Kreditsachbearbeiter Jobs

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Kreditsachbearbeiter (m/w/d) Baufinanzierung / Kreditmanagement – Privatbank

MERKUR PRIVATBANKHammelburg, Würzburg, Schweinfurt, Bad Kissingen

Werden Sie Kreditsachbearbeiter (m/w/d) in der Baufinanzierung und gestalten Sie mit uns eine erfolgreiche Zukunft. In dieser abwechslungsreichen Rolle bearbeiten Sie Kreditengagements risikobewusst und serviceorientiert. Zu Ihren Aufgaben gehören Bonitätsanalysen, die Erstellung von Kreditprotokollen und qualifizierten Marktfolgevotum. Zudem bewerten Sie Sicherheiten und erstellen Kredit- sowie Sicherungsverträge. Der Umgang mit Anträgen unserer Kooperationspartner im Hypothekengeschäft rundet Ihre Tätigkeit ab. Voraussetzungen sind eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau und erste relevante Berufserfahrung im Baufinanzierungskreditgeschäft.
Erfolgsbeteiligung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit MERKUR PRIVATBANK Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Kreditsachbearbeiter (m/w/d) private Baufinanzierung - NEU!

Hamburgische Investitions- u. FörderbankHamburg

Werden Sie Kreditsachbearbeiter (m/w/d) in der privaten Baufinanzierung und genießen Sie abwechslungsreiche Aufgaben. Als zentrale Ansprechperson unterstützen Sie Kunden und Finanzierungspartner in der Abwicklung. Ihre Verantwortlichkeiten umfassen die Umsetzung von Kreditbeschlüssen, die Erstellung und Prüfung von Verträgen sowie die Bearbeitung von Auszahlungsaufträgen. Zudem übernehmen Sie die Mittelverwendungskontrolle und Anpassungen der Finanzierung. Ideale Kandidaten bringen eine Ausbildung im Immobilien- oder Bankwesen mit, sowie Erfahrung in der Baufinanzierung. Überzeugendes Auftreten und Kommunikationsfähigkeit runden Ihr Profil ab und sorgen für eine erfolgreiche Beratung.
Flexible Arbeitszeiten Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Credit Assessment Analyst / Kreditsachbearbeiter (m/w/d)

KINTO Deutschland GmbHKöln

Suchst du eine neue Herausforderung und möchtest Verantwortung übernehmen? KINTO Deutschland GmbH, Teil des Toyota-Konzerns, bietet dir die Möglichkeit, innovative Mobilitätslösungen aktiv mitzugestalten. In Bereichen wie Krediten, Compliance und Systemanwendungen kannst du dich fachlich weiterentwickeln. Schaffe den Wandel in der Mobilität und profitiere von einem inspirierenden Arbeitsumfeld! Besuche Step Stone.de, um die Original-Stellenanzeige einzusehen. Richte dir deinen Jobagenten ein und finde deinen Traumjob bei uns – KINTO wartet auf dich!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Kreditsachbearbeiter/ Kreditanalyst (m/w/d)

Deutsche Bausparkasse Badenia AGKarlsruhe

Entdecken Sie neue Perspektiven bei der Deutsche Bausparkasse Badenia AG als Kreditsachbearbeiter (m/w/d) in Karlsruhe. Mit über 90 Jahren Erfahrung gehört Badenia zu den führenden Bausparkassen in Deutschland. Sie erwarten spannende Herausforderungen im Bankensektor, die Ihre Fähigkeiten in der Bilanzanalyse und Flexibilität fördern. Nutzen Sie die Chance, Teil eines SOLID-Teams zu werden, das Kundenbedürfnisse stets in den Mittelpunkt stellt. Besuchen Sie die Original-Stellenanzeige auf Step Stone.de und richten Sie Ihren Jobagenten ein, um Ihren Traumjob zu finden! Informationen zu Gehältern und Karrieretipps erhalten Sie ebenfalls auf Step Stone.de.
Vollzeit weitere Benefits
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Kreditsachbearbeiter (m/w/d) Private Baufinanzierung

