Sozialwirt Jobs

592 aktuelle Sozialwirt Stellenangebote

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Wirtschaftsprüfer (m/w/d) – mit Impact in Sozialwirtschaft & Non-Profit

ADJUVARIS Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfer Steuerberater RechtsanwälteFreiburg Breisgau

Wir suchen einen engagierten Wirtschaftsprüfer (m/w/d) für unseren Kanzleistandort in Freiburg, der eine echte Wirkung in der Sozialwirtschaft und im Non-Profit-Bereich erzielen möchte. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenverantwortliche Durchführung von Jahres- und Konzernabschlussprüfungen sowie die Erstellung von Jahresabschlüssen nach IDW S7 und HGB. Sie werden Prüfungsteams fachlich führen und Mandanten in prüfungsrelevanten Fragen beraten. Zudem tragen Sie zur Pflege bestehender Mandantenbeziehungen und zur Akquisition neuer Klienten bei. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Wirtschaftsprüferexamen sowie mehrjährige Berufserfahrung, idealerweise im Sozial- oder Gesundheitswesen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft mit uns!
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Referent*in (w/m/d) Betriebswirtschaft der Verbände und Sozialstationen

nytrooTrier

Suchen Sie eine sinnstiftende Herausforderung in der Betriebswirtschaft? Die Caritas in Trier bietet Ihnen die Möglichkeit, agil und verantwortungsbewusst zu arbeiten. Hier sind Zahlen nur das große Ganze; Menschen stehen im Fokus. Nutzen Sie Ihre Expertise in BWL, Buchhaltung oder Digitalisierung, um echten Gestaltungsspielraum zu gewinnen. Profitieren Sie von modernen digitalen Tools und KI-Anwendungen, um Ihre Fähigkeiten optimal einzusetzen. Besuchen Sie StepStone.de für mehr Informationen über diesen einzigartigen Job und starten Sie noch heute Ihre Karriere!
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Controller (m/w/d) für Sozialwirtschaft

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e. V.Berlin

Suchen Sie eine sinnstiftende Karriere im Bereich Sozialwirtschaft? Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin e. V. sucht einen Controller (m/w/d) für Entgeltverhandlungen. Wir bieten Ihnen ein wertschätzendes Arbeitsumfeld und die Möglichkeit zur flexiblen Gestaltung Ihrer Arbeitszeit. Diese Position ermöglicht es Ihnen, aktiv für ein sozial gerechtes Berlin zu arbeiten. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines engagierten Teams zu werden! Entdecken Sie weitere Informationen und Ihre Traumstelle auf Step Stone.de.
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Prüfer / Prüfungsleiter (m/w/d) Sozialwirtschaft & Non-Profit

ADJUVARIS Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfer Steuerberater RechtsanwälteStuttgart, Freiburg

ADJUVARIS ist eines der führenden Unternehmen in Süddeutschland, spezialisiert auf Beratung und Prüfung in der Sozialwirtschaft. Unsere erfahrene, mittelständische Kanzlei besteht aus 40 engagierten Mitarbeiter*innen, die Expertise in Compliance, Steuererklärung, externer Revision und Internen Audits bieten. Wir setzen uns leidenschaftlich dafür ein, den Besten im sozialen Sektor das Beste zu geben. Profitieren Sie von unserer fundierten Beratung, die auf die Bedürfnisse Ihrer Organisation zugeschnitten ist. Besuchen Sie Step Stone.de, um die aktuelle Stellenanzeige zu entdecken und sich über Ihren Traumjob zu informieren. Unsere Plattform bietet darüber hinaus wertvolle Informationen zu Gehältern und Karrieretipps.
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Steuerfachangestellter / Bilanzbuchhalter (m/w/d)

Treucontrol Treuhandgesellschaft mbHMünchen

Wir suchen einen engagierten Steuerfachangestellten / Bilanzbuchhalter (m/w/d) für unser kompetentes Team in München. In dieser spannenden Rolle übernehmen Sie vielfältige Aufgaben in der steuerlichen Beratung, Rechnungswesen und Controlling. Ihre Expertise ist gefragt bei der Erstellung von Lohnbuchhaltungen, Einnahmen-Überschuss-Rechnungen, Jahresabschlüssen und Steuererklärungen. Unser zentral gelegener Standort bietet Ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld und die Möglichkeit zur Kooperation mit rund 20 motivierten Kollegen. Unsere hohe Fachkompetenz wurde durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt, darunter “Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer 2024/2025”. Werden Sie Teil eines ausgezeichneten Teams und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Work-Life-Balance Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Leitung einer sozialen Einrichtung – Finanzen, Controlling & Personalwirtschaft (m/w/d)

