Betriebswirt Sozialversicherung Jobs

179 aktuelle Betriebswirt Sozialversicherung Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

Lohnbuchhalter (m/w/d)

Steuerkanzlei Sandy SchmidtWeimar

Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung in der Lohnbuchhaltung? Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Steuerfachangestellten oder Lohnbuchhalter. Berufserfahrung in der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Kenntnisse im Steuer- und Sozialversicherungsrecht sind von Vorteil. Vertrautheit mit DATEV oder ähnlicher Software ist ebenfalls erwünscht. Wenn Sie teamfähig sind und Freude am Kontakt mit Mandanten haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Kontaktieren Sie uns in der Steuerkanzlei Sandy Schmidt unter S.schmidt@steuern-schmidt-weimar.de oder telefonisch unter 0 36 43, Berkaer Str. 5.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Lohn- und Gehaltsbuchhalter/in (m/w/d)

KGS Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbBRodgau

Als Experte für Lohn- und Gehaltsabrechnungen gewährst du eine korrekte Abwicklung unter Berücksichtigung steuerrechtlicher Besonderheiten. Du stehst den Mitarbeitern kompetent zur Seite und beantwortest Fragen zur Sozialversicherung. Sorgfältig pflegst du Stammdaten und erstellst relevante Bescheinigungen sowie Statistiken zur Unterstützung des Betriebs. In der Kommunikation mit Krankenkassen und Behörden bist du die erste Anlaufstelle und agierst professionell. Zudem begleitest du Betriebsprüfungen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Deine kaufmännische Ausbildung und mehrjährige Erfahrung in der Lohnbuchhaltung machen dich zu einem wertvollen Teammitglied.
Gutes Betriebsklima Homeoffice Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Lohnbuchhalter/in (m/w/d)

Otto Schulz GmbH SteuerberatungsgesellschaftTrebbin

Willkommen in unserer erfahrenen Kanzlei für Lohn- und Gehaltsabrechnung! Wir suchen eine kompetente Fachkraft, die eigenverantwortlich mit Fristen, Lohnsteuer und Sozialversicherung umgeht. Wenn Sie in einer Steuerkanzlei arbeiten und an einer beruflichen Veränderung interessiert sind, sprechen Sie uns an. Wir legen Wert auf langfristige Zusammenarbeit und suchen keinen kurzfristigen Ersatz. Ihr Alter spielt dabei keine Rolle; entscheidend sind Ihre fachlichen Fähigkeiten und Ihr Verantwortungsbewusstsein. Bewerbungen werden selbstverständlich vertraulich behandelt, und ein Einstieg ist sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Lohnbuchhalter (m/w/d)

ETL GruppeDresden

ADMEDIO Dresden ist eine führende Steuerberatungskanzlei im Herzen Sachsens. Wir bieten umfassende Beratung für kleine und mittelständische Unternehmen in steuerlichen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Belangen. Unser kompetentes Team aus rund 30 Experten gewährleistet individuelle Lösungen und persönliche Betreuung. Besonders hervorzuheben sind unsere zwei zertifizierten Beraterinnen, die auf Gehaltsbuchhaltung spezialisiert sind. Mit einem hohen Maß an Detailgenauigkeit und einem offenen, humorvollen Ansatz sorgen wir für transparente Beratung. Entdecken Sie Ihren Traumjob bei ADMEDIO auf Step Stone und profitieren Sie von unseren Karrieretipps!
Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Lohnbuchhalter:in

Treuhand Hannover Steuerberatung und Wirtschaftsberatung für Heilberufe GmbHGörlitz

Werde Lohnbuchhalter:in in unserer Niederlassung Görlitz – ab sofort in Voll- oder Teilzeit und unbefristet! Als eines der führenden Unternehmen bieten wir über 30 Niederlassungen und ca. 1.000 Kolleg:innen, die sich auf die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung heilberuflicher Mandant:innen spezialisiert haben. Bei uns erwartet dich eine starke Gemeinschaft, in der exzellente Arbeit und ein harmonisches Miteinander prosperieren. Gemeinsam arbeiten bedeutet für uns, individuelle Freiheiten zu genießen, ohne Kompromisse einzugehen. Jede:r Mitarbeiter:in übernimmt Verantwortung und profitiert von gegenseitiger Unterstützung. Schaffe mit uns ein einzigartiges Arbeitsumfeld – bewirb dich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Lohn- und Finanzbuchhalter (m/w/d) - Teilzeit

