Personalleiter Jobs

328 aktuelle Personalleiter Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Lohn- und Gehaltsbuchhalter/HR Payroll Manager (m/w/d)

Löwenstein Medical SE & Co. KGBad Ems

Löwenstein Medical ist ein führendes Unternehmen in der Medizintechnik mit über 30 Jahren Erfahrung in Bad Ems. Das familiengeführte Unternehmen innoviert im Bereich Klinik- und Homecare-Versorgung und legt dabei großen Wert auf Integrität und Sicherheit. Unsere Produkte bieten Lösungen für Gehaltsbuchhaltung und Pfändungen, die den höchsten Standards entsprechen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über offene Stellen zu informieren und Ihren Traumjob zu finden! Besuchen Sie Step Stone.de für mehr Informationen zu Arbeitgebern, Gehaltsdaten und Karrieretipps. Erstellen Sie noch heute Ihren Jobagenten und starten Sie Ihre Karriere mit Löwenstein Medical!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Löwenstein Medical SE & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Teamleiter Personalabrechnung (m/w/d)

CEMEX Deutschland AGRüdersdorf, Berlin

Cemex steht für Stabilität und hochwertige Baustoffe, die weltweit Projekte unterstützen. Unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass unsere Kunden uns vertrauen können. Wir bieten attraktive Arbeitsbedingungen mit fairer Bezahlung und vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. In der CEMEX Deutschland AG am Standort Rüdersdorf gestalten wir gemeinsam eine vielversprechende Zukunft. Werden Sie Teil unseres Teams und erleben Sie eine wertschätzende Unternehmenskultur. Klicken Sie jetzt auf „Bewerben“, um die ausführliche Stellenbeschreibung zu lesen und Ihre Karriere bei Cemex zu starten!
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Lohn- Und Gehaltsbuchhalter/hr Payroll Manager (m/w/d)

Löwenstein Medical SE & Co. KGBad Ems

Entdecken Sie Ihre Zukunft bei Löwenstein Medical! Seit über 30 Jahren innovativ in der Medizintechnik, bieten wir spannende Karrierechancen in einem führenden, familiengeführten Unternehmen. Bewerben Sie sich jetzt für verantwortungsvolle Aufgaben in der Klinik- und Homecare-Versorgung!
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Personalcontroller (m/w/d)

Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbHHeide, Holstein

Als Personalcontroller (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die Analyse und Auswertung von Personalkennzahlen sowie die Erstellung von Statistiken und Reports. Sie führen Monatsabschlüsse im Personalbereich durch und sind zuständig für Abweichungs- und Ad-hoc-Analysen. Ihre Aufgaben beinhalten die Standardisierung von Prozessen und die Überwachung relevanter Dateneingaben. Zudem erstellen Sie Auslastungsanalysen für Ruf- und Bereitschaftsdienste. Ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Controlling und umfassende MS Office-Kenntnisse sind unerlässlich. Idealerweise bringen Sie Erfahrungen mit HR-Software wie P&I LOGA und Dienstplanprogrammen mit, um das Personalcontrolling kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Finanzbuchhalter (m/w/d)

Lehleiter + Partner AG SteuerberatungsgesellschaftNeckarsulm

In der Rolle als Finanzbuchhalter (m/w/d) übernehmen Sie die eigenverantwortliche Durchführung der Finanzbuchhaltung unserer Mandanten. Ihre Aufgaben umfassen die digitale Betreuung der Kreditoren und Debitoren sowie die Überwachung von Zahlungseingängen und -ausgängen. Darüber hinaus stehen Sie im engen Dialog mit unseren Mandanten, um offene Fragen zu klären. Voraussetzungen sind eine Ausbildung als Steuerfachangestellter (m/w/d) oder Steuerfachwirt (m/w/d) sowie fundierte Kenntnisse in DATEV. Mit 2-5 Jahren Berufserfahrung in der Finanzbuchhaltung bringen Sie analytisches Denken und Teamgeist mit. Wir bieten ein abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Arbeitsumfeld in einem kollegialen Team.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Leiter (m/w/d) Kreditmanagement