Johannesbund gGmbH Haus Maria-KöniginBonn

Das Haus Maria Königin in Bonn bietet seit 75 Jahren innovative Hilfen für wohnungslose Frauen und Kinder. Aktuell unterstützen wir 120 Klientinnen in verschiedenen Betreuungskonzepten, um ihnen zu einer eigenständigen Wohnsituation zu verhelfen. Wir suchen zum 1. Januar 2027 eine Einrichtungsleitung (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit mit Schwerpunkt Controlling, Finanzen und Personalwirtschaft. Ihre Aufgabe wird es sein, die Zukunft unserer Einrichtung aktiv zu gestalten. Wenn Sie Erfahrung in der Wohnungslosenhilfe mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und helfen Sie uns, das Leben vieler Frauen und Kinder zu verändern.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Berater Finanzbuchhaltung & Sozialwirtschaft (w/m/d) in München

digatus personal GmbHMünchen

Als Berater für Finanzbuchhaltung im Sozial- und Gesundheitswesen (w/m/d) in München bist du gefragt! Bring deine Erfahrung mit Wilken Entire bzw. P5 ein und unterstütze Fachbereiche praxisnah. In einem strukturierten Umfeld kannst du dein Know-how effektiv einsetzen. Das mehrstandortige Projekt zielt auf eine etablierte Organisation mit öffentlich-rechtlicher Struktur ab. Hier erwarten dich besondere buchhalterische Anforderungen, die deine Expertise herausfordern. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines engagierten Teams, das Wert auf qualitativ hochwertige Beratung legt!
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Vertriebsdirektor/in / Sales Manager Factoring KMU (m/w/d)

CB Bank GmbHHamburg, On Site Oder Hybrid, Homeoffice

Verstärken Sie unser Team als Sales Manager im Bereich Factoring für KMU im Großraum Hamburg! Ihre Hauptaufgabe ist die Gewinnung von Neukunden sowie die Betreuung bestehender Kunden. Nutzen Sie Ihre starken analytischen Fähigkeiten und Vertriebsorientierung, um Ihr Netzwerk auszubauen und wertvolle Kooperationen zu pflegen. Idealerweise bringen Sie Erfahrungen im Vertriebsaußendienst, insbesondere im Factoring oder Bankgeschäft, mit. Ein abgeschlossenes Studium oder eine kaufmännische Ausbildung bilden die Grundlage Ihres Profils. Werden Sie Teil eines dynamischen Unternehmens, das kreative Köpfe und Verhandlungsgeschick schätzt!
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Mitarbeiter im Rechnungswesen (m/w/d)

Baugenossenschaft Bad Cannstatt eGStuttgart

Wir suchen einen engagierten MITARBEITER IM RECHNUNGSWESEN (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Ihre Aufgaben umfassen die Erstellung von Jahresabschlüssen, Betriebs- und Heizkostenabrechnungen sowie die Anlagenbuchhaltung. Zudem sind Sie für die ordnungsgemäße Buchung laufender Geschäftsvorfälle und den Zahlungsverkehr zuständig. Idealerweise haben Sie eine kaufmännische Ausbildung, idealerweise in der Immobilienwirtschaft, abgeschlossen. Sie bringen Kenntnisse in der Software WODIS Sigma mit und arbeiten selbstständig und lösungsorientiert. Wenn Sie zudem teamfähig sind und über gute Kommunikationsfähigkeiten verfügen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
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Portfoliomanager (w/m/d) - Infrastruktur- und Transportfinanzierungen

LBBWStuttgart

Wir suchen eine*n engagierte*n Portfoliomanager*in (w/m/d) für unser Bestandsportfolio im Bereich Infrastrukturfinanzierungen. Ihre Hauptaufgabe ist die aktive Betreuung von Projekten, inklusive Kreditüberwachung und Ertragsoptimierung. Zudem identifizieren Sie Potenziale zur Risiko- und RWA-Optimierung. Ihr strategisches Denken unterstützt die Weiterentwicklung unseres Geschäftsfeldes. In enger Zusammenarbeit mit Kundenbetreuern fördern Sie die Kundenzufriedenheit und entwickeln Cross-Selling-Ansätze. Darüber hinaus bringen Sie Ideen zur Prozessoptimierung ein und erstellen umfassende Portfolioanalysen für das Management, um unsere Ziele bestmöglich zu erreichen.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Sozialwirt wissen müssen

