Betriebswirt Rechnungswesen und Controlling Jobs

414 aktuelle Betriebswirt Rechnungswesen und Controlling Stellenangebote

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Controller – Fachwirt / Betriebswirt Fachrichtung Rechnungswesen, Controlling, Finanzen, Wirtschaft,

ENERENT Deutschland GmbHGottmadingen

Werde Controller:in bei uns in Gottmadingen oder Friedberg! Du unterstützt die Geschäftsführung und Fachbereichsleitungen als kompetente:r Sparringspartner:in. Deine Aufgaben umfassen die Planung, Budgetierung sowie das Reporting der Unternehmensgruppe. Durch präzise Analysen der Geschäftsentwicklung entwickelst du fundierte Handlungsempfehlungen. Mit Hilfe von Microsoft Dynamics und Power BI optimierst du Automatisierungs- und Standardisierungsprozesse. Begleite unsere Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse in enger Zusammenarbeit mit dem Accounting-Team und werde Teil eines dynamischen Unternehmens.
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Controller – Fachwirt / Betriebswirt Fachrichtung Rechnungswesen, Controlling, Finanzen, Wirtschaft,

ENERENT Deutschland GmbHFriedberg Hessen

Werde Controller:in in Vollzeit am Standort Gottmadingen oder Friedberg und trage entscheidend zur Unternehmensentwicklung bei. In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und den Bereichsleitungen agierst du als Sparringspartner:in und steuerst Planung, Budgetierung sowie Reporting. Deine fundierten Analysen der Geschäftsentwicklung liefern wertvolle Handlungsempfehlungen für das Management. Entwickle KPIs und Wirtschaftlichkeitsrechnungen als Entscheidungsgrundlagen und arbeite mit modernen Tools wie Microsoft Dynamics und Power BI. Dein Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung von Automatisierung und Standardisierung. Sei Teil eines dynamischen Teams und begleite wichtige Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse im Accounting.
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Controller (m/w/d) Financial Reporting

Northrop Grumman LITEF GmbHFreiburg Breisgau, Voll Remote

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Controller (m/w/d) Financial Reporting in Festanstellung (Referenznummer 2026-0139). Zu Ihren Aufgaben zählen das Management-Reporting und die Erstellung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen. Sie bringen ein betriebswirtschaftliches Studium oder eine vergleichbare Qualifikation mit und haben Erfahrung im Controlling. Sehr gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse in US-GAAP und SAP (CO/FI) sind erforderlich. Unsere ideale Kandidatin oder unser idealer Kandidat zeichnet sich durch eine strukturierte Arbeitsweise, Teamgeist und Eigeninitiative aus. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Homeoffice Festanstellung Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt:in Rechnungswesen als Teamleiter:in Controlling - Themen & Produkte (d/m/w)

Haufe Group SEFreiburg Breisgau

Suchst du eine spannende Herausforderung im digitalen Rechnungswesen? Wir suchen eine:n digital-affine:n Teamleiter:in (d/m/w) für unsere Fachredaktion. Du wirst Teil eines engagierten Teams aus 10 Expert:innen, die innovative Fachtexte und KI-unterstützte Tools entwickeln. Gemeinsam gestalten wir praxisnahe Informationen und Arbeitshilfen für Rechnungswesen und Controlling. Unsere Lösungen, wie die CoPilot Finance, setzen Maßstäbe in der Branche. Werde Teil unseres zukunftsorientierten Projekts und unterstütze die Fachwelt mit deinem Wissen!
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Betriebswirt:in Rechnungswesen für Leitung Redaktion Controlling - Produktmanagement (d/m/w)

Haufe Group SEFreiburg Breisgau

Bist du ein digital-affiner Fachexpert:in im Rechnungswesen? Unser Team im Bereich Content & Product Creation sucht eine:n Teamleiter:in (d/m/w), um Expert:innen optimal zu unterstützen. Du wirst eine Schlüsselrolle in unserem zehnköpfigen Team übernehmen und für innovative Fachinformationen und praxisnahe Arbeitshilfen verantwortlich sein. Wir entwickeln KI-unterstützte Software-Lösungen, wie den CoPilot Finance, für das Rechnungswesen und Controlling. Bei uns gestaltest du die Zukunft der Fachinhalte aktiv mit. Werde Teil eines dynamischen Umfelds, in dem dein Fachwissen gefragt ist und einen echten Unterschied macht!
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Sales Controller / Financial Controller (w/m/d)

