Fondsmanager Jobs

66 aktuelle Fondsmanager Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Junior Fondsmanager:in | Hotelimmobilien

Art-Invest Real Estate Funds GmbHKöln

Art-Invest Real Estate ist eine führende Immobilien-Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft mit Sitz in Köln. Wir entdecken und nutzen Potenziale in attraktiven Städten wie Berlin, Düsseldorf und London. Unsere Expertise reicht von Wirtschaft bis Real Estate, unterstützt durch Zahlenaffinität und Kompetenz in MS Excel. Der Quartalsbericht zeigt unsere datenbasierte Entscheidungsfindung und scharfsinnige Marktanalysen. Starke Kommunikation und ein dynamisches Team fördern unsere innovationsgetriebene Unternehmenskultur. Besuchen Sie StepStone.de, um Ihre Karrierechancen in der Immobilienbranche zu erkunden und Ihren Traumjob zu finden!
Werkstudent Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Art-Invest Real Estate Funds GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Wirtschaftsprüfer / Buchhalter / Steuerberater / Fondsmanager (m/w)

Moovijob Day Luxembourg à MetzRoth Our

Wir suchen engagierte Wirtschaftsprüfer, Buchhalter, Steuerberater und Fondsmanager (m/w) mit Leidenschaft für das Finanzwesen. Ideale Kandidaten verfügen über Kenntnisse in IFRS, luxemburgischem Steuerrecht und relevanter Berufserfahrung. Zu den gesuchten Positionen gehören u.a. Credit Analyst, Risk Manager und Compliance Officer. Bei uns arbeiten Sie mit führenden Akteuren wie Arendt und NSI zusammen. Nutzen Sie die Chance, Ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und beruflich aufzusteigen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft im dynamischen Finanzsektor Luxemburgs!
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Wirtschaftsprüfer / Buchhalter / Steuerberater / Fondsmanager (m/w)

Moovijob Day Luxembourg à MetzMenningen

Wir suchen engagierte Talente für Positionen als Wirtschaftsprüfer, Buchhalter, Steuerberater und Fondsmanager in Luxemburg. Ideale Kandidaten haben Erfahrungen in Bereichen wie IFRS, luxemburgisches Steuerrecht und AIFM. Neben einem Hochschulabschluss sind Kenntnisse in Compliance, Steuererklärungen und Risikomanagement von Vorteil. Sie arbeiten eng mit führenden Unternehmen wie Arendt Investor Services und Escent zusammen. Diese spannende Gelegenheit bietet Ihnen die Chance, Ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und Ihre Karriere im Finanzwesen voranzubringen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams, das Innovation und Exzellenz fördert!
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Sales Manager (m/w/d) Wholesale / Drittfondsgeschäft

FERI AGBad Homburg Vor Höhe

FERI, ein führendes Multi Asset-Investmenthaus in Bad Homburg, sucht einen Sales Manager (m/w/d) für das Wholesale/Drittfondsgeschäft. In dieser Vollzeitstelle gestalten Sie maßgeschneiderte Vertriebslösungen für institutionelle Investoren, Vermögensverwalter und Family Offices. Unser engagiertes Team betreut ein Vermögen von ca. 63 Mrd. Euro, mit einem starken Fokus auf alternative Investments. Ihre zentrale Aufgabe besteht darin, bestehende Absatzpotenziale auszubauen und Vertriebsstrategien zu entwickeln. Dabei arbeiten Sie eng mit Investitionsspezialisten und anderen Fachbereichen zusammen. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres dynamischen Teams zu werden!
Festanstellung Homeoffice Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Junior Fondsmanager:in | Fondsmanagement für Immobilien

Art Invest Real Estate Funds GmbHKöln

Art-Invest Real Estate ist eine führende Immobilien-Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft mit Sitz in Köln. Mit einem Fokus auf attraktive Standorte wie Berlin, Düsseldorf und Frankfurt identifizieren wir vielversprechende Potenziale. Unsere Expertise in der Immobilienbranche ermöglicht es uns, visionäre Projekte erfolgreich umzusetzen. Wir legen großen Wert auf Wirtschaftlichkeit und zahlenbasierte Entscheidungen, um höchste Ansprüche zu erfüllen. Als Ihr Ansprechpartner im Bereich Real Estate garantieren wir ergebnisorientierte Lösungen. Entdecken Sie Ihre Karrieremöglichkeiten und besuchen Sie StepStone.de für spannende Jobangebote und wertvolle Karrieretipps!
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Fondsmanager / Portfoliomanager – Immobilienfonds (m/w/d)