IFB HAMBURG - Hamburgische Investitions- und FörderbankHamburg

Schließen Sie sich Hamburgs Förderbank an! Unterstützen Sie vielfältige Projekte in Wohnungsbau, Wirtschaft, Umwelt und Energie mit Zuschüssen, Darlehen und Bürgschaften. Gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft Hamburgs! Bewerben Sie sich jetzt!
Vollzeit weitere Benefits
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Senior Kreditsachbearbeiter (m/w/d) Schwerpunkt Organisation / Regulatorik - Vollzeit / Teilzeit

Westerwald Bank eGRansbach-Baumbach

Die Westerwald Bank eG sucht einen Senior Kreditsachbearbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Organisation/Regulatorik in Ransbach-Baumbach. Bewerber sollten sicherstellen, dass ihre Unterlagen aktuell sind. Diese Vollzeit- oder Teilzeitstelle bietet eine Festanstellung und teilweise Homeoffice. Die Bank ist eine der größten Genossenschaftsbanken in Rheinland-Pfalz und verbindet Tradition mit modernem Anspruch. Ihre Aufgaben umfassen KWG-Meldewesen, die konzeptionelle Mitwirkung an Arbeitsanweisungen und die Kreditüberwachung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines wertorientierten Teams, das für Qualität und Effizienz steht.
Festanstellung Homeoffice Gutes Betriebsklima Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Kreditsachbearbeiter (m/w/d) Marktfolge Aktiv

Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank (VVRB) eGReinheim

Schließen Sie sich einer dynamischen Volks- und Raiffeisenbank an, die in Südhessen und am bayrischen Untermain agiert. Mit einer Bilanzsumme von 5 Milliarden Euro und fast 500 Mitarbeitern setzen wir auf Ihr Talent! Bewerben Sie sich jetzt!
Vollzeit weitere Benefits
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Kreditsachbearbeiter (m/w/d) private Baufinanzierung

Hamburgische Investitions- u. FörderbankHamburg

Wir suchen einen engagierten Kreditsachbearbeiter (m/w/d) für die private Baufinanzierung in Vollzeit, Teilzeit ist ebenfalls möglich. In dieser abwechslungsreichen Rolle sind Sie der Ansprechpartner für unsere Kunden und Finanzierungspartner. Ihre Aufgaben umfassen die Umsetzung von Kreditbeschlüssen, die Prüfung von Verträgen sowie die Bearbeitung der Auszahlungsaufträge. Sie sollten eine Ausbildung als Immobilien- oder Bankkaufmann/-frau vorweisen und Erfahrung in der Baufinanzierung haben. Kommunikationsstärke sowie ein eigenverantwortlicher, dienstleistungsorientierter Arbeitsstil sind unerlässlich. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams!
Flexible Arbeitszeiten Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Kreditsachbearbeiter wissen müssen

Kreditsachbearbeiter Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Kreditsachbearbeiter wissen müssen

Ein Job zwischen Zahlen, Menschen und Verantwortung – Berufsalltag als Kreditsachbearbeiter/in

Manche Berufe schmiegen sich unscheinbar in die Wirtschaftswelt ein – und lenken dabei mehr, als man denkt. Die Kreditsachbearbeitung ist so ein Fall: Keine Plakatwände, kein „Traumjob“-Glamour, und trotzdem eine tragende Rolle in Banken, Sparkassen oder Spezialinstituten. Wer als Berufseinsteiger/in (oder jemand, der mal frischen Wind sucht) in diese Nische eintaucht, braucht ein gutes Gefühl für sichere Wege zwischen Risiko, Mensch und Organisation. Klingt abstrakt? Ist es manchmal auch. Aber was heißt das konkret, Tag für Tag?

