Risk Manager Jobs

99 aktuelle Risk Manager Stellenangebote

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Risk Manager:in (m/w/d)

Schulmeister Management ConsultingWaldviertel

Verstärken Sie unser Team: Wir suchen eine engagierte und kundenfreundliche Fachkraft im Risk Management. Eigenverantwortlich führen Sie Risikoanalysen durch, bewerten Sicherheiten und klassifizieren Risiken. Gestalten Sie mit uns sichere Zukunftsperspektiven!
Erfolgsbeteiligung Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Supply Chain Risk Manager (m/w/d)

Rheinmetall MAN Military Vehicles Österreich Ges mbHWien

Gestalten Sie die Zukunft der Versorgungssicherheit als Supply Chain Risk Manager (m/w/d) bei Rheinmetall MAN Military Vehicles in Wien. In dieser 2-jährigen Vollzeitposition analysieren Sie Risiken und optimieren unsere globale Lieferkette. Bewerben Sie sich jetzt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt Finanzen als Risk Manager - Reporting / Controlling (w/m/d)

TARGOBANKDüsseldorf

Sie bringen umfangreiche Erfahrungen im Risikocontrolling, -management oder der Wirtschaftsprüfung mit und verfügen über hervorragende analytische Fähigkeiten sowie eine ausgeprägte Zahlenaffinität. Ihre hohe Zuverlässigkeit gepaart mit Belastbarkeit zeichnet Sie aus, während Ihre Kenntnisse im MS-Office-Paket, besonders in Excel, Ihnen zur Seite stehen. Idealerweise haben Sie erste Programmiererfahrungen in SAS oder SPSS sowie mit Datenbanken wie SQL. In dieser Rolle entwickeln Sie das zentrale Risikomanagement weiter und optimieren relevante Modelle. Sie setzen regulatorische Anforderungen um und stärken die Risikocontrolling-Funktion im Rahmen der MaRisk. Ein abgeschlossenes Studium in einem relevanten Bereich rundet Ihr Profil ab.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Corporate Benefit TARGOBANK Kantine Parkplatz Erfolgsbeteiligung Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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ICT GRC - Risk & Compliance Manager (fluent German required)

N26 GmbHPotsdam

Suchen Sie eine Schlüsselposition, in der KI, Automation sowie ICT-Risiko und Compliance zusammentreffen? Werden Sie Teil der Risikofunktion unserer Bank und arbeiten Sie direkt mit dem stellvertretenden CISO zusammen. Engagieren Sie sich aktiv im Prozess des ICT-Risikomanagements, einschließlich Risikobewertung und -analyse. Treiben Sie die Weiterentwicklung des ICT-Risikomanagementrahmens gemäß dem DORA-Gesetz voran. Führen Sie proaktive Risikobewertungen durch, um ICT-Risiken in unserer IT-Infrastruktur zu identifizieren. Schlagen Sie angemessene Strategien zur Risikominderung vor und haben Sie einen echten Einfluss auf unsere Sicherheitsstrategie.
Vollzeit weitere Benefits
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Risikomanager Medizintechnik in der Neonatalversorgung (m/w/d)

Drägerwerk AG & Co. KGaALübeck

Als Risikomanager (m/w/d) spielst du eine entscheidende Rolle in der Sicherheit unserer Medizinprodukte weltweit. Deine Hauptaufgabe besteht darin, Risiken über den gesamten Produktlebenszyklus zu analysieren und zu bewerten. Du entwickelst Strategien zur Risikominimierung und überprüfst deren Umsetzung. Zudem erstellst und pflegst du gemäß internationaler Standards eine umfassende Risikomanagement-Dokumentation. Du wertest sicherheitsrelevante Informationen aus, um kontinuierliche Verbesserungen zu gewährleisten. Mit einem Abschluss in Ingenieurwissenschaften bringst du wertvolle Expertise in interdisziplinäre Teams und Unternehmensinitiativen ein, um unsere Produkte optimal abzusichern.
Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Risikomanager Lynx (m/w/d)