ILG Capital GmbHMünchen

Als Fondsmanager für Immobilienfonds (m/w/d) steuern Sie strategisch und operativ das Immobilienportfolio. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen, wie Vermietungs- und Property Management, stellen Sie sicher, dass alle Aspekte optimiert werden. Sie begleiten An- und Verkäufe, erstellen Businesspläne und Investitionsmemoranden. Ihre Expertise fließt in die Liquiditäts- und Ausschüttungsplanung ein, unterstützt von detaillierten Portfolio- und Risikoanalysen. Die Investorenbetreuung und regelmäßige Berichterstattung sind ebenso Teil Ihrer Verantwortung. Zielgerichtete Potenzialanalysen helfen Ihnen, die Performance der Bestandsimmobilien aktiv zu steigern und Wertschöpfung zu erzielen.
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Sales Manager Publikumsfonds Region Österreich Ost (m/w/d) - Flossbach von Storch SE

Flossbach von Storch SEBerlin

Für die Region Österreich Ost suchen wir einen passionierten Sales Manager (m⁠/⁠w⁠/⁠d) mit fundiertem Kapitalmarktverständnis. In dieser Rolle sind Sie die zentrale Ansprechperson für Banken und IFAs und sind verantwortlich für die Akquise neuer Kunden sowie den Ausbau bestehender Beziehungen. Ihre unternehmerische Denkweise und Teamorientierung fördern den Erfolg unserer Vertriebsaktivitäten. Zu Ihren Aufgaben gehören die Planung und Durchführung von Marketing-Events sowie die proaktive Kundenkommunikation. Ideale Kandidaten verfügen über eine Bankausbildung oder ein relevantes Studium und haben ein starkes Netzwerk in der Branche. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie unseren Erfolg aktiv mit!
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Junior Manager Fonds in Abwicklung (m/w/d)

INTREALFrankfurt

Entdecke unser modernes Büro in zentraler Innenstadtlage, das ideal für innovative Zusammenarbeit ist. Profitiere von einem Zuschuss zum Deutschlandticket und flexiblen Fahrradleasing-Optionen mit Job Rad. Unsere wirtschaftliche Sicherheit wird durch solide Geschäftsmodelle und eine betriebliche Altersvorsorge gewährleistet. Nutze unser strukturiertes Onboarding und maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote über unsere Lernplattform Campus. Werde Teil unseres hilfsbereiten Teams mit Firmen- und Teamevents sowie vielseitigen Betriebssportgruppen. Genieße attraktive Mitarbeiterrabatte, kostenlose Bio-Obstversorgung und Erfrischungen. Bewirb dich jetzt bei Swantje Bächer, unserer HR-Managerin!
Werkstudent Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Junior Manager Fonds in Abwicklung (m/w/d)

IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbHFrankfurt Main

INTREAL ist die führende Plattform für Real-Asset-Dienstleistungen, die sich auf Fondsauflage und -administration spezialisiert hat. Wir bieten maßgeschneiderte Software-Lösungen sowie umfassende Accounting- und Reporting-Services. Unser Ziel ist es, komplexe Prozesse transparent und zuverlässig zu gestalten. Dadurch verwandeln wir Potenzial in greifbaren Fortschritt in der Immobilienbranche. Unser Team zeichnet sich durch hohe IT-Kenntnisse, Eigeninitiative und Koordination aus. Besuchen Sie Step Stone für weitere Informationen zu Karrieremöglichkeiten und Gehaltsdaten!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fondsmanager wissen müssen

Fondsmanager Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fondsmanager wissen müssen

Zwischen Rechenkünsten und Instinkt – Ein steiler Einstieg ins Fondsmanagement

Es ist schon kurios: Draußen, in der echten Welt, ticken die Uhren nach Wetter und Wahlergebnissen, nach Modezyklen, Fußballtabellen – und irgendwo dazwischen jongliert ein Fondsmanager mit Zahlenkolonnen, die auf den ersten Blick nichts mit alldem zu tun haben. Aber auf den zweiten Blick? Da merkt man: Wer heute in diesen Beruf einsteigt, steht mitten im Getöse der Märkte, digitalen Umwälzungen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen. Ich habe kaum einen Arbeitsbereich erlebt, in dem Präzision, Nervenstärke und – ja, auch ein ordentliches Stück Mut zum Risiko – so dicht beieinander liegen. Denn ein Fondsmanager, der am Schreibtisch bleibt, wird nichts reißen. Das klingt hart, ist aber weniger eine Drohung als das Eingeständnis, dass sich dieser Job zwar in der Zahlenwelt bewegt, seine Fallhöhe aber von menschlichen Entscheidungen lebt.


