Fachberater Finanzdienstleistungen Jobs

1.361 aktuelle Fachberater Finanzdienstleistungen Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Fachberater Finanzdienstleistungen (m/w/d) - NEU!

Wüstenrot & Württembergische AGOranienburg

In unserem regionalen Service- und Vorsorge-Center in Oranienburg bieten wir eine spannende Karrieremöglichkeit als Fachberater Finanzdienstleistungen (m/w/d). Sie übernehmen die Verantwortung für einen aktiven Kundenbestand und beraten bedarfsorientiert in Finanzangelegenheiten. Dabei identifizieren Sie Marktchancen und entwickeln zukunftsorientierte Strategien. Eine enge Zusammenarbeit mit Spezialisten im Vermögensaufbau und Immobilienmaklern garantiert den Erfolg unserer Kunden. Für diese Position wünschen wir uns eine qualifizierte Ausbildung im Finanzbereich, z. B. als Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen oder Bankkaufmann/-frau. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft unserer Kunden aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Finance Manager (w/m/d) - NEU!

VIRES CONFERRE GmbHBrandenburg Havel

Aktuell suchen wir einen engagierten Finance Manager (w/m/d) für unseren Standort in Brandenburg (Referenznummer BRH1-15782). In dieser Schlüsselposition fungieren Sie als strategischer Finanzpartner des Vorstands und steuern die Finanzen des Unternehmens. Ihre Aufgaben umfassen den Aufbau eines integrierten Steuerungssystems sowie die Entwicklung von KPIs und Szenarioanalysen. Zudem sind Sie verantwortlich für die wirtschaftliche Bewertung von Investitions- und Bauprojekten sowie die Liquiditätsplanung. Sie bringen mehrjährige Erfahrung im Finanz- und Controllingbereich mit, idealerweise auch Führungserfahrung, und haben ein stark ausgeprägtes analytisches Denken. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Finanzzukunft mit uns!
Vollzeit weitere Benefits
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(Senior) Consultant International Corporate Tax Advisory (Financial Services) (w/m/d)

EY DeutschlandFrankfurt, Main, Düsseldorf, Köln, Hamburg, München, Berlin

In unserem dynamischen Team übernimmst du spannende Aufgaben in der steuerlichen Beratung. Du unterstützt bei der Erstellung und dem Review von Unternehmenssteuererklärungen sowie bei der Ausarbeitung fachlicher Stellungnahmen. Zudem begleitest du steuerliche Außenprüfungen und hilfst, Unterlagen professionell zusammenzustellen. Deine Expertise ist auch bei Unternehmensumstrukturierungen gefragt, sowohl national als auch international. Gemeinsam mit erfahrenen Manager:innen und Partner:innen gestaltest du Lösungen für komplexe steuerliche Fragestellungen. Werde Teil unseres engagierten Teams und entdecke vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten in der Steuerberatung!
Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Finance Credit & Collection Manager w/m/d

Computacenter AG & Co. oHGKerpen, Köln, Düsseldorf, Frankfurt

In dieser Schlüsselrolle arbeitest du eng mit Shared Service Teams, Sales und Finance zusammen, um Eskalationen zu steuern und den Cashflow zu optimieren. Deine Hauptaufgabe ist die Unterstützung der Collections Shared Service Teams, einschließlich Training und Eskalationsmanagement. Durch enge Zusammenarbeit mit lokalen Key Accounts und dem Vertrieb sorgst du für einen reibungslosen Order-to-Cash-Prozess. Zudem führst du anspruchsvolle Klärungen und Verhandlungen mit internen und externen Partnern durch, auch vor Ort bei Kunden. Du bist aktiv in Order-to-Cash-Projekten tätig und bringst deine Expertise zur Prozessverbesserung ein. Zu deinen Verantwortlichkeiten gehören auch Cash Forecast, Bad-Debt-Reserven und Unterstützung bei Audits.
Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Manager Finance - Export, Real Estate & Group Accounting (m/w/d)