Rheinmetall Landsysteme GmbHUnterlüß, Celle

Die Rheinmetall AG mit Hauptsitz in Düsseldorf ist ein führender Technologiekonzern, der international aktiv ist. Mit einem breiten Angebot an innovativen Produkten und Dienstleistungen bedient Rheinmetall verschiedene Märkte. Das Unternehmen zeichnet sich durch starke Substanz und kontinuierliches Wachstum aus. Eine spannende Karriere erwartet Sie bei Rheinmetall, wo Fachkräfte in Bereichen wie BWL, Risikoanalyse und Verhandlungsführung gefragt sind. Weitere Informationen zu offenen Stellen finden Sie auf Step Stone.de. Nutzen Sie die Gelegenheit und richten Sie Ihren persönlichen Jobagenten ein, um Ihren Traumjob zu entdecken!
Flexible Arbeitszeiten Jobrad Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Rheinmetall Landsysteme GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Risikomanager (Spezialisierung Kapitalanlagecontrolling) (m/w/d)

Landeskrankenhilfe V.V.a.G.Lüneburg

Als Risikomanager (m/w/d) im Bereich Kapitalanlagecontrolling gestalten Sie aktiv die Zukunft der LKH. Sie steuern und überwachen die Kapitalanlagetätigkeiten unter Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben, insbesondere Solvency II. Zu Ihren Aufgaben gehört die Aufbereitung von Solvency-II-Daten und TPT-Dateien. Zudem bewerten Sie Kapitalanlagen und pflegen die relevanten Daten in Fact First. Die Überwachung der Einhaltung von Kapitalanlageleitlinien und Limiten sowie die Mitwirkung bei Investitionsbewertungen zählen ebenfalls zu Ihrem Verantwortungsbereich. Arbeiten Sie eng mit internen Fachabteilungen zusammen und unterstützen Sie Prüfungen durch Wirtschaftsprüfer – gestalten Sie mit uns die Risikoberichterstattung und Governance.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Risikomanager (m/w/d)

Die Haftpflichtkasse VVaGRoßdorf

Wir suchen einen engagierten Risikomanager (m/w/d) für unsere innovative Versicherungsgesellschaft, die sich auf Sachversicherungen spezialisiert hat. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Identifikation und Bewertung von Risiken sowie die Mitarbeit an Risikostrategien und dem Risikoreporting. Sie unterstützen bei der Erstellung und Präsentation von Risiko- und Statusberichten. Außerdem führen Sie Szenarioanalysen und Stresstests zur Risikobewertung durch. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaft oder Mathematik sowie umfangreiche Erfahrung im Risikomanagement. Wir erwarten analytisches Denkvermögen, Problemlösungsfähigkeiten und sicheren Umgang mit MS Office, insbesondere Excel.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Risiko-Manager (m/w/d)

Uelzener Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AGUelzen Lüneburger Heide

Wir suchen einen engagierten Risiko-Manager (m/w/d), um unser Team zu verstärken. In dieser Rolle sind Sie verantwortlich für die Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken sowie die Überwachung der Risikostrategie. Idealerweise bringen Sie Erfahrung im Risikomanagement aus einer Versicherung oder einem Finanzinstitut mit. Gute Kenntnisse der Versicherungslandschaft und relevanter Risikoklassen sind erforderlich. Kommunikationsstärke und die Fähigkeit, komplexe Informationen verständlich zu vermitteln, sind ebenfalls wichtig. Wenn Sie eine sorgfältige, flexible Arbeitsweise und ein Gespür für betriebliche Abläufe mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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IKT-Risikomanager (m/w/d)

Baden-Badener Pensionskasse VVaGBaden-Baden

Wir suchen einen IKT-Risikomanager (m/w/d), der auf die Identifikation und Analyse von Informations- und Kommunikationsrisiken spezialisiert ist. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Unterstützung der unabhängigen Risikomanagement-Funktion (URCF). Sie gestalten aktiv das IKT-Risikomanagement-Regelwerk mit und entwickeln Methoden zur Überwachung von IKT-Risiken weiter. Zudem erstellen Sie Berichte über IKT-Risiken und koordinieren regelmäßige Risikobewertungen. Die Analyse und Behandlung von Informationssicherheitsvorfällen sowie das Auditieren risikominimierender Maßnahmen gehören ebenso zu Ihren Aufgaben. Helfen Sie uns, die digitale Resilienz durch effektives Management von IKT-Drittdienstleistern zu stärken.
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Risk Manager wissen müssen

Risk Manager Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Risk Manager wissen müssen

