Bilanzbuchhalter Jobs

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Bilanzbuchhalter / Steuerfachangestellter (all genders)

apoprojekt GmbHHamburg

Du bist Steuerfachangestellter oder Bilanzbuchhalter mit kaufmännischer Weiterbildung? Du hast fundierte Erfahrung in der Finanz- und Bilanzbuchhaltung, insbesondere im Umgang mit Kostenstellen? Idealerweise kennst du dich mit Konzernrechnungslegung und Konsolidierung aus? Der sichere Umgang mit DATEV, MS Office und ERP-Systemen gehört zu deinen Stärken. Du zeichnest dich durch sorgfältige, selbstständige und strukturierte Arbeitsweise sowie hohe Einsatzbereitschaft aus. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice, die deine individuellen Bedürfnisse und Arbeitsabläufe unterstützen!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Bilanzbuchhalter (m/w/d)

J. u. A. FrischeisHausleiten

Profil: Sie haben eine kaufmännische Ausbildung und die Bilanzbuchhalterprüfung erfolgreich absolviert. Mit mehrjähriger Erfahrung im Rechnungswesen und exzellenten MS-Office-Kenntnissen sind Sie unser idealer Kandidat. Bewerben Sie sich jetzt!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Finanz- & Bilanzbuchhalter/-in (m/w/d)

Parkster GmbHMünchen

Im Rahmen des 360° Finanzmanagements übernimmst du die Verantwortung für die laufende Buchhaltung und unterstützt bei der Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen nach HGB. Du agierst als Schnittstelle zur Lohnabrechnung und kommunizierst eng mit Steuerberatern sowie Wirtschaftsprüfern. Ebenso stehst du im ständigen Austausch mit unserer schwedischen Muttergesellschaft. Deine Aufgaben umfassen das Liquiditätsmanagement, die Finanzplanung und regelmäßige Reportings. Zudem beteiligst du dich aktiv an Budget- und Forecast-Planungen. Mit deiner Leidenschaft für Digitalisierung optimierst du unsere Finanzprozesse und legst so den Grundstein für unser Wachstum.
Vollzeit weitere Benefits
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Bilanzbuchhalter HGB / IFRS / SII (m/w/d)

Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG | Helvetia DeutschlandFrankfurt

Als Bilanzbuchhalter HGB / IFRS / SII (m/w/d) bist du Teil eines innovativen Teams, das Tradition mit digitaler Effizienz verbindet. Du übernimmst die operativen Kernprozesse in der Bilanzierung und sorgst für präzise Quartals- und Jahresabschlüsse. Deine Expertise ist gefragt, wenn es um die Einhaltung von Meldewesen-Anforderungen geht, inklusive BaFin und Bundesbank. Zudem stellst du sicher, dass prüfungssichere Prozesse implementiert und fristgerecht bearbeitet werden. In dieser Rolle wirst du auch Sonderaufgaben im Rahmen der Integration übernehmen. Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres serviceorientierten Unternehmens – wir freuen uns auf dich!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Jobrad Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Finanz- / Bilanzbuchhalter (m/w/d)

A Strategy GmbHHamburg

In dieser Position übernehmen Sie eigenverantwortlich die Finanzbuchhaltung der Hauptgesellschaft und unterstützen auch internationale Tochtergesellschaften. Sie sind an den Monats- und Jahresabschlüssen beteiligt und buchen Geschäftsvorfälle in mehreren Währungen. Ihre Expertise in der Finanz- und Bilanzbuchhaltung ist von Vorteil, besonders in einem internationalen Handelsumfeld. Voraussetzungen sind eine strukturierte, lösungsorientierte Arbeitsweise und Interesse an steuerlichen Fragestellungen. Wir bieten attraktive Benefits wie eine betriebliche Altersvorsorge, Pluxee-Tickets und Gruppenzahnversicherung. Kontaktieren Sie Felix Böhme, Senior Consultant bei A Strategy GmbH, unter boehme@a-strategy.de.
Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Controller / Bilanzbuchhalter / Finanzbuchhalter (m/w/d) für Photovoltaikhandel

