Fondsmanager Jobs

27 aktuelle Fondsmanager Stellenangebote

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Fondsmanager / Portfoliomanager – Immobilienfonds (m/w/d)

ILG Capital GmbHMünchen

Als Fondsmanager für Immobilienfonds (m/w/d) steuern Sie strategisch und operativ das Immobilienportfolio. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen, wie Vermietungs- und Property Management, stellen Sie sicher, dass alle Aspekte optimiert werden. Sie begleiten An- und Verkäufe, erstellen Businesspläne und Investitionsmemoranden. Ihre Expertise fließt in die Liquiditäts- und Ausschüttungsplanung ein, unterstützt von detaillierten Portfolio- und Risikoanalysen. Die Investorenbetreuung und regelmäßige Berichterstattung sind ebenso Teil Ihrer Verantwortung. Zielgerichtete Potenzialanalysen helfen Ihnen, die Performance der Bestandsimmobilien aktiv zu steigern und Wertschöpfung zu erzielen.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Junior Fondsmanager:in | Hotelimmobilien

Art-Invest Real Estate Funds GmbHKöln

Art-Invest Real Estate ist eine führende Immobilien-Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft mit Sitz in Köln. Wir entdecken und nutzen Potenziale in attraktiven Städten wie Berlin, Düsseldorf und London. Unsere Expertise reicht von Wirtschaft bis Real Estate, unterstützt durch Zahlenaffinität und Kompetenz in MS Excel. Der Quartalsbericht zeigt unsere datenbasierte Entscheidungsfindung und scharfsinnige Marktanalysen. Starke Kommunikation und ein dynamisches Team fördern unsere innovationsgetriebene Unternehmenskultur. Besuchen Sie StepStone.de, um Ihre Karrierechancen in der Immobilienbranche zu erkunden und Ihren Traumjob zu finden!
Werkstudent Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Art-Invest Real Estate Funds GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Junior Fondsmanager:in | Fondsmanagement für Immobilien

Art-Invest Real Estate Funds GmbHKöln

Art-Invest Real Estate ist eine führende Immobilien-Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft mit Sitz in Köln. Mit einem Fokus auf attraktive Standorte wie Berlin, Düsseldorf und Frankfurt identifizieren wir vielversprechende Potenziale. Unsere Expertise in der Immobilienbranche ermöglicht es uns, visionäre Projekte erfolgreich umzusetzen. Wir legen großen Wert auf Wirtschaftlichkeit und zahlenbasierte Entscheidungen, um höchste Ansprüche zu erfüllen. Als Ihr Ansprechpartner im Bereich Real Estate garantieren wir ergebnisorientierte Lösungen. Entdecken Sie Ihre Karrieremöglichkeiten und besuchen Sie StepStone.de für spannende Jobangebote und wertvolle Karrieretipps!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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(Junior) Manager Fondsmanagement (m/w/d)

CYCAP Asset Management GmbHHamburg, Luxemburg

CYCAP ist ein führender Asset Manager für erneuerbare Energien mit Sitz in Hamburg. Wir verwalten über 2,7 Milliarden Euro in 9 spezialisierte Investmentvehikel. Mit 103 Wind- und Solar-Assets bringen unsere 150 Mitarbeitenden 25 Jahre Erfahrung in der Branche ein. Unsere Expertise erstreckt sich über wirtschaftliche Analysen, Zahlenaffinität und strategisches Forecasting. Bei CYCAP verbinden wir innovative Ansätze mit solidem Know-how in BWL. Besuchen Sie Step Stone.de für mehr Informationen zu Stellenangeboten und Karrieretipps – Ihr Traumjob wartet!
Gutes Betriebsklima Kantine Vollzeit weitere Benefits
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EY-Parthenon Praktikant Corporate Real Estate, ESG (w/m/d)

EY Real Estate GmbHFrankfurt, Main, München, Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg

Bei EY-Parthenon arbeitest du an der Schnittstelle zwischen Strategie und Umsetzung in vielfältigen Branchen. Du begleitest CEOs und Private-Equity-Gesellschaften bei transaktionsbasierten Transformationen und entwickelst innovative Lösungen. Mit datenbasierten Insights und KI-Technologien eröffnest du neue Märkte und treibst Unternehmenswachstum voran. Unser ESG Real Estate Team in München, Berlin, Frankfurt/Main und Hamburg fokussiert sich auf nachhaltige Immobilienstrategien. Hier gestaltest du aktiv den Wandel zur nachhaltigen Wirtschaft. Werde Teil eines dynamischen Teams, das den entscheidenden Unterschied in der Branche macht!
Vollzeit weitere Benefits
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Director Real Estate Sector Coverage - Wholesale Banking (w/m/d)