Risk Manager: Ein Spagat zwischen Kalkül, Instinkt und einem Hauch Kontrollzwang

Wer ist eigentlich dieser „Risk Manager“, von dem man in den letzten Jahren immer öfter hört? Irgendwo zwischen Zahlenjongleur, Detektiv und Notfallmanager pendelt die Berufsbezeichnung – ernstgenommen wird das Ganze längst nicht mehr bloß in Konzernen oder Banken. Auch im Mittelstand, beim IT-Dienstleister, sogar in der gemeinnützigen Organisation – überall, wo Dinge schiefgehen könnten und das bitte nicht zu teuer werden soll, da taucht er plötzlich auf: der Risikomanager. Klassisch unsichtbar, zumindest solange alles glatt läuft. Kommt das Desaster, will jeder wissen, wie um alles in der Welt das passieren konnte … und oft ist das dann die Stunde der Wahrheit für den oder die Kollegin im Risikomanagement.


Was macht man hier eigentlich – und warum sollte man sich das antun?

Klar, viele verbinden mit diesem Job erstmal graue Anzugträger in Fensterbüros mit dicken Excel-Sheets auf zwei Monitoren. Aber halt, ganz so mechanisch läuft das nicht. Im Kern geht es darum, potenzielle Risiken – sprich: alles, was einem Unternehmen irgendwie die Suppe versalzen könnte – systematisch auf dem Schirm zu behalten. Kein Tag ist wie der andere. Mal feilst du an komplexen Risikoanalysen für Lieferketten, dann hängst du im Videocall mit IT-Spezialisten fest, die über Cyberangriffe sprechen, um gleich danach für eine Vorstandsvorlage trockene Zahlen aufpolieren zu müssen. Immer das große Ganze im Blick – und gleichzeitig jede Kleinigkeit unter Kontrolle haben. Klingt stressig? Ist es manchmal auch. Aber genau das zieht viele an: Diese Mischung aus Planung, Beobachtung und einem gewissen Adrenalinkick, wenn sich andeutet, dass der eigene Weitblick tatsächlich brenzlige Situationen abfedert.


Ein Einstieg mit Fragezeichen – welche Qualifikationen zählen wirklich?

Betrachtet man klassische Stellenausschreibungen, könnte man meinen, ohne Master in BWL, VWL oder Jura bleibt die Risiko-Türe für immer verschlossen. In der Praxis ist die Lage – wie so oft – etwas bunter. Klar: Ohne ein solides Fundament aus Zahlenverständnis, analytischer Denke und einem Funken juristischem Spürsinn wird's schwierig. Aber auch Seiteneinsteiger aus den Naturwissenschaften, Ingenieurwesen oder IT sind mittlerweile sehr gefragt. Und ich kann aus Gesprächen berichten: Wer sich auf neue Tools einlässt, neugierig in Prozesse reinbohrt, pragmatisch bleibt und keine Angst vor Fehlerkultur hat – der wird oft mehr geschätzt als der akademische Musterschüler. Was viele unterschätzen: Kommunikation! Die eigentliche Kunst ist, Risiken so zu vermitteln, dass man ernst genommen, aber nicht als Panikmacher abgestempelt wird. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber empathisches Kommunizieren, gepaart mit Standfestigkeit, das braucht Übung. Viel Übung.


Gehalt: Zwischen vernünftiger Basis und großem Sprung, aber …

Jetzt die Frage, die alle stellen, aber selten ehrlich beantwortet bekommen: Was verdient man? Die Spanne ist – wenig verwunderlich – groß. Einsteiger*innen im Mittelstand dürfen mit 45.000 € bis 55.000 € rechnen, regional leicht variierend. Bankwesen oder großer Pharma-Konzern? Da locken eher 60.000 € bis 70.000 € – und nach einigen Jahren, mit Spezialwissen zum Beispiel aus der IT, kann die Kluft weit über sechsstellig werden. Aber: Wer denkt, im schicken Tower der Finanzmetropole gleich mit Boni überschüttet zu werden, irrt oft. Viele Unternehmen sind knausrig geworden – vor allem, wenn sie Risikomanagement nur als notwendiges Übel verstehen. Im süddeutschen Maschinenbau läuft’s sicher noch anders als bei Online-Riesen in Berlin oder Hamburg. Das mag am Ende Geschmackssache sein. Etwas zäh verhandeln schadet jedenfalls nie! Und: Weiterbildung zahlt sich hier buchstäblich aus. Wer sich beispielsweise im Bereich Cyber Security sattelfest macht, kann den eigenen Marktwert nahezu verdoppeln. Kein Witz.