Kreissparkasse Herzogtum LauenburgMölln, Grambeker Weg

In dieser Schlüsselposition gestalten Sie die Prozesse im Aktivgeschäft innerhalb der Kreissparkasse effizient und kundenorientiert. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung und Optimierung von IT-Systemen sowie das Fach- und Disziplinarmanagement. Sie sind die zentrale Ansprechperson für Ihre Mitarbeitenden und Führungskräfte, insbesondere während Veränderungsprozessen. Ihre Expertise im Kreditgeschäft und Ihr wirtschaftswissenschaftlicher Hintergrund unterstützen Ihre Führungskompetenz. Zudem stellen Sie die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben durch kontinuierliche Kontrollen sicher. Mit Ihrer kommunikativen Stärke und Lösungsorientierung tragen Sie somit entscheidend zum Erfolg der Kreissparkasse bei.
Aufstiegsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Kundenberater (m/w/d) im Außendienst für das Gebiet Schwerin

WERO GmbH & Co. KGSchwerin Mecklenburg

Werde Kundenbetreuer (m/w/d) im Außendienst für das Gebiet Schwerin und arbeite eng mit unserem Team zusammen! In dieser Rolle bist du verantwortlich für den Soll-Ist-Abgleich der Erste-Hilfe-Materialien und bietest einen Einräumservice für Erste-Hilfe-Produkte an. Quereinsteiger sind herzlich willkommen und werden bei uns umfassend eingearbeitet. Zu deinen Aufgaben gehören auch Sicht- und Funktionskontrollen von Defibrillatoren sowie deren Einweisung. Du solltest dich im Umgang mit Menschen wohlfühlen und einen Führerschein der Klasse 3/B besitzen. Wir bieten eine langfristige Beschäftigung in einem motivierten Team – bewirb dich jetzt!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Arbeitskleidung Gesundheitsprogramme Corporate Benefit WERO GmbH & Co. KG Teilzeit weitere Benefits
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Teamleitung Individualkundenberater (m/w/d)

Kreissparkasse MayenMayen

Wir suchen eine erfahrene Teamleitung für Individualkundenberater (m/w/d), die sich um die geschäftspolitischen und vertrieblichen Ziele kümmert. Zu den Aufgaben zählen die Förderung der Berater durch Coaching sowie die aktive Mitgestaltung von Veränderungen. Ein abgeschlossenes Bankkauffmann-Studium und eine Weiterbildung sind Voraussetzung für diese Schlüsselposition. Die Rolle erfordert starke Kommunikationsfähigkeiten und digitale Affinität, um die Beratungskompetenz zu maximieren. Wir bieten eine attraktive Vergütung, flexible Arbeitszeiten und 32 Urlaubstage pro Jahr. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft bei einem stabilen Arbeitgeber!
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Vermögensberater (m/w/d)

Kreissparkasse MayenMayen

Wir suchen einen erfahrenen Vermögensberater (m/w/d) zur ganzheitlichen Betreuung unserer vermögenden Privatkunden. Ihre Aufgaben umfassen die individuelle Beratung in der Vermögensanlage sowie das Generationenmanagement, einschließlich Vermögensübertragung und Testamentsvollstreckung. Wir erwarten einen Bankfachwirt oder vergleichbare Qualifikation mit umfassender Erfahrung in der Kundenberatung. Bei uns profitieren Sie von attraktiven Konditionen, flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Unsere Unternehmensphilosophie fördert Ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen durch gezielte Weiterbildung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem stabilen Umfeld!
Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Personalleiter wissen müssen

Personalleiter Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Personalleiter wissen müssen

Zwischen Empathie und Excel: Der echte Alltag von Personalleitern

Wer als Berufseinsteiger oder erfahrene Fachkraft mit Wechselwunsch auf die Jobtitel in den großen Portalen schaut – Sie wissen, was ich meine –, der kommt an „Personalleitung“ nicht vorbei. Klingt erstmal nach grauen Aktenordnern und PowerPoint-Marathons. Tatsächlich jedoch verbirgt sich hinter dieser Funktion ein durchaus vielschichtiges Aufgabenpaket, das zwischen Menschenfreund, Krisenmanager, Zahlenjongleur und, ja, auch einer Prise Bürokratie balanciert. Ich habe mir ein Bild gemacht: Wie wird man Personalleiter, was erwarte ich im Alltag – und, Achtung, wie sieht es mit der Kohle aus? Spoiler: Wer auf schnelle Beförderung spekuliert, sollte nochmal nachdenken.