Textilien, Bekleidung & Lederwaren KarriereBramsche

Gestalten Sie mit uns die Zukunft! Bei Freudenberg, einem globalen Technologiekonzern, bieten wir 52.000 Mitarbeitenden ein inspirierendes Umfeld, das Innovation fördert und die Welt sauberer, gesünder und komfortabler macht. Seien Sie dabei!
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Sales Controller / Financial Controller (w/m/d)

Heytex GroupBramsche

Als Sales Controller / Financial Controller (w/m/d) sind Sie verantwortlich für rollierende Forecasts und die Analyse von Umsatzabweichungen. Sie begleiten den jährlichen Planungsprozess und unterstützen Vertrieb und Management durch fundierte Business-Analysen. Ihre Expertise umfasst die Erstellung monatlicher Vertriebsreports sowie Markt- und Profitabilitätsanalysen. Während des Business Partnerings leiten Sie Handlungsempfehlungen ab und beraten umfassend bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Auch das Pricing wird von Ihnen analysiert, wobei Sie Kunden-, Produkt- und Preisstrukturen im Blick behalten. Ihre Rolle ist entscheidend für die Optimierung von Deckungsbeiträgen, Margen und Investitionsentscheidungen.
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Group Financial Controller (m/w/d)

isoplus GmbHRosenheim

Die ISOPLUS Group ist Ihr Partner für effizienten Energie-Transport. Als führender Hersteller von vorgedämmten Rohrsystemen setzen wir seit über 35 Jahren auf Qualität und Nachhaltigkeit. Unsere innovativen Lösungen minimieren CO₂-Emissionen und Energieverluste. Mit einem Team von rund 1.600 Mitarbeitenden an neun europäischen Standorten bieten wir maßgeschneiderte Systemlösungen — von der Planung bis zur Umsetzung. Werden Sie Teil unserer Mission und gestalten Sie mit uns die Energiewende! Entdecken Sie spannende Karrierechancen in einem starken Team und einer zukunftsorientierten Branche.
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Financial Controller (m/w/d)

Amadeus Fire AGBielefeld, Düsseldorf, Wuppertal, Essen, Hamburg, Hannover, Wolfsburg, Köln, Mannheim, Mainz

Ein international agierendes Unternehmen sucht einen erfahrenen Financial Controller (m/w/d), der analytisches Denken und Zahlenaffinität mitbringt. Diese kostenlose Personalvermittlung bietet Ihnen die Chance, in Standortstädten wie Bielefeld, Düsseldorf, Mannheim und Mainz zu arbeiten. Als Financial Controller sind Sie für die Erstellung und Analyse von Finanzberichten und Budgets verantwortlich. Zudem überwachen Sie Kostenstrukturen und entwickeln Optimierungsvorschläge. Ein abgeschlossenes Studium in BWL oder Finanzen sowie mehrjährige Erfahrung im Finanzcontrolling sind erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines erfolgreichen Teams zu werden und Ihre Karriere voranzutreiben!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Controller / Business Data Analyst / Financial Analyst (w/m/d)

Ibis Backwarenvertriebs GmbHAachen, Voll Remote

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Controller / Business Data Analyst / Financial Analyst (w/m/d) in Vollzeit. In dieser Schlüsselposition übernimmst du zentrale Aufgaben im Controlling, Reporting und der Buchhaltung. Deine Hauptaufgaben umfassen die Analyse und Modellierung von Daten sowie die Erstellung aussagekräftiger Reports und Dashboards. Dabei unterstützt du das Management mit fundierten, datenbasierten Entscheidungsgrundlagen. Zudem entwickelst du interne und externe Reportings weiter und identifizierst Optimierungs- und Automatisierungspotenziale. Werde Teil unseres Teams und begleite spannende Projekte, wie die Weiterentwicklung unserer ERP-Systeme.
Homeoffice Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Rechnungswesen und Controlling wissen müssen

Betriebswirt Rechnungswesen und Controlling Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Rechnungswesen und Controlling wissen müssen

Rechnungswesen und Controlling – zwischen Tabellen, Trends und tausend Fragen

Es soll ja Leute geben, denen schon beim Gedanken an „Buchführung“ ein Gähnen entfleucht. Zahlen, Paragrafen, Regelwerke – klingt für manche wie eine Einladung zur kreativen Prokrastination. Doch wer mit dem Berufsfeld Betriebswirt im Bereich Rechnungswesen und Controlling liebäugelt, weiß (oder ahnt zumindest): Dahinter verbirgt sich weit mehr als sklavisches Tippen von Soll und Haben. Jobsuchende und Quer-Einsteiger landen heute in einem Arbeitsumfeld, das – zugegeben! – mehr Kopfarbeit als Komödienstadl ist, aber gleichzeitig das Rückgrat für Unternehmen bildet, die sich im Dschungel aus Marktveränderungen, Digitalisierung und stetig neuem Steuerrecht behaupten wollen. Klingt trocken? Mag sein. Aber trockenes Holz brennt bekanntlich besonders heiß.


Was macht man da eigentlich – und wieso ist das so wichtig?

Der Alltag im Rechnungswesen und Controlling ist ein seltsamer Mix aus Kontrolle und Kreativität. Wer jetzt die Stirn runzelt („Kreativität, wirklich?“) – ja, tatsächlich. Das Führen von Geschäftsbüchern, das Erstellen von Monats- und Jahresabschlüssen, das Jonglieren mit Kennzahlen und Planungsmodellen – all das verlangt mehr als routiniertes Zahlengetippe. Kontrolle ist Pflicht, denn Abweichungen können teuer werden (glauben Sie mir, ein falsch kalkulierter Posten und schon ist das Jahresergebnis dahin). Aber: Salamitaktik reicht nicht. Gute Betriebswirte lesen in Zahlen wie andere im Kaffeesatz. Man liest nicht nur, was war, sondern muss Prognosen deuten – oft mit wenig Datengrundlage, manchmal mit Bauchgefühl. In vielen Unternehmen avanciert das Controlling daher zur Schaltzentrale, zum Ort, an dem gelernt wird, Chancen zu erkennen oder Risiken richtig einzuschätzen.


Anforderungen: Zwischen Kennzahlen-Feinschliff und Charakterstärke

Wer dieses Berufsfeld betritt – ob frisch von der Hochschule, mit Fachausbildung oder als Quereinsteiger – sieht sich mit einer kuriosen Mischung an Herausforderungen konfrontiert. Klar, Fachwissen in Bilanzierung, Kostenrechnung oder Unternehmensbewertung wird erwartet. Aber das reicht nicht. Die Kunst ist eher, Zahlen kritisch zu hinterfragen, den Mut zu haben, mit schlechten Nachrichten zum Chef zu gehen, oder die eigene Meinung auch mal zu begründen. Digitalaffinität ist, ganz ehrlich, kein Sahnehäubchen mehr, sondern Grundausstattung. Die Software-Landschaft: ein Flickenteppich aus ERP-Systemen, Excel-Makros und branchenspezifischen Tools – stillstehende Weiterbildung praktisch ausgeschlossen. Dazu gesellen sich Soft Skills, um im Spagat zwischen Kolleg:innen, Abteilungsleiter:innen und Externen zu vermitteln. Doch seien wir ehrlich: Manche landläufige Erwartung („Muss ich Mathe-Olympionike sein?“) ist Blödsinn. Wer analytisch denkt, systematisch und mit einer Portion Neugier an neue Fragestellungen herangeht, kann Türen öffnen, die Zahlenfetischisten manchmal verschlossen bleiben.


Gehalt: Zwischen goldener Mitte und Luft nach oben

Das berühmte Thema Geld – immer wieder ein Quell für Begeisterung oder Frust, auch im Rechnungswesen und Controlling. Wer auf den schnellen Lottogewinn im Berufseinstieg hofft, wird herb enttäuscht. Einstiegsgehälter ordnen sich meist solide in der Mittelklasse ein; regional schwankt das erheblich. Einsteiger:innen können je nach Standort – sagen wir, zwischen süddeutscher Industriemetropole und ostdeutscher Mittelstadt – locker um 30 bis 40 Prozent Unterschied erleben. Branchen? Dito: Pharma, Automobil oder Beratung zahlen meistens stärker als der Einzelhandel um die Ecke. Und dann die Erfahrung – mit ein paar Jahren auf dem Buckel, Spezialisierung (z.B. IFRS-Reporting oder Digitalisierungsknow-How) und Verantwortungszuwachs lässt sich die Gehaltskurve durchaus kunstvoll nach oben ziehen. Doch so ehrlich muss man auch sein: Mit der Erfahrung steigen nicht nur Zahlen auf dem Konto, sondern auch die an Verantwortung und Stress. Das Gehalt steht selten allein, sondern ist immer Verhandlungssache – mit Blick auf Zusatzleistungen, Flexibilität oder Entwicklungsmöglichkeiten. Wer hier geschickt (und nicht zu bescheiden!) verhandelt, kann mittelfristig schon ein paar Extras herausholen.


Märkte, Trends und der Faktor Mensch

Was die Lage am Arbeitsmarkt betrifft: Wer qualifiziert ist, wird (zumindest derzeit) nicht lange auf dem Trockenen sitzen. Der Ruf nach Fachkräften in Rechnungswesen und Controlling ist quer durch die Branchen laut – dem demografischen Wandel und dem Digitalboom sei Dank. Spannend (oder irritierend?): Stellenanzeigen überschlagen sich mit „modernem Arbeitsumfeld“ und „Homeoffice“ – das war vor wenigen Jahren noch fast ein Fremdwort in diesem Metier. Digitalisierung ist längst mehr als nettes Zusatzwissen. Heute brennen die Server heiß: Daten kommen aus verschiedensten Quellen, für künstliche Intelligenz läuft die Experimentierphase. Aber Vorsicht, halblebige Versprechen: Die Software nimmt einem nur selten das Denken ab; sie verlangt eher nach schlauen Einordnungen durch Menschen mit Urteilskraft (und manchmal schmerzhaftem Pragmatismus). Gleichzeitig wächst der Druck: Schnellere Übersichten, präzisere Prognosen, verständliche Reports. Wer es liebt, sich selbst und Prozesse ständig zu hinterfragen, wird Gefallen finden. Nur für Gewohnheitsliebende, für die Wandel ein Synonym für „muss das sein?“ ist – nun ja, schwieriges Pflaster.


Karrierechancen, Work-Life-Balance und die Sache mit der Nachhaltigkeit

Ein letzter Gedanke – der berühmte „rote Faden“ lässt sich nicht leugnen: Wer will, kann in diesem Berufsfeld viel erreichen. Vom Einstieg in kleinen Unternehmen, in der regionalen Steuerberatung, bis hin zum Konzerncontrolling oder internationalen Rechnungswesen ist alles möglich. Weiterbildung? Dauerbrenner. Ohne laufende Aktualisierung des Fachwissens (gesetzliche Änderungen, Tools, Reportingtiefen) bleibt man auf der Strecke. Wer wechselwillig ist, findet jetzt beste Chancen, wenn er oder sie den Spagat zwischen Fachkompetenz und persönlicher Haltung lebt – und den Willen aufbringt, sich auch mit den neuen Themen wie ESG-Reporting, Nachhaltigkeit und Diversität auseinanderzusetzen. Bleibt die leidige Frage: Kommt da Freizeit oder Familie zu kurz? Schwankt. Es gibt entspannte Phasen, aber auch den typischen Monatsabschluss-Stress, durchwachte Nächte, Diskussionen um einen Zehntelpunkt. Und trotzdem: Selten hat man so direkten Einfluss auf das, was in einem Unternehmen wirklich zählt. Rechnen reicht nicht – gestalten ist gefragt.


Kurzbeschreibung Betriebswirt Rechnungswesen und Controlling

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Betriebswirt Rechnungswesen und Controlling

Der Alltag im Rechnungswesen und Controlling ist ein seltsamer Mix aus Kontrolle und Kreativität. Wer jetzt die Stirn runzelt („Kreativität, wirklich?“) – ja, tatsächlich. Das Führen von Geschäftsbüchern, das Erstellen von Monats- und Jahresabschlüssen, das Jonglieren mit Kennzahlen und Planungsmodellen – all das verlangt mehr als routiniertes Zahlengetippe. Kontrolle ist Pflicht, denn Abweichungen können teuer werden (glauben Sie mir, ein falsch kalkulierter Posten und schon ist das Jahresergebnis dahin). Aber: Salamitaktik reicht nicht. Gute Betriebswirte lesen in Zahlen wie andere im Kaffeesatz. Man liest nicht nur, was war, sondern muss Prognosen deuten – oft mit wenig Datengrundlage, manchmal mit Bauchgefühl. In vielen Unternehmen avanciert das Controlling daher zur Schaltzentrale, zum Ort, an dem gelernt wird, Chancen zu erkennen oder Risiken richtig einzuschätzen.

Wer dieses Berufsfeld betritt – ob frisch von der Hochschule, mit Fachausbildung oder als Quereinsteiger – sieht sich mit einer kuriosen Mischung an Herausforderungen konfrontiert. Klar, Fachwissen in Bilanzierung, Kostenrechnung oder Unternehmensbewertung wird erwartet. Aber das reicht nicht. Die Kunst ist eher, Zahlen kritisch zu hinterfragen, den Mut zu haben, mit schlechten Nachrichten zum Chef zu gehen, oder die eigene Meinung auch mal zu begründen. Digitalaffinität ist, ganz ehrlich, kein Sahnehäubchen mehr, sondern Grundausstattung. Die Software-Landschaft: ein Flickenteppich aus ERP-Systemen, Excel-Makros und branchenspezifischen Tools – stillstehende Weiterbildung praktisch ausgeschlossen. Dazu gesellen sich Soft Skills, um im Spagat zwischen Kolleg:innen, Abteilungsleiter:innen und Externen zu vermitteln. Doch seien wir ehrlich: Manche landläufige Erwartung („Muss ich Mathe-Olympionike sein?“) ist Blödsinn. Wer analytisch denkt, systematisch und mit einer Portion Neugier an neue Fragestellungen herangeht, kann Türen öffnen, die Zahlenfetischisten manchmal verschlossen bleiben.