Stehle Hollaender Partner mbBStuttgart

Wir suchen einen Lohn- und Finanzbuchhalter (m/w/d) in Teilzeit (15-20 Stunden pro Woche) mit der Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Vorbereitung und Durchführung von Gehaltsabrechnungen mithilfe von DATEV LODAS sowie die Unterstützung bei Lohnsteuer- und Sozialversicherungsprüfungen. Eine abgeschlossene Ausbildung zum Lohnbuchhalter, Steuerfachangestellten oder vergleichbare Qualifikation ist erforderlich. Eigenverantwortliches und strukturiertes Arbeiten zeichnet Sie aus. Genießen Sie geregelte Arbeitszeiten, flache Hierarchien und persönliche Förderung durch unsere Partner. Profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung und einem motivierten Team!
Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Vertriebsdirektor/in / Sales Manager Factoring KMU (m/w/d)

CB Bank GmbHHamburg, On Site Oder Hybrid, Homeoffice

Wir suchen einen Sales Manager im Bereich Factoring für KMU (m/w/d) im Großraum Hamburg. In dieser Schlüsselposition übernimmst du die Vertriebsverantwortung und gewinnst Neukunden, während du bestehende Kunden zuverlässig betreust. Du erweiterst dein Netzwerk und pflegst Kooperationen aktiv. Voraussetzung ist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, idealerweise als Bankkaufmann, sowie Erfahrung im gewerblichen Kreditgeschäft. Vertriebsorientierung, analytische Fähigkeiten und Kommunikationsstärke sind essenziell für deinen Erfolg. Bewirb dich jetzt und starte deine Karriere in einem dynamischen Umfeld, das Wachstum und Entwicklung fördert!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Junior Controller:in Kreditrisikosteuerung

Sparkasse Bremen AGBremen

Wir suchen engagierte Bewerber:innen für eine Junior-Position im Risikocontrolling. Ideale Kandidat:innen haben eine Ausbildung als Bankkaufmann:frau und eine Weiterbildung zum:zur Bankfachwirt:in. Berufserfahrung im Bankwesen ist von Vorteil, insbesondere im Kreditgeschäft. Kenntnisse in Controlling, Bankenaufsichtsrecht und Bilanzanalyse sind wichtig für diese Rolle. Vertrautheit mit statistischen Methoden und Ratingverfahren wird erwartet, ebenso wie Routine im Umgang mit Excel und Datenbanken. Wenn du bereit bist, dein Wissen im Risikocontrolling weiter auszubauen, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
Flexible Arbeitszeiten Barrierefreiheit Jobrad Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Wirtschaftsprüfer (m/w/d) mit Schwerpunkt Geldwäscheprüfungen

Sparkassenverband Baden-WürttembergStuttgart

Werden Sie Wirtschaftsprüfer (m/w/d) mit Schwerpunkt Geldwäscheprüfungen im Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW). Gestalten Sie aktiv die Zukunft der größten Finanzgruppe in der Region und arbeiten Sie in einem dynamischen Umfeld. Als Teil der Prüfungsstelle haben Sie Zugang zu allen 50 Sparkassen, was Ihnen einzigartige Einblicke ermöglicht. Profitieren Sie von einem attraktiven Arbeitsplatz, der eine attraktive Vergütung und betriebliche Altersvorsorge bietet. Darüber hinaus erhalten Sie Zusatzleistungen wie eine Krankenzusatzversicherung und einen Zuschuss zum Deutschland-Job Ticket. Bewerben Sie sich jetzt und starten Sie Ihre Karriere im SVBW!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Wirtschaftsprüfer (m/w/d) mit Schwerpunkt Depot / WpHG Prüfung

Sparkassenverband Baden-WürttembergStuttgart

Werden Sie Wirtschaftsprüfer (m/w/d) mit Schwerpunkt Depot/WpHG Prüfung beim Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW). In dieser Position tragen Sie zur Unterstützung von 50 Sparkassen und deren Kunden bei. Profitieren Sie von einem sicheren Arbeitsplatz und attraktiven Vergünstigungen, wie einer betrieblichen Altersvorsorge und einer Krankenzusatzversicherung. Ihre Expertise ermöglicht Ihnen facettenreiche Einblicke in die kreditwirtschaftliche Landschaft. Gestalten Sie aktiv die Prüfungsstelle, in der Sie Verantwortung übernehmen und vielfältige Aufgaben bewältigen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil der größten Finanzgruppe in Baden-Württemberg!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2 3 4 5
Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Sozialversicherung wissen müssen

Betriebswirt Sozialversicherung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Sozialversicherung wissen müssen

Kaffee, Gesetzestexte und Graubereiche: Alltag eines Betriebswirts in der Sozialversicherung