ING DeutschlandFrankfurt Main

Werde Director im Real Estate Sector Coverage der ING Bank in Frankfurt! Wir suchen einen engagierten Immobilienfinanzierungsprofi, der unser dynamisches Team unterstützt. Als einer der führenden Immobilienfinanzierer in Europa bieten wir maßgeschneiderte Finanzierungslösungen zwischen 50 und 500 Millionen Euro. Du berätst Immobilienfonds und -konzerne in DCM und ECM und nutzt das gesamte Spektrum an Bankprodukten. Nutze dein Fachwissen und arbeite mit global führenden Assetmanagern zusammen. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Immobilienfinanzierung mit uns!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Director Real Estate Sector Coverage - Wholesale Banking (w/m/d)

ING DeutschlandEschborn

Werde Director Real Estate Sector Coverage im Wholesale Banking an unserem Standort Frankfurt! Wenn du ein erfahrener Immobilienfinanzierungsprofi bist und Teamgeist mitbringst, sind wir neugierig auf dich. Die ING Bank zählt zu den besten Immobilienfinanzierern Europas und bietet individuelle Finanzierungslösungen zwischen 50 und 500 Mio. EUR an. Unser Team berät Immobilienfonds und -konzerne in DCM und ECM und bietet eine umfassende Palette an Bankenprodukten. Nutze dein Wissen in der Immobilienfinanzierung und arbeite zusammen mit führenden Assetmanagern. Bewirb dich jetzt und entwickle deine Karriere in einem dynamischen Umfeld!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Portfoliomanager (m/w/d) Sonstige Alternatives

Evangelische Zusatzversorgungskasse (EZVK)Darmstadt, Hybrid, Homeoffice

Entdecken Sie spannende Aufgaben in einem dynamischen Arbeitsumfeld, das Kreativität und Verantwortung fördert. Wir suchen engagierte Mitarbeiter, die bereit sind, über den Tellerrand hinauszublicken und ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Nutzen Sie vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Zu Ihren Aufgaben gehört die Analyse von Beteiligungsmöglichkeiten im institutionellen Umfeld, einschließlich Private Equity und alternative Assets. Sie begleiten Transaktionen, führen Due-Diligence-Prüfungen durch und verhandeln Verträge. Zusätzlich übernehmen Sie das Beteiligungscontrolling und das Monitoring bestehender Investments, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit Evangelische Zusatzversorgungskasse (EZVK) Vollzeit weitere Benefits
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Buchhalter (m/w/d)

HAHN-Immobilien-Beteiligungs AGBergisch Gladbach

Werden Sie Teil unseres wachsenden Unternehmens als Buchhalter (m/w/d)! Sie übernehmen die eigenverantwortliche Buchhaltung unserer Immobilien und pflegen Nebenbücher wie Debitoren und Kreditoren. Zu Ihren Aufgaben gehört auch der Zahlungsverkehr sowie fristgerechte Umsatzsteuervoranmeldungen. Zudem wirken Sie bei der Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen mit und unterstützen unseren Steuerberater bei Steuererklärungen. Idealerweise bringen Sie eine kaufmännische Ausbildung sowie Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen mit, vorzugsweise in der Immobilienbranche. Wenn Sie sich für eine abwechslungsreiche Position interessieren, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
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Mitarbeiter*in Investor Relations, Public Relations & Marketing (m/w/d)

enso GmbHRaaba

Wir setzen auf nachhaltiges Wachstum und langfristigen Werterhalt für unsere Investoren. Unser Portfolio beinhaltet den Infrastruktur Investment Fond „Africa Green Transition PPP Fund“, der in Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union entwickelt wurde. Dieser Fonds konzentriert sich auf innovative Infrastrukturprojekte in Afrika. Zudem betreiben wir die AHPI Africa Health Power Initiative, die sich der erneuerbaren Energieversorgung von medizinischen Einrichtungen widmet. Unsere Initiative fördert Gesundheit und Infrastruktur und unterstützt somit die nachhaltige Entwicklung auf dem Kontinent. Vertrauen Sie auf unser Engagement für eine grüne Zukunft und profitieren Sie von den Chancen im afrikanischen Markt.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fondsmanager wissen müssen

Fondsmanager Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fondsmanager wissen müssen

