Fondsmanager Jobs

39 aktuelle Fondsmanager Stellenangebote

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Junior Fondsmanager:in | Hotelimmobilien

Art-Invest Real Estate Funds GmbHKöln

Art-Invest Real Estate ist eine führende Immobilien-Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft mit Sitz in Köln. Wir entdecken und nutzen Potenziale in attraktiven Städten wie Berlin, Düsseldorf und London. Unsere Expertise reicht von Wirtschaft bis Real Estate, unterstützt durch Zahlenaffinität und Kompetenz in MS Excel. Der Quartalsbericht zeigt unsere datenbasierte Entscheidungsfindung und scharfsinnige Marktanalysen. Starke Kommunikation und ein dynamisches Team fördern unsere innovationsgetriebene Unternehmenskultur. Besuchen Sie StepStone.de, um Ihre Karrierechancen in der Immobilienbranche zu erkunden und Ihren Traumjob zu finden!
Werkstudent Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Art-Invest Real Estate Funds GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Fondsmanager / Portfoliomanager – Immobilienfonds (m/w/d)

ILG Capital GmbHMünchen

Als Fondsmanager für Immobilienfonds (m/w/d) steuern Sie strategisch und operativ das Immobilienportfolio. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen, wie Vermietungs- und Property Management, stellen Sie sicher, dass alle Aspekte optimiert werden. Sie begleiten An- und Verkäufe, erstellen Businesspläne und Investitionsmemoranden. Ihre Expertise fließt in die Liquiditäts- und Ausschüttungsplanung ein, unterstützt von detaillierten Portfolio- und Risikoanalysen. Die Investorenbetreuung und regelmäßige Berichterstattung sind ebenso Teil Ihrer Verantwortung. Zielgerichtete Potenzialanalysen helfen Ihnen, die Performance der Bestandsimmobilien aktiv zu steigern und Wertschöpfung zu erzielen.
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Junior Fondsmanager:in | Fondsmanagement für Immobilien

Art Invest Real Estate Funds GmbHKöln

Art-Invest Real Estate ist eine führende Immobilien-Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft mit Sitz in Köln. Mit einem Fokus auf attraktive Standorte wie Berlin, Düsseldorf und Frankfurt identifizieren wir vielversprechende Potenziale. Unsere Expertise in der Immobilienbranche ermöglicht es uns, visionäre Projekte erfolgreich umzusetzen. Wir legen großen Wert auf Wirtschaftlichkeit und zahlenbasierte Entscheidungen, um höchste Ansprüche zu erfüllen. Als Ihr Ansprechpartner im Bereich Real Estate garantieren wir ergebnisorientierte Lösungen. Entdecken Sie Ihre Karrieremöglichkeiten und besuchen Sie StepStone.de für spannende Jobangebote und wertvolle Karrieretipps!
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Sales Manager (m/w/d) Wholesale / Drittfondsgeschäft

FERI AGBad Homburg Vor Höhe

Feri, ein führendes Multi Asset-Investmenthaus in Bad Homburg, sucht einen Sales Manager (m/w/d) im Wholesale und Drittfondsgeschäft. Unser engagiertes Team von über 280 Experten betreut ein Vermögen von rund 63 Milliarden Euro, darunter 18 Milliarden Euro in alternativen Investments. In der Position konzentrieren Sie sich auf die Akquisition und Betreuung institutioneller Kunden wie Banken und Family Offices. Sie entwickeln maßgeschneiderte Vertriebsstrategien zur Steigerung der Absatzpotenziale unserer Fondslösungen. Gemeinsam mit dem Investment Management optimieren Sie die Kundenbeziehungen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft von Feri aktiv mit!
Festanstellung Homeoffice Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Sales Manager Publikumsfonds Region Österreich Ost (m/w/d)

Flossbach von Storch SEInnere

Für die Region Österreich Ost suchen wir einen engagierten Sales Manager (m/w/d), der sich leidenschaftlich für Kapitalmärkte einsetzt. Ihre unternehmerische Denkweise und Teamorientierung sind entscheidend für unseren Vertriebserfolg. Zu Ihren Aufgaben gehören die individuelle Betreuung von Banken und IFAs sowie die Gewinnung neuer Kunden. Darüber hinaus beobachten Sie den Markt und identifizieren Vertriebschancen. Eigenständig planen und organisieren Sie Marketing- und Vertriebsaktivitäten, inklusive Veranstaltungen und Vorträgen. Ideal wäre ein belastbares Netzwerk zu Vertriebspartnern in Österreich, um bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen.
Vollzeit weitere Benefits
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(Senior) Portfolio Manager (m/w/d) Asset Allocation & Fondsselektion