Es gibt diese Montage, an denen man über seinem Kaffee hängt und sich fragt: Bin ich wirklich bereit, mich wieder bis zur Krawattenspitze in Paragrafendschungel und Entscheidertalk einzutauchen? Genau hier beginnt – für mich und viele andere – das Leben zwischen Sozialgesetzbuch, Excel-Tabellen und internen Meetings. Der Alltag eines Betriebswirts der Sozialversicherung sieht nüchtern betrachtet nach Akten aus. Aber so trocken ist dieser Schreibtisch nicht. Da ist immer Bewegung, immer ein neues Verfahren, eine Gesetzesnovelle, die alles Vorherige wacklig erscheinen lässt. Wer glaubt, Sozialversicherungsbetriebswirte seien abgeklärte Verwalter, hat offensichtlich noch nie einen Morgen in einer Krankenkasse, einer Rentenversicherung oder bei einer Berufsgenossenschaft verbracht. Man ist wenige Klicks entfernt von Menschen, deren Lebensläufe an Prozessen oder Gutachten hängen. Das verpflichtet. Und manchmal fast ein wenig sentimental.


Qualifikation: Viel mehr als „nur Zahlen“

Fachlich? Klar, ohne Studium läuft hier wenig – es sei denn, man hat sich jahrelang „on the job“ hochgearbeitet. Ich habe das System sowohl als Frischling gesehen (zertifizierte Ratlosigkeit im ersten Monat inklusive) als auch als Branchenhüpfer, der neue Verordnungen analysiert, als ob sie Sudokus wären. Wer sich hier bewerben will, braucht ein dickes Fell für Paragrafen, aber ebenso Einfühlungsvermögen und Kommunikation. Es gibt immer wieder diesen Moment, in dem alles nach Routine aussieht – und dann kommt ein Regelungsdetail um die Ecke, das einen Grübeln lässt, ob man doch lieber Steuerberater geworden wäre. Kurz gesagt: Man sollte logisch denken, mit Menschen können und gleichzeitig keine Angst vor komplexen Gesetzes- und Finanzkonstrukten haben. Eine standhafte Neugier auf alles, was sich „Rahmenbedingung“ nennt, hilft enorm.


Gehalt: Zwischen Tarifvertrag und Realität

Jetzt kommen wir zum heiklen Teil – der, der auf jeder Betriebsfeier eine höflich umschifferte Gratwanderung ist: das Gehalt. Die Luft nach oben? Ist da, aber auch nicht unbegrenzt! Tarifverträge geben meist die Richtlinien vor, etwa öffentlicher Dienst oder branchenspezifische Kollektivvereinbarungen. Regionale Unterschiede? Wer in einer Metropole wie Hamburg oder München anheuert, reibt sich an ganz anderen Zahlen als im strukturschwachen Raum. Das ist kein Geheimnis, sondern allzu sichtbare Realität. Berufseinsteiger starten oft zwischen 3.200 € und 3.800 € brutto – klingt solide, wirkt angesichts steigender Wohnmieten aber schnell weniger opulent. Mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen oder Karriereschub winken gerne 4.500 € oder mehr, aber: Der Sprung ist kein Selbstläufer. Wer zu lange auf der Stelle tritt, dümpelt auf der Gehaltsleiter – manchmal fragt man sich, ob ein Branchenwechsel sich lohnt. Was viele unterschätzen: Private Zusatzleistungen (von betrieblicher Altersvorsorge bis Job-Ticket) bringen oft spürbare Extras, gerade in größeren Trägern.


Markt und Chancen: Ein langer Atem – oder der schnelle Wechsel?

Arbeitsmarkt? Kommt darauf an, wie beweglich und spezialisiert man ist. Die Schlagzeilen vom „Fachkräftemangel“ stimmen… und auch wieder nicht. Klar, Digitalisierungsprojekte sorgen für neuen Bedarf – wer IT-Affinität mitbringt, landet oft in bereichsübergreifenden „Task Forces“ oder treibt die Einführung neuer Systeme mit an. Wer aber „nur“ Standardprozesse beherrscht, bemerkt oft: Obst gibt’s als Benefit schneller als die ersehnte Beförderung. Dezentralisierung, Outsourcing und der Wandel zur agilen Verwaltung fordern die Bereitschaft, selbst alte Arbeitsweisen zu hinterfragen. Bewerber mit frischen Ideen oder digitalem Weitblick werden händeringend gesucht, besonders in Umstellungsphasen. Andernorts – etwa im ländlichen Bereich – bleibt es konservativer. Apropos Bewerbung: Die Hürden sind nicht ohne. Es genügt selten, einfach nur „den Werdegang runterzurasseln“. Persönlichkeit, Bereitschaft zum Querdenken und die Fähigkeit, trockene Vorgänge anschaulich zu erklären, sind bei Auswahlgesprächen wichtiger als das zehnte Zertifikat.