Zwischen Rechenkünsten und Instinkt – Ein steiler Einstieg ins Fondsmanagement

Es ist schon kurios: Draußen, in der echten Welt, ticken die Uhren nach Wetter und Wahlergebnissen, nach Modezyklen, Fußballtabellen – und irgendwo dazwischen jongliert ein Fondsmanager mit Zahlenkolonnen, die auf den ersten Blick nichts mit alldem zu tun haben. Aber auf den zweiten Blick? Da merkt man: Wer heute in diesen Beruf einsteigt, steht mitten im Getöse der Märkte, digitalen Umwälzungen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen. Ich habe kaum einen Arbeitsbereich erlebt, in dem Präzision, Nervenstärke und – ja, auch ein ordentliches Stück Mut zum Risiko – so dicht beieinander liegen. Denn ein Fondsmanager, der am Schreibtisch bleibt, wird nichts reißen. Das klingt hart, ist aber weniger eine Drohung als das Eingeständnis, dass sich dieser Job zwar in der Zahlenwelt bewegt, seine Fallhöhe aber von menschlichen Entscheidungen lebt.


Was machen Fondsmanager eigentlich den lieben langen Tag?

Viele stellen sich das so vor: Man sitzt da, abgeschottet von der Außenwelt, tippt wild in Reuters-Terminals, schiebt Milliarden hin und her und hat zwischendurch einen Espresso in der Hand (zur Abwechslung mal keinen Champagner). Die Realität ist – wie so oft – ein bisschen weniger glamourös. Wer Fonds managen will, beginnt den Tag meist früher als andere: Verläufe prüfen, Märkte beobachten, das Portfolio gegen die Schrullen der Weltmärkte absichern. Der Werkzeugkasten? Klar, da stecken Analysemodelle, Bloomberg-Terminale und Compliance-Leitfäden drin – doch das allein reicht nicht. Viel zu oft muss man improvisieren: Neue Regularien? Die bekommen einen am Montagmorgen im Ernstfall genauso überraschend wie einen plötzlichen Absturz im Technologiesektor. Wer glaubt, im Vermögensmanagement regiere sture Formelhaftigkeit, irrt gewaltig. Am Ende sitzt hinter jeder Entscheidung ein Mensch. Verschnaufpausen inklusive? Selten genug.


Wer passt dazu? Akademische Nachweise und die berühmte Spürnase

Die Anspruchshaltung ist in diesem Beruf über die Jahre eher gestiegen. Ein Studium, oftmals in Wirtschaft, Mathematik oder Naturwissenschaften, ist fast schon Eintrittskarte. Und ja, ich habe auch Quereinsteiger kennengelernt – selten, aber es gibt sie: Mathe-Olympioniken, promovierte Physiker, manchmal auch Wirtschaftsjuristen. Aber, Hand aufs Herz: Ohne das betriebswirtschaftliche Werkzeug geht wenig. Was viele unterschätzen: Die Magie liegt weniger im Zahlenjonglage-Labor, als im Zusammenspiel aus Ratio und Gespür. Reine Excel-Talente, denen jedes Gespür für Marktstimmung fehlt, gehen hier genauso unter wie impulsgesteuerte Bauchmenschen. Das seltsame Paradox: Wer vor lauter Modellen und Prognoseblättern vergisst, auch mal einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: „Macht das überhaupt gesellschaftlich, politisch oder ethisch Sinn?“ – läuft mittelfristig Gefahr, in der digitalen Sackgasse zu landen.


Gehalt zwischen Himmel und Hölle: Von Champions League bis Kreisklasse

Natürlich kommt irgendwann die Frage nach dem Gehalt auf. Und ich habe mir angewöhnt, dabei nicht um den heißen Brei herumzureden. Wer als Einsteiger zu einer großen Investmentgesellschaft in Frankfurt, München oder Zürich aufschlägt, startet je nach Qualifikation und Verhandlungsstärke irgendwo zwischen soliden 50.000 € und 80.000 € jährlich – Boni ausgeschlossen. Im Private Banking, in spezialisierten Nischen oder bei international ausgerichteten Playern liegen die Karten noch einmal anders: Dort ist alles zwischen „auskömmlich“ und „fast unanständig“ möglich – nach oben scheint es manchmal keine Obergrenze zu geben. Aber Achtung: Die Unterschiede je nach Region sind enorm. In kleineren Häusern, etwa in strukturschwächeren Regionen, ist das Gehalt zwar immer noch respektabel, aber große Sprünge macht man hier selten. Und die glitzernden Bonus-Versprechen? Wer auf sie vertraut, bevor er Leistung gebracht hat, ist schon in der ersten Börsenschwankung raus. Interessant: Die Branche ist aktuell dabei, sich mit neuen Modellen für Arbeitszeit und Zielboni zu beschäftigen – das klassische „Meistbieten“ weicht zunehmend einer etwas durchdachteren Honorierung der Risikoverantwortung.