Was machen Fondsmanager eigentlich den lieben langen Tag?

Viele stellen sich das so vor: Man sitzt da, abgeschottet von der Außenwelt, tippt wild in Reuters-Terminals, schiebt Milliarden hin und her und hat zwischendurch einen Espresso in der Hand (zur Abwechslung mal keinen Champagner). Die Realität ist – wie so oft – ein bisschen weniger glamourös. Wer Fonds managen will, beginnt den Tag meist früher als andere: Verläufe prüfen, Märkte beobachten, das Portfolio gegen die Schrullen der Weltmärkte absichern. Der Werkzeugkasten? Klar, da stecken Analysemodelle, Bloomberg-Terminale und Compliance-Leitfäden drin – doch das allein reicht nicht. Viel zu oft muss man improvisieren: Neue Regularien? Die bekommen einen am Montagmorgen im Ernstfall genauso überraschend wie einen plötzlichen Absturz im Technologiesektor. Wer glaubt, im Vermögensmanagement regiere sture Formelhaftigkeit, irrt gewaltig. Am Ende sitzt hinter jeder Entscheidung ein Mensch. Verschnaufpausen inklusive? Selten genug.


Wer passt dazu? Akademische Nachweise und die berühmte Spürnase

Die Anspruchshaltung ist in diesem Beruf über die Jahre eher gestiegen. Ein Studium, oftmals in Wirtschaft, Mathematik oder Naturwissenschaften, ist fast schon Eintrittskarte. Und ja, ich habe auch Quereinsteiger kennengelernt – selten, aber es gibt sie: Mathe-Olympioniken, promovierte Physiker, manchmal auch Wirtschaftsjuristen. Aber, Hand aufs Herz: Ohne das betriebswirtschaftliche Werkzeug geht wenig. Was viele unterschätzen: Die Magie liegt weniger im Zahlenjonglage-Labor, als im Zusammenspiel aus Ratio und Gespür. Reine Excel-Talente, denen jedes Gespür für Marktstimmung fehlt, gehen hier genauso unter wie impulsgesteuerte Bauchmenschen. Das seltsame Paradox: Wer vor lauter Modellen und Prognoseblättern vergisst, auch mal einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: „Macht das überhaupt gesellschaftlich, politisch oder ethisch Sinn?“ – läuft mittelfristig Gefahr, in der digitalen Sackgasse zu landen.


Gehalt zwischen Himmel und Hölle: Von Champions League bis Kreisklasse

Natürlich kommt irgendwann die Frage nach dem Gehalt auf. Und ich habe mir angewöhnt, dabei nicht um den heißen Brei herumzureden. Wer als Einsteiger zu einer großen Investmentgesellschaft in Frankfurt, München oder Zürich aufschlägt, startet je nach Qualifikation und Verhandlungsstärke irgendwo zwischen soliden 50.000 € und 80.000 € jährlich – Boni ausgeschlossen. Im Private Banking, in spezialisierten Nischen oder bei international ausgerichteten Playern liegen die Karten noch einmal anders: Dort ist alles zwischen „auskömmlich“ und „fast unanständig“ möglich – nach oben scheint es manchmal keine Obergrenze zu geben. Aber Achtung: Die Unterschiede je nach Region sind enorm. In kleineren Häusern, etwa in strukturschwächeren Regionen, ist das Gehalt zwar immer noch respektabel, aber große Sprünge macht man hier selten. Und die glitzernden Bonus-Versprechen? Wer auf sie vertraut, bevor er Leistung gebracht hat, ist schon in der ersten Börsenschwankung raus. Interessant: Die Branche ist aktuell dabei, sich mit neuen Modellen für Arbeitszeit und Zielboni zu beschäftigen – das klassische „Meistbieten“ weicht zunehmend einer etwas durchdachteren Honorierung der Risikoverantwortung.


