Investmentfondskaufmann Jobs

371 aktuelle Investmentfondskaufmann Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Vertriebsdirektor/in / Sales Manager Factoring KMU (m/w/d)

CB Bank GmbHHamburg, On Site Oder Hybrid, Homeoffice

Wir suchen einen Sales Manager im Bereich Factoring für KMU (m/w/d) im Großraum Hamburg. In dieser Schlüsselposition übernimmst du die Vertriebsverantwortung und gewinnst Neukunden, während du bestehende Kunden zuverlässig betreust. Du erweiterst dein Netzwerk und pflegst Kooperationen aktiv. Voraussetzung ist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, idealerweise als Bankkaufmann, sowie Erfahrung im gewerblichen Kreditgeschäft. Vertriebsorientierung, analytische Fähigkeiten und Kommunikationsstärke sind essenziell für deinen Erfolg. Bewirb dich jetzt und starte deine Karriere in einem dynamischen Umfeld, das Wachstum und Entwicklung fördert!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter:in (w/m/d) Stiftungsvermögensverwaltung, Rechnungsführung Zentrale Finanzwirtschaft (Amtfrau:Amtmann)

Stadt Frankfurt am Main - DER MAGISTRATFrankfurt

Die Stadt Frankfurt am Main sucht engagierte Sachbearbeiter:innen (w/m/d) für die Stiftungsvermögensverwaltung in Voll- oder Teilzeit. Zu den verantwortungsvollen Aufgaben gehören die Verwaltung von Stiftungserträgen und die Erstellung von Haushaltsplänen sowie Jahresabschlüssen. Bewerber:innen sollten ein relevantes Hochschulstudium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit praktischer Erfahrung im Stiftungsrecht und der Buchführung mitbringen. Kenntnisse in SAP-Anwendungen und kommunalen Anlagekonzepten sind von Vorteil. Wir bieten ein modernes Arbeitsumfeld, flexible Arbeitszeiten und umfassende Fortbildungsmöglichkeiten. Werden Sie Teil eines vielfältigen Teams in der größten hessischen Kommune und profitieren Sie von attraktiven Arbeitgeberleistungen.
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Direktionsbeauftragter m/w/d für Versicherungen im Bankenvertrieb Raum Hochrhein / Schwarzwald Baar

Württembergische Vertriebspartner GmbHVillingen Schwenningen, Waldshut Tiengen, Frielendorf

Sie sind begeistert von der Finanzwelt und möchten Bankmitarbeiter/innen erfolgreich schulen? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, engagierende Schulungen zu gestalten und die Produktkenntnisse unserer Mitarbeiter/innen zu fördern. Durch aktive Unterstützung bei Kundengesprächen optimieren Sie den Beratungsprozess erheblich. Ihre innovativen Lösungen ermöglichen individuelle Finanzdienstleistungen, die auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Mit modernen Medien steigern Sie die digitale Kompetenz unserer Teams und bereiten sie auf die Herausforderungen im Vertrieb vor. Profitieren Sie von einem attraktiven Vergütungsmodell, inklusive Dienstwagen und Jobrad, und gestalten Sie Ihre Karriere nachhaltig.
Jobrad Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Sales Manager (m/w/d) Wholesale / Drittfondsgeschäft

FERI AGBad Homburg Vor Höhe

Wir suchen einen Sales Manager (m/w/d) für das Wholesale und Drittfondsgeschäft in Bad Homburg vor der Höhe. FERI ist ein führendes, bankenunabhängiges Multi Asset-Investmenthaus, das individuell zugeschnittene Investmentlösungen für institutionelle Kunden bietet. Aktuell verwalten wir ein Vermögen von ca. 63 Mrd. Euro, einschließlich 18 Mrd. Euro in alternativen Anlagen. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Akquise und Betreuung institutioneller Kunden wie Banken und Family Offices. Sie entwickeln effektive Vertriebsstrategien und arbeiten eng mit unseren Investment Managern zusammen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft unserer Fund Solutions aktiv mit!
Festanstellung Homeoffice Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (m/w/d) in unseren Bankfilialen