Schreiner Group GmbH & Co. KGOberschleißheim, München

Sie suchen eine spannende Herausforderung in einem mittelständischen Unternehmen? Wir bieten Ihnen attraktive Stellen mit mindestens 5 Jahren relevanter Berufserfahrung in der Konzernkonsolidierung und Buchhaltung. Ideal sind verhandlungssichere Englischkenntnisse sowie fundierte SAP-Kenntnisse. Unsere Mitarbeiter profitieren von 30 Tagen Urlaub, einer leistungsgerechten Vergütung und umfassenden Gesundheitsförderungen. Freuen Sie sich auf ein angenehmes Arbeitsumfeld mit flexiblen Homeoffice-Regelungen und regelmäßigen Firmenevents. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Familienfreundlich Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Kantine Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Consultant Banken - prüfungsnahe Beratung (Financial Services) (w/m/d)

EY DeutschlandFrankfurt, Main, München, Köln, Düsseldorf, Berlin, Hamburg

In der dynamischen Welt des Financial Accounting Advisory Services gestalten interdisziplinäre Teams innovative Lösungen für Banken, Versicherungen und Vermögensverwaltungsgesellschaften. Wir suchen Experten in Frankfurt, Berlin, Hamburg oder München, die bilanzielle, aufsichtsrechtliche oder quantitative Fachkenntnisse mitbringen. Deine Aufgaben umfassen die Beratung zu Accounting-Themen und die Entwicklung maßgeschneiderter Konzepte. Zudem unterstützt du die Implementierung in Prozess- und Datenverarbeitungssysteme unserer Mandant:innen. Ein wichtiger Teil deiner Arbeit beinhaltet die Etablierung rechnungslegungsbezogener Kontrollsysteme und die Einführung neuer Rechnungslegungsstandards wie IFRS sowie Basel III. Strategische Lösungen zur Bankensteuerung stehen dabei stets im Fokus deiner Tätigkeiten.
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EY-Parthenon Consultant Strategy (Financial Services) (w/m/d)

EY-Parthenon Financial Services GmbHFrankfurt, Main, Hamburg, München

Erlebe die Dynamik transaktionsbasierter Transformationen bei EY-Parthenon! Hier arbeitest du direkt mit CEOs und Vorständen, um strategische Projekte erfolgreich umzusetzen. Dank datenbasierter Insights und dem Einsatz von KI-Technologien eröffnest du neue Märkte und treibst nachhaltiges Wachstum. Unsere Schwerpunkte liegen in der Neuausrichtung von Strategien sowie in transformativen Deals und Restrukturierungen. Besondere Expertise bieten wir im Bereich Finanzdienstleistungen, einschließlich Insurance, Payments und Banking. Werde Teil unseres Teams und gestalte die Zukunft führender Unternehmen entscheidend mit!
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Manager (m/w/d) Finance & Accounting Frankfurt am Main

Hoesch & Partner GmbHFrankfurt Main

Die Hoesch & Partner GmbH in Frankfurt am Main sucht engagierte Manager (m/w/d) für Finance & Accounting. In dieser Rolle sind Sie verantwortlich für die Finanzbuchhaltung sowie die Optimierung der Arbeitsabläufe. Ihre Aufgaben umfassen die Erstellung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen sowie die Vorbereitung von Betriebsprüfungen. Zudem wickeln Sie den Zahlungsverkehr und das Mahnwesen eigenständig ab und gewährleisten einen effizienten Prozess. Sie kommunizieren aktiv mit dem Steuerbüro und den Behörden, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu fördern. Werden Sie Teil unseres motivierten Teams und gestalten Sie die finanzielle Zukunft unseres Unternehmens mit!
Provisionen Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Hoesch & Partner GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Finance Project Manager (m/w/d) Corporate Finance