Karriereleiter, Marktbedarf – und die Tücken der Digitalisierung

Wer nach oben will, muss mehr liefern als verwertbare Renditezahlen. Vernetzung ist das eine, strategische Eigeninitiative das andere. Viele Talente unterschätzen, wie entscheidend kommunikative Fähigkeiten sind: Investorengespräche, interne Rechtfertigungen – oft nicht weniger komplex als die Auswahl der Titel im Fonds. Wer den Sprung in Spitzenfunktionen sucht, kommt ohne internationale Erfahrung kaum mehr weiter. Und dann ist da noch die Digitalisierung, die wie ein D-Zug über allem dahinschießt: Künstliche Intelligenz, automatisierte Datenanalyse, Robo Advisor – all diese technischen Helfer verändern nicht nur Abläufe, sondern verändern zunehmend auch die Spielregeln. Ich kenne einige, die sich voller Elan in automatisierte Auswahlprozesse stürzen – bis sie merken: Am Ende bleibt die finale Entscheidung weiterhin menschlich. Aber der Wettlauf ist eröffnet: Wer nicht anpassungsfähig ist, bleibt stehen. Heißt im Umkehrschluss aber auch – für Berufswechsler mit IT-Background sind die Chancen besser als je zuvor.


Zwischen Stress und Sehnsucht nach Balance: Was wirklich zählt

Ich mag es nicht beschönigen: Die Tage sind manchmal zermürbend, die Schlagzahl hoch, die Grauzonen zahlreich. Work-Life-Balance? Gern bemühtes Schlagwort, dessen Realisierbarkeit im Fondsmanagement durchaus diskussionswürdig ist. Will sagen: Wer die Märkte nicht auch in der Freizeit mit halbem Auge verfolgt, hat schnell das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Andererseits: Der Beruf hat seinen eigenen Sog. Man wächst an den Anforderungen, an der Unberechenbarkeit, manchmal auch an den kleinen Niederlagen. In meiner Wahrnehmung sind gerade die Kolleginnen und Kollegen am erfolgreichsten, die sich ihre Ambivalenzen erlauben. Die morgens mit klarem Blick auf die Zahlen starten, abends aber auch mal das Handy ausschalten können. Klingt nach Spagat? Ist es auch. Aber genau das macht den Reiz aus – und sorgt am Ende dafür, dass in diesem Beruf nicht die Technik siegt, sondern der Mensch. Und das, das ist heutzutage ja fast schon eine kleine Sensation.


Kurzbeschreibung Fondsmanager

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fondsmanager

Viele stellen sich das so vor: Man sitzt da, abgeschottet von der Außenwelt, tippt wild in Reuters-Terminals, schiebt Milliarden hin und her und hat zwischendurch einen Espresso in der Hand (zur Abwechslung mal keinen Champagner). Die Realität ist – wie so oft – ein bisschen weniger glamourös. Wer Fonds managen will, beginnt den Tag meist früher als andere: Verläufe prüfen, Märkte beobachten, das Portfolio gegen die Schrullen der Weltmärkte absichern. Der Werkzeugkasten? Klar, da stecken Analysemodelle, Bloomberg-Terminale und Compliance-Leitfäden drin – doch das allein reicht nicht. Viel zu oft muss man improvisieren: Neue Regularien? Die bekommen einen am Montagmorgen im Ernstfall genauso überraschend wie einen plötzlichen Absturz im Technologiesektor. Wer glaubt, im Vermögensmanagement regiere sture Formelhaftigkeit, irrt gewaltig. Am Ende sitzt hinter jeder Entscheidung ein Mensch. Verschnaufpausen inklusive? Selten genug.