Karriereleiter, Marktbedarf – und die Tücken der Digitalisierung

Wer nach oben will, muss mehr liefern als verwertbare Renditezahlen. Vernetzung ist das eine, strategische Eigeninitiative das andere. Viele Talente unterschätzen, wie entscheidend kommunikative Fähigkeiten sind: Investorengespräche, interne Rechtfertigungen – oft nicht weniger komplex als die Auswahl der Titel im Fonds. Wer den Sprung in Spitzenfunktionen sucht, kommt ohne internationale Erfahrung kaum mehr weiter. Und dann ist da noch die Digitalisierung, die wie ein D-Zug über allem dahinschießt: Künstliche Intelligenz, automatisierte Datenanalyse, Robo Advisor – all diese technischen Helfer verändern nicht nur Abläufe, sondern verändern zunehmend auch die Spielregeln. Ich kenne einige, die sich voller Elan in automatisierte Auswahlprozesse stürzen – bis sie merken: Am Ende bleibt die finale Entscheidung weiterhin menschlich. Aber der Wettlauf ist eröffnet: Wer nicht anpassungsfähig ist, bleibt stehen. Heißt im Umkehrschluss aber auch – für Berufswechsler mit IT-Background sind die Chancen besser als je zuvor.


Zwischen Stress und Sehnsucht nach Balance: Was wirklich zählt

Ich mag es nicht beschönigen: Die Tage sind manchmal zermürbend, die Schlagzahl hoch, die Grauzonen zahlreich. Work-Life-Balance? Gern bemühtes Schlagwort, dessen Realisierbarkeit im Fondsmanagement durchaus diskussionswürdig ist. Will sagen: Wer die Märkte nicht auch in der Freizeit mit halbem Auge verfolgt, hat schnell das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Andererseits: Der Beruf hat seinen eigenen Sog. Man wächst an den Anforderungen, an der Unberechenbarkeit, manchmal auch an den kleinen Niederlagen. In meiner Wahrnehmung sind gerade die Kolleginnen und Kollegen am erfolgreichsten, die sich ihre Ambivalenzen erlauben. Die morgens mit klarem Blick auf die Zahlen starten, abends aber auch mal das Handy ausschalten können. Klingt nach Spagat? Ist es auch. Aber genau das macht den Reiz aus – und sorgt am Ende dafür, dass in diesem Beruf nicht die Technik siegt, sondern der Mensch. Und das, das ist heutzutage ja fast schon eine kleine Sensation.


Kurzbeschreibung Fondsmanager

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fondsmanager

Viele stellen sich das so vor: Man sitzt da, abgeschottet von der Außenwelt, tippt wild in Reuters-Terminals, schiebt Milliarden hin und her und hat zwischendurch einen Espresso in der Hand (zur Abwechslung mal keinen Champagner). Die Realität ist – wie so oft – ein bisschen weniger glamourös. Wer Fonds managen will, beginnt den Tag meist früher als andere: Verläufe prüfen, Märkte beobachten, das Portfolio gegen die Schrullen der Weltmärkte absichern. Der Werkzeugkasten? Klar, da stecken Analysemodelle, Bloomberg-Terminale und Compliance-Leitfäden drin – doch das allein reicht nicht. Viel zu oft muss man improvisieren: Neue Regularien? Die bekommen einen am Montagmorgen im Ernstfall genauso überraschend wie einen plötzlichen Absturz im Technologiesektor. Wer glaubt, im Vermögensmanagement regiere sture Formelhaftigkeit, irrt gewaltig. Am Ende sitzt hinter jeder Entscheidung ein Mensch. Verschnaufpausen inklusive? Selten genug.