DACHSER SEKempten, Frankfurt Main, Hamburg, Schönefeld, Unterschleißheim

Unsere Experten analysieren vor Ort die spezifischen Anforderungen jedes Landes und leiten die notwendigen Projektmaßnahmen ab. Dabei sichern sie den Projekterfolg innerhalb festgelegter Zeitrahmen. Als zentrale Ansprechpartner koordinieren sie das globale Projektteam und alle relevanten Stakeholder. Klare Kommunikation und präzise Dokumentation der Projektinhalte, Ergebnisse und Statusberichte sind für uns selbstverständlich. Wir nutzen moderne Projektmanagementmethoden und pflegen alle Informationen in Tools wie Clarity und JIRA. Zudem gewährleisten wir die Einhaltung der DACHSER-Standards in Finanzprozessen und übernehmen selbstständig Projektaufgaben, insbesondere in Konfliktsituationen.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit DACHSER SE Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachberater Finanzdienstleistungen wissen müssen

Fachberater Finanzdienstleistungen Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachberater Finanzdienstleistungen wissen müssen

Zwischen Kundennähe und Compliance: Die Berufswirklichkeit der Fachberatung für Finanzdienstleistungen

Die Berufsbezeichnung klingt nach Zukunft und Verantwortung. Wer heute als Fachberater für Finanzdienstleistungen arbeiten will, sieht sich vor ein Panorama aus Möglichkeiten und Stolpersteinen. Klingt weit, ist aber tatsächlich ein Terrain aus widersprüchlichen Erwartungen, eigenwilligen Karrierelogiken und sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen. Ich weiß noch, wie ich meinen ersten Beratungstermin erlebt habe: Schweißnasse Hände, im Kopf das Handbuch für Standardsituationen, und dann sitzt da ein Kunde mit einer Lebensgeschichte, für die kein Schema F passt. Kein Lehrbuch – und keine PowerPoint der Welt – bereitet einen wirklich darauf vor.


Berufsalltag: Theorie trifft Wirklichkeit

Wer sich für diese Laufbahn entscheidet, muss nicht nur Zahlen jonglieren können. Es geht darum, zuzuhören, zwischen Worten zu lesen und aufrichtig zu beraten. Im Alltag erlebt man, wie komplex selbst vermeintlich einfache Anfragen werden können. Da gibt es den jungen Familienvater, der zum ersten Mal an Berufsunfähigkeit denkt, die alleinerziehende Mutter, die zwischen Ratenzahlung und Sparpotenzial schwankt – und natürlich die Stammkundin, die nach nachhaltigen Geldanlagen fragt und bei ETFs plötzlich die Stirn runzelt.

Ein Kollege hat mal gesagt: „Beratung beginnt damit, den eigenen Beratungsleitfaden zu vergessen.“ Recht hat er. Klar, wir haben Richtlinien, Checklisten und einen ganzen Dschungel an regulatorischen Vorgaben. Aber im Kern bleibt die Interaktion: echtes Interesse an Lebensentwürfen, an Unsicherheiten, an Widersprüchen. Und je nach Arbeitgeber – Bank, Versicherung, Makler oder FinTech – verändert sich, wie strikt man sich an festgezurrte Vorgaben halten muss. Zugegeben: Zwischen Beratungskunst und Abschlussdruck besteht manchmal ein schmaler Grat. Wer da vorrangig auf Provisionen schielt, läuft Gefahr, das Kernstück der Branche zu verpassen: Vertrauen.


Qualifikationen: Fachwissen, aber bitte mit Menschenkenntnis

Ehrlich gesagt: Wer meint, es reiche aus, ein paar Finanzprodukte auswendig zu lernen, sollte umschwenken. Verlangt wird heute eine Mischung aus Detailkenntnis im Versicherungs- und Bankwesen, rechtlichem Grundwissen und – ich betone – der Fähigkeit, sich verständlich zu machen. Die Hürde? Ständig neue regulatorische Anforderungen. Wer nicht bereit ist, sich permanent fortzubilden, wird abgehängt.