Sozialwirt Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Sozialwirt wissen müssen

Sozialwirt: Beruf mit vielen Gesichtern – eine Zwischenbilanz aus der Praxis

Wer sich heute mit dem Thema Sozialwirtschaft beschäftigt – sei es beim Berufseinstieg, als erfahrene Fachkraft auf dem Sprung oder im Suchmodus nach dem sprichwörtlichen Sinn im Job –, begegnet manchmal diesem schrägen Gefühl zwischen Aufbruch und Zweifel. Ich spreche aus eigener Nähe zum Feld: Die Schnittmengen aus Sozialem und Wirtschaft, Organisation und Menschlichkeit, Verwaltung und Gestaltung sind faszinierend, aber nicht frei von Reibung. Was erwartet einen wirklich als Sozialwirt? Wo liegen die Hürden, wo die Kraftquellen dieses Berufs? Und – fast schon die Gretchenfrage – lohnt sich das Ganze auch finanziell?


Alltag zwischen Zahlen, Menschen und politischen Fallstricken

Viele glauben, in sozialen Trägern oder Wohlfahrtsverbänden ticken die Uhren langsamer und die Arbeit sei „irgendwie netter“. Nette Menschen, ja. Langsame Uhren? Eher nicht. Der Alltag als Sozialwirt ist durchzogen von Balanceakten: Man organisiert Budgets, jongliert mit Anträgen, reflektiert Zielvereinbarungen, moderiert Teamsitzungen… und dann klingelt auch noch das Telefon, weil irgendwo ein Förderprogramm ausläuft oder ein Interessenkonflikt schwelt. Ein bisschen wie Tetris auf drei Ebenen. Mal plant man die Finanzierung eines Pflegeprojekts, dann wieder vermittelt man zwischen Ehrenamt und Vorstand – und manchmal schreibt man Konzeptpapiere, von denen man ahnt, dass sie im Aktenordner verstauben.


Qualifikationen – mehr als nur Sozialpädagogik plus Excel

Spezifische Qualifikationen, klar: Ein Bachelor oder Master in Sozialwirtschaft, Sozialmanagement oder vergleichbaren Disziplinen öffnet die Tür. Aber damit beginnt das eigentliche Lernen erst. Theoretische Kenntnisse in Betriebswirtschaft – ja, die braucht es ebenso wie ein Gespür für Menschen und Systeme. Was viele unterschätzen: Krisenfestigkeit zählt mindestens so viel wie Controlling-Know-how. Wer sich für den Beruf entscheidet, sollte nicht nur Zahlen verstehen, sondern mit Konflikten umgehen können und Mitgefühl zeigen, ohne sich auszupowern. Ich fand, dass gerade die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und Widerstände geschickt zu umschiffen, wertvoller ist als manches Zertifikat über Budgetplanung. Und die freundliche Stimme am Empfang? Unterschätzen Sie sie nicht: Sie ist oft der Türöffner zum ganzen System.


Gehalt: Zwischen Idealismus und finanziellen Realitäten

Jetzt ans Eingemachte: Das Gehalt. Ehrlich – ein Ferrari vor der Haustür wird’s nicht. Die soziale Branche bezahlt solide, aber selten üppig, zumindest beim Einstieg. Je nach Region und Träger gibt’s beachtliche Unterschiede. Während man im Großraum München für ähnliche Tätigkeiten bis zu ein Drittel mehr bekommen kann als etwa in Sachsen-Anhalt, ist die Spreizung im Süden generell größer. Wohlfahrtsverbände mit Tarifbindung bieten meist klar geregelte Einstiegsgehälter, häufig im mittleren Bereich des öffentlichen Dienstes – allerdings sind leistungsabhängige Zulagen und Karriereprämien eher die Ausnahme als die Regel. Privatwirtschaftliche Anbieter zahlen in Einzelfällen mehr, erwarten aber auch mehr Ellbogen.

Zur Orientierung: Der Start liegt oft zwischen 3.000 € und 3.500 € brutto monatlich, in einigen Regionen auch niedriger. Mit Erfahrung, Personalverantwortung oder Zusatzqualifikationen kann sich das entwickeln – aber Millionärsinspirationen besser gleich abstreifen. Kurios am Rande: Die ellenlange Liste an Zusatzleistungen und Sozialleistungen, die einige Arbeitgeber als Ausgleich anbieten. Fahrradleasing, flexible Arbeitszeiten, immerhin – aber dafür muss man den Hang zu sozialen Arbeitgeberrankings mögen.