Im Kern dreht sich alles um die Kunst, Kreditneuanfragen, Überprüfungen oder auch mal Krisensituationen sachlich-ehrlich zu bewerten. Zahlenschwelgerei trifft auf Menschenkenntnis: Da sitzt man, zwischen Finanzunterlagen, Kontobewegungen und einer jungen Unternehmerin, die ihr Café vergrößern will – und entscheidet, ob und wie der Bank die Sache ein kalkulierbares Wagnis wert ist. Routine? Eher selten. Jeder Fall bringt seine eigenen Fußangeln, Macken, Chancen. Und dazwischen – Kleinkram, der nie nachlässt: Vertragsgestaltung, Sicherheitenmanagement, Rückfragen mit Rechtsabteilung, Nachhaken wegen fehlender Unterlagen. Ich habe das nie als „langweilige Schreibtischarbeit“ erlebt. Eher wie einen nicht enden wollenden Dialog mit anderen Menschen, aber auch mit recht widerspenstigen Excel-Tabellen.


Von Exzellenz bis Empathie – was zählt in diesem Job?

„Mathefreak“ braucht’s? Nicht ganz. Klar, Zahlenaffinität ist Pflicht, sonst schläft man schneller ein als ein Taschenrechner beim Waldspaziergang. Aber was viele unterschätzen: Die Fähigkeit, sich in die Geschichten und (Krisen-)Träume anderer hineinzuversetzen, ist mindestens genauso wichtig. Wer sich kühl am Finanzausdruck entlanghangelt, wird weder für Kund/innen noch für die eigenen Nerven lange durchhalten. Ein Sinn für Regeln – Gesetze, Arbeitsanweisungen, interne Vorgaben – ist ebenso gefragt. Ohne strukturierte Denke läuft wenig. Und: Geduld. Mit Papierbergen, digitalem Kuddelmuddel und menschlichen Widersprüchen umzugehen, trennt auf Dauer die Spreu vom Weizen.

Berufsspezifisch verlangt der Einstieg meist eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bankenbereich – klassischerweise Bankkaufleute oder Fachwirte. Quereinsteiger/innen mit kaufmännischem Hintergrund kommen inzwischen öfter auf den Radar, vor allem wenn sie in Sachen Digitalisierung oder Kundenkontakt unerschrocken agieren. Fehlt aber jeglicher Draht zu Zahlen und Paragrafen, wird’s hart. Ein bisschen wie Mountainbiken ohne Gangschaltung: Ankommen kann man, aber es wird schmerzhaft.


Der Reiz und das Risiko im Gehalt: Was ist wirklich drin?

Jetzt mal Butter bei die Fische: Das mit dem „Kredit“ im Titel klingt nach Sicherheit, vielleicht auch nach einem kleinen Schatz im Gehaltsumschlag. Diese Illusion platzt spätestens nach der dritten Lohnabrechnung – angenehm, aber selten spektakulär. Der Verdienst liegt bundesweit oft im mittleren Bereich; zwischen 2.800 € und 3.600 € brutto im Monat für den Einstieg, Fachkarrieren berappeln sich bis knapp an die 4.500 €, gelegentlich mehr. In München mag’s etwas glänzen, auf der schwäbischen Alb sieht es knausriger aus. Tarifverträge sorgen in Banken häufig für faire und transparente Strukturen – aber auch für wenig Wildwuchs nach oben. Private Kreditinstitute zahlen mitunter besser als (bundesweite) Sparkassen, wobei Sonderzahlungen, betriebliche Altersversorgung und Entwicklungsperspektiven den Unterschied ausmachen. Und ja, Überstunden? Gehen selten auf das eigene Konto. Wer Wert auf planbares Einkommen legt, kann – falls man so tickt – sogar ein bisschen aufatmen. Trotzdem: Wer sich nur nach oben träumt, wird im klassischen Kreditsachbearbeiter-Alltag schnell eingeholt. Der Gewerkschaftssegen ist kein Goldesel, eher ein ordentlicher Regenschirm.


Zwischen Karriereleiter und Rotation – wie viele Stufen gibt es eigentlich?