SolarscoutsTroisdorf

Wir sind ein dynamischer Onlinehandel, spezialisiert auf Photovoltaikprodukte und erneuerbare Energielösungen. Unsere Mission ist es, Kunden bei der nachhaltigen Energiewende zu unterstützen, indem wir erstklassige Produkte und Service bieten. Aktuell suchen wir einen engagierten Mitarbeiter im Bereich Controlling & Buchhaltung (m/w/d), der nicht nur präzise Zahlen verarbeitet, sondern auch strategisch denkt. Zu den Aufgaben gehören die laufende Finanzbuchhaltung und die Prüfung von Rechnungen sowie Buchungsvorgängen. Wir legen Wert auf Effizienz und Rentabilität in unseren internen Abläufen. Schließen Sie sich uns an und gestalten Sie die Zukunft nachhaltiger Energien mit!
Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Steuerberater/in, Steuerfachwirt/in, Bilanzbuchhalter/in, Finanzwirt/in, Betriebswirt/in / Bachelor

Dipl.-Kfm. VOLKER BLEIER STEUERBERATERBretten

Sie sind Steuerberater/in oder Steuerfachwirt/in mit Leidenschaft für Zahlen? In dieser Position bearbeiten Sie Einkommensteuererklärungen, erstellen Jahresabschlüsse und übernehmen die Betreuung eines eigenen Mandantenstamms. Ihr Profil umfasst eine abgeschlossene Ausbildung oder Fortbildung im Steuerbereich sowie Praxiserfahrung in der Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung. Fundierte EDV-Kenntnisse, insbesondere in Excel und Word, sind von Vorteil. Kommunikationsstärke und ein freundliches Auftreten sind essenziell für den Umgang mit Mandanten. Wenn Sie Interesse am Steuerrecht haben und sich kontinuierlich weiterbilden möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Bilanzbuchhalter (m/w/d)

Keller Consulting - Finance & HRKöln

Wir suchen einen erfahrenen Senior Accountant (m/w/d) für ein etabliertes Unternehmen mit internationaler Ausrichtung. In dieser Rolle erstellen Sie Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse nach HGB und verantworten die Finanzbuchhaltung. Zu Ihren Aufgaben gehören auch Kontenabstimmungen, Analysen sowie Unterstützung im Reporting. Sie arbeiten eng mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern zusammen und entwickeln Prozesse im Rechnungswesen weiter. Ideale Kandidaten haben mehrjährige Erfahrung im Accounting und fundierte HGB-Kenntnisse. Ein sicherer Umgang mit ERP-Systemen, wie SAP oder DATEV, rundet Ihr Profil ab.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Bilanzbuchhalter (m/w/d)

Ares GmbHLünen

Sie sind auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung? Wir suchen einen Bilanzbuchhalter (m/w/d) in Vollzeit, der Verantwortung übernimmt und vielseitige Aufgaben im Finanzwesen ausführt. Zu Ihren Tätigkeiten gehören die Prüfung, Kontierung sowie Buchung von Geschäftsvorgängen, das Forderungsmanagement und das Mitwirken bei Monatsabschlüssen. Ideale Kandidaten bringen eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung und mehrjährige Erfahrung in der Finanzbuchhaltung mit. Eine strukturierte Arbeitsweise und Kommunikationsstärke zeichnen Sie aus. Wenn Sie zudem sicher mit MS Office und ERP-Systemen umgehen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Flexible Arbeitszeiten Erfolgsbeteiligung Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Bilanzbuchhalter (m/w/d)

Keller Consulting - Finance & HRMünchen

Wir suchen einen erfahrenen Senior Accountant (m/w/d) für ein krisensicheres, international aufgestelltes Unternehmen mit starker Marktposition. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören die Erstellung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen nach HGB sowie die Verantwortung für die Finanzbuchhaltung. Sie führen Kontenabstimmungen und betriebswirtschaftliche Auswertungen durch und unterstützen im Reporting. Eine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern ist ebenfalls Teil Ihrer Tätigkeit. Wichtig sind mehrjährige Erfahrung im Rechnungswesen und fundierte HGB-Kenntnisse. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Prozesse im Rechnungswesen aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Bilanzbuchhalter wissen müssen

Bilanzbuchhalter Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Bilanzbuchhalter wissen müssen

