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Betriebswirtschaftliche:r Mitarbeiter:in (w/m/d) im Bereich Regionale Entwicklungen - NEU!

Projektträger JülichJülich

Im Forschungszentrum Jülich gestalten wir aktiv den Wandel in der digitalisierten Gesellschaft. Mit rund 7.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Helmholtz-Gemeinschaft forschen wir an einem klimafreundlichen Energiesystem. Unser Fokus liegt auf nachhaltigem Wirtschaften und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Besuchen Sie Step Stone.de, um die spannende Stellenanzeige zu entdecken und sich mit einem Jobagenten Ihren Traumjob zu sichern! Dort finden Sie auch umfassende Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft nachhaltig gestalten und profitieren Sie von unseren innovativen Forschungsansätzen!
Erfolgsbeteiligung Work-Life-Balance Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Projektträger Jülich Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Betriebswirtschaftliche:r Mitarbeiter:in (w/m/d) im Bereich Regionale Entwicklungen

Projektträger JülichSevenich, Voll Remote

Sie suchen eine spannende Herausforderung als betriebswirtschaftliche:r Mitarbeiter:in (w/m/d) im Bereich Regionale Entwicklungen in Jülich? In einem dynamischen Team aus 20 Fachleuten beraten Sie Antragsteller aus Wissenschaft und Wirtschaft zu Förderprogrammen wie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ihre Hauptaufgabe ist die Prüfung von Förderanträgen sowie Finanzierungsplänen, einschließlich Bonitätsbewertungen. Zudem steuern Sie die Mittelbereitstellung und kontrollieren die Mittelverwendung. Änderungsanträge von Zuwendungsempfängern werden von Ihnen bewertet, während Sie auch Widerrufs- oder Kürzungsbescheide prüfen. Unterstützen Sie unser Team bei programmbezogenen Aufgaben und bei der Erstellung von Berichten!
Homeoffice Erfolgsbeteiligung Work-Life-Balance Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Projektträger Jülich Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Bilanzbuchhalter / Mitarbeiter Bilanzierung (m/w/d)

Thüringer Aufbaubank Anstalt des öffentlichen RechtsErfurt

Über 500 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Aufbaubank in Erfurt setzen sich für ein lebenswertes Thüringen ein. Wir suchen einen Bilanzbuchhalter (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in der Abteilung Finanzen. In dieser Rolle sind Sie verantwortlich für die Erstellung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen nach HGB. Außerdem führen Sie das Hauptbuch und klären komplexe Bilanzierungssachverhalte. Zu Ihren Aufgaben gehört auch die Erstellung von Steuervoranmeldungen und die Mitwirkung an bereichsübergreifenden Projekten. Nutzen Sie diese Chance, Teil eines dynamischen und unterstützenden Teams zu werden!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Homeoffice Kantine Work-Life-Balance Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Technischer Controller (m/w/d) Infrastrukturprojekte - HOCHTIEF Infrastructure GmbH

HOCHTIEF Infrastructure GmbHLudwigsburg

Werden Sie Technischer Controller (m/w/d) für Infrastrukturprojekte und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem innovativen Arbeitsumfeld. Mit über sieben Jahren Erfahrung arbeiten Sie an anspruchsvollen Bauprojekten und profitieren von vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Genießen Sie tarifgebundene Vorteile wie ein bezuschusstes Deutschlandticket, Jobrad und eine attraktive Vergütung mit Weihnachts- sowie Urlaubsgeld. Zudem erwarten Sie 30 Tage Urlaub und arbeitsfreie Feiertage am 24. und 31. Dezember. Als Teil unseres Teams haben Sie Zugang zu Mitarbeiterangeboten für Reisen und Elektronikgeräte. Bewerben Sie sich jetzt und nutzen Sie unser Empfehlungsprogramm mit attraktiven Prämien!
Jobrad Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Controller (m/w/d) Infrastrukturprojekte

HochtiefLudwigsburg

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams bei HOCHTIEF Infrastructure GmbH in Ludwigsburg! Wir suchen einen Technischen Controller (m/w/d) für Infrastrukturprojekte. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Kontrolle der Wirtschaftlichkeit sowie die Erstellung von Berichten und Kalkulationen. Sie gewährleisten eine zuverlässige Datenbasis und führen Kosten-Soll-Ist-Vergleiche durch. Eine abgeschlossene Ausbildung als Bauingenieur oder eine vergleichbare Qualifikation ist erforderlich. Bringen Sie fundierte Erfahrung im Projektcontrolling und in der Anwendung von Baucontrolling-Software mit, dann bewerben Sie sich jetzt!
Jobrad Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Nachhaltige Betriebswirtschaft Dual (B.A.) (m/w/d)