Berufsbild zwischen Wandel und Dauerdruck

Fangen wir mit einer Binsenweisheit an: Ohne Menschen geht es in keinem Betrieb. Und die, die das Meiste über diese Menschen wissen (oder wissen sollten), sitzen in der Personalabteilung. Die Leitung dieser oft unterschätzten Abteilung kann alles sein – je nach Größe, Branche und Unternehmenskultur. Start-up, Mittelstand, Großkonzern? Unterschiede, klar. Einmal klassische Verwaltung, dann wieder strategischer Taktgeber mit Einfluss bis in die Chefetage. Was viele unterschätzen: Die Arbeit ist selten monoton. Mal stehen arbeitsrechtliche Fragen an, mal Recruiting, mal die nächste Betriebsvereinbarung rund um mobiles Arbeiten. Da fragt man sich schon ab und zu, warum noch immer die Klischees über HR-Kaffeekränzchen kursieren – ich für meinen Teil habe selten länger als fünf Minuten am Stück einen Kaffee heiß getrunken.


Was man mitbringen muss – und was ich gerne gewusst hätte

Die offizielle Qualifikation? Ein Studium im Bereich Wirtschaft, Psychologie, Jura oder Sozialwissenschaften ist meistens die Eintrittskarte. Aber jetzt mal ehrlich: Selbst die besten Zertifikate helfen wenig, wenn die Soft Skills nicht stimmen. Kommunikationsvermögen, Konflikt- und Verhandlungsgeschick, ein verdammt gutes Gedächtnis und – selten genug betont – eine dicke Haut. Wer als Berufseinsteiger:in in die Personalleitung will, unterschätzt mitunter das Kleingedruckte: Du hast selten alle Fakten auf dem Tisch, entscheidest aber trotzdem. Du sollst Empathie zeigen, aber trotzdem unpopuläre Entscheidungen vertreten. Es ist ein Spagat, bei dem Muskelkater garantiert ist.
Braucht man digitale Affinität? Unbedingt. Von KI-gestütztem Recruiting bis zu Self-Service-Portalen für Mitarbeitende – der technische Wandel rollt auch im HR-Bereich wie ein Zug durch offenes Gelände. Wer hier nicht am Ball bleibt, läuft Gefahr, von den jüngeren Talenten (die, die für alles eine App wollen) gnadenlos abgehängt zu werden.


Gehalt – ehrlich jetzt?

Der sprichwörtliche Elefant im Raum. Ja, als Personalleiter:in verdient man überdurchschnittlich – aber das ist schwer pauschal zu beurteilen. Im süddeutschen Mittelstand? Summe X. Im Berliner Tech-Start-up? Vielleicht weniger Basis – dafür aber mit Aktienoptionen oder variablen Anteilen. Es reicht von 55.000 € bis 100.000 € aufwärts, in großen Unternehmen auch deutlich mehr (wenn es wirklich funktioniert). Aber, und das meine ich ganz pragmatisch: Der Schritt von einer höheren Sachbearbeitung oder dem HR-Business-Partner zur echten Leitung ist deutlich. Und: Gehaltsverhandlungen finden fast immer unter verschärften Bedingungen statt – ironischer Twist am Rande, wenn der Verhandlungspartner auf der anderen Seite des Tisches die eigene Gehaltsstruktur kennt.
Es gibt auch Schattenseiten. Wer von außen Karriere macht, entdeckt oft regionale oder branchenbedingte Bremsspuren. In klassischen Industrien stockt der Wandel, und die Verdienstspanne kann zwischen Vorzeigekonzern und müden Familienbetrieb kaum größer sein. Manchmal entscheidet nicht die Größe, sondern die Branche – Banken, Pharma, Beratung oft voraus. Im Einzelhandel hingegen: Eher knauserig.


Arbeitsmarkt & Karriere: Heute gesucht, morgen schon Ersatz?