DONNER & REUSCHEL – KGHamburg

Als traditionsreiches Haus in Hamburg und München bieten wir maßgeschneiderte Bankdienstleistungen für Privatkunden sowie Unternehmer und ihre inhabergeführten mittelständischen Unternehmen an. Bei DONNER & REUSCHEL stehen qualifizierte Beratung und umfassende Betreuung im Fokus. Unsere Expertise umfasst sowohl die Vermögensverwaltung als auch individuelle Finanzlösungen für institutionelle Anleger. Entdecken Sie jetzt spannende Karrierechancen und Jobangebote in unserem Unternehmen auf StepStone.de. Nutzen Sie die Möglichkeit, einen Jobagenten einzurichten, um Ihren Traumjob zu finden. Weitere Informationen zu Gehaltsdaten und Karrieretipps erhalten Sie ebenfalls auf StepStone.de.
Betriebliche Altersvorsorge Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Junior Manager Fonds in Abwicklung (m/w/d)

INTREALFrankfurt

Entdecke unser modernes Büro in zentraler Innenstadtlage, das ideal für innovative Zusammenarbeit ist. Profitiere von einem Zuschuss zum Deutschlandticket und flexiblen Fahrradleasing-Optionen mit Job Rad. Unsere wirtschaftliche Sicherheit wird durch solide Geschäftsmodelle und eine betriebliche Altersvorsorge gewährleistet. Nutze unser strukturiertes Onboarding und maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote über unsere Lernplattform Campus. Werde Teil unseres hilfsbereiten Teams mit Firmen- und Teamevents sowie vielseitigen Betriebssportgruppen. Genieße attraktive Mitarbeiterrabatte, kostenlose Bio-Obstversorgung und Erfrischungen. Bewirb dich jetzt bei Swantje Bächer, unserer HR-Managerin!
Werkstudent Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Junior Manager Fonds in Abwicklung (m/w/d)

INTREALDarmstadt

Entwickle Deine Karriere bei uns – Kenntnisse in Power Automate und AI/KI sind von Vorteil. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten und 30 Tagen Urlaub für eine optimale Work-Life-Balance. Unser modernes Büro in zentraler Lage und weitere Benefits wie Zuschüsse zum Deutschlandticket und Fahrradleasing erwarten Dich. Wir bieten ein strukturiertes Onboarding, individuelle Weiterbildung und ein hilfsbereites Team mit zahlreichen Teamevents. Genieße ein breites Sportangebot und Mitarbeiterrabatte auf zahlreiche Online-Shops. Werde Teil unseres motivierten Teams – kontaktiere Swantje Bächer, unseren HR-Manager, für weitere Informationen!
Werkstudent Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Sales Manager (m/w/d) Wholesale / Drittfondsgeschäft

FERI AGBad Homburg Vor Höhe

FERI ist ein führendes Multi Asset-Investmenthaus im deutschsprachigen Raum. Mit über 290 engagierten Mitarbeitern bieten wir individuelle Investmentlösungen für institutionelle Investoren sowie Familienvermögen. Unsere Expertise erstreckt sich über Sparkassen und umfasst Themen wie Kundenakquisition und Optimierung. Durch den Einsatz relevanter Daten und effektiver CRM-Systeme sichern wir eine hohe Kundenorientierung. Gleichzeitig unterstützen wir bei der Patientenbetreuung und der Artikelentwicklung. Besuchen Sie Step Stone, um mehr über Ihre Karrierechancen zu erfahren und Ihren Traumjob zu finden!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fondsmanager wissen müssen

Fondsmanager Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fondsmanager wissen müssen