Sparda-Bank West eGSiegen

Werde Anlageberater (m/w/d) in unseren Filialen in Siegburg, Aachen, Herne und Münster! Bei der Sparda-Bank West stehen nicht nur Zahlen im Mittelpunkt, sondern vor allem unsere Mitglieder. Über 500.000 Menschen vertrauen darauf, dass wir zuhören, bevor wir beraten. Als Genossenschaftsbank sind wir unabhängig und fair, denn unsere Mitglieder sind Miteigentümer, nicht nur Kunden. Diese Struktur ermöglicht es uns, verlässlich und nahbar zu agieren. Wenn es darauf ankommt, sind wir genau da, wo Sie uns brauchen – für eine individuelle und persönliche Beratung.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (m/w/d) in unseren Bankfilialen

Sparda-Bank West eGAachen

Werde Anlageberater (m/w/d) in unseren Bankfilialen in Siegburg, Aachen, Herne und Münster! Bei der Sparda-Bank West stehen die Menschen im Mittelpunkt, nicht nur Zahlen. Über 500.000 Mitglieder vertrauen auf unsere Beratung, die auf Zuhören basiert. Als Genossenschaftsbank sind wir unabhängig und fair, denn wir gehören unseren Mitgliedern. Jedes Mitglied ist nicht nur Kunde, sondern auch Miteigentümer und gestaltet unsere Werte aktiv mit. Verbinde deine Leidenschaft für Finanzen mit unseren Prinzipien der Verlässlichkeit und Nähe – bewirb dich jetzt!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Bankkaufmann (m/w/d) Kreditfinanzierung

Serviscope AGDarmstadt

Sie suchen eine abwechslungsreiche Stelle im Bankwesen? Als Kreditbearbeiter (m/w/d) kümmern Sie sich um die Auszahlung von Krediten und die Prüfung von Sicherheiten. Ihre Aufgaben umfassen die Datenpflege und Kommunikation während der Vertragsnachbearbeitung. Eine abgeschlossene Ausbildung als Bankkaufmann oder vergleichbare Qualifikation ist erforderlich. Nutzen Sie flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und profitieren Sie von 30 Tagen Urlaub sowie finanziellen Vorteilen wie einem Kinderbetreuungszuschuss und betrieblicher Altersvorsorge. Entwickeln Sie sich weiter mit gezielten Weiterbildungsmöglichkeiten in einem dynamischen Umfeld!
Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Finanzberater (m/w/d)

Sparkasse OberhessenNidda

Bist Du auf der Suche nach einer spannenden Herausforderung im Vertrieb? Die Sparkasse Oberhessen in Nidda bietet Dir die Möglichkeit, Deine vertriebsaffine Leidenschaft für Finanzprodukte einzubringen. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt, und Du kannst Teil eines kollegialen Teams werden. Mit modernsten digitalen Tools unterstützen wir Dich dabei, unsere Kunden optimal zu beraten. Nutze verschiedene Kanäle und Medien, um nachhaltige Kundenbeziehungen aufzubauen. Besuche unseren Stand und entdecke Deinen Traumjob – weitere Informationen findest Du auf Step Stone.de!
Gutes Betriebsklima Erfolgsbeteiligung Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Sparkasse Oberhessen Teilzeit weitere Benefits
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Steuerfachangestellten / Steuerfachwirt oder kaufmännischen Angestellten (m/w/d)

Dr. Stefanie Hansen SteuerberaterinTrier

Sie sind Steuerfachangestellter, Steuerfachwirt oder kaufmännischer Angestellter (m/w/d)? Wir suchen Verstärkung für die Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen, Finanzbuchhaltungen und Jahresabschlüssen. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in diesem Bereich oder einer kaufmännischen Ausbildung sind Sie bei uns genau richtig. Ein sicherer Umgang mit DATEV- und MS-Office-Programmen ist wünschenswert, gerne unterstützen wir Sie beim Lernen. Profitieren Sie von einem attraktiven Gehalt sowie einer unbefristeten Festanstellung in einem krisensicheren Unternehmen. Flexibler Urlaub und eine angenehme Arbeitsatmosphäre runden unser Angebot ab.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Work-Life-Balance Homeoffice Parkplatz Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Dr. Stefanie Hansen Steuerberaterin Teilzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter Kreditorenbuchhaltung (m/w/d)