Klingt nach Übertreibung, aber der Arbeitsmarkt ist gerade im Wandel – und Personalleiter:innen werden an vielen Stellen gebraucht wie selten zuvor. Der Fachkräftemangel tut sein Übriges. Doch Achtung: Im mittleren Management herrscht erstaunlich wenig Bewegung. Führungsposten werden oft intern besetzt; externe Bewerber müssen mit Netzwerken, außergewöhnlichen Projekten oder Spezialwissen punkten. Andererseits – wer heute aufs richtige Thema setzt, etwa New Work, Digitalisierung oder Arbeitgebermarke, punktet bei mutigen Unternehmen durchaus. Manchmal ist es einfach ein Quäntchen Timing.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es viele: Coaching, Arbeitsrecht, HR-Analytics – die Angebotspalette wächst, aber selten reicht ein Seminar. Schnelles Reinschnuppern? Schwierig. Ohne Praxis läuft im HR-Oberhaus kaum was – ein Punkt, der viele motivierte Berufsstarter auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Ich kenne niemanden, der „mal eben“ ins Personalmanagement gehüpft ist. Ausnahmen bestätigen die Regel, vielleicht.


Zwischen Anspruch und Ausbrennen – Leben als Personalleiter:in

Noch ein kritischer Blick. Die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben ist… na ja, sagen wir: ein Drahtseilakt. Klar, moderne Unternehmen locken mit Homeoffice, Vertrauensarbeitszeit und Work-Life-Balance. In der Realität? Notrufe, auch nach 18 Uhr, wenn ein Teammitglied plötzlich durchbrennt oder die Urlaubsplanung für die gesamte Produktion kippt. Wer abschalten kann, ist im Vorteil – und entwickelt mit der Zeit eine Bauchgefühl für Prioritäten. Das kann man lernen, wirklich. Nicht alles ist steuerbar, sicher. Aber zu den positiven Seiten zählt, dass man tagtäglich sehr nah an echten Menschen bleibt. Und das, Hand aufs Herz, hätte ich bei all der Zahlenwelt nicht erwartet.
Was bleibt? Ein Berufsfeld mit Tempo, Druck und Chancen. Für Einsteiger:innen ist der Einstieg steiler als gedacht; für Wechselwillige lohnt sich ein zweiter und dritter Blick – manchmal liegt der Schlüssel nicht im Lebenslauf, sondern in der eigenen Haltung. Oder, wie ein alter Personaler mal zu mir sagte: „Wenn du nicht mit Menschen willst, dann lass HR besser gleich bleiben.“ Und weiß Gott, so falsch liegt er nicht.


Kurzbeschreibung Personalleiter

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Personalleiter

Fangen wir mit einer Binsenweisheit an: Ohne Menschen geht es in keinem Betrieb. Und die, die das Meiste über diese Menschen wissen (oder wissen sollten), sitzen in der Personalabteilung. Die Leitung dieser oft unterschätzten Abteilung kann alles sein – je nach Größe, Branche und Unternehmenskultur. Start-up, Mittelstand, Großkonzern? Unterschiede, klar. Einmal klassische Verwaltung, dann wieder strategischer Taktgeber mit Einfluss bis in die Chefetage. Was viele unterschätzen: Die Arbeit ist selten monoton. Mal stehen arbeitsrechtliche Fragen an, mal Recruiting, mal die nächste Betriebsvereinbarung rund um mobiles Arbeiten. Da fragt man sich schon ab und zu, warum noch immer die Klischees über HR-Kaffeekränzchen kursieren – ich für meinen Teil habe selten länger als fünf Minuten am Stück einen Kaffee heiß getrunken.

Die offizielle Qualifikation? Ein Studium im Bereich Wirtschaft, Psychologie, Jura oder Sozialwissenschaften ist meistens die Eintrittskarte. Aber jetzt mal ehrlich: Selbst die besten Zertifikate helfen wenig, wenn die Soft Skills nicht stimmen. Kommunikationsvermögen, Konflikt- und Verhandlungsgeschick, ein verdammt gutes Gedächtnis und – selten genug betont – eine dicke Haut. Wer als Berufseinsteiger:in in die Personalleitung will, unterschätzt mitunter das Kleingedruckte: Du hast selten alle Fakten auf dem Tisch, entscheidest aber trotzdem. Du sollst Empathie zeigen, aber trotzdem unpopuläre Entscheidungen vertreten. Es ist ein Spagat, bei dem Muskelkater garantiert ist.
Braucht man digitale Affinität? Unbedingt. Von KI-gestütztem Recruiting bis zu Self-Service-Portalen für Mitarbeitende – der technische Wandel rollt auch im HR-Bereich wie ein Zug durch offenes Gelände. Wer hier nicht am Ball bleibt, läuft Gefahr, von den jüngeren Talenten (die, die für alles eine App wollen) gnadenlos abgehängt zu werden.

