Immobilienmakler Jobs

467 aktuelle Immobilienmakler Stellenangebote

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Selbstständige Baufinanzierungsberater/ Versicherungs-/Immobilienmakler (m/w/d)

HAMBURG FINANZ®Wentorf Hamburg

Unsere Dienstleistungen bieten umfassende Betreuung und Beratung von Kunden bis zum Vertragsabschluss. Wir führen Marktanalysen durch und ermitteln präzise Preise, um unseren Kunden den besten Service zu bieten. Nutzen Sie Ihre Vertriebserfahrung in der Finanzierungs- oder Immobilienbranche, während Sie ein starkes Netzwerk aufbauen. Sie profitieren von flexibler Arbeitszeit und attraktiven Verdienstmöglichkeiten, die Selbstständigkeit fördern. Unser modernes Büro ist bestens ausgestattet und liegt verkehrsgünstig. Kommen Sie in ein sympathisches Team und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem wachstumsstarken Unternehmen mit Unterstützung erfahrener Kollegen und neuesten digitalen Tools.
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Investmentberater Immobilien / Immobilienmakler (m/w/d)

Künne Immobilien GruppeMagdeburg

Suchen Sie einen vertrauenswürdigen Partner im Immobilienbereich? Die Künne Immobilien Gruppe ist seit über 25 Jahren Marktführer in Leipzig. Wir bieten Qualität, Professionalität und nachhaltigen Erfolg im Immobilienvertrieb. Unser Engagement erstreckt sich nicht nur nach Leipzig, sondern auch nach Magdeburg, wo wir den Markt weiter ausbauen. Entdecken Sie unsere aktuellen Stellenangebote auf StepStone.de und starten Sie Ihre Karriere bei uns. Richten Sie jetzt einen Jobagenten ein und finden Sie Ihren Traumjob!
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Investmentberater Immobilien / Immobilienmakler (m/w/d)

Künne Immobilien GruppeLeipzig

Die Künne Immobilien Gruppe ist seit über 25 Jahren der Marktführer in Leipzig und steht für höchste Qualität im Immobilienvertrieb. Wir suchen eine abschlussstarke Vertriebspersönlichkeit, die Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein mitbringt. Entdecken Sie spannende Karrierechancen in unserem dynamischen Investmentteam. Besuchen Sie die Original-Stellenanzeige auf StepStone.de und starten Sie Ihre Reise in einen neuen Traumjob. Profitieren Sie von wertvollen Informationen zu Arbeitgebern, Gehaltsdaten und Karrieretipps auf StepStone.de. Werden Sie Teil eines erfolgreichen Unternehmens und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
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Immobilienmakler (m/w/d) für die Sparkassen-Finanzgruppe gesucht!

LBS Immobilien GmbH SüdwestMainz

Die LBS Landesbausparkasse Süd bietet ein erstklassiges Netzwerk, das Ihnen den Markteintritt in die Immobilienbranche erleichtert. Durch die Übernahme eines eigenen Teilmarktes profitieren Sie von umfangreichen Schulungen, einschließlich einer IHK-Zertifizierung. Unsere gut ausgestatteten Beratungsstellen stehen Ihnen für die Bewertung, Akquisition und Vermittlung von Immobilien zur Verfügung. Der enge Austausch mit unseren Beratern birgt zahlreiche Chancen für Immobilienfinanzierungen. Wir suchen vertriebsstarke Talente mit Interesse an Immobilien und ausgeprägter Kommunikationsfähigkeit. Profitieren Sie von einem attraktiven, leistungsorientierten Provisionsmodell und gestalten Sie Ihre Karriere mit uns!
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Immobilienmakler Auf Selbstständiger Basis (m/w/d) - In Den Regionen: Hamburg, Berlin, München, Stuttgart, Köln, Frankfurt, Düsseldorf Kiel, Lübeck

valyours GmbH_2025-10-29-11:10:19.381Hamburg

Schließe dich valyours an – einem Immobilienunternehmen der neuen Generation! Vereine innovative Technologien mit persönlicher Beratung. Profitiere von modernem Marketing, digitalen Tools und einem starken Teamspirit. Bewirb dich jetzt und entdecke deine Karrierechancen!
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Immobilienmakler/innen Als Quereinsteiger (m/w/d)