Work-Life-Balance: Besser als ihr Ruf – doch der Teufel steckt im Detail

Lange Zeit galten Jobs im Sozialversicherungsbereich als Hort der „sicheren Verhältnisse“. Rechteckiger Arbeitstag von 8 bis 16 Uhr, geregelter Urlaub, keine Anrufe am Feierabend – das Idealbild, das den einen lockt und die andere abschreckt. Aber mal ehrlich: Diese Zeiten sind nicht mehr allgemeingültig. Digitalisierung, die berühmt-berüchtigte „Erreichbarkeit“ am mobilen Endgerät und Projektarbeit bis spätabendlich… real. Und dennoch: Insgesamt schlägt hier das Pendel weniger brutal aus als in anderen Branchen. Wer Familie hat oder Hobbys pflegt, findet mit etwas kluger Planung meist Spielräume – solange kein Großprojekt die Arbeitsgruppe in den Ausnahmezustand versetzt. Ich rate oft, schon im Bewerbungsgespräch Klartext zu reden: Wie flexibel sind die Teams wirklich, wie steht es mit Homeoffice und Vertretungsregelungen? Denn es gibt sie, die Abteilungen, die längst im digitalen Modus arbeiten – aber eben nicht überall.


Zukunft und persönliche Entwicklungswege: Zwischen Kontrolle und Kreativität

Was bleibt für angehende Betriebswirte in der Sozialversicherung? Ein Feld, das so schnell nicht verschwindet. Der demographische Wandel, unklare politische Rahmen – langweilig wird es nicht. Wer sich darauf einlässt, sollte einen Blick fürs große Ganze entwickeln. Nicht jedes Zukunftsthema – Digitalisierung, Nachhaltigkeit, neue Versorgungsmodelle – wird bei der eigenen Anstellung zur Revolution, aber wer flexibel bleibt und sich weiterbildet, hat spürbar bessere Karten. Für mich war es ein kleines Abenteuer, mit jedem Karriereschritt neue Verfahren kennenzulernen und irgendwann ein Stück weit „Gestalter“ – nicht nur „Verwalter“ – zu werden. Und manchmal, da frage ich mich, wie es wäre, alles ganz anders zu machen. Dann reicht ein anregendes Projektteam, ein kleines erfolgreiches Modellprojekt – und der Kaffee schmeckt wieder besser.


Kurzbeschreibung Betriebswirt Sozialversicherung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Betriebswirt Sozialversicherung

Fachlich? Klar, ohne Studium läuft hier wenig – es sei denn, man hat sich jahrelang „on the job“ hochgearbeitet. Ich habe das System sowohl als Frischling gesehen (zertifizierte Ratlosigkeit im ersten Monat inklusive) als auch als Branchenhüpfer, der neue Verordnungen analysiert, als ob sie Sudokus wären. Wer sich hier bewerben will, braucht ein dickes Fell für Paragrafen, aber ebenso Einfühlungsvermögen und Kommunikation. Es gibt immer wieder diesen Moment, in dem alles nach Routine aussieht – und dann kommt ein Regelungsdetail um die Ecke, das einen Grübeln lässt, ob man doch lieber Steuerberater geworden wäre. Kurz gesagt: Man sollte logisch denken, mit Menschen können und gleichzeitig keine Angst vor komplexen Gesetzes- und Finanzkonstrukten haben. Eine standhafte Neugier auf alles, was sich „Rahmenbedingung“ nennt, hilft enorm.

Jetzt kommen wir zum heiklen Teil – der, der auf jeder Betriebsfeier eine höflich umschifferte Gratwanderung ist: das Gehalt. Die Luft nach oben? Ist da, aber auch nicht unbegrenzt! Tarifverträge geben meist die Richtlinien vor, etwa öffentlicher Dienst oder branchenspezifische Kollektivvereinbarungen. Regionale Unterschiede? Wer in einer Metropole wie Hamburg oder München anheuert, reibt sich an ganz anderen Zahlen als im strukturschwachen Raum. Das ist kein Geheimnis, sondern allzu sichtbare Realität. Berufseinsteiger starten oft zwischen 3.200 € und 3.800 € brutto – klingt solide, wirkt angesichts steigender Wohnmieten aber schnell weniger opulent. Mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen oder Karriereschub winken gerne 4.500 € oder mehr, aber: Der Sprung ist kein Selbstläufer. Wer zu lange auf der Stelle tritt, dümpelt auf der Gehaltsleiter – manchmal fragt man sich, ob ein Branchenwechsel sich lohnt. Was viele unterschätzen: Private Zusatzleistungen (von betrieblicher Altersvorsorge bis Job-Ticket) bringen oft spürbare Extras, gerade in größeren Trägern.