Hochschule Trier - Studienstandort BirkenfeldHoppstädten-Weiersbach

Der Studiengang Nachhaltige Betriebswirtschaft Dual (B.A.) kombiniert eine praxisnahe kaufmännische Ausbildung mit einem akademischen Bachelor-Abschluss. In vier Jahren, einschließlich sechs Semestern, erwerben Studierende umfassende Kenntnisse in Betriebswirtschaft und Nachhaltigkeit. Nach einem einjährigen Ausbildungsstart erfolgt die Einschreibung am Umwelt-Campus Birkenfeld im Wintersemester. Während der Vorlesungszeiten und im Praxissemester vertiefen Teilnehmer ihr Wissen direkt im Unternehmen. Der Abschluss umfasst die IHK-Prüfung sowie die Bachelor-Thesis, die alle erforderlichen Kompetenzen abdecken. Absolventen erhalten zwei anerkannte Abschlüsse, die hervorragende Karrierechancen in einer nachhaltigen Wirtschaft bieten.
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Duales Studium Betriebswirtschaftslehre Online (B.A.) (m/w/d) Teilzeit

Fachhochschule KielKiel

Ein BWL-Studium eröffnet vielfältige Zukunftsperspektiven in Management, Marketing und Finanzwesen. Absolvent*innen sind in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst sehr gefragt. Während des Studiums sammeln Studierende praktische Erfahrungen als Unternehmensberater*innen und bearbeiten reale Projekte. Dies ermöglicht wertvolle Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. Zudem können sie sich auf Bereiche wie Finanzmanagement, Personalmanagement und Marketing spezialisieren. Ein BWL-Abschluss bietet somit nicht nur ein breites Wissen, sondern auch eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Karriere in verschiedenen Branchen.
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Bachelor of Arts (B.A.) BWL-Bank (m/w/d) 2026

Volksbank Ermstal-Alb eGMetzingen

Starte dein spannendes duales Studium in der Nähe deines Heimatorts und entdecke alle Facetten der Bankenwelt. Profitiere von einem partnerschaftlichen Arbeitsumfeld und einem Ausbildungsbegleiter, der auf Augenhöhe agiert. Unsere umfassende Einführungswoche im Westerwald fördert den Teamgeist und Netzwerkmöglichkeiten. Genieße attraktive Benefits wie eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung, 30 Tage Urlaub und flexible Arbeitszeiten. Wenn du kontaktfreudig, teamorientiert und kundenfokussiert bist, bist du bei uns genau richtig. Werde #mehralsbanker und gestalte deine Zukunft in der Finanz- und Bankenbranche!
Vermögenswirksame Leistungen Fahrtkosten-Zuschuss Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Duales Studium Betriebswirtschaftslehre (B.A.) (m/w/d)

Fachhochschule KielKiel

Das duale Studium in Betriebswirtschaftslehre (B.A.) bietet eine praxisnahe Ausbildung mit Unterrichtssprache Deutsch. Die Immatrikulation erfolgt zweimal jährlich, zum Sommer- und Wintersemester. Das Curriculum umfasst wertvolle Themen wie Buchführung, Marketing und Data Science, die auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmt sind. In den ersten drei Semestern erlernen Studierende essenzielle Kenntnisse in Kostenrechnung, Personalmanagement und strategischem Management. Im weiteren Verlauf stehen Digital Transformation sowie praktische Erfahrungen im Berufspraktikum im Fokus. Dieser Studiengang bereitet optimal auf vielfältige Karrierechancen in der Wirtschaft vor, indem er Theorie und Praxis vereint.
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Duales Studium Baubetriebswirtschaft Industriekaufmann (m/w/d) 2026

Eiffage Infra-Nordwest GmbHWallenhorst

Starte deine Karriere im dualen Studium Baubetriebswirtschaft als Industriekaufmann (m/w/d) 2026 bei Eiffage Infra-Bau! Wir vereinen Leidenschaft und Expertise, um die Infrastruktur in Deutschland entscheidend zu verbessern. Unser Unternehmen hat sich auf komplexe Infrastrukturprojekte spezialisiert und bietet dir eine praxisnahe Ausbildung. Mit über 740 Mitarbeitenden sind wir führend im Ingenieurbau, Ingenieurtiefbau sowie Bahn- und Gleisbau. Unsere Standorte in Wallenhorst, Herne, Berlin, Bremen und Hamburg gewährleisten ein breites Netzwerk. Werde Teil unseres engagierten Teams und gestalte die Zukunft der Infrastruktur aktiv mit!
Urlaubsgeld Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Steuern Hochschule wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Steuern Hochschule wissen müssen

Zwischen Paragrafen und PowerPoint – eine Annäherung an den Berufsalltag

Was macht eigentlich jemand, der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Steuern an einer Hochschule studiert hat? Zugegeben, spätestens bei Familienfeiern stößt die Antwort auf diese Frage häufig auf altbekannte Stirnrunzeln – „Irgendwas mit Zahlen, oder?“ Ja und nein. Wer sich als Absolventin oder Absolvent einer solchen Fachrichtung in den Berufsalltag stürzt, merkt schnell: Der Alltag spielt sich selten im luftleeren Raum aus Zahlen und Paragrafen ab. Vielmehr kreist der Beruf irgendwo zwischen Gesetzesdschungel, betriebswirtschaftlicher Logik und einem oft unterschätzten Maß an Menschenkenntnis.