Was vielen nicht sofort klar wird: Die berühmte „Soft Skill-Liste“ ist keine Personalabteilungserfindung, sondern Überlebensstrategie. Wer es nicht schafft, sich auf unterschiedlichste Menschen einzulassen, zwischen Fachjargon und Alltagssprache zu wechseln und kritisch auf sich selbst zu blicken („Bin ich eigentlich verständlich?“), merkt schnell, wie dünn das Eis sein kann. Übrigens: Technik-Affinität kann nicht schaden. Der Kunde kommt heute selten mit einem Ordner voller Kontoauszüge – sondern mit einer App voller Fragen, Erwartungshaltungen und dem bösen Drang, alles auf Google gegenzuchecken.


Gehalt: Zahlen, die unter der Oberfläche anders laufen

Jetzt kommt das heikle Thema: das Gehalt. Viele Einsteiger – das lehrt die Erfahrung – träumen von schnellen Sprüngen und prachtvollen Einstiegsgehältern. Die Realität? Zwischen 2.500 € und 3.500 € brutto pendelt sich das Anfangsgehalt meist ein, wobei regionale Unterschiede erheblich ausfallen. In München kann sich der Gegenwert eines Einsteigergehalts ganz anders anfühlen als in Bielefeld oder Erfurt. Im Vermittlergeschäft hängt der Verdienst stark von der eigenen Performance ab, im klassischen Angestelltenverhältnis ist das Gehalt oft tarifgebunden und planbar, aber selten spektakulär. Allerdings: Gut ist, dass leistungsorientierte Zahlungen nach wie vor ein gewisses Risikobewusstsein und vielleicht sogar Unternehmergeist belohnen. Gleichzeitig erlebe ich immer wieder, dass Sicherheitssucher enttäuscht werden – der Job ist kein Selbstläufer. Wer Wert legt auf planbare Einkommen und stringente Gehaltsleitern: Manchmal ist dann die Bankfiliale doch komfortabler als das Maklerbüro (so nüchtern das klingt).


Arbeitsmarkt & Karriere: Wandel – nicht nur im Vertrieb

Der Markt verändert sich – mal still, mal mit Getöse. FinTechs graben den Platzhirschen das Wasser ab, Digitalisierung verschiebt die Wertschöpfungsketten, und der Kunde will sowohl persönliche Ansprache als auch smarte Lösungen. Manche reden vom „Auslaufmodell Bank“, während andere die Renaissance der persönlichen Beratung feiern. Die Wahrheit liegt – wie so oft – dazwischen. Der Bedarf an qualifizierten Beraterinnen und Beratern bleibt konstant, aber die Anforderungen schieben sich weiter. Heute ist der klassische Versicherungsvertreter fast ein Anachronismus – gleichzeitig braucht es mehr Spezialisten, die regulatorische Fallen erkennen und hybride Beratungsansätze kennen.

Wer aufsteigen will, braucht übrigens Durchhaltevermögen. Viele scheitern nicht an der Fachlichkeit, sondern am Durchhalten der ersten zwei, drei Jahre voller Rückschläge, Kundenabsagen und – ja, auch das gibt es – internen Streitigkeiten ums Klientel. Weiterbildung ist Pflicht: sei es durch Speziallehrgänge, nachhaltigkeitsorientierte Zertifikate oder digitale Kompetenzen. Wer technisches Grundverständnis mitbringt und bereit ist, neue Vertriebswege zu testen, verschafft sich Vorteile. Apropos: Arbeitssuchende, die den Sprung wagen oder als Quereinsteiger kommen, bringen oft eine willkommene Portion Pragmatismus mit – und sind weniger „betriebsblind“. Ein (zugegeben subjektiver) Pluspunkt, den niemand unterschätzen sollte.