Um ehrlich zu sein: Der ewige Aufstieg ist in diesem Berufsbild begrenzt – zumindest, wenn man sich nicht irgendwann in die Führungsebene oder Spezialsegmente absetzt. Das Grundrauschen lautet: Wer Fachwissen und ein Gespür für Geschäftsmodelle mitbringt, kann sich später auf Spezialfälle, gewerbliche Kreditprüfung, Risikoanalyse oder sogar auf IT-nahe Bereiche (Stichwort: Automatisierung) konzentrieren. Auch eine Weiterbildung zum/zur Bankfachwirt/in, Kreditmanager/in oder in der Immobilienfinanzierung öffnet neue Türen. Wer gar nicht genug von Paragraphen bekommt, findet in der Compliance oder Sanierungsberatung neue Spielwiesen – vorausgesetzt, die Nerven machen mit.

Manchmal frage ich mich: Sollte der Job nicht mehr crossfunktionale Möglichkeiten bieten? Seit immer mehr KI-Tools und digitale Prüfstrecken das Geschäft prägen, ist Weiterbildung Pflicht – außer man mag das Gefühl, langsam vom Karriere-ICE auf dem Nebengleis abgehängt zu werden. Aber, Hand aufs Herz: Wer Veränderung sucht, kann sich in diesem Feld neu erfinden, ohne das Metier komplett zu verlassen. Ein Wechsel zu anderen Instituten, oft gewürzt mit regionalen Feinheiten, bietet auf lange Sicht Frischluftzufuhr – sofern man flexibel bleibt.


Arbeitsmarkt, Wandel und ein bisschen Alltagspoet – ist das Leben als Kreditsachbearbeiter/in noch planbar?

Es gibt sie noch, diese klassischen Bankkarrieren – aber die Branche driftet. Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken: Der Spagat zwischen Service-Nähe und Digitalisierung wird immer sportlicher. Gerade ländliche Regionen kämpfen mit Nachwuchsmangel, während Ballungszentren und spezialisierte Kreditdienstleister schon selektieren können. Für Berufseinsteiger/innen sieht’s solide aus, sofern man beweglich bleibt und sich nicht auf ein Stellenprofil oder eine Region versteift. Wer erlebt hat, wie schnell die Welt von Papierakten zu digitalen Workflows kippt, weiß: Stillstand ist toxisch.

Und wie steht’s mit der Work-Life-Balance? Die alten Geschichten vom Bankbeamtentum stimmen nur teilweise. Ja, Überstunden sind selten exzessiv, und das Büro schließt nicht erst um Mitternacht. Homeoffice? In größeren Häusern immer öfter, manchmal aber auch nur als Feigenblatt. Wer sich an geregelten Zeiten erfreut (und dabei ein paar Wellen aus dem Privatleben im Zaum halten will), findet hier durchaus einen tragbaren Rhythmus. Die eigentliche Belastung entsteht nicht durch Zeitdruck, sondern durch die ständige Balance zwischen Verantwortung, Vorschriften und Kundenansprüchen – das schlaucht, ohne dass es immer sichtbar wäre. Apropos: Es gibt Tage, da frage ich mich – ist das nun pure Routine, oder entsteht daraus auch mal so etwas wie Zufriedenheit? Selten ein klarer Fall. Vielleicht ist das schon die ehrlichste Antwort.


Resümee eines selten umjubelten – aber relevanten Berufs

Kreditsachbearbeiter/innen sind die unsichtbaren Architekten tagtäglicher Entscheidungen – oft weit entfernt von Scheinwerferlicht oder Rampenapplaus. Wer Einsteigen, Umsteigen, Dazulernen will, bekommt eine Plattform, die strukturierte Denker/innen und flexible Persönlichkeiten gleichermaßen fordert. Viele unterschätzen, wie vielseitig das Aufgabenfeld sein kann: Digitalisierung, Gesetzgebung, regionale Unterschiede, persönliche Sozialkompetenz – selten tanzen Berufsprofile auf so vielen Bühnen gleichzeitig.