Der Einstieg – gerade für Frischlinge vom Campus – kommt selten mit rotem Teppich und Begrüßungskorb. Meist plumpst man unvermittelt in einen Kosmos voller Aktenberge und Tabellenblätter, in dem man nicht nur komplizierte Steuerrechtstexte dekodieren, sondern auch überzeugende Excel-Tabellen bauen und Mandantengespräche führen soll. Klingt erstmal nach Multitasking auf Steroiden, aber mit jedem Tag wächst das Gefühl: Irgendwie wächst man da schon rein. Und diese Eigenart, diesen wilden Spagat zwischen penibler Detailarbeit und kommunikativem Fingerspitzengefühl, sollte man – so mein Eindruck – nicht unterschätzen.


Kompetenz-Flickenteppich oder: Was soll ich eigentlich können?

Wer auf der Suche ist – nach dem ersten Job oder einem Wechsel –, fragt sich oft: Bin ich überhaupt „der Typ“ für den Job? Spoiler: Ein glatter Karriereweg ist selten Pflicht. Was zählt, ist eine solide Grundlage in BWL und Steuerrecht, ergänzt um die beinahe mythisch wirkende Fähigkeit, das Kleingedruckte in Gesetzen zu ertragen und – noch wichtiger – Transfer zu schaffen: Was bedeutet das alles für die Praxis, für Unternehmen, für Menschen? Einige werden jetzt mit den Augen rollen („Schon wieder dieses Transfer-Geschwafel!“), aber im Ernst: Die Mischung macht’s.


Digitalisierung? Ja, die kommt. Nein, die ist bereits da – und manchmal schneller als die eigene Bereitschaft zum ständigen Dazulernen. Wer im Steuern-Bereich fit sein will, sollte keine Angst vor Software haben. SAP ist längst nicht mehr das Hexenwerk, das es mal war, und DATEV kann man lernen – muss man sogar. Hinzu kommt: Kommunikation ist Trumpf. Denn trockene Fachinhalte sind das eine, Fragen erschöpfter Mandantinnen und Mandanten das andere. Wer komplexe Sachverhalte so darstellt, dass auch der Chef einer mittelständischen Maschinenbaufirma den Kopf nicht schüttelt, wird geliebt. Oder wenigstens geschätzt. Dazu braucht es eben mehr als nur Zahlenverständnis.


Verdienst: Zwischen Hoffnung, Wirklichkeit und Verhandlungsmasse

Hand aufs Herz: Kaum etwas interessiert Berufseinsteiger so sehr wie die Frage nach dem Gehalt. Und hier begegnet einem eine Landschaft voller Schlaglöcher. Klar ist: Mit dem Abschluss einer Hochschule – sei es ein Bachelor oder Master in BWL mit Steuerschwerpunkt – landet man nicht automatisch in der Gehaltsliga der Konzernvorstände. Mein Eindruck: Realismus tut hier gut. Einstiegsgehälter bewegen sich regional und branchenabhängig zumeist zwischen 39.000 € und 47.000 € brutto im Jahr. In ländlichen Regionen eher am unteren Rand, in Ballungsräumen mit großem Arbeitskräftebedarf gibt’s gelegentlich noch was drauf – wobei: Es bleibt ein Spiel aus Angebot und Nachfrage.


Erfahrung zählt. Wer Berufserfahrung einbringt, Zusatzqualifikationen wie den Steuerberater erwirbt oder etwa im internationalen Steuerrecht Fuß fasst, kann das Gehalt in die Höhe treiben. Ich habe Leute getroffen, die in Steuerabteilungen mittelständischer Unternehmen nach ein paar Jahren knapp an der 60.000 €er-Marke kratzen – andere dümpeln trotz Herzblut jahrelang bei 40.000 € herum, vielleicht weil sie im falschen Bundesland tätig sind oder die eigene Bequemlichkeit sie zurückhält. Offene Karten auf den Tisch: Wer Karriere machen will, sollte Eigeninitiative entwickeln und regelmäßig auf die eigene Marktposition schauen. Das bloße Abarbeiten von Steuererklärungen macht selten reich – aber wer sich vernetzt und fortbildet, erhöht seine Chancen.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung und die Jagd nach dem Unersetzlichen