Der sprichwörtliche Elefant im Raum. Ja, als Personalleiter:in verdient man überdurchschnittlich – aber das ist schwer pauschal zu beurteilen. Im süddeutschen Mittelstand? Summe X. Im Berliner Tech-Start-up? Vielleicht weniger Basis – dafür aber mit Aktienoptionen oder variablen Anteilen. Es reicht von 55.000 € bis 100.000 € aufwärts, in großen Unternehmen auch deutlich mehr (wenn es wirklich funktioniert). Aber, und das meine ich ganz pragmatisch: Der Schritt von einer höheren Sachbearbeitung oder dem HR-Business-Partner zur echten Leitung ist deutlich. Und: Gehaltsverhandlungen finden fast immer unter verschärften Bedingungen statt – ironischer Twist am Rande, wenn der Verhandlungspartner auf der anderen Seite des Tisches die eigene Gehaltsstruktur kennt.
Es gibt auch Schattenseiten. Wer von außen Karriere macht, entdeckt oft regionale oder branchenbedingte Bremsspuren. In klassischen Industrien stockt der Wandel, und die Verdienstspanne kann zwischen Vorzeigekonzern und müden Familienbetrieb kaum größer sein. Manchmal entscheidet nicht die Größe, sondern die Branche – Banken, Pharma, Beratung oft voraus. Im Einzelhandel hingegen: Eher knauserig.

Klingt nach Übertreibung, aber der Arbeitsmarkt ist gerade im Wandel – und Personalleiter:innen werden an vielen Stellen gebraucht wie selten zuvor. Der Fachkräftemangel tut sein Übriges. Doch Achtung: Im mittleren Management herrscht erstaunlich wenig Bewegung. Führungsposten werden oft intern besetzt; externe Bewerber müssen mit Netzwerken, außergewöhnlichen Projekten oder Spezialwissen punkten. Andererseits – wer heute aufs richtige Thema setzt, etwa New Work, Digitalisierung oder Arbeitgebermarke, punktet bei mutigen Unternehmen durchaus. Manchmal ist es einfach ein Quäntchen Timing.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es viele: Coaching, Arbeitsrecht, HR-Analytics – die Angebotspalette wächst, aber selten reicht ein Seminar. Schnelles Reinschnuppern? Schwierig. Ohne Praxis läuft im HR-Oberhaus kaum was – ein Punkt, der viele motivierte Berufsstarter auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Ich kenne niemanden, der „mal eben“ ins Personalmanagement gehüpft ist. Ausnahmen bestätigen die Regel, vielleicht.

Noch ein kritischer Blick. Die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben ist… na ja, sagen wir: ein Drahtseilakt. Klar, moderne Unternehmen locken mit Homeoffice, Vertrauensarbeitszeit und Work-Life-Balance. In der Realität? Notrufe, auch nach 18 Uhr, wenn ein Teammitglied plötzlich durchbrennt oder die Urlaubsplanung für die gesamte Produktion kippt. Wer abschalten kann, ist im Vorteil – und entwickelt mit der Zeit eine Bauchgefühl für Prioritäten. Das kann man lernen, wirklich. Nicht alles ist steuerbar, sicher. Aber zu den positiven Seiten zählt, dass man tagtäglich sehr nah an echten Menschen bleibt. Und das, Hand aufs Herz, hätte ich bei all der Zahlenwelt nicht erwartet.
Was bleibt? Ein Berufsfeld mit Tempo, Druck und Chancen. Für Einsteiger:innen ist der Einstieg steiler als gedacht; für Wechselwillige lohnt sich ein zweiter und dritter Blick – manchmal liegt der Schlüssel nicht im Lebenslauf, sondern in der eigenen Haltung. Oder, wie ein alter Personaler mal zu mir sagte: „Wenn du nicht mit Menschen willst, dann lass HR besser gleich bleiben.“ Und weiß Gott, so falsch liegt er nicht.

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