OBG Gruppe GmbHOttweiler

Die OBG Gruppe ist ein führender Komplettanbieter für anspruchsvolle Bauprojekte in Südwestdeutschland und Luxemburg. Mit rund 800 Mitarbeitern und einer Jahresleistung von über 300 Millionen Euro gehören wir zu den größten Baudienstleistern der Region. Unsere Mitarbeiter profitieren von attraktiven Arbeitsplätzen, hervorragender Honorierung und vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten. Gegründet 1963, bieten wir sowohl individuelle Einzelleistungen als auch umfassende Betreuung als Generalunternehmer. Unsere starke Marktposition verdanken wir unserem vielfältigen, krisenfesten Aufgabenspektrum und zahlreichen interessanten Projekten. Die OBG Gruppe GmbH stellt übergeordnete Dienstleistungen für unsere Beteiligungen sicher und fördert eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.
Aufstiegsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Investmentfondskaufmann wissen müssen

Investmentfondskaufmann Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Investmentfondskaufmann wissen müssen

Investmentfondskaufmann – Beruf oder Berufung? Zwischen Zahlen, Krisen und grüner Hoffnung

Wer zum ersten Mal den Begriff „Investmentfondskaufmann“ hört, denkt vielleicht – zugegeben, wie ich damals – an anonyme Großraumbüros, kalkulierende Gesichter im Halbdunkel, einen Schreibtisch voller Kurven und Kennzahlen. „Eine Zahlenmaschine“, sagte mir ein Freund mal, „für den ist die Prozentrechnung Romantik.“ – Doch stimmt das wirklich? Ich habe mich einmal an die Oberfläche dieses Berufes herangetastet. Was da so alles drunter liegt, interessiert besonders jene, die an der Schwelle stehen: Berufseinsteigerinnen, ambitionierte Quereinsteiger, oder Menschen mit dem diffusen Gefühl, auf dem Arbeitsmarkt mehr erreichen zu wollen als bloß ein weiteres Rädchen zu sein.


Zwischen Reporting und Recherche: Der Alltag ist kein Schema-F

Was tut ein Investmentfondskaufmann den ganzen Tag? – Ich gebe zu, ich war verblüfft, wie vielschichtig die Aufgaben geworden sind. Klar, es bleibt ein Job, der sich dem Portfolio, dem Reporting und der Beratung verschreibt. Doch dazwischen? Liefern moderne Verwaltungssysteme permanent neue Daten, springen regulatorische Vorgaben wie Schattenboxer aus der Ecke, und irgendwo zwitschert ein Kunde via Mail, weil sein Fonds ein Zehntelprozentchen unter der Erwartung bleibt. Man hantiert mit Rechnungslegungsvorschriften, kümmert sich um Orderabwicklung, und – nicht unwesentlich – jongliert ständig zwischen deutschen, europäischen und manchmal globalen Anforderungen.

Niemand hat mir gesagt, dass die Branche Tempo liebt. Mal ist die Woche geprägt von Dauerkonferenzen mit Asset-Management-Kollegen, dann wieder muss man binnen zwei Tagen eine ESG-Bewertung nachschärfen, weil der Gesetzgeber es plötzlich so will. Ich sage es ungeschönt: Einmal Routine zu empfinden, ist die Ausnahme. Zwischen den Zeilen? Liegt manchmal pure Erschöpfung – und nicht selten auch Stolz.


Qualifikationen, die zählen – und andere, die keiner fragt

Persönliche Stärken? Wer im Bewerbungsgespräch mit „Ich kann gut mit Zahlen“ glänzen will, landet spätestens nach dem zweiten Assessment im Phrasenlager. Klar, Zahlenaffinität gehört zwingend dazu. Doch was viele unterschätzen: Logisches Denken, Detailversessenheit und der Willen, auch unter Druck nüchtern Entscheidungen zu fällen, sind mindestens genauso wichtig.

Und dann ist da noch das Zwischenmenschliche. Mir fiel es im ersten Praxisjahr besonders schwer, mit teils widersprüchlichen Anweisungen aus verschiedenen Abteilungen souverän umzugehen. Kommunikative Widerstandsfähigkeit, nennen das die Karriereberater – ich nenne es manchmal Überlebenskunst. Wer wirklich langfristig Erfolg hat, bringt noch eine Prise Neugier auf Regulatorik und Technik mit. Die Branche wandelt sich rasend, zuletzt durch Digitalisierung, ESG-Auflagen und, man glaubt es kaum, KI-gestützte Analysetools. Ohne angelerntes Dranbleiben? Keine Chance. Oder? Doch. Aber sie ist winzig.


Gehalt und Entwicklungsmöglichkeiten: Lohnt sich der Marathon?

Wenig wird so heiß diskutiert wie das Gehalt – besonders unter Berufseinsteigern. Wer nach Tarif bezahlt wird, kann zumindest in größeren Häusern zu Beginn ein Bruttogehalt erwarten, das zwischen soliden und „okay, damit kann ich leben“ schwankt. In München? Da geht’s hoch, logisch, wegen der Lebenshaltungskosten. In Sachsen-Anhalt? Eher nüchtern, aber dafür übersichtlicher, und hin und wieder ist die Jobsicherheit besser, wenn auch nicht garantiert.

Karriereleiter? Ja, die gibt es. Nach ein paar Jahren, wer fachlich und menschlich überzeugt, kann Richtung Fondsmanagement, Produktentwicklung oder in den Vertrieb wechseln. Aber: Die Konkurrenz schläft nicht, und Soft Skills werden mit jedem weiteren Karriereschritt wichtiger. Ich habe erlebt, dass kluge Beobachter Chancen wittern, während Zahlenakrobaten ins Leere laufen – weil nur mit Excel kommt keiner in die Führungsetagen.


Arbeitsmarkt, Wandel und ein Schuss Selbsterkenntnis

Der Fachkräftemangel? Kommt auch in dieser Branche langsam an. Viele Unternehmen suchen aktiv nach motivierten Einsteigerinnen, Quereinsteigern, Menschen mit Datenhunger – und, das hätte man früher belächelt: Mit Haltung. Nachhaltigkeit, Diversität, Technikaffinität; all das ist heute kein „Nice-to-have“ mehr, sondern gefordert. Was ich außerdem beobachte: Die Digitalisierung ist, anders als viele befürchteten, kein Jobkiller, sondern eher ein Jobwandler. Heute braucht‘s Hands-on-Mentalität beim Umgang mit speziellen Fondssoftware-Systemen, schneller Auffassungsgabe bei regulatorischen Neuerungen. Wer Englisch schulterzuckend meistert und Spaß an Weiterbildung hat, der fällt mittlerweile mehr denn je auf – positiv gemeint, wohlgemerkt.

Und das Arbeitsleben? Flexibler als früher, ja. Doch mit Homeoffice und steigender Erreichbarkeit verschwimmen die Grenzen. Ich kenne etliche, die sich anfangs über die freie Zeiteinteilung freuten, am Ende aber aufpassen mussten, nicht das Wochenende im Crashkurs für die nächste Zertifikatsprüfung zu verbringen.


Fazit? Ein Berufsbild im permanenten Wandel – nicht für jeden, aber für viele

Investmentfondskaufmann oder -frau zu sein, ist heute mehr, als man vor fünfzehn Jahren je geglaubt hätte. Wer sich für den Einstieg interessiert, darf ruhig kritisch fragen: Liegt mir das Jonglieren zwischen regulatorischer Hektik, technischer Innovation und Kundenkommunikation – oder suche ich nur einen sicheren Hafen? Am Ende bleibt: Es ist kein Beruf für notorische Sicher-Anleger, sondern für Menschen mit Lust am Wandel, einem Nerv für Neues und einem gewissen Sinn für Ambiguitäten.

Manchmal frage ich mich: Ist das jetzt Berufung oder Zirkusnummer? Beides, vermutlich. Aber langweilig? Ganz sicher nicht.


Kurzbeschreibung Investmentfondskaufmann

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Investmentfondskaufmann

Was tut ein Investmentfondskaufmann den ganzen Tag? – Ich gebe zu, ich war verblüfft, wie vielschichtig die Aufgaben geworden sind. Klar, es bleibt ein Job, der sich dem Portfolio, dem Reporting und der Beratung verschreibt. Doch dazwischen? Liefern moderne Verwaltungssysteme permanent neue Daten, springen regulatorische Vorgaben wie Schattenboxer aus der Ecke, und irgendwo zwitschert ein Kunde via Mail, weil sein Fonds ein Zehntelprozentchen unter der Erwartung bleibt. Man hantiert mit Rechnungslegungsvorschriften, kümmert sich um Orderabwicklung, und – nicht unwesentlich – jongliert ständig zwischen deutschen, europäischen und manchmal globalen Anforderungen.

Niemand hat mir gesagt, dass die Branche Tempo liebt. Mal ist die Woche geprägt von Dauerkonferenzen mit Asset-Management-Kollegen, dann wieder muss man binnen zwei Tagen eine ESG-Bewertung nachschärfen, weil der Gesetzgeber es plötzlich so will. Ich sage es ungeschönt: Einmal Routine zu empfinden, ist die Ausnahme. Zwischen den Zeilen? Liegt manchmal pure Erschöpfung – und nicht selten auch Stolz.

Persönliche Stärken? Wer im Bewerbungsgespräch mit „Ich kann gut mit Zahlen“ glänzen will, landet spätestens nach dem zweiten Assessment im Phrasenlager. Klar, Zahlenaffinität gehört zwingend dazu. Doch was viele unterschätzen: Logisches Denken, Detailversessenheit und der Willen, auch unter Druck nüchtern Entscheidungen zu fällen, sind mindestens genauso wichtig.

Und dann ist da noch das Zwischenmenschliche. Mir fiel es im ersten Praxisjahr besonders schwer, mit teils widersprüchlichen Anweisungen aus verschiedenen Abteilungen souverän umzugehen. Kommunikative Widerstandsfähigkeit, nennen das die Karriereberater – ich nenne es manchmal Überlebenskunst. Wer wirklich langfristig Erfolg hat, bringt noch eine Prise Neugier auf Regulatorik und Technik mit. Die Branche wandelt sich rasend, zuletzt durch Digitalisierung, ESG-Auflagen und, man glaubt es kaum, KI-gestützte Analysetools. Ohne angelerntes Dranbleiben? Keine Chance. Oder? Doch. Aber sie ist winzig.

Wenig wird so heiß diskutiert wie das Gehalt – besonders unter Berufseinsteigern. Wer nach Tarif bezahlt wird, kann zumindest in größeren Häusern zu Beginn ein Bruttogehalt erwarten, das zwischen soliden und „okay, damit kann ich leben“ schwankt. In München? Da geht’s hoch, logisch, wegen der Lebenshaltungskosten. In Sachsen-Anhalt? Eher nüchtern, aber dafür übersichtlicher, und hin und wieder ist die Jobsicherheit besser, wenn auch nicht garantiert.

Karriereleiter? Ja, die gibt es. Nach ein paar Jahren, wer fachlich und menschlich überzeugt, kann Richtung Fondsmanagement, Produktentwicklung oder in den Vertrieb wechseln. Aber: Die Konkurrenz schläft nicht, und Soft Skills werden mit jedem weiteren Karriereschritt wichtiger. Ich habe erlebt, dass kluge Beobachter Chancen wittern, während Zahlenakrobaten ins Leere laufen – weil nur mit Excel kommt keiner in die Führungsetagen.

Der Fachkräftemangel? Kommt auch in dieser Branche langsam an. Viele Unternehmen suchen aktiv nach motivierten Einsteigerinnen, Quereinsteigern, Menschen mit Datenhunger – und, das hätte man früher belächelt: Mit Haltung. Nachhaltigkeit, Diversität, Technikaffinität; all das ist heute kein „Nice-to-have“ mehr, sondern gefordert. Was ich außerdem beobachte: Die Digitalisierung ist, anders als viele befürchteten, kein Jobkiller, sondern eher ein Jobwandler. Heute braucht‘s Hands-on-Mentalität beim Umgang mit speziellen Fondssoftware-Systemen, schneller Auffassungsgabe bei regulatorischen Neuerungen. Wer Englisch schulterzuckend meistert und Spaß an Weiterbildung hat, der fällt mittlerweile mehr denn je auf – positiv gemeint, wohlgemerkt.

Und das Arbeitsleben? Flexibler als früher, ja. Doch mit Homeoffice und steigender Erreichbarkeit verschwimmen die Grenzen. Ich kenne etliche, die sich anfangs über die freie Zeiteinteilung freuten, am Ende aber aufpassen mussten, nicht das Wochenende im Crashkurs für die nächste Zertifikatsprüfung zu verbringen.

Investmentfondskaufmann oder -frau zu sein, ist heute mehr, als man vor fünfzehn Jahren je geglaubt hätte. Wer sich für den Einstieg interessiert, darf ruhig kritisch fragen: Liegt mir das Jonglieren zwischen regulatorischer Hektik, technischer Innovation und Kundenkommunikation – oder suche ich nur einen sicheren Hafen? Am Ende bleibt: Es ist kein Beruf für notorische Sicher-Anleger, sondern für Menschen mit Lust am Wandel, einem Nerv für Neues und einem gewissen Sinn für Ambiguitäten.

Manchmal frage ich mich: Ist das jetzt Berufung oder Zirkusnummer? Beides, vermutlich. Aber langweilig? Ganz sicher nicht.

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