Zwischen Rechenkünsten und Instinkt – Ein steiler Einstieg ins Fondsmanagement

Es ist schon kurios: Draußen, in der echten Welt, ticken die Uhren nach Wetter und Wahlergebnissen, nach Modezyklen, Fußballtabellen – und irgendwo dazwischen jongliert ein Fondsmanager mit Zahlenkolonnen, die auf den ersten Blick nichts mit alldem zu tun haben. Aber auf den zweiten Blick? Da merkt man: Wer heute in diesen Beruf einsteigt, steht mitten im Getöse der Märkte, digitalen Umwälzungen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen. Ich habe kaum einen Arbeitsbereich erlebt, in dem Präzision, Nervenstärke und – ja, auch ein ordentliches Stück Mut zum Risiko – so dicht beieinander liegen. Denn ein Fondsmanager, der am Schreibtisch bleibt, wird nichts reißen. Das klingt hart, ist aber weniger eine Drohung als das Eingeständnis, dass sich dieser Job zwar in der Zahlenwelt bewegt, seine Fallhöhe aber von menschlichen Entscheidungen lebt.


Was machen Fondsmanager eigentlich den lieben langen Tag?

Viele stellen sich das so vor: Man sitzt da, abgeschottet von der Außenwelt, tippt wild in Reuters-Terminals, schiebt Milliarden hin und her und hat zwischendurch einen Espresso in der Hand (zur Abwechslung mal keinen Champagner). Die Realität ist – wie so oft – ein bisschen weniger glamourös. Wer Fonds managen will, beginnt den Tag meist früher als andere: Verläufe prüfen, Märkte beobachten, das Portfolio gegen die Schrullen der Weltmärkte absichern. Der Werkzeugkasten? Klar, da stecken Analysemodelle, Bloomberg-Terminale und Compliance-Leitfäden drin – doch das allein reicht nicht. Viel zu oft muss man improvisieren: Neue Regularien? Die bekommen einen am Montagmorgen im Ernstfall genauso überraschend wie einen plötzlichen Absturz im Technologiesektor. Wer glaubt, im Vermögensmanagement regiere sture Formelhaftigkeit, irrt gewaltig. Am Ende sitzt hinter jeder Entscheidung ein Mensch. Verschnaufpausen inklusive? Selten genug.


Wer passt dazu? Akademische Nachweise und die berühmte Spürnase

Die Anspruchshaltung ist in diesem Beruf über die Jahre eher gestiegen. Ein Studium, oftmals in Wirtschaft, Mathematik oder Naturwissenschaften, ist fast schon Eintrittskarte. Und ja, ich habe auch Quereinsteiger kennengelernt – selten, aber es gibt sie: Mathe-Olympioniken, promovierte Physiker, manchmal auch Wirtschaftsjuristen. Aber, Hand aufs Herz: Ohne das betriebswirtschaftliche Werkzeug geht wenig. Was viele unterschätzen: Die Magie liegt weniger im Zahlenjonglage-Labor, als im Zusammenspiel aus Ratio und Gespür. Reine Excel-Talente, denen jedes Gespür für Marktstimmung fehlt, gehen hier genauso unter wie impulsgesteuerte Bauchmenschen. Das seltsame Paradox: Wer vor lauter Modellen und Prognoseblättern vergisst, auch mal einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: „Macht das überhaupt gesellschaftlich, politisch oder ethisch Sinn?“ – läuft mittelfristig Gefahr, in der digitalen Sackgasse zu landen.


Gehalt zwischen Himmel und Hölle: Von Champions League bis Kreisklasse

Natürlich kommt irgendwann die Frage nach dem Gehalt auf. Und ich habe mir angewöhnt, dabei nicht um den heißen Brei herumzureden. Wer als Einsteiger zu einer großen Investmentgesellschaft in Frankfurt, München oder Zürich aufschlägt, startet je nach Qualifikation und Verhandlungsstärke irgendwo zwischen soliden 50.000 € und 80.000 € jährlich – Boni ausgeschlossen. Im Private Banking, in spezialisierten Nischen oder bei international ausgerichteten Playern liegen die Karten noch einmal anders: Dort ist alles zwischen „auskömmlich“ und „fast unanständig“ möglich – nach oben scheint es manchmal keine Obergrenze zu geben. Aber Achtung: Die Unterschiede je nach Region sind enorm. In kleineren Häusern, etwa in strukturschwächeren Regionen, ist das Gehalt zwar immer noch respektabel, aber große Sprünge macht man hier selten. Und die glitzernden Bonus-Versprechen? Wer auf sie vertraut, bevor er Leistung gebracht hat, ist schon in der ersten Börsenschwankung raus. Interessant: Die Branche ist aktuell dabei, sich mit neuen Modellen für Arbeitszeit und Zielboni zu beschäftigen – das klassische „Meistbieten“ weicht zunehmend einer etwas durchdachteren Honorierung der Risikoverantwortung.