Klingt wie eine Phrase, aber stimmt: Der Markt wandelt sich. Während früher – zumindest in meiner Wahrnehmung – akribische Steuerkenntnis reichte, sind heute Vielseitigkeit und das Verständnis digitaler Prozesse Trumpf. Automatisierte Schnittstellen, KI-gestützte Auswertungen, Reporting auf Knopfdruck: Was nach Zukunft klingt, ist vielerorts schon Alltag. Wer da nicht mitzieht, bleibt zurück. So ehrlich muss man sein.


Trotzdem: Die mediale Mär von der „steigenden Unsicherheit“ für Steuerfachkräfte hält einer realistischen Prüfung oft nicht stand. In nahezu jeder Region gibt’s offene Stellen. Der Fachkräftemangel macht es möglich – und ja, gelegentlich kommen selbst Personaldienstleister ins Stottern, wenn sie beschreiben sollen, wie dringend Fachleute in Steuerabteilungen gebraucht werden. Die Wunschliste der Arbeitgeber ist indes lang: Praxisnähe, Flexibilität, Teamfähigkeit, Lernbereitschaft. Niemand erwartet, dass man alles schon kann. Aber bereit zu sein, sich in neue Themen einzuarbeiten – das ist keine Kür, sondern Pflicht.


Bewerbung und Alltag: Die unterschätzte Seite des Berufs

Überraschend oft trifft man auf Berufsanfänger, die sich im Dickicht der Bewerbungsanforderungen verlieren. Klar: Zeugnisse, Studienschwerpunkte, Praktika – alles wichtig. Aber ausschlaggebend ist häufig der Eindruck im persönlichen Gespräch. Kleine Randnotiz aus eigener Erfahrung: Selbst nach Jahren im Beruf wird das Bewerbungsgespräch nicht zum Selbstläufer. Man muss nicht aalglatt sein – Ecken und Kanten sind willkommen, solange sie von Lernbereitschaft begleitet werden. Wer auf Standardfloskeln setzt, bleibt oft blass. Wie oft ich Sätze gehört habe wie „Ich arbeite gerne sorgfältig und bin teamfähig“ … Ehrlich, das steht in jedem zweiten Anschreiben. Besser: Erklären, warum einen Paragrafen begeistern oder wie man ein komplexes Problem mal so richtig elegant gelöst hat.


Im Alltag erwartet einen dann das, was viele unterschätzen: Kooperation in interdisziplinären Teams, Abstimmung mit der IT, und hin und wieder auch das Bügeleisen fürs eigene rhetorische Hemd vor Präsentationen. Wer denkt, Steuern seien langweilig, hat vermutlich noch nie miterlebt, wie hitzig in Unternehmen um steuerliche Bewertungskriterien gerungen wird. Zwischen Excel-Nächten, PowerPoint-Schlachten und Gesetzeskommentaren – ein bisschen Leidenschaft schadet nie. Eher das Gegenteil.


Work-Life-Balance, Werte und: Was bleibt?

Zu guter Letzt – oder vielleicht schon mittendrin – die Gretchenfrage: Wie steht’s mit der Work-Life-Balance? Hier ist kein Märchen zu erzählen. In Stoßzeiten, rund um Jahresabschlüsse oder bei Betriebsprüfungen, brennt gelegentlich die Luft. Überstunden? Kommen vor. Gleichzeitig bieten viele Unternehmen längst flexible Arbeitsmodelle und Homeoffice an, die es ermöglichen, Privates und Berufliches besser auszubalancieren – sofern man nicht erwartet, dass immer alles nach 17 Uhr abgeschaltet ist.


Was bleibt? Für Berufseinsteigerinnen und Wechselwillige: Der Berufsbereich Betriebswirt Steuern Hochschule ist weder ein Garant für schnelles Reichtum, noch ein Karrieresackgasse. Eher ein kleines Spielfeld zwischen zuverlässiger Stabilität und überraschender Vielfalt. In einer Zeit, in der Steuergesetze nachjustiert werden wie Verkehrsschilder am Baustellenrand, bleibt eines sicher: Wer sich anpasst, wach bleibt und den Wert von Weiterbildung erkennt, hat gute Karten. Fragt sich nur – ob man bereit ist, auch mal eine neue Regel zu interpretieren, bevor sie im Kompendium steht. Und wenn nicht? Auch das ist okay. Steuern sind schließlich keine Religion, sondern Teil einer Gesellschaft, die selbst nicht immer weiß, wohin sie steuert.


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