Arbeitsmarkt und Perspektiven – Hype oder Fachkräftelücke?

Stichwort Arbeitsmarkt: Mal liest man von akutem Fachkräftemangel, mal von überfüllten Studiengängen. Was stimmt nun? Tatsächlich klafft die Lücke eher in Leitung und Spezialisierung als an der Basis – Stellen für gut ausgebildete Sozialwirte mit Herz, Verstand und Nerven aus Drahtseilen sind rar, aber gefragt. Regionale Disparitäten, wieder einmal: Während in Ballungszentren digitale Kompetenzen und Projektmanagementerfahrung gefragt sind, zählt in ländlichen Regionen oft noch das sprichwörtliche Allroundtalent („Kann alles, macht alles, kriegt alles hin“). Was mir auffiel: Wer flexibel ist und keine Angst vor Umzügen zeigt, hat klare Vorteile.

Die Digitalisierung mischt die Karten ohnehin neu. Projektsteuerung, Datenanalyse, Fördermittelmanagement – all das wird zunehmend digital abgebildet. Freilich: Die Software-Affinität muss sich mit den alten Tugenden wie Empathie und Kommunikation paaren. Wer nur mit PowerPoint überzeugt, geht im sozialen Betrieb fix unter.


Balance zwischen Anspruch und Selbstschutz: Work-Life-Dramen im Sozialmanagement

Es gibt Jobs, die fressen einen auf – und das ist in der Sozialwirtschaft, ehrlich gesagt, nicht selten die Gefahr. Zwischen Budgetdruck, Personalmangel und der permanenten Suche nach Innovationschancen bleibt das eigene Wohl nicht immer auf der Agenda. Ich habe Kollegen erlebt, die nach ein paar Jahren ausgebrannt waren (und das strahlt zurück ins Team, ganz klar). Aber: Die Tendenz geht immerhin Richtung Flexibilisierung. Homeoffice, Teilzeit, Sabbaticals? All das gibt es immer häufiger – zumindest bei Trägern, die mit der Zeit gehen. Wer das Bedürfnis nach klaren Grenzen kennt, sollte schon bei der Bewerbung darauf achten, wie offen ein Arbeitgeber Kommunikation und Selbstfürsorge lebt, statt nur zu propagieren.

Das große Plus: Die Sinnfrage muss man meist nicht lange stellen. Sozialwirte, die erfolgreich arbeiten, erleben direkte Auswirkungen ihres Tuns auf Menschen und Strukturen – das ist mehr als die Summe der Excel-Tabellen. Aber ob das für jede Lebensphase das ausschlaggebende Argument bleibt? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Manchmal fragt man sich schon: Ist der Idealismus Schulterpolster – oder eher Sprungbrett? Die ehrliche Antwort kennt am Ende jeder nur für sich selbst.


Kurzbeschreibung Sozialwirt

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Sozialwirt

Viele glauben, in sozialen Trägern oder Wohlfahrtsverbänden ticken die Uhren langsamer und die Arbeit sei „irgendwie netter“. Nette Menschen, ja. Langsame Uhren? Eher nicht. Der Alltag als Sozialwirt ist durchzogen von Balanceakten: Man organisiert Budgets, jongliert mit Anträgen, reflektiert Zielvereinbarungen, moderiert Teamsitzungen… und dann klingelt auch noch das Telefon, weil irgendwo ein Förderprogramm ausläuft oder ein Interessenkonflikt schwelt. Ein bisschen wie Tetris auf drei Ebenen. Mal plant man die Finanzierung eines Pflegeprojekts, dann wieder vermittelt man zwischen Ehrenamt und Vorstand – und manchmal schreibt man Konzeptpapiere, von denen man ahnt, dass sie im Aktenordner verstauben.

Spezifische Qualifikationen, klar: Ein Bachelor oder Master in Sozialwirtschaft, Sozialmanagement oder vergleichbaren Disziplinen öffnet die Tür. Aber damit beginnt das eigentliche Lernen erst. Theoretische Kenntnisse in Betriebswirtschaft – ja, die braucht es ebenso wie ein Gespür für Menschen und Systeme. Was viele unterschätzen: Krisenfestigkeit zählt mindestens so viel wie Controlling-Know-how. Wer sich für den Beruf entscheidet, sollte nicht nur Zahlen verstehen, sondern mit Konflikten umgehen können und Mitgefühl zeigen, ohne sich auszupowern. Ich fand, dass gerade die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und Widerstände geschickt zu umschiffen, wertvoller ist als manches Zertifikat über Budgetplanung. Und die freundliche Stimme am Empfang? Unterschätzen Sie sie nicht: Sie ist oft der Türöffner zum ganzen System.