Karriereleiter, Marktbedarf – und die Tücken der Digitalisierung

Wer nach oben will, muss mehr liefern als verwertbare Renditezahlen. Vernetzung ist das eine, strategische Eigeninitiative das andere. Viele Talente unterschätzen, wie entscheidend kommunikative Fähigkeiten sind: Investorengespräche, interne Rechtfertigungen – oft nicht weniger komplex als die Auswahl der Titel im Fonds. Wer den Sprung in Spitzenfunktionen sucht, kommt ohne internationale Erfahrung kaum mehr weiter. Und dann ist da noch die Digitalisierung, die wie ein D-Zug über allem dahinschießt: Künstliche Intelligenz, automatisierte Datenanalyse, Robo Advisor – all diese technischen Helfer verändern nicht nur Abläufe, sondern verändern zunehmend auch die Spielregeln. Ich kenne einige, die sich voller Elan in automatisierte Auswahlprozesse stürzen – bis sie merken: Am Ende bleibt die finale Entscheidung weiterhin menschlich. Aber der Wettlauf ist eröffnet: Wer nicht anpassungsfähig ist, bleibt stehen. Heißt im Umkehrschluss aber auch – für Berufswechsler mit IT-Background sind die Chancen besser als je zuvor.


Zwischen Stress und Sehnsucht nach Balance: Was wirklich zählt

Ich mag es nicht beschönigen: Die Tage sind manchmal zermürbend, die Schlagzahl hoch, die Grauzonen zahlreich. Work-Life-Balance? Gern bemühtes Schlagwort, dessen Realisierbarkeit im Fondsmanagement durchaus diskussionswürdig ist. Will sagen: Wer die Märkte nicht auch in der Freizeit mit halbem Auge verfolgt, hat schnell das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Andererseits: Der Beruf hat seinen eigenen Sog. Man wächst an den Anforderungen, an der Unberechenbarkeit, manchmal auch an den kleinen Niederlagen. In meiner Wahrnehmung sind gerade die Kolleginnen und Kollegen am erfolgreichsten, die sich ihre Ambivalenzen erlauben. Die morgens mit klarem Blick auf die Zahlen starten, abends aber auch mal das Handy ausschalten können. Klingt nach Spagat? Ist es auch. Aber genau das macht den Reiz aus – und sorgt am Ende dafür, dass in diesem Beruf nicht die Technik siegt, sondern der Mensch. Und das, das ist heutzutage ja fast schon eine kleine Sensation.


Kurzbeschreibung Fondsmanager

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fondsmanager

Viele stellen sich das so vor: Man sitzt da, abgeschottet von der Außenwelt, tippt wild in Reuters-Terminals, schiebt Milliarden hin und her und hat zwischendurch einen Espresso in der Hand (zur Abwechslung mal keinen Champagner). Die Realität ist – wie so oft – ein bisschen weniger glamourös. Wer Fonds managen will, beginnt den Tag meist früher als andere: Verläufe prüfen, Märkte beobachten, das Portfolio gegen die Schrullen der Weltmärkte absichern. Der Werkzeugkasten? Klar, da stecken Analysemodelle, Bloomberg-Terminale und Compliance-Leitfäden drin – doch das allein reicht nicht. Viel zu oft muss man improvisieren: Neue Regularien? Die bekommen einen am Montagmorgen im Ernstfall genauso überraschend wie einen plötzlichen Absturz im Technologiesektor. Wer glaubt, im Vermögensmanagement regiere sture Formelhaftigkeit, irrt gewaltig. Am Ende sitzt hinter jeder Entscheidung ein Mensch. Verschnaufpausen inklusive? Selten genug.