Die Anspruchshaltung ist in diesem Beruf über die Jahre eher gestiegen. Ein Studium, oftmals in Wirtschaft, Mathematik oder Naturwissenschaften, ist fast schon Eintrittskarte. Und ja, ich habe auch Quereinsteiger kennengelernt – selten, aber es gibt sie: Mathe-Olympioniken, promovierte Physiker, manchmal auch Wirtschaftsjuristen. Aber, Hand aufs Herz: Ohne das betriebswirtschaftliche Werkzeug geht wenig. Was viele unterschätzen: Die Magie liegt weniger im Zahlenjonglage-Labor, als im Zusammenspiel aus Ratio und Gespür. Reine Excel-Talente, denen jedes Gespür für Marktstimmung fehlt, gehen hier genauso unter wie impulsgesteuerte Bauchmenschen. Das seltsame Paradox: Wer vor lauter Modellen und Prognoseblättern vergisst, auch mal einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: „Macht das überhaupt gesellschaftlich, politisch oder ethisch Sinn?“ – läuft mittelfristig Gefahr, in der digitalen Sackgasse zu landen.

Natürlich kommt irgendwann die Frage nach dem Gehalt auf. Und ich habe mir angewöhnt, dabei nicht um den heißen Brei herumzureden. Wer als Einsteiger zu einer großen Investmentgesellschaft in Frankfurt, München oder Zürich aufschlägt, startet je nach Qualifikation und Verhandlungsstärke irgendwo zwischen soliden 50.000 € und 80.000 € jährlich – Boni ausgeschlossen. Im Private Banking, in spezialisierten Nischen oder bei international ausgerichteten Playern liegen die Karten noch einmal anders: Dort ist alles zwischen „auskömmlich“ und „fast unanständig“ möglich – nach oben scheint es manchmal keine Obergrenze zu geben. Aber Achtung: Die Unterschiede je nach Region sind enorm. In kleineren Häusern, etwa in strukturschwächeren Regionen, ist das Gehalt zwar immer noch respektabel, aber große Sprünge macht man hier selten. Und die glitzernden Bonus-Versprechen? Wer auf sie vertraut, bevor er Leistung gebracht hat, ist schon in der ersten Börsenschwankung raus. Interessant: Die Branche ist aktuell dabei, sich mit neuen Modellen für Arbeitszeit und Zielboni zu beschäftigen – das klassische „Meistbieten“ weicht zunehmend einer etwas durchdachteren Honorierung der Risikoverantwortung.

Wer nach oben will, muss mehr liefern als verwertbare Renditezahlen. Vernetzung ist das eine, strategische Eigeninitiative das andere. Viele Talente unterschätzen, wie entscheidend kommunikative Fähigkeiten sind: Investorengespräche, interne Rechtfertigungen – oft nicht weniger komplex als die Auswahl der Titel im Fonds. Wer den Sprung in Spitzenfunktionen sucht, kommt ohne internationale Erfahrung kaum mehr weiter. Und dann ist da noch die Digitalisierung, die wie ein D-Zug über allem dahinschießt: Künstliche Intelligenz, automatisierte Datenanalyse, Robo Advisor – all diese technischen Helfer verändern nicht nur Abläufe, sondern verändern zunehmend auch die Spielregeln. Ich kenne einige, die sich voller Elan in automatisierte Auswahlprozesse stürzen – bis sie merken: Am Ende bleibt die finale Entscheidung weiterhin menschlich. Aber der Wettlauf ist eröffnet: Wer nicht anpassungsfähig ist, bleibt stehen. Heißt im Umkehrschluss aber auch – für Berufswechsler mit IT-Background sind die Chancen besser als je zuvor.

Ich mag es nicht beschönigen: Die Tage sind manchmal zermürbend, die Schlagzahl hoch, die Grauzonen zahlreich. Work-Life-Balance? Gern bemühtes Schlagwort, dessen Realisierbarkeit im Fondsmanagement durchaus diskussionswürdig ist. Will sagen: Wer die Märkte nicht auch in der Freizeit mit halbem Auge verfolgt, hat schnell das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Andererseits: Der Beruf hat seinen eigenen Sog. Man wächst an den Anforderungen, an der Unberechenbarkeit, manchmal auch an den kleinen Niederlagen. In meiner Wahrnehmung sind gerade die Kolleginnen und Kollegen am erfolgreichsten, die sich ihre Ambivalenzen erlauben. Die morgens mit klarem Blick auf die Zahlen starten, abends aber auch mal das Handy ausschalten können. Klingt nach Spagat? Ist es auch. Aber genau das macht den Reiz aus – und sorgt am Ende dafür, dass in diesem Beruf nicht die Technik siegt, sondern der Mensch. Und das, das ist heutzutage ja fast schon eine kleine Sensation.

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