Trepte Immobilien GmbHHenstedt-Ulzburg

Entfalten Sie Ihre Leidenschaft für Immobilien mit Trepte-Immobilien! Profitieren Sie von einem bewährten Konzept, einem starken Netzwerk und erstklassigen Verdienstmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt für Ihre Karrierechance!
Quereinstieg möglich Provisionen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Immobilienmakler wissen müssen

Immobilienmakler Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Immobilienmakler wissen müssen

Zwischen Akquise, Bauchgefühl und Bürokratie: Der Beruf des Immobilienmaklers im Jahr 2024

Hand aufs Herz: Wer heute als Berufseinsteiger, Umsteigerin oder Fachkraft mit Wechselambitionen durch die Immobilienbranche schweift, landet früher oder später bei einer dieser Fragen – „Immobilienmakler? Ist das überhaupt noch ein Beruf mit Zukunft?“. Die Zeiten, in denen Makler:innen mit Kugelschreiber und Immobilienzeitung Umschläge füllten und auf gute Kontakte bauten, sind jedenfalls vorbei. Das Berufsbild hat sich gewandelt – und tut dies weiter. Seitdem ich in dieses Feld reingerutscht bin (ja, wirklich: selten war ein Einstieg klischeehafter), sehe ich mehr Gleichzeitigkeit als in vielen anderen Jobs. Moderne Technik trifft auf Traditionsbewusstsein, Dynamik auf Bürokratie, Versprechen auf Skepsis. Klingt nach Klischee? Vielleicht. Aber fangen wir der Reihe nach an.


Alltag zwischen Menschenkenntnis und Datenbank

Wie sieht also der Arbeitsalltag tatsächlich aus? Spoiler: Es ist nicht das „Häuser zeigen und Geld kassieren“, das manch einer sich erhofft. Der Job beginnt mit Recherche – und endet oft mit Papierkrieg. Zielobjekte müssen gefunden, Verkäufer:innen überzeugt, Kaufinteressenten getestet werden. Telefonate en masse, dazu Mails, Besichtigungstermine, Klärungen mit den Behörden, Abgleiche mit Banken, manchmal Gutachter, manchmal vertrackte Finanzierungskonstruktionen. Ach ja, nicht zu vergessen: Die angenehm-chaotischen Samstagnachmittage, wenn eine Familie beim Rundgang durch das potenzielle Traumhaus heftig diskutiert, ob das winzige Gäste-WC zumutbar ist oder nicht.


Wer meint, „Menschenkenntnis“ sei bloß eine nette Zugabe, irrt. Verkäufer haben Erwartungen, Käufer Illusionen. Überdrehte Preisvorstellungen auf der einen, übersteigerte Schnäppchenphantasien auf der anderen Seite. Wer da nicht ein feines Gespür und die Kunst des Dazwischen entwickelt, kann ziemlich schnell aufgeben. Ich sage immer: Zwischen Aktenstapel und Empathie entscheidet sich, was von einem Makler übrig bleibt.


Technik, Tools und Trends – Digitalisierung kommt, aber wie?

Schon mal gehört, künstliche Intelligenz würde bald die Makler überflüssig machen? Dem kann ich ein herzliches Lachen entgegensetzen – und das nicht nur, weil ich meinen Alltag kenne. Natürlich, digitale Plattformen, KI-gestützte Exposés, virtuelle Besichtigungen – all das gibt’s längst. Aber es bleibt: Am Ende kaufen und verkaufen Menschen mit anderen Menschen. Das mag sich jetzt kitschig lesen, aber die Erfahrung zeigt: Vertrauen, Fingerspitzengefühl, ein kurzer unangekündigter Anruf statt E-Mail – das sind unterschätzte Währungen. Die besten Makler verwenden digitale Tools, aber sie verstecken sich nicht dahinter.