Perspektiven und die Sache mit dem Wandel – Dynamik als Dauerzustand

Was ich in den letzten Jahren beobachte: Der klassische Karriereleiter-Denker wird oft enttäuscht. In manchen Unternehmen ist Risikomanagement noch Anhang des Controllings, anderswo wiederum eine agile Taskforce mit direktem Draht zur Geschäftsführung. Wer flexibel ist und Lust auf neue Bereiche hat, stößt zunehmend auf crossfunktionale Teams, deren Zusammensetzung sich jeden Monat ändern kann. Und: Die Digitalisierung? Ein zweischneidiges Schwert. Systeme werden zwar smarter, das vielbeschworene Bauchgefühl bleibt dennoch unentbehrlich. Machine Learning kann Risiken vorhersagen, aber die letzte Entscheidung – zum Beispiel, ob ein Lieferant wirklich ausfällt oder ob nur der Algorithmus falsch liegt – bleibt am Ende oft beim Menschen hängen. Berufseinsteiger erleben diesen Spagat: Datenflut vs. Verantwortung. Unterschätzt das nicht.


Arbeitsmarkt, Krise, New Work – manchmal alles gleichzeitig

Kann man einfach so reinrutschen in das Berufsfeld? Floskeln wie Fachkräftemangel sind inzwischen überall zu hören. Das stimmt auch beim Risikomanagement, allerdings mit Tücken: Die Nachfrage nach Generalisten sinkt, gesucht sind immer öfter Spezialisten, die nicht nur Risiken erkennen, sondern sie auch bewerten, kommunizieren und konkret absichern können – im besten Fall mit technischem, rechtlichem und ökonomischem Überblick. Was sich zeigen lässt: Wer erste Projekterfahrung, vielleicht sogar Zertifikate in Risiko- oder IT-Management mitbringt, ist vielen Mitbewerber*innen ein Stück voraus. Im Übrigen: Das Image als „Immer-Erreichbare“ hat sich gewandelt. Homeoffice, flexible Arbeitszeiten – all das ist zumindest in Teilbereichen tatsächlich Alltag geworden. Manchmal fühlt es sich trotzdem an wie permanentes Bereitschaftsdienst – das sollte niemand unterschätzen, schon gar nicht, wenn Privatleben, Familie oder andere Prioritäten mitspielen. Aber ehrlich: Gerade wer pragmatisch und lösungsorientiert arbeitet, bekommt in diesem Feld einen Freiraum, wie ihn andere Berufsbilder selten bieten. Vorausgesetzt, man kann es aushalten, nie alles zu wissen, sondern immer auf Sicht fahren zu müssen – mit Kurskorrektur auf halber Strecke. Mal ehrlich: Wer sich darin wiederfindet, der ist hier verdammt richtig.

Kurzbeschreibung Risk Manager

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Risk Manager

Klar, viele verbinden mit diesem Job erstmal graue Anzugträger in Fensterbüros mit dicken Excel-Sheets auf zwei Monitoren. Aber halt, ganz so mechanisch läuft das nicht. Im Kern geht es darum, potenzielle Risiken – sprich: alles, was einem Unternehmen irgendwie die Suppe versalzen könnte – systematisch auf dem Schirm zu behalten. Kein Tag ist wie der andere. Mal feilst du an komplexen Risikoanalysen für Lieferketten, dann hängst du im Videocall mit IT-Spezialisten fest, die über Cyberangriffe sprechen, um gleich danach für eine Vorstandsvorlage trockene Zahlen aufpolieren zu müssen. Immer das große Ganze im Blick – und gleichzeitig jede Kleinigkeit unter Kontrolle haben. Klingt stressig? Ist es manchmal auch. Aber genau das zieht viele an: Diese Mischung aus Planung, Beobachtung und einem gewissen Adrenalinkick, wenn sich andeutet, dass der eigene Weitblick tatsächlich brenzlige Situationen abfedert.