Zwischenbilanz: Warum es sich trotzdem lohnt

Ist die Branche hart? Ja. Ist sie veränderlich? Absolut. Aber: Wer sich darauf einlässt, erlebt eine ungewöhnliche Mischung aus Menschlichkeit, unternehmerischer Freiheit und – im besten Fall – echter Einflussnahme auf die Lebenswege anderer. Kein Tag gleicht dem anderen, und manchmal macht genau das den Reiz aus. Ich sage das nicht als Berufsoptimist, sondern weil ich oft erlebt habe, wie kleine Gesten große Wirkung entfalten, wie finanzielle Lösungen mehr bewirken als jede bloße Produktberatung.

Und dann, an so einem Freitagnachmittag, wenn man einer Kundin nach monatelanger Beratung endlich helfen konnte, ihre beruflichen Träume abzusichern – genau dann weiß man, was diesen Beruf ausmacht. Nicht glamourös, nicht immer belohnt – aber definitiv nicht langweilig. Und wie sagt man so schön? Eine gute Finanzberatung kann man heute googeln, echte Begleitung eben nicht.


Kurzbeschreibung Fachberater Finanzdienstleistungen

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachberater Finanzdienstleistungen

Wer sich für diese Laufbahn entscheidet, muss nicht nur Zahlen jonglieren können. Es geht darum, zuzuhören, zwischen Worten zu lesen und aufrichtig zu beraten. Im Alltag erlebt man, wie komplex selbst vermeintlich einfache Anfragen werden können. Da gibt es den jungen Familienvater, der zum ersten Mal an Berufsunfähigkeit denkt, die alleinerziehende Mutter, die zwischen Ratenzahlung und Sparpotenzial schwankt – und natürlich die Stammkundin, die nach nachhaltigen Geldanlagen fragt und bei ETFs plötzlich die Stirn runzelt.

Ein Kollege hat mal gesagt: „Beratung beginnt damit, den eigenen Beratungsleitfaden zu vergessen.“ Recht hat er. Klar, wir haben Richtlinien, Checklisten und einen ganzen Dschungel an regulatorischen Vorgaben. Aber im Kern bleibt die Interaktion: echtes Interesse an Lebensentwürfen, an Unsicherheiten, an Widersprüchen. Und je nach Arbeitgeber – Bank, Versicherung, Makler oder FinTech – verändert sich, wie strikt man sich an festgezurrte Vorgaben halten muss. Zugegeben: Zwischen Beratungskunst und Abschlussdruck besteht manchmal ein schmaler Grat. Wer da vorrangig auf Provisionen schielt, läuft Gefahr, das Kernstück der Branche zu verpassen: Vertrauen.

Ehrlich gesagt: Wer meint, es reiche aus, ein paar Finanzprodukte auswendig zu lernen, sollte umschwenken. Verlangt wird heute eine Mischung aus Detailkenntnis im Versicherungs- und Bankwesen, rechtlichem Grundwissen und – ich betone – der Fähigkeit, sich verständlich zu machen. Die Hürde? Ständig neue regulatorische Anforderungen. Wer nicht bereit ist, sich permanent fortzubilden, wird abgehängt.

Was vielen nicht sofort klar wird: Die berühmte „Soft Skill-Liste“ ist keine Personalabteilungserfindung, sondern Überlebensstrategie. Wer es nicht schafft, sich auf unterschiedlichste Menschen einzulassen, zwischen Fachjargon und Alltagssprache zu wechseln und kritisch auf sich selbst zu blicken („Bin ich eigentlich verständlich?“), merkt schnell, wie dünn das Eis sein kann. Übrigens: Technik-Affinität kann nicht schaden. Der Kunde kommt heute selten mit einem Ordner voller Kontoauszüge – sondern mit einer App voller Fragen, Erwartungshaltungen und dem bösen Drang, alles auf Google gegenzuchecken.