Für Berufseinsteiger:innen kann digitaler Wandel aber Fluch und Segen zugleich sein. Einerseits erleichtert’s den Einstieg: Social Media-Kampagnen statt Kleinanzeige, strukturierte Kundendatenbank statt Karteikasten. Andererseits: Mehr Technik bringt auch mehr Konkurrenz. Wer nicht laufend am Ball bleibt, sich in neue Software und rechtliche Rahmenbedingungen einarbeitet, verliert schnell den Anschluss – oder landet im Sumpf der selbsternannten „PropTech“-Expert:innen, deren Lösungen oft mehr versprechen als liefern.


Verdienst zwischen Schein und Sein – vom Provisionswunder zur Realität

Das Geld, ja, das liebe Geld. Der Mythos vom Makler, der allein mit einem Handschlag fünfstellige Summen verdient, hält sich hartnäckig. Die Realität sieht je nach Region und Auftraggeber ein wenig – sagen wir: nüchterner aus. Wer in München, Hamburg oder bestimmten Ecken Berlins startet, kann sich bei guten Objekten und noch besseren Kontakten tatsächlich auf solide Einnahmen freuen. Auf dem Land, in strukturschwachen Regionen oder in Märkten mit Überangebot merkt man schnell: Ohne Netzwerk, Geduld und (Vorsicht, bitteres Wort) Kompromissfähigkeit bleibt oft wenig hängen. Es gibt Jahre, da schwimmt man – und Monate, in denen auch mal Ebbe herrscht.


Für Einsteiger:innen gilt: Fixgehalt? Zumeist Fehlanzeige, vor allem bei klassischen Maklerbüros. Provisionsabhängigkeit ist eher die Regel als Ausnahme. Wer das Risiko scheut, muss entweder besonders flexibel oder besonders ausdauernd sein. Manche arbeiten sich über Angestelltenmodelle oder größere Immobilienunternehmen langsam nach oben – mit geringerem Anfangsrisiko, aber auch limitiertem Verdienst. Regional zeigen sich teils dramatische Unterschiede: Während in Ballungszentren Objekte mit sechsstelligen Honoraren locken, schafft derselbe Aufwand andernorts kaum den Lebensunterhalt. Womit ich bei der wichtigsten Währung bin: Durchhaltevermögen.


Karrierechancen, Arbeitsmarkt und das große Feld der Weiterbildung

Wer überlegt, ob der Maklerberuf eine Sackgasse ist – oder eben doch der Einstieg in etwas Größeres: Beides stimmt. Manche bleiben ihr Arbeitsleben lang Vermittler:innen, andere steigen auf zu Teamleiter:innen, leiten Filialen oder machen sich selbstständig. Je nach Bundesland, Unternehmensgröße und Vorbildung variiert das Bild. Verstärkt gefragt sind heute kaufmännisches Verständnis, Soft Skills und ein Minimum an juristischem Grundwissen. Apropos: Einen klassischen Ausbildungsweg als Immobilienmakler lernt man am besten über die IHK beziehungsweise verschiedene kaufmännische Qualifikationen – doch branchenintern entwickeln sich mehr und mehr Spezialisierungen. Wer beispielsweise Erfahrung im Bereich Bewertung, Projektentwicklung oder Gewerbeimmobilien mitbringt, hebt sich ab.


Auf dem Stellenmarkt? Der ist ambivalent. In den Metropolen steigen die Zahlen offener Stellen – vor allem für digital versierte Makler:innen mit Vertriebskompetenz und Netzwerker-Gen. In ländlichen Regionen dagegen beobachten viele einen Rückgang oder den berühmten „Bauchladen“: Immobilien, Versicherungen, Finanzierungen, alles aus einer Hand – ob man will oder nicht.


