren, Vertriebsaktionen auswerten. Mal die berühmte Ad-hoc-Analyse zum Monatsanfang, mal tief in CRM-Daten wühlen, immer in der Hoffnung, dass das eigene Zahlenwerk nicht nur retrospektiv schön aussieht, sondern tatsächlich strategische Wirkung entfaltet.


Qualifikationen: Wo Zahlenfüchse und Kommunikationskünstler sich treffen

„Mathe war nie mein Ding“ – das wird eng. Wer in diesen Bereich will, sollte Zahlen mögen, aber das ist kaum die halbe Miete. Viel entscheidender: Offenheit für IT-Tools, die Bereitschaft – nein, das Bedürfnis! –, sich ständig in neue Reporting-Technologien reinzufuchsen und den Draht zwischen Zahlen und Menschen nicht zu verlieren. Es reicht eben nicht, im Alleingang perfekte Dashboards zu bauen. Man sitzt eben nicht im Elfenbeinturm. Vielmehr braucht es den Spagat zwischen analytischer Akribie, Projektmanagement und der Fähigkeit, Vertriebler auf Augenhöhe abzuholen, ohne dabei zum Datenprediger zu mutieren. Oft unterschätzt: Kommunikationsgeschick, Vermögen zur Selbstorganisation, ein wenig Fingerspitzengefühl mit Führungskräften. Excel, Power BI, SAP oder CRM-Systeme sind der Werkzeugkasten – aber das eigentliche Handwerk steckt in der Analyse und Vermittlung.


Wie sieht’s beim Gehalt aus? Zwischen Wunschtraum und Wirklichkeit

Jetzt also Butter bei die Fische. Die Frage nach dem Gehalt hängt wie ein Damoklesschwert über jeder Jobentscheidung – erst recht, wenn um einen Wechsel oder den Berufseinstieg geht. Und tatsächlich, die Spanne ist beachtlich. Einstieg? In manchen Regionen wie Ostdeutschland und abseits der Metropolen kann das eher ernüchternd ausfallen, manchmal mit knappem Sprung über die 40.000 €-€-Marke. Im Westen, speziell bei größeren Konzernen oder im industriellen Mittelstand, ist dagegen oft von 50.000 € aufwärts die Rede. Mit ein paar Jahren Praxis, Spezialwissen (z. B. CRM, Data Analytics) und der Bereitschaft, Projekte zu führen, sind 60.000 € bis 70.000 € brutto im Jahr keine Luftschlösser. Und, klar, im Pharma- oder Technologiebereich, manchmal sogar noch mehr – aber fürstlich ist das lange nicht. Branchen- und Unternehmensgröße stellen die Stellschrauben, die wirklich ziehen. Die Krux: Oft locken Benefits oder Boni, die auf dem Papier glänzen. In Wahrheit? Die Extrameile zählt – nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in der Gehaltsverhandlung. Wer seine Zahlen kennt, punktet nicht nur im Reporting, sondern auch am Verhandlungstisch.


Karriereleitern und Stolperkanten: Wege und Hürden im Vertriebscontrolling

Wie steigen Leute in diesen Job ein? Mal so, mal so. Oft über klassische BWL-Studiengänge, mit dem einen oder anderen Schwerpunkt auf Controlling, Vertrieb oder Wirtschaftsinformatik. Quereinsteiger? Durchaus, besonders, wenn sie Vertriebserfahrung haben und den Zahlenblick nachgeliefert haben – oder mit Weiterbildung nachhelfen. Die Entwicklungsmöglichkeiten? Anfangs meist operativ, später – sofern das Netzwerk stimmt und die Lernlust nicht versiegt – bewegt man sich Richtung Teamleitung, Senior Specialist oder bis in strategische Rollen als Schnittstelle zu Geschäftsleitung oder Vertriebsleitung. Weiterbildung ist dabei kein nerviges Pflichtprogramm, sondern fast schon Überlebensstrategie: Wer Datenanalyse, Künstliche Intelligenz oder digitale Tools unterschätzt, bleibt eben schnell hängen. Alle Welt redet von Künstlicher Intelligenz im Vertrieb – und sie ist längst da. Wer als Controller die Algorithmen bedienen kann (oder wenigstens verstehen), wird zum gefragten Hybrid.