Betrachtet man klassische Stellenausschreibungen, könnte man meinen, ohne Master in BWL, VWL oder Jura bleibt die Risiko-Türe für immer verschlossen. In der Praxis ist die Lage – wie so oft – etwas bunter. Klar: Ohne ein solides Fundament aus Zahlenverständnis, analytischer Denke und einem Funken juristischem Spürsinn wird's schwierig. Aber auch Seiteneinsteiger aus den Naturwissenschaften, Ingenieurwesen oder IT sind mittlerweile sehr gefragt. Und ich kann aus Gesprächen berichten: Wer sich auf neue Tools einlässt, neugierig in Prozesse reinbohrt, pragmatisch bleibt und keine Angst vor Fehlerkultur hat – der wird oft mehr geschätzt als der akademische Musterschüler. Was viele unterschätzen: Kommunikation! Die eigentliche Kunst ist, Risiken so zu vermitteln, dass man ernst genommen, aber nicht als Panikmacher abgestempelt wird. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber empathisches Kommunizieren, gepaart mit Standfestigkeit, das braucht Übung. Viel Übung.

Jetzt die Frage, die alle stellen, aber selten ehrlich beantwortet bekommen: Was verdient man? Die Spanne ist – wenig verwunderlich – groß. Einsteiger*innen im Mittelstand dürfen mit 45.000 € bis 55.000 € rechnen, regional leicht variierend. Bankwesen oder großer Pharma-Konzern? Da locken eher 60.000 € bis 70.000 € – und nach einigen Jahren, mit Spezialwissen zum Beispiel aus der IT, kann die Kluft weit über sechsstellig werden. Aber: Wer denkt, im schicken Tower der Finanzmetropole gleich mit Boni überschüttet zu werden, irrt oft. Viele Unternehmen sind knausrig geworden – vor allem, wenn sie Risikomanagement nur als notwendiges Übel verstehen. Im süddeutschen Maschinenbau läuft’s sicher noch anders als bei Online-Riesen in Berlin oder Hamburg. Das mag am Ende Geschmackssache sein. Etwas zäh verhandeln schadet jedenfalls nie! Und: Weiterbildung zahlt sich hier buchstäblich aus. Wer sich beispielsweise im Bereich Cyber Security sattelfest macht, kann den eigenen Marktwert nahezu verdoppeln. Kein Witz.

Was ich in den letzten Jahren beobachte: Der klassische Karriereleiter-Denker wird oft enttäuscht. In manchen Unternehmen ist Risikomanagement noch Anhang des Controllings, anderswo wiederum eine agile Taskforce mit direktem Draht zur Geschäftsführung. Wer flexibel ist und Lust auf neue Bereiche hat, stößt zunehmend auf crossfunktionale Teams, deren Zusammensetzung sich jeden Monat ändern kann. Und: Die Digitalisierung? Ein zweischneidiges Schwert. Systeme werden zwar smarter, das vielbeschworene Bauchgefühl bleibt dennoch unentbehrlich. Machine Learning kann Risiken vorhersagen, aber die letzte Entscheidung – zum Beispiel, ob ein Lieferant wirklich ausfällt oder ob nur der Algorithmus falsch liegt – bleibt am Ende oft beim Menschen hängen. Berufseinsteiger erleben diesen Spagat: Datenflut vs. Verantwortung. Unterschätzt das nicht.

Kann man einfach so reinrutschen in das Berufsfeld? Floskeln wie Fachkräftemangel sind inzwischen überall zu hören. Das stimmt auch beim Risikomanagement, allerdings mit Tücken: Die Nachfrage nach Generalisten sinkt, gesucht sind immer öfter Spezialisten, die nicht nur Risiken erkennen, sondern sie auch bewerten, kommunizieren und konkret absichern können – im besten Fall mit technischem, rechtlichem und ökonomischem Überblick. Was sich zeigen lässt: Wer erste Projekterfahrung, vielleicht sogar Zertifikate in Risiko- oder IT-Management mitbringt, ist vielen Mitbewerber*innen ein Stück voraus. Im Übrigen: Das Image als „Immer-Erreichbare“ hat sich gewandelt. Homeoffice, flexible Arbeitszeiten – all das ist zumindest in Teilbereichen tatsächlich Alltag geworden. Manchmal fühlt es sich trotzdem an wie permanentes Bereitschaftsdienst – das sollte niemand unterschätzen, schon gar nicht, wenn Privatleben, Familie oder andere Prioritäten mitspielen. Aber ehrlich: Gerade wer pragmatisch und lösungsorientiert arbeitet, bekommt in diesem Feld einen Freiraum, wie ihn andere Berufsbilder selten bieten. Vorausgesetzt, man kann es aushalten, nie alles zu wissen, sondern immer auf Sicht fahren zu müssen – mit Kurskorrektur auf halber Strecke. Mal ehrlich: Wer sich darin wiederfindet, der ist hier verdammt richtig.

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