Beruf und Privatleben – ein Grenzgang zwischen Erreichbarkeit und Eigenzeit

Noch ein Wort zur Work-Life-Balance. Klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben? Für viele ein Fremdwort. Samstagsbesichtigungen, spontane Abendtermine, Notfallkommunikation am Sonntagmorgen – all das kann dazugehören, vor allem in der heißen Phase eines Verkaufs. Andererseits schafft die Digitalisierung auch neue Freiräume: Virtuelle Besichtigungen, digital signierbare Verträge und flexible Arbeitszeitmodelle machen’s leichter, zumindest auf dem Papier. Wie es in der Praxis aussieht? Tja, unterschiedlich. Es gibt Kolleg:innen, die völlig in ihrer Rolle aufgehen – und andere, denen nach zwei Jahren schon die Puste ausgeht. Wie so oft: Entscheidender als jede Software ist die eigene Fähigkeit, Grenzen zu setzen.


Am Ende bleibt – nein, nicht der „Traumberuf“, aber ein Beruf mit Substanz, Spielraum und Reibungsfläche. Wer Flexibilität, Menschenkenntnis, Lernbereitschaft und eine Prise Humor mitbringt, findet hier ein Betätigungsfeld, das mehr abverlangt, als es von außen erahnt werden kann. Aber einfach ist es nicht. Und leichte Wege? Die gibt’s überall – nur selten da, wo echte Entwicklung wartet.


Kurzbeschreibung Immobilienmakler

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Immobilienmakler

Wie sieht also der Arbeitsalltag tatsächlich aus? Spoiler: Es ist nicht das „Häuser zeigen und Geld kassieren“, das manch einer sich erhofft. Der Job beginnt mit Recherche – und endet oft mit Papierkrieg. Zielobjekte müssen gefunden, Verkäufer:innen überzeugt, Kaufinteressenten getestet werden. Telefonate en masse, dazu Mails, Besichtigungstermine, Klärungen mit den Behörden, Abgleiche mit Banken, manchmal Gutachter, manchmal vertrackte Finanzierungskonstruktionen. Ach ja, nicht zu vergessen: Die angenehm-chaotischen Samstagnachmittage, wenn eine Familie beim Rundgang durch das potenzielle Traumhaus heftig diskutiert, ob das winzige Gäste-WC zumutbar ist oder nicht.


Wer meint, „Menschenkenntnis“ sei bloß eine nette Zugabe, irrt. Verkäufer haben Erwartungen, Käufer Illusionen. Überdrehte Preisvorstellungen auf der einen, übersteigerte Schnäppchenphantasien auf der anderen Seite. Wer da nicht ein feines Gespür und die Kunst des Dazwischen entwickelt, kann ziemlich schnell aufgeben. Ich sage immer: Zwischen Aktenstapel und Empathie entscheidet sich, was von einem Makler übrig bleibt.

Schon mal gehört, künstliche Intelligenz würde bald die Makler überflüssig machen? Dem kann ich ein herzliches Lachen entgegensetzen – und das nicht nur, weil ich meinen Alltag kenne. Natürlich, digitale Plattformen, KI-gestützte Exposés, virtuelle Besichtigungen – all das gibt’s längst. Aber es bleibt: Am Ende kaufen und verkaufen Menschen mit anderen Menschen. Das mag sich jetzt kitschig lesen, aber die Erfahrung zeigt: Vertrauen, Fingerspitzengefühl, ein kurzer unangekündigter Anruf statt E-Mail – das sind unterschätzte Währungen. Die besten Makler verwenden digitale Tools, aber sie verstecken sich nicht dahinter.


Für Berufseinsteiger:innen kann digitaler Wandel aber Fluch und Segen zugleich sein. Einerseits erleichtert’s den Einstieg: Social Media-Kampagnen statt Kleinanzeige, strukturierte Kundendatenbank statt Karteikasten. Andererseits: Mehr Technik bringt auch mehr Konkurrenz. Wer nicht laufend am Ball bleibt, sich in neue Software und rechtliche Rahmenbedingungen einarbeitet, verliert schnell den Anschluss – oder landet im Sumpf der selbsternannten „PropTech“-Expert:innen, deren Lösungen oft mehr versprechen als liefern.