Jetzt ans Eingemachte: Das Gehalt. Ehrlich – ein Ferrari vor der Haustür wird’s nicht. Die soziale Branche bezahlt solide, aber selten üppig, zumindest beim Einstieg. Je nach Region und Träger gibt’s beachtliche Unterschiede. Während man im Großraum München für ähnliche Tätigkeiten bis zu ein Drittel mehr bekommen kann als etwa in Sachsen-Anhalt, ist die Spreizung im Süden generell größer. Wohlfahrtsverbände mit Tarifbindung bieten meist klar geregelte Einstiegsgehälter, häufig im mittleren Bereich des öffentlichen Dienstes – allerdings sind leistungsabhängige Zulagen und Karriereprämien eher die Ausnahme als die Regel. Privatwirtschaftliche Anbieter zahlen in Einzelfällen mehr, erwarten aber auch mehr Ellbogen.

Zur Orientierung: Der Start liegt oft zwischen 3.000 € und 3.500 € brutto monatlich, in einigen Regionen auch niedriger. Mit Erfahrung, Personalverantwortung oder Zusatzqualifikationen kann sich das entwickeln – aber Millionärsinspirationen besser gleich abstreifen. Kurios am Rande: Die ellenlange Liste an Zusatzleistungen und Sozialleistungen, die einige Arbeitgeber als Ausgleich anbieten. Fahrradleasing, flexible Arbeitszeiten, immerhin – aber dafür muss man den Hang zu sozialen Arbeitgeberrankings mögen.

Stichwort Arbeitsmarkt: Mal liest man von akutem Fachkräftemangel, mal von überfüllten Studiengängen. Was stimmt nun? Tatsächlich klafft die Lücke eher in Leitung und Spezialisierung als an der Basis – Stellen für gut ausgebildete Sozialwirte mit Herz, Verstand und Nerven aus Drahtseilen sind rar, aber gefragt. Regionale Disparitäten, wieder einmal: Während in Ballungszentren digitale Kompetenzen und Projektmanagementerfahrung gefragt sind, zählt in ländlichen Regionen oft noch das sprichwörtliche Allroundtalent („Kann alles, macht alles, kriegt alles hin“). Was mir auffiel: Wer flexibel ist und keine Angst vor Umzügen zeigt, hat klare Vorteile.

Die Digitalisierung mischt die Karten ohnehin neu. Projektsteuerung, Datenanalyse, Fördermittelmanagement – all das wird zunehmend digital abgebildet. Freilich: Die Software-Affinität muss sich mit den alten Tugenden wie Empathie und Kommunikation paaren. Wer nur mit PowerPoint überzeugt, geht im sozialen Betrieb fix unter.

Es gibt Jobs, die fressen einen auf – und das ist in der Sozialwirtschaft, ehrlich gesagt, nicht selten die Gefahr. Zwischen Budgetdruck, Personalmangel und der permanenten Suche nach Innovationschancen bleibt das eigene Wohl nicht immer auf der Agenda. Ich habe Kollegen erlebt, die nach ein paar Jahren ausgebrannt waren (und das strahlt zurück ins Team, ganz klar). Aber: Die Tendenz geht immerhin Richtung Flexibilisierung. Homeoffice, Teilzeit, Sabbaticals? All das gibt es immer häufiger – zumindest bei Trägern, die mit der Zeit gehen. Wer das Bedürfnis nach klaren Grenzen kennt, sollte schon bei der Bewerbung darauf achten, wie offen ein Arbeitgeber Kommunikation und Selbstfürsorge lebt, statt nur zu propagieren.

Das große Plus: Die Sinnfrage muss man meist nicht lange stellen. Sozialwirte, die erfolgreich arbeiten, erleben direkte Auswirkungen ihres Tuns auf Menschen und Strukturen – das ist mehr als die Summe der Excel-Tabellen. Aber ob das für jede Lebensphase das ausschlaggebende Argument bleibt? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Manchmal fragt man sich schon: Ist der Idealismus Schulterpolster – oder eher Sprungbrett? Die ehrliche Antwort kennt am Ende jeder nur für sich selbst.

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