Jetzt kommt das heikle Thema: das Gehalt. Viele Einsteiger – das lehrt die Erfahrung – träumen von schnellen Sprüngen und prachtvollen Einstiegsgehältern. Die Realität? Zwischen 2.500 € und 3.500 € brutto pendelt sich das Anfangsgehalt meist ein, wobei regionale Unterschiede erheblich ausfallen. In München kann sich der Gegenwert eines Einsteigergehalts ganz anders anfühlen als in Bielefeld oder Erfurt. Im Vermittlergeschäft hängt der Verdienst stark von der eigenen Performance ab, im klassischen Angestelltenverhältnis ist das Gehalt oft tarifgebunden und planbar, aber selten spektakulär. Allerdings: Gut ist, dass leistungsorientierte Zahlungen nach wie vor ein gewisses Risikobewusstsein und vielleicht sogar Unternehmergeist belohnen. Gleichzeitig erlebe ich immer wieder, dass Sicherheitssucher enttäuscht werden – der Job ist kein Selbstläufer. Wer Wert legt auf planbare Einkommen und stringente Gehaltsleitern: Manchmal ist dann die Bankfiliale doch komfortabler als das Maklerbüro (so nüchtern das klingt).

Der Markt verändert sich – mal still, mal mit Getöse. FinTechs graben den Platzhirschen das Wasser ab, Digitalisierung verschiebt die Wertschöpfungsketten, und der Kunde will sowohl persönliche Ansprache als auch smarte Lösungen. Manche reden vom „Auslaufmodell Bank“, während andere die Renaissance der persönlichen Beratung feiern. Die Wahrheit liegt – wie so oft – dazwischen. Der Bedarf an qualifizierten Beraterinnen und Beratern bleibt konstant, aber die Anforderungen schieben sich weiter. Heute ist der klassische Versicherungsvertreter fast ein Anachronismus – gleichzeitig braucht es mehr Spezialisten, die regulatorische Fallen erkennen und hybride Beratungsansätze kennen.

Wer aufsteigen will, braucht übrigens Durchhaltevermögen. Viele scheitern nicht an der Fachlichkeit, sondern am Durchhalten der ersten zwei, drei Jahre voller Rückschläge, Kundenabsagen und – ja, auch das gibt es – internen Streitigkeiten ums Klientel. Weiterbildung ist Pflicht: sei es durch Speziallehrgänge, nachhaltigkeitsorientierte Zertifikate oder digitale Kompetenzen. Wer technisches Grundverständnis mitbringt und bereit ist, neue Vertriebswege zu testen, verschafft sich Vorteile. Apropos: Arbeitssuchende, die den Sprung wagen oder als Quereinsteiger kommen, bringen oft eine willkommene Portion Pragmatismus mit – und sind weniger „betriebsblind“. Ein (zugegeben subjektiver) Pluspunkt, den niemand unterschätzen sollte.

Ist die Branche hart? Ja. Ist sie veränderlich? Absolut. Aber: Wer sich darauf einlässt, erlebt eine ungewöhnliche Mischung aus Menschlichkeit, unternehmerischer Freiheit und – im besten Fall – echter Einflussnahme auf die Lebenswege anderer. Kein Tag gleicht dem anderen, und manchmal macht genau das den Reiz aus. Ich sage das nicht als Berufsoptimist, sondern weil ich oft erlebt habe, wie kleine Gesten große Wirkung entfalten, wie finanzielle Lösungen mehr bewirken als jede bloße Produktberatung.

Und dann, an so einem Freitagnachmittag, wenn man einer Kundin nach monatelanger Beratung endlich helfen konnte, ihre beruflichen Träume abzusichern – genau dann weiß man, was diesen Beruf ausmacht. Nicht glamourös, nicht immer belohnt – aber definitiv nicht langweilig. Und wie sagt man so schön? Eine gute Finanzberatung kann man heute googeln, echte Begleitung eben nicht.

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