Berufsbild Bilanzbuchhalter: Zwischen Zahlentanz und Realitätssinn

Das Bild vom Bilanzbuchhalter? Für viele eine Mischung aus grauen Zahlenwelten, unendlichen Tabellen und seitenlangen Gesetzestexten. Manche winken gleich ab: Zu trocken, zu komplex, zu wenig Glamour. Ist das fair? Ich bin mir da nicht so sicher. Wer einen realistischen Blick wagt, der merkt schnell: Hier spielt sich viel mehr ab als der ewige Wettkampf mit dem Taschenrechner. Bilanzbuchhalter*innen sind Sachverwalter*innen, Dolmetscher*innen und Entscheidungshelfer*innen – manchmal alles zugleich und oft mehr, als selbst Brancheninsider zugeben. Gerade für Berufsanfänger, Quereinsteiger oder Suchende, die mehr als einen „soliden Job“ wollen, ist dieser Spagat zwischen Detailversessenheit und Überblick spannend – und manchmal frustrierend zugleich.


Das Aufgabenprofil: Zahlenakrobatik mit Bodenhaftung

Wer sich ernsthaft mit dem Beruf beschäftigt, landet rasch in einer Welt, die nach einem klaren Dreiklang funktioniert: Auswerten, Aufbereiten, Absichern. Vieles läuft über Prozesse, Kontrolle und Abgrenzung zwischen steuerlicher, handelsrechtlicher und wirtschaftlicher Sicht. Klingt nach Paragrafenreiterei? Mag sein – aber ohne diesen Spagat läuft in mittelständischen Betrieben wie in internationalen Konzernen wenig. Im Alltag heißt das: Bilanzbuchhalter*innen begleiten den „Jahresabschluss“ von den ersten Rohdaten bis zur letzten Fußnote, sie prüfen Zahlen auf Herz und Nieren, jonglieren mit Aktiva, Passiva, Rückstellungen, latenten Steuern. Ohne das typische Augenrollen: Mal ehrlich – die meisten Gesellschafter lesen nur das Fazit des Berichts. Aber das eigentlich Entscheidende? Entsteht im stillen Kämmerlein, oft spät am Tag, häufig unter Zeitdruck. Was viele unterschätzen: Wer hier schludert oder sich verzettelt, riskiert mehr als nur einen schlechten Eindruck. Die Verantwortung wiegt schwer – und genau das macht, so merkwürdig das klingt, den Reiz aus.


Qualifikation und Einstieg: Die wahren Hürden

Kurz einsteigen, weiterbilden, aufsteigen? So einfach läuft’s selten. Der Weg führt meist über eine kaufmännische Ausbildung, Berufserfahrung und die anspruchsvolle Prüfung (wer da nicht ins Schwitzen gerät, hat vermutlich abgeschrieben). Der Lernstoff: umfangreich, komplex, von Rechnungslegung nach HGB und IFRS über Steuerrecht, Kostenrechnung, Betrugsprävention bis hin zu digitalem Reporting. Gebraucht werden neben fachlicher Sattelfestigkeit vor allem Nervenstärke, ein Gespür für Zwischentöne – und, ja, erstaunlich viel Sozialkompetenz. Der Job ist nämlich kein Elfenbeinturm, sondern verlangt Kommunikation, Durchsetzungsvermögen, manchmal sogar Detektivarbeit. Wer ein reines Zahlengenie ohne Blick fürs Team ist, wird's nicht leicht haben. Umgekehrt: Wer flexibel mit Veränderungen umgeht (und seien sie noch so nervtötend), kann in fast jeder Branche punkten.


Gehalt & Chancen: Zwischen Wahrheit und Legende

Jetzt mal ehrlich: Viele Google-Suchanfragen sprengen das Thema „Bilanzbuchhalter“ – aber bei kaum einer werden die Gehälter so überschätzt wie hier. Klar gibt’s attraktive Einstiegsgehälter, im urbanen Süden gern mal 45.000 € und mehr, in kleinen Regionen eher fünfstellig – aber Luft nach oben gibt’s fast immer, wenn Erfahrung und Verantwortung wachsen. Was dabei meist verschwiegen wird: Die Spanne ist enorm. Im Bereich Rechnungswesen eines international ausgerichteten Unternehmens gibt’s andere Konditionen als bei einer Handwerks-GmbH auf dem Land. Branchenunterschiede? Eindeutig. Chemie, Pharma, Automotive: Eher üppig. Sozialwirtschaft, Kulturbetriebe oder kleinere Unternehmen: Weniger üppig, dafür oft eine bessere Work-Life-Balance (Behauptung oder Realität? Da scheiden sich die Geister). Wer den Schritt in die Selbständigkeit wagt, kann mit Spezialwissen und Netzwerk auch deutlich höhere Honorare erzielen – aber das tägliche Risiko gibt’s gratis dazu. Und: Überstunden gehören oft zum Geschäft. Wer Zahlen liebt, aber pünktlich gehen will – dem empfehle ich Bibliothekswesen oder Schulverwaltung.