Arbeitsmarkt? Kommt darauf an, wie beweglich und spezialisiert man ist. Die Schlagzeilen vom „Fachkräftemangel“ stimmen… und auch wieder nicht. Klar, Digitalisierungsprojekte sorgen für neuen Bedarf – wer IT-Affinität mitbringt, landet oft in bereichsübergreifenden „Task Forces“ oder treibt die Einführung neuer Systeme mit an. Wer aber „nur“ Standardprozesse beherrscht, bemerkt oft: Obst gibt’s als Benefit schneller als die ersehnte Beförderung. Dezentralisierung, Outsourcing und der Wandel zur agilen Verwaltung fordern die Bereitschaft, selbst alte Arbeitsweisen zu hinterfragen. Bewerber mit frischen Ideen oder digitalem Weitblick werden händeringend gesucht, besonders in Umstellungsphasen. Andernorts – etwa im ländlichen Bereich – bleibt es konservativer. Apropos Bewerbung: Die Hürden sind nicht ohne. Es genügt selten, einfach nur „den Werdegang runterzurasseln“. Persönlichkeit, Bereitschaft zum Querdenken und die Fähigkeit, trockene Vorgänge anschaulich zu erklären, sind bei Auswahlgesprächen wichtiger als das zehnte Zertifikat.

Lange Zeit galten Jobs im Sozialversicherungsbereich als Hort der „sicheren Verhältnisse“. Rechteckiger Arbeitstag von 8 bis 16 Uhr, geregelter Urlaub, keine Anrufe am Feierabend – das Idealbild, das den einen lockt und die andere abschreckt. Aber mal ehrlich: Diese Zeiten sind nicht mehr allgemeingültig. Digitalisierung, die berühmt-berüchtigte „Erreichbarkeit“ am mobilen Endgerät und Projektarbeit bis spätabendlich… real. Und dennoch: Insgesamt schlägt hier das Pendel weniger brutal aus als in anderen Branchen. Wer Familie hat oder Hobbys pflegt, findet mit etwas kluger Planung meist Spielräume – solange kein Großprojekt die Arbeitsgruppe in den Ausnahmezustand versetzt. Ich rate oft, schon im Bewerbungsgespräch Klartext zu reden: Wie flexibel sind die Teams wirklich, wie steht es mit Homeoffice und Vertretungsregelungen? Denn es gibt sie, die Abteilungen, die längst im digitalen Modus arbeiten – aber eben nicht überall.

Was bleibt für angehende Betriebswirte in der Sozialversicherung? Ein Feld, das so schnell nicht verschwindet. Der demographische Wandel, unklare politische Rahmen – langweilig wird es nicht. Wer sich darauf einlässt, sollte einen Blick fürs große Ganze entwickeln. Nicht jedes Zukunftsthema – Digitalisierung, Nachhaltigkeit, neue Versorgungsmodelle – wird bei der eigenen Anstellung zur Revolution, aber wer flexibel bleibt und sich weiterbildet, hat spürbar bessere Karten. Für mich war es ein kleines Abenteuer, mit jedem Karriereschritt neue Verfahren kennenzulernen und irgendwann ein Stück weit „Gestalter“ – nicht nur „Verwalter“ – zu werden. Und manchmal, da frage ich mich, wie es wäre, alles ganz anders zu machen. Dann reicht ein anregendes Projektteam, ein kleines erfolgreiches Modellprojekt – und der Kaffee schmeckt wieder besser.

Betriebswirt Sozialversicherung Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Betriebswirt Sozialversicherung Jobs in weiteren Städten

  • Stuttgart
  • München
  • Rödermark
  • Hamburg
  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Heilbronn
  • Mettmann
  • Münster
  • Ostrhauderfehn
  • Sigmaringen
  • Aalen
  • Balingen
  • Bielefeld
  • Bremerhaven
  • Chemnitz
  • Dresden
  • Erfurt
  • Gelnhausen
  • Hannover
  • Mindelheim
  • Offenburg
  • Reutlingen
  • Tübingen
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus