Anlageberater Jobs

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Anlageberater (m/w/d) in unseren Bankfilialen

Sparda-Bank West eGKöln

Verstärken Sie unser Team als Anlageberater (m/w/d) in den Filialen Siegburg, Aachen, Herne und Münster. Bei der Sparda-Bank West stehen Menschen und nicht Zahlen im Mittelpunkt. Über 500.000 Mitglieder vertrauen unserer genossenschaftlichen Philosophie, die auf Nähe und Zuhören basiert. Als Miteigentümer profitieren Sie von einem fairen und transparenten Service. Wir sind unabhängig von Investoren und legen Wert auf Verlässlichkeit und Nähe. Kommen Sie zu uns, wo Ihre Expertise geschätzt wird und wir gemeinsam die finanzielle Zukunft gestalten!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (m/w/d) in unseren Bankfilialen

Sparda-Bank West eGBochum

Suchen Sie eine Karriere als Anlageberater (m/w/d)? In unseren Filialen in Siegburg, Aachen, Herne und Münster bieten wir Ihnen eine spannende Gelegenheit. Bei der Sparda-Bank West stehen nicht Zahlen, sondern Menschen im Mittelpunkt. Über 500.000 Mitglieder vertrauen auf unsere persönliche Beratung und Expertise. Als Genossenschaftsbank sind wir unabhängig und fair, da unsere Mitglieder Miteigentümer sind. Werden Sie Teil eines verlässlichen Teams, das immer dann für Sie da ist, wenn es zählt!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (all genders) Klagenfurt

BKS Bank AGKlagenfurt

Gestalten Sie die Zukunft mit der BKS Bank – einem börsennotierten Unternehmen, das auf über 100 Jahre Tradition aufbaut. Kommen Sie zu uns, wenn Sie Erfahrung schätzen und neue Perspektiven suchen.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Essenszuschuss Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (m/w/d) in unseren Bankfilialen - Sparda-Bank West eG

Sparda Bank West eGBochum

Die Sparda-Bank West stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Über 500.000 Mitglieder vertrauen auf unsere individuelle Beratung. Als Genossenschaftsbank gehören wir nicht Investoren, sondern unseren Mitgliedern, was uns unabhängig und fair macht. Jedes Mitglied ist nicht nur Kunde, sondern auch Miteigentümer. Unsere Werte von Verlässlichkeit und Nähe zeichnen uns aus, und wir sind immer für Sie da, wenn Sie uns brauchen. Seit 1900 leben wir Fairness, Einfachheit und Gemeinschaft – Ihre Sparda-Bank West, wo Ihre Stimme zählt.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (m/w/d) in unseren Bankfilialen - Sparda-Bank West eG

Sparda Bank West eGSiegen

Die Sparda-Bank West setzt auf Menschen statt auf Zahlen. Über 500.000 Mitglieder vertrauen uns, denn wir hören zu, bevor wir beraten. Als Genossenschaftsbank gehören wir unseren Mitgliedern, nicht externen Investoren. Jedes Mitglied ist Miteigentümer, was uns unabhängig und fair macht. Unsere Werte – Verlässlichkeit, Nähe und Erreichbarkeit – stehen im Mittelpunkt unserer Dienstleistungen. Seit 1900 leben wir Fairness, Einfachheit und Gemeinschaft, und sind für Sie da, wann immer Sie uns brauchen.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (m/w/d)

Kreissparkasse AhrweilerFrankfurt

Wir suchen ab sofort einen engagierten Anlageberater (m/w/d) für unser Vertriebsteam. Bei uns erwarten Sie eine vertrauensvolle Unternehmenskultur sowie nachhaltige Weiterentwicklungsmöglichkeiten mit voller Kostenübernahme. Genießen Sie flexible Arbeitszeiten, 32 Tage Urlaub und moderne technische Ausstattung. Profitieren Sie außerdem von attraktiven Mitarbeiterkonditionen und einer Vergütung von bis zu 13,8 Gehältern. Wir bieten umfassende Sozialleistungen, einschließlich einer arbeitgeberfinanzierten Altersvorsorge und Krankenzusatzversicherung. Werden Sie Teil einer Sparkasse, die lokal denkt und langfristig plant, und betreuen Sie eigenverantwortlich unsere Privatkunden.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater für Vermögensberatung (m/w/d)

MGK Financial Services GmbH & Co. KGWunstorf, Hannover

Werden Sie Anlageberater für Vermögensberatung (m/w/d) und gestalten Sie die finanzielle Zukunft unserer Kunden aktiv mit. Sie erstellen Ist-Analysen, definieren Finanzziele und akquirieren Neukunden. Fundierte Kenntnisse in Fonds und Aktien sind erwünscht, ebenso eine serviceorientierte Denkweise. Ein PKW-Führerschein sowie ein Wohnsitz in der Nähe sind nötig, da Präsenz im Büro gefordert ist. Profitieren Sie von einem modernen Arbeitsumfeld, in dem Ihre Talente gefördert werden. Treten Sie einem zukunftsorientierten Unternehmen bei und entfalten Sie Ihr Entwicklungspotential in einem engagierten Team.
Betriebliche Altersvorsorge Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater für den Teilmarkt Uhldingen-Mühlhofen (m/w/d)

Sparkasse Salem-HeiligenbergUhldingen Mühlhofen

Suchen Sie einen verlässlichen Partner im Bankwesen? Wir bieten Ihnen eine unbefristete Stelle mit flexiblen Arbeitszeiten und mobilen Arbeitsmöglichkeiten. Mit einer Weiterbildung zum Bankbetriebswirt oder einer ähnlichen Qualifikation sind Sie bei uns richtig. Profitieren Sie von attraktiven Gehaltsstrukturen nach TVöD-S, inklusive Sonderzahlungen und Fahrradleasing über Job Rad GmbH. Wir legen Wert auf Ihre Gesundheit und bieten ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement. Kontaktieren Sie Sandra Moog oder Frank Landmeßer für Rückfragen – wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (m/w/d)

Kreissparkasse AhrweilerHamburg

Wir suchen ab sofort einen engagierten Anlageberater (m/w/d) für unser Vertriebsteam. Unsere familiäre Unternehmenskultur fördert Vertrauen, Teamgeist und Wertschätzung. Profitieren Sie von individuellen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die vollständig übernommen werden. Genießen Sie flexible Arbeitszeiten, 32 Tage Urlaub und zahlreiche Mitarbeiterkonditionen. Wir bieten eine attraktive Vergütung, einschließlich 13,8 Gehälter und umfassenden Sozialleistungen. Als Teil unserer Sparkasse beraten Sie eigenverantwortlich Privatkunden in einem nachhaltigen und zukunftsorientierten Arbeitsumfeld.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Anlageberater (m/w/d) für unsere Geschäftsstelle Morsbach

Volksbank Oberberg eGMorsbach

Sie suchen eine spannende Herausforderung als Anlageberater (m/w/d) in der Geschäftsstelle Morsbach? In dieser Position beraten Sie kompetent unsere Kunden im Anlagegeschäft und expandieren den bestehenden Kundenstamm. Ihre Aufgaben umfassen die gezielte Akquisition von Neukunden sowie die Nutzung von Cross-Selling-Potenzialen. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Bankausbildung, Berufserfahrung in der Kundenberatung und hohe Kommunikationsfähigkeit. Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit einem sicheren Arbeitsplatz und individueller Förderung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft des Finanzmarktes!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Anlageberater wissen müssen

Anlageberater Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Anlageberater wissen müssen

Anlageberater – ein Berufsbild zwischen Vertrauen, Zahlen und Wandel

Wer morgens als Anlageberater seinen Kaffee umrührt, weiß oft nicht, ob der Tag in entspanntem Plausch mit langjährigen Stammkunden endet – oder in hitzigen Grundsatzdebatten über Zinsen, Wirtschaftslage und die nächste große Krise. Es klingt wiederum nach Abenteuer, ist aber mit Nichten ein Job für Draufgänger. Für Berufseinsteiger – selbst für solche mit Herzklopfen im Finanzsektor – liegt genau darin dieser besondere Reiz: Zwischen Fachwissen, Menschenkenntnis und einer Prise gesunder Skepsis bewegt sich der Alltag. Klingt nach einer reichen Mischung, nicht wahr?


Wie der Alltag wirklich aussieht – keine trockenen Zahlen

Anlageberater sein ist mehr als Charts analysieren, Tabellen sortieren und ein bisschen Smalltalk mit Mandanten. Natürlich gibt’s sie, die Meetings vor Monitorwänden und das Jonglieren mit Renditen, aber: Der wirklich entscheidende Teil spielt sich im Gespräch ab. Wer einen Menschen dazu bringen will, sein Erspartes neu zu verteilen – also, wirklich neu – der muss zuhören können, Unsicherheiten respektieren und erklären, ohne zu belehren. Dabei hilft kein starrer Leitfaden. Jeden Tag neue Themen, neue Sorgen, manchmal überschwängliche Euphorie („Alles in den DAX, sofort!“), dann wieder Angst, Missverständnisse, das große Vertrauensthema.
Was noch viele unterschätzen: Die Palette an Kunden reicht heute vom Erben mit Halbwissen bis zum pensionierten Mittelständler, der bei jedem zweiten Wort an den Bundesbankpräsidenten denkt. Zwischen beiden soll man vermitteln – ohne zu moralisieren. Und: Wer als Berufsanfänger glaubt, viel Reden hilft viel, irrt. Oft ist das Schweigen, das kurze Zögern vor der Antwort, das größte Kapital. Merkwürdig, nicht?


Wieviel Wissen – und wieviel Fingerspitzengefühl?

Die formalen Wege ins Berufsleben sind vielfältiger als gedacht. Banken fehlen branchenweit gute Leute, doch die Latte liegt traditionell hoch: Ein wirtschaftlicher Abschluss, Ausbildung in Banken, manchmal auch spezialisierte Weiterbildungen. Aber Wissen allein reicht nie. Ein Zertifikat ist nur Papier; am Tresen zählt, ob man den Draht zum Menschen trifft und mit komplexen Begriffen normal sprechen kann. Soft Skills – klingt wie aus dem Ratgeber, ist aber bittere Realität. Klare, ruhige Kommunikation, selbst wenn’s draußen stürmt (politisch oder wirtschaftlich gesehen). Noch wichtiger: Standhalten, wenn die Kurse taumeln, und Kunden davor bewahren, panisch übers Ziel hinauszuschießen. Ich erinnere mich an Szenen, in denen es half, nicht jede Marktbewegung dramatisch zu kommentieren – ein Talent, das kaum jemand im Lehrbuch findet.
Viele machen sich Illusionen: Digitale Kompetenz? Ja. Und zwar nicht nur bei den Tools, sondern auch im Umgang mit Kunden, die Plattformen, Apps und Robo-Advisor längst entdeckt haben. Wer glaubt, mit altem Bankjargon weiterzukommen, schläft bereits im eigenen Chefsessel ein.


Das Gehalt – schön, aber kein Selbstläufer

Über Geld spricht man ja bekanntlich nicht, doch im Bewerbungsprozess wird jeder irgendwann nervös. Wie sieht’s aus? Einstiegsgehälter bewegen sich oft im soliden Mittelfeld, und in den meisten Regionen gibt es eigentlich keinen Grund für blanke Existenzangst – außer, man vergleicht sich ausgerechnet mit Investmentbankern oder Frankfurter Altbauten. Wichtig: Gehälter variieren stark. In Großstädten, vor allem in den klassischen Finanzzentren, werden Boni und Fixgehälter kombiniert, oft leistungsorientiert. Auf dem flachen Land – da, wo Sparkasse und Raiffeisenbank die einzigen Säulen sind – kann’s dagegen nüchterner zugehen.
Man verzettelt sich gerne im Vergleich, doch entscheidend bleibt: Wer Praxis zeigt, Kundenstämme aufbaut und nachweislich Beraterloyalität schafft, verbessert seine Position sprunghaft. Und: Honorarmodelle, auf Provisionsbasis oder als Fixum, sind nach wie vor üblich; beide bringen Chancen, aber auch Fallstricke mit sich. (Niemand spricht gerne über das Thema Storno, aber: Es existiert. Und schleicht sich immer dann heran, wenn der Verkauf den Menschen überrollt.)


Karriereperspektiven und Arbeitsmarkt – ein Flickenteppich mit Farbenwechsel

Die Lage am Arbeitsmarkt für Anlageberater? Nun, blieb lange stabil, doch mittlerweile bröckeln die alten Strukturen. Junge Talente werden gesucht, weil viele Altgediente Richtung Ruhestand abbiegen oder sich der ständigen Regulierungsmühle entziehen wollen. Zugleich wächst der Druck von neuen Wettbewerbern: Direktbanken, FinTechs, Robo-Advisor – alles digital, alles scheinbar günstiger. Klar, die persönliche Beratung ist nicht tot, aber sie muss heute mehr liefern: Expertise, Begleitung, einen Hauch Individualität. Umwege im Lebenslauf? Heute fast kein Problem mehr. Wer glaubhaft erklären kann, warum der Sprung von der Industrie zur Geldanlage ein logischer war, dem wird zugehört. Weiterbildung? Pflicht, aber nicht nur gesetzlich – auch, um im digitalen Dschungel nicht unterzugehen.
Ein guter Rat an Anfänger – bloß keine Angst vor Kurven! Oft wird ein später Quereinstieg mit Ehrgeiz und Neugier belohnt. Es ist kein Zufall, dass neben klassischen Bankern vermehrt Psychologen, Sozialwissenschaftler und ITler in Beratungsteams auftauchen. Was zählt, ist der Ehrgeiz, sich neben den nötigen Fachkenntnissen und Zertifikaten dieses unaufgeregte Selbstbewusstsein anzutrainieren, das Kunden spüren: Hier, beim Smalltalk ebenso wie im stahlharten Depot-Check, sitzt keiner, der auf Autopilot schaltet.


Work-Life-Balance, Wandel und ein paar unbequeme Wahrheiten

Sieht alles glänzend aus? Ganz so einfach ist es nicht. Der Mix aus Kundendruck, Verantwortungsgefühl, rechtlichem Korsett und ständiger Technik-Transformation sorgt dafür, dass viele Anlageberater Feierabend im Kopf nicht sofort umschalten. Beratungstermine am Abend sind keine Seltenheit, von spontanen Marktbewegungen ganz zu schweigen. Wer innere Ruhe und Struktur mitbringt, profitiert – wer auf klassische 9-to-5-Arbeit hofft, reibt sich die Augen.
Wer zum ersten Mal an Bewerbung denkt, fragt sich vielleicht: Passt das zu mir? Was fast niemand laut sagt: Es braucht Lust auf Menschen – denen zuhören, ohne sie zu durchschauen zu wollen. Es braucht den Mut, nicht immer die perfekte Antwort zu haben. Und manchmal, ehrlich gesagt, braucht es auch die Fähigkeit, eigene Unsicherheiten zuzulassen. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, ESG-Kriterien – das sind Themen, die den Berufsalltag längst aufmischen. Aber: Am Ende zählt, was sich im Gespräch am Tisch oder Bildschirm entfaltet. Und genau darin liegt der besondere Reiz, aber auch die Dauerherausforderung dieses Berufs – nicht spektakulär, nicht stromlinienförmig, sondern irgendwie… lebensnah.


Kurzbeschreibung Anlageberater

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Anlageberater

Anlageberater sein ist mehr als Charts analysieren, Tabellen sortieren und ein bisschen Smalltalk mit Mandanten. Natürlich gibt’s sie, die Meetings vor Monitorwänden und das Jonglieren mit Renditen, aber: Der wirklich entscheidende Teil spielt sich im Gespräch ab. Wer einen Menschen dazu bringen will, sein Erspartes neu zu verteilen – also, wirklich neu – der muss zuhören können, Unsicherheiten respektieren und erklären, ohne zu belehren. Dabei hilft kein starrer Leitfaden. Jeden Tag neue Themen, neue Sorgen, manchmal überschwängliche Euphorie („Alles in den DAX, sofort!“), dann wieder Angst, Missverständnisse, das große Vertrauensthema.
Was noch viele unterschätzen: Die Palette an Kunden reicht heute vom Erben mit Halbwissen bis zum pensionierten Mittelständler, der bei jedem zweiten Wort an den Bundesbankpräsidenten denkt. Zwischen beiden soll man vermitteln – ohne zu moralisieren. Und: Wer als Berufsanfänger glaubt, viel Reden hilft viel, irrt. Oft ist das Schweigen, das kurze Zögern vor der Antwort, das größte Kapital. Merkwürdig, nicht?

Die formalen Wege ins Berufsleben sind vielfältiger als gedacht. Banken fehlen branchenweit gute Leute, doch die Latte liegt traditionell hoch: Ein wirtschaftlicher Abschluss, Ausbildung in Banken, manchmal auch spezialisierte Weiterbildungen. Aber Wissen allein reicht nie. Ein Zertifikat ist nur Papier; am Tresen zählt, ob man den Draht zum Menschen trifft und mit komplexen Begriffen normal sprechen kann. Soft Skills – klingt wie aus dem Ratgeber, ist aber bittere Realität. Klare, ruhige Kommunikation, selbst wenn’s draußen stürmt (politisch oder wirtschaftlich gesehen). Noch wichtiger: Standhalten, wenn die Kurse taumeln, und Kunden davor bewahren, panisch übers Ziel hinauszuschießen. Ich erinnere mich an Szenen, in denen es half, nicht jede Marktbewegung dramatisch zu kommentieren – ein Talent, das kaum jemand im Lehrbuch findet.
Viele machen sich Illusionen: Digitale Kompetenz? Ja. Und zwar nicht nur bei den Tools, sondern auch im Umgang mit Kunden, die Plattformen, Apps und Robo-Advisor längst entdeckt haben. Wer glaubt, mit altem Bankjargon weiterzukommen, schläft bereits im eigenen Chefsessel ein.

Über Geld spricht man ja bekanntlich nicht, doch im Bewerbungsprozess wird jeder irgendwann nervös. Wie sieht’s aus? Einstiegsgehälter bewegen sich oft im soliden Mittelfeld, und in den meisten Regionen gibt es eigentlich keinen Grund für blanke Existenzangst – außer, man vergleicht sich ausgerechnet mit Investmentbankern oder Frankfurter Altbauten. Wichtig: Gehälter variieren stark. In Großstädten, vor allem in den klassischen Finanzzentren, werden Boni und Fixgehälter kombiniert, oft leistungsorientiert. Auf dem flachen Land – da, wo Sparkasse und Raiffeisenbank die einzigen Säulen sind – kann’s dagegen nüchterner zugehen.
Man verzettelt sich gerne im Vergleich, doch entscheidend bleibt: Wer Praxis zeigt, Kundenstämme aufbaut und nachweislich Beraterloyalität schafft, verbessert seine Position sprunghaft. Und: Honorarmodelle, auf Provisionsbasis oder als Fixum, sind nach wie vor üblich; beide bringen Chancen, aber auch Fallstricke mit sich. (Niemand spricht gerne über das Thema Storno, aber: Es existiert. Und schleicht sich immer dann heran, wenn der Verkauf den Menschen überrollt.)

Die Lage am Arbeitsmarkt für Anlageberater? Nun, blieb lange stabil, doch mittlerweile bröckeln die alten Strukturen. Junge Talente werden gesucht, weil viele Altgediente Richtung Ruhestand abbiegen oder sich der ständigen Regulierungsmühle entziehen wollen. Zugleich wächst der Druck von neuen Wettbewerbern: Direktbanken, FinTechs, Robo-Advisor – alles digital, alles scheinbar günstiger. Klar, die persönliche Beratung ist nicht tot, aber sie muss heute mehr liefern: Expertise, Begleitung, einen Hauch Individualität. Umwege im Lebenslauf? Heute fast kein Problem mehr. Wer glaubhaft erklären kann, warum der Sprung von der Industrie zur Geldanlage ein logischer war, dem wird zugehört. Weiterbildung? Pflicht, aber nicht nur gesetzlich – auch, um im digitalen Dschungel nicht unterzugehen.
Ein guter Rat an Anfänger – bloß keine Angst vor Kurven! Oft wird ein später Quereinstieg mit Ehrgeiz und Neugier belohnt. Es ist kein Zufall, dass neben klassischen Bankern vermehrt Psychologen, Sozialwissenschaftler und ITler in Beratungsteams auftauchen. Was zählt, ist der Ehrgeiz, sich neben den nötigen Fachkenntnissen und Zertifikaten dieses unaufgeregte Selbstbewusstsein anzutrainieren, das Kunden spüren: Hier, beim Smalltalk ebenso wie im stahlharten Depot-Check, sitzt keiner, der auf Autopilot schaltet.

Sieht alles glänzend aus? Ganz so einfach ist es nicht. Der Mix aus Kundendruck, Verantwortungsgefühl, rechtlichem Korsett und ständiger Technik-Transformation sorgt dafür, dass viele Anlageberater Feierabend im Kopf nicht sofort umschalten. Beratungstermine am Abend sind keine Seltenheit, von spontanen Marktbewegungen ganz zu schweigen. Wer innere Ruhe und Struktur mitbringt, profitiert – wer auf klassische 9-to-5-Arbeit hofft, reibt sich die Augen.
Wer zum ersten Mal an Bewerbung denkt, fragt sich vielleicht: Passt das zu mir? Was fast niemand laut sagt: Es braucht Lust auf Menschen – denen zuhören, ohne sie zu durchschauen zu wollen. Es braucht den Mut, nicht immer die perfekte Antwort zu haben. Und manchmal, ehrlich gesagt, braucht es auch die Fähigkeit, eigene Unsicherheiten zuzulassen. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, ESG-Kriterien – das sind Themen, die den Berufsalltag längst aufmischen. Aber: Am Ende zählt, was sich im Gespräch am Tisch oder Bildschirm entfaltet. Und genau darin liegt der besondere Reiz, aber auch die Dauerherausforderung dieses Berufs – nicht spektakulär, nicht stromlinienförmig, sondern irgendwie… lebensnah.

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