Die Anspruchshaltung ist in diesem Beruf über die Jahre eher gestiegen. Ein Studium, oftmals in Wirtschaft, Mathematik oder Naturwissenschaften, ist fast schon Eintrittskarte. Und ja, ich habe auch Quereinsteiger kennengelernt – selten, aber es gibt sie: Mathe-Olympioniken, promovierte Physiker, manchmal auch Wirtschaftsjuristen. Aber, Hand aufs Herz: Ohne das betriebswirtschaftliche Werkzeug geht wenig. Was viele unterschätzen: Die Magie liegt weniger im Zahlenjonglage-Labor, als im Zusammenspiel aus Ratio und Gespür. Reine Excel-Talente, denen jedes Gespür für Marktstimmung fehlt, gehen hier genauso unter wie impulsgesteuerte Bauchmenschen. Das seltsame Paradox: Wer vor lauter Modellen und Prognoseblättern vergisst, auch mal einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: „Macht das überhaupt gesellschaftlich, politisch oder ethisch Sinn?“ – läuft mittelfristig Gefahr, in der digitalen Sackgasse zu landen.

Natürlich kommt irgendwann die Frage nach dem Gehalt auf. Und ich habe mir angewöhnt, dabei nicht um den heißen Brei herumzureden. Wer als Einsteiger zu einer großen Investmentgesellschaft in Frankfurt, München oder Zürich aufschlägt, startet je nach Qualifikation und Verhandlungsstärke irgendwo zwischen soliden 50.000 € und 80.000 € jährlich – Boni ausgeschlossen. Im Private Banking, in spezialisierten Nischen oder bei international ausgerichteten Playern liegen die Karten noch einmal anders: Dort ist alles zwischen „auskömmlich“ und „fast unanständig“ möglich – nach oben scheint es manchmal keine Obergrenze zu geben. Aber Achtung: Die Unterschiede je nach Region sind enorm. In kleineren Häusern, etwa in strukturschwächeren Regionen, ist das Gehalt zwar immer noch respektabel, aber große Sprünge macht man hier selten. Und die glitzernden Bonus-Versprechen? Wer auf sie vertraut, bevor er Leistung gebracht hat, ist schon in der ersten Börsenschwankung raus. Interessant: Die Branche ist aktuell dabei, sich mit neuen Modellen für Arbeitszeit und Zielboni zu beschäftigen – das klassische „Meistbieten“ weicht zunehmend einer etwas durchdachteren Honorierung der Risikoverantwortung.

Wer nach oben will, muss mehr liefern als verwertbare Renditezahlen. Vernetzung ist das eine, strategische Eigeninitiative das andere. Viele Talente unterschätzen, wie entscheidend kommunikative Fähigkeiten sind: Investorengespräche, interne Rechtfertigungen – oft nicht weniger komplex als die Auswahl der Titel im Fonds. Wer den Sprung in Spitzenfunktionen sucht, kommt ohne internationale Erfahrung kaum mehr weiter. Und dann ist da noch die Digitalisierung, die wie ein D-Zug über allem dahinschießt: Künstliche Intelligenz, automatisierte Datenanalyse, Robo Advisor – all diese technischen Helfer verändern nicht nur Abläufe, sondern verändern zunehmend auch die Spielregeln. Ich kenne einige, die sich voller Elan in automatisierte Auswahlprozesse stürzen – bis sie merken: Am Ende bleibt die finale Entscheidung weiterhin menschlich. Aber der Wettlauf ist eröffnet: Wer nicht anpassungsfähig ist, bleibt stehen. Heißt im Umkehrschluss aber auch – für Berufswechsler mit IT-Background sind die Chancen besser als je zuvor.

Ich mag es nicht beschönigen: Die Tage sind manchmal zermürbend, die Schlagzahl hoch, die Grauzonen zahlreich. Work-Life-Balance? Gern bemühtes Schlagwort, dessen Realisierbarkeit im Fondsmanagement durchaus diskussionswürdig ist. Will sagen: Wer die Märkte nicht auch in der Freizeit mit halbem Auge verfolgt, hat schnell das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Andererseits: Der Beruf hat seinen eigenen Sog. Man wächst an den Anforderungen, an der Unberechenbarkeit, manchmal auch an den kleinen Niederlagen. In meiner Wahrnehmung sind gerade die Kolleginnen und Kollegen am erfolgreichsten, die sich ihre Ambivalenzen erlauben. Die morgens mit klarem Blick auf die Zahlen starten, abends aber auch mal das Handy ausschalten können. Klingt nach Spagat? Ist es auch. Aber genau das macht den Reiz aus – und sorgt am Ende dafür, dass in diesem Beruf nicht die Technik siegt, sondern der Mensch. Und das, das ist heutzutage ja fast schon eine kleine Sensation.

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