Digitalisierung, Wandel, Unsicherheit: Was bleibt, was kommt?

Wem Excel schon zu technisch ist, der wird im aktuellen Wandel ein mulmiges Gefühl nicht los: KI, Automatisierung, Cloud-Lösungen, E-Invoicing machen einiges leichter – oder auch nicht. Was Routine war, verschwindet; was bleibt, ist der analysierende, entscheidende, oft auch beratende Part. Die klassischen Aufgaben verschieben sich. Ich beobachte: Wer nur buchen will, wird mittelfristig Probleme bekommen. Wer versteht, was hinter den Zahlen steckt, wie Prozesse funktionieren und wie Entscheidungen vorbereitet werden – dem steht die Zukunft offen. Aber: Es ist ein Dauerlauf, kein Sprint – die ständige Bereitschaft, sich Neues einzuarbeiten, ist heute genauso Pflicht wie die saubere Handschrift in alten Grundbüchern. Vielleicht sogar wichtiger.


Karrierewege und Lebensrealität: Zwischen Sicherheit und Sinnsuche

Ist der Beruf die „Edelvariante“ des Buchhalters oder bloß die Sackgasse mit besserem Titel? Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen. Sicher: Es gibt planbare Karrieren – Leitung Rechnungswesen, Controlling, Compliance, vielleicht später CFO (wenn’s ganz wild läuft). Schnelle Aufstiege sind allerdings rar ohne Netzwerken, Durchhaltevermögen, den einen oder anderen Glücksfall. Erstaunlich oft trifft man Neulinge, die vom sicheren Bürojob träumen und am Ende zwischen Projektdruck und Berichtswahn jonglieren. Die Balance zwischen Beruf und Privat bleibt ein Thema: Homeoffice? Teilweise möglich, aber Deadline-Stress ist selten virtuell. Familienfreundlichkeit – ein offenes Feld; manche Unternehmen bemühen sich, andere machen Versprechen, die in stressigen Monaten nur Lippenbekenntnis bleiben. Dennoch: Wer Freude an Strukturen, an ständiger Veränderung und an der immer neuen Frage „Wo kommt eigentlich das ganze Geld her – und wohin verschwindet es?“ hat, der findet hier seine Nische. Oder seine kleine Leidenschaft – auf eigene Rechnung, mit viel Sinn und gelegentlichem Frust.


Kurzbeschreibung Bilanzbuchhalter

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Bilanzbuchhalter

Wer sich ernsthaft mit dem Beruf beschäftigt, landet rasch in einer Welt, die nach einem klaren Dreiklang funktioniert: Auswerten, Aufbereiten, Absichern. Vieles läuft über Prozesse, Kontrolle und Abgrenzung zwischen steuerlicher, handelsrechtlicher und wirtschaftlicher Sicht. Klingt nach Paragrafenreiterei? Mag sein – aber ohne diesen Spagat läuft in mittelständischen Betrieben wie in internationalen Konzernen wenig. Im Alltag heißt das: Bilanzbuchhalter*innen begleiten den „Jahresabschluss“ von den ersten Rohdaten bis zur letzten Fußnote, sie prüfen Zahlen auf Herz und Nieren, jonglieren mit Aktiva, Passiva, Rückstellungen, latenten Steuern. Ohne das typische Augenrollen: Mal ehrlich – die meisten Gesellschafter lesen nur das Fazit des Berichts. Aber das eigentlich Entscheidende? Entsteht im stillen Kämmerlein, oft spät am Tag, häufig unter Zeitdruck. Was viele unterschätzen: Wer hier schludert oder sich verzettelt, riskiert mehr als nur einen schlechten Eindruck. Die Verantwortung wiegt schwer – und genau das macht, so merkwürdig das klingt, den Reiz aus.