Das berühmte Thema Geld – immer wieder ein Quell für Begeisterung oder Frust, auch im Rechnungswesen und Controlling. Wer auf den schnellen Lottogewinn im Berufseinstieg hofft, wird herb enttäuscht. Einstiegsgehälter ordnen sich meist solide in der Mittelklasse ein; regional schwankt das erheblich. Einsteiger:innen können je nach Standort – sagen wir, zwischen süddeutscher Industriemetropole und ostdeutscher Mittelstadt – locker um 30 bis 40 Prozent Unterschied erleben. Branchen? Dito: Pharma, Automobil oder Beratung zahlen meistens stärker als der Einzelhandel um die Ecke. Und dann die Erfahrung – mit ein paar Jahren auf dem Buckel, Spezialisierung (z.B. IFRS-Reporting oder Digitalisierungsknow-How) und Verantwortungszuwachs lässt sich die Gehaltskurve durchaus kunstvoll nach oben ziehen. Doch so ehrlich muss man auch sein: Mit der Erfahrung steigen nicht nur Zahlen auf dem Konto, sondern auch die an Verantwortung und Stress. Das Gehalt steht selten allein, sondern ist immer Verhandlungssache – mit Blick auf Zusatzleistungen, Flexibilität oder Entwicklungsmöglichkeiten. Wer hier geschickt (und nicht zu bescheiden!) verhandelt, kann mittelfristig schon ein paar Extras herausholen.

Was die Lage am Arbeitsmarkt betrifft: Wer qualifiziert ist, wird (zumindest derzeit) nicht lange auf dem Trockenen sitzen. Der Ruf nach Fachkräften in Rechnungswesen und Controlling ist quer durch die Branchen laut – dem demografischen Wandel und dem Digitalboom sei Dank. Spannend (oder irritierend?): Stellenanzeigen überschlagen sich mit „modernem Arbeitsumfeld“ und „Homeoffice“ – das war vor wenigen Jahren noch fast ein Fremdwort in diesem Metier. Digitalisierung ist längst mehr als nettes Zusatzwissen. Heute brennen die Server heiß: Daten kommen aus verschiedensten Quellen, für künstliche Intelligenz läuft die Experimentierphase. Aber Vorsicht, halblebige Versprechen: Die Software nimmt einem nur selten das Denken ab; sie verlangt eher nach schlauen Einordnungen durch Menschen mit Urteilskraft (und manchmal schmerzhaftem Pragmatismus). Gleichzeitig wächst der Druck: Schnellere Übersichten, präzisere Prognosen, verständliche Reports. Wer es liebt, sich selbst und Prozesse ständig zu hinterfragen, wird Gefallen finden. Nur für Gewohnheitsliebende, für die Wandel ein Synonym für „muss das sein?“ ist – nun ja, schwieriges Pflaster.

Ein letzter Gedanke – der berühmte „rote Faden“ lässt sich nicht leugnen: Wer will, kann in diesem Berufsfeld viel erreichen. Vom Einstieg in kleinen Unternehmen, in der regionalen Steuerberatung, bis hin zum Konzerncontrolling oder internationalen Rechnungswesen ist alles möglich. Weiterbildung? Dauerbrenner. Ohne laufende Aktualisierung des Fachwissens (gesetzliche Änderungen, Tools, Reportingtiefen) bleibt man auf der Strecke. Wer wechselwillig ist, findet jetzt beste Chancen, wenn er oder sie den Spagat zwischen Fachkompetenz und persönlicher Haltung lebt – und den Willen aufbringt, sich auch mit den neuen Themen wie ESG-Reporting, Nachhaltigkeit und Diversität auseinanderzusetzen. Bleibt die leidige Frage: Kommt da Freizeit oder Familie zu kurz? Schwankt. Es gibt entspannte Phasen, aber auch den typischen Monatsabschluss-Stress, durchwachte Nächte, Diskussionen um einen Zehntelpunkt. Und trotzdem: Selten hat man so direkten Einfluss auf das, was in einem Unternehmen wirklich zählt. Rechnen reicht nicht – gestalten ist gefragt.

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