Und mal ehrlich: Wer sich mit Fairness, Klarheit und einem klugen Blick für Menschen und Märkte einbringen mag, findet hier mehr Sinn als Routine vermuten lässt. Sicher, Träume vom schnellen Reichtum oder von grenzenlosem Aufstieg sollte man getrost ablegen. Was aber bleibt, ist ein Beruf für Leute, die gern Verantwortung übernehmen und dabei mitten im Strom der Wirtschaft stehen wollen. Ob das reicht? Das muss, und manchmal darf es mehr sein, als man selbst je vermutet hat.

Kurzbeschreibung Kreditsachbearbeiter

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Kreditsachbearbeiter

„Mathefreak“ braucht’s? Nicht ganz. Klar, Zahlenaffinität ist Pflicht, sonst schläft man schneller ein als ein Taschenrechner beim Waldspaziergang. Aber was viele unterschätzen: Die Fähigkeit, sich in die Geschichten und (Krisen-)Träume anderer hineinzuversetzen, ist mindestens genauso wichtig. Wer sich kühl am Finanzausdruck entlanghangelt, wird weder für Kund/innen noch für die eigenen Nerven lange durchhalten. Ein Sinn für Regeln – Gesetze, Arbeitsanweisungen, interne Vorgaben – ist ebenso gefragt. Ohne strukturierte Denke läuft wenig. Und: Geduld. Mit Papierbergen, digitalem Kuddelmuddel und menschlichen Widersprüchen umzugehen, trennt auf Dauer die Spreu vom Weizen.

Berufsspezifisch verlangt der Einstieg meist eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bankenbereich – klassischerweise Bankkaufleute oder Fachwirte. Quereinsteiger/innen mit kaufmännischem Hintergrund kommen inzwischen öfter auf den Radar, vor allem wenn sie in Sachen Digitalisierung oder Kundenkontakt unerschrocken agieren. Fehlt aber jeglicher Draht zu Zahlen und Paragrafen, wird’s hart. Ein bisschen wie Mountainbiken ohne Gangschaltung: Ankommen kann man, aber es wird schmerzhaft.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Das mit dem „Kredit“ im Titel klingt nach Sicherheit, vielleicht auch nach einem kleinen Schatz im Gehaltsumschlag. Diese Illusion platzt spätestens nach der dritten Lohnabrechnung – angenehm, aber selten spektakulär. Der Verdienst liegt bundesweit oft im mittleren Bereich; zwischen 2.800 € und 3.600 € brutto im Monat für den Einstieg, Fachkarrieren berappeln sich bis knapp an die 4.500 €, gelegentlich mehr. In München mag’s etwas glänzen, auf der schwäbischen Alb sieht es knausriger aus. Tarifverträge sorgen in Banken häufig für faire und transparente Strukturen – aber auch für wenig Wildwuchs nach oben. Private Kreditinstitute zahlen mitunter besser als (bundesweite) Sparkassen, wobei Sonderzahlungen, betriebliche Altersversorgung und Entwicklungsperspektiven den Unterschied ausmachen. Und ja, Überstunden? Gehen selten auf das eigene Konto. Wer Wert auf planbares Einkommen legt, kann – falls man so tickt – sogar ein bisschen aufatmen. Trotzdem: Wer sich nur nach oben träumt, wird im klassischen Kreditsachbearbeiter-Alltag schnell eingeholt. Der Gewerkschaftssegen ist kein Goldesel, eher ein ordentlicher Regenschirm.

Um ehrlich zu sein: Der ewige Aufstieg ist in diesem Berufsbild begrenzt – zumindest, wenn man sich nicht irgendwann in die Führungsebene oder Spezialsegmente absetzt. Das Grundrauschen lautet: Wer Fachwissen und ein Gespür für Geschäftsmodelle mitbringt, kann sich später auf Spezialfälle, gewerbliche Kreditprüfung, Risikoanalyse oder sogar auf IT-nahe Bereiche (Stichwort: Automatisierung) konzentrieren. Auch eine Weiterbildung zum/zur Bankfachwirt/in, Kreditmanager/in oder in der Immobilienfinanzierung öffnet neue Türen. Wer gar nicht genug von Paragraphen bekommt, findet in der Compliance oder Sanierungsberatung neue Spielwiesen – vorausgesetzt, die Nerven machen mit.