Aktueller Arbeitsmarkt: Dynamik, Unsicherheiten und unterschätzte Nebenwirkungen

Die Nachfrage? Mal aufgedreht, mal im Standby. Tendenz: Zunehmend wichtig, weil Zahlenorientierung im Vertrieb heute alles andere als Luxus ist. In konjunkturell schwankenden Zeiten greifen Unternehmen oft zum Controlling wie zum Sicherheitsgurt – von Mittelstand bis Konzern. Aber Vorsicht: Auch Automatisierung und Data Analytics setzen die klassischen Aufgaben unter Druck. Das Berufsbild verschiebt sich – vom Datensammler zum Impulsgeber. Kurz: Wer auf Standards setzt und alten Mustern nachtrauert, wird es schwer haben. Und doch: Gerade Berufseinsteiger mit Digitalaffinität und Soft-Skills können jetzt punkten. Der Sprung zum Vertriebscontroller ist kein Autopilot-Flug, aber der Job bleibt – zumindest aus meiner Sicht – so spannend, wie er herausfordernd ist. Wandel ist das neue Normal, Ambivalenzen inklusive. Die Mischung aus Zahlengenauigkeit und dem Blick für das, was sich zwischen den Zeilen abspielt, bleibt ein seltenes Gut. Oder, um es ironisch zu sagen: Die perfekte Adresse für Zahlen-Enthusiasten mit sozialem Spürsinn – und einer gewissen Toleranz für die Eigenheiten des Vertriebs.


Kurzbeschreibung Vertriebscontroller

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Vertriebscontroller

Klingt nach Papierstapel und endlosen Meetings, nicht wahr? Zum Teil stimmt das sogar. Doch im Kern ist Vertriebscontrolling der Versuch, Struktur ins Chaos des Verkaufsalltags zu bringen. Ein Vertriebscontroller misst, prüft und ordnet, was draußen von den Kollegen an der Front passiert. Keine Sandkastenspiele – sondern der Versuch, Deckungsbeiträge, Absatzplanungen und Zielerreichung zusammenzuhalten. In der Praxis bedeutet das: Absatz- und Umsatzanalysen, Prognosetools pflegen, Abweichungen aufspüren, Ziele justieren, Vertriebsaktionen auswerten. Mal die berühmte Ad-hoc-Analyse zum Monatsanfang, mal tief in CRM-Daten wühlen, immer in der Hoffnung, dass das eigene Zahlenwerk nicht nur retrospektiv schön aussieht, sondern tatsächlich strategische Wirkung entfaltet.

„Mathe war nie mein Ding“ – das wird eng. Wer in diesen Bereich will, sollte Zahlen mögen, aber das ist kaum die halbe Miete. Viel entscheidender: Offenheit für IT-Tools, die Bereitschaft – nein, das Bedürfnis! –, sich ständig in neue Reporting-Technologien reinzufuchsen und den Draht zwischen Zahlen und Menschen nicht zu verlieren. Es reicht eben nicht, im Alleingang perfekte Dashboards zu bauen. Man sitzt eben nicht im Elfenbeinturm. Vielmehr braucht es den Spagat zwischen analytischer Akribie, Projektmanagement und der Fähigkeit, Vertriebler auf Augenhöhe abzuholen, ohne dabei zum Datenprediger zu mutieren. Oft unterschätzt: Kommunikationsgeschick, Vermögen zur Selbstorganisation, ein wenig Fingerspitzengefühl mit Führungskräften. Excel, Power BI, SAP oder CRM-Systeme sind der Werkzeugkasten – aber das eigentliche Handwerk steckt in der Analyse und Vermittlung.

Jetzt also Butter bei die Fische. Die Frage nach dem Gehalt hängt wie ein Damoklesschwert über jeder Jobentscheidung – erst recht, wenn um einen Wechsel oder den Berufseinstieg geht. Und tatsächlich, die Spanne ist beachtlich. Einstieg? In manchen Regionen wie Ostdeutschland und abseits der Metropolen kann das eher ernüchternd ausfallen, manchmal mit knappem Sprung über die 40.000 €-€-Marke. Im Westen, speziell bei größeren Konzernen oder im industriellen Mittelstand, ist dagegen oft von 50.000 € aufwärts die Rede. Mit ein paar Jahren Praxis, Spezialwissen (z. B. CRM, Data Analytics) und der Bereitschaft, Projekte zu führen, sind 60.000 € bis 70.000 € brutto im Jahr keine Luftschlösser. Und, klar, im Pharma- oder Technologiebereich, manchmal sogar noch mehr – aber fürstlich ist das lange nicht. Branchen- und Unternehmensgröße stellen die Stellschrauben, die wirklich ziehen. Die Krux: Oft locken Benefits oder Boni, die auf dem Papier glänzen. In Wahrheit? Die Extrameile zählt – nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in der Gehaltsverhandlung. Wer seine Zahlen kennt, punktet nicht nur im Reporting, sondern auch am Verhandlungstisch.

Wie steigen Leute in diesen Job ein? Mal so, mal so. Oft über klassische BWL-Studiengänge, mit dem einen oder anderen Schwerpunkt auf Controlling, Vertrieb oder Wirtschaftsinformatik. Quereinsteiger? Durchaus, besonders, wenn sie Vertriebserfahrung haben und den Zahlenblick nachgeliefert haben – oder mit Weiterbildung nachhelfen. Die Entwicklungsmöglichkeiten? Anfangs meist operativ, später – sofern das Netzwerk stimmt und die Lernlust nicht versiegt – bewegt man sich Richtung Teamleitung, Senior Specialist oder bis in strategische Rollen als Schnittstelle zu Geschäftsleitung oder Vertriebsleitung. Weiterbildung ist dabei kein nerviges Pflichtprogramm, sondern fast schon Überlebensstrategie: Wer Datenanalyse, Künstliche Intelligenz oder digitale Tools unterschätzt, bleibt eben schnell hängen. Alle Welt redet von Künstlicher Intelligenz im Vertrieb – und sie ist längst da. Wer als Controller die Algorithmen bedienen kann (oder wenigstens verstehen), wird zum gefragten Hybrid.

Die Nachfrage? Mal aufgedreht, mal im Standby. Tendenz: Zunehmend wichtig, weil Zahlenorientierung im Vertrieb heute alles andere als Luxus ist. In konjunkturell schwankenden Zeiten greifen Unternehmen oft zum Controlling wie zum Sicherheitsgurt – von Mittelstand bis Konzern. Aber Vorsicht: Auch Automatisierung und Data Analytics setzen die klassischen Aufgaben unter Druck. Das Berufsbild verschiebt sich – vom Datensammler zum Impulsgeber. Kurz: Wer auf Standards setzt und alten Mustern nachtrauert, wird es schwer haben. Und doch: Gerade Berufseinsteiger mit Digitalaffinität und Soft-Skills können jetzt punkten. Der Sprung zum Vertriebscontroller ist kein Autopilot-Flug, aber der Job bleibt – zumindest aus meiner Sicht – so spannend, wie er herausfordernd ist. Wandel ist das neue Normal, Ambivalenzen inklusive. Die Mischung aus Zahlengenauigkeit und dem Blick für das, was sich zwischen den Zeilen abspielt, bleibt ein seltenes Gut. Oder, um es ironisch zu sagen: Die perfekte Adresse für Zahlen-Enthusiasten mit sozialem Spürsinn – und einer gewissen Toleranz für die Eigenheiten des Vertriebs.

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