Das Geld, ja, das liebe Geld. Der Mythos vom Makler, der allein mit einem Handschlag fünfstellige Summen verdient, hält sich hartnäckig. Die Realität sieht je nach Region und Auftraggeber ein wenig – sagen wir: nüchterner aus. Wer in München, Hamburg oder bestimmten Ecken Berlins startet, kann sich bei guten Objekten und noch besseren Kontakten tatsächlich auf solide Einnahmen freuen. Auf dem Land, in strukturschwachen Regionen oder in Märkten mit Überangebot merkt man schnell: Ohne Netzwerk, Geduld und (Vorsicht, bitteres Wort) Kompromissfähigkeit bleibt oft wenig hängen. Es gibt Jahre, da schwimmt man – und Monate, in denen auch mal Ebbe herrscht.


Für Einsteiger:innen gilt: Fixgehalt? Zumeist Fehlanzeige, vor allem bei klassischen Maklerbüros. Provisionsabhängigkeit ist eher die Regel als Ausnahme. Wer das Risiko scheut, muss entweder besonders flexibel oder besonders ausdauernd sein. Manche arbeiten sich über Angestelltenmodelle oder größere Immobilienunternehmen langsam nach oben – mit geringerem Anfangsrisiko, aber auch limitiertem Verdienst. Regional zeigen sich teils dramatische Unterschiede: Während in Ballungszentren Objekte mit sechsstelligen Honoraren locken, schafft derselbe Aufwand andernorts kaum den Lebensunterhalt. Womit ich bei der wichtigsten Währung bin: Durchhaltevermögen.

Wer überlegt, ob der Maklerberuf eine Sackgasse ist – oder eben doch der Einstieg in etwas Größeres: Beides stimmt. Manche bleiben ihr Arbeitsleben lang Vermittler:innen, andere steigen auf zu Teamleiter:innen, leiten Filialen oder machen sich selbstständig. Je nach Bundesland, Unternehmensgröße und Vorbildung variiert das Bild. Verstärkt gefragt sind heute kaufmännisches Verständnis, Soft Skills und ein Minimum an juristischem Grundwissen. Apropos: Einen klassischen Ausbildungsweg als Immobilienmakler lernt man am besten über die IHK beziehungsweise verschiedene kaufmännische Qualifikationen – doch branchenintern entwickeln sich mehr und mehr Spezialisierungen. Wer beispielsweise Erfahrung im Bereich Bewertung, Projektentwicklung oder Gewerbeimmobilien mitbringt, hebt sich ab.


Auf dem Stellenmarkt? Der ist ambivalent. In den Metropolen steigen die Zahlen offener Stellen – vor allem für digital versierte Makler:innen mit Vertriebskompetenz und Netzwerker-Gen. In ländlichen Regionen dagegen beobachten viele einen Rückgang oder den berühmten „Bauchladen“: Immobilien, Versicherungen, Finanzierungen, alles aus einer Hand – ob man will oder nicht.

Noch ein Wort zur Work-Life-Balance. Klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben? Für viele ein Fremdwort. Samstagsbesichtigungen, spontane Abendtermine, Notfallkommunikation am Sonntagmorgen – all das kann dazugehören, vor allem in der heißen Phase eines Verkaufs. Andererseits schafft die Digitalisierung auch neue Freiräume: Virtuelle Besichtigungen, digital signierbare Verträge und flexible Arbeitszeitmodelle machen’s leichter, zumindest auf dem Papier. Wie es in der Praxis aussieht? Tja, unterschiedlich. Es gibt Kolleg:innen, die völlig in ihrer Rolle aufgehen – und andere, denen nach zwei Jahren schon die Puste ausgeht. Wie so oft: Entscheidender als jede Software ist die eigene Fähigkeit, Grenzen zu setzen.


Am Ende bleibt – nein, nicht der „Traumberuf“, aber ein Beruf mit Substanz, Spielraum und Reibungsfläche. Wer Flexibilität, Menschenkenntnis, Lernbereitschaft und eine Prise Humor mitbringt, findet hier ein Betätigungsfeld, das mehr abverlangt, als es von außen erahnt werden kann. Aber einfach ist es nicht. Und leichte Wege? Die gibt’s überall – nur selten da, wo echte Entwicklung wartet.

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