Kurz einsteigen, weiterbilden, aufsteigen? So einfach läuft’s selten. Der Weg führt meist über eine kaufmännische Ausbildung, Berufserfahrung und die anspruchsvolle Prüfung (wer da nicht ins Schwitzen gerät, hat vermutlich abgeschrieben). Der Lernstoff: umfangreich, komplex, von Rechnungslegung nach HGB und IFRS über Steuerrecht, Kostenrechnung, Betrugsprävention bis hin zu digitalem Reporting. Gebraucht werden neben fachlicher Sattelfestigkeit vor allem Nervenstärke, ein Gespür für Zwischentöne – und, ja, erstaunlich viel Sozialkompetenz. Der Job ist nämlich kein Elfenbeinturm, sondern verlangt Kommunikation, Durchsetzungsvermögen, manchmal sogar Detektivarbeit. Wer ein reines Zahlengenie ohne Blick fürs Team ist, wird's nicht leicht haben. Umgekehrt: Wer flexibel mit Veränderungen umgeht (und seien sie noch so nervtötend), kann in fast jeder Branche punkten.

Jetzt mal ehrlich: Viele Google-Suchanfragen sprengen das Thema „Bilanzbuchhalter“ – aber bei kaum einer werden die Gehälter so überschätzt wie hier. Klar gibt’s attraktive Einstiegsgehälter, im urbanen Süden gern mal 45.000 € und mehr, in kleinen Regionen eher fünfstellig – aber Luft nach oben gibt’s fast immer, wenn Erfahrung und Verantwortung wachsen. Was dabei meist verschwiegen wird: Die Spanne ist enorm. Im Bereich Rechnungswesen eines international ausgerichteten Unternehmens gibt’s andere Konditionen als bei einer Handwerks-GmbH auf dem Land. Branchenunterschiede? Eindeutig. Chemie, Pharma, Automotive: Eher üppig. Sozialwirtschaft, Kulturbetriebe oder kleinere Unternehmen: Weniger üppig, dafür oft eine bessere Work-Life-Balance (Behauptung oder Realität? Da scheiden sich die Geister). Wer den Schritt in die Selbständigkeit wagt, kann mit Spezialwissen und Netzwerk auch deutlich höhere Honorare erzielen – aber das tägliche Risiko gibt’s gratis dazu. Und: Überstunden gehören oft zum Geschäft. Wer Zahlen liebt, aber pünktlich gehen will – dem empfehle ich Bibliothekswesen oder Schulverwaltung.

Wem Excel schon zu technisch ist, der wird im aktuellen Wandel ein mulmiges Gefühl nicht los: KI, Automatisierung, Cloud-Lösungen, E-Invoicing machen einiges leichter – oder auch nicht. Was Routine war, verschwindet; was bleibt, ist der analysierende, entscheidende, oft auch beratende Part. Die klassischen Aufgaben verschieben sich. Ich beobachte: Wer nur buchen will, wird mittelfristig Probleme bekommen. Wer versteht, was hinter den Zahlen steckt, wie Prozesse funktionieren und wie Entscheidungen vorbereitet werden – dem steht die Zukunft offen. Aber: Es ist ein Dauerlauf, kein Sprint – die ständige Bereitschaft, sich Neues einzuarbeiten, ist heute genauso Pflicht wie die saubere Handschrift in alten Grundbüchern. Vielleicht sogar wichtiger.

Ist der Beruf die „Edelvariante“ des Buchhalters oder bloß die Sackgasse mit besserem Titel? Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen. Sicher: Es gibt planbare Karrieren – Leitung Rechnungswesen, Controlling, Compliance, vielleicht später CFO (wenn’s ganz wild läuft). Schnelle Aufstiege sind allerdings rar ohne Netzwerken, Durchhaltevermögen, den einen oder anderen Glücksfall. Erstaunlich oft trifft man Neulinge, die vom sicheren Bürojob träumen und am Ende zwischen Projektdruck und Berichtswahn jonglieren. Die Balance zwischen Beruf und Privat bleibt ein Thema: Homeoffice? Teilweise möglich, aber Deadline-Stress ist selten virtuell. Familienfreundlichkeit – ein offenes Feld; manche Unternehmen bemühen sich, andere machen Versprechen, die in stressigen Monaten nur Lippenbekenntnis bleiben. Dennoch: Wer Freude an Strukturen, an ständiger Veränderung und an der immer neuen Frage „Wo kommt eigentlich das ganze Geld her – und wohin verschwindet es?“ hat, der findet hier seine Nische. Oder seine kleine Leidenschaft – auf eigene Rechnung, mit viel Sinn und gelegentlichem Frust.

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