Manchmal frage ich mich: Sollte der Job nicht mehr crossfunktionale Möglichkeiten bieten? Seit immer mehr KI-Tools und digitale Prüfstrecken das Geschäft prägen, ist Weiterbildung Pflicht – außer man mag das Gefühl, langsam vom Karriere-ICE auf dem Nebengleis abgehängt zu werden. Aber, Hand aufs Herz: Wer Veränderung sucht, kann sich in diesem Feld neu erfinden, ohne das Metier komplett zu verlassen. Ein Wechsel zu anderen Instituten, oft gewürzt mit regionalen Feinheiten, bietet auf lange Sicht Frischluftzufuhr – sofern man flexibel bleibt.

Es gibt sie noch, diese klassischen Bankkarrieren – aber die Branche driftet. Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken: Der Spagat zwischen Service-Nähe und Digitalisierung wird immer sportlicher. Gerade ländliche Regionen kämpfen mit Nachwuchsmangel, während Ballungszentren und spezialisierte Kreditdienstleister schon selektieren können. Für Berufseinsteiger/innen sieht’s solide aus, sofern man beweglich bleibt und sich nicht auf ein Stellenprofil oder eine Region versteift. Wer erlebt hat, wie schnell die Welt von Papierakten zu digitalen Workflows kippt, weiß: Stillstand ist toxisch.

Und wie steht’s mit der Work-Life-Balance? Die alten Geschichten vom Bankbeamtentum stimmen nur teilweise. Ja, Überstunden sind selten exzessiv, und das Büro schließt nicht erst um Mitternacht. Homeoffice? In größeren Häusern immer öfter, manchmal aber auch nur als Feigenblatt. Wer sich an geregelten Zeiten erfreut (und dabei ein paar Wellen aus dem Privatleben im Zaum halten will), findet hier durchaus einen tragbaren Rhythmus. Die eigentliche Belastung entsteht nicht durch Zeitdruck, sondern durch die ständige Balance zwischen Verantwortung, Vorschriften und Kundenansprüchen – das schlaucht, ohne dass es immer sichtbar wäre. Apropos: Es gibt Tage, da frage ich mich – ist das nun pure Routine, oder entsteht daraus auch mal so etwas wie Zufriedenheit? Selten ein klarer Fall. Vielleicht ist das schon die ehrlichste Antwort.

Kreditsachbearbeiter/innen sind die unsichtbaren Architekten tagtäglicher Entscheidungen – oft weit entfernt von Scheinwerferlicht oder Rampenapplaus. Wer Einsteigen, Umsteigen, Dazulernen will, bekommt eine Plattform, die strukturierte Denker/innen und flexible Persönlichkeiten gleichermaßen fordert. Viele unterschätzen, wie vielseitig das Aufgabenfeld sein kann: Digitalisierung, Gesetzgebung, regionale Unterschiede, persönliche Sozialkompetenz – selten tanzen Berufsprofile auf so vielen Bühnen gleichzeitig.

Und mal ehrlich: Wer sich mit Fairness, Klarheit und einem klugen Blick für Menschen und Märkte einbringen mag, findet hier mehr Sinn als Routine vermuten lässt. Sicher, Träume vom schnellen Reichtum oder von grenzenlosem Aufstieg sollte man getrost ablegen. Was aber bleibt, ist ein Beruf für Leute, die gern Verantwortung übernehmen und dabei mitten im Strom der Wirtschaft stehen wollen. Ob das reicht? Das muss, und manchmal darf es mehr sein, als man selbst je vermutet hat.

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