Betriebswirt Immobilien Jobs

183 aktuelle Betriebswirt Immobilien Stellenangebote

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Finanzbuchhalter / Betriebswirt (m/w/d) - mit Schwerpunkt Immobilien

Versorgungshaus und Wiesenhüttenstift Stiftung des öffentlichen RechtsFrankfurt Main

Das Versorgungshaus und Wiesenhüttenstift ist eine traditionsreiche Frankfurter Stiftung, die seit 1817 besteht. Mit 149 Pflegeplätzen bietet es das älteste Pflegeheim der Stadt Frankfurt am Main. Zusätzlich stehen 62 Wohnungen für Betreutes Wohnen zur Verfügung. Unser Ziel ist es, dass sich sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter rundum wohlfühlen. Besuchen Sie Step Stone.de, um mehr über spannende Stellenangebote in unserer Einrichtung zu erfahren. Hier finden Sie auch wertvolle Informationen zu Gehältern und Karrieretipps, um Ihren Traumjob zu sichern.
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Senior Property Manager (m/w/d) – Gewerbeportfolio Eigenbestand

Leuckartpartners GmbHEssen

Werde Teil unseres wachsenden Teams als erfahrener Property Manager (m/w/d) am Standort Essen. Diese Position bietet flexible Homeoffice-Optionen und die Betreuung eines stabilen Bestands an gewerblichen Immobilien. Profitieren Sie von einem familiären Arbeitsumfeld mit flexiblen Modellen und einer offenen Kommunikation. Zu den attraktiven Benefits zählen 30+1 Urlaubstage, Jobrad und Mitgliedschaften im Urban Sportsclub. Ihre Aufgaben umfassen die Verwaltung von Mietverträgen, die Steuerung von Erträgen sowie die Unterstützung bei Quartalsberichten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in der Immobilienbranche aktiv mit!
Homeoffice Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Senior Immobilienmanager / Portfoliomanager (m/w)

Vierhaus Betriebsgrundstücks GmbH & Co. KGNiederrhein

Wir suchen einen erfahrenen Senior Immobilienverwalter / Portfoliomanager (m/w), der unser Immobilienportfolio aktiv weiterentwickeln kann. Sie tragen die Verantwortung für 32 Wohnliegenschaften am Niederrhein und drei Gewerbeparks in Deutschland. Ihre Expertise im Bereich Portfoliomanagement hilft uns, den Wert und Ertrag unserer Immobilien nachhaltig zu steigern. Zu Ihren Aufgaben gehören die Entwicklung von Bewirtschaftungsstrategien, Identifikation von Wertsteigerungspotenzialen und aktives Leerstandsmanagement. Zudem arbeiten Sie an Investitions- und Repositionierungsentscheidungen und führen umfassende Marktanalysen durch. Diese Position erfordert unternehmerisches Denken und die Fähigkeit, gezielte Vermietungsstrategien zu entwickeln.
Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Firmenwagen Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Immobilienkaufmann / Property Manager (m/w/d)

Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Teltow-Fläming mbHLuckenwalde

Übernehme die eigenverantwortliche Betreuung von Mietern, gestalte Verträge, verwalte Finanzen und überwache Dienstleister. Unterstütze Projekte und Instandhaltungsmaßnahmen, während du aktiv zur Qualitätssicherung nach ISO 9001 beiträgst. Dein Engagement zählt!
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Asset Manager Immobilien (m/w/d)

LOTOS Vermögensverwaltung GmbHWien

Werde Teil unseres Teams! Pflege und Qualitätssicherung von Objekt- und Vermögensdaten, als Basis für fundierte Entscheidungen im Asset Management. Bearbeite immobilienrechtliche Fragestellungen gemeinsam mit der Geschäftsführung und externen Rechtsberatern.
Jobticket – ÖPNV Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Manager Finance - Export, Real Estate & Group Accounting (m/w/d)

Schreiner Group GmbH & Co. KGOberschleißheim, München

Sie suchen eine spannende Herausforderung in einem mittelständischen Unternehmen? Wir bieten Ihnen attraktive Stellen mit mindestens 5 Jahren relevanter Berufserfahrung in der Konzernkonsolidierung und Buchhaltung. Ideal sind verhandlungssichere Englischkenntnisse sowie fundierte SAP-Kenntnisse. Unsere Mitarbeiter profitieren von 30 Tagen Urlaub, einer leistungsgerechten Vergütung und umfassenden Gesundheitsförderungen. Freuen Sie sich auf ein angenehmes Arbeitsumfeld mit flexiblen Homeoffice-Regelungen und regelmäßigen Firmenevents. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Familienfreundlich Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Kantine Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Corporate Real Estate / Asset Manager (m/w/d)

Rheinmetall Immobiliengesellschaft mbHDüsseldorf

Du suchst eine spannende Karriere im Immobilienmanagement? Wir bieten eine attraktive Position für Immobilienkaufleute (m/w/d) mit erfolgreichem Studium oder entsprechender Ausbildung. Du bringst mehrere Jahre Erfahrung in der Branche sowie ausgezeichnete MS-Office-Kenntnisse mit? Deutsch und Englisch sprichst du fließend. Profitiere von flexiblen Arbeitszeitmodellen, Mitarbeitererfolgsbeteiligung und umfassenden Weiterbildungsmöglichkeiten. Werde Teil unseres engagierten Teams in Düsseldorf und gestalte deine Zukunft zusammen mit uns!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Rheinmetall Immobiliengesellschaft mbH Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Senior Property Manager (m/w/d) – Gewerbeportfolio Eigenbestand

Leuckartpartners GmbHDüsseldorf

Wir erweitern unser Team und suchen einen erfahrenen Property Manager (m/w/d) für unser Büro in Essen. Diese Position bietet flexible Homeoffice-Möglichkeiten und die Betreuung eines stabilen Portfolios gewerblich genutzter Immobilien. Profitieren Sie von einem familiären Arbeitsumfeld mit kurzen Entscheidungswegen und offener Kommunikation. Zu den attraktiven Benefits zählen 30+1 Urlaubstage, Jobrad, Urban Sportsclub-Mitgliedschaft und leistungsgerechte Vergütung. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Verwaltung von Mietverträgen, Kostensteuerung und Zusammenarbeit mit Mietern. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in einem dynamischen Umfeld!
permanent_employment Homeoffice Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Property Manager (w/m/d) Wohn- und Gewerbeportfolio - NEU!

VIRES CONFERRE GmbHIserlohn

Für unseren Standort in Wuppertal suchen wir einen engagierten Property Manager (w/m/d) zur Betreuung eines vielseitigen Wohn- und Gewerbeportfolios. In dieser Rolle sind Sie der zentrale Ansprechpartner für Mieter, Eigentümer und Asset Manager. Ihre Aufgaben umfassen die Erstellung und Abwicklung von Mietverträgen, die Kommunikationsführung mit Mietern sowie Behörden und externen Dienstleistern. Zudem koordinieren Sie Reparaturmaßnahmen und steuern technische Dienstleister, während Sie die Betriebskosten optimieren und jährliche Abrechnungen erstellen. Wir erwarten eine immobilienspezifische Ausbildung und relevante Berufserfahrung in der kaufmännischen Verwaltung. Sie bringen zudem Kommunikationsgeschick und eine strukturierte Arbeitsweise mit.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Immobilien wissen müssen

Betriebswirt Immobilien Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Immobilien wissen müssen

Betriebswirt Immobilien: Zwischen Zahlen, Menschen und dem ständigen Wandel – ein Streifzug durch Chancen, Klippen und die eigentümliche Realität des Berufsstarts

Morgens, halb neun in einem Großraumbüro: Die Kaffeemaschine rattert, der Bildschirm flimmert, und irgendwo zwischen E-Mails, Mietverträgen und einer frisch gedruckten Excel-Tabelle fragt man sich: „War das jetzt die richtige Entscheidung?“ Willkommen im Kosmos der Betriebswirte für Immobilien, einer Branche, in der kaum eine Woche wie die andere aussieht – und Unwägbarkeiten zum Alltag gehören, nicht nur in Form wackeliger Märkte, sondern auch als Frage nach der eigenen Berufsidentität.


Berlin oder Buxtehude? Gehaltsrealität und regionale Zickzacklinien

Lassen wir das Wichtigste nicht unter den Tisch fallen: das Gehalt. Zu oft wird da geschnörkelt, als stünde im Mittelpunkt die Sinnsuche. Am Ende muss der Kühlschrank voll sein. Einstiegsgehälter für Betriebswirte im Immobilienbereich bewegen sich – sagen wir es, wie es ist – auf einer bunten Skala. In München oder Frankfurt sind Beträge zwischen 42.000 € und 50.000 € brutto jährlich keine Seltenheit zum Einstieg. Wer allerdings im Thüringer Hinterland oder in kleinen sächsischen Städten sesshaft wird, muss sich manchmal mit satten 20 Prozent weniger zufriedengeben. Ja, das tut weh, aber darüber täuscht auch kein gratis Obstkorb hinweg. Was viele unterschätzen: Spezialisierung bringt oft mehr als ein allgemein gehaltener Abschluss. Wer sich etwa auf nachhaltige Gebäudekonzepte oder Digitalisierung stürzt, kann Verhandlungsmasse schaffen – zumindest in innovativen Unternehmen und größeren Metropolen.


Von Excel bis zu Exposés – was der Alltag wirklich verlangt

Und dann: Der große Irrtum, der sich hartnäckig hält. Viele glauben, Betriebswirte für Immobilien würden nur mit Zahlen und Paragrafen jonglieren. Blanker Unsinn. Manchmal geht es natürlich um Wirtschaftlichkeitsberechnungen, aber das ist nicht alles. Mieterkontakt, Vertragsverhandlungen, Bauprojektkoordination, Bestandspflege, Instandhaltungsplanung, das Jonglieren von Terminchaos und – Hand aufs Herz – irgendwie ist man auch zum Diplomaten wider Willen geworden. Konfliktgespräche? Kommen häufiger vor als einem lieb ist. Digitalisierung? Da wird gerne viel geredet, aber die Branche schleppt sich an einigen Ecken erschreckend altmodisch durch den Alltag. Das birgt Chancen – für alle, die bereit sind, digitale Tools und Prozesse voranzutreiben. Revolution? Nein. Aber wer heute als Berufseinsteiger das Wort „Automatisierung“ ohne Angst in den Mund nimmt, ist zumindest schonmal einen Schritt voraus.


Nicht jeder Weg ist gerade – Qualifikationen, die zählen (und andere, die man sich hätte sparen können)

Was braucht es wirklich, um Fuß zu fassen? Darauf gibt es keine finale Antwort, das wäre schamlos gelogen. Klar, die trockenen Fakten: Betriebswirtschaftliches Know-how, Kenntnisse im Immobilienrecht, Präsentationssicherheit, Zahlenaffinität, möglichst ein Abschluss in Immobilien- oder Wirtschaftsstudium, oder eine spezialisierte Weiterbildung (z.B. Immobilienfachwirt). Aber was verlangt der Alltag wirklich? Kommunikationsfähigkeit – ja, das sagt jeder, aber im Ernst: Wer nicht mit unterschiedlichsten Menschen kann, wird Schiffbruch erleiden. Ein bisschen Zähigkeit hilft, und noch mehr die Bereitschaft, sich ständig mit neuen Verordnungen, Markttrends oder Bauvorschriften zu beschäftigen. Lust auf Hochglanzprospekte? Offen gesagt: Die werden seltener als erhofft gebraucht. Und Sprachtalent? Wer mit internationalen Investoren zu tun hat, braucht es dringend. Ansonsten bringt Englisch im Alltag zumeist Prestige, weniger aber einen echten Notvorteil im Mittelstand.


Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel und der große Mythos „Sicherheit“

Es kursiert hartnäckig das Gerücht, in der Immobilienbranche brumme der Markt, offene Stellen winkten allerorts, man bräuchte sich nur zu melden. Schön wär’s. Richtig ist: In Großstädten und Ballungsräumen gibt es eine solide Nachfrage, besonders bei gewerblichen Immobilien oder Spezialthemen wie ESG (Stichwort: Nachhaltigkeit). Allerdings – wie überall – ziehen Konjunkturzyklen schnell den Teppich unter den Füßen weg. Ein Aufwärtstrend ist kein Dauerabo. Im ländlichen Raum sieht es oft mau aus, und digitale Transformationsprozesse machen manch klassischen Job hinfällig. Die Wahrheit: Wer flexibel bleibt, sowohl räumlich als auch inhaltlich, lässt sich selten in die berufliche Sackgasse treiben. Flexibilität – ein Wort, das am Bewerbungstag noch nervt, später aber zum Überlebenselixier wird.


Beruf und Leben – eine Beziehung mit Nebenwirkungen

Ist es die rosige Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, wie sie in Imagebroschüren schimmert? Kommt drauf an. Wer im Projektgeschäft steckt, kennt Abende mit Laptop am Küchentisch oder Telefonaten zwischen Abendessen und Zähneputzen. Andererseits: Gleitzeitmodelle erobern allmählich auch die Immobilienbetriebswirtschaft. Wer in großen Playern landet, trifft meist auf Homeoffice, flexible Arbeitszeiten, mal Yoga am Dienstag. Im Mittelstand? Da geht’s manchmal noch kernig-konservativ zu. Doch der Wind dreht sich, spätestens wenn die jüngere Generation – ja, Sie, liebe Berufseinsteiger – ungefragt fragt, warum eigentlich so viele Überstunden nötig sind. Der Mut zu neuer Balance ist gefragt, und Unternehmen müssen liefern, sonst wandert das Talent eben weiter.


Zwischen Chancen und rauer Realität: Persönliche Zwischenbilanz

Bringt der Beruf alles, was sich ambitionierte Berufseinsteiger und wechselwillige Fachkräfte wünschen? Nein, aber darum geht’s auch gar nicht. Die Mischung aus anspruchsvollen Aufgaben, unberechenbaren Märkten und der Möglichkeit, wirklich etwas zu bewegen, macht den Reiz. Ich für meinen Teil? Habe gelernt, dass nicht einmal der bestgelegte Karriereplan den ersten Kundenanruf überlebt. Klingt sarkastisch, ist aber ein Versprechen: Wer bereit ist, sich auf ein bisschen Chaos und stetiges Lernen einzulassen, findet im Immobilien-Betriebswirt eine Bühne – und manchmal auch ein Sprungbrett. Oder, um es nüchtern zu sagen: Der Job ist nichts für Träumer, aber definitiv für Macher mit einem Sensor für neue Strömungen, ein wenig Spürsinn für Menschen – und die Bereitschaft, nach jedem Rückschlag auch mal zu schmunzeln.


Kurzbeschreibung Betriebswirt Immobilien

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Betriebswirt Immobilien

Lassen wir das Wichtigste nicht unter den Tisch fallen: das Gehalt. Zu oft wird da geschnörkelt, als stünde im Mittelpunkt die Sinnsuche. Am Ende muss der Kühlschrank voll sein. Einstiegsgehälter für Betriebswirte im Immobilienbereich bewegen sich – sagen wir es, wie es ist – auf einer bunten Skala. In München oder Frankfurt sind Beträge zwischen 42.000 € und 50.000 € brutto jährlich keine Seltenheit zum Einstieg. Wer allerdings im Thüringer Hinterland oder in kleinen sächsischen Städten sesshaft wird, muss sich manchmal mit satten 20 Prozent weniger zufriedengeben. Ja, das tut weh, aber darüber täuscht auch kein gratis Obstkorb hinweg. Was viele unterschätzen: Spezialisierung bringt oft mehr als ein allgemein gehaltener Abschluss. Wer sich etwa auf nachhaltige Gebäudekonzepte oder Digitalisierung stürzt, kann Verhandlungsmasse schaffen – zumindest in innovativen Unternehmen und größeren Metropolen.

Und dann: Der große Irrtum, der sich hartnäckig hält. Viele glauben, Betriebswirte für Immobilien würden nur mit Zahlen und Paragrafen jonglieren. Blanker Unsinn. Manchmal geht es natürlich um Wirtschaftlichkeitsberechnungen, aber das ist nicht alles. Mieterkontakt, Vertragsverhandlungen, Bauprojektkoordination, Bestandspflege, Instandhaltungsplanung, das Jonglieren von Terminchaos und – Hand aufs Herz – irgendwie ist man auch zum Diplomaten wider Willen geworden. Konfliktgespräche? Kommen häufiger vor als einem lieb ist. Digitalisierung? Da wird gerne viel geredet, aber die Branche schleppt sich an einigen Ecken erschreckend altmodisch durch den Alltag. Das birgt Chancen – für alle, die bereit sind, digitale Tools und Prozesse voranzutreiben. Revolution? Nein. Aber wer heute als Berufseinsteiger das Wort „Automatisierung“ ohne Angst in den Mund nimmt, ist zumindest schonmal einen Schritt voraus.

Was braucht es wirklich, um Fuß zu fassen? Darauf gibt es keine finale Antwort, das wäre schamlos gelogen. Klar, die trockenen Fakten: Betriebswirtschaftliches Know-how, Kenntnisse im Immobilienrecht, Präsentationssicherheit, Zahlenaffinität, möglichst ein Abschluss in Immobilien- oder Wirtschaftsstudium, oder eine spezialisierte Weiterbildung (z.B. Immobilienfachwirt). Aber was verlangt der Alltag wirklich? Kommunikationsfähigkeit – ja, das sagt jeder, aber im Ernst: Wer nicht mit unterschiedlichsten Menschen kann, wird Schiffbruch erleiden. Ein bisschen Zähigkeit hilft, und noch mehr die Bereitschaft, sich ständig mit neuen Verordnungen, Markttrends oder Bauvorschriften zu beschäftigen. Lust auf Hochglanzprospekte? Offen gesagt: Die werden seltener als erhofft gebraucht. Und Sprachtalent? Wer mit internationalen Investoren zu tun hat, braucht es dringend. Ansonsten bringt Englisch im Alltag zumeist Prestige, weniger aber einen echten Notvorteil im Mittelstand.

Es kursiert hartnäckig das Gerücht, in der Immobilienbranche brumme der Markt, offene Stellen winkten allerorts, man bräuchte sich nur zu melden. Schön wär’s. Richtig ist: In Großstädten und Ballungsräumen gibt es eine solide Nachfrage, besonders bei gewerblichen Immobilien oder Spezialthemen wie ESG (Stichwort: Nachhaltigkeit). Allerdings – wie überall – ziehen Konjunkturzyklen schnell den Teppich unter den Füßen weg. Ein Aufwärtstrend ist kein Dauerabo. Im ländlichen Raum sieht es oft mau aus, und digitale Transformationsprozesse machen manch klassischen Job hinfällig. Die Wahrheit: Wer flexibel bleibt, sowohl räumlich als auch inhaltlich, lässt sich selten in die berufliche Sackgasse treiben. Flexibilität – ein Wort, das am Bewerbungstag noch nervt, später aber zum Überlebenselixier wird.

Ist es die rosige Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, wie sie in Imagebroschüren schimmert? Kommt drauf an. Wer im Projektgeschäft steckt, kennt Abende mit Laptop am Küchentisch oder Telefonaten zwischen Abendessen und Zähneputzen. Andererseits: Gleitzeitmodelle erobern allmählich auch die Immobilienbetriebswirtschaft. Wer in großen Playern landet, trifft meist auf Homeoffice, flexible Arbeitszeiten, mal Yoga am Dienstag. Im Mittelstand? Da geht’s manchmal noch kernig-konservativ zu. Doch der Wind dreht sich, spätestens wenn die jüngere Generation – ja, Sie, liebe Berufseinsteiger – ungefragt fragt, warum eigentlich so viele Überstunden nötig sind. Der Mut zu neuer Balance ist gefragt, und Unternehmen müssen liefern, sonst wandert das Talent eben weiter.

Bringt der Beruf alles, was sich ambitionierte Berufseinsteiger und wechselwillige Fachkräfte wünschen? Nein, aber darum geht’s auch gar nicht. Die Mischung aus anspruchsvollen Aufgaben, unberechenbaren Märkten und der Möglichkeit, wirklich etwas zu bewegen, macht den Reiz. Ich für meinen Teil? Habe gelernt, dass nicht einmal der bestgelegte Karriereplan den ersten Kundenanruf überlebt. Klingt sarkastisch, ist aber ein Versprechen: Wer bereit ist, sich auf ein bisschen Chaos und stetiges Lernen einzulassen, findet im Immobilien-Betriebswirt eine Bühne – und manchmal auch ein Sprungbrett. Oder, um es nüchtern zu sagen: Der Job ist nichts für Träumer, aber definitiv für Macher mit einem Sensor für neue Strömungen, ein wenig Spürsinn für Menschen – und die Bereitschaft, nach jedem Rückschlag auch mal zu schmunzeln.

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