Die Anspruchshaltung ist in diesem Beruf über die Jahre eher gestiegen. Ein Studium, oftmals in Wirtschaft, Mathematik oder Naturwissenschaften, ist fast schon Eintrittskarte. Und ja, ich habe auch Quereinsteiger kennengelernt – selten, aber es gibt sie: Mathe-Olympioniken, promovierte Physiker, manchmal auch Wirtschaftsjuristen. Aber, Hand aufs Herz: Ohne das betriebswirtschaftliche Werkzeug geht wenig. Was viele unterschätzen: Die Magie liegt weniger im Zahlenjonglage-Labor, als im Zusammenspiel aus Ratio und Gespür. Reine Excel-Talente, denen jedes Gespür für Marktstimmung fehlt, gehen hier genauso unter wie impulsgesteuerte Bauchmenschen. Das seltsame Paradox: Wer vor lauter Modellen und Prognoseblättern vergisst, auch mal einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: „Macht das überhaupt gesellschaftlich, politisch oder ethisch Sinn?“ – läuft mittelfristig Gefahr, in der digitalen Sackgasse zu landen.

Natürlich kommt irgendwann die Frage nach dem Gehalt auf. Und ich habe mir angewöhnt, dabei nicht um den heißen Brei herumzureden. Wer als Einsteiger zu einer großen Investmentgesellschaft in Frankfurt, München oder Zürich aufschlägt, startet je nach Qualifikation und Verhandlungsstärke irgendwo zwischen soliden 50.000 € und 80.000 € jährlich – Boni ausgeschlossen. Im Private Banking, in spezialisierten Nischen oder bei international ausgerichteten Playern liegen die Karten noch einmal anders: Dort ist alles zwischen „auskömmlich“ und „fast unanständig“ möglich – nach oben scheint es manchmal keine Obergrenze zu geben. Aber Achtung: Die Unterschiede je nach Region sind enorm. In kleineren Häusern, etwa in strukturschwächeren Regionen, ist das Gehalt zwar immer noch respektabel, aber große Sprünge macht man hier selten. Und die glitzernden Bonus-Versprechen? Wer auf sie vertraut, bevor er Leistung gebracht hat, ist schon in der ersten Börsenschwankung raus. Interessant: Die Branche ist aktuell dabei, sich mit neuen Modellen für Arbeitszeit und Zielboni zu beschäftigen – das klassische „Meistbieten“ weicht zunehmend einer etwas durchdachteren Honorierung der Risikoverantwortung.

Wer nach oben will, muss mehr liefern als verwertbare Renditezahlen. Vernetzung ist das eine, strategische Eigeninitiative das andere. Viele Talente unterschätzen, wie entscheidend kommunikative Fähigkeiten sind: Investorengespräche, interne Rechtfertigungen – oft nicht weniger komplex als die Auswahl der Titel im Fonds. Wer den Sprung in Spitzenfunktionen sucht, kommt ohne internationale Erfahrung kaum mehr weiter. Und dann ist da noch die Digitalisierung, die wie ein D-Zug über allem dahinschießt: Künstliche Intelligenz, automatisierte Datenanalyse, Robo Advisor – all diese technischen Helfer verändern nicht nur Abläufe, sondern verändern zunehmend auch die Spielregeln. Ich kenne einige, die sich voller Elan in automatisierte Auswahlprozesse stürzen – bis sie merken: Am Ende bleibt die finale Entscheidung weiterhin menschlich. Aber der Wettlauf ist eröffnet: Wer nicht anpassungsfähig ist, bleibt stehen. Heißt im Umkehrschluss aber auch – für Berufswechsler mit IT-Background sind die Chancen besser als je zuvor.

Ich mag es nicht beschönigen: Die Tage sind manchmal zermürbend, die Schlagzahl hoch, die Grauzonen zahlreich. Work-Life-Balance? Gern bemühtes Schlagwort, dessen Realisierbarkeit im Fondsmanagement durchaus diskussionswürdig ist. Will sagen: Wer die Märkte nicht auch in der Freizeit mit halbem Auge verfolgt, hat schnell das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Andererseits: Der Beruf hat seinen eigenen Sog. Man wächst an den Anforderungen, an der Unberechenbarkeit, manchmal auch an den kleinen Niederlagen. In meiner Wahrnehmung sind gerade die Kolleginnen und Kollegen am erfolgreichsten, die sich ihre Ambivalenzen erlauben. Die morgens mit klarem Blick auf die Zahlen starten, abends aber auch mal das Handy ausschalten können. Klingt nach Spagat? Ist es auch. Aber genau das macht den Reiz aus – und sorgt am Ende dafür, dass in diesem Beruf nicht die Technik siegt, sondern der Mensch. Und das, das ist heutzutage ja fast schon eine kleine Sensation.

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